Einsteiger mobil Natur und Planeten beobachten

Dann wühle ich mich bei den Anbauteilen weiter durch. Brauche ich bei 14- oder 15-facher Minimalvergrößerung einen Sucher
Ich würde an einem mobile kleinen Refraktor einen Leuchtpunktsucher nehmen, z.B. Baader SkySurfer oder den von APM.

Bei den Okularen denke ich unter dem für die Übersicht an das Hyperion Zoom in 8-24, und darunter der Schnapper des Tages - das von @Sleepair empfohlene 1,25" SVBony Zoom 3-8. Hier hab ich irgendwo von euch gelesen, dass bei der Vergrößerung 2" nicht funktioniert oder übertrieben wäre.
Das Hyperion 8-24 wackelt noch etwas, es müsste schon tagsüber auch im Amici Sinn machen.

Im niedriegen Vergößerungsbereich empfehel ich dir 2 Festbrennweiten, damit du jeweil ein schönes großes Feld hast (die meisten Zooms haben ihr größtes Feld erst bei ihrer Hochvergößerung).

Als Beispiel, an meinem kleinen Refraktor setze ich ein:
36mm Hyperion; 15fach, schöne große Austrittpupille von über 5mm, über 4.5 Grad Feld zur Übersicht
18mm NED 60; 30fach, AP 2.5, 2 Grad Feld, für die größeren Deep Sky Objekte
8-3mm SV Zoom; ~70-180fach, ein schöner weiter Bereich, von Kugelsternhaufen bis Planeten

Das sind nur Beispiele, in dem Fall für solides, aber kein High-End Material, kommt stark auf dein Budget und deine Präferenzen an.
Für die Hochvergrößerung, speziell mobil, ist das Zoom halt schon extrem praktisch, weil man sich 2-3 Okulare erspart und sich rantasten kann an die Seeing Bedingungen vor Ort.
 
Hallo,

dann möchte ich auch mal kurz über meine Erfahrungen berichten:

Ich nutze seit einigen Jahren einen Svbony SV503 80mm ED Refraktor (560mm Brennweite) als Grab & Go Teleskop.
Dazu habe ich auch noch ein paar Jahre alternativ ein Skywatcher Skymax 102 Maksutov genutzt (wechselweise fotografisch und visuell).
Das Mak habe ich dabei eher für Planeten genutzt und den Refraktor eher für Deepsky.
Bis ich eines Nachts, weil ich mein Fotoequipment nicht ans Laufen bekam, mal durch beide visuell geschaut habe. Die Auflösung des Maks war damals an Mars und Jupiter (zumindest für mich) nicht wahrnehmbar besser als am kleineren Refraktor; der zeigte aber ein "schöneres" Bild. Ich kann nicht genau beschreiben, warum es schöner aussah, aber im direkten Vergleich war es klar besser. Damals habe ich bei beiden Teleskopen das Baader Hyperion Zoom Mk III verwendet, beim Refraktor für die Hochvergrößerung mit der 2,25 Barlow.
Wenn du also für Planeten was besseres als einen 80mm Refraktor haben möchtest, solltest du auf jeden Fall was größeres als ein 4" Mak nehmen. (Ich habe das 4" Mak kürzlich visuell durch ein 6" SCT ersetzt (fotografisch schon länger durch ein 6" RC).)

Das Zoom Mk III würde ich allerdings nicht als parfokal bezeichnen, auch nicht annähernd. Ich bin aber durchaus zufrieden damit und es befindet sich immer noch in meinem Grab&Go Set mit dem Refraktor. Allerdings ist die Barlow in meinen Okular-Koffer gewandert, wo sie mit einem Mk IV zusammen an einem 12" f/5 Dobson verwendet wird.

Für die Hochvergrößerung liegt in der Tasche nunmehr das Svbony 3-8 mm Zoom. Klare Empfehlung.

Da das Sichtfeld bei den längeren Brennweiten beim Baader Zoom doch etwas eng wird, habe ich ein Explore Scientific 68° 24mm als Übersichtsokular ergänzt. Für noch kleinere Vergrößerungen schaue ich dann halt durch ein Fernglas.
Das Baader Hyperion Aspheric 36mm habe ich auch. Das würde ich aber nicht wieder kaufen (und entsprechend auch nicht empfehlen), da es bei Nutzung als 2" Okular zum Rand hin doch deutlich "weich" wird (und als 1,25" wird das Sichtfeld doch recht eng).

Für die Nacht verwende ich einen 1,25" dielektrischen Spiegel von Svbony als Diagonale. Tagsüber ein 1,25" Amici-Prisma von Baader (auch bei Hochvergrößerung kein Problem, wobei das in der Praxis aber eher selten vorkommt). Und außerdem noch einen Herschelkeil für die Sonnenbeobachtung.

Als Sucher habe ich ein Reflex-Sight von Explore Scientific in dem Set liegen. Für den Anfang tut es aber auch ein einfacher Leuchtpunktsucher (terrestrisch sowieso).

Dieses Set in der Teleskop-Tasche, ergänzt mit einer Vixen Porta II Montierung in einer zweiten Tasche hat sich für mich als Grab&Go-Setup für fast alles von terrestrisch über Sonne, Mond und Planeten bis Deep-Sky voll und ganz bewährt.
Mehr Öffnung ist natürlich immer besser, wird aber auch schnell unhandlich und ist dann halt kein Grab&Go mehr. (Mein zweites Grab&Go Set mit dem 6" SCT ist da schon an der Grenze. Für Planeten klar besser, für kleine DSOs auch, aber durch die größere Minimalvergrößerung halt weniger universell einsetzbar. Und außerdem muss das SCT länger auskühlen, der Refraktor hingegen ist quasi direkt einsetzbar.)

Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich in Nächten, in denen es sich lohnt, dann durchaus noch meinen Okular-Koffer dazu hole, und dann insbesondere gerne durch meine Baader Morpheus 17,5 und 9 mm Okulare gucke. Wenn Geld keine beschränkende Resource wäre, könnte ich mir durchaus vorstellen, das Zoom durch die beiden zu ersetzen. Da ich die aber auch gerne mit meinen anderen Optiken nutze, bleiben die im Okular-Koffer und für den schnellen Blick tut es auch das Zoom.

CS, Lutz
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Ralf

Sucher würde ich zum Baader Skysurfer III raten. Der ist leicht, klein und funktioniert sehr gut.

Zoom-Okulare: die gängigen 8-24mm Zooms sind alle nicht perfekt parfokal. Mit jedem wirst Du moderat nachfokussieren müssen.
Das ist vermutlich kein großes Thema, da die beiden Refraktoren über eine Feinverstellung Untersetzung am Okularauszug haben.

Das vielfach gelobte 8-3mm SVBony ist für mich keine Pauschalempfehlung. Für mich hatte es beim ausprobieren bei kurzen Brennweiten einen deutlich unkomfortableren Einblick als bei 8mm.
Wie Du das Thema Einblick bewertest, muss sich erst mal zeigen. Daher wäre das für mich ein nachgelagertes Thema mit der Fragestellung dieses Zoom oder eine Barlow.

Übersicht und 2":
Das ist schwer zu entscheiden. Der Ansatz Austrittspupille 5mm vergleichbar einem Fernglas ist für den Tag m.E. gut. Der 72mm mit f/6 wäre dann 30mm, der 80iger mit f/7 wäre dann 35mm. Für die Nacht könnte es etwas mehr AP, also kleinere Vergrößerung, sprich höhere Okularbrennweite sein. Beides mal wären es unter 20facher Vergrößerung. Nutzt Du das bei der Naturbeobachtung?
Haken an 2" Zenitspiegel und solchen Okularen ist wieder das Gewicht und die Dimension.
Die Hyperion 31 und 36 sind ganz brauchbare Okulare für diese Öffnungsverhältnisse. Sie sind relativ leicht, aber keine Top-Okulare.
Hier gäbe es ein 30mm von APM das preiswerter ist, mehr Feld hat und auch ordentlich abbildet.

Da das Teleskop noch offen ist, ist die 2" Frage evtl. zu früh. Macht es nicht Sinn mit 1,25" und einem 24-8 Zoom erste Erfahrungen zu machen und anschließend über eine Erweiterung nachzudenken? ;)

Mak und kleiner APO

Maks sind etwas kompakter, aber nicht für Weitfeld geeignet. Das wäre ein reiner Spezialist für Planeten und hätte bei weitem nicht die Universalität der kleinen Apos. Ich hatte die 3 kleinen von Skywachter also 90, 102 und 127 einst im Bestand. Verkaufsgrund war der 80mm Apo.
Der 90iger Mak war super, aber der Apo zeigt sogar mehr und hat das brilliantere Bild. Auch der 102mm bot keinen Vorteil. Der 127 hat mehr Auflösung und das sieht man schon, aber da sind wir bei der Auskühlthematik, die in den ersten Beiträgen schon besprochen war und bei der Größe und dem Gewicht.
CS
 
Als immer noch reiner Theoretiker mache ich mir Sorgen
ich mir vielleicht unberechtigt als Praktiker von Himmel und Tier über die Kombi 70-80mm Refraktor + Zubehör (Spiegel/Prisma/Okulare) auf dem Rollei Stativ mit welchem Kopf/Neiger?
Ich nutzte ein 65mm Spektiv auf einem Gitzo GT2532 mit Berlebach Kopf 510 und wenn die Windböen einen gewissen Punkt erreichen, KANN die Beobachtung - bei STATISCHEN Objekten - unschön werden. Für ein 80mm Spektiv und je nach Anspruch der Bildruhe nutzen viele dann den Kopf BB 553 und ggf. ein Stativ+ meiner Größe.

Will sagen, die hier erwähnte Kombi - bitte korrigiert mich - 70-80mm Teleskop mit erforderlicher Nachführung für die Nutzung von Himmelsobjekten bei Vergrößerungen jenseits derer von Spektiven (>60x) und Tierbeobachtung soll zielführend sein?

Deine bewundernswerte Tragleidensfähigkeit in allen Ehren, du kannst 100kg Ausrüstung den Berg hoch tragen, wenn die KOMBI der Komponenten nicht zu den Anforderungen der Beobachtung passt, passt auch das Ergebnis nicht.

Von diesem Blindkauf ohne Feldtest würde ich dir abraten wollen.
 
1.000 Dank für die eure guten Ansätze! Das Feld um die Equipment wird immer konzentrierter. Anfang März kaufe ich den Tubus.

