EQ8 Erfahrungswerte

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Astromike7

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Hallo zusammen,

hat eigentlich schon jemand die EQ8 in Betrieb und kann was zur Geräuschentwicklung speziell im Nachführmodus sagen?

Gibt es dazu von EQ8 Besitzern schon Erfahrungswerte?

Mir geht es darum ob im normalen Nachführmodus ein Geräusch oder zwitschern hörbar ist.

Viele Grüße, Michael
 
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Hallo Michael,

der Nachführmotor ist hörbar, allerdings sehr leise. Minimal lauter als bei der AZ-EQ6. Ein Zwitschern ist jedoch nicht hörbar, auch nichts hochfrequentes.

Beim normalen Fahren der Achsen ist die Dec-Achse durchaus etwas lauter, aber auch nicht so, daß die Nachbarn die Polizei rufen.

"Gefühlt" eine etwas lautere AZ-EQ6, mit einem ganz leisen "zipzipzip" beim Nachführen.

gruß

Ulrik
 
Hallo Ulrik, Danke für die Infos! Anscheinend gibt es noch nicht so viele EQ-8 Besitzer! Das hilft mir aber schon weiter.

Viele Grüße, Michael
 
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Hallo Michael,

kann ich auch so bestätigen, meine Atik 383 ist lauter wie die EQ8 ;)

Gruß
Alexander
 
hi,
kann ich auch so bestätigen. etwas lauter als die eq6, aber immer noch sehr leise.
clear skies :super:
Marcus
 
Hallo Leute

Wie kommt die EQ8 mit einem kleinen Ungleichgewicht zurecht?
das ja leider z.B mit einem langen Refraktor über Längere Zeit fotografieren entstehen kann.


ClearSky
Gruss Dani
 
kein thema. hab selbst u.a. einen 150/1200 Refraktor mit schwerem zubehör dran und ich bin keiner ders mit dem austarieren so genau nimmt ;)
clear skies :super:
Marcus
 
Hallo Marcus

Danke für die Info, aber ich muss glaube ich etwas genauer fragen, kommt Sie Fotografisch mit einem Ungleichgewicht zu Recht? oder muss ständig am Guiding reguliert werden?
Wenn ich dich richtig verstehe dann hat der Motor ein guter Durchzug?

Gruss Dani
 
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Hallo Dani,

"normalerweise" arbeitet man immer mit einem leichten Ungleichgewicht bei der Fotografie. Wenn du alles perfekt in Waage bringen würdest, könnte sich die Montierung durch den Autoguider in Verbindung mit dem Backlash der Montierung "aufschaukeln". Das soll natürlich nicht heissen, auf der einen Seite 10kg-Optik und auf der anderen nur 5kg am kurzen Ende der Gegengewichtstange.
 
Hallo,

Apropos Backlash, wie schaut es mit eq8 und z.b Guidemaster. Welche werte melden der Guidemaster nnach eine kalibrierung.

Mir fehlt hier jeder Vergleich zu meine selbstbau.

Grüße
Igor
 
Hallo Markus

Danke für die Antwort, wobei deine Antwort ja eher an die Anfänger gerichtet ist ;-)

Grüsse aus der Schweiz
Dani
 
Hallo Tommy

Das ist doch eine Interessante Info :-)
was denkst du wie stark war das Ungleichgewicht und über welche Zeit hattest du dieses so im Betrieb 1 Std. oder 3 Std.?

Gruss Dani

 
hallo Dani,

war bestimmt über 3 Stunden, und beim Runternehmen, als ich die Klemme gelöst habe, da hab ich gemerkt dass es total im Ungleichgewicht war. Wieviel ist schwer zu sagen, vieleicht 2kg? Also ne Menge. Hier ist das fertige Bild:
https://dl.dropboxusercontent.com/u/87975652/M13_20130707_Eos_CCD_PIPS16.jpg

Heute hatte ich first light mit dem 14" mit endlich passendem Spiegel, und visuell (im Gleichgewicht) macht das schon Riesenspass. Die trägt den ausreichend stabil, und ich vermute wenn kein Wind geht kann man auch fotografieren. Der Hebel ist schon recht lang, das werd ich dann mal testen.

Link zur Grafik: http://www.teleskop-austria.at/information/goto-eq8-sw/EQ8_14-Newton.JPG

lg Tommy
 
Für Rick aus einem anderen Thread (Frage nach meinen Erfahrungen mit der EQ8):

Hallo Rick,

sehr positiv! Ich kann die Guiding-Graphen, die im Vorfeld im Netz herumgeisterten, in der Praxis 100% bestätigen (teilw. sogar noch besser). Gibt Kleinigkeiten, die minimal besser gelöst werden könnten (die Hebel für die Achsklemmung, die Schrauben des Sattels, insb. daß der Dec-Motor beim schrauben/ausbalancieren teilw. im Weg ist). Aber das sind alles Kleinigkeiten, die im "laufenden Betrieb" überhaupt nicht stören.

Vor allem packt die Gute ordentlich was weg :)



gruß

Ulrik
 

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danke ulrik
ich übe nun mehr als ein jahr damit, meine CGEM zu reproduzierbar gutem guiding zu bringen. (inkl Tuning)
ich glaube Tommy aus diesem thread war auch mal cgem geschädigt.

bin nun am evaluieren einer neuen Montierung (cge pro, eq-8, g11) für eine fotografische last von ca. 25kg (soviel hatte ich natürlich nicht auf der cgem)

da ich meine kleine Sternwarte gerne remote betreibe, sind mir Kriterien wie Ansteuerbarkeit, Automatisierung wichtig.

