ubit
Aktives Mitglied
Hi zusammen,
über das Forum hier habe ich gebraucht einen Galaxy D10 f/5 bekommen. Dabei waren zwei Plössls in 32 mm und 9 mm, beide 1,25 mm. Der Auszug ist 2" mit Reduzierung auf 1,25". Völlig entgegen üblicher Praxis beim Teleskopkauf machten die Wolken gestern Nacht sogar gelegentlich etwas Platz für erste Eindrücke.
Das ist übrigens mein erstes "richtiges" Teleskop. Als Kind hatte ich zwar schon mal ein 60er Kaufhausrohr, aber das war es auch schon.
Ursprünglich sollte es ja ein 8" f/6 werden, aber ich konnte den 2" mehr Öffnung nicht wiederstehen *g* Daher jetzt hier ein neuer Thread.
Mit dem 32 mm komme ich sehr gut klar. Etwas mehr Blickfeld wäre schön, aber für mich (noch?) nicht wirklich nötig.
Das 9 mm ist schon schwieriger. Da hatte ich zu Anfang erhebliche Schwierigkeiten und habe kaum etwas gesehen. Hat sich aber mit etwas Übung schon gebessert.
Was jetzt fehlt, sind weitere Okulare. Mit dem 9er liege ich bei Mond und Planeten (hoffentlich...) noch weit von der Leistungsgrenze des Dobsons entfernt. Ich habe es gestern Nacht kurz an Mars testen können. Mit dem 9 mm kann ich den Planeten zwar schön flächig sehen, aber irgendwie keinerlei Details. Es lassen sich lediglich 2-3 dunkle Bereiche erahnen. Keine Spur einer Polkappe. Wobei das auch mit der Helligkeit zusammen hängen kann. Mars erscheint mir schon extrem hell. Hilft da ein Filter? Mond und Saturn konnte ich gestern nicht testen, da sich die Wolkendecke wieder deckend gab...
Okulare mit weniger als 9 mm dürften in der "Plössl-Preisklasse" einen noch unbequemeren Einblick haben als das 9er, oder? Wenn ich das richtig verstehe, dann hilft da eine Barlow-Linse in dem sie die Vergrößerung erhöht und das Einblickverhalten der Okulare bewahrt. Stimmt das so?
Wenn ich nun eine 2fach Barlow kaufen würde, dann käme ich mit dem 9er auf 4,5 mm und mit dem 32er auf 16 mm (umgerechnete Brennweite). Wobei auch eine Barlow mit 3fach oder 2,5fach für mich reizvoll klingen. Mit einer 3fach käme ich auf ca. 417fache Vergrößerung. Das sollte eigentlich optisch noch problemlos sein, oder? Die Nachführung könnte dabei dann schon etwas schwieriger sein... Aber das ist ja wohl Übungssache.
Nun die "eigentlichen" Fragen:
Der Tubus ist ja ein f/5 Newton. Insofern schon nicht ganz anspruchslos was die Okulare angeht. Fehlsichtigkeiten liegen keine vor (außer etwas Altersweitsichtigkeit).
Ziel soll es sein eine günstige Auswahl an Okularen und/oder Barlows zu finden mit der sich unter Mag 5,5 Himmel sinnvoll DeepSky beobachten und unter meinen "Gartenhimmel" (Mag 4-4,5) ein wenig durchs Sonnensystem streifen lässt.
Was würdet ihr da so empfehlen? Es sollen für den Anfang günstige Okulare sein. Höchstens eines in der 100 €-Preisklasse (2" Übersichtsokular, falls das viel Verbesserung gegenüber dem 32er Plössl bring).
Ciao, Udo
über das Forum hier habe ich gebraucht einen Galaxy D10 f/5 bekommen. Dabei waren zwei Plössls in 32 mm und 9 mm, beide 1,25 mm. Der Auszug ist 2" mit Reduzierung auf 1,25". Völlig entgegen üblicher Praxis beim Teleskopkauf machten die Wolken gestern Nacht sogar gelegentlich etwas Platz für erste Eindrücke.
Das ist übrigens mein erstes "richtiges" Teleskop. Als Kind hatte ich zwar schon mal ein 60er Kaufhausrohr, aber das war es auch schon.
Ursprünglich sollte es ja ein 8" f/6 werden, aber ich konnte den 2" mehr Öffnung nicht wiederstehen *g* Daher jetzt hier ein neuer Thread.
Mit dem 32 mm komme ich sehr gut klar. Etwas mehr Blickfeld wäre schön, aber für mich (noch?) nicht wirklich nötig.
Das 9 mm ist schon schwieriger. Da hatte ich zu Anfang erhebliche Schwierigkeiten und habe kaum etwas gesehen. Hat sich aber mit etwas Übung schon gebessert.
Was jetzt fehlt, sind weitere Okulare. Mit dem 9er liege ich bei Mond und Planeten (hoffentlich...) noch weit von der Leistungsgrenze des Dobsons entfernt. Ich habe es gestern Nacht kurz an Mars testen können. Mit dem 9 mm kann ich den Planeten zwar schön flächig sehen, aber irgendwie keinerlei Details. Es lassen sich lediglich 2-3 dunkle Bereiche erahnen. Keine Spur einer Polkappe. Wobei das auch mit der Helligkeit zusammen hängen kann. Mars erscheint mir schon extrem hell. Hilft da ein Filter? Mond und Saturn konnte ich gestern nicht testen, da sich die Wolkendecke wieder deckend gab...
Okulare mit weniger als 9 mm dürften in der "Plössl-Preisklasse" einen noch unbequemeren Einblick haben als das 9er, oder? Wenn ich das richtig verstehe, dann hilft da eine Barlow-Linse in dem sie die Vergrößerung erhöht und das Einblickverhalten der Okulare bewahrt. Stimmt das so?
Wenn ich nun eine 2fach Barlow kaufen würde, dann käme ich mit dem 9er auf 4,5 mm und mit dem 32er auf 16 mm (umgerechnete Brennweite). Wobei auch eine Barlow mit 3fach oder 2,5fach für mich reizvoll klingen. Mit einer 3fach käme ich auf ca. 417fache Vergrößerung. Das sollte eigentlich optisch noch problemlos sein, oder? Die Nachführung könnte dabei dann schon etwas schwieriger sein... Aber das ist ja wohl Übungssache.
Nun die "eigentlichen" Fragen:
Der Tubus ist ja ein f/5 Newton. Insofern schon nicht ganz anspruchslos was die Okulare angeht. Fehlsichtigkeiten liegen keine vor (außer etwas Altersweitsichtigkeit).
Ziel soll es sein eine günstige Auswahl an Okularen und/oder Barlows zu finden mit der sich unter Mag 5,5 Himmel sinnvoll DeepSky beobachten und unter meinen "Gartenhimmel" (Mag 4-4,5) ein wenig durchs Sonnensystem streifen lässt.
Was würdet ihr da so empfehlen? Es sollen für den Anfang günstige Okulare sein. Höchstens eines in der 100 €-Preisklasse (2" Übersichtsokular, falls das viel Verbesserung gegenüber dem 32er Plössl bring).
Ciao, Udo