EQ-Plattform mit dem 3D-Drucker (Version 2)

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Hey Timo,
sieht super aus, ich hab mir auch schon überlegt eine kleine Version zu kreieren für meine Kamera.
Aber für die Kamera hab ich mir doch einen gebrauchten "Mini Track lx2 zugelegt".
Von einem Schrittmotor lass ich erstmal die Finger, da ich mit meiner Potentiometerlösung schon in die Bereiche komme, wo die Trackinggenauigkeit nicht mehr wirklich vom Motor abhängt und andere Effekte überwiegen.

Mein größtes Problem mit meiner Plattform, ist die Kraftübertragung am Nordlager. Benutze feines Schleifpapier. Es funktioniert zwar aber Schleifpapier auf Alurollen..... ist nach einiger Zeit nicht so toll, aber war eine einfach Lösung schnell durchzustarten.

Gruß,
Jan
 
Mein größtes Problem mit meiner Plattform, ist die Kraftübertragung am Nordlager.
Das ist in meinen Augen auch einer der kritischsten Punkte bei den Plattformen. Da gibt es sicher auch einen sweet spot im Bereich 5-8" Spiegeldurchmesser. Darunter wird's schnell zu leicht und darüber zu schwer, um mit einfachem Direktantrieb einen guten Kraftschluss zu haben. Deshalb auch mein Vorschlag mit zwei Motoren für größere Dobsons. Ich hab spaßeshalber Mal einen 12"er auf die Plattform gestellt. Das war kippelig, funktionierte aber prinzipiell. Allerdings hat die Plattform mein aus TPU gedrucktes Ritzel dermaßen gewalkt, dass die Trackinggenauigkeit nachließ.

Mein erster Gehversuche hatte zwei Kugellager rechts und links und den Antrieb in der Mitte. Da war beim 5" aber das Problem das durch die drei Auflagepunkte kein guter Kompromiss aus Entlastung des Motors und genügend Friktion für den Antrieb zu erzielen war.
 
Hallo,

tolle Projekte die hier vorgestellt werden und danke für's teilen. Soweit meine 3D FDM Druck Erfahrungen reichen, sind die Kunststoffoberflächen nach dem Druck alles anderes als glatt und schmirgeln macht sie eher rauer, da die Späne hängen bleiben, oder sogar neu anschmelzen. Zudem ist z.B. PLA unter ein wenig Druck nicht Langzeit formstabil.
Mich würde daher interessieren, wie die Laufflächen auf Präzision nachbearbeitet wurden, oder welche Langzeiterfahrungen mit den Kunststoffen an den Laufflächen existieren.

Ein Vorschlag für diejenigen, welche zuviel Verdrahtung scheuen, da gibt es ein M5 System (M5Stack) incl. Schrittmotorsteuerungsmodul. Das kann man leicht über Blocks programmieren, auch ein Webinterface ist damit erstellbar, wobei ich einfach einen 2. MSStack mit Touchscreen als Fernbedienung nehmen würde. Natürlich kostet der Luxus etwas mehr.

Gruß
thomas314
 
Mein erster Gehversuche hatte zwei Kugellager rechts und links und den Antrieb in der Mitte. Da war beim 5" aber das Problem das durch die drei Auflagepunkte kein guter Kompromiss aus Entlastung des Motors und genügend Friktion für den Antrieb zu erzielen war.
Man könnte mit einer (justierbaren) Feder die Anpresskraft des Motors unabhängig vom Gewicht einstellen (ok, grösser als das Gewicht kann sie nicht sein).
Nur mal so ne Idee... :unsure:
Gruss, Thorsten
 
Das ist in meinen Augen auch einer der kritischsten Punkte bei den Plattformen. Da gibt es sicher auch einen sweet spot im Bereich 5-8" Spiegeldurchmesser. Darunter wird's schnell zu leicht und darüber zu schwer, um mit einfachem Direktantrieb einen guten Kraftschluss zu haben. Deshalb auch mein Vorschlag mit zwei Motoren für größere Dobsons. Ich hab spaßeshalber Mal einen 12"er auf die Plattform gestellt. Das war kippelig, funktionierte aber prinzipiell. Allerdings hat die Plattform mein aus TPU gedrucktes Ritzel dermaßen gewalkt, dass die Trackinggenauigkeit nachließ.

also ich benutze meinen 12 Zoll Gitterrohr Dobson regelmässig für DS-Astrofotografie mit einer Martini Optik EQ-Plattform. Die hat einen Antrieb mit handelsüblichen EQ2 Motor mit Metallwalze auf Alu-Segement . Funktioniert sehr gut, da rutscht mM nichts durch. Ich habe meine EQ-Plattformen auch richtig mit PHD2 getestet, siehe hier:


Meinen Taurus 20 Zöller habe ich auch schon darauf gestellt. Hat auch funktioniert, allerdings habe ich es noch nicht am Himmel getestet.
Ich wollte eigentlich eine grössere Plattform benutzen, aber diese Plattform hat nicht funktioniert.

