Der Letzte seiner Art ?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas **DONOTDELETE**
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Re: Wahrnehmung und Wirklichkeit

Hallo Tassilo,

ja Okularseitig ist das Angebot schon vielfältiger geworden da hast Du recht, auch an Komakorrektoren ist was für den visuellen Bereich interessantes dabei.

Das hab ich ja auch nicht kritisiert, obwohl ich es schon schade finde das man bezüglich Komakompensierender Barlow nichts neues mehr bekommt.
Es geht um die Hauptoptik.
Ich beziehe mich hier auf den Massenmarkt.
Die Ansprüche steigen und man ist mit weder Fisch noch Fleisch Optiken nicht mehr so zufrieden, bei Foto merkt man deutlich das in letzter Zeit in dem Bereich sich einiges tut und immer mehr spezielle Fotooptiken GSO RCs, diverse Fotonewton APOs bzw. EDs mit passendem Flattener teilweise sogar gleich integriert (Skywatcher 5 Linser) auf den Markt kommen.

Das ist ja auch schön nur im visuellen und ganz speziell im Planetenteleskop Bereich vermisse ich Innovationen.
Da gibt es weiterhin keine Spezialisten sondern nur immer Kompromisslösungen, von den altbekannten wie zb. Intes MN mal abgesehen.

Zu Deinem Beispiel mit dem MakNewton - da kann ich Dir überhaupt nicht zustimmen. Das Gerät ist ein Vielzweckgerät, deswegen auch der etwas größerre FS.

Ja eben es ist ein Universalgerät mit Fotoeignung.
So wie die ganzen 150 f/5 Newton mit 2“ Auszug am Markt.
Natürlich als MN mit besserer Feldkorrektur da hast Du schon recht.

Visuell wäre f/6 wünschenswert gewesen und all das was zu dem viel diskutierte TS 150 f/6
gesagt aber leider nicht konsequent umgesetzt wurde.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Wahrnehmung und Wirklichkeit

Hallo Gerd,

ich verstehe Dich, sehe aber beim Marktpotential für diese Geräte nicht das Volumen, das den Aufwand rechtfertigt. Das ist natürlich nur ein Gefühl - wenn sich da in einiger Zeit noch nichts getan hat, werden wir sicher aktiv. Aber unsere eigene Situation ist im Moment so, daß wir seit knapp 2 Jahren selbstständig sind. Seit diesem Termin sind wir nonstopp am entwickeln und auf der Suche nach innovativen Produkten von anderen Herstellern. Von unseren Eigenentwicklungen ist ja schon die Montierung und der Komakorrektor einem gewissen Publikum vorgestellt worden. Weitere Prototypen sind fertig oder gerade in der Vorserie. Wenn wir ein komplettes eigenes Programm haben (wobei sich das im Großen und Ganzen auf Produkte beschränken wird, die es noch nicht von Meade gibt - wir wollen zur Stammmarke ergänzen, nicht uns selbst Konkurrenz machen), dann werden wir spezielle Produkte vorstellen, die nicht nur den ganz großen Kundenkreis bedienen. Für Vorschläge bin ich da immer offen.
Bei den von euch angesprochenen Vorschlägen sehe ich folgendes Problem: Das angebotene Gerät (z.B. ein für Planetenbeobachtung optimierter 6" f8 oder 8" f/8 wird sich von den Kenndaten auf dem Papier nicht wesentlich von vorhandenen Geräten unterscheiden. Um das zu einer Hochleistungsoptik zu machen, brauchen wir eine gute Optik (bei der Brennweite kein Problem), eine ausgezeichnete Mechanik (ausgezeichneter fokussierer, großer Tubus mit Innenblenden, präzise und justierstabile Zellen, zum Beispiel mit Mikrometerjustierung - teuer!) und einen entsprechenden Unterbau. Wir sehen aber, daß es eine gute Beratung braucht, um diesese Gerät von seinen billigen Verwandten abzusetzen. Das findet aber nicht statt, der Großteil kauft billig, weil er (auch und vor allem in den Foren) dann denkt mit ein paar Umbaumassnamen kriegt er das gleiche Ergebnis. Das ist aber nur für sehr wenige der Bastler wirklich der Fall, ich habe da schon grauenhafte Dinge gesehen (zuletzt am Dienstag einen mit Epoxidharz aufgeklebten Fangspiegel - BRRRRRR). Das Gerät muß ja die Entwicklungskosten wieder einspielen, das sehe ich im Moment nicht.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Wahrnehmung und Wirklichkeit

Hallo Tassilo,

bei dem hier von Astro-Kollegen "kreiierten" und spezifizierten 6/6er (6" - f/6) Newton/Dobson gibts ja eigentlich nix mehr zu "entwickeln" ... es ist doch wohl nur eine Frage der Fertigung bzw. diese (etwas) umzustellen, geringfügig andere Teile zu verwenden etc. ... oder?

Und "bastelbillig" ist wirklich nicht das, worauf die Masse der ernsthaften Einsteiger "abfährt".
Etliche der Einsteiger erfahren leider (Beratung durch die Händler???? Beratungsloser Einkauf via Internet?) erst im Nachinein, dass ihr Gerätchen eigentlich ziemlich "optimierungsbedürftig" ist, und wären sicher gerne bereit gewesen, einige EURs mehr hinzublättern, wenn diese Optimierungen schon von Haus aus verbaut gewesen wären (richtigrum arbeitende Lüfter, Innenschwärzung, sinnvolle Spiegelbefestigungen und Justagemöglichkeiten, passende Montierung etc.).

 
Re: Wahrnehmung und Wirklichkeit

Hallo Ralf,

von der Spezifikation zum serienreifen Produkt ist ein weiter Weg, das erfahre ich täglich.

"Etliche der Einsteiger erfahren leider (Beratung durch die Händler???? Beratungsloser Einkauf via Internet?) erst im Nachinein, dass ihr Gerätchen eigentlich ziemlich "optimierungsbedürftig" ist, und wären sicher gerne bereit gewesen, einige EURs mehr hinzublättern" - Besser könnte ich es auch nicht sagen. Blos: wie willst Du das ändern? Und neu kaufen ist dann nicht mehr - das Geld ist erstmal weg.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Wahrnehmung und Wirklichkeit

Hallo Tassilo und Ralf,

Wir sehen aber, daß es eine gute Beratung braucht, um diesese Gerät von seinen billigen Verwandten abzusetzen. Das findet aber nicht statt, der Großteil kauft billig, weil er (auch und vor allem in den Foren) dann denkt mit ein paar Umbaumassnamen kriegt er das gleiche Ergebnis. Das ist aber nur für sehr wenige der Bastler wirklich der Fall, ich habe da schon grauenhafte Dinge gesehen

Blos: wie willst Du das ändern? Und neu kaufen ist dann nicht mehr - das Geld ist erstmal weg.

