Erduntergang durch Schwarzes Loch !

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Zitat von moebius:
Sorry,

Na mal langsam mit den "blanken Unsinn". Die lassen die Teilchen gegeneinander fliegen, weil dadurch die Energie, die sie für die Geschwindigkeit für den Zusammenprall benötigen, geringer ist.
Wenn beide Teilchen entgegengesetzt mit, sagen wir 0,999c unterwegs sind,
so sind das nach ADUEZ 0,9999995c. Um ein Teilchen allein auf das Tempo zu beschleunigen, währen das andere "wartet", wirst du immens mehr Enerie benötigen.

Nö.
Die machen das sicher nicht, weil so weniger Energie erforderlich ist... Die Geschwindigkeit, mit denen die Teilchen zusammenprallen ist in erster Linie mal total egal, es geht darum, dass die Teilchen möglichst viel Energie haben.

Und wenn man ein Teilchen maximal bis zur Energie E beschleunigen kann, kann man natürlich einen deutlich heftigeren Zusammenprall produzieren, wenn man ein zweites Teilchen genau gegenläufig beschleunigt... Aber ob es nun 0,99 oder 0,9999999995 c sind ist erstmal egal, ist von der reinen Geschwindigkeit her quasi kein Unterschied...
 
Ich gehe einfach mal einen Schritt weiter und gehe davon aus, dass die Erde von dem erzeugten SL veschluckt wird :/

Frage: was passiert danach mit dem SL? Normalerweise würde man vielleicht denken, dass früher oder später die Sonne als Mahl herhalten müsste. Aber stimmt das? Wenn die Erde verschluckt ist, ist zwar die Dichte des SL unendlich viel höher, aber die Masse des Erde/SL-Mond-Systems müsste doch eigentlich identisch sein. Hätten wir dann ein SL (wenn der Mond nicht verschluckt wurde sogar mit einem Mond!) in einer stabilen Umlaufbahn um die Sonne?
 
Genau das.

Im Grunde ist das das gleiche wie die Antwort auf die häufig gestellte Frage: Was würde mit uns passieren, wenn die Sonne auf einmal zu einem schwarzen Loch wird?
Antwort: Es würde sehr kalt und sehr dunkel werden. Davon abgesehen merken wir gar nichts davon.

Schwarze Löcher mögen exotische Objekte sein, aber sooo exotisch nun wieder auch nicht.
 
genau....viele leute denken aber einfach immer daran wenn sie das wort "SL" hören, das es ein tödliches monster ist, dem nicht und niemand entkommen könnte und dass es wie ein staubsauger sei....

aber die masse ist doch exakt die gleiche und somit auch die gravitation, wie das objekt aus dem es entstanden ist.....
 
Re: Zahlen auf den Tisch

Hallo meta,

man nimmt auf Erden Collider, weil die Finanzminister nicht
spendabel genug sind :biggrin: Tatsächlich ist die Energie bei
einem "Frontalzusammenstoß" bedeutend größer als bei einem
Stoß auf ein ruhendes Teilchen. Es läßt sich so ermitteln,
das die Kollision eines Protons mit 10^20 eV (solche Dinger
wurden beobachtet!) auf ein ruhendes Proton dem
Zusammenstoß zweier Protonen mit jeweils 100 TeV entspricht.
Das schafft der LHC bei weitem nicht.
Wenn so ein Proton auf einen massiveren Atom trifft, sieht
die Bilanz noch deutlicher aus.
Also, was beim LHC auch passieren wird, es ist schon sehr
oft passiert und dabei passierte nichts.

Grüße
Dixon
 
Re: Zahlen auf den Tisch

Ach Leute,

mal ehrlich:

Ist es nicht eine beruhigende Vorstellung dass wir alle am 21. Oktober sterben werden - kurz und schmerzlos? Oder vielleicht in ein Paralleluniversum katapultiert werden - frei nach Stephen William Hawking?

Gut - mal abgesehen davon will ich mal mit ein bisschen gefährlichem Halbwissen herantreten, wie es wohl schon so viele in diesem Thread hier getan haben.

