Erfahrungen mit TAL100RS ?

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Re: Justageanleitungen

Hallo Blackbert,

Antwort nummer zwei kurz nacheinander.

Das dicke, fette Problem ist, dass es eine ganze Reihe Leute nicht abkann, wenn herausgestellt wird, dass deren Teleskop - nun ja, mal generell und mal für diesen oder jenen Zweck -> SCHLECHT ist. Oh!

Ich sag dazu mal was: Mein ED Apo ist vergleichsweise schlecht bezüglich des noch vorhandenen Farblängsfehlers. Mein 300/1200 Newton ist schlecht, weil er in einem Wabbeltubus steckt der für f/4 nicht taugt. Meine Russentonne ist schlecht, weil sie sich kaum fokussieren lässt. Mein R200SS ist als Fotokanone heutzutage überholt, weil der beigelegte Komakorrektor digitalen Ansprüchen nicht genügen kann. Mein 90/1000 FH war auch schon recht bunt, der machte Mondkrater und Sonnenflecken blau.
Ja, und tatsächlich: Das einzige Teleskop an dem ich nichts zu meckern habe, ist mein Vixen 80 L der als Achromat mit 80/1200 lang genug ist um im Rahmen des Designs gut abzubilden. Lieber noch hätte ich ihn als 80/1500, dann würde ich gar keinen violetten Saum mehr sehen und einzelne Bergspitzen auf dem Mond wären eben weiß und nicht zitron, so wie die feinen Kräterchen nicht lila wären.

Ich habe kein Problem damit. Ich weiß das. Aber das ändert nichts daran, dass ein 100/1000 FH vom optischen Konzept her nichts halbes und nichts ganzes ist. Ich würde so ein Teleskop nicht empfehlen. Und vor allem würde ich es nicht über den grünen Klee loben.

Und das können eben eine ganze Reihe Leute nicht ab: Zugeben, dass ein Gerät, welches sie gut finden, rein realistisch auch Schwächen hat. Und nein... das betrifft nicht nur Leute, die ein Teleskop haben, was optische Schwächen hat. Das betrifft auch Leute, denen man erklärt, dass man selbst deren Teleskop nicht kaufen würde, weil es zu teuer ist.

Hihi...

 
Ach was solls... Da habt ihr nun sooo viel geschrieben! Und? Was hat Eure Beratung gebracht? Naja... Wisst ihr selbst am besten...

Ich freue mich schon tierisch auf die nächste Diskussion :biggrin: Einzig die Fragesteller tun mir echt leid, denn die werden gerne mal im Laufe der Diskussion vergessen. Aber Hauptsache beraten :totlach2:

PS: Habe den Threadtitel wieder geändert. Das sind wir dem Threadstarter schuldig :hochachtung: (Justieranleitung ist aber auch ein dämlicher Titel für die aktuelle Diskussion)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sven,

Ja gibt es denn keinen technischen Fortschritt mehr? Wollen wir jetzt die Altvorderen ausgraben? Wer seinen ersten Käfer, Telementor oder C=64 geliebt hat, dem sei das unbenommen.
was soll das denn jetzt?
In der Optik ist die Entwicklung leider nicht ganz so dramatisch wie sie vom C64 zum heutigen PC innerhalb von nur 20 Jahren war, meinen C64 hab ich übrigens noch verstaubt auf dem Dachboden stehen

Es gab auch vor 100 Jahren schon Sonderglas Optiken mit geringerem Farbfehler wie ihn ein vergleichbarer FH hat.
Trotzdem gibt es bis heute FH.

Aber gut mittlerweile sind ED Optiken doch so preiswert geworden das ich da vom Preis / Leistungsverhältnis für den FH eigentlich auch keinen großen Vorteil mehr sehe.

Wenn man die heutzutage stark gestiegenen Ansprüche an die Mechanik und das Zubehör wie Sucher und ZS sieht dann macht das auch schon einen stattlichen Preis aus so das auch manch ein FH so seinen Preis hat.

Siehe dieser Vixen hier.

http://www.teleskop-express.de/shop...M-Refraktor-105-1000mm---Tubus-mit-Optik.html

Bei diesem Preis sehe auch ich dann für so einen FH gegenüber einem vergleichbarem ED keine Argumente mehr.

