Einsteiger sucht Beratung für ein Teleskop-Set

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Hallo Balub,
Und was für einen Dobson kann man mir bis 1000€ (Inklusive Zubehör) empfehlen ?.

Lektüre nicht mit einberechnet, habe schon eine Sternenkarte und ''Astronomie für Einsteiger'' auf dem Plan.
für einen vernünftigen Einsatz benötigst du ca. vier Okulare. Da halte ich einen 10'' f/5 für einen guten Kompromiss, wenn du den Schwerpunkt auf Deep Sky legen möchtest:


Als Okulare würde ich die TS Planetary HR empfehlen. Sie haben eine sehr gute Qualität bei f/5, mit 68° ein etwas größeres Eigengesichtsfeld und sind mit knapp 70 € pro Stück preiswert. Diese Okulare sind hier sehr gute Allrounder.

CS, Christian
 
Hallo Christian,
mit 68° ein etwas größeres Eigengesichtsfeld
da war wohl der Wunsch der Vater des Gedanken.
Die ganze Reihe hat 58°

Gruß Uwe
 
Hallo Uwe,

vielen Dank für die Korrektur. Dabe habe ich mich schlicht und einfaxch vertippt: Bei Erstellung des Posts hatte ich eins der Okulare bei TS aufgerufen, um den Preis zu recherchieren.

Dennoch bleibe ich bei Ihnen als Empfehlung.

CS, Christian
 
Ok, es wird ein 10'' Dobson.

Soll ich jetzt ehr zum Volltubus oder Gitterrohr greifen ?.

Und welche Okulare/Filter brauche ich für Planeten und Deeep-Sky Beobachtungen.
 
Hallo,

schwierig zu sagen. Meinen 10"er kann ich problemlos auf die Rückbank von meinem Kleinwagen werfen. Die Justage bleibt erhalten und der Aufbau ist so in einer Minute erledigt.
Ein Gittertubus ist natürlich kleiner zu verpacken und die Einzelteile sind leichter als ein Stahltubus, dafür aber auch teurer. Ich habe Gitter und Volltuben und wenn Du nicht gerade klein und schmächtig bist würde ich dir als Erstfernrohr einen Volltubus empfehlen. Willst Du später einen Gittertubus kannst Du den relativ leicht selber bauen.

Okulare sind ein Thema für sich. Ich verwende seit 20 Jahren einen billigen, aber recht guten Satz Plössel. Viele wollen aber mehr Gesichtsfeld und müssen dann aber auch mehr zahlen. Ich habe meine Plössel mit zwei relativ erschwinglichen unterschiedlichen 82° Okularen mit 15/16mm verglichen und das Gesichtsfeld war wirklich schön groß, die Korrektur bei f/5 war aber deutlich schlechter. Die Investition werde ich also erst tätigen, wenn ich mehr Geld versenken möchte.
Bei einem 10" f/5 würde ich ein 32er, ein 25er, ein 10er und ein 7,5er Plössel anschaffen, dazu eine brauchbare Barlowlinse. Passt die Qualität, dann kannst Du damit ein Leben lang beobachten. Falls Du später mehr willst und das Kleingeld vorhanden ist kannst Du problemlos mehr Geld in einen edlen Okularsatz versenken, als dein 10"er gekostet hat. Den 10er würde ich übrigens gebraucht kaufen, achte aber nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Gleitbeläge und auf das Material der Rockerbox. Resopal-"Edelholz" ist halt nicht Multiplex. ;)


MfG

Rainmaker
 
Hallo Balub,

grundsätzlich bleibe ich bei meiner Empfehlung der Planetary HR als ein guter Kompromiss, der auch eine Anschaffung fürs Leben sein kann. Gute Plössls sind aber auch nie verkehrt. Allein schon aus dem Grund, dass sie für wenig Geld eine gute bis sehr gute Qualität liefern und gewichtsmäßig nicht auftragen. Es sind also auch gute Reserve-Okulare. Ein Okular kann auch bei sorgfältigem Umgang mal herunterfallen... :(

