Epsilon-130ED oder TS 150 mm f/2,8 Hypergraph

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hi,

ja, so generell mein hoher Anspruch. Ich würde das aus schwarz pulverbeschichtetem Alu machen wenn. Ich habe selber keinen 3D Drucker, aber bei anderen Astros schon Druckteile gesehen, und auch gesehen wie schnell diese kaputt gehen. Ich denke mal der Kunststoff ist nicht Temperaturbeständig, verformt sich also womöglich, er wirkt auf mich zudem brüchig, und er reflektiert m.E. Und das wäre für mich ein Ausschlusskriterium. Lasse mich da aber auch eines besseren belehren.
Das kann ich gut verstehen.
Vielleicht wäre dann so ein Teil besser. Das Material ist definitiv geeignet was die Temperaturen angeht.
Ich hab den selber rein gemacht beim TAk.
 
Jetzt wo ich es weis, vermeide ich es eben den Rotator zu drehen.

Nur bei meinen ersten Justageversuchen hab ich nie gewusst warum und wieso der Fokus auf einmal wieder nicht gepasst hat.
Bis ich dann die Ursache hatte. Seither passt die Justage. Nur halt mit der Einschränkung den Rotator eben nicht zu drehen. Sonst ist es womöglich so, das man neu justieren kann und das will ich mir eben ersparen bei f/3.
Bin ja auch nicht der Experte. Der Epsi war für mich schon eine Herausforderung was Justage angeht. Der Epsi ist mein erstes Teleskop und somit hatte ich auch davor nicht s mit justieren zu tun und das hat es mir nicht einfacher gemacht.
OK, so werde ich es dann auch handhaben. So was gehört aber in die Produktbeschreibung des Verkäufers. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir vermutlich den Epsi nicht gekauft. Auch wenn es ansonsten natürlich ein topp Teleskop ist.
 
Jetzt wo ich es weis, vermeide ich es eben den Rotator zu drehen.

Ist ja schön und gut. Aber der (Bildfeld-)Rotator ist doch wohl gerade dafür gedacht, "rotiert zu werden", um das Aufnahmefeld optimal ausrichten zu können:rolleyes:. Weiter oben hatte ich hier im Thread gelesen, dass dieses Problem bei TAK Europe zwar bekannt sei, man aber hier nichts machen könne. Ein Konstruktionsfehler ?
 
OK, so werde ich es dann auch handhaben. So was gehört aber in die Produktbeschreibung des Verkäufers. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir vermutlich den Epsi nicht gekauft. Auch wenn es ansonsten natürlich ein topp Teleskop ist.
Ist ja anscheinend nicht bei allen so wie ich weiter oben lesen konnte.
Kommt halt auf den Anwender an, welche Anforderungen dieser an das Gerät stellt. Für den einen passt es eben oder er ist im vollen Umfang damit zufrieden und sagt alles bestens, weil seine Subjektive Meinung dazu so ist.
Der andere hat ein anderes Verständnis von perfekt und für den passt es eben nicht. Und da kann schon mal sein das einer sein Teleskop als perfekt bezeichnet, weil es eben für Ihn so ist. Das heißt aber nicht das dies für einen anderen der eben nicht gleich mit einen Ergebnis zufrieden ist auch so sein muss. Ist eben die Subjektive Meinung von jedem einzelnen und das ist halt immer schwer zu beurteilen!
 
Weiter oben hatte ich hier im Thread gelesen, dass dieses Problem bei TAK Europe zwar bekannt sei, man aber hier nichts machen könne. Ein Konstruktionsfehler ?
Das weis ich nicht. Mir ist es halt bei der Feinjustage aufgefallen das dieses Problem bei mir auftritt. Wie bei meinem letzten Beitrag geschrieben ist es eben Subjektiv wie jemand die Leistung seines Teleskopes beurteilt.
 