Der Tal100 ist ja aber schon noch wesentlich preisgünstiger und auch mit ordentlicher Mechanik und Zubehör zu haben.

http://www.apm-telescopes.de/de/Tel...A-2501.html?x1dcd8=ps9g6par26opm47c79d40orsr2

Im hier geschilderten Fall würde ich persönlich auch eher zum ED 90 oder 100 greifen als zum FH.
Habe aber auch Verständnis für Leute denen der Preis so eines EDs immer noch zu hoch ist, die einen Refraktor bevorzugen und daher dann eben den FH wählen.
Auch für die die einen 100/1000 wie den TAL nehmen, so schlecht wie der hier für Planeten gemacht wird ist er eben doch nicht.
Bezüglich Preis Leistung sehe ich ED100 und Tal 100 gleichauf.
Beide Optiken sind für Planetenbeobachter die nicht unter Öffnungsfieber leiden und einen Refraktor möchten eine gute Wahl.

Der ED hat natürlich die bessere Farbkorrektur, kostet aber auch mehr als das doppelte des TAL.
Hier neu beim TAL und Gebrauchtpreis beim ED gegenüberzustellen ist unfair, den TAL100 könnte man schließlich auch gebraucht kaufen.

Grüße Gerd
 
Hallo Günther,

ist jetzt total OT und wieder die nächste Baustelle, aber ich sitze auch bequem an 6-12" Dobsons und die Nachführung kann bei Bedarf eine EQ-Plattform erledigen. zw. 200 und 300 Euro hat man da heute Kaufauswahl, sodass der Selbstbau kaum noch lohnt...

EQ- Plattform hab ich doch ebenfalls. Aber da liegt mein 12" f/10 Cassi "Knubbel" drauf und kein Newton :cool: Sorry, total OT.

Gruß Kurt

 
>>Ich freue mich schon tierisch auf die nächste Diskussion. Einzig die Fragesteller tun mir echt leid, ...<<

Ist doch schon im Gange! :confused:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...969520/Skywatcher_Evostar_120_1000#Post969520

Tja, da hat ein neuer User die falsche Entscheidung getroffen und diese auch noch ungebührlich begründet. :erschreck:
Schon gab`s eins auf den Deckel!
Er hatte einen 150/750 Newton gegen einen 120/600Refraktor getauscht. Ich persönlich hätte es nicht gemacht, aber offensichtlich hat der User die Entscheidung mit dem Wissen getroffen, das der 120er Refraktor seine spezifischen Grenzen hat.
Wie auch immer: Der Empfang seitens eines erfahrenen und emsigen Beraters war sehr herzlich und von Einfühlsamkeit geprägt.

Mal sehen wann der „Neue“ sich aus der Diskussion verabschiedet?
Wir sind nämlich gerade in der Phase: "Wer hat den größten und den längsten..."! Äh, ich meine den coolsten! :super:
 
Hallo Blackbert,

...Einzig die Fragesteller tun mir echt leid, denn die werden gerne mal im Laufe der Diskussion vergessen. Aber Hauptsache beraten...

wieso denn das? der Fragesteller hat doch gleich mit der ersten Antwort hinreichende Infos bekommen. Was danach losging ist doch recht amüsante Abendunterhaltung, zumindest besser als das aktuelle Fernsehprogramm :applaus:

meint

Kurt
 
Hallo Kurt,

so kann man es natürlich auch sehen ;)

Wobei: Wenn man über Google auf diesen Thread stößt, wird man sich wundern, über wieviele Beiträge man springen muss, bis fast am Ende nochmal was zum TAL200RS (eigentlich einem 100/1000 FH) mit praktischem Wert geschrieben wird.

Achso: Robert als Anrede ist auch ok :)

Gruß, Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also ich kann den TAL100RS absolut empfehlen und Christian der Threadstarter kann sich diesen getrost kaufen, wenn er einen guten, preiswerten Refraktor haben möchte. Da macht er nichts falsch. Die Abbildung am Mond ist ausgesprochen gut und sehr scharf. Von den Farbspielen, die Sven beschreibt, konnte ich am Mond bissher nicht viel sehen. Aber Sven hat diesen Refraktor ja auch nicht. Der Fahrbfehler hält sich in Grenzen, sodass er mich nicht sehr stört.

