eiförmige Sterne in den Bildfeldecken - Newton Justage

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Hi Michael,

unbedingt!

Aber das Teil ist ganz schön teuer.

Es gibt ja viele Alternativen, aber ich finde mit dem Laser geht es doch, nach Zentrierung und ev. Offset-Einstellung des FS, definitiv ausreichend gut.

Gruß
Peter
Hallo zusammen,
TS hat den Ocal Pro auf 332€ hochgesetzt, beim Astroshop gibts ihn noch für 289€. Nur falls ihn noch jemand geschwind "günstig" kaufen will...
 
Leute, wie versprochen melde ich mich kurz zurück mit Eindrücken vom OCAL Pro Kollimator.

Ich habe meine heute erhalten, der erste Versuch war aber leider ernüchternd.

Mit dem Paracorr bin ich nicht in den Fokus gekommen. Offenbar stört der Baloweffekt des Korrektors.
Daniel Nimmervoll hat den OCAL ja an seinen GPU-Korrektor ohne Barlowfaktor geschraubt...

ocal_focus (2).jpg


Schärfer wird es aktuell nicht. Die Fangspiegelstreben lassen sich mehr schlecht als recht zur Ausrichtung nutzen.
Wenn ich jetzt den Korrektor abschraube drehen wir uns im Kreis.....
Hmm...:confused:
 
Ging heute ne Ladung raus, ich hab meinen auch heute bekommen...

Das ist natürlich echt doof, dass der mit dem Paracorr nicht zu fokussieren ist. Hast Du den direkt am Paracorr? Kannst Du da noch Distanzringe schrauben und so versuchen zu fokussieren? Oder den gesamten Aufbau bis auf deine Kamera an den Paracorr anschrauben und anstelle der Kamera den OCAL? Oder hast Du das eh schon?
 
Oder den gesamten Aufbau bis auf deine Kamera an den Paracorr anschrauben und anstelle der Kamera den OCAL? Oder hast Du das eh schon?
Genau so habe ich es gemacht. Selbst wenn ich den OCAL ohne Abstand an den Paracorr schraube funktioniert es nicht.

Es ist mir aber aufgefallen, dass der Regler „Focus“ in den Kameraeinstellungen im Bereich 0 bis etwa 200 keinen Effekt hat. 2xx entspricht einem Fokus auf unendlich. Ist das bei euch auch so ?

Viele Grüße,

Michael
 
Ich komme beim PDS250 mit Original GPU auch nicht in den Fokus auf die Kamera selbst. Fangspiegel fokussieren klappt aber gut.
Je nach Lichteinwurf konnte ich dann auch die Streben erkennen und einstellen.
Habe von direkt, bis etwa 70mm Abstand zw Ocal Pro und KK getestet.
 
Das Problem scheint also nicht nur mich zu betreffen. Hast du auch die Beobachtung gemacht, dass der Focusregler erst ab einem bestimmten Wert einen Effekt hat ?

Wirklich doof, dass man mit Korrektor Schwierigkeiten hat in den Fokus zu kommen, wo doch der Ansatz gerade darin besteht den OCAL statt der Kamera einzuschrauben…
 
Habe auch den Ocal Kollimator und komme auch nicht in den Fokus. Hab den Ocal mal gegen ein Objekt auf meinem Tisch gerichtet, Fokus auf 0 gesetzt und dann versucht das Objekt scharf zu bekommen. Ich komme hier auf etwas unter 40cm Abstand zwischen Objekt und Ocal-Objektiv. Also so klappt das dann natürlich nicht die Linse scharf im OAZ abzubilden. Zumindest nicht wenn man mehr als 400mm Brennweite hat.
Wie sieht es bei euch aus?

CS
Lucas
 
Hab mir auch den Ocal Pro für meinen 8" /f5 und mein 10" f/10 SCT zugelegt. Am Newton erstmal kein Problem, da klappt das alles augenscheinlich und ich war begeistert. Am SC dagegen folgt Ernüchterung...Hui. Wenn man den Ocal im OAZ des jeweiligen Teleskopes klemmt ist alles erstmal gut, man darf den nach der Justage aber nicht mehr drehen, da wird einem schwindelig! Das taumelt dann alles je nach Offset was man einstellen musste. Beim SC ist der Effekt noch viel schlimmer aufgrund der viel größeren Brennweite. Am Newton komme ich in allen Lagen in den Fokus. Ich kann die Spiegelung im FS/HS vom Sensor samt der Mittenmarkierung im HS sehen und wenn ich den Fokus auf die andere Richtung ziehe, sehe ich den Rand des OAZ-Rohres. Bis auf das Offset ist das gar nichtmal so schlecht. Ziemlich einfach die Justage wenn man das mal durchgespielt hat. Beim SC schaffe ich das aber nicht, der Sensor als Spiegelung im FS bleibt ein unscharfes Etwas.

Habe mir nun für beide Teleskope einen Direktschraubadapter für den OAZ am Newton bzw. ein Visual Back für das SC bestellt, denn der OAZ am SC hat keinerlei Möglichkeiten dafür. Was möchte ich damit erreichen? Möglichst eine gute Basis.

1. am Newton: Eliminierung der Verkippung von Kamera / Hülsen und Komakorrektor im OAZ bei Klemmung. Ich hoffe, dass die Verschraubung eine bessere Zentrierung zulässt. Diese kann ich mittels der 3 Zug/Druckschrauben am OAZ nochmals feineinstellen. Das sollte dann eine gute Basis sein. Die Kamera wird später zwar immer noch geklemmt, aber wenn sie mit dem Schraubadapter nebst Komakorrektor adaptierbar ist, der Arbeitsabstand sich einstellen lässt, wechsel ich drauf um. Dann einfach Ocal und Kamera wechseln, fertig. Leider kann man dann ohne Rotationssystem das Bildfeld nicht mehr so einfach drehen. Dann müsste man dann den Newton in den Rohrschellen drehen. Umständlich, aber ginge. Anders beim SCT.

2. am SCT: Eliminierung der Verkippung von Kamera / Hülsen und Reducer/Telekompressor im OAZ bei Klemmung. Ich werde das System mit verschraubtem Ocal am Visual Back justieren für eine gewisse Ausgangsposition. Dann werde ich den OAZ, der leider hier keine 3 Zug/Druckschrauben hat oder gar ein Schraubadapter an der Okularseite zulässt, wieder montieren. Dann den Ocal mit einem Tiltadapter samt Reducer montieren, das Ganze normal klemmen und auf das bereits justierte Teleskop ausrichten. Da der Tiltadapter ja auch eine gewisse optische Baulänge hat, muss man den Arbeitsabstand entsprechend neu einstellen, klar. Wenn man dann das System halbwegs kollimiert hat, darf dann natürlich OAZ, Tiltadapter und Ringklemmung nicht mehr verändert werden. Am besten Markierungen an allen veränderbaren Teilen anbringen. Als letzten Schritt Ocal auch hier wieder gegen die Astrocam umschrauben, fertig. Die korrekten Arbeitsabstände Ocal / Reducer wie bei der späteren Cam lasse ich mal außen vor. Das Bildfeld ließe sich per OAZ drehen, der hat ein Rotationssystem am SC-Gewinde mit Schwalbenschwanz. Dann müsste aber die Kollimation bei Drehung wieder im A sein.... und man beginnt von vorne.

Bei beiden dann später am Stern mit der Astrocam die Kollimation überprüfen. Bin gespannt ob sich das so durchführen lässt.

Was meint ihr?

Die Fehler der Klemmung hat man natürlich auch bei Justage mit Laser oder Cheshire / Concenter, aber man sieht die Auswirkungen nicht so extrem wie beim Ocal wenn man das Konstrukt im OAZ dreht. Evtl. viel Wind um nix und es macht letztlich kaum was aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Update: hab das mal alles durchgespielt wie oben beschrieben, die ganzen (teuren) Adapter waren nun alle da. Doch dann ist mir auch noch ein Fauxpas passiert am Newton. Hatte den Syntha Korrektor gegen einen Baader MPCC getauscht, da der Baader im OAZ versenkt werden kann weil er eben keinen Stoppring hat und somit den OAZ aus dem Strahlengang haben wollte. Tja, denkste, kam somit mit meinem Imagetrain samt dem Schraubadapter nicht mehr in den Fokus. Klasse, neue (wieder teure) Adapter sind auf dem Weg.