Bei dem Öffnungsverhältnis sollte dort halt nichts verkippen... ;)
Das stimmt wohl. Und wie schon geschrieben. Ich bin kein Profi was Justage angeht. Tommy hat soviel um die Ohren. Ich war auch bei der Justage immer in Kontakt mit Ihm. Und als er meine Justage abgesegnet hat (zum Glück) :LOL:wollte ich es nicht wagen den Rotator nochmals zu drehen, weil ich eben fürchtete das es mir die Justage wo ich doch einige Stunden hinein investiert habe wieder zunichte macht. Kann natürlich sein das es jetzt mit dem Rotator auch klappen würde, weil die Justage passt und davor halt die Justage nicht optimal war und somit das verdrehen des Rotators die nicht perfekte Justage nur noch verschlechtert hat . Vielleicht mache ich den Versuch was das rotieren angeht irgendwann wieder wenn die Umstände das fordern. Dann kann ich mehr dazu sagen.
 
Hallo,

habe heute mal den Laser rein gehalten. Drehe ich den Rotator, bewegt sich tatsächlich der Laserpunkt minimal. Viel mehr Sorge hatte ich bei der ersten Benutzung, als der Stern im Sucher der Kamera einen sichtbaren Hupferl machte beim Richtungswechsel des Fokussieres. Tommy gefragt, alles normal, beruhigt weiter gemacht. Sternabbildung Top.

Vielleicht liest Tommy ja mit und kann noch etwas ergänzen. Er hat auch schon Erfahrungswerte mit den Sharpstars (TS Hypergraph), sowohl mit dem 150er als auch mit dem 200er. Ich will aber nichts vorweg nehmen :cool:

CS Frank
 
Hallo,

habe heute mal den Laser rein gehalten. Drehe ich den Rotator, bewegt sich tatsächlich der Laserpunkt minimal.
Das stimmt. Genau das habe ich bei meiner Justage mit Tommy auch besprochen weil es mir eben auch aufgefallen ist das sich der Laserpunkt am HS leicht minimal bewegt. Und wie du schon geschrieben hast. Tommy hat mich beruhigt und mir gesagt das dies alles im normalen Bereich liegt. Es beeinträchtig die Abbildung nicht! Ich vermeide es eben den Rotator zu drehen solange es nicht sein muss. Weil ich einerseits die Spikeausrichtung verstelle damit (was ich nicht möchte) und auf der anderen Seite es nicht herausfordern möchte das sich die Justage trotz alle dem verstellen könnte.
 
als der Stern im Sucher der Kamera einen sichtbaren Hupferl machte beim Richtungswechsel des Fokussieres.

Ganz ohne Spiel geht wohl auch die Spiegelführung nicht, das kommt ja bei allen Systemen vor, bei denen man den Spiegel verschiebt zum Fokussieren...

Er hat auch schon Erfahrungswerte mit den Sharpstars (TS Hypergraph), sowohl mit dem 150er als auch mit dem 200er.

Würde mich auch interessieren. Frage ist auch, wie die Serienstreuung eingeschätzt wird. Einzeltests sind m.E. immer auch Zufallstreffer.

lg
Niki
 
Mhhhhh, eine Schwachstelle an einem TAK. Mir kommt es so vor, als ob das gefundenes Futter ist. ?
An einem Mercedes findet man bestimmt auch Schwachstellen. So wie eigentlich überall! ?‍♂️
Wie auch immer, ein Sharpstar wäre mir nicht ins Haus gekommen! ?
Dane, du wirst dir schon dein passendes Teleskop kaufen. Schwachstelle hin oder her.
LG Flo
 
