Polausrichtung mit Dobson EQ Plattform - Welche Möglichkeiten gibt es?

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Counterfeiter

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Hallo Leute,

ich habe mein erstes 8" Newton Spiegelteleskop mit Rockerbox erst im September letzten Jahres gekauft und dachte die Frage (Anfänger) passt hier evtl. am Besten rein.

Ich habe die letzten Tage angefangen eine EQ-Plattform für das Dobson zu bauen und habe ziemlich peinlich darauf geachtet, dass alle Maße sehr exakt sind und kein/kaum Spiel vorhanden ist. Okay es ist nur Holz und es kann Quillen und Schrumpfen, es hat also seine Limits...

Nun zur Frage: Welche Möglichkeiten gibt es für das Polar-Alignment und welche findet ihr praktisch, wenn es nicht nur um die visuelle Nachführung gehen soll?
Wenn ich nun ein paar Langzeitbelichtungen machen möchte, möchte ich ungern das meine Vorarbeit bei der Plattform durch das schlechte Polar-Alignment getrübt werden. Ein paar Ideen hatte ich mir schon angeschaut:

  1. Einen Polsucher im richtigen Winkel an das Südlager. Nachteil, so ein Polsucher mit Winkel kostet >100 € und wäre dann definitiv das teuerste Bauteil der ganzen Plattform.
  2. Einen legalen grünen Laser (ja, ich hab auch schon mitbekommen, dass die nicht beliebt sind... den Grund, außer Voodoo und haben wir schon immer ohne gemacht, hatte ich trotzdem noch nicht verstanden) der ebenfalls im passenden Winkel am Südlager angebracht ist.

Variante zwei (Laser) und dann das Kochab-Ausrichten klingt mir nach einer recht frustfreien Ausrichtung. Oder was meint ihr? Habt ihr ähnliches schon probiert?

Für mich stellen sich dann noch weitere Randfragen.
Gibt es eine Formel die mir sagt, bei welchem Fehlwinkel bei einem Alignment, der sich aufsummierende Winkelfehler auf dem "Target" wächst?

Wie kalibriere ich den Polsucher/Laser Winkel auf den Winkel der Plattform, gerade wenn man dann doch mal den Breitengrad leicht um ein halbes Grad variiert?

Schon mal vielen Dank für eure Antworten.

Viele Grüße

Sebastian
 
Hallo Sebastian,

wenn die Polhöhe deiner Plattform mit deiner geografischen Breite übereinstimmt, und du das ganze ordentlich in Nord- Südrichtung waagrecht aufstellst (Wasserwaage), dann reicht das für visuelle Beobachtung locker.

Zum Fotografieren würde ich dir Einschreinern empfehlen. Die Methode hat zwar schon 2 Jahrhunderte überlebt, lohnt sich aber immer noch. Du ersparst dir sämtliche Neuinvestitionen und Verrenkungen mit irgendwelchen Polsuchern, die du ja auch noch wirklich parallel zur Stundenachse des Systems ausrichten musst. An einem festen Standort, den du öfters nutzt, solltest du in einer viertel Stunde mit der Schreiner Methode fertig sein.

CS Gerhard
 
Servus zusammen,

Langzeitbelichtungen mit Dobsonmontierung wird wahrscheinlich keine Freude machen, egal wie toll die EQ-Plattform eingenordet ist. Nach einer Stunde Nachführung muss das ganze Teil zurückgedreht werden und wenn man verrutscht, dann war's das mit der Einnordung. Außerdem kommt ja dann trotzdem die Bildfelddrehung dazu.

Es gibt natürlich auch tolle DeepSky-Fotos, die mit Dobsons gemacht werden, da hat aber eine Einzelaufnahme ein paar Sekunden und nicht mehrere Minuten. Ich will jetzt natürlich nicht sagen, dass das was du @Counterfeiter vor hast unmöglich ist, aber wahrscheinlich sehr aufwändig.

Ich bin jetzt auch einfach mal davon ausgegangen, dass wir hier von Deepsky-Objekten reden. Planeten, Mond, Sonne geht natürlich mitm Dobson super!

Btw: mit welcher Kamera soll den eigentlich fotografiert werden?


Grüße
Mathias
 
Gibt es eine Formel die mir sagt, bei welchem Fehlwinkel bei einem Alignment, der sich aufsummierende Winkelfehler auf dem "Target" wächst?
Meine Faustformel dazu ist:
In 4 Minuten ist der Bildfehler gleich dem Ausrichtungsfehler, aber eine Einheit tiefer - Beispiele:

- 1 Grad Ausrichtungsfehler ergibt nach 4 Minuten 1 Bogenminute Bildfehler.
- 20 Bogenminuten Ausrichtungsfehler ergeben nach 4 Minuten 20 Bogensekunden Bildfehler.

