Erfahrungen mit TAL100RS ?

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Hallo Andreas,

Hallo Kurt,

dieses Ding tut meinen Augen weh, ist das ein Fernrohr oder ein Solargrill?
sich hier weiter mit meinen Gerätschaften zu befassen ist doch nach deiner eigenen Aussage, Zitat:

„…sehr schade, dass Du den ersten sinnvollen Beitrag seit einigen Seiten derart missbrauchst, um auf Deine seltsamen und unhandlichen Selbsbauröhren zu verweisen. Brauchst Du das für Dein Ego, geht es nicht ohne Hinweis auf DEINE Teleskope?“

(Zitat Ende)

Also kann ich dir hier deine Frage nicht beantworten :Trost:.

Gruß Kurt
 
Zitat von Kurt:
Hallo Christian,

...Mit dem TAL an einer Seite befestigt würde es aber vielleicht umkippen. Da müsstest du noch nachbessern...

das OTA von Knubbel wiegt ca.12kg. Da werden es die seitlichen 4kg des TAL kaum zum kippen bringen können. Was mich aber sehr intersssiert: Wie groß ist das unvignettierte Gesichsfeld des TAL in mm? Ich würde es nämlich bevorzugt mit einem lamgbrennweitigen 2" Oku benutzen wollen. Das hat ca. 48 mm freien Durchlass....
Das ist doch jetzt zumindest fast Topic oder :)

Bericht zum Knubbel dauert noch etwas und kommt garantiert nicht hier in diesem Thread :/

Gruß Kurt
Warum? das wäre dann doch ein Beitrag zum TAL100, der würde als hier doch passen. Ist der Thread etwa nicht gut genung? Gut genug um ein Bild deines Knubbels reinzustellen warer aber anscheinend.

Ich meine nicht dich direkt mit off topic. ;)


Großfeldbeobachtungen hab ich mit dem FH noch nicht gemacht. Das wäre noch auszuprobieren. Ich denke mal, dass die Ausleuchtung für größere Okulare noch genügen sollte. Einige hab ich im Internet gesehen, nutzen den TAL100 zuweilen auch als Leitrohr zur Nachführung in der deepSkyFotografie. Vielleicht wäre der doch aber n bisschen zu groß für den Knubbel und würde die Harmonie der Konstruktion negativ beeinflussen. Also ich persönlich würde ihn glaube ich nicht anbauen.


Grüße,
Christian
 
Hallo Christian,

... Warum? das wäre dann doch ein Beitrag zum TAL100, der würde als hier doch passen. Ist der Thread etwa nicht gut genug? Gut genug um ein Bild deines Knubbels reinzustellen warer aber anscheinend...
Ich finde Knubbel ist aber auch gut genug für einen eigenen Thread. Bleiben wir hier also schwerpunktmäßig beim TAL 100RS. Außerdem, wie hätte ich ohne Foto die „Sperrigkeit“ von Knubbel dokumentieren können? :cool:

... Vielleicht wäre der doch aber n bisschen zu groß für den Knubbel und würde die Harmonie der Konstruktion negativ beeinflussen…
Möglich dass du damit Recht hast. Dem armen R_Andreas würden dann die Augen noch mehr schmerzen (Zitat siehe oben: „Hallo Kurt, dieses Ding tut meinen Augen weh..."). Aber der muss ja auch nicht hier hinschauen...selber schuld.