Ich fürchte daß es das so ziemlich auf den Punkt bringt. Wolfi hätte sicher Spaß dran gehabt den 6"f6 massenhaft zu verkaufen, wenn man jetzt mal ohne den Idealismus von Bastlern oder Beobachtern die Sache betrachtet: viele der Anfragen in Foren sprechen Bände. Der 6"f6 kostete zu Beginn fast das gleiche wie der 8"f6, war also trotz der endlos diskutierten Vorteile "zu teuer". Ob das mehr oder weniger verwässerte Umsetzung daran wirklich die Hauptschuld hatte? Ich weiß es nicht, eigentlich würde ich nicht mal raten wollen.

Interessant wäre zu wissen wie hoch der Teil der Käufer ist der sich vorher überhaupt informiert, wo also in einem Forum nachzulesende Erklärungen/Beratungen überhaupt helfen Fehlkäufe zu vermeiden... ?) Wahrscheinlich eher gering. Sowas: http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/772992/maede_2114#Post772992 spricht Bände...


Viele Grüße Felix
 
Re: Wahrnehmung und Wirklichkeit

hallo liebe Leute,

der Thread entwickelt sich nun sehr positiv, solche Gespräche sollten laufend stattfinden!

Nach meiner Erfahrung in der Kundenberatung ist der ganz überwiegende Teil der blutigen Einsteiger noch nie in einem Astroforum unterwegs gewesen. Die Infos sind da auch zu verstreut und zu mühsam zusammenzutragen, das tun fast nur jene die Blut geleckt haben. Es gibt aber rühmliche Ausnahmen, von denen wir hier im Einsteigerboard ja lesen.

Die Herausforderung in der Beratung ist, bei der extremen Vielfalt der Produkte dem Kunden die wichtigsten Punkte verständlich zu machen, ohne ihn komplett zu überfordern. Allein die Vor- und Nachteile der verschiedenen Instrumententypen aufzuzählen: aufrechtes Bild, verkehrtes Bild, Farbfehler, Komafehler, Öffnung und Lichtsammelfähigkeit, Einblicksbequemlichkeit, Okulare, Zenitspiegel, Barlowlinse, Sucher aufs Fernrohr parallelisieren, thermisches Verhalten, auf Norden ausrichten, etc - sie wollen alles wissen und man muss es ihnen so präsentieren dass sie leicht folgen können, zB am besten aufgelockert mit Humor.

Logischerweise fällt dann eher selten eine spezialisierte Entscheidung - ich will den 150/1200 auf HEQ5 SynTrek, weil Goto brauch ich nicht, aber bitte gleich mit Lüfter und mit Velour auskleiden! Die meisten wollen alle Optionen offen haben, die berühmte Wollmilchsau eben, und die Fotooption ist fast immer gefordert. Auch wenn dann 80% beim rein visuellen Gucken bleiben, wie Tassilo sagt.

Wenn dann doch die Entscheidung für den Dobson fällt, weil Astrofotografie als Einsteigerziel vielleicht etwas frustrierend sein kann, und man sich erst mal so mit dem Himmel vertraut macht und Mondfotos eh auch möglich sind, dann sollte das allerdings ohne Verlängerungshülse funktionieren. Es gibt durchaus Geräte bei denen das so ist.

Das von mir regelmässig erwähnte und angebotene Tuning Service mit richtigrum eingebauten Lüfter etc für Newtons nimmt übrigens nur ganz ganz selten jemand in Anspruch. Das interessiert fast nur die Fortgeschrittenen, die holen sich auch hie und da Tipps bei mir. Selberbasteln macht ja auch Spass!

lg Tommy
 
Zubehör für Newtons

Hallo Tassilo,

leider komme ich erst jetzt dazu dir auf deine interessanten
Beiträge zu antworten.

ich sehe durchaus wichtige Neuerungen im visuellen Bereich. Der wichtigste Schritt ist der zum Newton-Zubehör. Die Randschärfe der neuen z.B. 100°-Okulare ist älteren Okularen deutlich überlegen. Dazu kommen die neuen Komakorrektoren, die auch visuell für schnelle Newtons tauglich sind, von TeleVue und auch bald von uns. Wenn Du einmal mit einem solchen Okular mit Komakorrektor geguckt hast, will man nichts anderes mehr.

Ich stimme dir zu daß das Zubehör ein wichtiger Punkt ist.
Ein visuell tauglicher Komakorrektor ist ein großer Fortschritt.
Der hilft vor allem dann wenn es um große Gesichtsfelder geht,
da die Koma des Newtons mit zunehmendem Achsabstand entsprechend anwächst.

Er hilft auch bei hoher Vergrößerung am Planeten und am Mond.
Sofern der Newton nicht nachgeführt wird verläßt ein Planet
sehr schnell den Bereich in welchem die Abbildung des lichtstarken Newtons
noch beugungsbegrenzt ist. Der Komakorrektor erweitert aber
den beugungsbegrenzten Bereich des Gesichtsfeldes enorm stark.
In dem Fall daß man ein Objekt beobachtet welches ein Stückchen
abseits der Achse steht hilft der Komakorrektor der Abbildung.
da gilt für einen Planet und es gilt noch stärker für den Mond,
der ja so ausgedehnt ist, daß der größere Teil immer außerhalb
des beugungsbegrenten Feldbereiches liegt.

Okulare:
Diese Okulare (die neuen 199° von Televue sowie von Explore Scientific)
sind für lichtstarke Optiken gut geeignet. Sie sind aber
keine speziellen Newton-Okulare.
Anders gesagt:
Diese Okulare reagieren nicht mit starkem off-axis Astigmatismus
auf lichtstarke Optiken. Die Abbildung abseits der Achse
ist mit diesen Okularen also extrem viel besser als nit einem Erfle Okular dessen Feldblende aufgebohrt wurde.

Aber die neuen 100° Superweitwinkelokulare kompensieren nicht
die Koma eines lichtstarken Parabolspiegels.
Dieser Abbildungsfehler der Teleskopoptik bleibt also auch
mit den neuen Okularen voll erhalten. Es braucht also noch
den Komkoorrektor für eine perfekte Abbildung über das Feld.

An der Stelle ergeben sich aber gewisse Probleme.
Die Superweitwinkelokulare haben noch eine oder zwei oder drei Linsen
welche noch vor dem Brennpunkt des Teleskopes liegen.
Also zwischen Parabolspiegel + Komakorrektor und Brennpunkt.

Dies führt dazu daß der komakorrektor seine Funktion nicht wirklich perfekt erfüllen kann.

Televue gibt deshalb für seinen visuellen Komakorrektor
für verschiedene Telesvue Okulare an wie der obere Teil
des Komakorrktors verstellt werden muß (= Änderung des Abstandes
der Linsengruppen zueinander) damit die Abbildung der Kombination
möglichst gut ausfällt.

An der Stelle wäre ein Okular mit eingbauter Komakompensation
immer noch von Vorteil.

Ein weiterer Aspekt ist folgender:
Für hohe Vergrößerungen an einem lichtstarken f/4 Newton
wird man ein entsprechend kurzbrennweitiges Okular einsetzen müssen.
Ein 4mm für 1mm AP, ein 3mm für 0,75mm AP, ein 2,8mm Okular für 0,7mm AP.
Man wird also einen Komakorrektor einsetzen, dazu dann

a) ein 4mm Ortho, Plössl etc.