Ich denke an beiden Segmenten einen Antrieb ist eine gute Lösung. Mit Stepper Motoren wäre dann auch die Synchronisierung der Geschwindigkeit kein Problem.
Das wäre im Moment mein Weg zu einer Verbesserung. Aber im Moment bin ich dabei die Dobsons mit Steppermotoren für die Alt/Az Positionierung auszurüsten und für den Fokus am OAZ.
Damit bin ich erstmal beschäftigt. ;)

Gruß
Peter
 
Ein Vorschlag für diejenigen, welche zuviel Verdrahtung scheuen, da gibt es ein M5 System (M5Stack) incl. Schrittmotorsteuerungsmodul. Das kann man leicht über Blocks programmieren, auch ein Webinterface ist damit erstellbar, wobei ich einfach einen 2. MSStack mit Touchscreen als Fernbedienung nehmen würde. Natürlich kostet der Luxus etwas mehr.
danke für den Hinweis. Das M5 System kannte ich noch nicht. Das ist aber wirklich interessant.
Im Moment bin ich im Dschungel der vielen Mini/Microprozessoren und ihren Lösungen verschollen.
Das M5 System würde da vielleicht für Klarheit sorgen. ;)

Gruß
Peter
 
Was PLA und die Formstabilität angeht.
Die paar Abenden wo ich das Teleskop in Einsatz hatte, habe ich keinen Unterschied durch Verformung bemerkt. Aber dieses Jahr, war das Wetter alles andere als gnädig. Zuhause steht das Teleskop nicht dauerhaft auf der Plattform.

Wenn die Möglichkeit besteht würde ich aber auch zu anderen Plastiksorten greifen. Mit PLA bin ich bis jetzt aber zufrieden.

Jemand vielleicht eine Idee durch was ich die Schleifpapierschicht ersetzen könnte? Fräßt sich bei Benutzung langsam durch das Alu.
Dachte schon an etwas Alufolie oder was ähnlichem.

Ich suche immer noch den ein oder anderen, der die erstellte Nordsegmente und das herum ausprobieren möchte. Mit dem Feedback kann ich die Segmente weiter anpassen und später Modelle für mehrere Breitengrade frei zur Verfügung stellen. Dann müssten interessierte nur noch nach Bauplan zusammenschneiden/ schrauben.

Gruß,
Jan
 
Das ist in meinen Augen auch einer der kritischsten Punkte bei den Plattformen. Da gibt es sicher auch einen sweet spot im Bereich 5-8" Spiegeldurchmesser. Darunter wird's schnell zu leicht und darüber zu schwer,
Mit zu leicht hatte ich weniger Probleme. Als ich Versuche mit einem Fotostativ gemacht habe, habe ich einfach 1-2 Kilogewicht vorne auf die Platte gelegt. ?
 
Jemand vielleicht eine Idee durch was ich die Schleifpapierschicht ersetzen könnte? Fräßt sich bei Benutzung langsam durch das Alu.
Dachte schon an etwas Alufolie oder was ähnlichem.
Alu ist glatter. Wenn die nötige Haftreibung durch Gegengewichte aber eh kleiner werden darf, würde ich aufgrund meiner eigenen aufgeworfenen Probleme (Langzeitstabilität und Möglichkeit der nachträglichen Oberflächenglättung) Fotoresin als Material vorschlagen.

Gruß
thomas314
 
Der GT2 Riemen wird wohl wirklich schwach sein. Vielleicht probiere ich mal Hartgummi aus. Sollte den nötigen Grip liefern und stabil genug sein für eine längere Nutzung. Gibt es günstig in dünnen Streifen zu kaufen.

Gruß,
Jan
 
Hallo,

ich bau auch gerade eine 3D-Druck-EQ-Plattform und einige Bilder aus diesem Forum hatten mich unterstützt. Erstmal danke dafür.

Dann möchte ich auch mal etwas zurück geben und meine Erfahrungen teilen.

PLA würde ich nicht einsetzten. Lieber mit PETG oder ABS drucken. Einfach mal PLA bei sehr geringen Temperaturen schon wieder weich wird. Ein Kollege hatte etwas aus PLA im Auto, es ist ihm krumm geworden. Wäre schade, wenn das mit deiner Plattform im Sommer auch passiert.

Für kleine Sachen benutze ich gern noch TinkerCAD, leider bietet es zu wenig Segemente für die Designs und die werden dadurch kantig und wenig auflösend. Der Umstieg auf FreeCAD hat sich nach einiger Einarbeitung für mich gelohnt.

