Hallo Namenloser,
erstmal willkommen im Forum. Ohne Dir jetzt jeglichen Elan nehmen zu wollen ein paar Gedanken meinerseits.
Ein 900er Newton auf einer EQ2 ist für Fotografie mehr als grenzwertig, das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nur Gewackel.
Schau mal hier im Forum, da gibt es 'zig ähnliche Fragestellungen und die Endaussage ist eigentlich immer, ohne stabile Montierung sollte man nicht mit der Astrofotografie anfangen, sonst ist der Frust vorprogrammiert. Es gibt im Netz auch die
Monti-Datenbank, wo Du Infos über "welche Monti kann mit welchem Teleskop" findest. Schaust Du z.B. auch
hier . Du brauchst, um einigermaßen lange Belichtungszeiten hinzubekommen, eine Monti mit Nachführmotoren und der Möglichkeit, Guiding-Impulse zu verarbeiten. Das ist bei der Deiner EQ2 wahrscheinlich nicht der Fall.
Desweiteren solltest Du eine Kamera besitzen und wenigstens einen Sucher mit Fadenkreuzokular zum anfänglichen manuellen Nachführen, das ist aber bei 900mm oder -18° auch nicht von Pappe. Die Astrofotografie ist eine der schwierigsten Disziplinen und vor allem eines - kostenintensiv :schwitz: . Ein Astrophoto funktioniert nicht nach der "point and shoot" Methode, leider (oder eher Gott sei Dank

), da ist viel Vorbereitung, einiges an Wissen, eine Menge Ausdauer und nicht zu unterschätzende Kenntnisse in der EBV nötig.
Für Deinen Newton würde ich als kleinstmögliche fototaugliche Montierung eine (N)EQ5 für sinnvoll halten. Dabei ist in diesem Falle nicht so sehr das Gewicht entscheidend, sondern der doch recht lange Hebelarm des Tubus, der die ganze Sache ziemlich anfällig gegenüber Wind, Vibrationen und Ähnlichem macht.
Lies Dir wirklich mal hier im Forum diesbezügliche Beiträge durch, da findest Du eine Menge Infos gerade zu diesem Thema.
Ich hoffe, ich habe Dich nicht zu sehr erschreckt
Gruesze,
Karsten