Zu den Brennweiten/Vergrößerungen. Hier gibt es "Schlüsselwerte", die jeder Beobachter im Okularsatz haben sollte:

1. Die minimal sinnvolle Vergrößerung, bei der die Austrittspupille (AP, Optikdurchmesser in mm dividiert durch die Vergrößerung) ca. 6-7 Millimeter beträgt, also der maximalen Pupillenöffnung des dunkeladaptierten Auges. Bei größeren AP's wird Licht verschenkt, da die Pupille den Lichtkegel, der das Okular verlässt, beschneidet. Man bekommt hier das größtmögliche Gesichtsfeld und das hellste Bild.

2. Die förderliche Vergrößerung (entspricht der Öffnung in Millimeter): Hier werden bei Planeten und Mond alle Details aufgelöst, die das Teleskop physikalisch auflösen kann. Auch für die Zentralbereiche von Kugelsternhaufen und kompakte offene Sternhaufen bei gutem Seeing interessant.

3. Eine Hochvergrößerung für Mond, Doppelsterne und ggf. Feinjustage am Stern: Je nach Bedingungen (Seeing) sid hier 1,5- bis 2xD in mm ratsam.

4. Für Planeten haben sich etwa 0,6-0,7mm AP bewährt. (Punkt 3 und 4 können ggf. zu einem Okular kombiniert werden).

5. Im Deep Sky-Bereich gibt es bei Nebeln und Galaxien einen Erfahrungswert, dass Vergrößerungen um 3mm AP einen sinnvolle Vergrößerung sind: Mit zunehmender Vergrößerung wird der Hintergrund dunkler ( --> Kontraststeigerung), aber auch das Zielobjekt verliert an Helligkeit. Hier haben sich drei Millimeter AP als gute Faustregel für eine optimale Objekthelligkeit bewährt.

Dies hängt natürlich auch von der Flächenhelligkeit des Zielobjektes ab, also die Lichtmenge, die Pro Flächeneinheit vom Objekt abgestrahlt werden. Sehr schwache Objekte sind nur bei Minimalvergrößerung vernünftig zu beobachten, andere, wie Kugelsternhaufen, vertragen oft Vergrößerungen um V = D in mm.

Soviel als Empfehlungen u den Vergrößerungen. Bei Filtern habe ich noch nicht viel Erfahrung.

CS, Christian
 
Hallo,
nicht alle Newton/Dobson in Gitterohrbauweise sind leichter als Volltuben...der von Meade beispielsweise ist deutlich schwerer als ein Volltubus von der Stange.
Bei 10" würde ich einen Volltubus nehmen. Bei einem späterern Umbau, kann man das nach eigenen Prioritäten machen, handwerkliches Geschick vorrausgesetzt ;)
Okulare sind auch eine sehr individuelle Geschichte...das braucht eigene Erfahrung und einige Vergleiche um seinen Okularpark zusammenzustellen.
Manche schwören auf Orthos andere bevorzugen 110° Okulare...

Grüße Rainer
 
Hallo Rainer,

ja, Meade konstruiert im Vergleich zu anderen Herstellern sehr massiv. Auch die SC-/ACF-Tuben sind schwerer als vergleichbare Artikel anderer Hersteller.

Aber schaut man sich die teilweise schon recht labilen Konstruktionen bei insbesondere größeren Newton-Volltuben an, sehe ich das jedoch grundsätzlich als einen Vorteil an, auch in Hinblick auf die Justage-Stabilität. Meines Erachtens nach ist es nicht tragbar, wenn man bei einem Gitterrohr beim Schwenk vom Zenitbereich bis knapp über dem Horizont nachjustieren muss.

Also wenn ein Giterrohr (unabhängig von der Öffnung), dann bitte auch mit hinreichender Stabilität. Man muss hier einen Mittelweg finden: Ein zu schweres Teleskop kommt aus Bequemlichkeit kaum zum Einsatz, zu leicht kann einem aufgrund von Windanfälligkeit und mangelnder Stabilität auch den Spaß vermiesen. So transportiere ich, obwohl ich nicht voll körperlich belastbar bin, im Rahmen meiner Möglichkeiten lieber etwas mehr Gewicht und habe dafür eine vernünftige Stabilität.

