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Re: Zubehör für Newtons

Guten Morgen Karsten,
Einen Parakorr am f/4 Newton + WW-Okular habe ich selbst gesehen. Die Abbildung ist gut gewesen.
Na immerhin, ich dachte schon Du vergleichst Dein variabel-hypothetisches Design mit einer bereits existierenden Kombination ohne letztere jemals live gesehen zu haben.
Aber ich bevorzuge ein Okular
anstatt Okular + Komakorrektor. Begründung:
Weniger Gewicht, weniger Gefummel.

"weniger Gewicht"? Aha:respekt:
Weiß Du, ich käme mir blöd vor, solche Eigenschaften auch nur zu erwähnen. Geschweige denn zum Vergleich heranzuziehen. Bisher gab es von Dir noch keine konkrete Ansage zu *irgendwas*. Keine Linsenzahl, kein Gesichtsfeld, einfach überhaupt gar nichts.
Da ist mein ultraleichter, faltbarer 1-Meter Spiegel schon weiter. Grobschliff ist durch. Du entschuldigst mich, muss gleich los, Scharniere einkaufen. :totlach:

Viele Grüße
Kai
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Alle,

hier nur kurz zur Klarstellung, bevor ich mich aus diesem Thread verabschiede (jedenfalls so lange, bis neue Fakten auf den Tisch kommen)
1) Ich habe den Post editiert, weil ich bei erneutem Durchlesen den Eindruck hatte, daß wir aneinander vorbeireden. Deshalb die Präzisierung.
2) Ich habe den neuen Explore Scientific Korrektor nicht gerechnet, nur die Mechanik entwickelt. Ich will mich hier nicht mit fremden Federn schmücken. Ich habe natürlich die Daten, und kann deswegen für eine bestimmte Kombination Korroktor/Teleskop das Ergebnis berechnen, aber den Korrektor habe ich nicht entwickelt.


Clear skies

Tassilo
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo zusammen,


Vielleicht sollte man diesen Thread nicht auf die Frage reduzieren ob jetzt Komakorrektor X + 360° Okular Y besser ist als komakompensierendes Okular Z, das war denke ich nicht das was Karsten ursprünglich wollte.

Ein Newton besteht ja aus einigen Teilen mehr die bei 90% der Seriengeräte verbesserungsfähig sind. Wäre doch ganz aufschlussreich mal weiter zu spinnen wie man ohne Geräte entscheidend zu verteuern die Leistung verbessern kann. Oder besteht daran kein Interesse? Dieser Eindruck drängt sich mir hier zunehmend auf!


Viele Grüße Felix
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Felix,

wie so viele Threads hier degenerierte auch dieser hier eher früher als später... Ähnlich wie Karsten bin auch ich der Meinung, daß die meisten Produkte inzwischen auf Astrophotographen abzielen. Wahrscheinlich liegt das einfach daran, daß dieser Markt größer und hochpreisiger ist und rein visuelle Beobachter auch oft im ATM-Bereich unterwegs sind. Schade eigentlich, denn in den USA gibt es viel mehr Auswahl, z.B. 12,5'' Newton-Spiegel um f/5,5, die sich sehr gut für visuell optimierte (kleiner FS) und dabei noch gut transportable Dobsons eignen. Hierzulande nicht zu bekommen. :-(
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Felix,

Vielleicht sollte man diesen Thread nicht auf die Frage reduzieren ob jetzt Komakorrektor X + 360° Okular Y besser ist als komakompensierendes Okular Z, das war denke ich nicht das was Karsten ursprünglich wollte.

ja genau das denke ich auch, was Karsten allerdings ursprünglich wollte kann Er nur Selber sagen.
Momentan hab ich den Eindruck es geht im vorrangig um das komakompensierende Okular.
Um was es mir vorrangig geht hab ich ja schon geschrieben.

Hallo Tassilo,

ja Okularseitig ist das Angebot schon vielfältiger geworden da hast Du recht, auch an Komakorrektoren ist was für den visuellen Bereich interessantes dabei.

Das hab ich ja auch nicht kritisiert, obwohl ich es schon schade finde das man bezüglich Komakompensierender Barlow nichts neues mehr bekommt.
Es geht um die Hauptoptik.
Ich beziehe mich hier auf den Massenmarkt.
Die Ansprüche steigen und man ist mit weder Fisch noch Fleisch Optiken nicht mehr so zufrieden, bei Foto merkt man deutlich das in letzter Zeit in dem Bereich sich einiges tut und immer mehr spezielle Fotooptiken GSO RCs, diverse Fotonewton APOs bzw. EDs mit passendem Flattener teilweise sogar gleich integriert (Skywatcher 5 Linser) auf den Markt kommen.

Das ist ja auch schön nur im visuellen und ganz speziell im Planetenteleskop Bereich vermisse ich Innovationen.
Da gibt es weiterhin keine Spezialisten sondern nur immer Kompromisslösungen, von den altbekannten wie zb. Intes MN mal abgesehen.