Deine bewundernswerte Tragleidensfähigkeit in allen Ehren, du kannst 100kg ...
In der Tat sind 25 kg gut verteilt & befestigt mit geeigneter Equipment für viele kein Problem. Da bin ich dank eurer Beratung (!) weit von entfernt - selbst wenn ich samt Hund drei Tage verbringe. Ich hab nicht vor, permanent im Gebirge auf Saturnringe oder Nebel zu starren. Aber auch nicht vom häuslichen Umfeld oder Autonähe.
Das C6i ist vollkommen unproblematisch - es bekäme sonst einen Hering. Bei den Witterungseinflüssen bin ich bei dir - die treffen dich auf dem Balkon aber auch "wenig später", nachdem ich im Schlafsack penne. Auch bei Skitouren, Radfahren und im Fels hab ich ständig diese negativen Wettereinflüsse ;-).
Bei der Montierung bin ich auch bei dir und unschlüssig. "Nachführen" im All kann ich mir noch nicht vorstellen, ich denke es sind feine Korrekturen, weshalb ja die Videoneiger nicht optimal sind. Ich glaube auch, dass die Montierung Reserven haben muss - anders wie das Stativ. Aktuell denke ich an eine Vixen Porta II - ich glaube auch beim 72/432 komme ich nicht dran vorbei.

Eigentlich hatte ich vor, das 31er Hyperion nachts am 2 Zoll-Spiegel und tagsüber im 1,25" Amici zu nutzen. Das würde mit dem von @Antares angesprochenem 30 mm APM nicht funktionieren, was ich gerade etwas schade finde.
Ich hab zwei Szenarien zwischen denen ich mich die entscheide: entweder ich plane mit zwei preiswerten/gebrauchten 1,25er im Amici für die Tagesbeobachtung (20- und 50-fach vielleicht) und zwei festen 2" Okularen + Svbony im Spiegel, oder ich beiße in den sauren Apfel und kaufe das günstigste 2" Amici für den Tag. Ich mache keine Fotos am Tag - einigermaßen Sichtqualität ist ausreichend. Ersteres wäre aber auch kein Problem: dann lerne ich die unterschiedlichen Okulare kennen.

Im niedriegen Vergößerungsbereich empfehel ich dir 2 Festbrennweiten

Die Richtung denke ich gerade an. Bei der zweiten Festbrennweite vielleicht ein 14er Baader Morpheus ...
 
hm, ich fühle mich missverstanden. EINER der GRÖßTEN Schwachpunkte IST das Stativ. Über das Ziel definiert: Die Optik verhält sich zum Unterbau (Stativ und Kopf) wie die Zeiger einer Uhr zum Uhrwerk. Beispiel eines kleinen in deiner Größe angedachten Refri. Die Okularablage muss nicht sein, Montierung und Stativ gewährleisten je nach Anspruch aber eine hervorragende Bildruhe.
 

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Stativ und Montierung, ja.

Mein Werdegang für den ED80/600 war:
  • Berlebach Report mit Mittelsäule und TS-Neigekopf für 9kg. War okay-ish, stabil genug, aber hat den Zenit nicht erreicht.
  • Ziemlich bald Umstieg auf Berlebach Report mit Mittelsäule und Vixen Porta, weil mir das originale Vixen Alu-Stativ nicht zugesagt hatte. War in Ordnung. Hilfreich für Stabilität ist mehr Gewicht am Stativ (z.B. den Rucksack zwischen den Beinen gespannt), und ein Stativ ohne Mittelsäule. Als relativ leichter Reisesetup in Ordnung.
  • Ziemlich bald Umstieg auf ein gebrauchtes Berlebach Uni 28 mit Doppelklemmung, großer Ablageplatte und Vixen Porta. Seit 20 Jahren im Einsatz, Grab and Go, weil ich Montierung und Stativ in einer Tasche habe und Teleskop samt Zubehör in einem Flightcase, auf dem die Ablageplatte festgeschnallt ist. Das trage ich aber auch nur zum Auto, da groß und sperrig.
Beste Grüße,
Alex
 
EINER der GRÖßTEN Schwachpunkte IST das Stativ.
mehr Gewicht am Stativ (z.B. den Rucksack zwischen den Beinen gespannt)
Okay - gelesen und im Hinterkopf! Einfache Problemlösung: ausprobieren und ggf. ein entsprechend Massiveres nachkaufen. Das C6i brauch ich eh für Fernglas und Spektiv, da kommt kein Staub drauf.
Beim Stativ kann ich mir kein Problem vorstellen. Ich bin mir nichtmal sicher, ob ich es über die Hälfte ausziehen müsste/werde, dann - auch wegen dem Hund - einen zentralen Hering darunter, Reepschnur mit Spannung - fertig. Aber ja, ich muss es erstmal "machen".

Beispiel eines kleinen in deiner Größe angedachten Refri.
Ich sehe den Unterschied, spüre ihn quasi vor mir, hab dich auch im ersten Beitrag direkt verstanden - aber da muss ich Veto einlegen ;-). Das ist nicht mein erstes Setup - so landet alles bei Kleinanzeigen! Ich mag ins Thema einsteigen - und dies natürlich mit der von euch korrigierten, sinnvollen Ausstattung. Also kein Mak, einen Refraktor, und der mit FLP53, die Diskussionen um die Okulare - perfekt! Beim Benro-Neiger hab ich kalte Füße, @Kerste und @lpaelke erwähnen das Vixen Porta, der mir trotz Gewicht sympathisch ist.
Zumal ich auch im Laden frei entscheiden mag, ob ich das 72er oder 80er einpacke. Dafür benötige ich auf Grund eurem Support eine Minute.
 
Eine bewährte Montierung, aber 3kg für unterwegs ?
Leichtbaualternative:

Bei der zweiten Festbrennweite vielleicht ein 14er Baader Morpheus ...
Ein von vielen geschätztes Okular, aber mit einem halben Kilo für ein einzelnes Okular, off-road im Gebirge ?