Das Problem des durchrutschens der Nordlager habe ich komplett umgangen und gleich noch einen Vorteil daraus geschlagen. Bei mir ist nicht nur das Südlager fix, sondern es werden auch die Nordlager in einem U-Nut Rollenlager geführt. Wenn man schon 3D Drucken kann, dann gleich den Vorteil mit nutzen!
Nun bedarf es natürlich einer neuen Antriebslösung... Einfach ein Zahnrad auf die Polachse legen und ein kurzes Segment davon drucken ( 1/24tel)...

Hier ein Bild damit man versteht wie ich es meine:
1645306887610.png


Beim Südlager gibts eigentlich gar keinen Aufwand. Da kann man einfach für unter 5 € so etwas kaufen:

Ein paar weitere Bilder meiner Plattform habe ich in diesem Thread:

Ich möchte jetzt nicht das ganze Forum voll spammen. Ich hoffe es hilft dem ein oder anderem bei seiner Plattform weiter.

Viele Grüße

Basti
 
Achso: Ein Kreis/Zylinder um das Südlager zu ziehen ist schon eine gute Näherung (natürlich je nach Breitengrad) jedoch ist es nicht der korrekte Schnitt des Elipsenstücks, da es diese Drehachse gar nicht gibt. Der korrekte Schnitt ist wenn man von oben auf die Plattform drauf schaut die Elipse nachzeichnet, die der Kegel formt.
1645360834645.png
 
Hey Basti,
Glückwunsch zu deine EQ-Plattform.
Ja PLA hat einige Schwachpunkte, aber da es nur Nachts zum Einsatz kommt, hatte ich bis jetzt keine Probleme damit. Wenn die Möglichkeit besteht, hätte ich es mir auch direkt mit ABS gedruckt. Bin bis jetzt zufrieden mit der Stabilität.
ThinkerCAD ist glaube mit 64? Seiten doch sehr begrenzt. Deshalb kopiere ich dort öfters den selben Körper leicht verdreht in den anderen. So komme ich bis auf 1000+ Seiten. Aber irgendwann gibt dann dort auch die Software auf. Da ich vom Studium nur mit CAD in 2D gearbeitet habe, ist auch 3D Bearbeitung für mich ein komplett neues Feld. Da ist ThinkerCAD wohl einer der besseren Programme für so ein Hobbyprojekt ohne Vorerfahrungen.

Gruß,
Jan
 
Hallo Jan,

ich weiß nicht ob Du schon eine Lösung und einen Ersatz für das Schleifpapier für Deinen Direktantrieb gefunden hast, aber vielleicht kann ich mit Ideen helfen.
Ich baue gerade selber eine "handgemachte" EQ Plattform in ES Bauweise und hatte, da seit neuestem ein 3D Drucker mein eigen ist, die Idee die nächste zu "drucken". Bei Recherchen fand ich hier Deinen sehr interessanten Beitrag. Bei meinem aktuellen Antrieb nutze ich ein ähnliches Konzept wie Basti, wollte aber wenn möglich bei meiner kommenden Plattform die Komplexität eher verringern. Beim Antrieb über ein mittleres Zahnrad muss ich immer auskuppeln, was zwar funktioniert, aber eben vielleicht auch einfacher geht.

Meine erste Idee war auf die Antriebsachse einen weichen Gummischlauch überzuziehen und ggf. innen zu verkleben, damit er innen auf der Achse nicht durchrutscht. Es wäre auszuprobieren, ob dies bereits ausreicht.
Mein zweiter Ansatz wäre eine Anlehnung an das Design hier:
Ist zwar keine EQ Plattform, aber für das GoTo hat Jake für den Antriebsriemen die großen Zahnräder selber gedruckt. Man könnte also ein Segment mit entsprechendem Zahnradprofil drucken und als Achse eine in der Form Nutzen:

Sind aktuell nur Ideen, ob sie was taugen weiß ich noch nicht. Insbesondere bin ich mir nicht sicher, ob das Material den Druck des Zahnrades auf lange Sicht standhält. Aber auf der anderen Seite dürfte die Auflagefläche zwischen Zahnrad und Segment sogar größer sein als bei einer runden Walze (und damit der Druck geringer). Die nächste Frage wäre, ob das Ding dadurch nicht zick-zack Muster generiert...

Wenn ich meine erste fertig habe, gehe ich das mal an. Derweil hilft es vielleicht aber schon mal :)

Gruß,
Alex
 
Hi Alex @star-gazer ,

also ich habe meinen 12 Zoll Dobson mit Schrittmotoren zum genauen Positionieren der Azimuth- und Altitude-Achsen ausgerüstet.
Das klappt sehr gut.

An einem Sichelrad habe ich einfach ein zweites, paralleles Sichelrad befestigt und darauf einen GT2 Zahnriemen geklebt.
Der Schrittmotor mit dem GT2 Ritzel greift einfach in den Zahnriemen und bewegt dadurch sehr fein die Höhenachse.
Den Schrittmotor muss man natürlich beweglich und mit einer Feder mit konstanten Druck auf den Zahnriemen drücken lassen.

Ich benutze zur Nachführung auch eine EQ-Plattform. Diese hat "normale" Alu-Segmente auf gelagerten Wellen. Auf einer Seite wird die Welle ganz einfach mit einem Schrittmotor mit Getriebe (ca. 35€) angetrieben. Das Getriebe ist notwendig um die niedrige Geschwindigkeit mit einer höheren Steprate (ca. 60 Micro-Steps/s ) zu erreichen.
Die Reibung der angerauhten Welle (man kann auch feines Schleifpapier benutzen) zum Segment reicht bei mir aus.

Falls das nicht funktionieren würde, würde ich versuchen das Segment genauso wie das Höhenrad mit einem zusätzlichen, parallelen Segment mit aufgeklebtem Zahnriemen ausrüsten. Das würde dann genauso wie beim Höhenrad der Schrittmotor antreiben. Wird aber etwas schwieriger, da das Segment sich auch seitlich bewegt.

Der Vorteil vom Schrittmotor bei der Bewegung der EQ-Plattform ist übrigens, dass man die Geschwindigkeit sehr genau einstellen kann und die Plattform auch sehr genau und dann mit höherer Geschwindigkeit (Microstepping ausschalten) in eine bestimmte Positionen, zb genau wieder auf Anfang fahren kann.
Oder für Polar-Alignment in verschiedene genaue Positionen oder für Drift Alignment mit unterschiedlichen genauen Geschwindigkeiten fahren.

Gesteuert werden alle Schrittmotoren mit einem Arduino Nano und einem handelsüblichen CNC Shield (insgesamt ca. 20€).

Ich muss gestehen ich halte von der Qualität gedruckter Teil in diesen Bereichen nichts und es ist ja auch nicht notwendig.

Gruß
Peter
 
Willst du denn Fotos mit der Plattform machen oder einfach nur visuell? Davon hängt im Grunde alles ab.

In diesem Beitrag habe ich eine 220 micrometer dicke ISO-Tape Schicht auf ein Elipsestück geklebt und hatte einige Winkelsekunden Abweichung gemessen:

Die lassen sich dann auch nicht mehr ausguiden, wenn es zu abrupt auftritt. Demnach würde ich das mit dem Gummi nicht machen.
Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit den 3D Elipsenstücken gemacht, aber mein Teleskop liegt auch nur bei ca. 20 kg!

Ich fahre mein Teleskop übrigens zurück auf den Start. Dauer dann eben mal 2 Minuten. Das wäre ja zu verschmerzen. Das geht mit Schrittmotor wie Peter es gemacht hat oder mit geschwindigkeits geregelten DC Motoren. Nur die einfachen DC Motoren ohne genaue Geschwindigkeitskontrolle würde ich eher nicht einsetzten. Kommt natürlich auch hier wieder auf deine Anwendung an!

Viele Grüße

Sebastian
 
Hi Peter @AstroPZ ,

danke für die Infos! Die Deklinationsachse meines 10" ES Trus Dob wollte ich auf ähnliche Weise ausrüsten. Gut zu wissen, dass es so gut bei Dir klappt. Wollte die Ritzel eigentlich drucken, aber ich denke Du hast recht, GT2 Zahnriemen aufkleben ist besser.

Vor der Herstellung der Alu Segmente hatte ich bislang Respekt. Beim Bau der aktuellen Plattform habe ich sehr viel gelernt und gemerkt wie stark sich kleine Ungenauigkeiten auswirken. Bei einer 3-Punkt-Lagerung, wie bei den VNC Plattformen, merkt man das beim Aufbau nicht. Ich nutze für meine jetzige Plattform eine Kombination des Gee/Poncet Designs (nach Reiner Vogel Telescopes and Deep Sky by Reiner Vogel). Durch die statische Überbestimmtheit merkt man bei diesem Design schon beim Bau jede Ungenauigkeit, weil die Plattform bei ungenauer Ausrichtung der Lager während der Rotation nicht alle Lager belastet und an dem einen oder anderen Lager "abhebt". Die Konstruktion erzwingt sozusagen schon beim Bau Genauigkeit (zum Haare raufen).
Bei der VNC habe ich Angst Fehler rein zu schleifen, die ich erst im Nachgang merke (obwohl für die visuelle Beobachtung wahrscheinlich handhabbar). Vielleicht sind die mit Guiding auch für die Fotografie korrigierbar. Eine VNC versuche ich auf jeden Fall auch mal und Schrittmotoren wären auch für mich beim nächsten Projekt die erste Wahl.

Beim 3D Druck fasziniert mich die Präzision. Ich habe den Drucker noch nicht sehr lange, und vor zwei Wochen wäre meine Aussage genauso gewesen wie Deine. Projekte wie dieses:
oder dieses:
haben mich allerdings nachdenklich gemacht und ich würde es gerne ausprobieren.

Faszinierend finde ich darüber hinaus auch die Tatsache, dass die Segmente eben nicht nur flach, sondern eben eliptisch gekrümt gedruckt werden können, so dass keine horizontale "Verschiebung" auf den Nordlagern entsteht. Ob PLA hier das richtige Material ist, sei mal dahingestellt. ABS als Material könnte da aber durchaus ein netter Ansatz sein. So viele Legosteine können sich doch nicht irren... ;-)

Mich würde aber auch interessieren, welche schlechten Erfahrungen Du mit 3D Druck gemacht hast und warum Dich die Qualität der gedruckten Teile nicht überzeugt hat. Würde ungern die selben Fehler machen und vielleicht hilft das Jan auch weiter....

Viele Grüße,
Alex
 
Hi Alex,
danke für die Infos! Die Deklinationsachse meines 10" ES Trus Dob wollte ich auf ähnliche Weise ausrüsten. Gut zu wissen, dass es so gut bei Dir klappt. Wollte die Ritzel eigentlich drucken, aber ich denke Du hast recht, GT2 Zahnriemen aufkleben ist besser.
Übrigens habe ich natürlich auch den Antrieb der Azimuth Achse so gebaut.
Bei meinem Dobson gibt es eine grosse kreisförmige Grund-Platte, auf der sich die Rockerbox dreht.
Auch da habe ich einfach auf den Rand einen Zahnriemen draufgeklebt. Ging super einfach.

Vor der Herstellung der Alu Segmente hatte ich bislang Respekt. Beim Bau der aktuellen Plattform habe ich sehr viel gelernt und gemerkt wie stark sich kleine Ungenauigkeiten auswirken. Bei einer 3-Punkt-Lagerung, wie bei den VNC Plattformen, merkt man das beim Aufbau nicht. Ich nutze für meine jetzige Plattform eine Kombination des Gee/Poncet Designs (nach Reiner Vogel Telescopes and Deep Sky by Reiner Vogel). Durch die statische Überbestimmtheit merkt man bei diesem Design schon beim Bau jede Ungenauigkeit, weil die Plattform bei ungenauer Ausrichtung der Lager während der Rotation nicht alle Lager belastet und an dem einen oder anderen Lager "abhebt". Die Konstruktion erzwingt sozusagen schon beim Bau Genauigkeit (zum Haare raufen).
Bei der VNC habe ich Angst Fehler rein zu schleifen, die ich erst im Nachgang merke (obwohl für die visuelle Beobachtung wahrscheinlich handhabbar). Vielleicht sind die mit Guiding auch für die Fotografie korrigierbar. Eine VNC versuche ich auf jeden Fall auch mal und Schrittmotoren wären auch für mich beim nächsten Projekt die erste Wahl.
Ich habe die Alu-Segmente nicht selbst gemacht, da es ja eine Kauf-Plattform von Astro Optik Martini ist.
Aber wenn ich die Segmente selber machen würde, dann würde ich mir ganz klar eine Vorrichtung bauen, die die Segmente genau in der Achskonfiguration, die man haben will, mit einem Fräser aus dem Alu ausfräst. Praktisch da wo die Auflage-Welle ist, muss man einen Fräser führen.
Ist kein grosses Ding. ;)

Beim 3D Druck fasziniert mich die Präzision. Ich habe den Drucker noch nicht sehr lange, und vor zwei Wochen wäre meine Aussage genauso gewesen wie Deine. Projekte wie dieses:
oder dieses:
haben mich allerdings nachdenklich gemacht und ich würde es gerne ausprobieren.
Ja, klar, fasziniert mich auch.
Aber das Plastikmaterial überzeugt mich nicht und dass es innen drin hohl ist.

Faszinierend finde ich darüber hinaus auch die Tatsache, dass die Segmente eben nicht nur flach, sondern eben eliptisch gekrümt gedruckt werden können, so dass keine horizontale "Verschiebung" auf den Nordlagern entsteht. Ob PLA hier das richtige Material ist, sei mal dahingestellt. ABS als Material könnte da aber durchaus ein netter Ansatz sein. So viele Legosteine können sich doch nicht irren... ;-)
Die Krümmung, sodass keine Verschiebungen auftreten, könnte ein Vorteil sein.
Aber in der Astrofoto-Praxis (für visuell ist das sowieso alles egal! ;) ) habe ich bisher keine Nachteile der geraden Segmente festgestellt.
Die Achsen sollten halt eher glatt sein (kein Gummi), damit das Segment sich leicht seitlich bewegen kann und beim Abrollen findet wohl auch gleichzeitig ohne Probleme die seitliche Bewegung statt.
Ich hatte früher auch gedacht, dass das ein Problem ist. Ist es aber scheinbar nicht.

Mich würde aber auch interessieren, welche schlechten Erfahrungen Du mit 3D Druck gemacht hast und warum Dich die Qualität der gedruckten Teile nicht überzeugt hat. Würde ungern die selben Fehler machen und vielleicht hilft das Jan auch weiter....
Ich habe keinen eigenen Drucker, obwohl es mich schon interessieren würde.
Aber das wäre wieder ein Hobby im Hobby und dazu habe ich keine Lust. ;)
Präzise und masshaltende Teile macht man aus Metall!

Hier mal ein aktuelles Beispiel mit dem 12 Zöller von M51, nur 173 Sekunden Live-Stacking in SharpCap:

M51 Newton 300-1500mm Stack_16bits_173frames_173s siril crop bge bn htr cs.png


Leider war der Newton nicht gut kollimiert und der Fokus war auch nicht optimal.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sebastian,

ja, den Thread hatte ich gestern schon gefunden und gelesen. Auch sehr interessant. Ein paar Verständnisfragen habe ich, aber die stelle ich dort, um hier den Topic nicht zu verschieben.

Viele Grüße,
Alex
 
Hallo Peter,

tolles Foto! Da will ich mit meinem Dob auch mal hin :) Ich beobachte zwar schon seit Ewigkeiten, steige aber gerade erst in die Astro-Fotografie ein.

Aber wenn ich die Segmente selber machen würde, dann würde ich mir ganz klar eine Vorrichtung bauen, die die Segmente genau in der Achskonfiguration, die man haben will, mit einem Fräser aus dem Alu ausfräst. Praktisch da wo die Auflage-Welle ist, muss man einen Fräser führen.
Ist kein grosses Ding. ;)
Ja klar, aber um die Ellipse zu fräsen fiele mir als erstes eine Schablone ein. Wahrscheinlich zuerst auf Papier ausdrucken, dann ausschneiden, dann auf Holz übertragen, möglichst genau aussägen und dann als Führung der Fräse nutzen.... dann das Alu Segment möglichst genau seitlich am Holz befestigen (nicht zu hoch, nicht zu tief, nicht verdrehen etc und das auf beiden Seiten).
Denke auch, dass das geht, wie gesagt... die Frage ist wie wirkt sich z.B. eine Ungenauigkeit von einem halben mm aus? optisch bestimmt vernachlässigbar, da es da ja meist darum geht, das Objekt über einen längeren Zeitraum halbwegs in der Mitte des Okulars zu behalten...
Aber das Plastikmaterial überzeugt mich nicht und dass es innen drin hohl ist.
Tatsächlich bin ich bislang sehr überrascht, wie stabil die Ergebnisse sind. Den Füllgrad kann man natürlich selber bestimmen. Aber bei einer inneren Struktur von 20-30% ist schon eine erstaunliche Festigkeit gegeben.
Die Achsen sollten halt eher glatt sein (kein Gummi), damit das Segment sich leicht seitlich bewegen kann und beim Abrollen findet wohl auch gleichzeitig ohne Probleme die seitliche Bewegung statt.
Ich hatte früher auch gedacht, dass das ein Problem ist. Ist es aber scheinbar nicht.
Nein, das sollte kein Problem sein, da sich das Segment auf der Walze spiralförmig bewegen sollte. Allerdings meine ich mich erinnern zu können, dass Reiner Vogel darauf hinweist, dass die VNC Segmente nur im mittleren Bereich "richtig" gehen. Am Anfang und am Ende gehen sie vor bzw. nach. Das ist aber meist vernachlässigbar, wie Du auch schon berichtest.'
Von daher glaube ich, dass die Krümmung hauptsächlich für den 3D Druck wesentlich ist, da das gedruckte Segment für die gleiche Stabilität breiter sein muss und sich die Verschiebung hier definitiv negativ auswirken müsste.
Ich habe keinen eigenen Drucker, obwohl es mich schon interessieren würde.
Aber das wäre wieder ein Hobby im Hobby und dazu habe ich keine Lust. ;)
Ja, kann ich irgendwo verstehen. Ich habe mir gerade den Ender 5 pro geholt... gibt es aktuell im Sale für 285Euro. Von einem Hobby kann da aber eigentlich nicht die Rede sein... zumindest in den letzten drei Wochen seit ich ihn habe läuft das Ding "out of the box". Einfach nur Modell reinladen und ausdrucken. Kein großes Ding... Techsttage hat für ein paar Euro mehr den Vyper als Referenzdrucker aufgenommen, der auch sehr gut out of the box perfomt hat.
Wenn ich bedenke dass eine Bahtinov Maske zwischen 15 und 40 Euro je nach Größe kostet und im Druck unter einem Euro, habe ich für meine Optiken schon allein dafür ein drittel des Preises raus.... ;)

Aber ich gebe Dir Recht, wenn man die Möglichkeit hat die selbe Präzision in Metall zu erreichen und es sich leisten kann, würde ich das auf jeden Fall auch bevorzugen. :y:

Viele Grüße,
Alex
 
die Frage ist wie wirkt sich z.B. eine Ungenauigkeit von einem halben mm aus?

Das lässt sich an bestimmten Positionen abschätzen, wo es sich nur auf eine Achse auswirkt (vereinfachte Rechnung). Stell dir vor deine zwei Ellipsenstücke sind ein großes. In der Mitte bringst du 0,5 mm Abweichung rein. Dein Teleskop zeigt zum Himmelsäquator und Meridian. Bei meiner Plattform beträgt der Abstand Nordlager zu Südlager 490 mm.

Das wären dann (Python):
math.degrees(math.tanh(0.5/490))*3600 = 210 Winkelsekunden Abweichung rein in der DEC-Achse.

Ich möchte mir das nicht aus Metall selbst feilen wollen, klar feilt man hier keine Kanten von 0,5 mm ein... aber kleinste Abweichungen wirken sich auf das Gesamtbild schon stark aus.

Viele Grüße

Sebastian
 
Hi Sebastian,
Ich möchte mir das nicht aus Metall selbst feilen wollen, klar feilt man hier keine Kanten von 0,5 mm ein... aber kleinste Abweichungen wirken sich auf das Gesamtbild schon stark aus.
natürlich nicht feilen, man fräst das Segment und einfach so mit einer Schablone geht das natürlich nicht.
Die Apparatur, die man zum korrekten Fräsen der Segmente bauen muss, muss natürlich die Genauigkeit, die notwendig ist, gewährleisten.

Könnte man mal ausrechnen, welche Genauigkeit ein Segment haben muss damit eine Abweichung unterhalb der Abbildungsgenauigkeit eines Astrofotos bleibt.

Im Metallbau (Drehen, Fräsen) kann man eine extrem hohe Genauigkeit und Festigkeit erreichen. Ein grosser Teil unserer Technologie beruht ja darauf.
Eine genaue Achsen-Montierung mit seinen Achsen und Lagern beruht ja auch darauf.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

viele machen sich die Ellipsenstücke selbst, aber ich denke wir sind uns alle einig, dass man für wenige Euro bereits sehr exakt gelaserte Teile bestellen kann!

Das wäre meine zweite Option gewesen, falls der 3D Druck zu instabil ist. Davon kann aber derzeit nicht die rede sein. Was ich jedoch immer machen und vielleicht machen muss: ich lass das 20 kg Teleskop nicht auf der Plattform längere Zeit stehen. Ich hätte hier bedenken, dass sich die Rolle leicht ins Plaste drückt. Aber ich hab keine Ahnung ob es so wäre. Bei einer „Metallflosse“ wäre ich da deutlich entspannter.
 
Hallo,

ich wollte nur bescheid geben, dass ich alle CAD-Daten und ein die wichtigsten mechanischen Komponenten zum Download bereitgestellt habe. Wer mag kann sich hier alles nachbauen oder nur ein Anregung holen.

Die License ist MIT, ihr könnt also fast alles damit machen. Viel Spaß damit!

 
Hi Sebastian,
Hallo,

ich wollte nur bescheid geben, dass ich alle CAD-Daten und ein die wichtigsten mechanischen Komponenten zum Download bereitgestellt habe. Wer mag kann sich hier alles nachbauen oder nur ein Anregung holen.

Die License ist MIT, ihr könnt also fast alles damit machen. Viel Spaß damit!

danke für das Projekt.
Hab mir's gerade angeschaut.
Der Antrieb ist eine interessante Variante. Wobei ich grundsätzlich schneckenartige Getriebe mit ihren Fehlern vermeiden würde. Es ginge ja auch ohne, zB mit einem Linearantrieb, der direkt in eine Nut greift.

Bei meiner, die ich jetzt mit Schrittmotor mit Planetengetriebe ausgerüstet habe, wird einfach eine der Wellen angetrieben.
Das ist ja ein Standard und es funktioniert eigentlich gut. Dieses Design ist auch wirklich sehr gut, da es das KISS (keep it stupid simple) Prinzip super realisiert und es ist immer anzustreben, die Komplexität einer Konstruktion möglichst niedrig zu halten.