Trotzdem diskutiere ich natürlich auch über ein komakompensierendes Okular wenn die Diskussion sich momentan darauf konzentriert.
Ich denke der Thread ist schon so lang da schadet es nicht wenn auch mal ein paar Beiträge zu dem Thema geschrieben werden.

Ein Newton besteht ja aus einigen Teilen mehr die bei 90% der Seriengeräte verbesserungsfähig sind. Wäre doch ganz aufschlussreich mal weiter zu spinnen wie man ohne Geräte entscheidend zu verteuern die Leistung verbessern kann. Oder besteht daran kein Interesse? Dieser Eindruck drängt sich mir hier zunehmend auf!

Genau das ist jedenfalls mein Hauptinteresse aber es wurden zu dem Thema ja schon ganze Aufsätze geschrieben, auch in diesem Thread.
Leider denken einige nur immer an das Einsteigersegment und da ganz speziell an den 150/900 ,der Gunther zb.
Ich sehe vor allem im mittleren Bereich wo die potentiellen Käufer auch die Verbesserungen zu schätzen wissen aber selbst nicht bauen möchten und den Preis einer Einzelanfertigung beim Teleskopbauer oder den der wenigen existierenden Seriengeräte einer Edelmarke doch etwas zu hoch ist eine Marktlücke.
Ich wäre bei entsprechender Verbesserung zb bereit so 500 Euro für einen 150/900 Newton auszugeben auch wenn ich für 300 einen 08/15 200/1200 bekomme.
Nur um mal ne Hausnummer zu nennen.

Grüße Gerd
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,

Aha. Das Posting ist also 23 Minuten später editiert worden.
Das finde ich nicht sehr nett.

na ja ich denke es sei jedem gestattet Seinen Beitrag zu ergänzen wenn Ihm noch was dazu einfällt.
Soviel Toleranz solltest Du zeigen.
Ich sehe das hier als ungezwungene Diskussion und nicht als Gerichtsverhandlung.

Wenn der Korrektor im Fokusabstand X am einem 300/1200mm perfekt funktioniert,
dann funktioniert er im gleichen Abstand X ebenso perfekt an einem 250/1200mm
und ebenso an einem 200/1200mm. Das ist doch gerade das Schöne an der Sache.
Diese lichtschwächeren Parabeln sind ja nichts anderes als Teile der lichtstärkeren Parabel(!)

Dein Denkansatz ist falsch.
Auch wenn allen Optiken eine Parabel haben und die kleineren ein Teil der größeren ist unterscheiden sie sich im Ausmaß der Koma.
Hier solltest Du dir mal klarmachen wie die Koma im Feld entsteht und damit von welchen Parametern diese abhängig ist.
Da ist eben neben der Brennweite auch die Einfallshöhe und damit die Öffnung eine entscheidende Größe.
Die Koma der größeren Öffnung ist nun mal größer, auch absolut gesehen und nicht nur in Relation zum kleineren Beugungsscheibchen.
Hier mal die von Dir genannten Spiegel im Vergleich, selbstverständlich im gleichen Maßstab.
 

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Re: Zubehör für Newtons

Um die Koma zu kompensieren müsste das Okular ja eine Negativkoma in exakt dem gleichen Ausmaß haben.
Wie bitteschön soll das für alle 3 Beispiele genau aufgehen?
Man kann es bestenfalls für den 250/1200 rechnen.
Dann ist aber die Koma des 300/1200 noch unterkorrigiert während die des 200/1200 bereits überkorrigiert ist.

Die hat es auch nicht. Und die enorme starke Verzeichnung
der 100° Okulare hat es auch nicht.

Na ja wieder keine konkrete Angabe zum SFG, na gut dann muss ich spekulieren.
Es ist vielleicht ein modifiziertes Erfle Design mit 60° oder bei Abstrichen an die Feldabbildung bestenfalls 70° SFG.
Sowas kannst Du schon mal gar nicht mit einem 100° Okular vergleichen, da müsste für einen fairen vergleich das 100° Okular ja drastisch abgeblendet werden.
Ich fürchte da würde das Erfle doch ziemlich alt aussehen.