Sollte ein schwarzes Loch entstehen, so ist bis jetzt ungeklärt ob dieses linear oder exponentiell expandiert, oder bin ich da nicht mehr auf aktuellem Stand?
Sollte es exponentiell wachsen, so wird es doch sobald es auch nur etwas zu "fressen" bekommt dann eben exponentiell mehr verschlucken.
Im Gegensatz dazu steht natürlich wieder das Vakuum im LHC. Allerdings ist es ja hingegen auch technisch wieder nicht so einfach - AFAIK sogar unmöglich - JEDES Teilchen aus dem LHC zu entfernen, was dann doch wieder zur Expansion des - VIELLEICHT ENSTEHENDEN - Schwarzen Loches führen würde.

Was mir aber mal wer erklären muss ist warum der LHC auf annhährend 0K abgekühlt wird.
Sind zur Beschleunigung supraleitende Materialen notwendig?

Liebe Grüße aus Chemnitz,
Iopodx
 
LHC & Cosmic Rays

LHC & Cosmic Rays

The LHC, like other particle accelerators, recreates the natural phenomena of cosmic rays under controlled laboratory conditions, enabling them to be studied in more detail. Cosmic rays are particles produced in outer space, some of which are accelerated to energies far exceeding those of the LHC. The energy and the rate at which they reach the Earth’s atmosphere have been measured in experiments for some 70 years. Over the past billions of years, Nature has already generated on Earth as many collisions as about a million LHC experiments – and the planet still exists. Astronomers observe an enormous number of larger astronomical bodies throughout the Universe, all of which are also struck by cosmic rays. The Universe as a whole conducts more than 10 million million LHC-like experiments per second. The possibility of any dangerous consequences contradicts what astronomers see - stars and galaxies still exist.


 
Re: Zahlen auf den Tisch

Oh ja, jetzt bin ich wieder voller Zufersicht!
Hoffentlich verstehen wenigstens einige schwarze Löcher englisch. Ich nicht!

VG :-)

Ps.: gibt`s irgenwo ein Übersetzungsprogramm zum herunterladen?
 
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Re: Zahlen auf den Tisch

Mich interessiert am Rand mal ein besonderes Bauteil in der Anlage: der "Beam Dump".

Blöde Frage: wozu braucht es überhaupt eine so massive "Bremse" für den Strahl? Wenn irgendetwas nicht stimmt, kann man den Strahl auslenken und er trifft auf Tonnen von Graphit und Beton, die sich nur mal kurz "aufwärmen".

Nun ist der Strahl ja hochkompliziert mit Magnetfeldern in seinen Kreis gezwungen und gebündelt. Würde es dann nicht ausreichen, einfach "den Stecker zu ziehen", damit er sich im Bruchteil einer Sekunde auflöst?

PS: wie lange muß eigentlich beschleunigt werden, um die gewünschten Geschwindigkeiten aufzubauen?
 
Re: Zahlen auf den Tisch

Hier eine automatische Übersetzung: (de.altavista.com/babelfish/)

"Das LHC, wie andere Partikelgaspedale, erstellt die natürlichen Phänomene von Weltraumstrahlen unter kontrollierten Laborzuständen neu und ermöglicht ihnen, ausführlicher studiert zu werden. Weltraumstrahlen sind die Partikel, die im Weltraum produziert werden, von dem einiger zur Energie beschleunigt werden, die weit die des LHC übersteigt. Die Energie und die Rate, an denen sie die Atmosphäre der Erde erreichen, ist in den Experimenten für einige 70 Jahre gemessen worden. Über den letzten Milliarden von Jahren, hat Natur bereits auf Erde da viele Zusammenstöße als ungefähr Million LHC Experimente erzeugt - und der Planet existiert noch. Astronomen beobachten eine enorme Anzahl von größeren astronomischen Körpern während des Universums, die auch durch Weltraumstrahlen geschlagen werden. Das Universum leitet als Ganzes mehr als 10 Million Million LHC-wie Experimente pro Sekunde. Die Möglichkeit aller gefährlichen Konsequenzen widerspricht, welche Astronomen sehen - Sterne und Galaxien noch existieren."

