Erfahrungen mit TAL100RS ?

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Drainpipeviewer

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Hallo,
wollte mal nach Euren Erfahrungen mit dem TAL100RS fragen. Ist das für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet? Ist es besser als ein 4" Refraktor aus dem Reich der Mitte? Ist ein ED90 besser? Kann eine TAL1 Montierung das tragen, der OTA wiegt ca. 4kg?

Danke für eure Einschätzung,
Christian
 
Hi, ich hab einen Tal-100R und den Acuter ED90 und kann zumindest etwas über Mond- und Planetenbeobachtung und dessen Wertigkeit berichten. Vorwegs bitte beachten, daß ich die Quali einer Optik eher aus dem Bauch heraus bewerte.

Vom Gesamteindruck des TAL sag ich mal recht wertig und obere Mittelklasse. Das Teil wirkt wie ein Teleskop aus den 60er Jahren, also Old-Skool im positiven Sinne.
Wir sprechen hier über einen Fraunhofer mit 4", den man dementsprechend mit Geräten ähnlicher Öffnung und ähnlicher Preiskategorie vergleichend beurteilen muss. Ultimative Planetenbeobachtung geht nur mit größerer, farbreiner und absolut hochqualitativer Optik und gutem Beobachtungsplatz.


Das Teil ist sauber gefertigt und die Optik ist im Bereich Planeten und Mond wirklich gut und macht Laune. Wenn man als Gelegenheitsspechtler dem Öffnungsfieber und High-End-Fieber widerstehen kann, könnte das durchaus ein ultimatives Teleskop sein.
Das qualitative Feeling ist ähnlich dem unseres 6" Lichtenknecker Schärrefraktors in unserer Sternwarte, was die Abbildung betrift. Der Farbfehler ist für mich sehr gut tolerierbar. Das Teil sollte eine halbe Stunde auskühlen.

Gefalzter und punktgeschweißter Stahltubus. Taukappe aus Kunststoff. Eingepresste Blenden, die sich lockern können. Der Lack bröselt ab und zu etwas ab, anscheinend schlecht grundiert.

Beim Acuter habe ich anscheinend einen optisch schlechteren erwischt. Mein ED80 und ED120 dagegen sind optisch sehr gut. Dementsprechend könnte man auch über einen gebrauchten ED100 nachdenken.

Mein Lieblingsscope im Bereich kleinerer Öffnungen ist jedoch der Intes MN-56.

lg, Martin
 
Hallo Christian,

zum 100 RS direkt kann ich nichts sagen, ich besitze jedoch den 125 R und bin damit absolut zufrieden. Zu dem Preis zu dem das von Dir genannte Gerät mit etwas Zubehör gerade angeboten wird kannst Du nichts verkehrt machen.
Was die Leistung angeht kann ich mich meinem Vorredner absolut anschließen, da geht es vor allem um Mond und Planeten. Für Deepsky sind 100 mm halt etwas wenig. Die TAL 1 Montierung kenne ich nicht, kann ich nichts zu sagen.
Mein Fazit also für kleines Geld ein wirklich schönes Teleskop.

Grüße
Hans
 
Hallo Christian,

Ist das für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet?

aus meiner Sicht: Nein.

Der 4" Tal FH hat ein zu gerings Auflösungsvermögen und zu schlechte Farbtreue.
Er taugt deshalb nur für recht bescheidene Ansprüche.


Kommt darauf an. Es gibt viele verschiedene EDs mit 90mm Öffnung.
Gute und schlechte.


Ja, ohne Probleme.

Aber wenn du Planeten sehen willst und dabei unbedingt einen kleinen Refraktor
einsetzen willst würde ich dir zu einem 100/900mm Synta ED raten.
Die alten güldenen Tuben wurden seinerzeit zu sehr geringen Preisen abverkauft.
Das Auflösungsvermögen ist zwar auch nicht höher, dafür ist der ED
aber visuell fast farbrein.

Apropos TAL:
Ich würde den 110mm Newton dem TAL FH am Planeten vorziehen.

CS,Karsten
 
Hallo, hier auch ein Christian (ist ja ein häufiger Name) :/


Ich habe nun seit ca. drei Monaten einen TAL100RS, gekauft bei APM Telescopes (noch mal danke an dieser Stelle für den guten Service).

Der Mond kam schon ein paar Male vor die grünlich schimmernde Linse des für den Preis von 299€ sehr gut verarbeiteten Refraktors. Wie Martin schon sagte, muss man mit einem Farbfehler rechnen. Dieser ist an hellen Objekten, wie hellem Mondrand und an Jupiter etc. deutlich zu sehen, auch dieses Teleskop kann also nicht zaubern. :/
Hier mal eine Aufnahme von mir, bei der man am Mondrand den Farbfehler sehen kann, wenn man ranzoomt. Mondaufnahme A.de


Die Schärfeleistung ist rein subjektiv und im Vergleich zu einem 150mm Newton (ebenfalls von TAL) und einem 70mm f/13 Achromaten auf einem sehr guten Niveau. Die Formationen am Mond sind tadellos scharf. Ich gehe nie höher als 147x, da ich eher das ästhetische Bild schätze, als die Größe. Meine Lieblingsvergrößerung ist 80fach (12,5mm Vixen Ortho).