Doppelsterne trennt der absolut perfekt, perfekter geht es praktisch nicht, das ist ein wahrer Genuss. Sterne sind nadelfeine Punkte bei 40facher Vergrößerung. Es ist einfach ein schönes Beobachten mit diesem Teleskop. Mechanisch gibt es wohl keinen viel besseren Refraktor für diesen Preis. Die TAL Okulare (Zubehör) sind super und der Zenitspiegel (justierbar) ist einfach wertig gebaut. Man macht also nichts falsch, wenn man sich bewusst (also mit leichtem Farbfehler rechnend) für den TAL entscheidet.

Das Objektiv ist präzise gefasst und ebenfalls justierbar. Ich musste es aber nicht justieren, da alles in Ordnung ist. Die Innenblenden liegen perfekt und legen eine durch einen schwarzen Rand abgetrennte Apertur frei (so sollte es sein), wenn man durch den OAZ schaut. Die Taukappe ist leider aus Kunststoff und nicht sehr wertig. Der Crayford Okularauszug lässt sich feinfühlig verstellen und sogar mit einer Schraube fixieren. Eine DSLR hält der für Mondfotos ausreichend gut. Er hat einen sehr langen Fokussierweg, sodass ich ohne Probleme ne Webcam mit Barlowlinse in den Fokus bringen kann.
Alles in allem ein schönes Teil für schlappe 299€. ;)

Noch eine vernüftige Montierung dazu und alles ist perfekt, man hat sozusagen das Gefühl, man hätte eher ein wissenschaftliches Instrument an der Hand, als einen billig Refraktor. Ich bin einfach nur begeistert.


Die Verfügbarkeit des 100RS hat den Ausschlag für meine Kaufentscheidung gegeben. Hätte ich einen ED90 preiswert bekommen können, hätte ich vielleicht eher den genommen. Für mich kamen nur Teleskope in frage, bei denen man rückseitig durchschauen kann. Die Intes MAKs (5Zoll, 6Zoll) waren mir zu teuer, für die Leistung. Die Skywatcher MAKs wären noch ne Alternative. Ein C8 war mir etwas zu groß. So passt der 100RS erstmal super für meine Ansprüche und Bedingungen. Was als nächstes kommt wird sich zeigen.


Viele Grüße,
Christian
 
Hallo Christian,

...Alles in allem ein schönes Teil für schlappe 299€...
hmm, bin echt am überlegen am tun ob ich mir nicht so ein Teil als Sucher für meinen "Knubbel" und/oder den 9" Kutter zulegen sollte. Das ist keinesfalls ironisch gemeint. Das max. Gesichtsfeld von Knubbel beträgt nämlich weniger als 0,9°, das des Kutter nur 0,4°. So ein Sucher bestückt mit einem 2" 40 mm Oku ergibt immerhin 2,7° Gesichtsfeld und man könnte sehr wahrscheinlich auch am Bildrand kleine, diffuse Objekte von Sternen unterscheiden, ganz im Gegensatz zu sog. Richfieldern wie 4" f/5 FH o. ä.

Gruß Kurt
 
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Hallo Kurt,

gute Idee! Wenn dann das Seeing für den Knubbel zu schlecht ist kannste den Deckel gleich auf dem drauflassen und mit dem Sucher trotzdem noch beobachtungstechnische Erfolge erzielen. Zwei zum Preis von einem, sozusagen. :pfeif:

Ich habe auf meinem Knubbel, der eigentlich aber ein A.R.N.O.L.D.T. ist, einen 80/500mm Bosma Refraktor guter Qualität mit einem Williams 40mm Fadenkreuz WW-Okular. Perfekte Sache, auch zum Beobachten großflächiger Objekte, nicht nur als Sucher und Leitrohr.

Grüße Coyote

 
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Aropos ED90, da gibt es doch einen von Skywatcher. Kennt jemand die mechanische Ausführung des Okularauszugs und die Ausführung des Blendensystems beziehungsweise die Mechanik allgemein. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob ich den TAL nicht dann doch lieber vorziehen würde, wenn die Mechanik des ED90 (Skywatcher o.ä) nicht mithalten kann. Außerdem gibt es da weniger Zubehör. Das wären dann Pluspunkte für den TAL100, der außerdem neu preiswerter zu haben ist.