Thomas
 
Re: Zahlen auf den Tisch

Ich danke für die Mühe.
Also wieder keinen Grund um mich in einen permanenten Alkoholrausch zu versetzen? :confused:

VG,
Micha :D

Ps.: Zuversicht!
 
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Re: Zahlen auf den Tisch

Zitat von MartinF:
Nun ist der Strahl ja hochkompliziert mit Magnetfeldern in seinen Kreis gezwungen und gebündelt. Würde es dann nicht ausreichen, einfach "den Stecker zu ziehen", damit er sich im Bruchteil einer Sekunde auflöst?

Damit würde man sehr wahrscheinlich die Anlage beschädigen. Der Strahl hat so unglaublich viel Energie, dass er regelrecht Löcher in die Metallröhre schießen kann. Daher muss auch der Austritt aus der Röhre kontrolliert ablaufen.
 
Re: Zahlen auf den Tisch

Auf der CERN Seite gibt es eine deutschspr. Zusammenfassung: http://environmental-impact.web.cer...bjects/LHCSafety/LSAGSummaryReport2008-de.pdf

Zitat von MartinF:
Mich interessiert am Rand mal ein besonderes Bauteil in der Anlage: der "Beam Dump".
Nun ist der Strahl ja hochkompliziert mit Magnetfeldern in seinen Kreis gezwungen und gebündelt. Würde es dann nicht ausreichen, einfach "den Stecker zu ziehen", damit er sich im Bruchteil einer Sekunde auflöst?
PS: wie lange muß eigentlich beschleunigt werden, um die gewünschten Geschwindigkeiten aufzubauen?

Hier auf Seite 16 (PDF Seiten) http://cdsweb.cern.ch/record/1092437/files/CERN-Brochure-2008-001-Eng.pdf
wird der Aufbau des Strahls beschrieben.

Das "Steckerziehen" funktioniert nicht weil der erzeugte "Strahl" dann einfach geradeaus durch die Magnete schiessen könnte und die "Rohrwände" durchschlagen würden. Auf Seite 55 wird's "beschrieben" wie es funktioniert. Innerhalb von drei Durchgängen oder 0,3 ms wird der Strahl herausgeleitet, wenn man Unregelmässigkeiten feststellen würde.

Auf Seite 39 steht etwas von 600 Mio. möglichen Kollisionen pro Sekunde: "Each beam will consist of nearly 3000 bunches of particles and each bunch will contain as many as 100 billion particles. The particles are so tiny that the chance of any two colliding is very small. When the bunches cross, there will be only about 20 collisions between 200 billion particles. Bunches will cross on average about 30 million times per second (see previous question), so the LHC will generate up to 600 million particle collisions per second."

D.h. wohl, dass ein winziger Teil des Strahls, innerhalb millionstel Sekunden, herausgepickt und zu einem Kollisionspunkt gebracht werden muss, oder wieviele Kollisionen will man pro Zusammentreffen produzieren?

Alles in allem beeindruckende Zahlen!

Gruss Greuti
 
Re: Zahlen auf den Tisch

Mich interessiert am Rand mal ein besonderes Bauteil in der Anlage: der "Beam Dump".

Blöde Frage: wozu braucht es überhaupt eine so massive "Bremse" für den Strahl? Wenn irgendetwas nicht stimmt, kann man den Strahl auslenken und er trifft auf Tonnen von Graphit und Beton, die sich nur mal kurz "aufwärmen".

Nochmal zur Frage von Martin nach den Beam Dumps. Die in den beiden Strahlen gespeicherte Energie ist schon ganz erheblich:

Gespeicherte Energie pro Strahl:

2808 Bunche * 10^11 Protonen/Bunch * 7 TeV/Proton = 2,0 * 10^15 TeV = 2,0 * 10^27 eV = 3,2 * 10^8 J = 320 MJ

Dazu kann man in dem von Greuti verlinkten Artikel auf Seite 51 folgenden Kommentar lesen:

The total energy in each beam at maximum energy is about 350 MJ, which is about as energetic as a 400 t train, like the French TGV, travelling at 150 km/h. This is enough energy to melt around 500 kg of copper.

Damit sollte klar sein, dass man schon besondere Vorkehrungen treffen muss, um so einen Strahl in kontrollierter Weise zu eliminieren.