Die Sterne sind sehr sauber gezeichnet, deswegen sind Sternhaufen und Doppelsterne mit dem TAL einfach schön anzusehen. Sterne zeigen sauberste Beugungsscheibchen ohne jeden Tadel.

Das Belendensystem könnte in dieser Preisklasse wohl nicht besser sein. Gegen den hellen Tageshimmel zeigt sich beim Blick durch den OAZ eine sauber schwarz abgetrennte Apertur. Bravo TAL! :applaus:

Der TAL100RS kommt mit einem Rotations-Okularauszug! Damit kann man das Okular wunderbar in Positon drehen. Das ist nicht selbsverständlich. Ebenfalls dabei ist ein sehr gutes 25mm TAL Plössl Okular, das auf der Achse sehr scharf abbildet. Der ebenfalls dazugehörige TAL 1.25" Zenitspiegel ist sehr robust gebaut und justierbar! Dann gibts noch ein Okular dazu mit kleinerer Brennweite, das nutze ich aber nicht.

Bei mir ist der auf einer Losmandy GM8 montiert, zusammen mit Astro Professional CNC Rohrschellen, einer langen Starway Prismenschiene auf der einen Seite und einer langen Skywatcher Prismenschiene auf der anderen Seite + einem Baader Laufgewicht.




Zitat von Drainpipeviewer:
Ist er für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet?
Auf jeden Fall! ;)


Zitat von Drainpipeviewer:
Ist er besser als ein 4" Refraktor aus dem Reich der Mitte?
Optisch habe ich keinen Vergleich. In der mechanischen Verarbeitung kann er wohl punkten. :super:


Zitat von Drainpipeviewer:
Mag sein, dass der optisch besser ist.


Zitat von Drainpipeviewer:
Kann eine TAL1 Montierung das tragen, der OTA wiegt ca. 4kg?
Die würde ich nicht empfehlen. Die ist meiner Meinung nach zu schwach. Der TAL kommt nur mit ner ordentlichen, soliden Montierung gut rüber. Wie gesagt, das ist meine Meinung. Was Wackeliges passt dazu nicht. :/


Ich hoffe, ich konnte helfen

Viele Grüße
Christian
 
Hallo,
danke für die vielen Antworten. Zur Zeit habe ich einen alten 76/1200 FH (f/16, 3kg) auf der Montierung, der ist natürlich keine Eier legende Wollmilchsau, sondern etwas für Mond und Planeten. Die 100mm Öffnung und f/10 des TAL100RS sind wohl universeller nutzbar. Wie gesagt, vielen Dank für Eure Einschätzung!

Grüße
Christian
 
hi, ich bombe dich mit ein paar Links zu:

http://www.cloudynights.com/item.php?item_id=2032

http://www.excelsis.com/1.0/entry/n....html?PHPSESSID=5ac3119c52f72ba2866708e6f8668

http://stargazerslounge.com/topic/1994-tal-100r/

http://www.astro-baby.com/reviews/TAL 100RS/TAL 100RS Review.htm

http://www.cloudynights.com/ubbthreads/showflat.php/Cat/0/Number/5056551/Main/5043623

http://www.cloudynights.com/ubbarch...787/page/16/view/collapsed/sb/5/o/all/fpart/1

Jeder der Vorredner hat auf seine Weise recht, denn
es kommt auf Deine Vorlieben beim Beobachten an und wieviel Du bereit bist, finanziell und energiemäßig ins Hobby zu investieren.
Irgendwie kommt man heutzutage Preis/Leistungsmäßig nie am 200/1200 China-Newton/Dobson verbei.
Prinzipiell: Öffnung = Auflösung am Planeten, wenn alles andere passt. Betonung auf: wenn alles andere passt. Ich habe jedoch Leute kennengelernt, die mit 4 Zoll sehr engagiert über Jahrzehnte beobachtet haben, glücklich damit sind und schätze das genau so.

Das TAL wäre sehr gut für Balkon-Gelegenheitsspechtler am Planeten und Mond, die gerne ein Gerät mit guter qualtitativer Anmutung für wenig Geld in den Händen haben und mit wenig Aufwand schöne Beobachtungen machen wollen.

Sehr gut am Planeten (bis auf den Okularauszug) im unteren Preisbereich ist auch der Skywatcher 150/1200 Newton. Den gabs stellenweise für 120 Euro neu.

Klein + öffnungsbezogen maximale Performance + gutes
Preis/Leistungsverhältnis + High-End = Intes MN-56.
Dieses Teil in den richtigen Händen ist absolut begeisternd. Extremer Kontrast, extrem übervergrößerungsfähig, farbrein. Jederzeit gut für Überraschungen, wenn das Seeing zuschlägt. Der Kleinwagen mit Turbo unter den Scopes, der den fetten Benz jagt. Schlägt problemlos mittelmäßige größere oder nicht sauber justierte größere Öffnungen.
 
Hallo Karsten,
ein 4" Refraktor eignet sich sowohl zur Beobachtung von Objekten unseres Sonnensystems als auch zur deep sky Beobachtung. Solltest du in deiner bisherigen Zeit als aktiver Beobachter und nicht nur als Verfasser von Beitragen in diesem Forum mit 4" keine detailreichen Beobachtungen erlebt haben, so kann es nur an deinen Beobachtungsbedingungen oder aber an physischen Problemen liegen. Ich empfehle daher die Verwendung eines Teleskopes mit 4" und sieh mal durch....du wirst erstaunt sein was es alles zu entdecken gibt! Das reicht locker für Jahre aus! Wer was anderes erzählt hat definitiv keine Ahnung! Jedenfalls keine praktische.
Gruß Holger
 
Hallo Holger,

ich habe mit vielen verschiedenen 4" Teleskopen beobachtet.
Darunter waren die wohl besten visuellen 4" Refraktoren
die man bekommen kann, ein TSA und ein 4"f/8 TMB.
Doch selbst diese können mich nicht zufrieden stellen,
ganz einfach weil ich Planeten auch mit größeren Öffnungen beobachten konnte.
Keines der 4" Telesköpchen konnte bei Jupiter auch nur annähernd
die Detailfülle zeigen die mein 8"f/6 ATM Newton, Kurt Schrecklings
10"f/6 ATM Newton, sein 12" ATM Cassegrain, ein 7" Vollapo, ein 6" Yolo,
ein 12" f/4,9 ATM Newton, zeigen konnte.

Beim hier zur Diskussion stehenden 4" f/10 TAL handelt es sich
aber nicht einmal um ein farbreines 4" Teleskop sondern um einen
mit deutlich sichtbarem Farbfehler behafteten kurzen FH.

AM Planeten zählte in allen Vergleichen ganz klar Öffnung und Farbreinheit.

Aber wer meint es besser zu wissen soll sein Geld für bunte FH ausgeben.
Ist ja nicht meine Kohle :biggrin:
Zweimal kaufen kurbelt außerdem die Wirtschaft an :super:

Sehen kann man auch mit 4" viel, sogar mit FHs, aber für das
gleiche Geld kann man bei kluger Investition auch viel mehr sehen.

Sorry wenn ich den Kleinscherbenbesitzern auf den Schlips getreten bin.

Farbreine Grüße, Karsten
 
Der TAL 100RS kostet 299 Euro + viel Zubehör. An diesem, für den Preis absolut hochwertigen Refraktor muss man nicht mehr basteln. Er hat eine absolut beugungsbegrenzte Optik, wie ich selbst an Doppelsternen nachprüfen konnte. Ich sagte ja schon, dass er sauberste Beugungsscheichen zeigt. Die Abbildung ist einfach ästhetisch.

Viele Beobachter stört der relativ geringe Fahrfehler der mit f/10 recht langen FHs nicht. Es ist ein optisches Gerät auf höchstem Niveau und das zu einem sagenhaft günstigen Preis. Der Okularauszug ist wohl der beste serienmäßige in dem Preisbereich. Allein dieser ist das Geld wert. Der ist frei rotierbar.

Übrigens: Hier geht es nicht um Öffnung. Wer Öffnung will nimmt ein großes Newton/Dobson der Firma ATM. Wenn man sich aber auf 4Zoll beschränken mag, dann wird man wohl schwer am TAL100 vorbeikommen können. Ich kann zB die sehr bequeme Sitzhaltung nennen, meine Zeichenunterlagen liegen auf einem Tisch direkt neben dem Teleskop, und das Okular ist direkt vor meinem Auge ohne das ich mich groß verbiegen muss.

Klar man kann auch ein Skywatcher 127 Mak nehmen, der kostet aber auch so viel. Der ist dann nochmal einen tick schärfer. Wie gesagt Öffung ist nicht das Argument. Wer Öffnung will, der nimmt großes SCT oder nimmt großes Newton... :)

Ich stand vor der Wahl mir einen 700 - 1000Euro (preis nach oben offen) ED (keinen voll APO!) zu kaufen, aber der TAL ist einfach zu attraktiv gewesen und der kostet ein Drittel. Für jemanden der einen FH leiden kann (da soll es ja auch welche geben), für den ist der TAL eine lohnende Investition und er wird von der Ästhetik zum Beispiel eines Sternhaufens begeistert sein. So steht es auch in unzähligen oben verlinkten Berichten. Vielleicht einfach mal lesen und sich ein Bild machen. :/