CS, Christian
 
Hallo nochmal,

noch ein Nachtrag bezüglich transportabler Gitterrohr-Systeme: Wären die Reisedobsons von Hofheim eine Option (z.B. 8'' f/4 je nach Zubehör gut 800 bis ca. 1400 €)? Die hatten doch eigentlich einen sehr guten Ruf. Oder gibt es den Hersteller nicht mehr? Nach meinen Recherchen wurden die seit Jahren nicht mehr erwähnt.

CS, Christian
 
Hallo Balub,

für Nebel empfiehlt sich ein OIII Filter oder ein schmalbandiger UHC Filter. Gute, aber nicht besonders günstige Marken praktisch ohne mir bekannte Ausreißer nach unten sind Lumicon, Astronomik, Thousand Oaks. Ich selbst habe einen Orion Ultrablock-Filter mit dem ich zufrieden bin. Der zeigt mir zB einen ziemlich detailierten Rosettennebel, wo ich ohne praktisch nichts sehe. Bei den günstigen Flitermarken kann man Pech haben, dass der Filter an der falschen Frequenzstelle aufmacht oder der Durchlassbereich zu breit für eine gute Wirkung ist.

Ich persönlich würde immer zum Gitterrohr greifen, weil ich eh rausfahren muss. Für die Terrasse sehe ich da aber keinen besonders großen Vorteil. Leichter als ein GSO oder Skywatcher Volltubus ist der Explore Scientific Gitterrohr Dobson 10 Zoll aber schon und man kann ihn für den Heimgebrauch auch zusammen gebaut lassen.

VG
Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Christian,
Du kennst doch sicher mindestens 3 Gitterrohr Dobsons? Einen ES in 12" einen Nauris in 14" und den Skywatcher Flextube in 12" ? Drei sehr unterschiedliche Bauformen und Preisklassen. Die günstigen von der Stange sind halt etwas kompromissbehaftet, um auf einen Marktfähigen Preis zu kommen. Daher bin ich mit meinem Rat auch in Richtung ATM gegangen, denn da gibt es echt tolle Konzepte, je nach Priorität, von Leichtbau bis stabil und robust ;)
Die Hofheim sind z.B rigoros auf Kompakte Maße getrimmt. Wie es da mit der Justagestabilität aussieht weiss ich leider nicht.

Grüße Rainer
 
Hallo Balub,

einen 8 Zoll f/4 Dobson würde ich nicht nehmen. Der Bildfehler Koma und die Justageanfälligkeit wird um so größer, je schneller der Newton ist, also f/4 ist schon deutlich kritischer bzgl dieser Punkte als f/5. Die meisten günstigen Okulare kommen zudem auch nicht mit den schnellen Systemen zurecht. Auch dadurch erklärt sich die Beliebtheit des in allen drei Punkten gutmütigeren 8 Zoll f/6 Dobsons als Einstiegsgerät.

VG Klaus
 
Hallo Klaus,

hier scheiden sich die Geister: Während manche mit der f/4-Justage ernsthafte Probleme haben, erledigen das andere Nutzer in zwei Minuten im Rahmen des Seeings perfekt. Die Koma kann man nicht wegdiskutieren, auch hier stören sich manche stark daran, während sie andere Beobachter tolerieren. Hier gilt einmal mehr, dass man das ins Auge gefasste Teleskop, wenn es irgendwie möglich ist, vor dem Kauf besichtigen und ggf. ausprobieren sollte und dann für sich entscheiden, ob man mit den systembedingten Nachteilen leben kann.

Ich brachte den 8'' Hofheim wegen der weiter oben angesprochenen Transportabilität ins Spiel.

