Erduntergang durch Schwarzes Loch !

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Zitat von metaphysik:
Hingegen ist die Gefahr an Darm- oder Lungenkrebs zu erkranken sehr hoch - vor allem bei entsprechenden Lebensgewohnheiten, trotzdem hat kaum jemand, der zur Risikogruppe gehört, Angst vor diesen Erkrankungen (die häufig tödlich enden).

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich bei Deinem Beispiel um einen natürlichen Tot handelt. Die fragliche Person hat jederzeit die Möglichkeit seine Lebensart zu ändern und so der Gefahr zu entkommen.

Bei einem Schwarzen Loch handelt es sich um mehrfache fahrlässige Tötung, möglicherweise um Mord, sollte sich das Sl in der Erde einnisten. Nur wird das im Nachhinein wenige Leute Interessieren. Ist einer der ISS Besatzungsmitglieder eigentlich Richter bzw. Anwalt von Beruf?
 
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Hallo Pilsaar,
Die Intention nämlich beim Herstellen eines Mini SL`s ist doch die, dass es alles um es herum Liegende gefräßig verschluckt.
Kling schön und erschreckend- wenn es denn passen würde.

In CERN werden Protonen beschleunigt und treffen aufeinander.
Sollte dadurch ein BH entstehen so hat es die maximale Masse von 2 Protonen, vorausgesetzt das die beiden Teilchen beim Aufprall nicht gespalten werden und das BH entsteht aus einer Teilmasse, die dann noch geringer wäre.

Dieses so gefräßige BH mit der max. Masse von 2 Protonen soll also andere Teile schlucken- nur wie soll es diese an sich heranziehen? Die Schwerkraft die jedes Teil auf andere ausübt ist immer noch die von 2 Protonen, auch wenn diese nun auf eine Singularität geschrumpft wurden.

Für mich ein Vergleich wie wenn Biologen eine Mücke erfinden die Steine frisst- und man dann daraus schliesen würde das diese eine Mücke unseren Planeten auffressen wird- Mahlzeit :D :D

Gruß
Stefan
 
Hallo Stefan,

Frage: demnach >(zuerst steine- dann planetenfressende Mücke)< hast du nicht die wissenschaftlichen Erläuterungen gelesen, die von auf diesem Gebiet anerkannten Wissenschaftlern dargelegt werden? Und somit gleichzeitig deinen oben angeführten Vergleich (für Dich), der auf mich wie eine an mich gestellte rhetorische Frage wirkt, in einer Art beantworten (Konjunktiv), dass sie im Nachhinein keinen rhetorischen Charakter mehr haben bräuchte. Ich meine, es waren derzeit knapp eine Handvoll anerkannter Wissenschaftler, weltweit, die die Möglichkeit, dass in CERN von den 17 Millionen Anläufen im einem Jahr, Voraussetzungen für die Entstehung eines realen schwarzen Loches erreichbar sind, natürlich mit exakter Beweisführung erläutert haben.

Vielleicht finde oder habe ich noch die Datei, in der ich Entsprechendes, was zumindest für mich überzeugend klang, also bezüglich der grundsätzlich gegebenen Möglichkeit..., fest gehalten habe. Es würde mich ja sslbst interessieren, ob da ein Haufen sich bloß fundiert anhörenden Schwachsinns zusammen kam oder eben (zumindest annähernd) pure Logik.

LG Plisaar
 
Hi Plisaar,

hast du nicht meine Erklärung dazu gelesen hinsichtlich der Masse, die so ein BH hätte und was es mit seiner Masse Anziehungskraft erzeugen kann? Ob es nun als Proton durch die Gegend schwirrt oder als zum BH mutiertes Teil- seine eigene Masse ändert sich dadurch nicht- es erzeugt die gleiche Schwerkraft, so oder so.
Das ist genau der Vergleich zu der Mücke- die kriegt ihr Maul auch nicht weit genug auf um größere Teile zu schlucken.

Das mit hoher Wahrscheinlickeit BH´s entstehen streitet doch niemand ab- genauso wie sie in der Atmosphäre entstehen, wenn sehr energiereiche kosmische Teilchen auftreffen- das passiert seit Jahrmillionen- und wir leben immer noch.