Davon abgesehen brauch ich ein überzeugendes Argument gegenüber meinen Lieben warum schon wieder ein Teleskop kaufen wo doch ein ganzer Zoo von Selbstbauten und gekauften bei mir herumsteht. Wenn es also rein mechanisch funktioniert könnte ich die TAL-Knubbel Kombination als Symbiose von Refraktor und Spiegeloptik darstellen:

a) TAL als Leitrohr bei Astrofotos. Das gilt für mich vornehmlich bei hoch aufgelösten Mond – und Planetenfotos mit üblicherweise sehr kleinformatigen Kameras wie z.B. DMK 21 o. ä. Ohne großes Leitrohr ist es ist nämlich furchtbar lästig einen Planeten wiederzufinden wenn der bei ca. 12“ f/25 vom Chip gelaufen ist.


b) TAL als Sucher für schwache DS- Objekte, wie bereits angedacht .

c) TAL als Sucher oder Beobachtungsgerät für Planetenbeobachtung bei Tage.

d) TAL bei Tage als Solarteleskop. Das funktioniert genau wie c) mit Sicherheit auch dann wenn es auf Knubbel hängt.

Weitere Vorschläge willkommen.

Gruß Kurt
 
Erfahrungen mit ATM Teleskopen

Hallo Kurt,

Davon abgesehen brauch ich ein überzeugendes Argument gegenüber meinen Lieben warum schon wieder ein Teleskop kaufen wo doch ein ganzer Zoo von Selbstbauten und gekauften bei mir herumsteht

also da kann ich dir helfen indem ich eines oder zwei deiner Selbstbauteleskope
zu mir in Pflege nehme :cool: Man hilft ja gerne wo man kann :biggrin:

Viele Grüße, Karsten
 
Zitat von Gerd_Duering:
Hallo Christian,

Also ich werde den Refraktor erst mal behalten,

na das will ich doch hoffen, schließlich scheinst du mit dem TAL ja recht zufrieden zu sein.
Man sollte Teleskope nicht wechseln wie andere die Hemden.
Ich hatte damals mit dem 50mm Zeiss Jena Bausatz angefangen (50 /540 E Objektiv + 16 und 25mm Huygens Okular)
Nach ‘nem Jahr kam dann ein 6mm Ortho von Zeiss dazu.
Damit hatte ich fast 10Jahre lang beobachtet und es hatte Spaß gemacht.
Der TAL100 wäre damals ein Traum gewesen.

Lass dich also nicht von allzu hitzigen Diskussionen aus der Ruhe bringen und genieße erst mal das Beobachten mit Deinem TAL.

Nachgedacht habe ich auch über den Skywatcher Equinox 100, denn dessen Aussehen finde ich ansprechend, die Verarbeitung soll recht gut sein.
Ich habe den Equinox 80, der ist schon recht wertig verarbeitet und die Optik zeigt einen ordentlichen Sterntest, ein Restfarbfehler ist bei den f/6,25 vorhanden
Das Teleskop ist für 80mm Öffnung aber schon relativ schwer.
Gewicht ist für mich persönlich ein wichtiger Punkt, ich nutze ihn auch für Naturbeobachtungen und da muss ich mobil sein, andreren mag das weniger wichtig sein.

Wenn es Richtung APO geht, dann wäre wahrscheinlich ein TMB 100 / 115, oder (was vielleicht dasselbe ist) eine Optik von LZOS(LOMO) ne gute Wahl. Da gehts aber gleich zur Sache mit Preisen >3000 Euro, die Qualität ist dann aber kompromisslos gut.

Ja so ein 100 / 115mm Apo ist natürlich auch was Feines.

Wenn tatsächlich in dieser Preiskategorie etwas für Dich infrage kommt dann könntest Du aber auch an Selbstbau mit dem neuen 6“ ED Doublet denken, das gibt es für unter 2000 Euro und hätte eine Farbkorrektur welche auf dem Level eines 6“ f/30 FH liegt, das dürfte wie es aussieht wohl selbst für den Herrn mit der Farbfehlerallergie noch akzeptabel sein.
Wie Er höchstpersönlich zum Besten gibt.

Zitat von KaStern:
Ein 6"f/30 wär schon irgendwie ein nettes Röhrchen,
das hat schon ordentlich Leistung

Da muss ich Ihm mal zustimmen das ist schon was Ordentliches von dem man einiges erwarten darf und mit FK61 und dem richtigen Partnerglas kommt dieses Doublet mit 1/4 der Baulänge eines FH aus.

