joetaiga
Aktives Mitglied
Wieso geht ihr eigentlich von 90mm Apertur aus? Da steht doch 90mm größere Apertur. Das wären doch dann 120mm.
Wegen Lichtsammelleistung und realer Blende würde ich mir keinen Kopf machen. Das haben alle diese kurzen Systeme. Auch bei einem Epsilon kann man locker eine Blende draufschlagen und da beschwert sich keiner drüber. Da kommt trotzdem mehr als genug Licht an. Man darf nicht vergessen, dass das SNR sich mit der Wurzel aus der Integrationszeit verhält. Zusätzlich wird der Unterschied nur in den extrem schwachen Bereichen offensichtlich. Und selbst da ist es so, wenn man echt einen substanziellen Unterschied sehen will, muss man das SNR verdoppeln, also viermal so viel Licht sammeln. Ist zumindest meine persönliche Erfahrung mit so einem System.
Ich habe einen 4,5" f/4 bzw. mit Nexus f/3 Selbstbau. Der hat deutlich über 40% Obstruktion. Von der Lichtsammelleistung geht das Prima. Wenn es auf die 50% zu geht, ist allerdings schon so viel Licht im ersten Beugungsring, dass die Sterne etwas weich werden, wenn man zu kleine Pixel nimmt. Wenn man einen Apo hat, kann man bei gutem Seeing ohne Probleme immer feiner sampeln. Bei meinem Selbstbau geht das nur begrenzt. Obwohl der fast die gleiche Öffnung wie mein 5" Apo kriege ich bei weitem nicht so definierte Sterne hin.
Das merkt man kaum wegen dem größeren Feld bei APS-C oder Vollformat. Aber bei einem kleinen Sensor merkt man das, sobald man irgendwas Fullscreen sehen will. Aber da sind die Smart Scopes ja ohnehin schon traditionell eher mau. Trotzdem denke ich, dass da mindestens ein Sensor wie der IMX585 drin sein sollte um das zu kompensieren. Also zumindest würde es mich stören. Da das aber sicher keine 1000e kosten soll, kann man sicher keine Wunder erwarten.
Aber zumindest tut sich viel. S30 pro, jetzt s50 pro mit den größeren Sensoren, brauchbare Widefield Kamera dazu. Nun ein Dwarf Spiegel. Immer bessere Bilddarstellung, bessere Nachführung. EQ Mode. Das ist mittlerweile so gut, dass ich mich bei jeder News frage, ob ich meinen Apo nicht lieber wieder visuell verwenden sollte und nebenher so ein Teil laufen lasse, dass mir derweil alles mögliche aufnehmen kann. Für mich wäre das KO kriterium für mein klassisches Setup, wenn die Resultate der Smart Scopes mit manueller Bearbeitung so gut werden, dass ich es mir ohne Kompromiss auf DIN A3 anschauen kann. Und das ist mittlerweile echt nah dran.
Grüße
Joachim
Wegen Lichtsammelleistung und realer Blende würde ich mir keinen Kopf machen. Das haben alle diese kurzen Systeme. Auch bei einem Epsilon kann man locker eine Blende draufschlagen und da beschwert sich keiner drüber. Da kommt trotzdem mehr als genug Licht an. Man darf nicht vergessen, dass das SNR sich mit der Wurzel aus der Integrationszeit verhält. Zusätzlich wird der Unterschied nur in den extrem schwachen Bereichen offensichtlich. Und selbst da ist es so, wenn man echt einen substanziellen Unterschied sehen will, muss man das SNR verdoppeln, also viermal so viel Licht sammeln. Ist zumindest meine persönliche Erfahrung mit so einem System.
Ich habe einen 4,5" f/4 bzw. mit Nexus f/3 Selbstbau. Der hat deutlich über 40% Obstruktion. Von der Lichtsammelleistung geht das Prima. Wenn es auf die 50% zu geht, ist allerdings schon so viel Licht im ersten Beugungsring, dass die Sterne etwas weich werden, wenn man zu kleine Pixel nimmt. Wenn man einen Apo hat, kann man bei gutem Seeing ohne Probleme immer feiner sampeln. Bei meinem Selbstbau geht das nur begrenzt. Obwohl der fast die gleiche Öffnung wie mein 5" Apo kriege ich bei weitem nicht so definierte Sterne hin.
Das merkt man kaum wegen dem größeren Feld bei APS-C oder Vollformat. Aber bei einem kleinen Sensor merkt man das, sobald man irgendwas Fullscreen sehen will. Aber da sind die Smart Scopes ja ohnehin schon traditionell eher mau. Trotzdem denke ich, dass da mindestens ein Sensor wie der IMX585 drin sein sollte um das zu kompensieren. Also zumindest würde es mich stören. Da das aber sicher keine 1000e kosten soll, kann man sicher keine Wunder erwarten.
Aber zumindest tut sich viel. S30 pro, jetzt s50 pro mit den größeren Sensoren, brauchbare Widefield Kamera dazu. Nun ein Dwarf Spiegel. Immer bessere Bilddarstellung, bessere Nachführung. EQ Mode. Das ist mittlerweile so gut, dass ich mich bei jeder News frage, ob ich meinen Apo nicht lieber wieder visuell verwenden sollte und nebenher so ein Teil laufen lasse, dass mir derweil alles mögliche aufnehmen kann. Für mich wäre das KO kriterium für mein klassisches Setup, wenn die Resultate der Smart Scopes mit manueller Bearbeitung so gut werden, dass ich es mir ohne Kompromiss auf DIN A3 anschauen kann. Und das ist mittlerweile echt nah dran.
Grüße
Joachim