CS, Christian
 
Hallo Christian,

die Dejustage wird viel schneller sichtbar als bei langsameren Geräten. Das wird fast zwangsläufig dazu führen dass man öfter nachjustieren muss. Mit genug Übung ist alles einfach, aber einsteigerfreundlich ist das nicht. Zudem ist ja hier ja gar kein Bedarf nach einem superkompakten Gerät vorhanden. Warum sollte Balub sich das also antun?

VG
Klaus
 
Hallo,

das ist ja schon fast gehässig einen Anfänger mit einer F/4 Optik beglücken zu wollen. Die Justage wird ihn unnötig nerven und günstige Okulare mögen so ein Öffnungsverhältnis so gar nicht. Mit den anvisierten 800 Euro wird er glaube ich da nicht wirklich glücklich. Wer unbedingt ein kompaktes Reiseteleskop oder eine Fotooptik braucht mag sich für F/4 entscheiden, aber ohne Not sollte man das meiner Meinung nach nicht tun.
Ich habe aus den oben genannten Gründen mein Reiseteleskop auch "nur" mit einem 8" f/5 Spiegel ausgestattet und auch damit bekommt man noch ein halbwegs kompaktes Teleskop, andere haben es sogar mit f/6 noch geschafft.


MfG

Rainmaker
 
Hallo nochmal,

dann habe ich das mit dem Transport oben leider falsch interpretiert und mich daher auf möglichst kompakte Abmessungen auf Kosten der Bedienfreundlichkeit "eingeschossen" und die schwierigere Justage dafür billigend in Kauf genommen. Ich bitte, diese Fehlinterpretation zu entschuldigen.

Zugegeben, ein f/4 ich nicht einsteigerfreundlich: Mit f/4 muss man natürlich bereit sein, sehr genau und vor allem am Stern zu justieren. Wer letzteres, aus welchen Gründen auch immer, nicht machen möchte, sollte von schnellen Newtons unabhängig vom Erfahrungslevel eh die Finger lassen. Das gilt aber auch schon für f/5, wenn man gutes Seeing wirklich ausreizen möchte.

Für den Balkon würde ich mir keinen f/4-Newton zulegen, aber wenn ich ihn regelmäßig transportieren müsste, wäre ich zu diesem Kompromiss zu Gunsten eines einfacheren Transports durchs Treppenhaus sofort bereit.

CS, Christian
 
Hallo zusammen + Willkommen im Forum
ich würde dir zum Fotografieren ein RASA oder ein Edge HD empfehlen auf einer Stabilen Montierung, die bekommst du auch als Set, der Edge HD Tubus ist von 8 - 14 Zoll erhältlich, kannst den Sekundärspiegel abnehmen (Zubehör = Zusätzliche Kosten) und eine Kamera anschliessen, Marke oder Typ kommt nicht drauf an. im Normal Betrieb ist die Blende F10 im Umbau Modus bekommst du Blende F2. dafür bekommst du einen Nachteil: Visuelle Beobachtungen gehen nicht mehr, da vorne die Kamera angebracht ist.
(ich hab den Edge HD 8 Zoll = 20.3 cm angeschafft, mit der verkaufter Montierung Nexstar Evolution und einem Peli Case 1650, der wird mir später meine Neue Avalon M-Uno Montierung transportieren)

ein nützliches Tool für fast alle Smartphone: das App Skysafari (ich habe für das App was bezahlt) dort kannst du alle Parameter einstellen. die Grenzgrösse ist bei meinem C8 EHD (C8 EHD= D: 20.3 cm Bw: 2000 mm) und bei -+ 14.0 mag = Magnituden= Helligkeit der Sterne oder andere Objekte
( Bitte Korrigiert mich wenn ich was falsch geschrieben habe )

ich selber habe die Hyperion 8 / 10 + 36 mm das letzte konnte ich im 2019 nicht benutzen da ich ein Unfall hatte und meine Montierung verkauft habe. (hab oben erwähnt.) mit den anderen beide hab ich Jupiter und Saturn mit der Ring Teilung betrachten können.
was für anblick.