Ich würde das Gesamtgewicht nicht aus den Augen lassen, es macht mobil einen deutlichen Unterschied, ob das 6-7 oder 10-12 sind. Denk an das restliche Gepäck.
 
Eigentlich hatte ich vor, das 31er Hyperion nachts am 2 Zoll-Spiegel und tagsüber im 1,25" Amici zu nutzen. Das würde mit dem von @Antares angesprochenem 30 mm APM nicht funktionieren, was ich gerade etwas schade finde.
Ich hab zwei Szenarien zwischen denen ich mich die entscheide: entweder ich plane mit zwei preiswerten/gebrauchten 1,25er im Amici für die Tagesbeobachtung (20- und 50-fach vielleicht) und zwei festen 2" Okularen + Svbony im Spiegel, oder ich beiße in den sauren Apfel und kaufe das günstigste 2" Amici für den Tag. Ich mache keine Fotos am Tag - einigermaßen Sichtqualität ist ausreichend. Ersteres wäre aber auch kein Problem: dann lerne ich die unterschiedlichen Okulare kennen.
Hi
den ersten Satz verstehe ich nicht. Das APM 30mm funktioniert natürlich mit dem 2" ZS oder Amici. Da hast Du irgendwas vertauscht vermute ich.

Die Szenarien verstehe ich auch nicht.

Mit 2" Amici/Zenitspiegel und Okular holst Du Dir viel Gewicht für den Rucksack und Hebelwirkung auf die Montierung.
Du bekommst dafür mehr wahres Feld.

20-50 fach erreichst Du mit dem 72/432 mm fast genau mit einem 8-24 Zoom das nur 1,25 Steckmaß braucht und hat.

Mit 2 x Spiegel/Amici erhöhst Du Dein Gewicht im Rucksack, den Platzbedarf und die Anschaffungskosten nochmal deutlich.

SV Bony Zoom unbedingt probieren. Einblickkomfort ist ein ganz wichtiges Thema beim Okular und kann alles vermiesen. Aus dem Grund verkaufen manche Leute manchmal auch optisch hochwertigste Okulare.

An anderer Stelle schreibst Du jetzt von Bedenken zum Benro Neiger - eine Idee die Dir anfangs gefiel.
I.V. mit dem 72mm Refraktor funktioniert das. Die Kombination hat sich schon vielfach in der Sternwarte bewährt
und wurde auch schon identisch angeschafft.
Die Porta 2 wäre stationär meine Idee gewesen, aber Du willst ja kraxeln. Denke an das Gewicht und die Handlichkeit.

Mir scheint Du verrennst Dich eben mit jeder weiteren Idee, die nun in den Ring geworfen wird.
Dies gilt für Okulare, als auch das 2" Thema und die Montierungen und den Transport.
Wenn Du das nicht erlebst, wirst Du es nicht bewerten können.
Bestes BSP ist 3-8 Zoom. Wir haben das an verschiedenen Teleskopen mit mehreren Leuten erlebt und die Resumees waren von "Muss ich auch haben" bis "kein Okular für mich" breit gestreut. Eben deshalb ist es keine Pauschalempfehlung, ganz egal wer was anderes sagt.
Es muss für Dich passen und das können wir im Net nicht beraten.

CS
 
Hi!

Geplant ist 2“ Spiegel für Astro und 1,25“ Amici aus Kostengründen für Natur. Deshalb das Hyperion.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo,

die Porta II habe ich hier mit einem kleinen Refraktor immer griffbereit stehen. Das ist eine gute Kombi und mir mit dem original Stativ auch bei 150fach noch stabil genug. Allerdings muss ich es nur schnappen und je nach Blickrichtung vielleicht 10 Meter weit tragen. Auch da trage ich meinen Beobachtungshocker in einem zweiten Arbeitsgang.
Mit so was plus sonstigem Gepäck einen Berg zu erklimmen wäre vielleicht vor 50 Jahren etwas für mich gewesen; heute sicher nicht mehr!

CS Gerhard
 
Hi!
Geplant ist 2“ Spiegel für Astro und 1,25“ Amici aus Kostengründen für Natur. Deshalb das Hyperion.
Beste Grüße,
Alex
Auch Hi

am 72mm Refraktor, der soweit ich das lese, präferiert wird, erreichst Du mit dem 31mm Hyperion 14-fach und bei 24mm vom Zoom 18-fach.
Praktisch würde das bedeuten, das z.B. eine 500m entfernte Gams so gesehen wird, als wäre sie rd. 35 bzw. 28 m entfernt.
Der Unterschied ist, wie ich aus eigenen Tierbeobachtungen weiß, doch sehr gering, zumal für kleinere Vergrößerung schon ein Fernglas im Rucksack ist (wie bei mir auch). Zu wenig meine ich um die 1,25 Zoll Option als Vorteil zu bewerben, die dafür dann ein geringes Gesichtsfeld liefert.

Sehe ich dann in der Bewerbung Euren Text:
https://www.baader-planetarium.com/...lare/31mm-hyperion-aspheric-2zoll-okular.html

Zitat auszugsweise:
Das Aspheric-Gesichtsfeld ist mit 72 Grad nur minimal größer als der größte Blickwinkel des menschlichen Auges (68 Grad). Auf diese Weise lässt sich das ganze Sternfeld auf einmal überblicken ohne mit den Augen "rollen" zu müssen. Viele Weitwinkelokulare bieten ein werbetechnisch eindrucksvolles Gesichtsfeld von 80 Grad und mehrdies lässt sich jedoch nicht auf einmal überblicken ..
Zitat Ende.

decken sich Realität und Eure Bewerbung nicht mal annähernd.
Deshalb gab es mit deren Markteinführung einen regelrechten Boom der 100 Grad Okulare ;) und in der Folge viele die das Feld gut überblicken können und deshalb auch diese Okulare im Koffer haben.