Na dafür frage ich hier ja nach! :-) Auch ich habe in meinem Leben ein paar Dinge gekauft, die sich danach als nicht so toll herausgestellt haben - jedenfalls für mich. Und was ich auch in den vergangenen Jahren gelernt habe, dass sich Equipment im Bereich der Astronomie/Astrofotografie zum Teil nicht so einfach verkaufen lässt, wenn man merkt das es einem nicht so so zusagt. Ich denke da zum Beispiel an meine Astrel AST16200-B-C-FW, welche ich seit über einem Jahr auch hier zum Verkauf anbiete. Und die Kamera hat weitaus mehr als ein Epsilon-130ED gekostet. Deswegen bin ich mittlerweile sehr vorsichtig was Investitionen in dem Bereich angehen. Es ist halt doch ein etwas spezielles Hobby, und Interessenten warten nicht an jeder Ecke. ;-)

Wobei man ein Epsilon-130ED vermutlich recht schnell wieder los hat wenn ich mir die Verfügbarkeit so anschaue. :-)

Eine kurze andere Frage an dieser Stelle noch. Das Epsilon-130ED genießt durchaus eine gewisse Bekanntheit. Bisher war mir noch das 180er bekannt, und erst gerade habe ich noch gesehen das es ein 160er gibt. Die größeren Brüder scheinen wohl nicht so die Beliebtheit zu haben oder fasse ich das falsch auf? Jedenfalls lese ich von denen nicht so oft wie vom 130er.
 
Den 160ED gibts in Europa überhaupt noch nicht. Vorbestellbar, Lieferung ab November. Könnt mich aber reitzen..... Da wär die Montierung wenigstens wieder etwas ausgelastet ;-)
 
Die größeren Brüder scheinen wohl nicht so die Beliebtheit zu haben oder fasse ich das falsch auf?

Der 160er ist - siehe Mike - neu, und der 180er kostet so viel, dass wohl nicht in jedem Haushalt einer im Abstellraum herumliegt. ;)
Ein Markenimage ist eben die Summe aller Eindrücke des Marktes, und da spielen alle bekannten Faktoren mit: Preis, Qualität, Wiederverkaufswert, Prestige, Verfügbarkeit, Service, Marktentwicklung, Stabilität, etc. etc.

In Wahrheit diskutiert man sich oft ins Nirvana, weil jeder Verfeinerung der Betrachtung neue Probleme mit sich bringt. Die Welt ist voller Haare in allen Suppen jeder Preisklasse, weshalb man wahrscheinlich technisch gesehen nicht auf ein sinnvolles Ergebnis kommt. Ein Teleskop ist eben nicht nur ein technisches Gerät. Es ist meist ebenso mit Emotionen aufgeladen wie der nette Audi, die BMW GS, meine Harley oder der Stellenwert des Arztberufs in der Gesellschaft.

Hier kann man zwar die Probleme eines Rotators diskutieren, aber mit der Erfahrungsbasis von ein oder zwei Geräten samt Gegenbeispielen, und den Preis vergleichen mit einem Gerät, das nicht so einen Markenflair hat, aber einen Spiegel, und wir kennen viele andere Parameter dieser Geräte nicht, die Strehlwerte, die Kollimationssituationen, die Spiegelrauhheiten, eigentlich diskutieren wir hier über einige Teilbereiche und kümmern uns um alle anderen Faktoren Nüsse, Nada... eben gar nicht, weil wir das nicht wissen.

Ich denke, man muss halt immer selbst entscheiden, warum man etwas will, und wenn man andere dazu braucht, um zu wissen, was man wollen soll, dann wohl nur, wenn man zwei sehr baugleiche, preisgleiche und herkunftsgleiche Geräte vergleichen will. Oder man fragt sich, soll man einen Ferrari oder einen Renault kaufen... hm... der Renault ist ja viel billiger... sagt, was gibts da für Erfahrungen, fährt der auch ordentlich? Sind gewisse Mängel bekannt? Und ist der denn soviel schlechter als ein Ferrari? Und mal ehrlich... warum finden sich so wenige Ferrarikäufer? Da ist was im Busch... :)

lg
Niki
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dane,

was mich am Epsilon enttäuscht, ist dass der Rotator nicht wirklich genutzt werden kann bei jeder Verstellung muss neu kollimiert werden.
Sollte in der Preisklasse nicht vorkommen.