Grüße Gerd
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Gerd,

der *entfernt* denkt nicht nur an Einsteiger und 6" F/6.
Ich sehe (eigentlich inzwischen eher ...sah...) da halt nur ein großes Potenzial um so einen visuell optimierten Newton überhaupt erst Mal aus der Taufe zu heben, zu zeigen, was möglich ist.
Man muss ja irgendwo anfangen, obwohl auch dieser Threadverlauf wieder mal zeigt, dass der Sinn des Ganzen ja nicht mal von der Zielgruppe verstanden wird, geschweige denn von den Händlern.
Es geht weder darum, alles was ist in Grund und Boden zu stampfen, noch darum das ultimative High End Gerät zu erschaffen.
Es geht darum, simple, erkannte Nachteile und Fehler abzustellen und Verbesserungen auf den Weg zu bringen die jedem Nutzer sichtbaren Gewinn bringen und Hersteller/Händler nicht vor unlösbare Aufgaben stellen.
Das sollte eigentlich zu beiderseitigem Nutzen sein.
Das Potenzial dieses beiderseitigen Nutzens kann man erst erkennen, wenn so ein Newton tatsächlich mal gebaut wird.
Greift das, dann kann man auch über Sahnehäubchen reden.

Solche Foren sind halt keine Beobachtungplätze. Auf der Wiese würde sich so mancher, der hier meint, es sei doch alles Bestens so wie es ist, die Augen rubbeln.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Komakorrektor am Newton

Hallo Gerd,

mein Denkansatz:

Zitat von KaStern:
Wenn der Korrektor im Fokusabstand X am einem 300/1200mm perfekt funktioniert,
dann funktioniert er im gleichen Abstand X ebenso perfekt an einem 250/1200mm
und ebenso an einem 200/1200mm. Das ist doch gerade das Schöne an der Sache.
Diese lichtschwächeren Parabeln sind ja nichts anderes als Teile der lichtstärkeren Parabel(!)

ist absolut richtig und meine Ausage 100%ig zutreffend.

Zitat von Gerd_Duering:
Auch wenn allen Optiken eine Parabel haben und die kleineren ein Teil der größeren ist unterscheiden sie sich im Ausmaß der Koma.

Das stimmt, auch deine Koma-Spots sind richtig, aber das steht
absolut nicht im Widerspruch zu meiner von dir kritisierten Aussage.

Ich bleibe dabei und jeder Opikrechner wird dir das bestätigen:

Wenn ein Komakorrektor an der Position X die Koma eines
300/12ßßmm Parabolspiegels perfekt kompensiert, dann tut
er das ebenso perfekt für einen 250/1200mm und einen 200/1200mm
und einen 150/1200mm Spiegel.

---------------------------------------------------------

Edit:

Zitat von Gerd_Duering:
Um die Koma zu kompensieren müsste das Okular ja eine Negativkoma in exakt dem gleichen Ausmaß haben.
Wie bitteschön soll das für alle 3 Beispiele genau aufgehen?

Exakt genau so wie es beim Komakorrektor aufgeht.

Zitat von Gerd_Duering:
Dann ist aber die Koma des 300/1200 noch unterkorrigiert während die des 200/1200 bereits überkorrigiert ist.

Nein. Dein Denkansatz zur Koma ist falsch.

----------------------------------------------------------

Und was das editieren eines Beitrages betrifft:
Da die editierte Aussage ja genau der Streitpunkt zwischen Tassilo
und mir war wäre es gut gewesen wenn er darauf hingewiesen hätte
daß er seinen Beitrag diesbezüglich editiert hat. Das hätte
allen hier mehrere unnötige Postings erspart.

Ich muß übrigens eine meiner Aussagen korrigieren:
Tassilo hat Recht: Wenn das Okular ideal für ein aplanatisches System
gerechnet worden ist und der Newton + Meade Komakorrektor
ein ebenso ideales komafreies Bild erzeigt, dann ist es
völlig gleichgültig daß noch eine oder mehrere (in dem Fall
eines 14mm Explore Scientific Okulars Laut Röntgenbild auf
Sven Wienstein`s Seite offenbar 3 Linsen) Linsen zwischen
dem Komakorrektor und dem Brennpunkt liegen.

Jedenfalls wenn der Komakorrektor keine erhebliche Pupillenverlagerung bewirkt.

CS,Karsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Spacedoc,

ich denke es liegt vor allem an 2 Faktoren:

1) es gibt in den USA einen erheblich größeren Markt als in D.

2) es gibt in den USA einen freieren Markt als hier.
Die Händler sind weniger stark von Generalimporteuren gegängelt
als das hier in D der Fall ist.

CS,Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Gerd,

da möchte ich widersprechen:

wenn ein Korrektor oder ein Okular die Koma korrigiert, ist das unabhängig vom Öffnungsverhältnis und der Brennweite des Hauptspiegels.

Bei Deinen Spots wäre es vielleicht hilfreich, nicht das Bildfeld in Grad sondern in mm gleich zu lassen, dann hätte der 250mm und der 300mm Spiegel praktisch die selben Spots.

Ich hab mal ein paar 2- und 3- linsige Korrektoren für meine Spiegel durchgerechnet, da war der Unterschied sehr gering, ob ich sie in OSLO für einen kurzen Newton oder den 16" f4.5 Dobson optimiert habe.