Da stellt sich mir nun die Frage, wessen Interessen hier im Forum im Fokus stehen.
CS
 
Hallo

Ich denke man nimmt mit dem Auge schon 170° war,
Nur nicht wirklich scharf, ab einen gewissen Punkt ist der Augenverdrehreiz da.
Das kannst du ja mal probieren was du abseits der Bli kri htung noch an Schrift lesen kannst ohne die Augen hinzudrehen, dur Haus interessant. Tatsächlich eher 35° Neben der Achse, sicher individuell.

Gruß Frank
 
Hi!

Ich bin bei meinen Erfahrungen bei 600mm Brennweite und dem 36mm Hyperion; der kleinere Apo hat sich später im Thread herauskristallisiert. Deshalb schrieb ich auch, erst das Teleskop, dann die Okulare.
Da stellt sich mir nun die Frage, wessen Interessen hier im Forum im Fokus stehen.
Das Hyperion Zoom ist an diesen kurzen Optiken jedenfalls nicht meine Empfehlung, das habe ich weiter oben schon geschrieben:
Aber: Bei 600mm zoomt das von 25-75x, und bei 25x (eh nahe dran an den ~15x vom Übersichtsokular) ist das Bildfeld recht klein – das wächst mit steigender Vergrößerung. Ich hatte das auch mal am Teleskop, aber zumindest bei Astro habe ich den Zoom-Faktor selten gebraucht. Mittlerweile wechsle ich vom 36mm Hyperion (16x) direkt zum weitwinkligere 9mm Morpheus (66x) und habe das Hyperion Zoom an einem Spektiv. Da muss es also nicht unbedingt ein Zoom sein; bei der Höchstvergrößerung lohnt such das schon eher. Ich hatte den Fehler gemacht, weil ich am C8 vom Verein die selbe Okualrkombination gewohnt war – aber das Teleskop hat 2000mm Brennweite, da sind die Vergrößerungen 55x (36mm Hyperion) und 83-250x für das Zoom, da decken die beiden Okulare alles ab. Am kurzen Refraktor sieht das anders aus.
Zumindest ich will hier also kein Hyperion Zoom aufschwätzen oder schönreden, eben weil ich selber eines habe. Das empfehle ich für den Brennweitenbereich um die 600mm oder kürzer nur, wenn jemand ein Spektiv hat und dafür ein besseres Okular sucht. Nicht fürs Teleskop.

Die 1,25"-Option des Hyperion 36 ist vor allem für einen Bino-Ansatz interessant, dafür war es wohl auch gedacht. Ich hatte den Adapter auch für Blödsinn gehalten, als ich das vor langer Zeit zum ersten Mal mit einem AstroMaster 70 ausprobiert hatte, wo das Bild dann zwar schön hell war, aber noch kleiner, weil das mitgelieferte Amici weniger als 1,25" Durchlass hat. Deshalb der Hinweis auf ein Prisma mit voller Öffnung. Seit ich einen Bino-Ansatz habe, bin ich froh, den 1,25"-Adapter wiedergefunden zu haben...

In diesem Thread, wo ein Zenitspiegel für Astro/Planeten angedacht ist, lohnt sich ein 2"-Spiegel meiner Meinung nach für ein Teleskop, das Weitfeld bestens kann. Ein Amici wiederum ist für Naturbeobachtung wohl auch unstrittig, aber in 2" ist es richtig teuer, und eines, das auch noch am Planet taugt, noch mehr. Daher der Rat, einen 2"-Spiegel für Astro zu nehmen, und durch ein günstiges 1,25" Amici-Prisma mit voller Öffnung für die Naturbeobachtung zu ergänzen. Wenn eh ein 2"-Okular gekauft wird, würde ich eher die Wechseloption mitnehmen, als noch ein weiteres 1,25"-Okular für terrestrisch dazuzukaufen. Auch wenn in meinem Teleskopkoffer tatsächlich ein 25mm im 1,25"-Amici steckt – aber nur, weil beide zum Lieferumfang vom Teleskop gehörten. Aber ich mag das Hyperion 36 schon vom Einblickverhalten sehr. Und wenn mal ein gerne gebrauchtes T-2-Amici-Prisma dazu kommt, macht das 2" Übersichtsokular auch schon wieder mehr Spaß.

100°-Okulare sind so eine Sache – dafür bin ich zu sehr Schwabe, ich will das ganze Bildfeld überblicken, das ich bezahlt habe, und habe gerne etwas Bildrand, der gerade so noch nicht stört. Das passt für mich beim Hyperion 36; die normalen Hyperions habe ich mittlerweile auch durch 76°-Okulare ersetzt; verwende sie aber im Verein immer noch gerne für die Öffentlichkeitsarbeit. Aber ich kenne auch Leute, die auf 100° stehen. Und weiß von Beobachtern, die immer noch Orthos mögen... Aber im Bereich >30mm ist eh nicht viel mit 100°-Okularen ;)

Beste Grüße,
Alex
 
Besten Dank für jeden einzelnen Input. Fachlich kann ich nicht mitdiskutieren, nur versuchen, eure fachlich sauberen Beiträge auf mein Nutzerprofil zu adaptieren. Von daher helfen mir die unterschiedlichen Blickwinkel weiter. Fakt ist, dass ich nur durchs Forum schon einen sehr guten Einblick in die Ausrüstung bekommen habe. Und klar, natürlich schweife ich ab und versuche doch die eierlegende Wollmilchsau als erster Einsteiger zu entdecken ...

