Sven_Wienstein
Aktives Mitglied
Re: Justageanleitungen
Hallo Blackbert,
Antwort nummer zwei kurz nacheinander.
Das dicke, fette Problem ist, dass es eine ganze Reihe Leute nicht abkann, wenn herausgestellt wird, dass deren Teleskop - nun ja, mal generell und mal für diesen oder jenen Zweck -> SCHLECHT ist. Oh!
Ich sag dazu mal was: Mein ED Apo ist vergleichsweise schlecht bezüglich des noch vorhandenen Farblängsfehlers. Mein 300/1200 Newton ist schlecht, weil er in einem Wabbeltubus steckt der für f/4 nicht taugt. Meine Russentonne ist schlecht, weil sie sich kaum fokussieren lässt. Mein R200SS ist als Fotokanone heutzutage überholt, weil der beigelegte Komakorrektor digitalen Ansprüchen nicht genügen kann. Mein 90/1000 FH war auch schon recht bunt, der machte Mondkrater und Sonnenflecken blau.
Ja, und tatsächlich: Das einzige Teleskop an dem ich nichts zu meckern habe, ist mein Vixen 80 L der als Achromat mit 80/1200 lang genug ist um im Rahmen des Designs gut abzubilden. Lieber noch hätte ich ihn als 80/1500, dann würde ich gar keinen violetten Saum mehr sehen und einzelne Bergspitzen auf dem Mond wären eben weiß und nicht zitron, so wie die feinen Kräterchen nicht lila wären.
Ich habe kein Problem damit. Ich weiß das. Aber das ändert nichts daran, dass ein 100/1000 FH vom optischen Konzept her nichts halbes und nichts ganzes ist. Ich würde so ein Teleskop nicht empfehlen. Und vor allem würde ich es nicht über den grünen Klee loben.
Und das können eben eine ganze Reihe Leute nicht ab: Zugeben, dass ein Gerät, welches sie gut finden, rein realistisch auch Schwächen hat. Und nein... das betrifft nicht nur Leute, die ein Teleskop haben, was optische Schwächen hat. Das betrifft auch Leute, denen man erklärt, dass man selbst deren Teleskop nicht kaufen würde, weil es zu teuer ist.
Hihi...
Hallo Blackbert,
Antwort nummer zwei kurz nacheinander.
Das dicke, fette Problem ist, dass es eine ganze Reihe Leute nicht abkann, wenn herausgestellt wird, dass deren Teleskop - nun ja, mal generell und mal für diesen oder jenen Zweck -> SCHLECHT ist. Oh!
Ich sag dazu mal was: Mein ED Apo ist vergleichsweise schlecht bezüglich des noch vorhandenen Farblängsfehlers. Mein 300/1200 Newton ist schlecht, weil er in einem Wabbeltubus steckt der für f/4 nicht taugt. Meine Russentonne ist schlecht, weil sie sich kaum fokussieren lässt. Mein R200SS ist als Fotokanone heutzutage überholt, weil der beigelegte Komakorrektor digitalen Ansprüchen nicht genügen kann. Mein 90/1000 FH war auch schon recht bunt, der machte Mondkrater und Sonnenflecken blau.
Ja, und tatsächlich: Das einzige Teleskop an dem ich nichts zu meckern habe, ist mein Vixen 80 L der als Achromat mit 80/1200 lang genug ist um im Rahmen des Designs gut abzubilden. Lieber noch hätte ich ihn als 80/1500, dann würde ich gar keinen violetten Saum mehr sehen und einzelne Bergspitzen auf dem Mond wären eben weiß und nicht zitron, so wie die feinen Kräterchen nicht lila wären.
Ich habe kein Problem damit. Ich weiß das. Aber das ändert nichts daran, dass ein 100/1000 FH vom optischen Konzept her nichts halbes und nichts ganzes ist. Ich würde so ein Teleskop nicht empfehlen. Und vor allem würde ich es nicht über den grünen Klee loben.
Und das können eben eine ganze Reihe Leute nicht ab: Zugeben, dass ein Gerät, welches sie gut finden, rein realistisch auch Schwächen hat. Und nein... das betrifft nicht nur Leute, die ein Teleskop haben, was optische Schwächen hat. Das betrifft auch Leute, denen man erklärt, dass man selbst deren Teleskop nicht kaufen würde, weil es zu teuer ist.
Hihi...