Nachteile:
Kleines scheinbares Gesichtsfeld, sehr geringer Augenabstand

b) eine Barlow + ein längerbrennweitiges Ortho, Plössl, Kelnner, König.
Etwa eine 3x Barlow + 12mm bis 9mm Okulare am f/4 Newton.

Nachteile:
Die Barlow bringt Linsen zwischen Komakoreektor und Brennpunkt.
Die Korrketur der Koma könnte dabei verschlechtert werden.
Der Augenabstand ist mit etwa 9mm am 12mm Ortho auch nicht
wirklich bequem oder gar Brillenträgergeeignet.

Außerdem könnte man das gleiche mit einer komakompensierenden
Barlow + Ortho ereichen.

c) ein kurzbrennweitiges modernes Weitwinkelokular einsetzen.
Vorteil:
Augenabstand ist moderat, bei einigen WW sogar Brillenträgergeeignet.

Nachteile:
Diese Okulare haben alle eine oder mehrere Linsen noch vor
dem Teleskopbrennpunkt. Die Komakorrktur kann dadurch verchlechtert werden.
Man braucht ein Weitwinkel + den Komakorrktor

Meiner Ansicht nach würde ein komakompensierendes Weitwinkelokular
das Problem perfekt lösen:

Vorteil:
Perekt auf den Parabolspiegel abstimmbar.
Augenabstand kann recht groß ausfallen (aber: je größer
der Augenabstand und je größer das scheinbare Gesichtsfeld
desto größer wird das Okular ausfallen müssen, das gilt natürlich für alle diese Okulare, unabhängig von der Komakompensation).
Weniger Linsen als ein WW + Komakorrektor-

Nachteil:
Solch ein komakompensierends Weitwinkelokular ist nicht
für komafreie lichtstake Teleskope zu gebrauchen!


Und daß der Mak nur halb sovie Koma hat merkt man bei der Beobachtung deutlich am Kontrast und Randschärfe - gute Okulare vorausgesetzt.

Zum Mak-Newton möchte ich noch anmerken:
Dort gilt im Prinzip da leiche was für den Newton gilt.
Ein hoher Auszug für ebenfalls zu einem kleineren zu 100% ausgeleuchteten Feld,
oder aber zu einem entsprechend größeren Fangspiegel um das zu kompensieren.

De Koma des Maknewtons ist wenn ich das richtig sehe nicht
halb so groß wie die beim Newton mit gleicher Öffnung und
gleichem Öffnungsverhältnis, sondern nur etwa 1/4 so groß.
Der Schmidt-Newton hätte in etwa die 1/2 Koma des Newtons.

Quelle:
Ein Aufsatz von Harrie Rutten und Martin van Venrooij, in:
The Best of Amateuelescope Making Journal Vol 1

Der Mak-Newton sollte also bei der Beobachtung mit geeigneten Weitwinkelokularen
eindeutig
die bessere Randschärfe gegenüber einem Parabolspiegelnewton ohne Komakorrektor zeigen.

Was du mit besserem Kontrast meinst verstehe ich aber nicht.
Auf der Achse kann der Mak-Newton den Newton nicht toppen.

Bedingt durch die geschlossene Bauweise ergeben sich noch
einige weitere beactenswerte Aspekte für den Mak-Newton:
1) die Optik verschmutz nicht so schnell, bzw die vergütete
Korrektorplatte läßt sich leicht und schnell reinigen.
2) es ist keine Fangspiegelspinne nötig, deshalb gibt es
anders als beim Newton keine Spikes an hellen Sternen.
3) der geschlossene Tubus braucht viel länger zum auskühlen
als der offene Tubus eines Newtons.

das mit der Verlängerungshülse macht man einfach deshalb, damit man mit allen Okularen in den Fokus kommt, weniger (bei den Dobsons) für die Fototauglichkeit.

Das glaube ich dir nicht. Vor ein paar Jahren ging es ohne diese Hülse.
Was man braucht ist ausreichend Fokussierweg und zweitens
eine passende Lage des Fokuspunktes zum Auszug.
Heutzutage sind Brennweitenabweichungen bei den typischen 8"f/6 Spiegeln
durch computerisierte Fertigung viel geringer als noch vor einem Jahrzehnt.

Komakorrigierende Okulare haben wir geprüft. Macht aber keinen Sinn, ein Komakorrektor für alles ist einfach billiger und optisch deutlich besser.

Auch da muß ich widersprechen.
Billiger für den Hersteller?
Ja, weil die Okulr dann am lichtstarken Newton (mit Komakorrktor)
und am lichtstarken aplanatischen Teleskop einsetzbar sind,
die Stückzahlen sind dann größer.
Billiger für den Anwender? Nur wenn er mehrere der modernen
Weitwinkelokulare und einen Komakorrektor kauft.

Bei einem Weitwinkel wäre der User mit einem koma-
kompensierenden Weitwinkel aber billiger dran.


Oh nein! Ich widerspreche und behaupte das Gegenteil:
Ein komakompensierendes Weitwinkelokular ist optisch deutlich besser
als ein Weitwibkelokular + ein Komakorrektor.

Begründung:
Im letzteren Fall kann die Optik vom Parabolspiegel bis zur letzten Linse perfekt abgestimmt werden.

Im Falle vom Komakorrektor + modernes WW ist das nicht möglich,
denn das WW wird pasend zu einer aplanatischen Optik gerechnet.

Gruß, Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,
auch wenn es am eigentlichen Thread-Thema vorbei geht, mal mein Einwand zum OAZ.
Dein Vorschlag mit dem ausreichend langen Fokussierweg ist auch ein zweischneidiges Schwert, denn das würde nach heutigem Stand einen langen OAZ-Tubus bedingen. Im schlimmsten Fall hängt der dann innen komplett im Lichtweg und ruiniert das Bild.
Meine Okulare am Newton kommen alle von TV und passen von der Fokuslage her leider nicht zusammen - da ist die Hülse die einzige Rettung.

Abhilfe könnte da nur eine genormte Fokuslage der Okulare schaffen oder ein OAZ-Tubus, der segmentweise wie ein Piratenfernrohr ein-/ausfahrbar wäre mit mehreren ineinander liegenden Tuben.

OnTopic: Hauptsächlich bin ich visuell unterwegs von 2"-18", mache aber auch ab und an mal ein Foto.
Der Anblick des Himmels und das Photonensammeln mit dem eigenen Auge ist für mich das Beste an der Hobby-Astronomie.
Danach kommt das Basteln/Tunen...

Dieser Thread hat mich dazu gebracht, darüber nachzudenken ob ich das mit den Fotos denn wirklich brauche.
Manchmal nervt dieser Krempel nämlich schon gewaltig, obwohl ich eigentlich sehr technikverliebt bin. Dem "boah" oder "wow" Effekt steht das ziemlich entgegen.
Neulich hab ich mal irgendwo folgendes gelesen: "Die Wörter 'Hobby' und 'brauchen' passen eigentlich nicht in einen Satz."
:gutefrage:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Ralf,

da kann man mal sehen wie genau man formulieren muß um nicht
das Falsche zu vermitteln.
Was ich mit ausreichendem Fokussierweg meinte sind 3cm.