Grüße und gute Nacht :)
 
Hallo christian,

das ist die eigentlich spannende Frage, die im Anschluss an die ersten 5 Posts des Threads hätte beackert werden mussen.
Welche der ED-Alternativen setzt den Vorteil, den das Design an sich bietet, mechanisch und über die Serie gesehen sicher um.
Leider kenne ich speziell diesen 90/900er SW nicht.
Was ich bisher im für mich(!) vertretbaren Preisrahmen gesehen habe, hat mich aber zu dem Entschluss geführt, meinem 100/600er BW kein Linsenfernrohr ähnlicher Öffnung beizustellen.
Wenn es drum ginge, so einen Tal zu halten oder zu ersetzen, würde ich ganz klar auf Halten plädieren.
Halten, bis man selbst ein konkretes, besseres, leistbares Fernrohr erkannt hat.

Gruß
*entfernt*
 
Guten Morgen Günther

Hast du den B&W-Optik 100/600 Kometenjäger Bausatz? Ich kann mich noch erinnern, wie der so 96, 97 in den Werbeanzeigen angeprisen wurde. Bestimmt eine nette Optik. Aber das nur am Rande.




Also ich werde den Refraktor erst mal behalten, bis, wie du sagtest, ich eine fundierte Entscheidung getroffen habe, in welche Richtung es weiter gehen soll. Es kann ja durchaus in die Astrofotografie gehen, aber auch ins Visuelle mit größerer Öffnung, oder mit mittlerer Öffnung.

Nachgedacht habe ich auch über den Skywatcher Equinox 100, denn dessen Aussehen finde ich ansprechend, die Verarbeitung soll recht gut sein. Leider ist der auch schon fast 1000Euro teuer, das läge noch im Budget, aber der Achro tut es auch erst mal.

Wenn es Richtung APO geht, dann wäre wahrscheinlich ein TMB 100 / 115, oder (was vielleicht dasselbe ist) eine Optik von LZOS(LOMO) ne gute Wahl. Da gehts aber gleich zur Sache mit Preisen >3000 Euro, die Qualität ist dann aber kompromisslos gut.

Auf der anderen Seite würde visuell sicherlich auch ein schönes Dobson ne feine Sache sein. Da kenne ich mich aber noch nicht so gut aus, z.B. Hinsichtlich der Mechanik, wie Tubus, Fangspiegelhalter, Hauptspiegelzelle und Justiereinrichtung etc. Das müsste dann Hand und Fuß haben, sprich kompromisslos gut sein. Ich weiß ja nicht wie sich eine ICS Spiegelzelle von einer GSO-Spiegelzelle in der Qualität unterscheidet. Auch die Optik sollte gut sein und es sollte beim Kauf keine Unsicherheiten geben, sodass man Glück haben muss, eine gute Optik zu erwischen. Je höher der Preis, desto mehr darf man da ja auch erwarten. Ob sich das immer lohnt, ist ne andere Frage. Selbstbau der Mechanik wäre auch ne Option.
Das waren nur mal n paar Gedanken von mir am Rande, und diese sollen hier bitte keine Konflikte auslösen.


Grüße,
Christian
 
Hallo Christin,

ja genau den habe ich. Ich habe ihn angeschafft, obwohl ich um den Sinngehalt der Werbesprüche (Halbapo....! :/ ) wusste, weil ich ihn wollte, vorhandene größere Newtons hin oder her.

Tja, wenn die Preise nicht wären, wäre das alles ziemlich einfach, denn wer träumt nicht von einem guten APO!?
Der Martin bringt im zweiten Beitrag das Intes MN 56 ins Spiel, das ist eine überlegenswerte Alternative, wenn Du Dich schon an höhere Preisregionen heranschleichst.
Ich hatte Mal nen 130er hier, Sahnestückchen, aber leider nicht Meins!
Meine Ausgangslage ist ja noch etwas verzickter, weil ich eben eine zusätzliche kleine Öffnung nur dann akzeptiere, wenn nicht nur Planeten/Mond/Sonne (Sonne nur mit geeignetem Zubehör, ERBLINDUNGSGEFAHR), sondern auch große Felder damit möglich sind.
Mein 12" F/5,3 Newton ist halt nicht in der Lage, mir M 31 komplett zu zeigen oder den Nordamerikanebel im Feld schweben zu lassen.
Sowas als Linse und Planetentauglich im Rahmen gegebener Öffnung macht meine Finanzministerin in diesem Leben nicht mit.
Sowas als Newton gibts nicht, also Selbstbau und hoffen, dass es das dann gibt.
Sicher bin ich noch nicht, ich schrieb schon Mal:
Ich werde sehen!