Diejenigen, die es interessiert, können z.B. hier mehr darüber erfahren:

LHC Beam Dumps

Design of the LHC Beam Dump

Mit freundlichen Grüßen,
Peter


 
Re: Zahlen auf den Tisch

Hi,

was mir dazu gerade einfällt:

Kritisch wird es bei einem schwarzen Loch ja nur für Teilchen, die innerhalb des Ereignishorizontes gelangen, oder? Bei den hier diskutierten Minilöchern: Wie groß ist da eigentlich der Radius dieses Ereignishorizontes??? Sprich: Wie dicht muss ein Teilchen diesem schwarzen Loch überhaupt kommen, damit es "aufgesaugt" wird? KANN ein Teilchen überhaupt so nahe heran? Schließlich können die meisten Teilchen nicht allzu nah aneinander herantreten - es sei denn, man spendiert eine Menge Energie... Die müsste ja erst mal irgendwo her kommen, oder?

Ciao, Udo

 
Re: Zahlen auf den Tisch

Zitat von ubit:
[...]es sei denn, man spendiert eine Menge Energie... Die müsste ja erst mal irgendwo her kommen, oder?

Richtig, und ich gehe davon aus dass, da ja die Brownsche Molekularbewegung und viele andere Kräfte zwischen den Teilchen dann so klein werden, dass der Ereignishorizont zum einen sehr, sehr klein sein wird und zum Anderen wahrscheinlich nur alle paar cm³ ein Teilchen anzutreffen sein wird, dem Vakuum sein dank.

MfG
Iopodx
 
Re: Zahlen auf den Tisch

Hallo allerseits,

die Vorstellung, dass die ganze Welt beim bevorstehenden Einschalten vom LHC von mikroskopischen scharzen Löchern aufgefressen und unausweichlich in einer kosmischen Katastrophe endet, ist anscheinend so angsteinflößend und übermächtig, dass rationale wissenschaftliche Argumentation dabei völlig ignoriert wird.

Hier wurde die Frage aufgeworfen, wie "groß" oder wohl eher wie "klein" solche am LHC erzeugten Teilchen sind, bzw. was die denn für einen Schwarzschild-Radius hätten. Nun, die Formel für den Schwarzschild-Radius ist denkbar einfach und auch hier wohlbekannt. Da die ganze Thematik mit den Mini-Schwarzen-Löchern am CERN an anderer Stelle in diesem Forum bereits behandelt wurde, genügt es darauf zu verweisen:

Mini Schwarze Löcher am CERN

Da könnt ihr euch dann davon überzeugen, dass die am LHC produzierten neuen Teilchen allenfalls eine Masse von 1-2 TeV haben können, was der Masse von ein bis zwei tausend Protonen oder maximal 3 x 10^-24 kg entspricht. Der Schwarzschildradius für solch ein Objekt berechnet sich dann nach der bekannten Formel zu 5 x 10^-51 m.

Damit man sich davon eine Vorstellung machen kann, sollte man das mal in Relation zur Masse und Größe eines Protons setzen. Ein Proton hat eine Masse von ~ 2 x 10^-27 kg und einen Radius von ca. 1 x 10^-15 m. Der Schwarzschild-Radius für so eine kleine Masse ist aber sehr, sehr viel kleiner, nämlich 2 x 10^-54 m.

Deshalb ist das Proton auch kein schwarzes Loch, genausowenig wie die Sonne, die Erde oder der Mond, deren Schwarzschildradien sich zu 3 km (Sonne), 9 mm (Erde) und 0,1 mm (Mond) berechnen.

Die bald am LHC produzierten neuen Teilchen können also maximal ein bis zweitausend mal schwerer als ein Proton sein und der Schwarzschildradius ist dann auch ein bis zweitausend mal größer als der für das Proton, aber das ist immer noch unvorstellbar klein.

Ist es theoretisch möglich, dass die Masse von 2000 Protonen in eine Kugel mit dem Radius von 5 x 10^-51 m komprimiert wird, so dass daraus ein schwarzes Loch wird? Das würde einer Erhöhung der Materialdichte um einen Faktor 10^116 entsprechen. Das wäre dann ein Agregatzustand der so dicht wäre, dass selbst die Materie von Neutronensternen im Vergleich dazu als reines Vakuum erscheint.