Ich habe an meinem Newton mit dem Helical 2cm zur Verfügung.
Das reichte fast immer aus, nur eine TMB Barlow kam nicht
in den Fokus. Ich habe aber auch noch keineswegs alle Okulare
an diesem Teleskop ausprobiert...

Brennweitendifferenzen von Spiegeln sollten nicht über den
Fokussierweg ausgeglichen werden.Auch nicht über diese 5cm
lange Aufsatz-Hülse. Sie sollten durch die Befestigung der
Spiegelzelle im Tubus ausgeglichen werden.
Das hätte (ich meine Günther oder Felix hatte das schon erwähnt)
den Vorteil daß man den Newton leicht von visueller auf
photographische Brennpunktlage und umgekehrt umstellen könnte.

Du schreibst daß die Okulare von Televue teilweise stark
unterschiedliche OAZ Positionen erfordern.
Wenn schon eine Firme es nicht schafft das zu normen,
fürchte ich daß man es zwischen mehreren Firmen schon
gar nicht schaffen wird...

Gruß, Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,
danke für den Zusatz.
Mein OAZ hat 4cm und die reichen leider nicht.

Das mit dem passend eingebauten HS statt (un)nötiger OAZ-Verlängerung ist natürlich absolut richtig, würde aber bedeuten daß der chinesische Mitarbeiter jeden Spiegel vermessen müsste, bevor er in den Tubus gesetzt wird.
Das halte ich für genauso utopisch wie die homofokalen Okulare...

Aber der bastelnde Hobby-Astronom wirds schon richten und die anderen merken eh nicht daß es besser ginge.
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo zusammen,

die Problematik der Fokuslage ärgert mich auch zur Zeit, es gibt verschiedene Möglichkeiten:

OAZ mit viel Hub, da hängt evtl das OAZ-Rohr im Strahlengang.

Oaz mit einem Hub von 20 - 30mm + die Schiebehülse, gibt es ließe sich aber noch flacher bauen: http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p974_2--Crayford-Auszug-fuer-Newtons---1-10-Micro---fuer-Skywatcher----.html

Die Okulare so zusammenstellen daß sie dicht beieinander liegen: schränkt die Auswahl möglicher Okulare ein.

Okularschlitten: verwende ich zur Zeit, hat 250mm Hub und man bekommt ALLES in den Fokus. Außerdem ist immer ein minimal möglicher Abstand von FS zum Okular gewährleistet. Nachteil: gibts glaube ich nicht zu kaufen, also eine eher selten anzutreffende Möglichkeit.

Eine Kombination aus Crayford und Schlitten: ich habe ja den in einem Beitrag bereits weiter oben verlinkten OAZ http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p667_1-10-Micro-Untersetzung-fuer-2--Crayford---UPGRADE.html tiefer gelegt indem ich die Kunststoffplatte die zwischen OAZ und Tubus gehört entsorgt und den Tubusradius direkt in den OAZ eingearbeitet habe, spart 13mm. Evtl. werde ich das OAZ Rohr kürzen so daß max. 25mm Hub bleiben, fokussiert wird dann folgendermaßen: der OAZ wird mit einer zweiarmigen FS-Spinne und beidseitiger Führung ausgestattet und ähnlich dem Schlitten zum grob fokussieren verschoben, feinfokussiert wird über den OAZ.

Zum Thema Crayford:

Um einen kurzbauenden Fokussierer zu machen, der genauso gut/schlecht läuft wie ein langer, muß das Spiel um den gleichen Betrag niedriger sein, also teuer.

Bei den wenigsten Crayford OAZ wird die Bauhöhe wirklich ausgenutzt um eine steife Führung des OAZ-Rohres zu erreichen, daher ist die Argumentation daß ein flachbauender OAZ zwangsläufig Nachteile gegenüber hochbauenden Ausführungen hat nicht haltbar. Bei manchen Exemplaren könnte man 50% der Bauhöhe absägen ohne wichtige Teile zu amputieren oder den OAZ sonstwie zu beeinträchtigen (außer vom Aussehen...).


Spiegelposition (hatte Günther angemerkt): weiß jemand wie groß die Abweichungen der Brennweite vom "Soll" sind? Wenn es um weniger als +/- 5mm sind sollte das ziemlich egal sein und keine 50mm Hülse zur Folge haben.


Viele Grüße Felix
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Felix,

weiß jemand wie groß die Abweichungen der Brennweite vom "Soll" sind?

vor Jahren habe ich auf einer Herstellerseite eine Angabe von + - 3% der Brennweite gefunden.
Das wären bei einem 200/1200mm Spiegel immerhin + - 36mm (!)

Ich persönlich glaube aber daß der Hersteller sich da nur absichern möchte
und die Tatsächlichen Brennweitenabweichungen viel geringer ausfallen.

Zu konkret vermessenen 200/1200mm Spiegeln habe ich folgende Daten:

200/1998mm
198/1206mm
198/1208mm
200/1202mm
199/1200mm

Die ersten beiden sind mein alter/mein neuer Spiegel.
Der Unterschied machte sich bemerkbar, überfordert meinen Helicalauszug
mit seinem geringen Hub aber nicht. Wäre der Wechsel allerdings
in die andere Richtung erfolgt hätte ich viele Okulare
nicht mehr scharfstellen können. Dann hätte ich den Spiegel
weiter hoch setzen müssen.

Okularschlitten: verwende ich zur Zeit, hat 250mm Hub und man bekommt ALLES in den Fokus. Außerdem ist immer ein minimal möglicher Abstand von FS zum Okular gewährleistet.

Ja, aber:
Wenn du den Schlitten weit in Richtung Hauptspiegel fährst
dann greift der Fangspiegel an dem Ort nur noch einen Teil
des vom Haiptspiegel kommenden Lichtes ab. Du verlierst Öffnung.

Hruß, Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,

"Dies führt dazu daß der komakorrektor seine Funktion nicht wirklich perfekt erfüllen kann." Stimmt nicht, jedenfalls nicht bei den vorliegenden Okularen. Man braucht die verstellbare Hülse, richtig. Das war es aber schon. Auf den Rest Deiner Ausführungen will ich hier nicht detailiert eingehen. Fakt ist, daß wir die Diskussion mit dem Entwickler des Komakorrektors geführt haben. Und wir haben uns dagegen entschieden. Weil es keine Vorteile gibt, und die Kosten astronomisch sind. Zu den von Dir genannten Orthos, etc. Guck mal nach, was die am schnellen Newton für ein Performance off axis haben. BRRRRR.