Und exterm erwünscht: nicht immer alles genauestens ausbalanciert haben zu müssen. (ost-lastigkeit) so, dass nach einem schwenk auf eine anderes objekt das guiding ohne Anpassungen gleich wieder funktioniert.
hast du da schon Erfahrungen?
beste grüsse
rick
 
Hallo Tommy,

ist das bei dir ein 350mm "Orion UK" f/4.6 Newton?
Original Alu-Tubus?
Prismenschiene an die originalen Rohrschellen und los gehts?

Wenn ja, dann interessieren mich deine Erfahrungen in Kombination mit der EQ8, ich überlegen schon etwas länger, ob ich meine "Regentonne" auch mal um eine parallaktische Montierung ergänzen möchte oder nicht.

Gruß,
Oliver
 
Zitat von rick_in_the_sky:
danke ulrik
...
Und exterm erwünscht: nicht immer alles genauestens ausbalanciert haben zu müssen. (ost-lastigkeit) so, dass nach einem schwenk auf eine anderes objekt das guiding ohne Anpassungen gleich wieder funktioniert.
hast du da schon Erfahrungen?
beste grüsse
rick

Hallo Rick,

ich brauche noch einige Zeit, um genug Erfahrung gesammelt zu haben und vor allem alles eingerichtet zu haben.

Aktuell sieht meine Ansteuerung wie folgt aus:
EQ8 -> Handcontroller -> PC
(geplant ist irgendwann die direkte Verbindung via Shoestring)

Auf dem PC übernimmt EQASCOM die Kommunikation mit der EQ8. EQASCOM wird über MaxPoint angesteuert, welches von Maxim DL verwendet wird, um vollautomatisch das Alignment durchzuführen. Geguided wird via Lodestar, welcher fix geklemmt auf dem Leitrohr sitzt. Nachfokussierung entfällt hier für mich, hab den Fokus seit Wochen nicht verstellt, egal welche Temperatur, funktioniert eindwandfrei.

Fokusiert wird mit einem Rigel Motorfokus, welchen ich in Kürze um Temperaturkompensation erweitere.

Da ich aufgrund eines Defekts an dem bisherigen Refraktor und aufgrund von Kamerawechsel in den letzten Wochen viel hin und her gebaut habe, und auch nicht jedesmal wieder alles perfekt in Balance gebracht habe, war die Gesamtlösung jetzt einige Tage absolut nicht in Balance. Ich hab aber so gut wie keine negativen Effekte erlebt. Nachdem ich letztes Wochenende mal wieder alles ausbalanciert habe (man lernt dabei die Schrauben am Sattel der EQ8 zu hassen ;) ), und auch die Gegengewichte so gesetzt, daß ich das mittlere problemlos bewegen kann, um immer "east heavy" zu sein, aber einen wirklich Unterschied im Guiding sehe ich nicht, ob ich mich drum kümmere oder nicht. Läuft sehr sauber, auch wenn nach dem Flip die Montierung nicht mehr "east heavy" ist.

Aber wie gesagt: es ist noch keine ausreichende Langzeiterfahrung von meiner Seite vorhanden, um da eine Aussage treffen zu wollen. Ich glaub da ist der Tommy schon viel länger und näher dran :)

gruß

Ulrik

 
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Also grundsätzlich scheint diese EQ8 schon ganz brauchbar zu sein und man muss evtl. nicht noch 3 Jahre warten, bis eine (weisse?) V2 rauskommt oder?

Wo kann man denn die EQ8 einordnen hinsichtlich Verarbeitungsqualität, Guidingqualität, Tragfähigkeit?
Besser als eine G11, schlechter wie eine Fornax 51, gleich wie eine CGEPro oder Temma EM-200 oder AP900/Mach1?
Ich hab das Teil zwar auf der AME angeschaut, aber da konnte ich nur bisschen mit rumfahren, hören, wackeln.

Da ich schon eine EQ6 habe, bin ich an die Steuerung gewohnt und finde sie rel. praktisch im Gegensatz zu Böxdörfer, Littlefoot und Co. hinsichtlich Kabel, Bedienbarkeit etc.
Aber mit den anderen habe ich auch noch nicht gross gearbeitet.
 
Was mich interessieren würde ist was die fotografisch an Kg wegsteckt.
Sind da 35kg drin?
 
ich kenn einen, der ein c14 auf eine eq6 packt und sehr gute planetenaufnahmen hinbekommt.... :-)
aber ob die eq8 ein sc16 fotografisch packt ist eher zu bezweifeln vermute ich.
planeten sollten aber kein problem sein.
 
Ixh will Deepsky machen und meine ganzen Rohre draufpacken, also 35Kg müssen da schon drinn sein.
 
Kommt auch immer stark auf den Hebel an.
35kg verteilt auf 2m ist schwieriger als kompakt wie bei einem sc16.
Aber ich muss sagen, die bisherigen Aufnahmen mit langer Brennweite (>2m), die ich hier im Forum aus Deutschland gesehen habe, hätte man auch mit halber Brennweite machen können und einfach hochrechnen.
Des Seeing ist hier dafür einfach nicht zu gebrauchen aus meiner Sicht.
 
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