Vielleicht habt ihr schon mal von der sog. Planck Skala gehört. Für Teilchenenergien entsprechend der Planck-Masse von ~10^28 eV oder ~2x10^-8 kg wird die sog. Compton-Wellenlänge vergleichbar mit dem Schwarzschild-Radius. Es ist klar, dass dafür dann eine Quantentheorie unter Einschluss der Gravitation erforderlich wird. Ein Objekt von der Größe und Masse der Planck-Skala wäre gleichzeitig das schwerste denkbare Elementarteilchen und das leichteste denkbare schwarze Loch. Wesentlich leichtere Objekte wie das Proton, aber auch die demnächst erzeugten neuen LHC-Teilchen, haben eine wesentlich größere Ausdehnung (Compton-Wellenlänge) als ihr Schwarzschild-Radius. Sie können deshalb auf der Basis unserer vorhandenen physikalischen Vorstellung gar keine schwarzen Löcher sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Peter


 
Re: Zahlen auf den Tisch

Hier gibt's den Artikel "Review of the Safety of LHC Collisions" von der LHC Safety Assessment Group. Die haben die Sicherheit des LHC nochmal neu beleuchtet. Besprochen werden alle möglichen exotischen "Nebenprodukte" wie Vakuum-Blasen, Strangelets, magnetische Monopole und Mikro schwarze Löcher.

Tenor: "Rette sich wer kann". ;) Nein: Alles halb so wild.

Thomas
 
Hawaiian lawsuit seeking to block LHC startup (Commercial Appeal / Sky & Telescope)

Critics of the LHC filed a lawsuit in a Hawaiian court in March seeking to block its startup, alleging that there was "a significant risk that ... operation of the Collider may have unintended consequences which could ultimately result in the destruction of our planet."

One of the plaintiffs, Walter L. Wagner, a physicist and lawyer, said Wednesday that CERN's safety report, released June 20, "has several major flaws," and his views on the risks of using the particle accelerator had not changed.

Last week, U.S. Justice Department lawyers filed a motion to dismiss the case.

The lawyers called the plaintiffs' allegations "extraordinarily speculative," and said "there is no basis for any conceivable threat" from black holes or other objects the LHC might produce. A hearing on the motion is expected in late July or August.

 
Ja, aber die Klage wurde schon vor längerer Zeit eingereicht.

8.4.2008 - Um das durchzusetzen, hat Wagner bei einem Gericht in Honolulu (US-Bundesstaat Hawaii) Klage gegen das amerikanische Energieministerium und das Cern eingereicht.
Artikel hier

hier ist nachzulesen, dass der LHC-Wikipedia-Eintrag "von CERN-Rechtsanwälten attakiert wird". Sieht man auf Wikipedia nach, findet man rechts oben ein Schloss mit dem Hinweis "This article is semi-protected until July 13, 2008 due to vandalism." Interessant, wie Sichtweisen voneinander abweichen können...
 
Wer hat NANO geschaut?
Und 1. gesehen wie Prof. Günther Dissertori, auf die Frage des Moderators, ob er sich 100%ig sicher sei das die Erde nicht gefährdet ist, ins stocken geriet und nach einer Denkpause relativierte: ER (!) sei sich sicher das die Erde nicht von einem schwarzen Loch verschlungen wird.
Was ist mit den 100%?
Wer zwischen den Worten hören kann, weiß was los ist.
Was bedeutet denn schon der Untergang eines Planet, mit einer Biosphäre, welche sich über Milliarden von Jahren entwickelt hat, gegen die Chance des persönlichen Ruhmes und die aussicht auf den Nobelpreis?

Und 2. gesehen wie sich eine Horde Primaten (im wörtlichstem Sinne ), auf der Suche nach der "Weltformel", darauf freut und kaum noch erwarten kann, endlich auf den "Roten Knopf zu drücken"?

Mal ein Denkanstoß für die christlich orientierten Physiker(innen) welche am CERN mitarbeiten:
Welche Strafe ist eigentlich in der Bibel, für die vorsätzlich akzeptierte Zerstörung der gesamten Schöpfung, vorgesehen?