"Was du mit besserem Kontrast meinst verstehe ich aber nicht.
Auf der Achse kann der Mak-Newton den Newton nicht toppen." Ich rede von der außeraxialen Abbildung, und dem Kontrast off-axis.
"Vor ein paar Jahren ging es ohne diese Hülse." - Genau. Und wir hatten mit den Dobsons die Reklamationen, weil nicht alle in den Fokus gekommen sind.
"Oh nein! Ich widerspreche und behaupte das Gegenteil:
Ein komakompensierendes Weitwinkelokular ist optisch deutlich besser als ein Weitwibkelokular + ein Komakorrektor." - Was zu beweisen ist. Diese Behauptung wird durch nichts erhärtet. Leg ein Design auf den Tisch, dann reden wir drüber.
"Im Falle vom Komakorrektor + modernes WW ist das nicht möglich, denn das WW wird pasend zu einer aplanatischen Optik gerechnet.!" - Dann such Dir mal die Spots, die ich zu unserem Komakorrektor hier bereits veröffentlich habe. Dort wirst Du sehen, daß nicht nur Koma, sondern auch Bildfeldkrümmung und Astigmatismus korrigiert werden, und zwar bis zum Rand nahezu vollständig und auch bei richtig schnellen Spiegeln. Was ist dann da der Unterschied zum perfekten Aplanaten? Es gibt keinen.
Clear skies

Tassilo
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,

erstmal danke für die Spiegeldaten, das sieht doch ganz gut aus!

Wenn du den Schlitten weit in Richtung Hauptspiegel fährst
dann greift der Fangspiegel an dem Ort nur noch einen Teil
des vom Haiptspiegel kommenden Lichtes ab. Du verlierst Öffnung.

Stimmt! Allerdings liegen meine Okulare vom Fokus her so daß ich eigentlich immer nur die ca. 30 - 40mm nutze die am weitesten vom HS entfernt liegen, mit Binoansatz hätte ich dann halt nur noch 7" (oder so), macht aber nix weil ich kein Bino hab... ;)

Auch braucht man keine 250mm Weg, das ergab sich so weil ich die vorhandenen Teile nicht unnötig kürzen wollte, späteres wieder dransägen ist eher schwierig. Praktikabel wären gute 100mm, dann kann man auch etwas weniger rustikal bauen ohne sich Probleme mit der Elastizität der Konstruktion einzuhandeln. Unschlagbar ist halt die Vielseitigkeit.


Viele Grüße Felix
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Tassilo,

ich entnehme deinen Ausführungen daß in den von Meade Deutschland
kommenden Komakorrektor eine Vorrichtung integriert sein wird
wodurch man Abstand zur Okularauflagefläche variieren kann?!

Das wäre wirklich sehr gut!

Du willst daß ich hier ein Design veröffentliche.
Das kann ich nicht, denn das hat ein Freund gerechnet.
Der wird das Design aber garantiert auch nicht veröffentlichen,
so wenig wie du das Design eines eurer Weitwinkelokulare
hier veröffentlichen wirst, weil es dann ganz leicht
nachgebaut werden kann.

Insofern wirst du nicht beweisen können, daß und warum
dein WW + Komakorrektor besser sein sollte als das Weitwinkelokular
mit integrierter Komakompensation. Deine Behauptung von weiter oben

Komakorrigierende Okulare haben wir geprüft. Macht aber keinen Sinn, ein Komakorrektor für alles ist einfach billiger und optisch deutlich besser.

habe ich kritisiert und ich bleibe dabei:
Es gibt absolut keinen Grund warum die Kombi besser sein sollte.

So bleibt wieder mal Behauptung gegen Behauptung stehen.

Falls Meade Deutschland aber Interesse haben sollte ein
komakompensierendes Okular zu bauen (ich glaube es nicht,
mit den 100° Okularen + Komakorrektor seid ihr dann ja "serviert")
bin ich gerne bereit einen Kontakt zum Designer des Okulares
zu vermitteln. Schon aus Eigeninteresse, schließlich möchte ich
solch ein Okular haben. Die Verzeichnung des Okulares ist übrigens gering.

Ich rede von der außeraxialen Abbildung, und dem Kontrast off-axis.
Danke für die Präzisierung bezüglich des Mak-Newtons.
Klar, Abseits der Achse hat er gegenüber dem Newton
den besseren Kontrast, eben weil die off-axis-Aberrationen
insgesamt viel geringer sind. Da braucht der Newton schon
den Komakorrektor.

Dann such Dir mal die Spots, die ich zu unserem Komakorrektor hier bereits veröffentlich habe. Dort wirst Du sehen, daß nicht nur Koma, sondern auch Bildfeldkrümmung und Astigmatismus korrigiert werden, und zwar bis zum Rand nahezu vollständig und auch bei richtig schnellen Spiegeln.

Ich finde sie leider nicht. Kannst du einen Link zum Posting
oder Thread angeben?

Zu den von Dir genannten Orthos, etc. Guck mal nach, was die am schnellen Newton für ein Performance off axis haben. BRRRRR.

Das weis ich genau. Ich habe es schließlich ausprobiert und würde deshalb schon an meinem f/6 Newton kein Ortho
solo einsetzen.

Ich setze sie aber hinter einer komakompensierenden Klee Barlow ein.
Und diese Kombination bildet ganz hervorragend ab.
Sterne bleiben rund bis sie die Feldblende erreichen.
Ein größeres scheinbares und ein größeres tatsächliches Gesichtsfeld
würde mir aber sehr gefallen.
Deshalb der Wunsch nach 3 komakompensierenden Weitwinkelokularen:
Eines um 29mm Brennweite. Eines um 4mm Brennweite. Und eines dazwischen.
Aber das langbrennweitige Okular wäre mir das wichtigste.

MfG,Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,

"So bleibt wieder mal Behauptung gegen Behauptung stehen." -Stimmt nicht. Wir haben ein fertiges Design, das auch dann nciht sofort schlecht wird, wenn der Newton nicht aufs mü genau justiert ist. Das auch fertigbar ist. Und es haben schon eine ganze Reihe Leute durchgeguckt, zum Beispiel Sven Wienstein. Wir behaupten also nicht nur, wir haben es längst bewiesen. Und da 90-95% der Arbeit genau darin stecken, ein theoretisch gutes Design auch wirklich in Serie in der realen Welt zum Funktionieren zu bringen, mußt Du schon außer einer Behauptung etwas auf den Tisch legen, zum Beispiel Spots. Haben wir ja auch schon geliefert, hier eine Graphik über die Spotsize eines f/4 Newton:

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/677505/2

Clear skies

Tassilo
Edit P.S.: Ich habe übrigens nicht behauptet, daß die Kombi aus Komakorrektor und Okular besser ist als das von Dir behauptete Design. Ich habe das auf die bereits existierenden alten Komakorrigierenden Okulare bezogen, die ich in meinem Threat erwähnt habe. Du hast behauptet, daß das Komakorrigierende Okular besser ist. Das ist ein Unterschied. Wenn ein Komakorrektor so ein weites Feld beugungsbegrenzt abbildet, dann geht es nicht mehr besser. Gleichgut geht schon, aber den Beweis mußt Du erstmal liefern.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Zubehör für Newtons

Hi Karsten,
wieder mal das Koma-Okular-Thema?:super:
Aber jetzt entäuschst Du mich:
...wodurch man Abstand zur Okularauflagefläche variieren kann?!
Hast Du jemals mit irgendeinen Koma Korrektor beobachtet?
Oder wenigstens in der Hand gehabt?
Dann wäre Dir sicher aufgefallen, daß das *immer* so ist.
Ich hoffe, Du kannst meine Zweifel ausräumen, denn sonst würden wir über Sachen disskutieren die Du nie gesehen hast. Wobei ich zugebe, daß ich umkekehrt auch noch keinem Blick durch eine Klee Barow geworfen habe. Aber ich behaupte auch nicht, daß sie schlecht sei.