Diese Formel reicht für rund 2 Stunden Belichtungszeit, danach steigt der Fehler weniger stark bis er nach 6 Stunden den maximalen Wert, den des Ausrichtungsfehlers erreicht.

Gruß Helmut
 
Hallo,

schonmal danke für die ersten Hinweise.

Ich habe es jetzt so Verstanden: wenn ich nach ner Stunde die Plattform zurückstelle ist die Bildfelddrehung nicht mehr korrekt. Das ist natürlich ein Limit, mit dem ich dann leben muss. Ich werde dann also am Anfang alles nur maximal eine Stunde belichten können.
Aber was sollte nach einer Stunde noch verrutschen? Das Teleskop steht gut auf der Plattform und die Plattform auf dem Boden...

Gerhard, bei der Methode wäre es doch sicher auch praktisch mit einer schon gut Ausrichtung zu starten, oder? Oder reicht da eine Kompasseinnordung um bei einer viertel Stunde Arbeitszeit zu bleiben?
Ich glaube als Anfänger wird das sicher ssseeehr viel länger dauern... sagt mir schonmal mein Gefühl...

Die Bilder aus der Galerie sind ziemlich interessant, besonders für Anfänger. Ich denke mal ich möchte mit der Plattform wenigstens 60 Sekunden pro Bild belichten können.
Oder meint ihr es ist unrealisitsch?

Danke

Viele Grüße Sebastian
 
Hallo Sebastian,

wenn deine Polhöhe stimmt und die Plattform wirklich waagrecht steht, musst du hauptsächlich ordentlich nach Norden ausrichten. Dazu suchst du dir einen Stern im Süden und bringst ihn, am besten leicht defokusiert auf ein Fadenkreuz und führst nach. Weicht der Stern (im Newton!) nach oben oben ab, musst du die Plattform etwas nach links korrigieren, beim Abweichen nach unten entsprechend nach rechts. Das Verfahren ist recht empfindlich und führt schnell zum Erfolg.

CS Gerhard
 
Ich denke mal ich möchte mit der Plattform wenigstens 60 Sekunden pro Bild belichten können.
Oder meint ihr es ist unrealisitsch?

Hallo Sebastian,

das ist schon sportlich, so viel muss es aber vielleicht auch nicht sein.
Ich schaffe mit meiner manuellen Plattform ca. 2 Sek. und das ist damit möglich:

Gruß,
Holger
 
Nachtrag:

Ich habe es jetzt so Verstanden: wenn ich nach ner Stunde die Plattform zurückstelle ist die Bildfelddrehung nicht mehr korrekt. Das ist natürlich ein Limit, mit dem ich dann leben muss. Ich werde dann also am Anfang alles nur maximal eine Stunde belichten können.

Ich muss bei meiner dürftigen Plattform spätestens nach 30 Minuten zurückstellen, eher früher.
Dann muss ich erst einmal das Objekt wieder neu einstellen / aufsuchen. Meist drehe ich dabei auch die Kamera ein paar Grad mit dem Uhrzeigersinn und weiter geht es mit dem Framesammeln.
Eine leicht verdrehte Ausrichtung macht bei mir beim Stacken mit fitswork nichts aus. Da werden zwei oder mehr Sterne markiert und dann beim Stacken automatisch passend gedreht.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

Vielen Dank für die viele Tipps.

Helmut, diese Faustformel ist so viel besser als eine Formel. Vielen Dank dafür!


Also, dass nervigste bei der Ausrichtung wird wohl das einnorden sein. Da beim Einscheinern das Teleskop schon auf der Plattform steht, müsste ich die gesamte Plattform am Südlager links/rechts drehen und wenn der Untergrund uneben ist, fange ich noch an alles wieder in Waage zu bringen. Dann wäre es doch das Beste einen Laser am Südlager zu befestigen, der über die Breitengradausrichtung schwenkbar ist. Den könnte ich mit dem vorderen Teil der Plattform vor jedem Einsatz genau "kalibrieren" (siehe roten Pfeil in Zeichnung). Dann den Laser in den Himmel richten nach Kochab ohne Teleskop ausrichten....
Dann die Korrektur des Breitengrades mit dem Einscheinern. Oder spricht da etwas dagegen?

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@komposer Die 60 Sekunden habe ich einfach aus den Bildern der Galerie heraus gelesen. Aber das ja wirklich erstaunlich, was auch mit dieser kurzen Belichtungszeit geht... Wahrscheinlich muss ich dann einfach mal meine eigenen Fotographie versuche unternehmen.

Aber wie ihr seht, plane ich es gern vorher gut durch. Möchte mir einfach den Aufbaufrust vor Ort sparen und lieber schön Sterne gucken und auch mal Fotographieren...

Viele Grüße

Sebastian
 
Servus zusammen,

Eine Bildfelddrehung entsteht bei ordentlicher Polausrichtung nicht!