Gruß
Stefan
 
Hi Stefan,

ja klar, nach bisher bekannten Gegebenheiten...könnte es gar nicht anders sein, als wie du es beschreibst...

doch was hälst du von den folgenden von Wissenschaftlern angeführten Eventualitäten, etwas, das ich grade gefunden habe:

(damit es nicht zu viel an Text wird, entschied ich mich erst mal für diesen Auszug aus der folgenden Seite, auf der noch weitere, wie ich finde, überdenkenswerte Aspekte zum Überlegen anregen...)

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_universum/odenwalds-universum_aid_228959.html

"...sondern verfehlen sie um gewaltige 16 Größenordnungen. Unter normalen Umständen scheint die Erzeugung solcher Miniatur-Löcher also nicht möglich zu sein.

Warum dann die Aufregung? Nun, unter bestimmten Voraussetzungen könnten sich doch Schwarze Löcher bilden – nämlich dann, wenn der Raum in unserem Universum mehr als drei Dimensionen hat. Das Gravitationsgesetz und damit die Stärke der Anziehungskraft zwischen Teilchen ändern sich in diesem Fall dramatisch. Während im uns vertrauten dreidimensionalen Raum die Gravitationskraft mit dem Quadrat des Abstandes abnimmt, nimmt sie in einem vierdimensionalen Raum mit der dritten Potenz des Abstandes ab, in fünf Dimensionen mit der vierten Potenz und so weiter. Umgekehrt gilt dann, dass die Stärke der Gravitation bei einer Annäherung zweier Teilchen mit der entsprechenden Potenz zunimmt. Die Zusatzdimensionen nehmen wir in der Alltagswelt nicht wahr. Denn sie sind, wie viele Physiker glauben, „aufgerollt“. Ein Gartenschlauch kann als Beispiel dienen: Er ist ein dreidimensionales Objekt. Wird er aber mit zunehmender Kraft zusammengedrückt, geht sein Durchmesser irgendwann gegen null. Dann wird er zum eindimensionalen Strich, zwei Raumdimensionen sind durch den Trick verschwunden. So ähnlich könnten sich zusätzliche Dimensionen zu winzigen Knäueln zusammengerollt haben, die jedem Raumpunkt anhaften. Elementarteilchen sind klein genug, um die Schwerkraftwirkung der Knäuel zu „spüren“, große Objekte erfahren die Veränderung der Anziehungskraft aber nicht.
Gibt es Dimensionen, die wir nicht wahrnehmen können?

Ein solches höherdimensionales Universums kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Doch eine neuere Theorie beschreibt genau diesen vieldimensionalen Raum. Es ist die Stringtheorie. Ihr zufolge sind Elementarteilchen winzige eindimensionale Fäden, die in den höheren Dimensionen schwingen. Sie könnte Relativitätstheorie und Quantenmechanik zur „Quantengravitation“ vereinen und wäre damit die von den Physikern lange gesuchte Weltformel. Würden die schwarzen Löcher am LHC auftauchen, wäre dies eine grandiose Bestätigung der Stringtheorie. Deshalb sind die Physiker so begierig darauf, die kleinen Schwerkraftmonster zu finden.

Sie können aber nur entstehen, wenn die Knäuel mit den versteckten Dimensionen die richtige Größe haben. Gäbe es zwei Zusatzdimensionen, sollte es etwa einen zehntel Millimeter groß sein. Dies schlossen Experimente jedoch bereits aus. Die Stringtheorie erfordert aber sieben Zusatzdimensionen, denn sie beschreibt einen Raum mit insgesamt zehn Dimensionen. In diesem Fall wären die Dimensions-Knäuel nur etwa einem billiardstel Millimeter groß. In einem so winzigen Raumbereich würde die Schwerkraft stark genug, um bei Teilchenkollisionen im LHC schwarze Löcher hervorzubringen. Nach Berechnungen einiger Physiker könnten eine Milliarde davon pro Jahr entstehen, andere Kalkulationen ergaben eine Jahresproduktion von ein paar Dutzend Millionen."