Aber ich bin mir nicht sicher, ob nicht doch manchmal ein "Schlupf" passiert und das wäre schlecht.
Daher bin ich schon am überlegen ob man mit dem Schrittmotor nicht auch irgendwie direkter antreiben könnte, zB mM am einfachsten (KISS) mit einem Zahnriemen parallel zu einem Segment.
Das Problem ist aber, dass die Segemente sich auch seitlich verschieben. Da geht kein Zahnriemen. Sonst wäre das mM eine sehr gute Lösung. Ich habe ja auch meinen Dobson mit Zahnriemen und Schrittmotoren motorisiert.
Man müsste also den Schrittmotor seitlich verschiebbar lagern. An sich ginge das sehr einfach und präzise mit einer Linear-Führung.


So etwas habe ich auch beim Dobson verbaut und ich würde es auch sofort so machen, aber ich glaube es findet auch noch eine Drehung statt.
Man müsste es mal ausprobieren.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

ich habe mir genau das selbe überlegt gehabt, aber die Bewegung ist leider zu komplex für eine genaue Nachführung mit einem Linearantrieb.

Ich bin auch immer für Simpel und hatte es mit einem Faden probiert, der eingewickelt wird (ähnlich Linearantrieb). Ging nicht gut! Und zu viele Kugelgelenklager machen es auch nicht gerade spielfreier.

Die Schnecke könnte man wegbekommen, wenn man das Segment an die untere Plattform schraubt und einen Zahnriemen auflegt. Der Antrieb sitzt dann mit einer Riemenrolle auf der oberen Plattform. Beides im entsprechenden Breitengradwinkel. Finde es aber nicht wirklich simpler. Könnte aber die Nachführpräzession steigern.

Die Plattform ist im Grunde sehr einfach aufzubauen und auch einzustellen. Der Antrieb besteht im Grunde nur aus der Welle und dem Schneckenradgetriebe. Die Sache mit dem Zahnriemen ist nur nötig, um den Antrieb gut/bequem zu positionieren, aber man kann die Welle natürlich auch direkt ankuppeln und den Getriebemotor oder Getriebestepper auf einer Seite haben ??‍♂️

Viele Grüße
Basti
 
und noch ein Vorschlag meinerseits:
Simpel schön und gut und bewährt hat sich für die visuelle Beobachtung schon einiges. Jedoch ist mein Anspruch eine Belichtung von > 60 Sekunden zu erreichen. Daher halte ich es für wichtig eine gute, stabile und spielfreie Nord und Südlagerung zu erreichen und den Antrieb auf ein Antriebssegment zu „verbannen“. Damit kann man beides getrennt von einander Optimieren, was es natürlich wieder einfacher macht.

Wobei man hier immer wieder betonen sollte, Peter und ich versuchen hier das letzte herauszukitzeln. Wer hier nur ne kleine EQ-Plattform zum visuellen Nachführen braucht, der sollte wirklich keine großen Aufwände treiben. Das geht mit den einfachsten Mitteln ?
 
Jedoch ist mein Anspruch eine Belichtung von > 60 Sekunden zu erreichen. Daher halte ich es für wichtig eine gute, stabile und spielfreie Nord und Südlagerung zu erreichen und den Antrieb auf ein Antriebssegment zu „verbannen“. Damit kann man beides getrennt von einander Optimieren, was es natürlich wieder einfacher macht.
ja, das finde ich auch ein gute Vorgehensweise.
Wobei wenn halt eine Achse der Nordlagerung gleichzeitig auch antreibt und das ausreichend gut funktioniert, dann ist das für mich auch eine einfache Lösung.
Aber wie gesagt 100% sicher bin ich mir da auch noch nicht. Das wird die weitere Erfahrung zeigen.

Für Belichtungen über 60s einer Einzelaufnahme wird man mM zwingend eine aktive Plattform benötigen, die entstehende Fehler an einem Nachführ Stern zB gesteuert durch PHD2 ausgleicht. Da bin ich mir ziemlich sicher. Über die ST4 Schnittstelle sollte das machbar sein und es gibt ja Plattformen die das können.

Wobei man hier immer wieder betonen sollte, Peter und ich versuchen hier das letzte herauszukitzeln. Wer hier nur ne kleine EQ-Plattform zum visuellen Nachführen braucht, der sollte wirklich keine großen Aufwände treiben. Das geht mit den einfachsten Mitteln ?
Oder bei der Langzeit Astrofotografie, wirklich nicht vergessen, durch Live-Stacking von Kurz-Belichtungen. Da braucht's keine aktive Nachführung. Das einzige Problem sind halt entstehende Ränder durch die vorhandene Drift. Aber das kann man durch andere Methoden klein halten.

Live-Stacking von Kurz-Belichtungen wird mM sowieso eine Standard Methode der Astrofotografie werden oder ist es schon.
Da braucht's kein komplexes Guiding oder super genaues Polar Alignment.
Möglich ist es halt durch das geringe Ausleserauschen der neueren CMOS Sensoren. Die werden auch mit ziemlicher Sicherheit noch besser werden.

Gruß
Peter
 
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