Thema SC: Hui, siehe oben, ziemlich viel Aufwand mit zusätzlichem Tiltadapter im Train um Verkippungen des OAZ / Kemmung / Rotationsanschluss am SC etc. so weit wie möglich zu eliminieren. Hab wie beschrieben den Ocal Pro zuerst an einem Visual Back ohne OAZ / Reducer etc. montiert und so das SC kollimiert. Hab einen mit 2" Überwurfmutter auf T2, der nicht angezogen auch schlackert, das heißt nix Gutes. Das klappte erstmal erstaunlich gut, alles war im Fokus zu bekommen. Dann OAZ + das ganze Geraffel wieder angebaut und den Ocal in selber Position wie vorher am Visual Back verschraubt. Dann mittels des nun neuen Tiltadapters im Train versucht exakt wie vorher einzustellen, ohne dabei die 3 Schrauben des FS zu betätigen. Auch das klappte mehr oder weniger gut. Hab dann mal die Klemmung leicht gelöst, gerade dass man den Kram drehen kann. Das taumelt trotzdem ohne Ende beim Drehen! In der Gewissheit, dass nun eigentlich alles zentrisch ist und fluchtet, dann letztlich die Kamera wieder angebaut und am Stern getestet. Hmm, völlig daneben! Also die nervige SC-Kollimation am Stern wird dadurch nicht ersetzt. Wie auch, bei so vielen Variablem im Imagetrain, nicht zuletzt, da ja die Astrocam auch wieder eine andere Auflagefläche als der Ocal hat. Also für mich war das ein Schuss in den Ofen, zumindest beim SC. Am Newton werde ich das nochmal durchprozessieren und dann entscheiden ob das Teil wieder zurückgeht.
 
Hallo Leute,

nun endlich auch mein Update. Für das Problem den OCAL mit Korrektor in den Focus zu bekommen habe ich folgende Lösung gefunden:
1. Ohne Korrektor justieren, um Fangspiegel bzgl Offset korrekt einzustellen usw.
2. Mit Korrektor zunächst die Hauptspiegelmarkierung mit einer Taschenlampe beleuchten, diese ist dann trotz falschem Focus zu erkennen.
3. In den Auzug leuchten (schwache Taschenlampe z.B.), dadurch wird die silberne Halterung des Chips sichtbar und nutzbar.

Nachfolgend das Ergebnis:

oben links
16.11.- oben links.jpg


oben rechts
16.11.- oben rechts.jpg

unten links
16.11.-unten links.jpg

unten rechts

16.11.-unten rechts.jpg



Ich denke, da kann man erstmal nicht mehr meckern, zumal der Maßstab 0.81"/Pixel ist und das Seeing sehr gut war.

Zwei Sachen sind mir aber aufgefallen zu denen ich gerne die Experten hören würde:

1 - Wie empfohlen hab ich den Abstand zum Chip vergrößert und zwar um 1,6mm auf 56.6mm. Die Brennweite ist dadurch gesunken !!
Von 1380 auf 1370. Wie kann das sein, ich dachte immer der Barloweffekt steigt mit dem Abstand ?!

2 - Auf anderen Bildern nach dem Meridianflip sind die Sterne wieder unschöner - offensichtlich verkippt noch etwas bei Bewegung. Vermutlich
der Hauptspiegel ?!

Viele Grüße,

Michael
 
2 - Auf anderen Bildern nach dem Meridianflip sind die Sterne wieder unschöner - offensichtlich verkippt noch etwas bei Bewegung. Vermutlich
der Hauptspiegel ?!

Viele Grüße,

Michael


Hatte ich mit meinem Baader MPCC, hab dann irgendwann die Hoffnung verloren, und mir ist die sicherung durchgebrannt im Kopf. Daraufhin hab ich den Baader verkauft und mir nen Lacerta GPU gekauft. Seitdem keine Probleme mehr. Denke schon das es tilt ist.
 
Hm... ein kleiner Vorschlag.
Mein Korrektor machten im OAZ auch einen gaaaaaanz leichten Tilt. Ich habe daraufhin auf der Außenseite des Korrektors zwei Tesafilm-Streifen oben und unten aufgebracht. Dadurch passte der Korrektor gerade eben noch in den OAZ. Das Tilten/Wackeln war dadurch beseitig.
 
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