Die Firma ATM, welche war das nochmal :biggrin: :biggrin:



Viele Grüße

 
Moin Karsten,

sorry...habe das in deinem Beitrag zu diesem Thema dann irgend wie falsch verstanden--mein Fehler. Dachte das wär eine allgemein gültige Antwort gewesen und nicht DEIN persönlicher Eindruck mit den schlecht auflösenden 4Zöllern. Das solltest du bitte unbedingt immer mit angeben, sonst glauben am Ende unerfahrene Beobachter, das ganze sei überall und bei jedem so. Richtig ist und da stimme ich dir zu, je größer die Optik um so besser die Auflösung. Dazu sollte man aber dann auch erwähnen, dass die äußeren Bedingungen entsprechend gut sein müssen, um diesen Vorsprung positiv ausspielen zu können. Hierzu sei auf die zahlreichen Zeichnungen von Jupiter hingewiesen, die der ein oder andere Beobachter hier einstellt...da sind Beobachtungen/Zeichnungen mit Teleskopen von 3"-12" zu bestaunen. Die Detailfülle, auch mit kleineren Aperturen, ist erstaunlich. Nicht immer und aussschließlich hat es etwas mit der Öffnung zu tun. Auch die Erfahrung und das Vermögen des teleskopischen sehens sei hier erwähnt. Du wohnst in der Nähe von Dortmund wie ich sehe.... der Himmel ist sicher nicht der beste... und vielleicht solltest du dir mehr Zeit am Teleskop gönnen um eben Erfahrung zu sammeln. Das Verfassen von Beiträgen hilft da einfach nicht weiter! Nun denn, ich belass es dabei...auch mit "Kleinscherben" lassen sich Details sehr gut erkennen..es muss nicht immer ein Schminkspiegel sein. ...eines noch....F/10 ein schneller FH ???? wusst ich gar nicht....
Viele Grüße nach Dortmund!
Holger
 
hallo,

ich sehe es genau wie Karsten, ein 4" FH ist kein schlechtes Gerät, aber hat eben seine Grenzen. Man kann mit dem Farbfehler schon leben, der hat ein durchaus nettes Bild, aber der Farbfehler ist halt da - gerade wenn man ein geschultes Auge hat sieht man den deutlich. Ein 4" f/10 FH ist schon ein Stück schneller als die oft zitierten f/15 oder f/20.

Unzählige Beobachter haben mit einem 4" f/10 FH tolle Beobachtungen gemacht, gar keine Frage, aber das ändert keinen Deut an den optischen Eigenschaften. Die sind seit Jahrhunderten von Generationen von Beobachtern bestätigt worden, das ist einfach auch Praxis.

Um nun auch ein praktisches Beispiel zu geben, ich habe da ein paar Farbfehler gesammelt, nämlich Sterntests im Primärfokus genau zum Zweck den Farbfehler zu dokumentieren.
Da sind einige Apos und sogenannte Apos, und da ist zum Vergleich auch ein 4" f/15 Fraunhofer dabei. Schaut selbst wie schön bunt der ist, und ist langsamer als ein f/10:
http://www.teleskop-shop.at/testphotos/Refractor_color_test/Vega_testphotos_apochromats.jpg

Ich hab einen Kollegen der auch einen 4" TAL hat, und der ist mit dem auch zufrieden. Die Linse bei ihm hat von der Politur her Mikrokratzer, das merkt man beim Beobachten kaum, und das Bild ist sehr gut, nur halt nicht farbrein.

lg Tommy
 
Hallo Christian,

...Er hat eine absolut beugungsbegrenzte Optik, wie ich selbst an Doppelsternen nachprüfen konnte.

du willst wohl sagen dass dieses Teleskop Doppelterne gut trennt. Das glaub ich dir auch ohne weiteres. Nur muss es dazu gar nicht "absolut beugungsbegrenzt" sein. Das meint z. B. auch der Physiker Harald Suiter in seinem Buch "Star Testing Astronomical Telescopes", dort Kap. A3 "Resolution of Double Stars". Anders herum: Die beobachtete Trennung von Doppelsternen ist noch kein Beweis für die perfekte Abbildungsleistung eines Teleskops. Letztes ist bei dieser Art von Teleskop allein wg. des unvermeidbaren Fatbfehlers schlicht unmöglich.

Davon mal ganz abgesehen, ich kenne mindestens 4 verschiedene Definitionen für das Auflösungsvermögen von Doppelsternen als da sind die:

a) nach Lord Rayleigh
b) nach Daves
c) nach Sparrow
d) sowie meine eigene.

Sicher ist dabei nur dass jede der Definitionen einen anderen Wert (gemessen in Bogensekunden) für das Auflösumgsvermögen ergibt. Bei d) hängt dieser Wert auch sehr stark von meiner eigenen Nachtform ab, gutes Seeig sei einmal vorausgesetzt :cool:

Gruß Kurt

 
>> Erfahrungen mit TAL100RS ?

Hallo,
wollte mal nach Euren Erfahrungen mit dem TAL100RS fragen. Ist das für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet? Ist es besser als ein 4" Refraktor aus dem Reich der Mitte? Ist ein ED90 besser? Kann eine TAL1 Montierung das tragen, der OTA wiegt ca. 4kg?

Danke für eure Einschätzung,
Christian <<



Nur mal so, zur Erinnerung!




Hallo Christian!
Ich war mal so frech und habe Deine ursprüngliche Frage etwas nach unten zitiert.
Natürlich nur zur Erinnerung, das es hier nicht um die Entscheidung: “Linse oder Spiegel” geht.
Doch dies ist manchmal schwer zu vermitteln, in einem Forum, in dem das gewaltige “Velourodobson” regiert.
Nicht zu verwechseln mit dem Velociraptor, der ja noch gar kein Fernrohr besaß und es auch nicht benötigte, weil damals die Himmelsobjekte noch zu ihm kamen! Das führte leider dazu, dass dessen Nachkommen von uns gingen, da sie beim Sternegucken von einem großen Asteroiden erschlagen wurden.
Doch nun genug der prähistorischen Tragödien. Bleiben wir bei den gegenwärtigen!

Dazu zähle ich z.B. auch Astrohändler, welche von ihren eigenen Produkten nicht so recht überzeugt sind und schweren Herzens diese überflüssigen (pst, hinter vorgehaltener Hand) “Refraktoren” (schauder) verkaufen! Und das auch noch ohne jeglichen Warnhinweis, dass beim Durchschauen durch dieses Produkt das ästhetische empfinden extrem leidet oder es sogar zu irreparablen Schädigungen der Netzhaut kommt!

Oder:

Bei diesem Produkt handelt es sich um einen (schuldigung) Refraktor!
Für den gleichen Geldbetrag erhalten sie einen wunderschönen großen Spiegel! Selbstverständlich ohne “Mikrokratzer”! Hier sind die Kratzer makro!
(Hat natürlich auch keine Auswirkungen beim durchsehen! Also warum erwähnen?)
Dazu noch eine schöne überteuerte Holzkiste (Macht nix, das Geld haben Sie ja beim Spiegel gespart!).

Was sie wollen es nicht so groß? Kleinscherbenfanatiker?
Sie wollen nicht justieren? Wohl zu faul oder gar zu dumm? Oder gar zu geizig sich einen Justierlaser zu gönnen?
Das auskühlen dauert auch zu lange? Wir haben da schöne Pc-Lüfter im Sortiment!
Und wenn sie den Newton auch noch mit Velours auskleiden schmeißen sie jeden APO weg!
Wie? Sie wollen nicht basteln sondern nur beobachten? Na dazu fällt einem echt nichts mehr ein! Das ist doch selbstverständlich, dass man das Objekt seiner Begierde erst einmal in seine Bestandteile zerlegt! Machen doch Chirurgen auch so!

Statt dessen wird einfach die Produktbeschreibung des Herstellers zitiert! Verantwortungslos sag ich da nur!

:/

Äh, da war doch noch was?

Ach ja, die Frage des Thread-Erstelles!
Falls schon wieder vergessen:

>> Erfahrungen mit TAL100RS ?

Hallo,
wollte mal nach Euren Erfahrungen mit dem TAL100RS fragen. Ist das für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet? Ist es besser als ein 4" Refraktor aus dem Reich der Mitte? Ist ein ED90 besser? Kann eine TAL1 Montierung das tragen, der OTA wiegt ca. 4kg?

Danke für eure Einschätzung,
Christian <<


VG, und hoffe das Du noch brauchbare Antworten bekommst.

Michael ;)
 
Hahaha.....auch sehr schön!!!! Vielen dank dafür. Wobei....ging es tatsächlich um Spiegel oder Linse? Eher ob 4" Astrotauglich sind oder eher dazu dienen Geld zu verschwenden. Na ja... Ist eh vergebens.....
Gruß Holger
 
Hallo Holger!

Wie ich sehe bist Du schon lange im Forum.
Da müsstest Du es ja besser wissen.
Es ist immer der gleiche Diskussionsverlauf.
Ob hier, im Einsteigerforum oder der kürzlich entfachte Streit, welches Teleskop zum einstieg in die Astrofotografie geeigneter ist.
Viele bestehen nur auf ihrer eigenen Sicht der Dinge und akzeptieren erst recht nicht die Vorlieben (und gründe dafür) anderer Hobbysternegucker.
Ich denke mal die Frage des Threadstarters ist doch sehr konkret. Klar darf man ihn auch auf Alternativen hinweisen. Aber mit abwertenden Sprüchen wie Kleinscherbenbesitzer oder mit Oberlehrerhaften Getue (ich sage mal nur „QUARK„), vergrault man nur die User.
Klar habe ich überspitzt. Sorry!

