Hi Stefan,
ja klar, nach bisher bekannten Gegebenheiten...könnte es gar nicht anders sein, als wie du es beschreibst...
doch was hälst du von den folgenden von Wissenschaftlern angeführten Eventualitäten, etwas, das ich grade gefunden habe:
(damit es nicht zu viel an Text wird, entschied ich mich erst mal für diesen Auszug aus der folgenden Seite, auf der noch weitere, wie ich finde, überdenkenswerte Aspekte zum Überlegen anregen...)
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_universum/odenwalds-universum_aid_228959.html
"...sondern verfehlen sie um gewaltige 16 Größenordnungen. Unter normalen Umständen scheint die Erzeugung solcher Miniatur-Löcher also nicht möglich zu sein.
Warum dann die Aufregung? Nun, unter bestimmten Voraussetzungen könnten sich doch Schwarze Löcher bilden – nämlich dann, wenn der Raum in unserem Universum mehr als drei Dimensionen hat. Das Gravitationsgesetz und damit die Stärke der Anziehungskraft zwischen Teilchen ändern sich in diesem Fall dramatisch. Während im uns vertrauten dreidimensionalen Raum die Gravitationskraft mit dem Quadrat des Abstandes abnimmt, nimmt sie in einem vierdimensionalen Raum mit der dritten Potenz des Abstandes ab, in fünf Dimensionen mit der vierten Potenz und so weiter. Umgekehrt gilt dann, dass die Stärke der Gravitation bei einer Annäherung zweier Teilchen mit der entsprechenden Potenz zunimmt. Die Zusatzdimensionen nehmen wir in der Alltagswelt nicht wahr. Denn sie sind, wie viele Physiker glauben, „aufgerollt“. Ein Gartenschlauch kann als Beispiel dienen: Er ist ein dreidimensionales Objekt. Wird er aber mit zunehmender Kraft zusammengedrückt, geht sein Durchmesser irgendwann gegen null. Dann wird er zum eindimensionalen Strich, zwei Raumdimensionen sind durch den Trick verschwunden. So ähnlich könnten sich zusätzliche Dimensionen zu winzigen Knäueln zusammengerollt haben, die jedem Raumpunkt anhaften. Elementarteilchen sind klein genug, um die Schwerkraftwirkung der Knäuel zu „spüren“, große Objekte erfahren die Veränderung der Anziehungskraft aber nicht.
Gibt es Dimensionen, die wir nicht wahrnehmen können?
Ein solches höherdimensionales Universums kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Doch eine neuere Theorie beschreibt genau diesen vieldimensionalen Raum. Es ist die Stringtheorie. Ihr zufolge sind Elementarteilchen winzige eindimensionale Fäden, die in den höheren Dimensionen schwingen. Sie könnte Relativitätstheorie und Quantenmechanik zur „Quantengravitation“ vereinen und wäre damit die von den Physikern lange gesuchte Weltformel. Würden die schwarzen Löcher am LHC auftauchen, wäre dies eine grandiose Bestätigung der Stringtheorie. Deshalb sind die Physiker so begierig darauf, die kleinen Schwerkraftmonster zu finden.
Sie können aber nur entstehen, wenn die Knäuel mit den versteckten Dimensionen die richtige Größe haben. Gäbe es zwei Zusatzdimensionen, sollte es etwa einen zehntel Millimeter groß sein. Dies schlossen Experimente jedoch bereits aus. Die Stringtheorie erfordert aber sieben Zusatzdimensionen, denn sie beschreibt einen Raum mit insgesamt zehn Dimensionen. In diesem Fall wären die Dimensions-Knäuel nur etwa einem billiardstel Millimeter groß. In einem so winzigen Raumbereich würde die Schwerkraft stark genug, um bei Teilchenkollisionen im LHC schwarze Löcher hervorzubringen. Nach Berechnungen einiger Physiker könnten eine Milliarde davon pro Jahr entstehen, andere Kalkulationen ergaben eine Jahresproduktion von ein paar Dutzend Millionen."
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unter folgender Überschrift auf der gleichen wie oben angegebenen Seite fand ich auch diesen Gedanken als Hypothese bestätigt, den ich vorhin in einem anderen Beitrag von mir, intuitv erst während des Schreibens entwickelnd, in Erwägung zog, dass es so sein könnte:
"Seltsame Materie zwingt ihr Umfeld, auch seltsame Materie zu werden
Schließlich, so argwöhnen die Skeptiker, könnten im LHC sogenannte Strangelets entstehen und die Erde zerstören. Der Begriff bedeutet „seltsame Materie“. Sie soll aus bestimmten Elementarteilchen, nämlich „strange“-Quarks bestehen (insgesamt gibt es sechs Quarks, eines davon wurde „strange“ getauft), auf der Erde, und vermutlich sogar im ganzen Kosmos kommt sie nicht in stabiler Form vor. Ist im LHC einmal ein Strangelet entstanden, zwingt es die Materie in seiner Nähe ebenfalls in die „seltsame“ Form. Diese Wandlung setzt sich fort, bis unser ganzer Planet zu einem Ball aus seltsamer Materie wurde."
Gruß
Plisaar