Hallo Sven, hallo ihr anderen!
Der Schmidt-Newton ist zur Zeit in der Sternwarte fest montiert und die war schon ne ganze Weile offen als ich kam. Welche Okulare wir benutzt haben weiss ich jetzt nicht mehr, aber ich unterstelle jetzt einfach mal, dass Herr Ullrichs mich da nicht täuschen wollte und (im Verhältnis) relativ vergleichbare bei den verschiedenen Geräten nutzte. Wir haben bei allen Teleskopen auch die Okulare gewechselt, zum Teil mehrfach.
Einen Grausaum hab ich in der Tat nicht beobachtet, und dunkel kam mir der Saturn grade durch den Refraktor auch nicht vor, eher wesentlich heller und schärfer als durch die anderen Teleskope.
Du meinst wahrscheinlich, dass z.b. der Mond in seiner hellen Pracht mir den Farbfehler des 102/1000'er Refraktors zeigen würde. Das werde ich dann wohl mal testen müssen, wenn er wieder vernünftig zu beobachten ist, danke für den Hinweis!
Ich meine aus deinem Posting rauszulesen, dass du mir generell von einem FH-Refraktor abraten würdest. Ich hab schon ein paar (u.a.) lokale Sternenfreunde getroffen, die meinten, dass so ein FH mit annehmbarer Brennweite (ab F/10) ein feines Teleskop sei und neben ihren Maks, SCs und Schmidt-Newtons seinen festen Platz in ihrem "Fuhrpark" hätte. Eine Fehleinschätzung, Nostalgie oder vollkommen richtig? *relativunwissendsei*
Geraten haben die mir aber alle zu keinem System, haben mir nur brav alle Vor- und Nachteile aufgezählt und mich spechteln lassen. Ich werd' das auch noch ein paarmal wiederholen (nicht zuletzt wegen der netten Einladung), bevor ich meine hart verdienten Penunsen für mein erstes Teleskop ausgeben werde.
Und ich werde noch so viele Meinungen wie möglich einholen, zum Beispiel hier bei euch. ^^
Also los, ich bitte höflichst um eine Portion Senf von allen, die sich dazu berufen fühlen. Mak oder FH-Refraktor? *g*
CS
Martin