Die recht geringen Änderungen des Backfocus je nach Hauptspiegel bringen nur eine Optimierung der anderen Bildfehler, vor allem Astigmatismus und Bildfeldwölbung. Ebenso Fehler höherer Ordnung, die in der Seidelschen Bildfehlertheorie nicht betrachtet werden.

Aber ich muß gestehen, ich sehe visuell keinen den Unterschied, ob ich meinen (modifizierten) Skywatcher Korrektor um eine (leere) Filterfassung näher oder weiter am 31mm Nagler oder 20mm ES Okular habe. Aber ich möchte die Okulare selbst bei 1:5 nicht mehr ohne Korrektor einsetzten.

Herzliche Grüße und CS
Arnold

 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Arnold,

bitte beachte daß die Spiegel in Gerd`s Berechnungen allesamt
1200mm Brennweite haben. Der gleiche Winkelabstand von der Achse
bedeutet also auch einen gleichen linearen Absatnd in mm zur Achse.

Und die Spots sind tatsächlich im großen Spiegel bei gleichem Achsabstand
(in ° und in mm) größer, die Koma ist im großen Spiegel stärker.

Aber die vom Komakorrektor eingeführte Koma mit umgekehrtem Vorzeichen
ist am großen 300/1200mm Spiegel ebenfalls stärker als die
vom Komakorrektor am 200/1200mm Spiegel eingeführte negative Koma,
so daß die Koma an beiden Spiegeln gleichermaßen kompensiert wird.

MfG,Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Gerd,
Zur Koma-Korrektur bei verschiedenen Öffnungsverhältnissen:
So wie es Karsten geschrieben hat ist es richtig.
Das schreibe ich jetzt wirklich nicht leichtfertig :schwitz:

Dein Ansatz ist zwar auf den ersten Blick logisch, aber trotzdem falsch.
Dann ist aber die Koma des 300/1200 noch unterkorrigiert während die des 200/1200 bereits überkorrigiert ist.
Am Beispiel des alten Paracorr kann ich das sogar praktisch ausprobieren, weil ich zwei Spiegel mit ähnlicher Brennweite habe. Einen mit f/3.7 und einen f/3.1
Wie erwartet ist das Bild am ersten besser.
Und im f/3.1 ist es nicht mal übel, es wird auf *keinen Fall* schlechter wenn ich den Spiegel abblende. Egal wie weit! Der alte Paracorr ist natürlich "out of spec", trotzdem tut er sein bestes und reduziert die Koma ein Stück weit. Aber er fügt keine hinzu.
Es ist schlicht ein Marketing-Argument, daß ein Korrektor für f/3 gerechnet ist. Das stimmt nur insoweit, daß das Bild dann noch "irgendwie gut" ist, nach welchen Maßstäben auch immer. Aber bei f/5 ist es dann noch *viel* besser. Also eine Frage des Korrektur-Aufwandes, Linsenzahl, Glas etc.

Koma aus dem Nichts ensteht erst, wenn man den Paracorr zB an einen f/4 Refraktor schraubt.

Übrigens, auf telescope-optics.net gibt es einen fertig gerechneten Wynne Corrector. Der passt mit sienen 3 Linsen und insgesamt 7 Flächen noch ins OSLO. Wollte ich immer schon mal eintippen zum spielen, weil ich immer schon wissen wollte, ob die Wirkungsweise nennenswert von der Brennweite abhängt (ich vermute es, weil es der einzige Parameter einer Parabel ist)
Das wäre doch was für Dich.

Viele Grüße
Kai
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Arnold,
Ich hab mal ein paar 2- und 3- linsige Korrektoren für meine Spiegel durchgerechnet, da war der Unterschied sehr gering, ob ich sie in OSLO für einen kurzen Newton oder den 16" f4.5 Dobson optimiert habe.
Sehr interessant!
Welche Design-Daten hast Du verwendet?
Die von Telescope-optics.net?
Lässt sich er Einfluss der unterschiedlichen Brennweite (also 8" f/4 oder 30" f/4) durch den Korrektor-Abstand zum Fokus beheben?

Danke und Viele Grüße
Kai
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten, Arnold, Kai,

ja am einfachsten man schaut sich das mal an einem Beispiel in Oslo an.
Das hab ich gerade mit einem 2 linsigem Ross Korrektor gemacht, den hatte ich schon seit langem in Oslo und stelle fest das Ihr recht habt.
Mein Ansatz schien zwar auf den ersten Blick logisch ist aber nicht bis zu Ende gedacht.
Was ich nicht berücksichtigt habe ist der steilere Einfallswinkel der Paraxialstrahlen auf den Korrektor für die größere Öffnung.
Es sollte aus diesem Grunde so sein wie Karsten schrieb.
Aber die vom Komakorrektor eingeführte Koma mit umgekehrtem Vorzeichen
ist am großen 300/1200mm Spiegel ebenfalls stärker als die
vom Komakorrektor am 200/1200mm Spiegel eingeführte negative Koma,
so daß die Koma an beiden Spiegeln gleichermaßen kompensiert wird.