Beim Thema Weltuntergang ist eine Risiko-Nutzen-Abwägung irrsinnig! Das kleinste vorstellbare Risiko ist unakzeptabel, genau so unakzeptabel wie das stocken des Herrn Prof. Günther Dissertori in Nano!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt:

1. Ich bin leider kein Christ aber von denen die es sind, sollte man doch ein nach Ihren Glauben gemäßes Handeln erwarten können.

2. Den Begriff Primaten nehme ich zurück (obwohl, Herrentiere ist doch schmeichelhaft)

Und 3. hätte ich dies gern noch in meinen obigen Beitrag eingefügt aber der ist ja ??? nicht mehr zu bearbeiten.
 
Zitat von MichaD80:
Wer hat NANO geschaut?
Und 1. gesehen wie Prof. Günther Dissertori, auf die Frage des Moderators, ob er sich 100%ig sicher sei das die Erde nicht gefährdet ist, ins stocken geriet und nach einer Denkpause relativierte: ER (!) sei sich sicher das die Erde nicht von einem schwarzen Loch verschlungen wird.
Was ist mit den 100%?
Wer zwischen den Worten hören kann, weiß was los ist.
Was bedeutet denn schon der Untergang eines Planet, mit einer Biosphäre, welche sich über Milliarden von Jahren entwickelt hat, gegen die Chance des persönlichen Ruhmes und die aussicht auf den Nobelpreis?

Und 2. gesehen wie sich eine Horde Primaten (im wörtlichstem Sinne ), auf der Suche nach der "Weltformel", darauf freut und kaum noch erwarten kann, endlich auf den "Roten Knopf zu drücken"?

Mal ein Denkanstoß für die christlich orientierten Physiker(innen) welche am CERN mitarbeiten:
Welche Strafe ist eigentlich in der Bibel, für die vorsätzlich akzeptierte Zerstörung der gesamten Schöpfung, vorgesehen?

Beim Thema Weltuntergang ist eine Risiko-Nutzen-Abwägung irrsinnig! Das kleinste vorstellbare Risiko ist unakzeptabel, genau so unakzeptabel wie das stocken des Herrn Prof. Günther Dissertori in Nano!


*gähn*.....

Ob da jetzt irgendein Professor stockt oder nicht ist doch sowas von egal, ehrlich...
Er ist einfach nur in sofern ehrlich, dass man überhaupt nichts mit "100%iger Sicherheit" sagen kann, diese 100% gibt es einfach nicht, das hat aber überhaupt nichts damit zu tun, dass es gefährlich wäre...

Aber genauso besteht eine gewisse Chance, dass du den Weltuntergang herbeiführst, wenn du das nächste mal dein Haus verlässt.. Noch so unwahrscheinlich, aber die Chance ist nicht 0. Also schließ dich bitte zuhause ein, das ist mir echt zu riskant!

Und wieder ernsthaft: Du springst da wirklich auf nen Zug von Leuten auf, die keine Ahnung von dem Thema haben und einfach blind Angst verbreiten.
Wenn du meinst das bringt was, dann wetter weiter, setz dich von der Erde ab oder sonstwas, aber es wird wohl keiner der Entscheidungsträger auf dich hören.

Nach deinem Prinzip hätte man nie in der Geschichte auch nur irgendein physikalisches Experiment durchführen dürfen, weil der Ausgang vorher nie 100%ig sicher ist
- Willkommen in der Steinzeit!
 
Hallo,

ich bin immer wieder froh, realistische Beiträge, wie von Erich Zann (DANKE) zu lesen.
Den Kritikern und Angsthasen kann ich nur empfehlen, ein Leben unter der Erde zu beginnen, wie Maulwürfe, geschützt von der Erdoberfläche, denn es könnten ja Flugzeuge auf Menschen stürzen! Schafft endlich Flugzeuge ab!!!
Auch Autofahren stellt ein unvertretbares Risiko für einen großen Teil der Menschen dar. Nicht vorzustellen: Ich muss über so viele Straßen zu Fuß zur Schule gehen, und jedes Mal könnte mich ein Auto überrollen. Einige fragen sich jetzt vielleicht, ob ich lebensmüde bin....
Des Weiteren - und da braucht man nicht mit Wahrscheinlichkeiten hantieren - gelangen permanent durch o.g. Verkehrsmittel Treibhausgase in die Atmosphäre, wer klagt denn eigentlich gerichtlich darüber?