Der im 12-Zöller includierte 6" F/4,8 Spiegel macht allerdings Hoffnung, dass das Projekt gelingen kann, denn obwohl er mit dem für den 12er erforderlichen 53er FS kämpfen muss, bildet er durchaus recht nett ab, auch in Hochvergrößerung. Etwas flau (z.B. im Vergleich mit dem optimierten 6" F/6), aber nett.
Es bleibt mir zu hoffen, dass eine so differenzierte Sichtweise, etwas über den Horizont der Eingangsfrage hinaus, nicht als zu störend empfunden wird, aber da waren Andere vor uns weiter daneben.


Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Christian,

es ist wie mit fast allen Dingen im Leben. Wenn du bereit bist, entsprechend Geld auszugeben, wirst du im Normalfall die gewünschte Qualität auch bekommen. Es gibt viele Angebote von käuflich erwerbbar erstklassigen Newtonsytemen als Dobsonvariante. Man muss sich nur geduldig umschauen. Nur eines muss dir klar sein: Eine "Billignummer" kannst du vergessen, wenn du sicher sein möchtest, etwas anständiges zu bekommen.

Und ja, ein Apo wie von dir vorgeschlagen ist eine schöne Sache. Kann ich selbst nur bestätigen. ;)

Viele Grüße
Werner

 
Hallo Günther,

klar, riesiger und auch guter Apo ist natürlich was feines. Ich habe beispielsweise zwar keinen riesigen Apo aber immerhin 'nen 7" "Apo" F10,1 bereits in meinem 18" F4 intergriert.

Also wenn mir danach ist, mache ich einfach eine Feldblende mit ca. 7" Öffnung vor den HS und voila, der absolut farbreine, obstruktionsfreie "Apo" ist da. :biggrin:

P.S.: Bei der beschriebenen Variante kann ich theoretisch sogar entscheiden, welcher Teil des Spiegels der "Refraktor" sein soll auch wenn es bei einem Zambuto eh egal ist.

Viele Grüße
Werner
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Werner,

haaalt, 7", meinen aufrichtigen und neidlosen(!) Glückwunsch.
Nein, das Ding ist für meine Anforderungen zu groß.
Ich will 3,5°, besser 4° Feld, das sind max. 660 mm Brennweite (mein BW hat 600 mm, etwas weniger Feld ist noch akzeptabel) und dann noch möglichst viel am Planeten sehen und zwar (sorry) farbrein.
Da wirds eng, schon mit 100er Öffnung.
Nun sind wir aber weit OT, bei Interesse gibts bald einen Baubericht.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

danke für die Glückwünsche. Ja, wir sind etwas abgedriftet. :pfeif: Ok., 3-4° kann ich damit beim besten Willen nicht bieten. Immer her mit dem Baubericht, natürlich dann an anderer Stelle!

Viele Grüße
Werner

 
Hallo Christian,

Also ich werde den Refraktor erst mal behalten,

na das will ich doch hoffen, schließlich scheinst du mit dem TAL ja recht zufrieden zu sein.
Man sollte Teleskope nicht wechseln wie andere die Hemden.
Ich hatte damals mit dem 50mm Zeiss Jena Bausatz angefangen (50 /540 E Objektiv + 16 und 25mm Huygens Okular)
Nach ‘nem Jahr kam dann ein 6mm Ortho von Zeiss dazu.
Damit hatte ich fast 10Jahre lang beobachtet und es hatte Spaß gemacht.
Der TAL100 wäre damals ein Traum gewesen.

Lass dich also nicht von allzu hitzigen Diskussionen aus der Ruhe bringen und genieße erst mal das Beobachten mit Deinem TAL.