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unter folgender Überschrift auf der gleichen wie oben angegebenen Seite fand ich auch diesen Gedanken als Hypothese bestätigt, den ich vorhin in einem anderen Beitrag von mir, intuitv erst während des Schreibens entwickelnd, in Erwägung zog, dass es so sein könnte:

"Seltsame Materie zwingt ihr Umfeld, auch seltsame Materie zu werden


Schließlich, so argwöhnen die Skeptiker, könnten im LHC sogenannte Strangelets entstehen und die Erde zerstören. Der Begriff bedeutet „seltsame Materie“. Sie soll aus bestimmten Elementarteilchen, nämlich „strange“-Quarks bestehen (insgesamt gibt es sechs Quarks, eines davon wurde „strange“ getauft), auf der Erde, und vermutlich sogar im ganzen Kosmos kommt sie nicht in stabiler Form vor. Ist im LHC einmal ein Strangelet entstanden, zwingt es die Materie in seiner Nähe ebenfalls in die „seltsame“ Form. Diese Wandlung setzt sich fort, bis unser ganzer Planet zu einem Ball aus seltsamer Materie wurde."

Gruß
Plisaar

 
Hi Plisaar,

zwei recht wichtige Aussagen hast du aber unterschlagen.

Diese Möglichkeiten sind indes allesamt rein hypothetisch. Niemand weiß, ob es Gravasterne oder Strangelets wirklich gibt, jedenfalls fanden sich weder im Universum noch im Labor Spuren von ihnen. Physiker, die vor diesen Gefahren warnen, vertreten eine absolute Minderheitsmeinung

Denn solche Zusammenstöße gibt es in der Natur seit Jahrmilliarden. So lange schon prasseln die Teilchen der kosmischen Strahlung auf die Erdatmosphäre nieder. Ihre Energie liegt zwischen 107 und 1020 Elektronenvolt. Das sind viele Größenordnungen mehr, als im LHC zu erwarten sein wird. Ein erdverschlingendes schwarzes Loch ist dabei noch nicht entstanden

Diese wenigen Skeptiker, teilweise selbsternannte Physiker, reden schon seit Jahren gegen alles Mögliche und bringen dabei Pseudobeweise heran.

Gruß
Stefan
 
Hi Stefan,

>Diese wenigen Skeptiker, teilweise selbsternannte Physiker, reden schon seit Jahren gegen alles Mögliche und bringen dabei Pseudobeweise heran.<


wenn das so ist, kriegt das Ganze natürlich eine andere Färbung. Ok, dann erst mal danke, werde dies und jenes erst mal verdauen.


Ah, (Colombo) was mir grade noch einfällt, eher allgemein gehalten, könnte es nicht sein, dass gerade da, wo so ein wie von dir beschriebenes Bild, das im Laufe der Jahre entstand, die Folge von Propagandabestreben ist?

Mich interessier aus Deiner Sicht die Tragbarkeit ihrer Argumente, ob sie für dich (rein technisch gesehen)logisch nachzuvollziehen sind oder nicht.

Und ob Otto Rössler aus deiner Sicht ebenso in diese Kategorie von Skeptikern gehört, der zu CERN auf dieser Seite argumentiert, doch dies in einem wieder anderen Ton, wobei er sich davor bewahrt, sich festzulegen.

http://www.doctormorph.com/2008/07/schwarze-loecher-aus-dem-lhc-im-cern-bedrohen-die-erde

Gruß und gute Nacht
Plisaar
 
Hi,
diesen Artikel
http://www.efbr.de/de/publikationen...et der Masse und Energie des Lichtquanten.pdf
habe ich vorhin gefunden. Habe den ganzen Tag gesucht, um zu finden, was ich ausdrücken möchte. Da kommt etwas zur Sprache, was bisher kaum im Sinn Vieler aufgekommen zu sein scheint. Und doch auf der Grundlage von Beweisen oder Axiomen. Doch nirgendwo auf der Grundlage von Tautologie, derer sich viele Physikern eindeutig sehr oft bedienen.

Zitat aus Neue Physik und Kosmologie:
"Es wird einfach nicht verstanden, dass Iterpretationen von physikalisch gesicherten Daten von naturphilosophischen Sichtweisen der Theorie abhängen (die Theorie entscheidet, was wir sehen - Albert Einstein."