Gruß Matthias

hallo Matthias,

Ich habe deinen Espi kollimiert und dann mit den Rotator 4x zu 90° gedreht und in jeder Position ein Foto mit der Eos6d gemacht und dir gesendet. Alle Fotos hatten runde Sterne bis in die Ecken, ohne Neukollimation. Warum schreibst du jetzt so etwas, noch dazu in einer Form als wären alle Epsilons betroffen? Soll ich die Fotos hier posten?

lg Tommy
 
Hi Tommy,
mit der Canon 6D und den großen Pixeln war das ja auch ok. Aber leider ist es so wie es ist. Der Rotator verschiebt die Kollimation. Das findet man auch in anderen Foren. Ich habe dazu Takahashi Europa angeschrieben. Dort kennt man das Phänomen, und mir wurde mitgeteilt, dass dies kein Mangel ist, und man die Kamera am besten in einer Position belassen soll.

Gruß Matthias
 
hallo,

wie bei jeder Mechanik gibt es Toleranzen, sowohl beim Auszugsrohr des Epsilon130 als auch bei den Anschlussgewinden und auch bei der Adaption/Verschraubung/Klemmung des Lasers/Justierhilfsmittels. Probiert unterscshiedliche Adaptionen und unterschiedliche Hilfsmittel, und es wird unterschiedliche Ergebnisse geben. Empfehle, den Test auch mal mit Feathertouch oder Sharpstar zu machen.

Ich habe da eine pragmatische Vorgangsweise wenn der Laser beim Rotieren des Rotators einen Kreis am HS beschreibt: Man kann alle Bildfeld Lagen mit einer 90° Drehung des Rotators einstellen (Hoch+Querformat und alles dazwischen). Also nimmt man die 45° Position aber vergisst nicht, den adaptierten Laser in sich zu drehen um seine eigene Justage zu prüfen. Die Abweichungen zu 0° und 90° werden dann sehr klein sein.

Ein richtiges Feintuning für die heute häufigen kleinpixeligen Chips macht man am besten mit angeschlossener Kamera am Stern. Man kann dann auch etwaige Verkippungen von Justagefehlern trennen und entsprechend vorgehen. Habe ich im Justage Primer beschrieben, den kann man auch für den Epsi verwenden. Mit der ASI1600+Filterrad musste ich zB einen Detilter einbauen. Das verwechseln viele mit Kollimationsproblemen

lg Tommy
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo Matthias,

siehst du, da haben wir es schon differenzierter.
Die Methode mit der 45° Stellung habe ich dir auch empfohlen. Funktioniert es mit kleinen Pixeln, was ist deine Erfahrung?

Ich muss gestehen, dass ich in Foren schon viel gelesen habe, und eh auch viel gelernt habe. Aber oft musste ich mir die Sache dann doch selbst erarbeiten. Wobei der Prozess nie zu Ende ist.

lg Tommy
 
Die 45°-Kollimation mach ich auch. Haut hin. Mal ehrlich: in der "normalen" Fotografie wechselt man ja auch nur vom Quer-ins Hochformat. Also maximal 90°. Das mach ich am Teleskop genauso. Und alle Zwischenwinkel sind so auch möglich. Man rotiert ja die Kamera nicht wie einen Windmühlenflügel.... Und auch ein Feathertouch zeigt ein änliches Verhalten wie der TakFokuser.
Is so meine Erfahrung.
 
Hallo zusammen,

könnte man die OAZ-Rotations-Problematik mit einem manuellen/elektrischen Rotator im ImageTrain umgehen ?
 
Hallo,

wenn man den Backfokus dazu hat...

Der eingebaute rotierbare Auszug dient ja nicht der ständigen Hin- und Her-Drehung der Kamera sondern der gelegentlichen Anpassung, gesonderte Rotatoren sind ja i.d.R. ein Thema für Alt/Az-Montierungen zum Ausgleich der Bildfelddrehung.

CS
Jörg
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben