Die ewige Okularfrage - Dobson 10" f/5

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ubit

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Hi zusammen,

über das Forum hier habe ich gebraucht einen Galaxy D10 f/5 bekommen. Dabei waren zwei Plössls in 32 mm und 9 mm, beide 1,25 mm. Der Auszug ist 2" mit Reduzierung auf 1,25". Völlig entgegen üblicher Praxis beim Teleskopkauf machten die Wolken gestern Nacht sogar gelegentlich etwas Platz für erste Eindrücke.
Das ist übrigens mein erstes "richtiges" Teleskop. Als Kind hatte ich zwar schon mal ein 60er Kaufhausrohr, aber das war es auch schon.
Ursprünglich sollte es ja ein 8" f/6 werden, aber ich konnte den 2" mehr Öffnung nicht wiederstehen *g* Daher jetzt hier ein neuer Thread.

Mit dem 32 mm komme ich sehr gut klar. Etwas mehr Blickfeld wäre schön, aber für mich (noch?) nicht wirklich nötig.
Das 9 mm ist schon schwieriger. Da hatte ich zu Anfang erhebliche Schwierigkeiten und habe kaum etwas gesehen. Hat sich aber mit etwas Übung schon gebessert.

Was jetzt fehlt, sind weitere Okulare. Mit dem 9er liege ich bei Mond und Planeten (hoffentlich...) noch weit von der Leistungsgrenze des Dobsons entfernt. Ich habe es gestern Nacht kurz an Mars testen können. Mit dem 9 mm kann ich den Planeten zwar schön flächig sehen, aber irgendwie keinerlei Details. Es lassen sich lediglich 2-3 dunkle Bereiche erahnen. Keine Spur einer Polkappe. Wobei das auch mit der Helligkeit zusammen hängen kann. Mars erscheint mir schon extrem hell. Hilft da ein Filter? Mond und Saturn konnte ich gestern nicht testen, da sich die Wolkendecke wieder deckend gab...

Okulare mit weniger als 9 mm dürften in der "Plössl-Preisklasse" einen noch unbequemeren Einblick haben als das 9er, oder? Wenn ich das richtig verstehe, dann hilft da eine Barlow-Linse in dem sie die Vergrößerung erhöht und das Einblickverhalten der Okulare bewahrt. Stimmt das so?

Wenn ich nun eine 2fach Barlow kaufen würde, dann käme ich mit dem 9er auf 4,5 mm und mit dem 32er auf 16 mm (umgerechnete Brennweite). Wobei auch eine Barlow mit 3fach oder 2,5fach für mich reizvoll klingen. Mit einer 3fach käme ich auf ca. 417fache Vergrößerung. Das sollte eigentlich optisch noch problemlos sein, oder? Die Nachführung könnte dabei dann schon etwas schwieriger sein... Aber das ist ja wohl Übungssache.

Nun die "eigentlichen" Fragen:

Der Tubus ist ja ein f/5 Newton. Insofern schon nicht ganz anspruchslos was die Okulare angeht. Fehlsichtigkeiten liegen keine vor (außer etwas Altersweitsichtigkeit).

Ziel soll es sein eine günstige Auswahl an Okularen und/oder Barlows zu finden mit der sich unter Mag 5,5 Himmel sinnvoll DeepSky beobachten und unter meinen "Gartenhimmel" (Mag 4-4,5) ein wenig durchs Sonnensystem streifen lässt.

Was würdet ihr da so empfehlen? Es sollen für den Anfang günstige Okulare sein. Höchstens eines in der 100 €-Preisklasse (2" Übersichtsokular, falls das viel Verbesserung gegenüber dem 32er Plössl bring).

Ciao, Udo
 
Hallo Udo,

also es ist schon eine gute Leistung, beim ersten Marsanblick ohne Beobachtungserfahrung dunkle Flächen zu erkennen. Auf Mars spielt sich eben alles "orange in Orange" ab. Die Polkappe ist wohl (habe ein paar Tage nicht mehr geschaut) nicht mehr so kräftig erkennbar? Sonst sticht die noch als erstes ins Auge.
Mehr Details kommen mit Beobachtungserfahrung, Geduldigem schauen (nicht starren aber auch nicht zu flüchtig hingucken) und einer Portion guten Wetters. Bis Dezember wird Mars auch noch größer. Klar, 140x ist noch ein gutes Stück vom Optimalbereich des Gerätes entfernt, da ist Mars noch blendend hell, was auch stört. Der Vergrößerungsbereich 250x bis 350x würde Dein Gerät ausreizen - wenn, ja wenn das Wetter es erlaubt. Ist das Seeing (=Luftunruhe) zu schlecht, muss die Vergrößerung zurückgenommen werden und ggf. mit einem Graufilter nachgedunkelt werden, um die Blendung auszuschalten. Statt einem Graufilter ist bei Mars auch ein Rotfilter und/oder ein Orange Filter interessant, aber die Filterwirkung solcher Farbfilter zahlt sich erst mit Beobachtungserfahrung richtig aus.