Nachgedacht habe ich auch über den Skywatcher Equinox 100, denn dessen Aussehen finde ich ansprechend, die Verarbeitung soll recht gut sein.
Ich habe den Equinox 80, der ist schon recht wertig verarbeitet und die Optik zeigt einen ordentlichen Sterntest, ein Restfarbfehler ist bei den f/6,25 vorhanden
Das Teleskop ist für 80mm Öffnung aber schon relativ schwer.
Gewicht ist für mich persönlich ein wichtiger Punkt, ich nutze ihn auch für Naturbeobachtungen und da muss ich mobil sein, andreren mag das weniger wichtig sein.

Wenn es Richtung APO geht, dann wäre wahrscheinlich ein TMB 100 / 115, oder (was vielleicht dasselbe ist) eine Optik von LZOS(LOMO) ne gute Wahl. Da gehts aber gleich zur Sache mit Preisen >3000 Euro, die Qualität ist dann aber kompromisslos gut.

Ja so ein 100 / 115mm Apo ist natürlich auch was Feines.

Wenn tatsächlich in dieser Preiskategorie etwas für Dich infrage kommt dann könntest Du aber auch an Selbstbau mit dem neuen 6“ ED Doublet denken, das gibt es für unter 2000 Euro und hätte eine Farbkorrektur welche auf dem Level eines 6“ f/30 FH liegt, das dürfte wie es aussieht wohl selbst für den Herrn mit der Farbfehlerallergie noch akzeptabel sein.
Wie Er höchstpersönlich zum Besten gibt.

Zitat von KaStern:
Ein 6"f/30 wär schon irgendwie ein nettes Röhrchen,
das hat schon ordentlich Leistung

Da muss ich Ihm mal zustimmen das ist schon was Ordentliches von dem man einiges erwarten darf und mit FK61 und dem richtigen Partnerglas kommt dieses Doublet mit 1/4 der Baulänge eines FH aus.

Grüße Gerd
 
Hallo Kurt,

sehr schade, dass Du den ersten sinnvollen Beitrag seit einigen Seiten derart missbrauchst, um auf Deine seltsamen und unhandlichen Selbsbauröhren zu verweisen. Brauchst Du das für Dein Ego, geht es nicht ohne Hinweis auf DEINE Teleskope?
 
Hallo zusammen,

nur weil's hier mit reinpasst und alles sowieso mehr oder weniger OT ist :pfeif:

Wie hoch ist der Poly-Strehl eines der letzten, großen visuellen Teleskope, des Lick Refraktors?
Das Röhrchen hat die Traum-Maße von 36" f/19 !

Das Ergebnis hat mich doch sehr überrascht, und zwar im positiven Sinne: 0.147

cs Kai
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Kai,

damit wären wir bei: "Öffnung erschlägt alles!"

Ich glaube nicht, dass man das hier, im Hobbybereich auch nur annähernd als Maßstab anwenden sollte.
Ich weiß, dass es bei den großen Spiegeln (16+ oder so) schon in die Richtung läuft.
Bei den kleinen Öffnungen, die hier nun Mal Thema sind, zählen Kleinigkeiten.
Es ist ziemlich schwer, ein gutes kleines Teleskop zu bauen, weil man bei der Beobachtung oft an das theoretisch Machbare herankommt, während man so manchen Fehler an großen Optiken erst nach Jahren und bei bestem Seeing überhaupt verifizieren kann (wenn man kann).
Übrigens wären die Leute ziemlich unzufrieden mit dem Teil, wenn sie nur mit Okularen ausgestatet daran arbeiten müssten.
die Bilder werden "Fein gerechnet"! :/

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

bei
Zitat von *entfernt*GMS:
Mein 12" F/5,3 Newton ist halt nicht in der Lage, mir M 31 komplett zu zeigen oder den Nordamerikanebel im Feld schweben zu lassen.
Sowas als Linse und Planetentauglich im Rahmen gegebener Öffnung macht meine Finanzministerin in diesem Leben nicht mit.
Sowas als Newton gibts nicht,
liegst Du eventuell etwas daneben.

M 31 hat in Längsrichtung etwa 3,2° Ausdehnung, und dieser Winkel läßt sich mit der Kombination von 130/650er Newton und 32-mm-70°-Okular durchaus meistern (etwa 3,3° wahres Gesichtsfeld).

