Ehemaliger Benutzer (6068)
Hallo Olaf,
bei Abneigung gegen einäugiges Sehen kommt auch so etwas
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/423342/fpart/1
in Frage, das gibt es nicht nur von dieser Firma, Auch Vixen und Andere stellen so etwas her, Apo, ED. FH-Objektive, oder ein Großfernglas mit Winkeleinblick und Wechselokularen, alles eine Frage des Geldes und des Anspruchs.
Klar ist, das das Auflösungsvermögen an die Optikgröße gebunden bleibt (ob doppelt oder nicht) und dass diese Geräte erst unter dunklem Himmel zur Höchstform auflaufen, also gilt wieder einmal....Anschauen, Durchschauen.
Gerade in letzter Zeit gibt es eine Vielzahl von Leuten die von größeren "Mono-Optiken" auf solche echten Binos umsteigen und nichts vermissen, die werden schon nicht Alle blind sein.
Eine größere Mono-Optik mit Bino-Ansatz ist natürlich bei diesem Budget ebenfalls ganz locker drin, ob SC, Mak-Newton oder Newton Parallaktisch oder letzteren eben auch als Dobson, alles in guter mechanischer und optischer Qualität mit ausreichendem Zubehör machbar.
Ich beschränke mich nun Mal beispielhaft auf einen Weg der das Budget nicht von Beginn an ausreizt, weil ich ganz persönlich Vorteile in einem "vorsichtigen" Einstig sehe.
Grundlage wäre dabei nach wie vor ein 8" F/6 Dobson, in jedem Fall mühelos in den Garten zu transportieren oder im Auto auch Mal zu einem noch günstigeren Standort.
Das geht mit einem Volltubus für rund 300 € los, über Gitterrohr bis hin zum Flugreisetauglichen Leichtbau mit Qualitätsupgrade der Optik, finanziell open End nach oben.
Grundsätzlich genügt eine "beugungsbegrenzte" Qualitätszusage und deren Einhaltung für freudvolle und detailreiche Beobachtung und das geht eben auch schon bei den erwähnten 300 € los. Volltuben haben in dieser Variante noch den Vorteil, dass sie sich, sollte der Dobson gar nicht "händelbar" sein, leichter auf eine dann nachzurüstende parallaktische Montierung schnallen lassen.
Hinzu käme dann eine gute Okularausstattung mit drei bis vier Okularen für Mono-Beobachtung, zwischen 500 und 1000 € machbar, Bino von Anfang an geht eher bei 1000 € los. Details müssten im Eventualfall besprochen werden.
Wieder vertrete ich die Ansicht, dass zunächst eine Grundausstattung mit wenigen guten Okularen für die wichtigsten Vergrößerungen ausreicht, da ich es für sinnvoll halte, weitere Okulare nach eingenen gemachten Erfahrungen und erkannten Bedürfnissen zu kaufen.
Irgendwann unverzichtbar werden spezielle Filter. Grau- oder variabler Polfilter zur Lichtdämpfung an Mond/Planeten, Linienfilter für die Beobachtung von Gasnebeln, weil sich diese Objektklasse -gerade unter etwas ungünstigeren Beobachtungsbedingungen- erst durch solche Filter neu erschließt. Farbfilter sind an Newtons nur für sehr spezielle Anwendungen (Tagesbeobachtungen z.B.) interessant und fallen, wie der unerlässliche Objektivfilter für die Sonnenbeobachtung finanziell nicht so stark ins Gewicht, dennoch sind schnell 4-600 € in die Filter investiert, ein guter 2" O III kostet zw. 110 und 240 €. So ein 8-Zöller ist eben erst voll ausgenutzt, wenn man auch solches Zubehör zur Anwendung bringt.
Justierhilfe, Telrad- oder Riegel-Quickfinder, Astrostuhl, Aufsuchkarten, Sternenatlas, 2-300 € sind da schneller weg als das erste NGC-Objekt in Okular erscheint.
So weit so gut, was machen wir nun?
Ach so ja....beim Fernrohrland schon Mal reinschauen, die Teile schon mal life wenigsten anschauen, mal dran drehen und Informationen sammeln.
Sehr gute Idee.