Ich bin jedenfalls gespannt auf den neuen Korrektor von Tassilo und freue mich, daß es Leute gibt die sowas auf die Beine stellen.
Die Begeisterung von Tassilo kann ich voll verstehen, zufällig habe ich einen f/3 Dobson und wenn man das Bild mit und ohne Korrektor (in diesem Fall der Paracorr) vergleicht dann bleibt einem nur der Mund offen stehen. Und falls der Himmel jemals wieder aufreisst, ist das für mich die Zukunft der visuellen Astronomie.
Vielleicht müsstest Du es selbst sehen um zu begreifen, wie hoch die Messlatte für ein Koma-korrigierendes Okular nach Deinem Gusto mittlerweile liegt. Vom Preis und den Marktchancen wollen wir mal gar nicht reden.

Viele Grüße
Kai
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Tssilo,

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/posts/678476

das ist genau da wonach ich gesucht habe!

Ja, diese Graphiken und Spots zum Komakorrektor sind überzeugend.
Aber das ist nur die halbe Miete. Was noch fehlt ist das Okular.
Und das Design des Komkorrektors sehe ich nicht.
Klar, das Design kannst du hier nicht veröffentlichen,
weil es dann sofort irgendwo in China von anderen Herstellern
nachgebaut würde.

Es ändert sich nichts an meiner Ausage:
Du zeigst keine Spots zur Kombination sagen wir mal
8"f/4 Newton + Meade Komakorrektor + 20mm Explore Scientific Okular
und ich kann keine Spots zur Kombination
8"f/4 Newton + 28mm komakompensierendes Weitwinkelokular zeigen.

Deine von mir kritisierte Aussage bleibt weiter unbewiesen.
Versteh mich nicht falsch. Ich halte viel vom eurem neuen Komakorrktor.
Aber deine Aussage
Komakorrigierende Okulare haben wir geprüft. Macht aber keinen Sinn, ein Komakorrektor für alles ist einfach billiger und optisch deutlich besser.
ist aus meiner Sicht nicht haltbar. Es gibt keinen Grund
warum das Weitwinkelokular mit integrierter Komakompensation
am lichtstarken Newton schlechter abbilden sollte als ein
nicht-komakompensierendes Weitwinkelokular an Newton + Komakorrektor.

Gruß, Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Kai,

ich weis daß es bei Televue 2 sehr unterschiedliche Komakorrektoren gibt:
1) photographisch
2) visuell

Woher soll ich wissen wie der mir nicht bekannte Meade Komakorrektor
mechanisch in der Serie ausgeführt wird? Ich muß abwarten was
da letztendlich kommen wird.

Ich bin jedenfalls gespannt auf den neuen Korrektor von Tassilo und freue mich, daß es Leute gibt die sowas auf die Beine stellen.

Ich auch. Und ich freue mich wenn es mit Meade komkorrektor
+ 20mm Explore Scientific 1ßß° Okular eine Alternative zu
visuellem Parakorr + 21mm Ethos geben wird.

Einen Parakorr am f/4 Newton + WW-Okular habe ich selbst gesehen.
Die Abbildung ist gut gewesen. Aber ich bevorzuge ein Okular
anstatt Okular + Komakorrektor. Begründung:
Weniger Gewicht, weniger Gefummel.

Die Marktchancen für ein solches Okular sehe ich als gut an.
Ich würde solch ein 28mm Okular für den Preis eines Naglers
ähnlicher Brennweite sehr gerne kaufen.
Jedenfalls lieber als ein 31mm Nagler + Parakorr.

CS, Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,

ich zitiere hier einfach mal aus dem Testbericht 100°-Okulare von Sven Wienstein:
(im Satz geht es um den Paracorr, aber im darauf folgenden Absatz steht dann, daß der Explore Scientific gleichauf ist:)
"Selbst bei direktem Blick auf den Bildrand ist die Sternabbildung punktförmig, auch bei helleren Sternen."

Also: wir behaupten nicht. Wir haben die Leistung unseres Gerätes längst bewiesen. Besser als punktförmig bis zum Rand geht halt nicht.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Tassilo,

sorry, aber jetzt enttäuscht du mich sehr.

Du behauptest da oben etwas und bleibst auf die direkte Nachfrage
den Nachweis für deine Behauptung, daß Komakorrektor + Okular
besser als ein komakompensierendes Okular sei, schuldig.
Statt dessen kommst du mir mit Semantik.
Die Aussage von Sven ist doch nicht geeignet deinen oder
meinen Standpunkt zu unterstützen.
Das könnte nur ein direkter Vergleich.

Wenn es dir um die Sache gehen würde könntest du den Designer kontaktieren
und ihr könntet beide Systeme im Vergleich durchrechnen.
Nur das könnte klären ob deine Behauptung richtig ist,
oder nicht.

Vielleict findet sich ein Hersteller der die Marktchance
eines solochen Okulares positiv sieht und es baut/bauen läßt.
Mich würde das jedenfalls freuen und ich würde es kaufen.

Gruß, Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,

für 4 mm und dazwischen kann ich Dir am 8"/F6 die Kombination von der 2,2 und der 2,8 fach Klee Barlow mit den Widescan Typ III 84° Okularen in 13mm, 16mm und 20 mm empfehlen, bei dieser Kombination bleibt auch der Stern bis zum Gesichtsfeldrand rund und verschwindet dort dann schlagartig wie ausgeblendet! Günther *entfernt* hat auch solch eine Kombination mit dem 20 mm im Einsatz, er kann es Dir bestimmt bestätigen! Im übrigen sind die alten Meade UWA Serie 4000 auch bis F4 nahezu randscharf und an F6 sogar zu 100%, meiner Meinung nach sogar noch besser als die Ethos Serie was ein Vergleich mit dem 13 mm Ethos und dem 14 mm UWA im direkten Vergleich gezeigt hat!

Grüße Uwe
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Freunde,

warum führt ihr Euch immer wieder gegenseitig in einen Schlagabtausch von Positionen und Ansichten, was dann eigentlich mit Diskussion nichts mehr zu tun hat?
Extreme Forderungen und extremes Beharren auf existierenden Dingen führen regelmäßig in die Blockade.

Okular + Korrektor ist gut, jou, keine Einwände meinerseits, wenn das Dingen wirklich passt.
Warum nun ein komakorrigierendes Okular nicht genau so gut sein soll oder gar besser werden könnte, erschließt sich mir dann wieder nicht und zwar aus meiner Praxis heraus.
Ich nutze die 2,8er Klee Barlow mit Bader Genuine Ortho und Televue Plössl mit sehr großem Erfolg, also äußerst erfreulicher Abbildung an meinem visuell optimierten F/6 Newton.
Ich nutze dort die Klee-Barlow aber auch vor einem japanischen 20mm Widescan, also diese guten alten Teile mit 84° scheinbarem Feld und (ohne Vorsatzbarlow) an F/6 ziemlich grottiger Randabbildung.
Auch das ist eine sehr gute Kombi im Zoomset geworden, trotz meiner Bedenken um Vignettierung und Überreizung von Okular und Barlow. Die korrigierende Wirkung ist auch bei diesem großen Feld sehr beachtlich bis zum Rand und die Teile sind nicht mal aufeinander abgestimmt, geschweige denn gerechnet, wie man das bei einem komakorrigierenden Okular ja durchaus kann.
Ich mag diese Kombi weil sie (trotz veralteter Vergütungstechnik beim Okular und eventuell auch bei der Barlow) einen sichtbaren Transmissionsvorteil gegenüber modernen WW-Okularen mit komplexerem Linsenaufbau schon ohne vorgesetzten Komakorrektor(!) hat (Direktvergleich mit Ethos fehlt!).
Zerschlagt nichts, was es noch gar nicht gibt.

Der Forderung nach sehr flachen Okularauszügen mit 30 mm Fokussierweg folgt die "Nichtmachbarkeitsstudie" auf dem Fuße, mir armem Tropf bleibt nur der Hinweis, dass ein 50 mm OAZ mit 40 mm Weg an meinem 6" F/6 Umbau für alle Okulare locker reicht, mir würden tatschächlich 30 mm Weg reichen, und nein, da ragt nichts in den Tubus, aber was solls.
Ich kann allerdings meinen Tubus schieben und so den Fokus optimal über den OAZ legen.
Was liegt, wenn man das einfacher und billiger haben will, näher, als die Spiegelzelle so zu konstruieren, dass man sie innen im Tubus verschieben und an passender Stelle fixieren kann.

Ich habe jedes Verständnis für denjenigen, der sagt, da gehe ich nicht ran, ist mir kaufmännisch nicht geheuer, wobei ich bitten würde, vor eine definitiven Aussage mal bei Gelegenheit zu rechnen und zu kalkulieren (ist auch Zeit und Geld, ich weiß).

Das Verständnis dafür, dass solche Dinge undurchführbar sein sollen, fehlt mir hingegen, schlicht weil ich sie durchgeführt habe.

Das hier zu machen, ist mir kaufmännisch nicht nur nicht geheuer, es ist m.E. indiskutabel teuer und genau das muss nicht sein, denn was ich weggeworfen habe kostet schließlich auch Geld.
Immerhin steht im Endergebnis dem zuvor brauchbaren Allrounder mit Weichzeichnung im Hochergrößerungsbereich, der visuell schätzungsweise 60-70% des vorhandenen Potenzials zeigte, ein Newton gegenüber, der bei 90-95% angekommen ist.

Machen wir uns nichts vor, für billig werden wir die 95% aus keiner Quelle kriegen, aber 80-90% von Haus aus wären sicher drin und wenn das mal laufen sollte, kann man immer noch über eine Edelvariante an der alles stimmt nachdenken.
Dafür sollte man eventuell Leute interessieren können, wenn der Preis stimmt.

A bisserl was geht ollaweil.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Uwe,

ür 4 mm und dazwischen kann ich Dir am 8"/F6 die Kombination von der 2,2 und der 2,8 fach Klee Barlow mit den Widescan Typ III 84° Okularen in 13mm, 16mm und 20 mm empfehlen, bei dieser Kombination bleibt auch der Stern bis zum Gesichtsfeldrand rund und verschwindet dort dann schlagartig wie ausgeblendet!

vielen Dank für deinen Hinweis! Ich hatte auch schon mal die
U.O. König Okulare in Erwägung gezogen. An die Widescan hatte
ich gar nicht gedacht. Du bist ja auch in NRW.
Vielleicht können wir mal zusammen beobachten? Ich würde mich
freuen wenn ich deine Widescans an meinen beiden Klee Barlows
ausprobieren könnte.

Gruß, Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,

sorry, aber schuldig bleibst nur Du etwas. Ich habe Graphiken über die Leistung und einen Testbericht eines unabhängigen Testers vorgelegt. Du hast gar nichts. Du behauptest nur, und ignorierst das vorgelegte Material. Du quantifizierst nicht einmal die Leistung in irgend einer Weise, noch nennst Du den Entwickler des Okulars. Also bitte. Ich habe die Kombination ständig verfügbar, und habe überhaupt kein Problem, mich einem Vergleich zu stellen.


Clear skies

Tassilo
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Tassilo,

du behauptest oben daß Komakorrektor plus WW-Okular besser seien
als komakompensierendes WW-Okular.

Als sogenannten "Beweis" zeigst du gerechnete Spots eines Newtons
mit Komakorrektor im Primaärfokus. Das beweist die Qualität
des Komakorrektors, aber es sagt nichts aus über die Kombination
Spiegel + Komakorrektor + dein WW-Okular.

Ich lasse mich wirklich ungern für dumm verkaufen und jeder
der das versucht braucht sich nicht zu wundern wenn er
daraufhin Kontra bekommt bis er ebenso generft ist wie ich es längst bin.

Wenn du Beweise liefern willst, dann zeige Diagramme für
8"f/4 Newton (oder 12" f/4 oder such dir was anderes aus)
+ dein Komakorrektor + das WW-Okular deiner Wahl.

Dann werde ich versuchen den Designer zu überreden das selbe
für den gleichen Parabolspiegel + sein komakompensierendes WW-Okular zu zeigen.

Solange du obiges nicht bringen kannst sage ich schlicht:
Du hast vorschnell eine Behauptung aufgestellt und willst
das nicht zugeben.

Welchen Grund sollte es geben daß ein Okular nicht das gleiche
leisten könnte was Komakorektor + Okular leisten?

Stell dir vor du baust alle Linsen deiner Kombination in ein
gemeinsames Gehäuse ein.
Dann hast du ein komakompensierendes Okular welches exakt
das Gleiche leistet wie die Kombination.


Ich werde den Designer ds Komakompensierenden Okulares bitten
sich diesen Thread anzusehen und wenn er will etwas dazu
zu schreiben.

CS,Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,

die beiden unterschiedlichen Komakorrektoren von Televue sind ja nur mechanisch unterschiedlich, früher sind die ja auch mit einem Korrektor und einem Visual Back zur Okularverstellung ausgekommen. Wenn der TV ein kleines Gewinde (etwa M48) hätte, wäre er übrigens schon lange in meinem Koffer. Aber eine fertige Optik auf die Drehbank spannen geht mir zu weit.