@ MichaD80: Zum Glück hast du den Begriff „Primaten“ zurückgenommen ... das wäre ein Eigentor geworden ... wie gesagt (siehe Erich Zann): „willkommen in der Steinzeit“. Zu einem Menschen (ungleich Primat) gehört u.a. Kultur. Dazu zähle ich auch Weltbilder und Grundlagenforschung (wenngleich manche Deutschlehrer das anders sehen)!!!

Mal ein Denkanstoß für die christlich orientierten Physiker(innen) welche am CERN mitarbeiten:
Welche Strafe ist eigentlich in der Bibel, für die vorsätzlich akzeptierte Zerstörung der gesamten Schöpfung, vorgesehen?
Da wir in Religion dieses Jahr das christliche Menschenbild durchgenommen haben, kann ich dazu mal was sagen:
Der Mensch ist Ebenbild Gottes, repräsentiert Gott auf der Erde, ist Verteidiger der Erde, Hüter des Lebens. Jetzt wirst du natürlich sagen: "Also, aufhören, am CERN zu forschen". Aber es lässt sich auch argumentieren, dass der Mensch auf Transzendenz ausgerichtet ist und gerade deswegen den Drang hat zu forschen.
Egal wie man es dreht und wendet, nur weil es ein christliches Menschenbild gibt, braucht man es noch lange nicht auf Forschung anzuwenden. Man könnte genauso gut von Nietzsche ausgehen, der fordert darauf angewandt das risikoreiche Handeln, nur um einen Nobelpreis zu bekommen (und zum "Übermenschen" zu werden).
Man kann das mit anderen Menschenbildern auch durchspielen, bloß bringt das nichts.
Und zur Strafe durch Gott: Gott würde die CERN-Forscher loben, dass sie den Problemen wie Armut, Hunger, Ungerechtigkeit ein Ende gesetzt haben!

Beim Thema Weltuntergang ist eine Risiko-Nutzen-Abwägung irrsinnig! Das kleinste vorstellbare Risiko ist unakzeptabel, genau so unakzeptabel wie das stocken des Herrn Prof. Günther Dissertori in Nano!
Und ich dachte, ich lebe im 21. Jahrhundert, auch wenn bei uns an der Schule kein Informatik-Grundkurs angeboten wird. Vielleicht aber auch nur deshalb, weil dieser Fortschritt ein "unakzeptables" Risiko für die Menschheit darstellt, vgl. den Film I, Robot.

Patrick.
 
Zitat von PSM:
Hallo,
Den Kritikern und Angsthasen kann ich nur empfehlen, ein Leben unter der Erde zu beginnen, wie Maulwürfe, geschützt von der Erdoberfläche, denn es könnten ja Flugzeuge auf Menschen stürzen! Schafft endlich Flugzeuge ab!!!
Auch Autofahren stellt ein unvertretbares Risiko für einen großen Teil der Menschen dar. Nicht vorzustellen: Ich muss über so viele Straßen zu Fuß zur Schule gehen, und jedes Mal könnte mich ein Auto überrollen. Einige fragen sich jetzt vielleicht, ob ich lebensmüde bin....

Vielleicht wäre etwas weniger Arroganz sondern mehr Überzeugungsarbeit angebracht. Denn die Leute, denen Du hier empfiehlst das Leben unter der Erde zu beginnen, bezahlen (u.a.) für diese Forschung.
Wenn man nicht nur forscht um sein eigenes Ego zu befriedigen, sollte man vielleicht auch darauf achten, die "unwissenden" Menschen nicht zurück zu lassen.
Wenn ich Dir eine Tonne mit einer tickenden Uhr oben drauf vor Deine Tür stellen würde, wärst Du bestimmt auch sehr daran interessiert zu verstehen, dass das wirklich ungefährlich ist.

lG & CS
Thomas
 
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