CS
*entfernt*
bei Abneigung gegen einäugiges Sehen kommt auch so etwas
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/423342/fpart/1
in Frage, das gibt es nicht nur von dieser Firma, Auch Vixen und Andere stellen so etwas her, Apo, ED. FH-Objektive, oder ein Großfernglas mit Winkeleinblick und Wechselokularen, alles eine Frage des Geldes und des Anspruchs.
Klar ist, das das Auflösungsvermögen an die Optikgröße gebunden bleibt (ob doppelt oder nicht) und dass diese Geräte erst unter dunklem Himmel zur Höchstform auflaufen, also gilt wieder einmal....Anschauen, Durchschauen.
Gerade in letzter Zeit gibt es eine Vielzahl von Leuten die von größeren "Mono-Optiken" auf solche echten Binos umsteigen und nichts vermissen, die werden schon nicht Alle blind sein.
Eine größere Mono-Optik mit Bino-Ansatz ist natürlich bei diesem Budget ebenfalls ganz locker drin, ob SC, Mak-Newton oder Newton Parallaktisch oder letzteren eben auch als Dobson, alles in guter mechanischer und optischer Qualität mit ausreichendem Zubehör machbar.
Ich beschränke mich nun Mal beispielhaft auf einen Weg der das Budget nicht von Beginn an ausreizt, weil ich ganz persönlich Vorteile in einem "vorsichtigen" Einstig sehe.
Grundlage wäre dabei nach wie vor ein 8" F/6 Dobson, in jedem Fall mühelos in den Garten zu transportieren oder im Auto auch Mal zu einem noch günstigeren Standort.
Das geht mit einem Volltubus für rund 300 € los, über Gitterrohr bis hin zum Flugreisetauglichen Leichtbau mit Qualitätsupgrade der Optik, finanziell open End nach oben.
Grundsätzlich genügt eine "beugungsbegrenzte" Qualitätszusage und deren Einhaltung für freudvolle und detailreiche Beobachtung und das geht eben auch schon bei den erwähnten 300 € los. Volltuben haben in dieser Variante noch den Vorteil, dass sie sich, sollte der Dobson gar nicht "händelbar" sein, leichter auf eine dann nachzurüstende parallaktische Montierung schnallen lassen.
Hinzu käme dann eine gute Okularausstattung mit drei bis vier Okularen für Mono-Beobachtung, zwischen 500 und 1000 € machbar, Bino von Anfang an geht eher bei 1000 € los. Details müssten im Eventualfall besprochen werden.
Wieder vertrete ich die Ansicht, dass zunächst eine Grundausstattung mit wenigen guten Okularen für die wichtigsten Vergrößerungen ausreicht, da ich es für sinnvoll halte, weitere Okulare nach eingenen gemachten Erfahrungen und erkannten Bedürfnissen zu kaufen.
Irgendwann unverzichtbar werden spezielle Filter. Grau- oder variabler Polfilter zur Lichtdämpfung an Mond/Planeten, Linienfilter für die Beobachtung von Gasnebeln, weil sich diese Objektklasse -gerade unter etwas ungünstigeren Beobachtungsbedingungen- erst durch solche Filter neu erschließt. Farbfilter sind an Newtons nur für sehr spezielle Anwendungen (Tagesbeobachtungen z.B.) interessant und fallen, wie der unerlässliche Objektivfilter für die Sonnenbeobachtung finanziell nicht so stark ins Gewicht, dennoch sind schnell 4-600 € in die Filter investiert, ein guter 2" O III kostet zw. 110 und 240 €. So ein 8-Zöller ist eben erst voll ausgenutzt, wenn man auch solches Zubehör zur Anwendung bringt.
Justierhilfe, Telrad- oder Riegel-Quickfinder, Astrostuhl, Aufsuchkarten, Sternenatlas, 2-300 € sind da schneller weg als das erste NGC-Objekt in Okular erscheint.
So weit so gut, was machen wir nun?
Ach so ja....beim Fernrohrland schon Mal reinschauen, die Teile schon mal life wenigsten anschauen, mal dran drehen und Informationen sammeln.
Sehr gute Idee.
CS
*entfernt*