Mit dem 114/500er Newton von Skywatcher (Parabolspiegel) kann man sogar mit 1,25"-Okularen ein noch größeres wahres Gesichtsfeld erreichen.

Beide Teleskope sind planetentauglich, wenn auch nicht in dieser Hinsicht optimal.

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

alles okay soweit, so einen guten(!) 114er Parabol hatte ich auch mal, wollte ich wegen F/4 aber nicht auf 2" umrüsten.
Den 130/650 kenne ich auch aus eigener Anschauung, naja ist von der Kofiguration her nicht mein Ding. Da müsste ich heftig umbauen und hab immer noch F/5.
Rohr zu eng, OAZ-Rohr zu lang, OAZ zu hoch, FS zu groß, Tubus zu kurz, HS-Zelle zu dicht....und was mir gerade nicht einfällt, jedenfalls bleibt kaum was übrig. Das Ding ist fotovisuelle Grobkost, visuell wird mir(!) zu viel verschenkt.
Das liegen gelassene Potenzial zu sehen, zu erkennen und zu benennen geschieht bei mir systemunabhängig.

114/660, F/5,8 - 2" tauglich auch noch für Okulare/Okularbrennweiten mit voller Feldblendenausnutzung, passabel kleiner FS bei niedrigem OAZ möglich, das will ich mir mal ansehen.
Selbst wenn es nicht ganz so toll am Planeten wird wie erhofft, sollte es in der Schnittmenge etwas besser kommen als der 100/600er zu kurz FH. Ganz nebenbei ist es eine moderne und bessere, vielseitigere, immer noch gutmütige und unangestrengte Variante meines ersten akzeptablen Einsteigerteleskops (114/900).
Außerdem machts Spass!

Gruß
*entfernt*
 
Hallo f²

der 114/500mm Parabolspiegel-Newton kann leider nur mit 1,25" Okularen
bestückt werden. Damit komme ich auf maximal 3,1° sofern die vom Hersteller
aufgebrachte Brennweitenangabe richtig sein sollte.
Sollte es aber ein 112,5/450mm Newton sein kann man sogar 3,43° erreichen.
Ich wünsche mir wie Günther ein Teleskop mit dem ich mindestens
3,5° am Himmel erreichen kann. Etwas Freiraum um M31 wäre nett
weil dadurch das Objekt besser wirkt.
Deshalb habe ich mir einen 150/600mm Newton mit 2" Auszug gekauft.
Mit 2" Okularen, die keine zu große AP an f/4 erzeugen, kann ich
damit gut 3,5° erreichen, habe aber einhöheres Auflösungsvermögen
wenn ich das Teleskop nach der Deep Sky Beobachtung mal am Planeten
einsetzen möchte.
Die Alternative wäre ein 4"f/6 bis f/6,4 Apochromat gewesen.

CS, Karsten
 
Hallo Andreas,

Hallo Kurt,

sehr schade, dass Du den ersten sinnvollen Beitrag seit einigen Seiten derart missbrauchst, um auf Deine seltsamen und unhandlichen Selbsbauröhren zu verweisen. Brauchst Du das für Dein Ego, geht es nicht ohne Hinweis auf DEINE Teleskope?

sorry, hab vergessen dich zu fragen ob ich sagen darf wozu das TAL 100 RS sonst noch gut sein könnte :blush:. Aber meinst du nicht ebenfalls dass meinem "unhandlichen" Knubbel (siehe Anlage) jetzt nur noch ein großes Leitrohr wie z. B. obiges TAL fehlt? Oder ist vielleicht das TAL dafür zu unhandlich?

fragt Kurt
 

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Hallo Günther,

Zitat von *entfernt*GMS:
alles okay soweit, so einen guten(!) 114er Parabol hatte ich auch mal, wollte ich wegen F/4 aber nicht auf 2" umrüsten.
Das Praktische an dem Teleskop ist, daß man die gewünschten großen Gesichtsfelder eben auch mit 1,25"-Okularen erreichen kann. Rein mit dem 25-mm-Weitwinkel, schon hat man die maximale Feldblendengröße.

Rohr zu eng, OAZ-Rohr zu lang, OAZ zu hoch, FS zu groß, Tubus zu kurz, HS-Zelle zu dicht....und was mir gerade nicht einfällt, jedenfalls bleibt kaum was übrig. Das Ding ist fotovisuelle Grobkost, visuell wird mir(!) zu viel verschenkt.
Die meisten Punkte sind bei Beobachtungen bei kleinen Vergrößerungen nicht problematisch, nur der große Fangspiegel kostet Licht und etwas Kontrast. Es gibt übrigens mehrere unterschiedlich ausgeführte Teleskope mit diesen Kenndaten.

Grüße

fquadrat


 
Hallo Karsten.

Zitat von KaStern:
der 114/500mm Parabolspiegel-Newton kann leider nur mit 1,25" Okularen
bestückt werden. Damit komme ich auf maximal 3,1° sofern die vom Hersteller
aufgebrachte Brennweitenangabe richtig sein sollte.
Das dürfte auch davon abhängen, wie dünnwandig der Okularhersteller die Fassung konstruieren und produzieren kann. Einige Hersteller kommen wohl an 28 mm Innendurchmesser heran, was für 3,2° ausreichen sollte.

Sollte es aber ein 112,5/450mm Newton sein kann man sogar 3,43° erreichen.
Es wird so oft davon berichtet, daß man gute Chancen hat, so ein Exemplar zu erwischen.

Ich wünsche mir wie Günther ein Teleskop mit dem ich mindestens 3,5° am Himmel erreichen kann.
Auf die 0,07° sollte es nicht ankommen, oder?

Etwas Freiraum um M31 wäre nett weil dadurch das Objekt besser wirkt.
Finde ich ebenfalls, aber die angegebene Ausdehnung der Andromedagalaxie beinhaltet auch schwächere Ausläufer, welche unter mitteleuropäischem Himmel gerne mal in dessen Resthelligkeit absaufen. Da ist dann das, was man wirklich von unserer Nachbarspirale sehen kann, kleiner als 3°.

Deshalb habe ich mir einen 150/600mm Newton mit 2" Auszug gekauft.
Mit 2" Okularen, die keine zu große AP an f/4 erzeugen, kann ich
damit gut 3,5° erreichen, habe aber einhöheres Auflösungsvermögen
wenn ich das Teleskop nach der Deep Sky Beobachtung mal am Planeten
einsetzen möchte.
So geht es natürlich auch.

Grüße

fquadrat
 
Zitat von Kurt:
Hallo Andreas,

Hallo Kurt,

sehr schade, dass Du den ersten sinnvollen Beitrag seit einigen Seiten derart missbrauchst, um auf Deine seltsamen und unhandlichen Selbsbauröhren zu verweisen. Brauchst Du das für Dein Ego, geht es nicht ohne Hinweis auf DEINE Teleskope?

sorry, hab vergessen dich zu fragen ob ich sagen darf wozu das TAL 100 RS sonst noch gut sein könnte :blush:. Aber meinst du nicht ebenfalls dass meinem "unhandlichen" Knubbel (siehe Anlage) jetzt nur noch ein großes Leitrohr wie z. B. obiges TAL fehlt? Oder ist vielleicht das TAL dafür zu unhandlich?

fragt Kurt
cooles Teleskop. ;) die Abbildung ist sicher Oberklasse.
Mit dem TAL an einer Seite befestigt würde es aber vielleicht umkippen. :biggrin: Da müsstest du noch nachbessern. Wenn du eins angebaut hast, kannst du Deine Erfahrungen damit ja dann hier mitteilen. :pfeif:




Man man... alles OFF TOPIC hier. :)

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian,

...Mit dem TAL an einer Seite befestigt würde es aber vielleicht umkippen. Da müsstest du noch nachbessern...

das OTA von Knubbel wiegt ca.12kg. Da werden es die seitlichen 4kg des TAL kaum zum kippen bringen können. Was mich aber sehr intersssiert: Wie groß ist das unvignettierte Gesichsfeld des TAL in mm? Ich würde es nämlich bevorzugt mit einem lamgbrennweitigen 2" Oku benutzen wollen. Das hat ca. 48 mm freien Durchlass....
Das ist doch jetzt zumindest fast Topic oder :)

Bericht zum Knubbel dauert noch etwas und kommt garantiert nicht hier in diesem Thread :/

Gruß Kurt


 
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