@Arnold

Bei Deinen Spots wäre es vielleicht hilfreich, nicht das Bildfeld in Grad sondern in mm gleich zu lassen, dann hätte der 250mm und der 300mm Spiegel praktisch die selben Spots.

Da die Brennweite immer die gleiche ist ist selbstverständlich auch der Achsabstand der gleiche nämlich tan 0,5° *1200mm = 10,47mm.

Grüße Gerd

 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Günther,


der Günther denkt nicht nur an Einsteiger und 6" F/6.

na ja ich kam drauf weil Du vorrangig über diesen geschrieben hattest und eben den Einsteiger und einen für dieses Segment konkurrenzfähigen Preis im Auge hattest.
Vieles was vorgeschlagen wurde ist ja auch nicht teuer bzw. würde wie die richtige Anordnung der Zug und Druckschrauben eigentlich überhaupt keine Mehrkosten verursachen.
Da wir gerade dabei sind, den Vorschlag von Tassilo mit der Mikrometerjustierung finde ich nicht schlecht.

Um das zu einer Hochleistungsoptik zu machen, brauchen wir eine gute Optik (bei der Brennweite kein Problem), eine ausgezeichnete Mechanik (ausgezeichneter fokussierer, großer Tubus mit Innenblenden, präzise und justierstabile Zellen, zum Beispiel mit Mikrometerjustierung - teuer!) und einen entsprechenden Unterbau.

Zumindest sollte man die Normalgewinde durch Feingewinde ersetzen und in den Aluguss ein entsprechendes Helicoil einsetzen damit das Gewinde auch präzise und verschleißfest ist.
Ich hab nen SW 150/1200 und da sind die Gewinde im Guss ziemlich klapprig und die Selbsthemmung ist kaum mehr gewährleistet so das sich die Druckschrauben bisweilen selbst wieder etwas lösen.
Die Einstellung ist mir auch nicht feinfühlig genug.

Ist zwar etwas OT aber ein Helicoil sollte auch im Guss der ganzen GP Clone für die Polhöhenverstellschrauben sitzen.
Ich hab so eine gebraucht gekauft und da war das Gewinde völlig vermurkst so das ich es erst mal nachschneiden musste.

Grüße Gerd
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Kai,

Telescope Optics.net ist sicher ein guter Ausgangspunkt.

2-linsige Korrektoren findet man im Netz und in der Literatur:
Harry Rutten hat in Telescope Optics einen 2-linsigen Korrektor und eine recht gut komakorrigierende Barlow veröffentlicht. Dann gibt es noch Daten zum Lumicon Korrektor (relativ großer Backfokus) aus einem amerikanischen forum und Rosin Jones Korrektoren, die eigentlich für hyperbolische Hauptspiegel gerechnet sind. Alle diese Korrektoren führen beim Parabolspiegel sphärische Aberration ein. Sie lassen sich problemlos skalieren, wenn man Linsendaten und Backfokus mit einem Faktor multipliziert. Damit kann man sphärische Aberration gegen Bildfeld tauschen, ideal werden sie für Parabolspiegel leider nie.

Für 3-linsige Wynne Korrektoren sind auch einige Daten im Netz zu finden, zum Teil sogar aus Standard Linsen zusammengesetzt. Sind gut korrigiert aber relativ lang.

Zu Paracorr und ähnlichen kompakten 4-6 linsigen Korrektoren hab ich keine Daten, beim Paracorr wurden nicht mal Spots veröffentlicht. Sehr informativ ist die Homepage zu den Keller Korrektoren, dort sind auch Spots für verschiedene Hauptspiegel mit optimiertem Backfocus zu sehen.

Der Einfluß der Brennweite ist recht gering, die kurzbrennweitigen Spiegel machen ein wenig mehr Probleme. Bei den 2-linsigen Korrektoren, die mich interessiert haben, verschwinden die Nuancen sowieso in der sphärischen Aberration.

CS
Arnold

 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Gert,

da hab ich wohl nicht ganz hin gesehen und an eine andere Brennweite gedacht. Tut mir leid

Herzliche Grüße
Arnold

 
Neue Newtons braucht das Land ...

Hi allerseits,

warum sollte so ein "optimalisierter" 6/6er nur was für Einsteiger sein? Ich denke, das wäre doch genau das Teil, was sich auch viele/einige der erfahrenen Astro-Kollegen als visuelle "Allround"-Schnellspechtelapparatur wünschen würden ... :)

Da blicke ich doch immer wieder neidvoll auf dies hier:
"Mann mit 6/6er Dobson beim Spaziergang im Garten" ;)

So ein Teil würde auch noch in 'nem Uralt-Fiat 500 auf die "Rückbank" passen :cool:

Klar wäre das dann auch genau das Gerät für den noch nicht "spezialisierten" Einsteiger.

