Hydrazine
Mitglied
Nach Jahrzehnten Interesse am Weltraum endlich irgendwann den Sprung in die visuelle Astronomie geschafft. Und bei der Suche nach Informationen zum Einstieg den Wald irgendwann vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen.
Dabei kann es eigentlich so einfach sein.
Viele schielen am Anfang in die Astrofotografie, EEA oder »computerisierte« Teleskope und bekommen sehr viele gut gemeinte Ratschläge. Die Einstiegsfragen wiederholen sich, ebenso die Kaufempfehlungen (8" Dobs, go-to ...) und Komplikationen. Aber selten ein Rat zum einfachem Beobachten mit einfachen Mitteln.
Dabei kann man auch mit einem "Aussteigergerät" eine Menge sehen: Bei mir (uns) ein klassischer 60/900 Refraktor von Tasco. In den 90ern (80er?) im Kaufhaus
erstanden, im Keller gereift und dann für knapp über Porto weitergezogen. Tubus und Mechanik japanisch-solide, parallaktische Montierung zum Einstieg konfus ("warum kann ich das nicht höher stellen?"), Stativ etwas zittrig und die Okulare (0.96") nur naja.
Aber der Blick in den Himmel
Selbst die antiken Geräte mit geringen Ansprüchen können einen für das Hobby begeistern -- ohne viel Technik nur mit sich selbst und ein paar Linsen unter dem Himmel. Das reicht selbst um in der Stadt echt viel in den Sternen zu sehen. Der Mond ist bei klarem Himmel mit 9mm auch in der Preisklasse beeindruckend. Jupiter-Wolken und Monde sieht man mit 12,5mm in einem 60 f/15 bei gutem Seeing glasklar. Zum ersten Mal die Saturn-Ringe mit eigenen Augen. Im Orionnebel das Trapez und die Pleijaden im (besseren) 20mm Ortho. Und immer ein gutes 8x42 Fernglas dabei (das hat sich wirklich gelohnt).
Ein faszinierendes Hobby.
Vielleicht sollte man es am Anfang nicht so kompliziert machen.
Einfach visuell Beobachten.
Dabei kann es eigentlich so einfach sein.
Viele schielen am Anfang in die Astrofotografie, EEA oder »computerisierte« Teleskope und bekommen sehr viele gut gemeinte Ratschläge. Die Einstiegsfragen wiederholen sich, ebenso die Kaufempfehlungen (8" Dobs, go-to ...) und Komplikationen. Aber selten ein Rat zum einfachem Beobachten mit einfachen Mitteln.
Dabei kann man auch mit einem "Aussteigergerät" eine Menge sehen: Bei mir (uns) ein klassischer 60/900 Refraktor von Tasco. In den 90ern (80er?) im Kaufhaus
erstanden, im Keller gereift und dann für knapp über Porto weitergezogen. Tubus und Mechanik japanisch-solide, parallaktische Montierung zum Einstieg konfus ("warum kann ich das nicht höher stellen?"), Stativ etwas zittrig und die Okulare (0.96") nur naja.Aber der Blick in den Himmel

Selbst die antiken Geräte mit geringen Ansprüchen können einen für das Hobby begeistern -- ohne viel Technik nur mit sich selbst und ein paar Linsen unter dem Himmel. Das reicht selbst um in der Stadt echt viel in den Sternen zu sehen. Der Mond ist bei klarem Himmel mit 9mm auch in der Preisklasse beeindruckend. Jupiter-Wolken und Monde sieht man mit 12,5mm in einem 60 f/15 bei gutem Seeing glasklar. Zum ersten Mal die Saturn-Ringe mit eigenen Augen. Im Orionnebel das Trapez und die Pleijaden im (besseren) 20mm Ortho. Und immer ein gutes 8x42 Fernglas dabei (das hat sich wirklich gelohnt).
Ein faszinierendes Hobby.
Vielleicht sollte man es am Anfang nicht so kompliziert machen.
Einfach visuell Beobachten.
. Und da, trotz aller Warnungen eine Stufe oder auch zwei niedriger anzufangen, drauf zu beharren. Mei ... ... ...