Nun mal zu den Okularen. Am f/5 Newton würde ich keinesfalls auf eine günstige Barlow setzen. Damit sich so eine Barlow lohnt muss es schon was vernünftiges sein. Ich habe gute Erfahrungen mit der TeleVue 3x gemacht, die meiner Erinnerung nach auch für unter 100 Euro zu beschaffen ist. Diese Barlow kann dann mit "Planetenokularen" kombiniert werden. Das 9mm würde aber dann arg stark vergrößern, das würde die Optik etwas überziehen und geht vom Wetter her nur selten. Aber das 9mm ist ein so einer Barlow-Kombination auch nicht ideal, weil es schon einen recht knappen Augenabstand hat, und der ist eines der "Okularprobleme" am schnellen f/5er. Wenn also mit der 3x Barlow ein 12mm nah an der Spitzenvergrößerung des Teleskopes ist, und ein 20mm so die "Einstiegsvergrößerung" abgibt, dann hat diese ganze "Planetenpalette" einen brauchbaren bis angenehmen Augenabstand.

Ein 2" Übersichtsokular würde ich zum 10-Zöller auf jeden Fall empfehlen, vor allem in Kombination mit einem 2" Nebelfilter (vorzugsweise ein OIII). Es gibt nicht viele Objekte, die dieses Gesichtsfeld füllen, aber diejenigen die es tun, sind richtige Knaller! Im Prinzip kann man z.B. mit der Beobachtung der Filamente des Zirrusnebel einen ganzen Abend verbringen (der braucht aber den OIII).

Hin - und hergerissen kann man sein zwischen Weitwinkel und Planetenokularen. Meist schneiden Weitwinkel nicht so gut als Planetenokulare ab (aber nie so schlecht, dass man sie nicht dazu verwenden könnte). Es ist halt die Frage nach der "Spitzenleistung", bei der sich die Geister scheiden. F/5 ist da auch ein "Öffnungsverhältnis des stetigen Zweifels", denn an f/5 kann man noch mit ach und krach daran glauben, dass "spitzen Planetenokulare" mit drei, vier oder maximal fünf Linsen die Top-Leistung bringen - oder man kommt zu dem Schluss, dass man mit einem besser auf schnelle Optiken korrigierten "Viellinser" eben doch mehr sieht, unter anderem weil letztere Okulare meist auch einen besseren Einblick und Komfort bieten.

Daher ist es schwer, konkret auch Okulare zu empfehlen. Klar ist, ein 2" Übersichtsokular bis 100 Euro oder meinetwegen auch bis 250 Euro ist am f/5 nicht perfekt, was die Randabbildung angeht. Will man's perfekt - fällt man in Ohnmacht: 31mm Nagler, 35mm oder 27mm Panoptic. Eventuell (kenne ich nicht) 30mm Meade UWA 5000. Aber die Preisklasse ist wohl klar, oder?

Für alle anderen Brennweiten gilt: Interessante Weitwinkel sind in diesem Preisbereich die Hyperion/Stratus von 3,5mm bis 13mm, warum 17mm und 21mm in meinen Augen nicht perfekt sind: Siehe Bericht auf meiner Homepage!
Die TS Planetary HR sind auch interessant, aber die haben alle kurze Brennweiten.
Das gibt eine Lücke zwischen 13mm und 30mm, und für die gibt es in der Preisklasse kein Weitwinkel-Patentrezept. Günstigste Lösung mit Top-Leistung: Vixen LVW 22.

Auch teurer als Deine Vorstellung, aber eventuell doch gut, weil es sich rechnen kann: Speers Waler Zoom 5mm - 8mm. Das ersetzt eben zwei "normale" Weitwinkel in dem Bereich, ist für Planeten und Mond brauchbar und liefert mit 80° scheinbarem Gesichtsfeld Spacewalk-Eindrücke. Kugelsternhaufen, kleine planetarische Nebel,... damit: Top!

Tja, OK, nun wirst Du die ganze Zeit immer nur die "zu Teuer"-Fahne wehen lassen. Tja, da muss ich Dir noch reinwürgen: Das fehlende Geld steckt nun wohl in den zusätzlichen 2", oder?!?

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,

das fehlende Geld steckt NICHT in den zusätzlichen 2". Im Gegenteil. Ich hatte mich schon für einen neuen 8" f/6 entschieden als ich den gebrauchten 10er fand. Ergebnis: 2 " mehr und über 100 € weniger als für den 8er eingeplant war *g*

Trotzdem: Die "zu teuer Fahne" bleibt *g* Das Gesichtsfeld des 32er dürfte bei um die 50° liegen, oder? Das finde ich im Moment durchaus ok. Etwas mehr wäre noch nett - aber sicherlich nicht wirklich notwendig. 80° kann ich mir schwer vorstellen. Soviel kann man doch nicht auf einmal überblicken, oder?

Daher denke ich an Okulare mit 60°-70° Gesichtsfeld.

Ciao, Udo
 
Hi Udo,

geht das schon wieder los ?? Deinem ersten Bericht nach müsstest Du ja wohl noch den Schlafanzug anhaben. 5 Uhr ins Bett....
Aber das machen wir schließlich alle, wenn wir ein neues Gerät haben.