Wenn ich mich mal als Maßstab nehme ;) ... mein Einstieg liegt noch nicht allzu weit zurück, und ist noch nicht durch viel Erfahrung in der Erinnerung "verschwommen" ... dann möchte ein Einsteiger ein Gerät, das schnell und unkompliziert für möglichst viele "Anwendungsgebiete" (Mond, Planeten, Deep Sky) an möglichst vielen Beobachtungsorten ( a la Balkon z.B.) einsetzbar ist, leicht zu transportieren und dezent zu "verstauen" ist (auch in der Behausung ;) ). Kosten soll es natürlich auch nicht die Welt, und es soll auch mit weniger "luxuriösem" Zubehör (a la okularunkritisch) vernünftige Leistung bringen. Dabei denke ich, dass einige Einsteiger doch auch die Montierung als sowas wie "Zubehör" betrachten, und wenn diese wirklich passend und parallaktisch sein soll, kann es ja durchaus "luxuriös" werden ... ;)
Damit wäre man dann eigentlich beim 6/6er Dobson ...

Ich "leiere" meine "These" nochmal runter:
Ich glaube nicht, dass viele der Einsteiger, die anfangs mit Astrofotografie liebäugeln, nach eingehender "Aufklärung" über den dazugehörigen Aufwand an Material, Zeit und Geduld für eine Menge "try and error", noch bei dem Thema bleiben. Ebenso - ich bin ein "fauler" Mensch (heisst: mit möglichst wenig Aufwand möglichst schnell viel "erledigen") - glaube ich nicht, dass viele der mehr oder weniger "Spontan-Einsteiger" eigentlich gewillt sind, sich mit Einnorden und dem "minutenlangen" Aufbau einer Parallaktischen Montierung rumzuplagen. Von den etlichen, dann (nach eingehender Information) "notwendigen" bastelartigen Optimierungsmassnahmen noch ganz zu schweigen ...
Ich denke die meisten gehen erstmal davon aus, dass ein Teleskop genauso wie ein Fernglas zu gebrauchen ist ... ans Auge und gucken ... sozusagen "plug & play" :)

Und genau das ist es:
Gucken ... visuell ... mit einem unkomplizierten "handlichen" und leicht zu "wartendem" (Justage etc.) Gerät, das Lust ("Öffnungswahn" :erschreck: ) auf mehr macht, weil es bereits optimal (!) das hergibt, was von den optischen Eckdaten her in ihm steckt :)
 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Hallo zusammen,

die Frage ist: will man die Mängel der vorhandenen Newtons abstellen oder eine ich nenne es mal Mittelklasse anstreben? Das Beheben der Mängel würde fast gar nichts kosten, an einem 10,- Euro höheren Verkaufspreis sollte es z.B. beim 8"f6 nicht scheitern, die Preise sind auch jetzt nicht auf den Cent gleich.

Aus den vorhandenen Geräten eine Mittelklasse zu zaubern geht auch, würde dann aber mindestens den von Gerd genannten Preissprung bedeuten. Das dürfte hauptsächlich für Leute interessant sein die wissen was sie wollen und einen Hartpapiertubus, eine gescheite HS-Zelle u.s.w. zu bezahlen bereit sind. Das wäre dann ein vermutlich überschaubarer Markt für einen kleinen Hersteller, evtl. auch hierzulande um auf Sonderwünsche eingehen zu können, in China eher schwierig...


Auf ersteres werden wir noch bis zum jüngsten Tag warten können, zweiteres sollte Leute die einen solchermaßen umgebauten Newton haben wollen nicht vor unlösbare Probleme stellen: entweder einen der kleineren Hersteller ansprechen oder sich einen ATMler suchen der eine Rechnung schreiben kann.


Viele Grüße Felix
 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Hallo,

es wird nächstes Jahr eine komlette Serie von visuellen Teleskopen von uns neu geben. Die Prototypen sind schon fertig.

Clear skies

Tassilo
 
Neue Newtons schon in Sicht?

Hallo Tassilo,

kannst du schon Ecküunkte und Details zu den kommenden eleskopen rauslassen?

CS,Karsten
 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Zitat von Felix42:
.... Das Beheben der Mängel würde fast gar nichts kosten, an einem 10,- Euro höheren Verkaufspreis sollte es z.B. beim 8"f6 nicht scheitern, die Preise sind auch jetzt nicht auf den Cent gleich.

..... Auf ersteres werden wir noch bis zum jüngsten Tag warten können, ....

Hi Felix,

derjenige Hersteller, der sich als erster dazu aufrafft, diese "kostenlos eingebauten" Mängel ebenso (nahezu) kostenlos von Haus aus zu beseitigen, wird 'ne ganze Weile - hängt davon ab, wie schnell die Konkurrenz dann reagiert - ein Alleinstellungsmerkmal am Markt haben, das sich auch gewissermassen richtig auszahlen könnte. Zumindest hätte er was fürs Image getan und könnte kräftig damit "hausieren" gehen, dass er 'nen neuen Standard gesetzt hat - denn das wird dann wohl wirklich Standard werden, wenn die Konkurrenz nicht pennt.