Und diese Beschreibung
http://de.wikipedia.org/wiki/Äther_(Physik)
aus Wikipedia zeigt indirekt auf, wie stark es Gang und Gäbe unter Wissenschaftlern von dem Format des Anhängertypus (gegenüber jenen seltenen mit Lokomotivcharakter, für welchen ich übrigens - potentiell veranlagt - Rössler halte, ob er sich nun irrt oder nicht) ist für jene fortschrittsgläubigen Anhänger, neue Theorien beinahe anzubeten, um sie mitunter bald schon durch neuere esettzt vorzufinden. Aber was solls, dann betet man halt diese an. Die astrophysikalischen Erkenntnisse bestehen resultierend und veranschlagend zu sehr großem Teil aus Theorien, Tautologien und nicht einmal Axiomen, die jeweils "derzeit doch eigentlich nur stimmen können". Es sind wie selbstgemachte Puzzleteilichen, um dem Bild den Anschein zu geben, als sei es lückenlos ok. Mit Tautologien über Tautologien hilft man sich weiter in der Physk. Das war damals so, und heute ist für spätere Generationen ebenfalls damals. Nur die Tendenz, ziemlich sich zu sein, "ach wir sind doch von allen Generationen die Klügsten und logisch Denkendsten, da kann uns wenig passieren," ist ebenfalls völlig typisch für das jeweilige Hier und Jetzt einer Wissenschaftsgeneration. Auf solcher mehr als wackeligen Grundlage, sich auf eine Ungefährlichkeit in Bezug mit CERN mit derartiger Selbstsicherheit zu verlassen, im ungünstigen mit beleidigender Arroganz, im günstigen Fall mit gnädiger Toleranz für die Bedenkenträger, ja, wie kann man das nennen? Da ist mir im Moment die übergroße Vorsicht des übermutigen Prof. Rössler lieber als kollektiv (in Bezug auf das Fundamentes von Tautologien und Theorien, Hypothesen und Annahmen): eher "blindes" als typisch wisschenschaftlich begründetes Vertrauen. Aber vom Gefühl her mache ich mir keine Sorgen wegen CERN, denn ich glaube, dass dort entstehende SL´s keinen Dominoeffekt durch Umkehrung der Atome- und Teilchen-Aktivität auf unserer Erde bewirken. Ich glaube, dass schwarze Löcher nur bei jenen Massen entstehen, bei denen schon etwas "erkrankt" ist, wo die Fluktuationsräume Freiraum herzugeben drohen. Wo nach dem "großen Ausatmen" wieder das "Einatmen" dran ist. Gruß plisaar
 
Vielleicht eine Erklärung weshalb wir noch kein außerirdisches vernunftbegabtes Leben gefunden haben. Statt dessen?
Schwarze Löcher!

VG,
Micha

Ps.: Das Wort >>intelligent<< habe ich bewusst nicht gewählt. >>vernunftbegabt<< erschien mir passender! Denn, seine Begabung muss man nicht zwingend nutzen.
 
Na endlich! Jetzt können wir wieder ruhig schlafen! Wie schön wenn so eine Last von einem fällt!
Erst jetzt kann ich nachfühlen, wie erleichtert Millionen Rentner waren, als Norbi Blüm ihnen verkündete: Die Rente ist sicher!

VG
 
Ach nö, Micha.
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.
Was mehrheitlich bei Politikern abläuft, läuft nicht zwangsläufig auch mehrheitlich bei Naturwissenschaftlern ab.

Aber um deine Angst zu mindern, solltest du dich nicht auf Aussagen Anderer verlassen, sondern selbst recherchieren.

Kleine Hilfestellung: Erde wird nicht verschlungen

Oder dieser wahre Augenöffner-Thread: http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2560
mit über 1000 Beiträgen :/

Bleibt letztlich nur die Frage: Was GLAUBST du, wenn du dich nicht informierst?

PS: Naturwissenschaftler sprechen die Sprache der Wissenschaft - dafür gibt es den Stein von Rosette. Politiker sprechen hingegen eine eigene Sprache - dafür gibt es keine andere Übersetzung als "Geld her". :biggrin:
 
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Ach doch, Frank
ich hab mich schon ein bissl informiert.
Nur, eine neue Diskussion entfachen werde ich nicht. Mein Standpunkt ist nachzulesen.

VG,
Micha

Ps.: Zu Deinem Ps.
Ich glaube mal so einfach ist die Welt nun auch wieder nicht.

 
In unserer Tageszeitung gab es heute auch wieder einen Artikel, überschrift "Versinkt die Erde im Schwarzen Loch?"

Drin war ein Interview mit einem Professor und Experten für Teilchenphysik.
Ich glaube zumindest, dass der Mann die Vorwürfe und Befürchtungen entkräften wollte, aber wenn das so ist, dann hätte er lieber den Mund halten sollen als das von sich zu geben, was er hat.

Erster Frage: "Herr Buchmüller, wird der LHC die Erde in einem Schwarzen Loch versenken?"
Antwort (erster Satz): "Das ist eine wilde Spekulation."

Der Hammer. Wenn ich einer von denen wäre, die da ein Risiko sehen, würde ich mich durch diesen Satz in meinen schlimmsten Befürchtungen bestätigt sehen. "Wilde Spekulation" impliziert die Möglichkeit, dass man richtig liegen kann, und sei die Wahrscheinlichkeit auch noch so niedrig.

Er geht dann weiter darauf ein, dass Ängste schüren nur dazu führt, dass alles was unbekannt ist potentiell als gefährlich gesehen wird. Das hat er vollkommen recht, ist aber kein Argument für die Sicherheit.

Er geht dann darauf ein, dass der Begriff der Mini-Schwarzen Löcher wohl unglücklich gewählt ist, was wohl wahr ist, da die meisten die interstellaren Monster verstehen. Es erklärt aber wieder nicht, wieso die kleinen Dinger harmlos sein sollten.

Als er weiter auf die Mini-Black-Holes eingeht, vermittelt er immer mehr den Eindruck, dass er eigentlich kaum etwas darüber weiß.

"Für die Mini Black Holes hat man zurzeit gar keine allgemein akzeptierte Theorie... Dass sie sich verhalten könnten wie Schwarze Löcher, ist lediglich eine Annahme."

Soso, eine Annahme. Ein mini-Black-Hole, das sich wie ein Schwarzes Loch verhält, wäre immer noch harmlos, weil es einfach durch die Erde durchfallen würde und nichts verschlingen könnte. Aber das sagt er nicht.

Einmal habe ich fast gedacht, dass er die richtige Antwort gibt, nämlich als er auf deren physikalischen Eigenschaften eingeht. Aber er sagt wieder nur, dass es für sie aufregend wäre, weil man so wenig über sie weiß und es sie eigentlich nicht geben dürfte.

Allmählich frage ich mich wirklich, ob die Typen von Cern sich wissenschaftlich ihr eigenes Grab schaufeln wollen? Die scheinen überhaupt nicht zu merken, was für einen Schaden sie mit ihrem Elfenbeinturm anrichten.
Diese Schwarzes-Loch Kontroverse ist in den Medien inzwischen so verbreitet, dass ich mich mal so weit aus dem Fenster lehnen werde und sage, dass es nach dem jetzigen keinen weiteren Teilchenbeschleuniger mehr geben wird! Diese Befürchtungen gab es zwar schon immer, aber noch nie so massiv.

Man kann die Skeptiker nicht als ein paar Spinner abtun, denn sie haben nunmal nicht das Wissen, das Risiko abzuschätzen und die Wissenschaftler haben anscheinend weder das Talent oder den Willen, dieses Wissen bereitzustellen.
Und selbst wenn: Auch Spinner sind Wähler. Und führen dazu, dass Geldhähne zugedreht werden.

Erst die Mondlandungslüge, jetzt der Weltuntergang durch ein Schwarzes Loch. Wenn diese Mythen weiter so fahrlässig wenig durch Fakten dementiert werden, wird es mit der Grundlagenforschung irgendwann sehr düster aussehen...
 
Was sollen denn die Cern Leute dazu noch sagen? Dass sie ihre Annahmen auf umfangreiche (indirekte) Beobachtungen und theoretische Berechnungen stützen gibt eben immernoch weniger als die 100(,00) Prozent Sicherheit, die für die anderen aber wünschenswert wäre.

 
Erst die Mondlandungslüge, jetzt der Weltuntergang durch ein Schwarzes Loch.
Wenn diese Mythen weiter so fahrlässig wenig durch Fakten dementiert werden,
wird es mit der Grundlagenforschung irgendwann sehr düster aussehen...

Hallo Nightshade,

mag sein, dass Wilfried Buchmüller nach Deiner Einschätzung gegenüber der Presse etwas zu salopp formuliert hat. Schließlich ging es bei dem Interview ja eigentlich nicht darum, ob an einer spinnerten Spekulation von ein paar Theoretikern irgendwas dran ist, sondern ob durch die vermeintliche Fahrlässigkeit einiger gewissenloser Wissenschaftler unsere ganze Zivilisation eben mal so ausgelöscht wird, und das ganze auch noch finanziert von uns Steuerzahlern. Da würde man doch etwas mehr Respekt und Vorsicht beim Drechseln der Formulierungen erwarten!

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was Du eigentlich von so einem Interview mit einem prominenten oder mit einem beliebigen Teilchenphysiker erwartest. Die Formulierung "spekulativ" bezieht sich doch einzig und allein auf die Einschätzung der Theorie und nicht auf irgendein Restrisiko beim Einschalten des LHC.

Und wo bleibt hier die Verantwortung des Journalisten für eine unverzerrte und sachdienliche Wahrheitsvermittlung? Nach meiner Erfahrung werden wissenschaftliche Interviewpartner häufig ohne jede Vorwarnung eben mal so telephonisch überfallen und müssen dann aus dem hohlen Bauch über Gott und die Welt befinden.

Wenn in der Öffentlichkeit und auch in diesem Forum immer wieder Zweifel bezüglich eines solchen vermeintlichen "Restrisikos" hochkommen, so sollte man die Schuld dafür nicht in der mehr oder weniger subtilen Formulierungskunst von wissenschaflichen Interviewpartnern suchen.

Die Ursache für das anhaltende Unverständnis und die immer wieder vorgetragenen Zweifel sind wohl eher im sensationslüsternen Umgang der Medien mit solchen apokalyptischen Hirngespinsten zu suchen. Da werden dann handfeste Fakten und Erfahrungen immer wieder ignoriert, entweder aus Mangel an Sachverstand oder absichtlich.

Leider ist der Wissenschaftsjournalismus hierzulande in einem ganz erbärmlichen Zustand. Oder kennt ihr einen Vertreter in diesem Fach, der genügend Sachverstand, Ansehen und Reichweite besitzt, um diesen unerträglichen Spuk mit einem respektablen Artikel oder mit einer entsprechenden Sendung ein für alle mal auszublasen?

Gibt's anscheinend nicht, und das ist wohl das eigentliche Problem.

Mit freundlichen Grüßen,
Peter

 
Zitat von NGC224:
Wir bewegen uns immer noch mit geradezu antiken Antrieben, die fossile Brennstoffe nutzen, die Atomenergie hat sich dank Tschernobyl zum Angstgegner entwickelt und die Medizin ist - wenn man z. B. die Krebssterblichkeitrate betrachtet - auch kaum weiter, als sie in den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts war.
Der einzige Fortschritt, den ich sehe, ist die enorme Entwicklung der Kommunikation. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich in der heutigen Zeit über das Internet mit Teilnehmern auf der ganzen Welt ohne Zeitverlust Informationen austauschen kann.

Hallo Manfred,

das mit den antiken Antrieben stimmt, allerdings hab ich in den 50er Jahren auch wenig Niedrig- oder Nullenergiehäuser gesehen, Solarflächen, Windräder und was nicht sonst noch alles. Und Du kannst ja mal einem ganz normalen Diabetiker erzählen, oder jemand der eine neue Hüfte bekommt, daß sich seit damals nichts in der Medizin getan hat. (allgemeines Gelächter...) Ich kenn auch jemand der Prostatakrebs hat, ohne moderne Behandlungsmethoden wär das eine ziemlich üble Sache geworden.