Zum Übersichtsokular: da ist es genau so, wie Sven es beschrieben hat. Außer dem Nagler hat nur noch das^Williams-Swan 82 Grad. Bei 30-32 mm in 2" reicht ein 65 Grad ansich schon aus. Du siehst mit dem 32 in 2" und WW zwar das Objekt genauso groß wie in Deinem 1-1/4" 32 mm mit 50 Grad, aber Du siehst mehr Umgebung und hast diesen Röhrenblick nicht. Und genau das macht dieses Okular interessant. Du findest schneller und Du verlierst nicht so leicht den Überblick. Mein Lieblingsokular übrigens. Es ist allerdings ansich das einzige, was Du in 2" benötigst, alles andere paßt auch in 1-1/4" rein.

Beim UWA mit 82 Grad wird`s dann ab einer Brennweite ab 8 oder 9 mm und kürzer interessant. Dann schubst Du nicht so oft, sondern läßt das Objekt gemütlich durchwandern.

ABER: Warte erst mal besseres und stabileres Wetter ab und schau mal, ob Du einen Astrokreis in der Nähe findest. Dort kannst Du die verschiedenen Okulere sicherlich mal testen und an Deinem Scope ausprobieren. Und erst dann entscheiden, auch wenn es Dir jetzt in den Fingern kribbelt. - DAS kennen wir hier alle!

CS
Winfried
 
Hallo Udo,

jaja... "Weitwinkel brauch ich nicht, ist mir nicht so wichtig, ich komm schon aus..."
Oft gehört, und immer wieder lustig, wenn der Kandidat dann kurz drauf die erste Erfahrung macht und "kippt".
Klar, man kann das schlecht vorausahnen, wie das ist. Es lässt sich auch schlecht zeichnen: http://www.svenwienstein.de/HTML/weitwinkel.html
Die meisten Deepsky-Beobachter landen aber letztendlich bei Weitwinkel-Okularen.

Was ich anmerken möchte: Bei Okularen lohnt sich durchaus die Denkweise, dass gute Okulare zu lebenslangen Begleitern werden können. Gepflegte Optik (wobei Pflege nicht Dauerputzen bedeutet!) hält wirklich ewig. Ein Okular aber, an dem Dich immer etwas stört, und sei es halt der Tunnelblick, wenn man eines Tages mal "mehr" gesehen hat, wird nicht lange bei Dir bleiben. Der Doppelkauf von Okularen ist am Ende eine teure Sache.

Übrigens, die meisten Sternfreunde bemerken nach einiger Zeit, dass ihre Okularpalette mehr Geld verschlungen hat, als das Teleskop (oder auch die Teleskope). Klar kann man das auch anders machen, machen auch einige, aber die Entscheidung solltest Du wirklich erst treffen, nachdem Du mal ein paar Okulare kennengelernt hast.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Udo.

Ich kann Svens und Winfrieds Ansichten zu 2"- und WW-Okularen nur bestätigen.
Für meinen 8" f/6-Dobson habe ich (wider diverser Empfehlungen) auch erst in Plössels und billige WW-Okus investiert. Mittlerweile habe ich in hochwertige und leider auch teure WW-Okus investiert. Aber diese Investition habe ich nie bereut.
Man muss ja nicht gleich alle Okulare auf einmal kaufen. Aber Geduld zahlt sich aus. Und der visuelle Unterschied zwischen Plössels und guten WW-Okus ist doch schon recht groß.
Es ist eben auch eine Frage deines eigenen Anspruchs an der visuellen Qualität der im Okular befindlichen Objekte.
Doch Vorsicht: Mit steigender Beobachtungserfahrung steigt (meistens) auch der Anspruch an der Ästhetik der Objekte!
 
Hallo Udo,

mit dem Tip, das gebrauchte 10" Galaxy zu erstehen, hast Du schon ne Menge gespart. Zumindest mal 100 Euro verglichen zum angepeilten Galaxy 8" und hast die Okus ja schon mit dabei.

Nach Deiner Begeisterung, die sich bei besserem Himmel noch erheblich steigern wird, würde ich Dir jetzt auch, genauso ehrlich wie beim Teleskopkauf, zu einem vernünftigen 2" WW für den Übersichtsbereich raten. Was da in Frage kommt, wissen Sven und Antares besser, das schrieb ich Dir ja auch schon als PN, da ich meine nun mal schon seit 16 Jahren habe und nicht wechseln werde.

Dafür würde ich das 9mm erst mal so einsetzen, wie es ist. Ganz so übel ist es nicht und scharf ist es allemal. Ab und an stecke ich es ja auch mal zum Vergleich rein.

Aber, wie Dir von anderen auch gesagt wurde: das zweimal gekaufte Okular ist das teuerste, denn Du zahlst immer drauf bei der Abgabe des "Alten", - das die anderen meist ja auch nicht wollen.

CS
Winfried
 
Re: Die ewige Okularfrage - Dobson 10" f/5

Hi zusammen,

das mag ja alles stimmen. Aber:

Mein ursprüngliches Budget lag bei ca. 300,- €. Mittlerweile läuft es auf das Doppelte hinaus. Und wenn ich den Empfehlungen hier folge, dann lange ich eher bei 1000,- €...