So ähnlich läufts ja auch bei diversen Innovationen beim Auto ab ... Airbag "links", dann Airbag auch "rechts" ... erst hats einer, dann haben es alle ... und dann spricht keiner mehr drüber, weils (endlich) Standard bei allen Herstellern ist :)
 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Hi allerseits,

nochwas liegt mir am Herzen ;) , wenn wir schon beim "visuellen Zubehör" sind:

Warum müssen "simple", aber doch einigermassen solide Alt/Az-Montierungen a la Vixen Porta (II) oder auch die GSO ATZ und baugleiche Labels, so "horrende" Preise haben ?)

Auch die Giros ... was "rechtfertigt" da die hohen Verkaufspreise? Aufwändige Technik kann da ja wohl nicht drin stecken, und Präzisonsherstellung ist im Zeitalter der CNC-Fertigung wohl auch nicht mehr der Kostenfaktor Nr. 1 ...

Ich bin der Meinung, dass man so ein Teil samt stabilem Stativ auch - mit etwas gutem Willen ;) - zu einem Endverkaufspreis von um die 150 EUR noch durchaus gewinnbringend unters Volk bringen könnte ...

Da hab ich doch nur allzu oft den Eindruck (auch bei anderen Teilen und Zubehör), dass hier regelrecht Abzocke bei den Hobbyastronomen betrieben wird ... ?)
 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Hallo Ralf,

an Abzocke will ich zunächst mal nicht glauben. Hobbyastronomen gibt es wahrscheinlich weniger als Hobbyangler und so ist der Markt überschaubar. Niedrige Stückzahl Made in Europe bedingt dann halt entsprechende Preise. Wenn ich an die Preise meiner Jugendzeit zurückdenke - 430,- DM (damals unendlich viel Geld) für ein 60/700 Tasco auf Wackelmontierung mit unsäglichen Okulare - dann will ich nicht zu laut klagen.

Gruß

Andreas
 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Hallo Andreas,

nu ja... kann man auch anders betrachten: Es mag technisch bedingt etwas zurückgehen, aber es gibt den Weg, auf einer Fotobörse Kameras und Objektive einzukaufen, von denen man weiß, dass diese Optiken astronomisch begehrt sind. Die kann man dann deutlich teurer auf astronomischen Börsen wieder verticken. Sei das nun ein Nikon FM Gehäuse mit ohne Batteriebedarf (heute weniger interessant) oder eben ein altes Festbrennweitenobjektiv mit manueller Blende oder auch nur eine gebrauchte DSLR der vorvorletzten Generation...

Fakt ist, dass immer die Preise genommen werden, die der Markt hergibt. Der Markt kann dabei mal national, kontinental oder auch branchenbedingt definiert sein. Und es sind natürlich nicht nur wir armen Deutschen, die hier für z.B. japanische Feldstecher zur Kasse gebeten werden - genauso verticken unsere Hersteller hier auch "Trendartikel" in Japan für ordentlich Asche.

Clear Skies
Sven
 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Hi allerseits,

wohin ich mit der Alt/Az-"Preisfrage" eigentlich hinzielen wollte ... vielleicht gelingt es ja dem Markt mal einen kleinen (80-100mm), aber "durchdacht" ausgestatteten f/6 oder f/7 ED-Refraktor samt solider Alt/Az-Montierung für einen Gesamt-Endpreis deutlich unter 1000 EUR zu "gebären" - für die (Einsteiger)Freunde des "richtigen Teleskops" und des "Plug & Play" :)

Typische Abzock-Beispiele sind doch der 15EUR-Bügelstuhl, der mal eben zum "Astrostuhl" für dann 60 und mehr EUR deklariert wird. Oder die 08/15-3EUR-Rotlichttaschenlampe, die beim Astrohändler dann zur 20EUR-"Astrolampe" mutiert. Oder das "Metallstängschen", das beim gutsortierten Metallwarenhändler mal eben 4EUR kostet, aber in bestimmten Regalen für 25 EUR, dann als "Gegengewichtsstange", in gleicher Ausführung zu haben ist ... vielleicht sollte man in Preise&Markt mal einen Thread aufmachen, wo man solche "Mutationen" per Link belegt gegenüberstellt ... ?) ;)
 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Hallo Ralf,

Die Giro besteht ja aus wenigen Teilen. Frag doch einfach mal bei einem Zerspaner nach, was die kosten, bei 100Stück (bitte nicht vergessen: Das sind nicht einfach nur Löcher, sonder H7 Passungen). Dann noch die Eloxalkosten, Logo drucken und fertig. Würde mich sehr interessieren, das Ergebnis.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Hallo Tassilo,

wenn ich als "Unternehmer" sowas "rechnen" müsste, sähe das so aus (fiktiv - nicht unbedingt auf die "Giros" bezogen):

Ich habe eine (erste) Marktanalyse, die besagt, dass ich in den ersten 2 Jahren einen Stückabsatz von 1000 haben werde, davon etwa 300 im ersten jahr, 700 im zweiten Jahr.