Und die Computer haben nicht nur die Kommunikation revolutioniert, sondern auch sehr sehr vieles andere. Sehen nicht heute die Saturn-Fotos von Amateuren so aus wie früher die von großen Sternwarten und stecken da nicht CCD Kameras dahinter? Nur mal so ein ganz kleines Beispiel.

Also, ganz so schlecht würde ich die Bilanz des technischen Fortschritts wirklich nicht sehen. (Auch wenn Du natürlich mit Deiner Kritik in manchen Teilbereichen Recht hast.) Vieles, was man einst als "machbar" angesehen hat, scheitert auch einfach am Ressourcen- oder Geldbedarf. Anderes (z.B. wirklich moderne Autos anstatt bleischwerer veralteter Spritfresser) scheitert am "Willen" der sogenannten "Konsumenten". Aber nichts ändert etwas daran, daß wissenschaftliche Grundlagenforschung uns alle um viele wichtige neue Erkenntnisse bereichen kann, und diese - ob nun in Jahren oder Jahrzehnten gerechnet - auch unser Alltagsleben verändern, verbessern oder vereinfachen können.

CS,
Thomas
 
Edit: falscher thread
 
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Zitat von Greuti:
Was sollen denn die Cern Leute dazu noch sagen?
Allermindestens zwei Punkte:

1) Sie sollen klarstellen, dass man Schwarze Löcher im Grunde nicht so unbekannt sind, wie die meisten Leute meinen. Dass Schwarze Löcher, die weniger als ein Sandkorn wiegen, auch nicht mehr Anziehungskraft haben werden wie ein Sandkorn. Er hat das in dem Artikel angedeutet, aber unglücklich formuliert.

2) Dass was sie da machen im Grunde nicht mehr ist, als was in unserer Atmosphäre jeden Tag millionenfach passiert. Was für einen Unterschied macht es, wenn das halt millionen-plus-einmal passiert?
Das Argument überzeugt die allermeisten, aber die allermeisten wissen überhaupt nicht, was da oben in der äußeren Atmosphäre abgeht.

Zitat von P_E_T_E_R:
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was Du eigentlich von so einem Interview mit einem prominenten oder mit einem beliebigen Teilchenphysiker erwartest.
Ich erwarte von den Kernphysikern, dass sie sich mal die Zeit nehmen um darüber nachzudenken, was da gerade los ist und wie man dem begegnen kann.
Ich erwarte von ihnen, dass sie sich mal mit ein paar zusammensetzen, die diese Befürchtungen teilen. (sollte nicht so schwer sein, die erweiterte Familie sollte ausreichen) Mit ihnen ein Gespräch eingehen und beobachten, welche Argumente ziehen und welche nicht.
Dann mit anderen Wissenschaftlern reden, welche Erfahrungen sie gemacht haben.

Wenn dann solche Anrufe kommen, sind sie darauf vorbereitet.
Mag sein, dass manche Revolverblätter ihnen immer noch das Wort im Mund rumdrehen, aber diese Angelegenheit ist schon längst nicht mehr Teil der Boulevard-Presse sondern inzwischen in allen Tageszeitungen gewesen, die ich kenne. Im Beispiel oben denke ich, dass die Fragen durchaus verständlich gestellt waren und sie haben das Interview so stehen gelassen, ohne es zu kommentieren oder auseinanderzureißen. Aber das brauchten sie gar nicht (selbst wenn sie es wollten) denn er hat meiner Meinung nach genug Feuer ins Öl gegossen.

Was ich wirklich will ist, dass Wissenschaftler sich darüber Gedanken machen, was die Leute da draußen über ihre Wissenschaft denken. Wenn sie das versäumen, werden sie längerfristig keine Wissenschaft mehr haben, in die sie sich verkriechen können!

Dass sie womöglich Fachidioten sind ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung!
 
Dabei sollte es gar nicht so schwer sein auch mal für Laien etwas zu erklären. Ja es kann schon nervtötend sein, aber es wird ja nicht jedes Jahr ein Beschleuniger mit eingebauter Weltzerstörungsfähigkeit gebaut.