Das ist mir einfach zu viel. So viel will und kann ich nicht ausgeben. Insofern MUSS ich mich in Selbstbeschränkung üben.

Sternfreunde in der Nähe habe ich schon gefunden. Wenn das Wetter passt, werde ich auch mit denen aufs dunkle Feld fahren. Da kann ich dann auch etliche Okulare ausprobieren. Was aber nichts daran ändert, dass ich keine 600 € für Okulare ausgeben werde... Erstmal geht es mir darum, eine möglichst "komplette" Brennweitenreihe zu haben. Ab 9 mm sollten da günstige Plössls für mich ausreichehn. Höhere Vergrößerungen sind offenbar nur mit relativ teuren Okularen bei vernünftigem Einblick zu erreichen? Oder eben mittels Barlow. Nur: Welche Abstufung ist sinnvoll?

Die genannten Sternfreunde haben auch vorwiegen Okulare die finanziell für mich nicht zur Diskussion stehen. Es mag ja sein, dass beobachten mit einem Nagler wunderbar ist - wenn ich es nicht bezahlen kann, nutzt es mir wenig...

Ich habe diesen Thread ja auch nicht umsonst im Einsteigerbereich eröffnet. Es geht um Einsteigerokulare... Im Moment tendiere ich zu den Reese Weitwinkeln. Die werden doch allgemein hier schon ganz gut beurteilt. Dazu dann ggf. noch eine brauchbare Barlow um für Planeten in höhere Vergrößerungen zu kommen. Und ein 2" Williams SWAN. Sowas in der Art muss erst mal reichen.

Die bisherigen Okulare 32 mm und 9 mm reichen mir halt definitiv nicht aus. Soviel habe ich gestern Nacht immerhin schon feststellen können. Insbesondere am Planeten fehlt mir deutlich Vergrößerung. 9 mm "wabberte" selbst von der Terrasse aus kaum. Da sollte mehr drin sein *g*
Beim 32er sehe ich einen gewissen "Tunnel", stimmt. Deshalb wird da auch relativ kurzfristig aufgerüstet werden.

Die Fragen die sich mir im Moment stellen:

Barlow: Welche? 2x? 3x? 2x/1,5x?
Williams SWAN 2": Welche Brennweite?
Welche sinnvolle Abstufung bei den Goldkanten?

Sorry. Auch wenn es in Euren Augen dumm ist, weil man später eh bessere Okulare kauft... Aber mehr ist finanziell nun wirklich nicht drin... Und der "Verlust" sollte sich in Grenzen halten, da ich davon ausgehe, dass allenfalls die Goldkanten später wieder verkauft werden. Die Barlow und das SWAN sollten eine Qualität haben die "bleibt"...
Den Verlust durch Doppelanschaffung bei den Goldkanten nehme ich in Kauf und betrachte sie als "Preis" für die Erfahrung die ich derweil mit diesen Brennweiten sammeln kann. Ich denke, dass sich mit der Zeit eh meine "persönlichen" Lieblingsbrennweiten herauskristallisieren werden, die ich dann irgendwann in brauchbarer Qualität anschaffen kann. Aber um diese Brennweiten zu finden, muss ich halt erst mal Beobachtungspraxis bekommen. Und die bekomme ich nicht durch Okulare, die ich mir nur im Katalog anschaue oder die ich mir mal 5 Minuten von einem Sternfreund ausleihe...

Ciao, Udo

P.S.: Das hier ist eh das teuerste Forum, welches ich kenne. Dicht gefolgt von www.dslr-forum.de ...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Udo,

in JEDES Hobby kann man endlos Geld versenken, wenn ich da an die CS-Sammlungen meiner Freunde so denke...

Aber da werden Dir andere kompetente Vorschläge machen können, ich meinerseits bin für Dich froh, daß Du auf diese Weise den Einstieg schon malhunter Dir hast.

CS
Winfried
 
Hi Udo.

Wie ich schon sagte: Geduld zahlt sich aus.
Astronomie ist nun halt ein Hobby, für das man auch Zeit für die Wahl seines Equipments mitbringen sollte. Nutze diese Zeit z.B. zum Sparen für gute Okus.
Es müssen ja auch keine Nagler oder Pentax XW sein. 2-3 gute Okulare reichen für den Anfang durchaus. Z.B.: ein 2" Übersichtsokular (ca. 30mm) und ein Oku mit mittlerer Brennweite (ca 14mm). Welche Marke es dabei sein soll, da gehen die Meinungen weit auseinander. Es hängt halt von vielen Faktoren ab, u.A. von deinem Anspruch, deinem Geldbeutel, deinem Instrument, u.s.w. Die Entscheidung kannst deshalb nur du alleine treffen. Also lass dir Zeit und wähle mit Bedacht.
 
Hi Alex:

Genau da liegt aber doch das Problem: Ohne Okulare, keine Erfahrung. Und ohne Erfahrung, weiß ich nicht, welche Okulare (welche Brennweiten) ich brauche...

Ciao, Udo
 
Vor diesem Problem stand ich selber mal. Jedoch hat sich gezeigt, dass schnelle Käufe sich im Nachhinein als nicht unbedingt gute Käufe entpuppt haben. Diese Erfahrung teile ich übrigens mit hunderten von anderen Astro-Fans.
Eine gute Möglichkeit besteht darin, während einer gemeinsamen Beobachtung mal durch Okulare deiner Kollegen zu schauen. Mit deinem Dob - versteht sich! Für erste Eindrücke reicht es allemal. Desweiteren ist es nicht verkehrt, dir theoretisches Wissen über die verschiedenen Okulartypen und deren Zusammenspiel mit den verschiedensten Instrumenten anzueignen. Das ist zwar recht aufwendig, aber mit deinem erworbenen Wissen, machst du dich unabhängiger von der Meinung anderer und läufst weniger Gefahr, Fehlkäufe zu tätigen.
Zumindest habe ich diesen Weg eingeschlagen (wenn auch erst später).
 
Zitat von ubit:
Hi zusammen,

Barlow: Welche? 2x? 3x? 2x/1,5x?
Williams SWAN 2": Welche Brennweite?
Welche sinnvolle Abstufung bei den Goldkanten?

Die Barlow und das SWAN sollten eine Qualität haben die "bleibt"...


Hallo Udo,

wenn es bei Einsteigerokularen bleiben soll, dann kauf doch den ganzen Satz der Reese Okulare. Das sind zusammen gerade mal 120,- Euro. Da hast du eine ganz gute Abstufung und für den Preis ganz vernünftige Qualität.

Eine gute Barlow kostet leider auch Geld. Da du noch etwas für höher Vergrößerungen haben willst, würde ich nicht auf Barlow setzen, sondern vielleicht auf TS Planetary. Bei ebay gibt es Vorführteile von einem großen Händler für um die 60 Euro.

Die Swan Okulare sind für ein f/5 Teleskop leider auch nicht für die Ewigkeit. In diesem Preisbereich ist das TS WA 32 (nicht 30) ein hier gern empfohlenes Okular: Optisch bestimmt genau so gut und preislich wesentlich günstiger (unter 100 Euro)


Gruß Oliver
 
Doch, CS. Haben sie... Aber meist eben auch in einer Preisklasse die jenseits meiner Möglichkeiten liegt...

Ciao, Udo
 
Re: Die ewige Okularfrage - Dobson 10" f/5

Hallo Udo.

Da deine Finanzen wohl der limitierende Faktor sind, schau dir mal folgende Okular(reihen) an:

Baader Hyperion
Orion Stratus
Vixen LVW
TSWA 32mm
Blau- und Goldkanten-Okus
Speers Waler

Da ich diese Okulare aus der Praxis nicht kenne, kann ich mich auch nicht zu ihnen äußern. Jedoch werden sie immer wieder hier im Forum als WW-Okulare der mittleren Preisklasse mit all ihren Vor- und Nachteilen diskutiert. Es ist allerdings kein Ersatz für das eigene Durchsehen durch diese Okulare.
Und auch bei der idealen Abstufung gehen die Meinungen weit auseinander.
Einfach mal die Suchfunktion bemühen.



Nachtrag
 
Zuletzt bearbeitet:
Yepp - so in diese Richtung soll es gehen. Nur bei der Abstufung bin ich mir total unsicher.
Für Planeten brauche mehr Vergrößerung. Die ist in dieser Preisklasse nur mit erheblichen Einbußen beim Blickkomfort zu haben - oder mit einer Barlow.
Mit Barlow könnte man aber - theoretisch - auf viele "Zwischenbrennweiten" verzichten, da man sie aus anderen Okularen mit der Barlow kombinieren kann.

Aber: 2x oder 3x Barlow? Und welche? Welche Brennweiten als "Stützpunkte"?

Das TSWA 32er ist schon mal eingeplant. Da macht aber die Barlow wenig Sinn, oder? Zumal man extra für diesen Zweck eine 2" Barlow anschaffen müsste...

9 mm Plössl habe ich ja schon - da werden die Goldkanten keine entscheidende Verbesserung bringen.

6 mm dürfte vom Einblick auch noch zu bewältigen sein.

Also mal angenommen ich nähme:

32 mm Plössl 1,25" habe ich ja schon
9 mm Plössl habe ich auch schon

Dazu könnte ich mir dann vorstellen:

TSWA 32 mm Übersichtsokular in 2"
6 mm Goldkante
15 mm Goldkante
20 mm Goldkante
2fach Barlow.

Damit käme ich auf folgende Brennweiten und Vergrößerungen:

Okular->Vergrößerung->Mit Barlow
32 mm -> 39fach -> 78fach
20 mm -> 62,5fach -> 125fach
15 mm -> 83fach -> 167fach
9 mm -> 139fach -> 278fach
6 mm -> 208fach -> 417fach

In "Vergrößerungen" also folgende Reihe:

39, 62,5, 78, 83, 125, 139, 167, 208, 278, 417

Die 417 dürften bei optimalen Bedingungen die Optik zwar noch nicht völlig ausreizen, aber im Bezug auf Handhabung bzw. Nachführung schon langsam an der Grenze sein, oder?
Für mich "klingt" das jedenfalls nach einer recht flexiblen Zusammenstellung. Noch flexibler wäre es, wenn die Barlow "variabel" wäre:

Es ja auch Barlows die "variabel" sind. Zum Beispiel die TS ED Barlow mit der sich 1,5fach, 2fach und mit Zwischenstück auch 2,5fach erreichen lassen sollen. Klingt jetzt erst mal sympatisch... Taugt das Teil? Gibt es Alternativen die eine ähnliche Flexibilität haben in 1,25"?

Ciao, Udo
 
Hi Zusammen,

tja, gut, lag ich falsch mit dem Preis des Gerätes. Aber letztendlich macht das f/5 gegenüber dem f/6 nun bei der Okularwahl (und deren Preis) die entscheidenden Probleme.
Kurze Okularbrennweiten kann man günstig einigermaßen bestücken mit Hyperions oder TS Planetary, aber ab 15mm aufwärts ist eben ein Durchhänger da.

Dann würde ich lieber empfehlen, alles mit Plössls zu besetzen und vielleicht ein einziges Weitwinkel anzuschaffen, und ansonsten auf später hoffen. Man hat sich somit quasi sämtliche freien "Geschenktage" verhaftet, um sie in Zubehör umzusetzen. Manchmal tritt nach 10 Jahren Besserung ein und man kann sich wieder "normale Sachen" schenken lassen...

Clear Skies
Sven
 
Hi zusammen,

nach viel hin und herüberlegen bin ich immer noch völlig unschlüssig...

Für Mond und Planeten tendiere ich im Moment zum Speers Waler Zoom 5-8. Wobei die 5 mm für meinen Dobson wohl noch etwas kurz sind. Wenn ich das richtig gelesen habe, dann kann man das Zoom aber mit einer Verlängerungshülse auf 3,5-5,3 mm "tunen". Damit wäre ich dann bei maximal 360facher Vergrößerung. Bei gutem Seeing wäre sicherlich immer noch mehr drin, aber ansonsten müsste das doch schon ganz gut sein, oder? Wie sieht es mit der Abbildungsqualität mit Hülse aus?

Frage: Passt das von der Fokuslage (mit/ohne Hülse) zum Galaxy D10? TS bietet gerade ein solches Zoom mit kleinem Muschelsprung für gut 2/3 Neupreis an. Lohnt das?

Als Weitwinkel schwanke ich zwischen TSWA 32mm, SWAN 33 mm und SWAN 40 mm. Mit 40 mm komme ich auf eine Austrittspupille von 8 mm - also wohl ziemlich am Limit.

Preislich liegt natürlich alles jenseits meines Budgets... Aber das lässt sich wohl nicht ändern...

Ciao, Udo
 
Hallo Udo,
also zunächst mal sind die Nächte an denen man 360x wirklich nutzen kann recht selten.Beobachte erst einmal damit und dann kannst du entscheiden,ob du noch höher Vergrößern willst.
Hast du so ein Speers Zoom mal in echt gesehen?Das sind ganz schön große Teile.Ich selbst bin kein Freund von Zoomokularen,aber die Besitzer des Speerszoom die ich kenne sind voll und ganz zufrieden damit.Also wieder :es hängt von deinen Ansprüchen ab...Da das von dir angepeilte Exemplar(wird wohl aus der ersten Serie der neuen Zooms stammen)eines mit Muschelsprung ist,lass es dir zur Ansicht zusenden.Bei Nichtgefallen gehts zurück.
Das 40mm mit 8mm AP ist eher etwas zuviel,das SWAN kenne ich nicht,und das TSWA32 ist an f/5 auch nicht gerade Randscharf,aber eine bezahlbare Alternative.
Grüße Rainer
P.S.:nichts ist schlimmer als die Suche nach geeigneten Okularen - da muß man aber durch ;) Ich habe 2 Röhren,die unterschiedlicher nicht sein können( f/4.9 und f/24,7).Auf lange Sicht werden es bei mir 2 Okularkoffer werden...
 
Hi Udo
die Tage, wo Du mit nem 10er 3,5mm Okus nehmen kannst werden selten sein. Und noch mehr, noch viel seltener.
Vergrößerung ist weniger wichtig als Du vllt denkst.
Das Speerszoom ist ne feine Sache, zwar kein Planetenspezialist aber auch da machts Spaß. Mit der Hülse wie sie bei mir auf der HP unter Speerstuning zu sehen ist, gibts optisch keine Einschränkungen oder Probleme. Insofern ersetzt das Oku mit Hülse ( beziehbar über *entfernt*GMS ) mal eben leicht 3 Okulare, vllt sogar 4. Und das mit durchgängig großem Feld. Das Ding gibts kaum mehr weg.
Muschelsprung kann stören, muß aber nicht. Kommt drauf an wie und wo er ist. Habe schon ein neues Zoomin der Hand, da sah man absolut gar nichts als Auswirkung und doch hatte es nen kleinen MS wie sich zeigte.
Die Entscheidung ob Du das willst, kannst nur Du treffen.
Bei Ebay gibts eben ein LVW22 - ebenfalls ein tolles Oku an dem Gerät, nicht weil ich es auch habe, sondern weil es prima funktioniert.

Übersichtsokulare und f/5.
Da gäbe es noch mit Abstrichen ein QX36 das nicht so schlecht ist, auch wenns etwas über 7mm Ap sind.
Auch habe ich letzt ein - ich meine neues Baader 35mm - am 12" f/5 GSO mal kurz gesehen. Das war schon recht ordentlich. Soll angeblich sehr preiswert zu haben sein, also keine Televuepreise. Bin nicht sicher ob es das ist was TS als Specialschnäppchen eben verkauft.
40mm sind zu viel, das ist solltest Du verwerfen.
Das TSWA32 ist für den Preis gut, ein Nagler oder Panoptik ist halt was anderes. Kostet auch anderes.

CS
 
Um das Verwirrspiel noch ein bißchen auszuweiten, darf ich noch den Kokusai Kohki Wide Scan (Typ II oder III) 30 mm in den Ring werfen :biggrin::
Scheinbares Ges.feld ca. 85°; wahres Gesichtsfeld bei f/5 10" knapp 2° bei 42 facher Vergrößerung (keine Feldblende!); funktioniert an meinem f/5 10" LightBridge sehr gut.

Das Okular wird leider nicht mehr produziert bzw. vertrieben. Mit langem Atem wird man ein gebrauchtes Exemplar für ca. 100 Euro erwerben können.

CS
Je
 
Zum Thema Muschelsprung:

Aus unerklärlichen Gründen (Verspannung?) lag mein 14 mm UWA von Meade eines morgens mit selbigem im Okularkoffer. Nun hat mein aus der gleichen Serie stammendes 8,8 mm UWA die gleiche Barlowlinse eingebaut, sie ist nur angeschraubt und ich konnte sie daher wechseln. Einen Unterschied am Stern habe ich damit nicht feststellen können.

Trotzdem könnte es natürlich passieren, daß dieser sich erweitert und die Barlow zerstört. Kann man natürlich nie wissen. Also erst mal ausgibig testen.

CS
Winfried
 
Hallo Ubit,

weil man über Okulare so schon schreiben kann, hier mal mein Senf dazu.
Ein Freund hat einen 10" f5 Dobson mit dem wir eine wunderbare Beobachtungsnacht hatten. Natürlich haben wir unsere Okulare alle mal durchgetestet aber dann wollten wir schließlich auf Entdeckungsreise gehen und auch mal was sehen, Kugelsternhaufen etc. Und das lief dann so ab: 40mm rein und suchen, geht ruck zuck. Dann das schärfste kurze Okular was wir hatten, zufälligerweise ein 12,5mm Baader Ortho. Danach immer weiter im Wechsel, immer das andere Okular in der Hand.
Alles andere wäre nervig gewesen mit den kalten Fingern, die Zeit ist knapp in guten Nächten!
Will sagen, eigentlich reichen meist zwei Okulare, aber welche? Das musst Du einfach mit gebrauchten herausfinden, und evtl wieder verkaufen, kommt man meist bei Null heraus, die Versandkosten muss man halt "abschreiben".
Ich würde gebraucht schauen nach:
40mm Meade SWA, 40mm Baader Erfle oder das Kokhi Widescan, die haben alle ziemlich max Feldblende - mit Glück für 100 - 150 Euro.
Plössls aus JAPAN (Meade 4000, besser noch Televue!) länger 10mm
Baader Eudiaskopisch bis 10mm, wenn günstig auch mal ein langes Baader-Ortho.
Und später eine 2x oder 3x Barlow von Televue, da darf man nicht sparen (gabs letztens aber für 53 Euro bei ebay!)
Später kannst Du die PLössls für die Kinder nehmen und Dir selbst ein Pentax XW 10mm gönnen.
So hab ich es gemacht, Kinder und Plössls hab ich schon, vom Pentax träum ich noch :o)

Viele Grüße
Kai

 
Hallo,
zum Widescan: das ist an f/5 nun wahrhaftig nicht Randscharf - ich habe das 20mm Widescan III ich komm damit an meinem 12" f/4,9 klar(obwohl ich es hauptsächlich für meine "lange"Röhre Angeschafft habe)ob man selbst damit zufrieden ist kann man nur feststellen,wenn man selbst mal Durchblickt.
Das Aufsuchokular eignet sich nicht nur zum Suchen,sondern man kann damit auch wunderbar z.B.Nebel Beobachten,dann mit OIII-Filter und bestmöglicher AP,also lieber kein 40mm sondern max ein 35mm.Da fällt mir noch das Scopos Expanse 35mm ein,das bei einem großen Händler derzeit für 120€ Angeboten wird.Wie sich das an f/5 verhält weiß ich jedoch nicht,eventuell zum Testen zuschicken lassen?Oder gibt es hier Erfahrungen mit dem Scopos?
Man muß ja auch nicht gleich alle Okulare auf einmal kaufen,und 32mm sind derzeit schon mit dem Plössl besetzt.Ich würde zu dem 22mm LVW greifen und eben das Speers Zoom (ok ICH würde das nicht machen... ;) )
Am Dobson macht das,wirklich sehr gute,Genuine Ortho nicht so richtig Spaß,43°SG sind doch sehr eng.Auch da spreche ich aus eigener Erfahrung,für Planeten & co ein super Okular,ja sogar an Kugelsternhaufen,aber eben nicht am Dobson.Das wird dann schnell wieder auf der Verkaufsliste stehen...
Grüße Rainer
 
Hi zusammen,

danke erstmal für die vielen Hinweise.

Ich habe zwei "Beobachtungsplätze":

1. Terrasse am Rand von Moers. Noch ohne Straßenbeleuchtung (was sich leider bald ändern wird) und mit dezenter nachbarlicher Gartenbeleuchtung.
Was hier trotzdem geht sind Doppelsterne (so sie hell genug sind), die prominenten Sternhaufen (ohne die ggf. bei besseren Bedingungen darin sichtbaren Nebel) und halt Mond und Planeten (zumindest Venus, Mars, Saturn, Jupiter).
Auf der Terrasse werde ich öfter mit dem Dobson hocken - ist halt bequem und schnell aufgebaut - auch bei nicht ganz optimalen Bedingungen.
Hier fehlt mir in erster Linie Vergrößerung. Nicht unbedingt um der Vergrößerung willen, sondern weil ich z.B. Mars im 9mm Plössl viel zu hell sehe. Da erkenne ich nix außer viel Licht mit ganz leichter Orangefärbung. Jupiter und Saturn konnte ich noch nicht ausprobieren. Bei Saturn sind die Wolken immer schneller als der Planet...
Mit kürzeren Okularbrennweiten sollte die Helligkeit aber erheblich abnehmen. Daher tendiere ich schon sehr zum SW Zoom. Auch mit Zwischenhülse - die kostet nicht viel und bei optimalen Bedingungen lässt sie sich ja vielleicht doch mal einsetzen. Mit dem Zoom kann man sich ja wohl auch recht gut an die seeingbedingte Grenze herantasten. Hört sich für mich toll an...
Frage bleibt aber: Komme ich mit dem Galaxy D10 und dem Zoom (mit/ohne Zwischenhülse) in den Fokus? Das D10 hat den Standardauszug.

2. Bei guten Bedingungen und zeitlicher Verfügbarkeit von Mitspechtlern wird es dann nach Sonsbeck gehen. Etwas außerhalb mit deutlich besserem Himmel. Dort wird es dann vorranging um Deep Sky gehen. Auf Grund der Entferung, Anfahrt mit Ein- und Ausladen, Verfügbarkeit der "Kollegen" etc. wird das aber sicherlich nicht so oft sein. Alleine macht sowas schließlich nicht halb so viel Spaß.
Hier brauche ich dann das Übersichtsokular und vielleicht auch ein paar Zwischenwerte. Ich denke, dass sich das SW Zoom hier auch bei planetarischen Nebeln ganz gut machen sollte, oder?

Das Zoom ist also ziemlich fest eingeplant - wenn das mit dem Fokus klappt... Irgendwie gibt es für das Teil keine wirkliche Alternative. Ob es das "angemackte" von TS wird oder nicht - da schwanke ich noch. Vielleicht warte ich bis zum HATT und schaue mich dort mal um.

Einen Nebelfilter werde ich für Sonsbeck wohl auch brauchen - welchen schaue ich mir aber erst mal vor Ort bei den Kollegen an. Das Filter werde ich dann wohl in 2" kaufen müssen :-(

Ciao, Udo
 
Zu Kai:
das Meade SWA 40mm in 2" habe ich. Optimal am Meade 12" SC, für den 10" f5 aber absolut unbrauchbar. Habe es am 12" Galaxy nur zum Finden. Besser, wenn auch noch nicht optimal: Meade SWA 32mm in 2" der Serie 4000, wenn`s einer hergibt...
Manko der Serie in 2" = das Filtergewinde ist schlampig und weder das 40er noch das 32er hält den 2" Filter. Man muß sie mit Tesa fixieren, sonst fallen sie auf den Spiegel, also ACHTUNG!

Zu Udo:
Nebelfilter = nur in 2", denn Du beobachtest damit vor allem die Großen Nebel im Übersichtsokular. Ansonsten kannst Du ihn in den Adapter schrauben und damit alle 1-1/4" Okus frei benutzen, ohne immer Umschrauben zu müssen.
Empfehlung für Dein 10" Galaxy: nur den O-III, alles andere ist zu wenig.

CS
Winfried
 
Hi Udo,
dann guck doch einfach mal in meine Okusammlung auf der HP.
Das ist mein Ergebnis an von etwas Sammelleidenschaft geprägter jahrelanger Erfahrung am schnellen Gerät.
Die kannst ich allesamt empfehlen, es sei denn Du bist sehr empflindlich was Augenabstand betrifft.
CS
 
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