VG,
Michael
 
hallo Michael,

;-)

"Viele bestehen nur auf ihrer eigenen Sicht der Dinge und akzeptieren erst recht nicht die Vorlieben (und gründe dafür) anderer Hobbysternegucker."

Das lässt sich offenbar auch prima auf dich anwenden!

Aber du hast recht, im Forum gibt oft eine Antwort die Vorgabe für die nächste, und das ganze entfernt sich von der Eingangsfrage.

Also meine Einschätzung, und ganz ohne Überspitzung: Der TAL 100 ist geeignet für den Einstieg in Mond/Planeten/Deepsky Beobachtung. Der TAL ist nicht notwendigerweise besser als etwas "aus dem Reich der Mitte", das kommt auf das Einzelexemplar an. Einen 90/900ED würde ich persönlich bevorzugen. Für anspruchsvollere Beobachtungen empfehle ich jedenfalls mehr Öffnung.

lg Tommy
 
@Kurt: Setzen wir die Grenze für Beugungsbegrenzt ab >= 0.8 Strehl an. Die schafft der TAL 100 locker mit Sahne obendrauf. :/ Das ist ein präzise gerechnetes und gebautes optisches Instrument und kein Missthaufen! :confused: Hattest du schon mal einen solches Fernrohr auf deiner Bank? Wäre mal interessant... lg


@Tommy: Was verstehst du unter anspruchvollen Beobachtungen?


@Michael: Sehr witzig geschrieben. :super: hat mir Spaß gemacht deinen Beitrag zu lesen.



Viele talianische Grüße,
Christian

PS: Wenn ich die Zeit habe, werde ich mal einen ausführlicheren Bericht über den Refraktor schreiben und ins Netz stellen. Zu dem älteren TAL 100 R haben sich ja vielleicht ein paar interessante Änderungen ergeben, die interessent sind. Außerdem ist die Kombi Montierung/Teleskop sehr schick. Mal sehen. ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Holger,

die Physik läßt sich nicht überlisten.
Öffnung ist die Grundlage für Auflösungsvermögen und Kontrastübertragungsvermögen.
Da beißt die Maus keinen Faden ab. Wenn der Drainpipeviewer fragt:

wollte mal nach Euren Erfahrungen mit dem TAL100RS fragen. Ist das für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet?

Kann man die Frage in 2 verschiedenen Weisen beantworten:

Ja.
Denn man kann damit sowohl Planeten als auch Deep Sky Objekte beobachten.
(Das geht übrigens auch mit dem Auge).

Nein.
Denn man kann damit zwar sowohl Planeten als auch Deep Sky Objekte beobachten,
aber ist bei beinen Objektarten durch das mit der kleinen Öffnung
einhergehende bescheidene Auflösungsvermögen und das durch den
Farbfehler zusätzlich verrringerte Kontrastübertragungsvermögen
dieses 4"f/10 FH arg limitiert.

Für das gleiche Geld gibt es farbreine Teleskope mit besserem Auflösungsvermögen
und besserem Kontrastübertragungsvermögen.

Dazu sollte man aber dann auch erwähnen, dass die äußeren Bedingungen entsprechend gut sein müssen, um diesen Vorsprung positiv ausspielen zu können.

Selbstverständlich. Ein 4" wird fast nie durch das Seeing limitiert,
ein 6" schon öfter, ein 8" noch öfter und ein 12" wird fast immer
durch das Seeing hier in Mitteleuropa limitiert.

Trotzdem sieht man mit der größeren Optik in 90% aller Fälle mehr.
Bei Deep Sky sowiso, aber auch am Planeten. Du must einfach mal
beobachten gehen und vergleichen, dann siehst du das auch.

Ich habe über die Jahrzehnte der Beobachtung ausführlich Teleskope
guter Qualität aber verschiedener Öffnung verglichen.
Ob es nun der Vergleich 8"f/6 Newton gegen 10"f/6 Newton und 12" f/17 Cassegrain
an Jupiter und Saturn im bergischen Land bei Kurt Schreckling war,
oder der Vergleich 8" f/6 gegen 12"f/8 Cassegrain bei Kurt Schreckling,
oder der Vergleich 4"f/8 TMB gegen 8"f/6 Newton im Meerfelder Bruch,
oder der Vergleich 70mm Vixen Fluorit Apo gegen 114mm f/4,4 Newton
an 500m entfernten Gardinenmustern, oder 140mm TEC Apo gegen
180mm Takahashi Mewlon gegen 200mm f/6 Newton an Saturn und seinen Monden,
in jedem Fall zeigte die größere Öffnung mehr als die kleinere Öffnung.

Auch die Erfahrung und das Vermögen des teleskopischen sehens sei hier erwähnt.

Ebenfalls richtig. Es ändert aber nichts daran daß der Anfänger
wie auch der Fortgeschrittene mit größerer Öffnung mehr sehen kann.

...eines noch....F/10 ein schneller FH ???? wusst ich gar nicht....

Keine Ahnung was du damit sagen willst.

Ich schrieb daß der 4"f/10 Tal nicht mal annähernd farbrein ist.
Der Tal ist sogar zu kurz um das Fraunhofer-Kriterium zu erfüllen,
dafür sollte er bei 100mm Öffnung f/12,2 haben.

Zusammenfassed geschrieben:
Wer sich mit nur 4" Öffnung und deutlich sichtbarem Farbfehler
für Planetenbeobachtung zu frieden gib, zu einem Preis bei dem
er leicht 6" oder gar 8" farbfehlerfreie Öffnung bekommen kann
hat sich falsch beraten lassen.

Deshalb immer wieder mein Rat an alle die Teleskope kaufen wollen:
Trefft euch mit Leuten aus eurer Gegend zum beobachten, schaut selbst durch
und kauft erst dann Aufgrund eurer neu gewonnen Erfahrung.

Beiträge in Foren sind nicht geeignet um darauf Kaufentscheidungen zu gründen.

Du wohnst in der Nähe von Dortmund wie ich sehe....

Du wohnst in der Nähe von Berlin wie ich lese.

Ich wohne in einer Gemeinde mit 50.000 Einwohnern (incl Vororten).
In der Stadt ist die Luftruhe nie so gut wie auf dem Land.
Im Sommer stört die Erwärmung durch Sonneneinstrahlung,
im Winter die Abwärme von Heizungen und schlecht isolierten Dächern.
Wenn ich richtig gut Planeten beobachten will dann fahre ich raus
auf die grüne Wiese. Entweder ins Münsterland, ins Sauerland
oder ins bergische Land.

Vielleicht solltest du dir etwas mehr Zeit für die Beobachtung
mit guten Teleskopen gönnen.

CS, Karsten
 
Hallo Christian,

das TAL mag gut gefertigt sein und Doppelsterne bis zum theoretischen Limit
von 100mm Öffnung trennen. Dazu gehört aber nicht viel.
In optischer Hinsicht ist es aber eine Krücke.
Der eklatante Farbfehler stört sehr bei der Planetenbeobachtung.

Ich sagte ja schon, dass er sauberste Beugungsscheichen zeigt.

Der Sterntest des TAL am Stern 2. Größenklasse zeigt einen deutlichen
blauvioletten Saum. Sauber ist das für mich nicht.


Die Abbildung ist farbsaumig. Ästhetisch ist das für mich nicht.

Wie schon früher geschrieben hatte.
Die 100/900mm Synta ED im güldenen Tubus wurden seinerzeit
zu Billigpreisen abverkauft. Die hat man für 450 Euro bekommen können.
Diese ED Teile waren schon eher zu empfehlen als diese farbsaumigen FH.


Diese Firma fertigt Teleskop verschiedenster Art und Größe
in Qualitäten von Referenz bis zu Schrott.

CS,Karsten
 
Lieber Karsten,
Zunächst einmal vielen dank dafür, dass du uns an deinen umfangreichen, über Jahrzehnte angesammelten vergleichsbeobachtungen teilhaben läßt und damit bestätigst was wir alle schon lange wussten. Deine Ausführungen verfehlen jedoch das Thema. Auch als Antwort auf meinen Beitrag bringt das nichts, da ich dir ja genau in diesem Punkt recht gebe. Der Spaß an der Astronomie hängt an vielen Aspekten. Die von dir genannten sind es aber nicht ausschließlich. Wie dem auch sei....ich klinke mich hier aus.
Holger
 
Amateur Telescope Making ist schon ne feine Sache. ;)

Welchen Sterntest? Gibt es da schon einen? Den bei Rohr?

Naja... also bei Sternhaufen sieht man den Farbfehler überhaupt nicht. Dort zeigen sich, wie immer so schön gesagt wird, nadelpunktfeine Sterne, ist echt so. Doppelsterne sind einfach präzise und schön gezeichnet, wie gemalt liegen sie da. Die Sternfarben der Doppelsterne kann man wunderbar sehen und später mit Tabellen vergleichen. Auch hier stört der Farbfehler nicht im geringsten. Das ist für mich zum Beispiel ästhetisch. Auch am Mond gibt es bei niedrigeren Vergrößerungen (<150) eine, wie immer so schön gesagt wird, knackscharfe Abbildung, die auch nicht gleich zusammenbricht, wenn man mit V etwas höher geht. Ich bin mal auf das Bild von Saturn gespannt... :) Visuell gefällt mir der sehr gut, und ich würde ihm sofort weiteremphelen, für jemanden, der sichs vorstellen kann, mit einem FH zu beobachten. Dieser Refraktor hat schon etwas, sagen wir mal, nostalgisches an sich, der darf auch Schwächen zeigen, umso größer sind seine Stärken. Man hat echtes Fernrohrfeeling. Das hat echt was. :/ Zusammen mit einer guten Montierung ist das ein echtes Amateur-Fernrohr, das einem wirklich über Jahre begleiten kann.
 
hallo Christian,

weil du sagst:
"also bei Sternhaufen sieht man den Farbfehler überhaupt nicht."