Übrigens habe ich noch eine Frage zum Schwarzen Loch:
Dass die Gravitation nicht ausreicht Atome aus der Umgebung anzuziehen ist klar, aber wie sieht es eigentlich aus, wenn das Schwarze Loch auf andere Atome direkt trifft? Gerade in festen soliden Materialien stehen die Atome doch dicht an dicht...
 
Zitat von Erbse:
Gerade in festen soliden Materialien stehen die Atome doch dicht an dicht...

So dicht stehen die Atome auch wieder nicht und was viel wichtiger ist, die Atome selbst sind ja nicht gefüllte Kugeln, sondern bestehen aus einem winzig kleinen Kern und den Elektronen die darum kreisen.

Wie viel Luft drin ist, sieht man wenn man schaut wie gross die Erde wäre als Neutronenstern, da sind die Kerne dicht an dicht gepackt. Das wären paar Kubikmeter, mehr nicht.

Also die Wahrscheinlichkeit dass das Schwarze Miniloch einen Atomkern verschluckt ist (geschätzt über Daumen) unglaublich klein, und selbst wenn, dann ist es ein Atomkern schwerer. Aber selbst Millionen von Atomen haben immernoch keine nennenswerte Schwerkraft.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wenn man einen Atomkern spaltet, entsteht auch keine nennenswerte Energie. Deshalb hat man ja im August 1945 eine Tonne Knallerbsen auf Hiroshima und Nagasaki geschüttet.

VG

(Ja, ja, ich weiß: Kettenreaktion usw. Aber: So unwahrscheinlich sind Kollisionen im atomaren Bereich wohl doch nicht und wie viele Schwarze Löcher hofft man denn zu "erzeugen"?)


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Geht es noch dämlicher wie MichaD80? Ja, das geht. Siehe den Philosophen Markus Goritschnig.
Schaut mal was "Galileo2609" herausgefunden hat:

http://www.astronews.com/forum/showpost.php?p=42446&postcount=1661

Selbst GOM mit Friebe und Lopez wird von den LHC-Kritikern als glaubwürdige Institution hingestellt und zur Untermauerung ihrer Thesen verwendet. Sogar militärische Gewalt gegen Cern wird von den Loosers angemahnt. Das ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.

Gruß Helmut
 
Pass mal auf Helmut (alias Arroganz),
falls Du ein Problem mit freier Meinungsäußerung hast, dann zieh um. Wegen mir nach China! Lass Dich von dem Bildchen links nicht täuschen. Glaube mir, da ist bestimmt kein kleiner "dämlicher" Junge am anderen Ende der Leitung!
Ich lasse mich von Dir auch nicht, mit militanten Gegnern des LHC, gleichsetzen!

VG

 
Liebe Foruminnen und Forumser,

Ihr wurdet Zeugen einer wissenschaftlichen Sensation! Wie Ihr Lesen könnt, ist es mir als ersten Menschen gelungen, Informationen aus einem Schwarzen Loch zu erhalten! Zugegeben es ist nicht das größte, aber dafür eines der dunkelsten.
In Erwartung des Nobelpreises verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

MichaD80 :/
 
Stichworte:

- Mitte 2003 wurde mit dem Bau des LHC Tunnel begonnen.
- Der Tunnel ist unter der Grenze Schweiz/Frankreich.
- Er hat bisher 2500 Millionen Euro gekostet.
- Bis zu 10 Tausend Wissentschafftler arbeiten später mit den Ergebnissen.
- Vorangige Suche nach "Higgs-Boson" - den "Gottesteilchen".



Inzwischen gibt es von den Wissenschaftlern in "CERN" zu diesem Thema auch ein Musikvideo:

Hier

In diesem Video wird erklärt, was ab dem 10 September 2008 bei dem LHC - Experiment passiert. Es ist in Englisch..



Gruß,
Oliver
 
Sorry Oliver,

aber ich hätte lieber erklärt bekommen was NICHT passiert! Ach ja, solche Fragen sind hier ja nicht erwünscht.

Entschuldigung. Noch einmal.

VG


Ps.:

>>Tag MichaD80.

Ich bin überzeugt, das Du einen Preis bekommst.

CS,
Oliver <<


Wie darf ich das Auffassen? Als Drohung? Soweit zum Thema militant. Deine erste Version mit "passenden Preis" war etwas eindeutiger.
 
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