So leb ich halt derzeit mit einem abgefeiltem Skywatcher Korrektor, der als Vorsatzlinse am 31mm Nagler oder 20mm ES seinen Dienst versieht. Bei den kleineren Brennweiten ist es aus, da reicht ein zweilinsiger Korrektor bei 1:4.5 nicht mehr. Aber sobald ich einen kleinen sphärisch korrigierten Korrektor finde, wandert der in den Auszug, eventuell sogar von vorne gehalten, wie der neue Paracorr II im Feathertouch.

Komakorrigierende Okulare sind für mich eigentlich keine Lösung, der kurze Refraktor hat 1:5 und da brauch ich die Weitwinkelokulare auch. Sonst wird der Okularkoffer gleich doppelt so schwer und leider auch doppelt so teuer. Da scheint umschrauben / umstecken doch eher angebracht.

Eine korrigierende Barlow, so um 2x herum wäre natürlich ein Traum, die Klee hab ich leider verpasst.

CS
Arnold





 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Arnold,

Eine korrigierende Barlow, so um 2x herum wäre natürlich ein Traum, die Klee hab ich leider verpasst.

ich würde mich ebenfalls über eine langbuende, schwache, koma-
kompensierende Barlow freuen, welche mechanisch ähnlich wie
die alte 2,8x Klee aufgebaut sein sollte.

Ich besitze keinen lichtstarken Refraktor, nur Newtons
und einen lichtschwachen Schiefspiegler. Von daher ist
ein komakompensierendes WW-Okular für mich ideal.

Für dich macht es aber keinen Sinn, da stimme ich dir zu.

Gruß, Karsten
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Karsten,

Du bist begeisterter Verfechter eines komakompensierenden Okulares hast aber bis jetzt außer der Tatsache das es eben komakompensierend sein soll nicht das geringste dazu gesagt.
Auch ohne das exakte Design zu verraten hätte ich wenigstens die üblichen Eckdaten Scheinbares Gesichtsfeld, Brennweite, Durchmesser Feldblende, Anzahl der Linsen und Augenabstand erwartet.
Nur so lässt sich überhaupt ein ehrlicher Vergleich zu der Kombination Meade Koma Korrektor und zb. + Explore Scientific Okular machen.

du behauptest oben daß Komakorrektor plus WW-Okular besser seien
als komakompensierendes WW-Okular.

Das hat Tassilo ja schon richtiggestellt.

P.S.: Ich habe übrigens nicht behauptet, daß die Kombi aus Komakorrektor und Okular besser ist als das von Dir behauptete Design.

Du behauptest aber das mysteriöse Design des komakompensierenden Okulares sei besser und bleibst den Beweis schuldig.

Welchen Grund sollte es geben daß ein Okular nicht das gleiche
leisten könnte was Komakorektor + Okular leisten?

Allgemein keinen, konkret kann die Kombination Meade Komakorrektor + Explore Scientific Okular sehr wohl besser wie das konkrete Design des Komakompensierenden Okulares von Deinem Freund sein.
Ich bezweifle schon mal das es 100° bzw. 110° SGF hat.
Vermutlich hat es deutlich weniger Linsen wie die oben genannte Kombination, das ist nicht prinzipiell ein Vorteil sondern macht es zumindest wesentlich schwieriger oder gar unmöglich die gleiche Korrektur zu erreichen.
Mag sein das Koma für ein bestimmtes Öffnungsverhältnis kompensiert wurde aber ein Okular hat eine Reihe von Fehlern und es wäre gut möglich das der Komakorrektur an anderer Stelle etwas geopfert werden musste.

Ich hab mich mit Okulardesign noch nicht beschäftigt und schon gar kein komakompensierendes Okular gerechnet.
Kann also aus eigener Rechnung nicht abschätzten was da geht.
Aber ich glaube Tassilo wenn Er schreibt das die das durchgerechnet haben und zum Schluss gekommen sind das ein separater Korrektor die sinnvollere Lösung ist.
Schon weil der Korrektor durch anpassen des Fokusabstandes an unterschiedlichen Öffnungsverhältnissen gut funktioniert.
Ein Komakompensierendes Okular dürfte keine Verstellmöglichkeit haben die eine solche Anpassung ermöglichen würde.

Grüße Gerd
 
Re: Zubehör für Newtons

Hallo Gerd,

Zitat von Gerd_Duering:
Das hat Tassilo ja schon richtiggestellt.

Zitat von MeadeEurope:
Edit P.S.: Ich habe übrigens nicht behauptet, daß die Kombi aus Komakorrektor und Okular besser ist als das von Dir behauptete Design. Ich habe das auf die bereits existierenden alten Komakorrigierenden Okulare bezogen, die ich in meinem Threat erwähnt habe. Du hast behauptet, daß das Komakorrigierende Okular besser ist. Das ist ein Unterschied. Wenn ein Komakorrektor so ein weites Feld beugungsbegrenzt abbildet, dann geht es nicht mehr besser. Gleichgut geht schon, aber den Beweis mußt Du erstmal liefern.


Bearbeitet von MeadeEurope (13/12/2010 21:46)

Aha. Das Posting ist also 23 Minuten später editiert worden.
Das finde ich nicht sehr nett. Denn weil ich da schon an
meiner neuen Antwort zu schreiben begonnen hatte habe ich
das Post Scriptum nicht mitbekommen können.

Außerdem paßt dieses P.S. nicht recht zu Tassilo`s zuvor im Thread
gemachter Aussage:

Komakorrigierende Okulare haben wir geprüft. Macht aber keinen Sinn, ein Komakorrektor für alles ist einfach billiger und optisch deutlich besser.

"Optisch deutlich besser"...

Soll sich jeder seinen Teil dazu denken.

Schon weil der Korrektor durch anpassen des Fokusabstandes an unterschiedlichen Öffnungsverhältnissen gut funktioniert.

?)

Wenn der Korrektor im Fokusabstand X am einem 300/1200mm perfekt funktioniert,
dann funktioniert er im gleichen Abstand X ebenso perfekt an einem 250/1200mm
und ebenso an einem 200/1200mm. Das ist doch gerade das Schöne an der Sache.
Diese lichtschwächeren Parabeln sind ja nichts anderes als Teile der lichtstärkeren Parabel(!)

Ein Komakompensierendes Okular dürfte keine Verstellmöglichkeit haben die eine solche Anpassung ermöglichen würde.

Diese VErstellmöglichkeit braucht es auch nicht zu haben.

Ich bezweifle schon mal das es 100° bzw. 110° SGF hat.

Die hat es auch nicht. Und die enorme starke Verzeichnung
der 100° Okulare hat es auch nicht.

Aber ich glaube Tassilo wenn Er schreibt das die das durchgerechnet haben und zum Schluss gekommen sind das ein separater Korrektor die sinnvollere Lösung ist.

In Glaubensfragen kenne ich mich nicht gut aus.

Kaufmännisch gesehen ist es für Meade Europe warscheinlich
die sinnvollere Lösung, da die 100° Ethos Clones ja schon vorhanden sind.

Ich habe den Designer des Okulares auf diesen Thread hingewiesen.

CS,Karsten
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben