AstroFun
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Hallo, zuerst einmal ein frohes 2025.
Nachdem Ende letzten Jahres der berufliche Endspurt doch viel Zeit gekostet hatte, ist jetzt im Ruhestand endlich mehr Zeit für die Hobbies. Eigentlich wollte ich weiter an der Python-Software (Python-basierte Steuerung eines Teleskops mit einer azimutalen Montierung) für eine DIY azimutale Montierung (Projekt: Selbstbau einer Dobson-ähnlichen Montierung aus Alu-Profilen) basteln. Allerdings war das Wetter in der letzten Zeit so schlecht, dass keine Sterne zum Optimieren des Guidings sichtbar waren.
Daher, als Plan B, ein kleines DIY Spektrometer aus Resten unter anderem zum Anbau an ein Teleskop. Zur Ankopplung an das Teleskop soll ein kleiner beweglicher Spiegel (am besten motorisiert) im Auszug vor der Kamera installiert werden. Das muss aber noch gebaut werden. Das Licht soll dann über eine Glasfaser an das Spektrometer geleitet werden .
Ausgangsbasis für das Mini-Spektrometer ist ein alter Horiba H10 IR Monochromator mit 100 mm Brennweite. Den habe ich um einen Schrittmotorantrieb für die Gitterdrehung erweitert. Als Kamera kommt eine alte Mikroskop-Kamera HAYEAR 5 MP ohne IR-Filter zum Einsatz.
Die Steuerung läuft über ein 10 Jahre altes Windows 11 Tablet mit einer in Python selbst geschriebenen Software. Im Vergleich zu den ZWO Astro-Kameras, die sehr schön über eine SDK angesteuert und kontrolliert werden können, ist die Ansteuerung der USB-Kamera in Python über eine Windows Schnittstelle eine Quälerei. Irgendwie ging es am Ende aber doch halbwegs.
Die Ankopplung der Glasfaser erfolgt über einen Kollimator und eine 30mm Linse. Trotz diverser Justage- und Optimierungs-Versuche ist die Ausleuchtung der Kamera ziemlich inhomogen und die Spektral-Linien einer Energiesparlampe (für die Wellenlängen-Kalibrierung, Hersteller Megaman) sind krumm. Das lässt sich aber mit etwas Software beheben. Was bleibt ist die positionsabhängige Linienbreite. Die schmalste Linienbreite mit einem 0.05 mm Eingangsspalt ist etwa 0.5 Nanometer. Das ist nicht berühmt aber für einen 100 mm Monochromator noch OK. Allerdings sind die Linien im Kamerabild unten und rechts der Mitte deutlich breiter. Das reduziert den nutzbaren Bereich des Kamera-Chips.
Nichtsdestotrotz tut das Mini-Spektrometer jetzt erstmal und wartet auf interessante Einsatzbereiche. Der Himmel ist leider immer noch bewölkt, so dass der Anbau an das Teleskop noch etwas warten muss. Ich habe mir daher ein paar Küvetten besorgt und möchte mal ausprobieren, ob mit dem Mini-Spektrometer Raman-Spektroskopie an Flüssigkeiten möglich ist. Untersuchungsgegenstände wären dann z.B. einige Single Malt Whiskys.
Nachdem Ende letzten Jahres der berufliche Endspurt doch viel Zeit gekostet hatte, ist jetzt im Ruhestand endlich mehr Zeit für die Hobbies. Eigentlich wollte ich weiter an der Python-Software (Python-basierte Steuerung eines Teleskops mit einer azimutalen Montierung) für eine DIY azimutale Montierung (Projekt: Selbstbau einer Dobson-ähnlichen Montierung aus Alu-Profilen) basteln. Allerdings war das Wetter in der letzten Zeit so schlecht, dass keine Sterne zum Optimieren des Guidings sichtbar waren.
Daher, als Plan B, ein kleines DIY Spektrometer aus Resten unter anderem zum Anbau an ein Teleskop. Zur Ankopplung an das Teleskop soll ein kleiner beweglicher Spiegel (am besten motorisiert) im Auszug vor der Kamera installiert werden. Das muss aber noch gebaut werden. Das Licht soll dann über eine Glasfaser an das Spektrometer geleitet werden .
Ausgangsbasis für das Mini-Spektrometer ist ein alter Horiba H10 IR Monochromator mit 100 mm Brennweite. Den habe ich um einen Schrittmotorantrieb für die Gitterdrehung erweitert. Als Kamera kommt eine alte Mikroskop-Kamera HAYEAR 5 MP ohne IR-Filter zum Einsatz.
Die Steuerung läuft über ein 10 Jahre altes Windows 11 Tablet mit einer in Python selbst geschriebenen Software. Im Vergleich zu den ZWO Astro-Kameras, die sehr schön über eine SDK angesteuert und kontrolliert werden können, ist die Ansteuerung der USB-Kamera in Python über eine Windows Schnittstelle eine Quälerei. Irgendwie ging es am Ende aber doch halbwegs.
Die Ankopplung der Glasfaser erfolgt über einen Kollimator und eine 30mm Linse. Trotz diverser Justage- und Optimierungs-Versuche ist die Ausleuchtung der Kamera ziemlich inhomogen und die Spektral-Linien einer Energiesparlampe (für die Wellenlängen-Kalibrierung, Hersteller Megaman) sind krumm. Das lässt sich aber mit etwas Software beheben. Was bleibt ist die positionsabhängige Linienbreite. Die schmalste Linienbreite mit einem 0.05 mm Eingangsspalt ist etwa 0.5 Nanometer. Das ist nicht berühmt aber für einen 100 mm Monochromator noch OK. Allerdings sind die Linien im Kamerabild unten und rechts der Mitte deutlich breiter. Das reduziert den nutzbaren Bereich des Kamera-Chips.
Nichtsdestotrotz tut das Mini-Spektrometer jetzt erstmal und wartet auf interessante Einsatzbereiche. Der Himmel ist leider immer noch bewölkt, so dass der Anbau an das Teleskop noch etwas warten muss. Ich habe mir daher ein paar Küvetten besorgt und möchte mal ausprobieren, ob mit dem Mini-Spektrometer Raman-Spektroskopie an Flüssigkeiten möglich ist. Untersuchungsgegenstände wären dann z.B. einige Single Malt Whiskys.