Genau das hab ich damit gemeint:
wenn ich nach ner Stunde die Plattform zurückstelle ist die Bildfelddrehung nicht mehr korrekt

Das die EQ-Plattform solange sie nachführt keine Drehung hat ist mir klar, aber wenn ich zurückstelle und neu einstelle, dann ist doch eine da. Oder hab ich da einen Gedankenfehler?

Grüße
Mathias
 
Hallo Mathias,

bei mir ja, deswegen drehe ich die Kamera dann manchmal etwas im OAZ aber den Rest erledigt das Stackprogramm.

Gruß,
Holger
 
Moin,
Ich denke es hängt auch stark von der Güte der eq ab. Ich habe mir eine aus Stahl für meinen 14" gebaut. Um lange Belichten zu können ist folgendes wichtig. Harter Untergrund, Nivellierbare Eq. , Wasserwage. Damit erstmal aufstellen und grob nach Norden einteilen. Den Rest mache ich über Einscheinern. Das eliminiert alle Fehler, kann aber auch langwierig werden. Meist brauche ich eine Runde also ca. 35 Minuten für eine gute Ausrichtung. Mit Lasern etc habe ich schon probiert. Das mag am Anfang genauer sein aber übers Einscheinern kommt man da nicht vorbei. Die Fluchtfehler des Auges etc. sind einfach zu groß. Kompass geht bei mir eh nicht und da muss man ja auch die örtliche Abweichung und einen sehr guten Kompass haben. Es folgt also wieder Einscheinern. Das gute an der Methode ist ja das am Anfang der Fehler deutlicher zu Tage tritt. Man kann dann selbst entscheiden wieviel man Scheinern will. Zum Schluss sind die Abweichungen dann so minimal das es einfach länger dauert sie zu erkennen. Es gibt noch die Methode mit der man am pol einen Stern sucht und die Abweichung auf zwei Punkten der eq Laufstrecke vergleicht. Muss ich daheim mal raussuchen.Aber auch diese Methode ersetzt das Scheinern nicht. Im besten Falle habe ich ca . 5 min ohne größere Probleme. Allerdings ist der ganze Aufbau, Dobson mit Eoskamera auf eq auch nicht gerade stabil. Aber es geht mit Geduld.
Und was auch immer wieder eingestellt werden muss ist der Motor. Er ist jedesmal nicht in der richtigen Geschwindigkeit. Also nochmal 20min um das einzustellen
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Grüße Sebastian
 
Hallo Sebastian,

danke für deinen Bericht. Klingt fast so als wenn nichts am Einscheinern vorbei führt. Ich denke ich werde das einfach mal probieren, der Laser ist ja dann auch noch schnell gekauft.

Wenn du alles gut eingestellt hast, wie lange kannst du dann belichten? Oder meinst du wirklich 5 Minuten??

Mit der abweichenden Motordrehzahl sollte ich keine Probleme haben, da mein DC Motor eine Drehzahlrückführung hat und einen Regler erhält. Gibt also nur eine "go" Taste und los gehts.
Ich hoffe nicht das ich Instabilitäten bekomme. Bisher fühlt sich alles recht stabil an. Ich habe aber auch noch nie eine andere Plattform sehen dürfen.... Ich hatte mich nur durch die google Bildersuche gearbeitet und dann entschieden, wie ich es bauen möchte.
Bei mir bestehen die Nordlager aus Kugellagern mit U-Nut und darin wird das runde Elipsenstück genau geführt. Ich glaube dieses Video zeigt was ich meine:


Ich hoffe zum Schluss führen alle Methoden zum Erfolg.... vielleicht auch nicht... gestern wollte ich es testen und schwupp kam ein Schauer :-/

Viele Grüße

Sebastian
 
Naja ich sag mal 14" mit f6 und 15kg Spiegel ist halt was anderes. Mein Hebelarm ist 2meter. Gesamtgewicht liegt bei locker 30kg. Das ist dann schon schwammiger. Der Spiegel damals vor 20 Jahren war günstig weil er dicker war. Ein Tscheche wenn ich mich recht erinnere.
Und das Einscheinern ist mir im Blut weil ich damals mit meinem ersten Teleskop Meade Starfinder 8" auf Deutscher Montierung nichts anderes kannte. Nix goto und gps. Aber wenn man das einmal verinnerlicht hat finde ich das es super geht. Du kannst ja die Eq auf ein weiters Brett stellen sodass du das Südlager mit Schrauben ein paar Grad zur Seite drücken kannst. Dann hast du eine sehr feine Azimutverstellung. Alt geht ja vertikal über eine Schraube auch im Südlager.
Zu den Zeiten. Ich habe die Eq letztes Jahr gebaut und das nur für Planetenaufnahmen nutzen wollen. Bin dann aber nicht mehr dazu gekommen. Zwischendurch habe ich mal aufgebaut und gemessen wie lang ein Stern im 5mm Okular auf der Stellle bleibt. Das waren ca. 30min. Aber nicht vergessen, die Plattform muss Stabil sein und vor allem muss gut Druck auf der Antriebswelle liegen, das habe ich von Natur aus.
Und für die 30 Minuten habe ich trotz allem gut 45 min Gescheinert. Für lucky imaging super. Obs für Deepsky reicht weiß ich nicht war ja nur mit dem Auge kontrolliert. Aber 5 min sollten da für einen DS typischen Sensor drinnen sein.
Und noch ein Thema,die Rückstellung. Am besten man kann den Motor abkoppeln, ich habe das nicht aber die meine plattform fixieren ich zusätzlich noch mit Zelthaken im Boden von daher verrutscht nichts wenn ich die Plattform über die Haftreibung hinweg über die Wellen ziehe. Deine Lösung finde ich aber auch ganz schick. Sollte bei den Belastungen reichen.
Hier habe ich auch noch den link zum Alternativen Scheinern gefunden.
Aber aufgepasst diese Variante ist nur so semi genau weil eben polaris genommen wird und nicht die genaue Polposition
Grüße Sebastian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sebastian,

ja das sagst du was... die Hebelwirkung hatte ich so gar nicht auf dem Schirm und war sehr überrascht wie stark es doch die Konstruktion belastet. Es ist direkt im ersten Testlauf ein Winkel gebrochen. Ich habe die Winkel nun verstärkt und mit weniger Infill und mehr Vollmaterial gedruckt... nun halten Sie gut. Mein 8" ist bei ca. 1,6 m und mit Rockerbox, wie ich es auf die Plattform stelle, bei 20 kg.
Also gegen deine Metallkonstruktion habe ich nur Spielzeug, aber obwohl es nur ein bisschen Plaste ist, fühlt es sich erstmal sehr robust an.

Ich werde mal schauen das meine Frau Ihre Kamera nen Gitter einblenden kann, ein Fadenkreuzokular habe ich auch noch nicht.... Ich möchte es jedenfalls zu Anfangs vermeiden mit Laptop und Kabellage auf dem Feld zu stehen... Da muss ich später mal sehen, ob das was für mich ist oder ob mir die Kamera im Okularauszug ausreicht.

Das mit dem Gewicht auf den Nordlagern habe ich umgangen, indem ich ein Zahnrad mit Modul 0,8 auf die Polachse gelegt habe. Davon habe ich dann ein Stück mit Halterung gedruckt und eine Schneckenwelle von RS-Components auf eine 6 mm Achse gesteckt habe. Durch die Winkel kann ich das Spiel in drei Achsen sauber einstellen. Ich habe genau 34 Zähne für 60 Minuten. Es wird sich zeigen wie genau der 3D Drucker das Zahnrad drucken konnte und wie die Nachführung, über einen Zahn hinweg (ca. 2 Minuten), "jittert".

1645261812609.png


Der erste manuelle Testlauf sah so aus:
1645261988473.png


Für weitere Tipps, z.B. wie man das Einscheinern erleichtern kann oder die Präzession der Plattform erhöhen, bin ich dankbar!

Viele Grüße

Sebastian
 
Leider verstehe ich das Prinzip dieser Plattformen nicht. Daher habe ich eine dumme Frage: Wie weit Richtung Ost und Richtung West kannst du den Dobson drehen um einzuscheinern?

Gruß Helmut
 
wie die meisten EQ-Plattformen die ich gesehen habe, habe ich mich an 7,5 Grad in Ost und auch West gehalten... also kann 1 h nachgeführt werden (15 Grad)
 
Hi,
habe gerade erst bemerkt das wir den selben Vornamen haben, da bin ich immer überrascht weil meine Generation (Bj. 80) das nicht so oft hat :-).
Zum Thema , ich nehme an Du hast Dir schon alles reingezogen was es so gibt zum Thema EQ Plattfrom gibt?
-> sehr zu Empfehlen Dobsons bauen und Deep Sky, Reiner Vogel
Ich bin ja eher der Praktiker, das schiebe ich mal vorneweg weil mein Kopf mit Rechnen etc. nicht mehr so warm wird. Die Berechnung der Teilsegmente war schon schwierig da rein zu bekommen. Deshalb sind alle Aussagen mehr so intuitiv!

Dein Antrieb mit DC Motor und Zahnsegment ist im Prinzip eine nette Idee um die Problematik der Haftreibung der Klassischen Kombination zu umgehen. Zwangsführung sozusagen. Das Problem dürfte da aber die Schnecke sein. Lies mal hier im Forum mal wieviel Aufwand manche betreiben um Ihren normalen Deutschen Montierungen die Periodischen Fehler der Schnecke auszutreiben (Stichwort PEC). Das Problem hat man bei Schnecken immer, und dann kommt noch dein "Plastikzahnkranz" dazu. Der Zahnkranz aus ABS (?) wird sich mit der Zeit so verändern das zumindest die Motordrehzahl eine andere sein muss. Das liese sich durch deine Motorkontrolle ja auffangen, ist im Übrigen bei den Haftreibungskombinationen nicht anders. Irgendwann sind die Alusegmente nunmal abgenutzt.
Du könntest auch eine Messingzahnstange auf einer Form im Schraubstock biegen das hält sicherlich länger durch.
Aber den Schneckenfehler wirst Du nur mit einem Intelligenten Steuerung eliminieren können. Die Teenastro hat zwar auch keine PEC aber man könnte sie als Krücke adaptieren und mit einem Laptop über Software und Guidecam dazu bringen eine PEC durchzuführen.
In der Dobson Bibel von Kriege/Berry (The Dobsonian Teleskope ersch. Datum 1997) steht auch schon was zu den EQ´s, dort wird erwähnt das ein gewisser Herr Tom Osypowski dem Südlichen Lager auch einen Motor zur Alt-Verstellung spendiert um die Fotografische Nachführung zu verbessern. Incl. Handbox für die elektronische Verstellung. Auch das könnte mit der Teenastro machbar sein. Allerdings dann mit Schrittmotoren.

Jetzt kann man natürlich Fragen das wenn man schon Teenastro und PEC mit Guidcam macht, man sich nicht gleich eine passende Monti kauft, aber das lasse ich mal raus. Bei 8" ist das natürlich viel Bastelei die man einfacher haben könnte aber neben dem Argument Geld finde ich so Experimente immer tool. Interessanter wirds natürlich wenn man Öffnungen bewegen will die nur noch auf sauteuren stationäre Montis passen.
Ich mein, hier im Forum gibts jemanden der mit seiner EQ Plattform ohne Motor Planeten Lucky-Imaging macht und die Plattfrom dabei an einer Schnur zieht!
Die Ergebnisse sind sehr sehr gut und absolut vergleichbar mit Klassischen Aufbauten. Also immer ran an de Speck :)

Da ich da nicht so Firm bin zu berechnen wie stark der Schneckenfehler in dieser Kombi wirkt würde ich vorschlagen du machst es frei nach dem Motto "Versuch macht Klug". Ich würde mal vermuten das er mindestens drei, viermal zu Tage tritt da die Schnecke ja ca. 4 mal so kurz ist wie das Zahnradteilsegment. Ich habe schon Lösungen nur mit Zahnrädern im Netz gesehen damit lässt sich das natürlich umgehen. Da es ja kaum Kraft braucht sollte ein Antrieb mit Schrittmotor gut funktionieren. Meine hat ja auch nur einen DC mit Untersetzung (EQ1 Motor). Problem mit der Zwangsführung ist halt die Entkopplung zum zurückziehen. Das muss dann irgendwo im Vorgelege passieren. Z.b. den Zahnriemen entspannen indem man die Motorplattform auf Langlöcher setzt und den Riemen auspannt.
Was Du warscheinlich nicht machen wirst ist das ganze auf dem Plastikkistchen zu lassen, da sind die restlichen Fehler quasi obsolet. ;)
Hast du beim Bau der EQ auch beachtet das der Teleskopschwerpunkt durch die Polachse geht? Das ist ein wichtiger Punkt da es sonst schnell wackelig wird.
Und mit Schwerpunkt ist der Gesamtschwerpunkt gemeint also nicht die Achse der Höhenräder des Dobsons. Rockerbox etc. gehört auch dazu.

Und bei aller Bastelei, um eine sehr gute Einnordung kommts Du nicht herum! Und da wir nun wenig bis keine Knöpfe drücken können und auch nix da ist was für uns Rechnet bleibt es beim Scheinern. Bei einer perfekten und stabilen Einnordung und einer durchdachten Plattform geht was. Aber nur wenn beides passt.
Das gilt ja eh für alle unterbauten. Eine 10micron 2° von der perfekten Position lässt die Sterne auch rotieren o_O

Ich würde so vorgehen, Einnorden mit Telrad o.ä. nach Anleitung im obigen Link, dann bist Du schonmal in der Nähe. Dann eine Runde Scheinern.
Das dürfte insgesamt am schnellsten gehen. Und wie gesagt, ohne Plastikkiste und Unterlegkeile auf Stabilem Boden.

Grüße
Sebastian
 
@ Helmut,
Du stellst die Plattform auf Anfang und lässt laufen, den Dobson kannst Du ja in jede beliebige Position am Himmel einstellen. Am Endpunkt der Laufzeit musst Du die Plattform wieder auf Anfang ziehen und den Dobson erneut auf das selbe oder ein anderes Objekt einstellen. Also spätestens nach der Laufzeit der Plattform ist das Objekt weg was ja Visuell nicht so wichtig ist. Fotografisch wäre es blöd wenn du in dem Moment noch ein paar Minuten Belichten willst aber das kann man ja entsprechend vermeiden.
Sebastian
 
Hallo Sebastian...

also das mit dem Namen kann ich nicht bestätigen... Wir waren drei Sebastians in der Klassenstufe... (86er Bj.) :D

Komme gerade von draußen... es ist wie verhext, sobald ich aufgebaut habe ziehen die Wolken auf.... argg.... Test lässt also weiter auf sich warten...

Die Abnutzung zwischen PETG und Metall ist sehr gering. Bei Alu auf Stahlrolle, kann ich mir das aber gut vorstellen. Im Allgemeinen ist es so, dass einige Kunsttoffarten sehr gern für Gleitlager und Zahnräder benutzt werden (z.B. Nylon), da keine Schmierung wie bei Metall auf Metall nötigt ist. Aber gut.. allgemeine Wartungsarbeiten sind einkalkuliert, man muss dann nur den Fehler wahrnehmen können und handeln... das wird wahrscheinlich der schwierigste Teil dabei sein.

Das Zurückstellen würde ich wirklich gern manuell tun. Dafür habe ich leider keine mechanische Lösung. Ich kann nur den DC-Motor rückwärts drehen lassen. Leider braucht es dann 1,5 Minuten bis er wieder die Stunde zurückgefahren ist und es neu losgehen kann. Das wäre natürlich sonst mit einem kleinen Schubs erledigt.

Von den Schneckenfehlern bei den Montierungen habe ich auch schon viel gehört. Ich muss wirklich einfach mal probieren wie sich das auswirkt... Ich hatte mir letzten zwei Steckwellenadapter gedruckt und zwar auf 11,8 mm und 12,0 mm. Ich konnte danach nur einen Fehler von 0,02 mm ermessen und war wirklich positiv überrascht vom Drucker.

Meine Rechnung zum Schneckenfehler wäre wie folgt:
Gegeben: Modul mit 0,8 und 34 Zähne die Stunde
60 Minuten / 34 Zähne = 1,765 Minuten pro Zahn
0,8 * Pi = 2,513 mm Zahngröße/Zahnperiode
2,513 / 1,765 = 1,42 mm pro Minute
1,42 mm / 60 = 0,0237 mm pro Winkelsekunde

Das klingt wenig, ist aber schon recht viel. Bei den guten Montierungen ist alles so klein gehalten, dass es hier um einige 100 nm pro Winkelsekunde geht... Dadurch das das Zahnrad bei der Plattform einen Durchmesser von knapp einem Meter hat, ist es ziemlich grobe Technik. Auch wenn ich natürlich nur 1/24tel des Zahnrads benötige.

Für alle Fälle habe ich einen Plan B: das Zahnradstück aus 5 mm Messing lasern lassen. Das bringt Steifigkeit und die Abweichung des Zahnrads auf die Winkelsekunde runter. Denke, dass das schon ab 30 € machbar ist.

Aber wie du schon sagst, die ganze Rechnerei nützt auch nichts, wenn es am Schluss doch nicht funktioniert (z.B. Zahnrad gibt unterschiedlich bei Belastung nach). Den Massenschwerpunkt habe ich jedoch beachtet, man kann die 20 kg tatsächlich mit dem kleinen Finger von 0 bis 60 Minuten schubsen (wenn die Schneckenwelle nicht eingekoppelt ist)....

Stepper Motoren (Teenastro) finde ich nicht so prickelnd. Stepper Motoren haben ziemliche Winkelfehler und die meisten Treiber machen ganz schöne Geräusche und Vibrationen. Ein DC Motor mit Getriebe und Encoder kostet zwar einiges mehr, aber ist dafür lautlos. Ich muss aber zugeben, ich hatte noch einen herumliegen. Ansonsten kostet dieses Modell welches ich aus einer alten Labarmaschine habe schon 200 € gebraucht.

Einscheinern könnte anstrengend werden. Meine Frau ihre alte Nikon D60, mit der ich erste Versuche machen möchte, hat weder Gitterlinien noch Live View... Ich muss dann mal sehen, wie ich damit zurande komme.

Viele Grüße

Sebastian
 
Hi Sebastian,
Stepper Motoren (Teenastro) finde ich nicht so prickelnd. Stepper Motoren haben ziemliche Winkelfehler und die meisten Treiber machen ganz schöne Geräusche und Vibrationen.
ich bin gerade dabei die Dobson Montierung meines 12 Zöllers mit Stepper-Motoren auszurüsten.
Man muss die TMC-Treiber nehmen. Damit sind Stepper praktisch lautlos.

Ich habe ja auch eine Martini EQ Plattform, mit der ich DeepSky Astrofotografie mache und ich sehr zufrieden bin.
Ich wollte auch eine andere, neuere Plattform einsetzen.
Dazu habe ich versucht die 2 Plattformen auch wirklich quantitativ in der Nachführ-Qualität zu vergleichen.

Dazu habe ich den SchlechtWetterMontierungsTester zusammen mit dem Guiding-Programm PHD2 benutzt. Siehe diesen Faden hier:

Man bekommt damit sehr gute Nachführ-Diagramme der Plattformen und kann damit auch wirklich Unterschiede oder Verbesserungen beurteilen.
Übrigens haben beide Plattformen das Verhalten gezeigt, dass die Nachführung immer mal wieder so alle 10s -1min, einen kleinen Ruck produzierte.
Ich denke das ist ein Verhalten, das durch die mechanische Lagerung und Antrieb über die Segmente verursacht wird und wahrscheinlich schwierig zu beheben ist.

Bei der Kurzbelichtungsmethode mit Live-Stacking, die ich benutze, spielt das keine grosse Rolle. Mir reichen 1-10s als Sub-Belichtung.

Zur Polausrichtung:
Da bei einer EQ-Plattform die Pol-Achse nicht als echte Achse vorhanden ist, muss man mM allein schon deswegen Methoden benutzen, die die Achse über das Teleskop überprüft. Dadurch prüft man auch automatisch an der einzigen wichtigen Stelle.

Man könnte auch zB in NINA die automatische Polausrichtung benutzen.
Das habe ich als kleines Test-Projekt in meiner "Pipe-Line". ;)
Es müsste eigentlich funktionieren und wäre super komfortabel.

Wichtig ist auch bei einer sehr genauen Pol-Ausrichtung, dass die Plattform entsprechende zusätzlich Mechanik hat mit der die Pol-Achse in der Höhe und der Seite fein verstellt werden kann. Am einfachsten ist das durch eine Feineinstellung des Süd-Achsen Lager. Höhe geht zB sehr einfach durch ein Gewinde, dass das Lager in der Höhe verstellt. Seite ist etwas schwieriger.

Gruß
Peter
 
Hallo Sebastian,

schönes Projekt hast du da.
Da werde ich mir in Zukunft bestimmt mal was abschauen.

Frage:
Den Massenschwerpunkt habe ich jedoch beachtet, man kann die 20 kg tatsächlich mit dem kleinen Finger von 0 bis 60 Minuten schubsen
Wie hast du denn den Massenschwerpunkt bestimmt? :unsure:
Bei mir wären es immerhin 32kg.
Und die Drehachse der Plattform muss ja dann möglichst genau durch den Schwerpunkt gehen gehen.
Wieviel Toleranz ist da zu verkraften?

Gruss
Thorsten
 
Hallo,

Peter, gibts da keine APP für iOS? Dann würde ich das Handy ans Okular schnallen und mit der Hilfe Einscheinern... das wäre ein Träumchen.

Ja, je nach Treiber gibts natürlich auch sehr Geräuscharme und hochwertige. TMC sind hochwertige! Wobei der Preis schon wieder hoch ist, dass man Richtung DC-Motor mir Encoder gehen könnte, dann gibts keine unbemerkten Schrittverluste.

Thorsten, ich kann dir leider gar nicht sagen ob das so relevant ist. Ich habe nichts anderes probiert. Die Rockerbox habe ich mit der Blackroll von meiner Frau auf Schwerpunkt geprüft und das Newton greift an der Rockerbox an den Auflagen an... eigentlich war es recht schnell und einfach herauszufinden.

Viele Grüße

Sebastian
 
Und wie soll das gehen?
Dass der Schwerpunkt in horizontaler Richtung in der Mitte ist, ist klar,
aber die vertikale Position vom Schwerpunkt inklusive Rockerbox, wie bekommt man die "einfach"? :unsure:

Rockerbox *seitlich* drauflegen?
Und dann
[ (Teleskophebelarm x Teleskopmasse) + (gemessener Rockerboxhebelarm x Rockerboxmasse) ] / Gesamtmasse?
So könnte es ggf. gehen, wenn die Rockerbox nicht zu unförmig ist... :cool:
Das bewegliche Teil der Plattform sollte ggf. auch mit beachtet werden(?)

Die Genauigkeit mit der Blackroll scheint mir nicht besonders hoch,
aber wenn du das Ding trotzdem dann mit dem kleinen Finger bewegen kannst,
dann ist das Verfahren absolut ausreichend.
Was nicht wirklich überraschend ist, denn die Kraft am Hebelarm des Fehlers ist ja nur
sin(7,5°) = 0.13x die Gewichtskraft, und das nur mit dem Hebelarm des Fehlers.
Am Antrieb entsprechend weniger.
Z.B. Fehler 5cm, Masse 20kg => Drehmoment 0.13x20x5 "kg·cm"
Ist der Antrieb 100cm weg, dann bleiben dort noch 0.13x20x5/100 = 130g
Das beruhigt mich... :cool:
(Habe ich mir gerade im Kopf so zusammengeknobelt, sollte es falsch sein bitte sagen.)

Thorsten
 
Die Formel passt (Korrektur) nicht ganz (siehe: Massenmittelpunkt – Wikipedia). Ich denke den Schwerpunkt musst du nicht auf den mm ermitteln. Einfach weil du auch zwischen einem 600 g und einem 20 g Okular wechseln könntest und weil ich viele Plattformen gesehen habe, wo das Teleskop zum Schluss „nur“ auf Anti-Rutsch-Streifen gepackt wird.

Im exakten Fall willst du aber deine Drehachse genau auf die Mitte stellen und auch deinen Schwerpunkt zwischen Nord und Südlager erwischen!

Daher habe ich mir für meine Rockerboxfüße Halterungen gedruckt, gleich mit Schräge zum „rein rutschen“. Geht Super... Stell gleich immer Rockerbox und Newton zusammen drauf.

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Zuletzt bearbeitet:
Ja, 3D-Drucker sind einfach eine superpraktische Sache.
Einer hat sie mal als "Lückenfüller" bezeichnet.
Man hat Teil A und Teil B, und die "Lücke" dazwischen wird mit einem Teil aus dem 3D-Drucker "gefüllt".
Seit 3 Jahren oder so habe ich auch einen.

Vor einigen Jahren habe ich auch mal ein bisschen so eine Dobson-Plattform geplant.
Das Problem war dass mein Teleskop relativ schwer ist, der Schwerpunkt recht hoch, und die geographische Breite recht niedrig.
Deshalb interessieren mich die Erfahrungen mit "unpräziser" Anpassung an den Schwerpunkt.
Eine Lösung könnte sein, das Südlager etwas erhöht anzubringen.

Ein weiteres "Problem" ist dass ich Perfektionist bin.
Warum etwas schlecht machen wenn man es mit wenig Mehraufwand auch gut machen kann? ;)

Gruss
Thorsten
 
Hi Thorsten,
Deshalb interessieren mich die Erfahrungen mit "unpräziser" Anpassung an den Schwerpunkt.
meine Erfahrung mit 3 verschiedenen Newtons (6, 12, 20 Zoll) auf der Martini Plattform.
Es ist in der (meiner) Praxis ziemlich schnuppe. ;)

Ich habe am Anfang einfach durch Verschieben des Newtons auf der Plattform versucht, den Punkt zu finden, an dem der Schwerpunkt auf der Achse liegt.
Erkennen wollte ich es daran, dass eine Bewegung auf den Segmente kein Hoch und Runter kennt. Das sollte mM so sein, wenn er korrekt auf der Achse liegt.
Ich konnte so einen Punkt nicht wirklich finden. Ganz nach vorne, ganz nach hinten, irgendwie war alles gleich.
Auf alle Fälle war die Nachführung beim 6 und 12 Zöller kein Problem.

Beim grossen 20 Zöller habe ich sowieso keine Freiheit auf der Plattform. Der passt gerade so drauf. Aber auch mit ihm ging die Nachführung.
Allerdings soweit ich mich erinnere ging es nur runter zu. Die andere Hälfte der Segment Bewegung müsste der Motor nach oben schieben. Das ging glaube ich beim 20 Zöller nicht (Ist schon ne Weile her).

Gruß
Peter
 
Also bei mir war es tatsächlich etwas anders. Die Plattform "flutsch" wie auf Eis... wenn ich es nur auf den Lagern hatte und links und rechts (west, ost) nur einen cm daneben lag, wäre es sofort beschleunigend gegen den Endanschlag der Elipsenstücke gefahren. Was aber auch mein Erwartungshaltung war.

Zwischen Nord und Südausrichtung (vor zurück) war der Unterschied dann deutlich geringer. Zum Schluss ließ sich aber ein Punkt finden an dem man es mit einem Finger in die gewünschte Position fahren konnte. Also alle Winkelpositionen sich mit weniger Kraft halten ließen.

Aber vielleicht haben die Profi-Plattformen auch spezielle Tricks, um möglichst universell zu sein.
 
Hallo!

Ich richte meine Plattform mit dem Winkelsucher auf kleiner Polhöhenwiege aus - der kommt nach der Ausrichtung als Sucher wieder an den Dobson.
Mag dadurch, dass ich ihn immer wieder abnehme, nicht immer 100% passen, aber bisher klappt das super und die Ausrichtung ist auch fotografisch ausreichend.

Grüße, Mario

PS. Ich stelle verschiedene Teleskope auf meine Plattform und hab für alle Markierungen auf der Platte, damit sie immer gleich und schön mittig auf die Achse ausgerichtet stehen.


EQ Polsucher 2.jpg
 
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