Ich würde das Gesamtgewicht nicht aus den Augen lassen ...

den ersten Satz verstehe ich nicht.
Die Szenarien verstehe ich auch nicht.
Benro Neiger - eine Idee die Dir anfangs gefiel.
Mir scheint Du verrennst Dich eben mit jeder weiteren Idee

Heute Nacht lag ich eine Stunde wach (da strukturieren sich meine Eindrücke) und hatte diese Zitate im Kopf. Und das Wesentliche, was ich ZUM EINSTIEG eigentlich möchte oder mir vorstelle - einfach nur für die ersten Schritte. Also die "Planeten" über Bord geworfen und gepennt.

0900 heute Morgen das TS Photoline 72/432 bestellt bzw. reserviert, weil ich mir im Laden noch die ersten fünf Handgriffe zeigen lassen mag. Das Teil ist fix. Der hat mich seit der vierten oder fünften Antwort auf meine Frage hier fasziniert, als @Antares den in den Ring warf.
Ich bleibe beim niedrigen Gewicht, damit ich mich an Wohlfühlorten mit dem Thema beschäftigen kann. Und weils final der kleine Tubus ist, wirds auch der Benro auf dem vorhandenen C6i. Das sind komfortable 4,5 - 5 kg. Und Luft für Spiegel und Okular!

Letztendlich hat die Aussage von @Kerste auch den Strich drunter gezogen "... das braucht ja nicht der einzige bleiben ...". Bleibt er nicht, da kommt nach drei oder vier Monaten erfolgreicher Praxis ein 100 oder 110er Apo darüber.

Der Baader Skywalker III ist auch gesetzt.

Jetzt bleiben Okulare und Spiegel auszuwählen. Dafür les ich nochmal den gesamten Faden :cool:

Danke und beste Grüße
Ralf
 
Eine kleine Ergänzung meinerseits zum Thema TS 72/432 (danke @Olaf M. . ,deiner ist wirklich erste Sahne!) mit 2" Zenitspiegel und SvBony 3-8mm:
Hier komme ich aufgrund der ungewöhnlichen Fokallage des Zoomokulars nur mit einer kurzbauenden 2" auf 1,25"-Reduzierung (Baader pushfix) in den Fokus. Ansonsten für mich eine schöne Kombi.

Gruß Horst
 
Hi Ralf
wie gesagt ich denke Du weißt inzw. wie komplex das Thema ist.
Okulare ist für sich schon sehr diffizil weil viele Faktoren dazu kommen. Einblick, Physiognomie, Gewicht, Vergütung, Gesichtsfeld, Kompartibilität mit Teleskop zur Vermeidung von der Einführung von Abbildungsfehlern etc..
Da endet unsere Möglichkeit in der Erstberatung in Teilen. Hier kann man im Rahmen nur wieder einsteigen wenn Du uns sagen kannst, was z.B. nicht gefällt unbequem ist etc. Da kann man dann über Alternativen mit anderen Eigenschaften diskutieren.
Die perfekte Kombo auf Anhieb zu finden und zu kaufen ist im besten Fall Glück.
Egal was wir hier alle wissen die Probefahrt ersetzten auch 200 Posts von uns nicht.
CS
 
Da endet unsere Möglichkeit in der Erstberatung in Teilen. Hier kann man im Rahmen nur wieder einsteigen wenn Du uns sagen kannst, was z.B. nicht gefällt unbequem ist etc.
Guten Morgen in die Runde, verstanden - ich denke das ist die beste Vorgehensweise. Meine Favoriten - und ein paar interessante Alternativen - werde ich mir jetzt gebraucht suchen. Der Markt scheint ja endlos voll. Die ersten Muster sind mehr oder weniger auf dem Weg.

BTW: gestern tagsüber schon Spaß mit dem Mond und 10x50 auf Stativ gehabt, nach 19 Uhr dann nochmal mit dem Spektiv. Vom Rheinland aus. Allerdings lag er vom Winkel anders als im Buch abgebildet ;-)
 
Hallo,

das mit den Mondkarten ist so eine Sache. Im Fernglas und Spektiv ist halt alles so orientiert wie mit bloßem Auge. Viele Abbildungen zeigen den Mond aber so, wie er im astronomischen Fernrohr (Newton oder Linsenfernrohr ohne Winkeleinblick) erscheint, da ist oben und unten und rechts - links vertauscht. Es gibt aber auch viele Abbildungen, die den Anblick in Fernrohren mit Zenit Prisma zeigen (Bild aufrecht - rechts und links vertauscht).
Da gewöhnt man sich und kann später mit allen Katen etwas anfangen.

CS Gerhard
 
das mit den Mondkarten ist so eine Sache.
Ahhh - danke für den Hinweis. Hab oder hätte ich jetzt nicht bedacht! Ich müsste auch nochmal ins Buch und dann auf den Mond schauen :-)). Ich orientierte mich am Mare Crisium und ein paar "Gebirgszügen" - an denen sogar zuerst (liegt wohl an der terrestrischen Gewohnheit). Demnach lag er wohl grob um die 30° gegen den Uhrzeigersinn versetzt gegenüber der Buchdarstellung. Vielleicht wollten die im Buch den "Nordpol" vom Mond exakt oben positionieren. Außer dieser leichten Rotation waren echt und Buch aber identisch.
Einfach mal laienhaft und als Gedankenprotokoll geschrieben ...
 