wünsche dir viele glück und erfolg für dein Wunsch Teleskop
*entfernt* aus Winterthur


PS: kleine Ergänzung für dich:

bei kleinen Spiegel könntest du Saturn nicht sehr schön sehen ( hatte die Erfahrung gemacht mit den Alten Teleskopen: 114 er Newton der Spiegel war zu ungenau (brachte ihn zu Kontrolle 2003) und einem Mak C90. hab alles versucht um Saturn wie in den Bildern zu betrachten, eben nur viel Kleiner. Okulare gewechselt und am Okular Auszug herum geschraubt alles half nix. ich kam mir vor wie Galileo Galilei der zum ersten mal Saturn gesehen hat. das war eine Enttäuschung. beide hab ich zum glück nicht mehr.)

hab noch Adressen, für besuche nicht nur Online
Astroshop.de mit Laden
Teleskop Express.de ( haben die den namen geändert? kannte ich unter Teleskop service.de) mit Laden
Astromann.de ev. nur Online
 
Hallo Ale,

vom Lesen her kann ich vor dem f/2 Edge-HD zumindest für den Einsteiger nur eindringlich abraten und warnen. Das ist noch viel schwerer zu justieren und fokussieren als f/4:


Da geht es zwar um einen Hypergraph bzw. Schmidt-Kamera, aber die f/2-Problematik bleibt die gleiche.

Zum Thema TS: Der Shop heißt jetzt teleskop-express.de, das Unternehmen jedoch weiterhin Teleskop-Service. Neulich rief mich ein Service-Mitarbeiter an, er meldete sich mit "(Name), Teleskop-Service Ransburg GmbH".

CS, Christian
 
Hallo,

es mag schlechte 114er geben, aber das dürfte wohl eher die Ausnahme sein. Ich habe füher durch so einige Quelle/Neckermann-Newtons geschaut und so richtig mies war keiner. Meine beiden lieferten bei 150x ein wunderbar scharfes und hartes Bild. heute würde ich das vielleicht etwas relativieren, aber damals standen zum vergleichen nur ein C8, ein 150mm f8 Newton und ein 100mm China FH zur Verfügung. Der 100mm f/10 Refri war deutlich die schlechteste Optik, ohne aber wirklich schlecht zu sein.

Das kurzbrennweitige Gedöns mag toll sein, wenn man schon Erfahrung hat und sich auf eine bestimmte Form der Fotografie spezialisieren möchte, aber für einen Anfänger gibt es deutlich leichter zu bedienende Gerätschaften. Ich würde einem Anfänger so etwas nur empfehlen, wenn ich es ihm nachher, bei der Hobbyaufgabe, günstig abkaufen könnte. :devilish:


MfG

Rainmaker
 
Hallo Zusammen
danke für die Nette Hilfe
so einen Mist ja stimmt der ist nicht zu empfehlen; den RASA den gibt es nur in F2 Version!!! _jungeschlagen:
da währen noch die Normalen 8 Zoll Teleskope oder die Edge F10 Versionen. an die ich halten würde. oder ganz die Edge Tuben weg lassen??:unsure: für Anfänger ist es sicher besser mit einem Teleskop anzufangen das ne höhere F Zahl hat als eine zu niedrige, aber Welches??
vor allem wenn die wünsche um etwa F4 sind.......?

ich hab mal gleich ein Teleskop mit F10 angeschafft. zum anfangen in der Astrofotografie sicher nicht verkehrt. auf eines das mit F2 bis F4 Reicht kann ich mir später noch immer einkaufen, da kommt es auf den Preis an. da würde ich den C8 wider verkaufe. kann ja nicht mit 2 Tuben gleichzeitig arbeiten auf der M-Uno dazu ist diese Montierung nicht ausgelegt. die Montierung trägt Visuelle 25 Kg und im Fotografischen 20 Kg . dazu kommt noch das in der Wohnung nur ein Stativ platz hat in der Grösse und Draussen habe nicht den Platz für ein Dauer aufbau.