Mich hat beim FH mehr gestört dass die reinweissen Sterne eine zitronenartige Färbung bekommen, selbst wenn man bei schwächeren Sternen den Blausaum gar nicht sieht. Interessanterweise hat es mich beim FH weniger gestört dass ich am Planeten entweder auf Grün oder auf Rot scharfstellen muss, und die nie ganz beinander liegen. Ich hab den Mond dann halt mit Grünfilter betrachtet, und beim Jupiter kommt der rote Fleck mit Grünfilter auch besser raus und der Fraunhofer zeichnet scharf.

Es ist bei mir einfach so, wenn ich einen Fehler einmal bewusst bemerke, dann sehe ich ihn immer. Ob das mit "anspruchsvoller Beobachtung" zu tun hat weiss ich nicht, es gibt ja Leute die zeichnen Details die ich nicht mal ansatzweise sehe. Da bin ich lieber bescheiden!

Der TAL hat sicher ein ansprechendes Styling, keine Frage!

lg Tommy
 
Hallo Tommy: Es gibt ja so einen Spruch, den ich ganz witzig finde: "Fortgeschrittene Beobachter sehen durch Teleskope anderer (und eigner) eher die Abbildungsfehler, als die Objekte selbst".(oder so ähnlich) ;) Also man kanns dahingehend sicher auch übertreiben.

So schlimm wie du es beschreibst finde ich es bissher überhaupt nicht. An Sternen 6,7ter Größe und schwächer sehe ich keine Farben mehr, sondern nur ein mehr oder minder starkes Grau. Darüber gibt es einen großen Bereich in dem ich den Farbfehler gar nicht siehe und auch keine sichtbare Verfälschung, erst so ab 2ter Größe und heller wirds langsam grenzwertig. Aber ich finde das ok. Von daher ist das kein Problem für mich.

Ich nutze keine Filter bei der Beobachtung. Die verfällschen extrem das Bild. Welche Ironie. :/
Mit dem Scharfstellen gibt es bei mir nicht so die Probleme, ich hab bissher immer einen ausgezeichneten Schärfepunkt gefunden. ;) Also alles nur halb so schlimm.
 
hallo Christian,

der Spruch steht in Harrie Ruttens Buch "Telescope Optics", und Harrie verwendet ihn auch als Signatur hier im Forum. Insofern bin ich also wohl doch ein fortgeschrittener Beobachter, und ich hoffe bei allem Fort und Fortschreiten irgendwie am Teppich zu bleiben. Der Sache bin ich mir bewusst, aber die Unschuld habe ich bei der vielen Beschäftigung mit Optiken doch irgendwie eingebüsst. Das ist keine Sache die man bewusst steuern kann: Ich seh den Fehler, ich seh ihn nicht. Wie in der Musik, wenn man plötzlich empfindlich wird, dass die Instrumente gut gestimmt sind. Dan hört man es halt, und kann nicht einfach weghören.

Insoferne sag ich gerne: Ein Einsteiger wird es vielleicht kaum sehen. Das ist gar nicht überheblich gemeint.

lg Tommy
 
Jedes Fernrohr hat seinen Himmel und jedes Fernrohr seine Berechtigung, sonst gäbe es dieses nicht :-).

Früher war ein 4" Fraunhofer das Traumgerät eines jeden Amateurs, heute wird es als krücke bezeichnet...ich denke zu Unrecht.

Eine 4" Linse ist ein Universalinstruments, jederzeit einsetzbar zu viellerlei.

Hätte ein 4" Achromat keine Berechtigung gäbe es Ihn nicht.

Es gibt immer Teleskope zu mehr oder weniger Geld die dies oder das besser können, das steht ausser Frage.

Letztendlich entscheidet aber der User was für Ihn unter seinen Umständen das Ideale Teleskop ist.

Ist man große Öffnung gewohnt, sieht man 100 mm als Spielzeug, aber auch Spielzeug kann soaß machen und vieles zeigen
 
Hallo Markus,
genau das ist es was es dazu zu sagen gibt. Nicht mehr und auch nicht weniger. Danke dafür. Besser geht immer. ...
Gruß Holger
 
… und da schreibe ich so ein Pamphlet? :confused:
Ja, besser wie Markus hätte ich es nicht sagen können.
Sorry, Tommy das ich mich nicht an mein Schweigegelübde gehalten habe. Aber ich bin gerade so gerührt! :)

O je! Wir schweifen wieder ab! :neinnein:
 
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