Gestern habe ich bei Teleskop-Service in München meinen Refraktor abgeholt. Schöner Laden, große Auswahl und auch gute Gespräche. Meine Kaufentscheidungen hab ich aber schon weit im Vorfeld auf Grund dieses Fadens hier getroffen. Dabei waren einige User-Meinungen involviert, dessen Tipps ich gut in mein Nutzungsverhalten umdenken konnte. Heute war ich dann mit dem gesamten Zeugs draußen, und hab zum ersten Mal im Leben durchs Teleskop geschaut. Nachfolgend mein Equipment und ein paar Erklärungen dazu.

01_Apo.jpg


Da isser. TS 72/432 Photo Line (ED). "Was für ein Winzling" dachte ich mir gestern im Shop. Abgesehen davon macht er einen wertigen Eindruck, wiegt doch schon einiges - hier abgebildet in der für terrestrische Beobachtungen vorgesehenen Konfiguration. Die 27fache Vergrößerung ist ein guter Schritt nach dem Fernglas, dieses Okular finde ich okay vom Einblick.
Kurzer Hinweis zum Kugelkopf: es funktioniert, ist wahrscheinlich aber umständlich. Der gekaufte Benro Neiger musste zurück zum großen Fotohändler in BaWü, der mir das Teil inkl. seiner Diebstahlsicherung schickte. Dann waren sie nicht in der Lage, diese zu entfernen ...

02_Equipment.jpg


In dem Rucksack ist das gesamte Equipment der folgenden Bilder. Das ist ein 40 L Einsatzrucksack, der für mobile Beobachtungen nahezu ideal sein dürfte.

04_Spiegel.jpg


Diese beiden Spiegel sind es geworden. Auf die 2" wollte ich beim Zenitspiegel (99 % Reflektion) nicht verzichten, das Baader-Prisma gefällt vor allem wegen der großen Öffnung.

03_Okulare.jpg


Nachdem ich hier in den Beiträgen erkennen konnte, dass die Okularwahl letztendlich eine persönliche Komponente enthält, habe ich alle Okulare "gebraucht" gekauft. So ist der Wertverlust gering. Außerdem gibt es einen riesigen Gebrauchtmarkt.

Die Gläser liegen in zwei Reihen. Unten die für astronomische Beobachtungen: das 31er Hyperion ist es geworden, weil es in beide Spiegel passen "sollte". Das 13er Hyperion gabs mit dem 2" Spiegel neuwertig sehr günstig, passt von der Abstufung gut und ich mag es ausprobieren. Ebenso wie das SVbony - mit vielen guten Stimmen hier, aber auch der einen oder anderen Kritik. Ich finde es praktisch, den gesamten Bereich der hohen Vergrößerungen mit einem Okular kennenzulernen.

Die obere Reihe: das Niwana ES mit 82° ist mit dem Amici zusammen eine leichte Ausstattung für die Berge tagsüber und ja - das Baader Zoom. Ich hab gelesen, dass es für dieses Teleskop nicht ideal ist. Es war sehr günstig, ich kann es in beiden Spiegeln nutzen, und es könnte sehr gut in ein Spektiv passen. Deshalb hab ich es doch gekauft.

Das waren heute nur zwei Stunden Praxis und Kennenlernen. Das SVbony ist in der Tat nicht ganz so einfach zu "schauen" - vor allem der 3 und 4 mm Bereich. In der Kombination Hyperion 31 mm (in 1,25") im Baader Amici-Spiegel bekam ich kein scharfes Bild - ich hätte den Okularuaszug wahrscheinlich noch eine Umdrehung weiter einziehen müssen. Merkwürdig. Und der Leuchtpunkt-Sucher - eigentlich ein Bauteil, bei dem ich über recht viel Erfahrung verfüge - ist der Punkt so schwach, dass er bei bedecktem Himmel auf Hauswänden kaum zu finden.
 
In der Kombination Hyperion 31 mm (in 1,25") im Baader Amici-Spiegel bekam ich kein scharfes Bild - ich hätte den Okularuaszug wahrscheinlich noch eine Umdrehung weiter einziehen müssen. Merkwürdig.
Mist – dann hat das Teleskop zu wenig Backfokus. Eventuell hilft ein anderer 2"-Adapter wie der Pushfix. Das Amici braucht 99mm Backfokus; das T-2 Amici nur 47,5 plus Okularklemme, und kann gleicht mit einer 2" Steckhülse ausgestattet werden. Im Bieteforum war/ist grad eins.

Beste Grüße,
Alex
 
Hi Ralf,
schön, das Ergebnis zu sehen. Viel Spaß damit.
Ein paar Dinge fallen mir zu Deinem Beitrag auf/ein.

Das Fotostativ würde ich mit der geringeren Spreizung - Du hast die weite gewählt - verwenden und dafür die Mittelsäule weniger hoch ausfahren.
Das sollte stabiler sein.

Der Kugelkopf hat eine lange Kerbe für die Stange zur Kugel. Du könntest die Stange nach unten in die Kerbe stecken und müßtest das Teleskop dann um 90 Grad drehen. So hättest Du durch die Auflage der Stange in der Kerbe Stabilität und azimutal also hoch runter rechts links immer noch alle Freiheitsgrade in der Bewegung. Das dürfte etwas mehr Stabilität bringen, bis der 3 Wege Neiger da ist.