Die Stückkosten werden, wegen Fertigung mit modernsten CNC-Maschinen und sonstiger Automatisierung, im Wesentlichen durch Materialkosten, Werkzeugkosten und Einrichtung bestimmt. Dazu kommt noch in die Gesamtkostenrechnung der Aufwand für Entwicklung und Konstruktion etc. ...

Aus all dem lässt sich eine Art "Stückinvestition" errechnen, die ich im Laufe der (vorerst) 2 jährigen Produktion je gefertigtem Stück tätige ... sozusagen mit "Zinseszins".

Jetzt habe ich mehrere Möglichkeiten den ROI (return of investment) "anzusteuern":
- möglichst schnell, also u.U. schon nach wenigen Monaten die 2-Jahresinvestition "reinholen". Das würde ich dann mit einem Verkaufspreis erreichen, der hart an dem liegt, "was der Markt hergibt" - bei einem guten, innovativen Produkt kein Problem. Somit würden dann die "restlichen Monate" der 2-Jahres-Produktion nahezu reine "Gewinnmarge" sein (bei gleichbleibenden Kosten für Material, Personal, Energie etc.)

- möglichst "lange", also - "wenns der Markt hergibt" - die Produktion erweitern und über die 2 Jahre hinausführen. Bei einem guten, innovativen Produkt auch kein Problem - allerdings müsste ich dann den Verkaufspreis, um weiterhin die notwendigen Stückzahlen absetzen zu können, peu a peu senken. Komme ich also so auf mehr als 1000 Stück in den 2 Jahren, erhöht sich die Marge durch den schwindenden Anteil an den "Vorkosten" (Entwicklung, Werkzeuge, Maschineneinrichtung etc.) je Stück, der Umsatz steigt, der Gewinn auch, wenn auch nicht so rapide wie im obigen Fall. Dafür aber etwas "ausdauernder" - solange ich mit dem Produkt auf dem Markt gut positioniert bin und keine "Clonerie" durch die Konkurrenz betrieben wird.

Und da ich als "Hersteller" einen globalen "nachwachsenden" Markt versorge, kann ich von weiterhin vorhandener Nachfrage ausgehen, solange das Preis-/Leistungs-/Qualitätsverhältnis im Vergleich zu Konkurrenzprodukten stimmt - könnte also u.U. die Preisspanne an den "spezifischen Märkten" (Länder, regionen o.ä.) soweit nach unten "ausdehnen" bis ich an die Grenze der noch "vetretbaren" Gesamtrendite (da setzt sich ja jedes Unternehmen/jeder Unternehmer so seine eigenen Grenzen ;) ) für dieses Produkt stosse - dann "ist aber Schluss" :)

(Stichwort wäre auch: Erfahrungskurve)

Ich denke mal, dass so Läden wie TV mit ihren Nagler längst den "ROI" überschritten haben ... und "gnadenlos" ihre Marktposition über den Preis "abschöpfen" wo und wie es nur geht ... gut für deren Taschen, schlecht für die Masse der Endverbraucher und deren Spechtelvergnügen.
Aber solange der Markt es hergibt ... :)

Und solange der Markt es "hergibt" - sprich: die Hobbyastronomen das "Glump" und die "Mondpreise" schlucken - werden die Newtons ohne vernünftige Innenlackierung mit falschrum arbeitenden Lüftern etc. hergestellt und von den Händlern unters geduldige, "bastelwütige" Volk gebracht, werden bestimmte Okulare für einige Hunderter "vertickt", obwohl der Produzent sich mittlerweile auch zum halben Verkaufspreis noch dumm und dämlich verdienen würde etc. :mauer:

Wie wärs denn mal mit 'nem "Käuferstreik" ... ?) ;)





 
Re: Neue Newtons braucht das Land ...

Hallo Ralf,

ich meinte kein Blabla, sondern mal tatsächliche Kosten. Du gehst erstens von zu hohen Stückzahlen aus (lass mal lieber eine 0 weg), und zweitens nützt Dir die die schönste Amortisierungsstrategie nix, wenn die Herstellungskosten über Deinem angestrebten Marktpreis liegen. Deshalb die Bitte um belastbare Zahlen. Mach das doch mal, bringt erhellende Erkentnisse. Wir sind hier nicht bei Büchern oder Software, wo das Ding an sich nichts kostet, nur Entwicklung und Marketing.

Clear skies

Tassilo
 
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