Grüsst mit guten Absichten
*entfernt*
 
Jetzt mal ne blöde frage.

Ich als blutiger Anfänger weiß nicht was mich mit einem 10zoll Dobson erwartet.

Wenn man nach Bildern sucht, die durch einen 10 Zoll Teleskop geschossen worden, kriegt man immer nur welche die mit Belichtungszeit und schön in Farbe gemacht worden.

Ich suche allerdings Bilder, wie ich sie mit bloßem Auge sehen wüerde.

Wo finde ich sowas ?.
 
Hallo Balub83,

musste nach Zeichnungen mit 10 Zoll suchen.

Die geben am ehesten den Eindruck verschiedener Objekte visuell wieder.

CS
Matthias
 
Hallo Balub,

im Deep Sky-Bereich sind hier, wie bereits erwähnt, nur Zeichnungen aussagefähig.

Bei Mond und Planeten sieht die Sache anders aus: Meiner Erfahrung nach sind hier unbearbeitete Videos am realistischsten. Sie geben die Effekte des Seeings sehr gut wider. Bei Youtube gibt es zahlreiche solcher Videos. Das Bild erscheint lediglich größer als im Okular, aber der Gesamteindruck ist meiner Erfahrung nach vergleichsweise realistisch.

VG Christian
 
Hallo Balub,

ich hab die 200er Variante, also den 200/1200 Flextube.
Er ist extrem Justierstabil! Aus Gewohnheit prüfe ich meist nach dem Transport oder Aufbau die Justage, aber es ist so gut wie nie etwas zu tun.

Oder anders: Ich muss nicht mal bei jedem zwanzigsten Aufbau etwas am Hauptspiegel nachjustieren und auch dann nur minimal.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Teleskop und kann es definitiv empfehlen!

Grüße, Mario
 
Ich bin habe mein Plan etwas überdacht. Wenn ich geübt bin, möchte ich die Terasse verlassen. Weit muss ich nicht, am Ortschaftrand sind wir bei einem Radianc Value von 1,5-075 und ausserhalb der Ortschaft bei 0,35. In den Schwarzwald sind es 15min fahrt und in die Schwäbische Alb 20min.

Da wäre so ein Flextube schon praktisch, allerdings kostet der gut 138€ mehr als dieser Volltubus: Skywatcher Skyliner-250PX 250P Pyrex Dobson
 
Hallo!

Ich kann meinen Flextube (ist zwar der 200er, aber da auch 1200mm Brennweite gleich hoch wie dein geplanter 250er) ganz leicht transportieren.
Ich stell den Tubus zusammengeschoben aufrecht auf den Rücksitz, daneben die Rockerbox. Beides wird mit den normalen Autogurten angegurtet und los geht's. Somit kann ich die Flextubes auch bezüglich Transport empfehlen. Sehr praktisch und mit wenigen Handgriffen wieder zusammengebaut.

Bei der Nutzung schwererer 2'' Okulare oder eines Binoansatzes sollte man aber ein magnetisches Gegengewicht dabeihaben. Ich habe an einen 2kg Türstopper einen Magneten geklebt und packe diesen bei Bedarf seitlich hinten an den Tubus.

Grüße, Mario
 
Hab jetzt mal ne weile gewartet, ob hier im Forum gute gebrauchte Teleskope auftauchen, leider kam nichts.

Also hab ich mal bei Teleskop Spezialisten angefragt, was man mir für 1000€ empfehlen kann.

-Skywatcher Skyliner 250PX Pyrex mit 1,25" Super 25mm / 1,25" Super 10mm
- Zubbehör Set : Visuelles Zubehör Set : Zoom-Okular + Barlow + va
-Skywatcher UHC Schmallband Filter
- Omegon Radiant Sucher
- Evtl. als Übersichtsokular : Baader Hyperion Aspheric 31mm - 2'' - 72° Weitwinkel ppp

Sieht alles recht gut aus, nur weiß ich nicht so richtig beim Zoom Okular. Da scheint es viele verschiedene Meinungen zu geben.
 
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