Peilsucher- der hat nahe des Einblicks ein Drehrad, welches die Helligkeit reguliert. Damit sollte es auch am Tag gehen. Nacht brauchst Du nur einen Bruchteil.

Okulare - Notiere Dir wie die Einblicke etc. erlebst. Dies hilft später um etwaige Empfehlungen zu konkretisieren.
Es scheint Dir ähnlich zu gehen wie mir mit kleineren Augenabständen. Ich mag am liebsten um 15mm und habe deswegen nichts mehr im Bestand und zur Nutzung was deutlich geringe Abstände hat, ausgenommen das 2,5mm Nagler T6.
Vllt hilft das schon mal ein wenig.
Ansonsten viel Spaß und Freude mit den Sachen.
CS
 
Hi Alex, wie erfahre ich, wieviel Backfokus fehlt und ob das Pushfix ausreicht? Bei deinem Vorschlag zum T-2 würde ich die 45° verlieren, die mir gut bei Tagbeobachtungen gefallen. Ich werde morgen nochmal mit dem kompletten Rucksack losziehen und testen - da kann durchaus ein Einsteigerfehler vorliegen :-)

Hallo Antares, jeb - bin ich euch schuldig. Und da sind ja einige "deiner" Empfehlungen zu sehen. Viele Beiträge von euch hier im Faden werden mir jetzt viel klarer. Manche les ich immer nochmal durch. Grundsätzlich ist es aber jetzt schon so viel Equipment, dass ich Erfahrung sammeln kann.

Das Fotostativ würde ich mit der geringeren Spreizung ... verwenden
die Stange nach unten in die Kerbe stecken ... bis der 3 Wege Neiger da ist.
Danke! Der Neiger soll - einige Emails später - mal wieder auf dem Weg sein. Morgen solls trocken sein, dann werde ich nach deinen Tipps aufbauen.

Peilsucher- der hat nahe des Einblicks ein Drehrad, welches die Helligkeit reguliert. Damit sollte es auch am Tag gehen. Nacht brauchst Du nur einen Bruchteil.
Die Funktionen hatte ich erkannt, im Dunkeln reicht er gut. Tagsüber komplett beleuchtet geht es gerade - ich bin von den Waffen andere Intensitäten gewohnt :cool:

Okulare - Notiere Dir wie die Einblicke etc. erlebst. Dies hilft später um etwaige Empfehlungen zu konkretisieren.
Da steckt ein kleines Notizbuch im Rucksack, in das kommen die Erfahrungen und Problemchen rein. Nach einer Sitzung mit zwei Stunden ausprobieren liegt noch viel im Argen - der Weg ist das Ziel. Macht fett Spaß und ich freue mich auf klare Nächte. Und auch schon wieder auf die Sonne morgen, dann gehts terrestrisch wieder los. Apropos Sonne ... die durfte ich auch schon durch den Sonnenfilter bewundern. Macht schon alles ziemlich viel Freude. Apropos Filter ... da war ein ganzer Stapel bei den Okularen, aber heute will ich euch damit nicht belästigen. Bei dem Wetter zieh ich mit dem Fernglas los. Schönen Tag in die Runde.
 
Hi Alex, wie erfahre ich, wieviel Backfokus fehlt und ob das Pushfix ausreicht? Bei deinem Vorschlag zum T-2 würde ich die 45° verlieren, die mir gut bei Tagbeobachtungen gefallen. Ich werde morgen nochmal mit dem kompletten Rucksack losziehen und testen - da kann durchaus ein Einsteigerfehler vorliegen :-)
Richte dein Teleskop auf den Vollmond, fahr den Okularauszug ganz ein, und halte ein Blatt Papier so dahinter, dass der Mond darauf scharf abgebildet wird.

Die Gesamtlänge von Amiciprisma, ggf. 2"-Adapter und der Fokusebene vom Okular (15.5mm beim Hyperion mit 1,25"-Hülse, wenn ich die technischen Daten (PDF) richtig lese) muss kürzer sein.

Beste Grüße,
Alex
 
Hi Ralf,
<<Hallo Antares, jeb - bin ich euch schuldig. Und da sind ja einige "deiner" Empfehlungen zu sehen. Viele Beiträge von euch hier im Faden werden mir jetzt viel klarer. Manche les ich immer nochmal durch. Grundsätzlich ist es aber jetzt schon so viel Equipment, dass ich Erfahrung sammeln kann>>
Wir beraten hier idR gerne. Wessen Empfehlungen es am Ende sind ist nicht wichtig. Es ist schön zu sehen, dass Du zufrieden bist und keinen Fehlkauf gemacht hast und gleich wieder hinwirfst.
Das ist gut dass Du das nochmal liest. Zusammen mit Deinen Erfahrungen im Einsatz schaffst Du nun Deine Basis. Das Lernen geht von nun an lange weiter.

Die Schießpeiler sind heller. Das wäre dann sowas wie der Skysurfer V, aber die sind trotz Dimmung nachts recht hell. Ich habe ihn schnell abgegeben.

Sonne - hast Du einen Frontfilter mit echter Solarfolie oder gar Glas? Keinesfalls ohne kucken !!
Falls nicht, geht mit dem kleinen diese schwarze Folie prima: Sonnenfilter-Folien | Sonne | Zubehör | Intercon Spacetec - Alles für die Astronomie
Das orangegelbe Sonnenbild spricht mich mehr an als S/w.
Viel Spaß
CS
 
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