Grüße Gerd
Hallo Gerd
Ich habe jetzt erst dieses Beitrag von dir gelesen. Habe ihn wohl übersehen. Danke für deinen Zuspruch.
Das 50 /540 E Objektiv hätte ich auch gebraucht kaufen können, wäre bestimmt nett gewesen. Du und viele andere hier haben auch schon eine längere Beobachterkarriere hinter sich und dabei viele Erfahrungen gesammeln. Da ehe ich noch am Anfang.

Auf den 6 ED Doublet bin ich hier im Forum auch schon gestoßen, den kann man ja bei APM kaufen. Da müsste ich aber noch ne andere Montierung haben vielleicht würde eine G11 o.ä da reichen. Aber es ist ein nettest Teil zu einem recht günstigen Preis. Das wäre wirklich ne Überlegung wert. Ich bin sicher, dass es den auch in 5 Jahren so oder vielleicht noch preiswerter geben wird. Ich glaube den hattest du sogar gerechnet(?).

 
Zitat von Kurt:
Hallo Christian,

... Warum? das wäre dann doch ein Beitrag zum TAL100, der würde als hier doch passen. Ist der Thread etwa nicht gut genug? Gut genug um ein Bild deines Knubbels reinzustellen warer aber anscheinend...
Ich finde Knubbel ist aber auch gut genug für einen eigenen Thread. Bleiben wir hier also schwerpunktmäßig beim TAL 100RS. Außerdem, wie hätte ich ohne Foto die „Sperrigkeit“ von Knubbel dokumentieren können? :cool:

... Vielleicht wäre der doch aber n bisschen zu groß für den Knubbel und würde die Harmonie der Konstruktion negativ beeinflussen…
Möglich dass du damit Recht hast. Dem armen R_Andreas würden dann die Augen noch mehr schmerzen (Zitat siehe oben: „Hallo Kurt, dieses Ding tut meinen Augen weh..."). Aber der muss ja auch nicht hier hinschauen...selber schuld.

Davon abgesehen brauch ich ein überzeugendes Argument gegenüber meinen Lieben warum schon wieder ein Teleskop kaufen wo doch ein ganzer Zoo von Selbstbauten und gekauften bei mir herumsteht. Wenn es also rein mechanisch funktioniert könnte ich die TAL-Knubbel Kombination als Symbiose von Refraktor und Spiegeloptik darstellen:

a) TAL als Leitrohr bei Astrofotos. Das gilt für mich vornehmlich bei hoch aufgelösten Mond – und Planetenfotos mit üblicherweise sehr kleinformatigen Kameras wie z.B. DMK 21 o. ä. Ohne großes Leitrohr ist es ist nämlich furchtbar lästig einen Planeten wiederzufinden wenn der bei ca. 12“ f/25 vom Chip gelaufen ist.


b) TAL als Sucher für schwache DS- Objekte, wie bereits angedacht .

c) TAL als Sucher oder Beobachtungsgerät für Planetenbeobachtung bei Tage.

d) TAL bei Tage als Solarteleskop. Das funktioniert genau wie c) mit Sicherheit auch dann wenn es auf Knubbel hängt.

Weitere Vorschläge willkommen.

Gruß Kurt
Naja, der ist vielleicht doch ein bisschen schwer, da gäbe es vielleicht auch andere Alternativen. Machst du Planeten und Mond Fotos? Das wusste ich gar nicht. :)



Viele Grüße,
Christian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian,

Naja, der ist vielleicht doch ein bisschen schwer, da gäbe es vielleicht auch andere Alternativen. Machst du Planeten und Mond Fotos? Das wusste ich gar nicht.

hab mal den Markt nach preisgünstigen Alternativen zum TAL 100RS abgegrast und bisher nichts besseres gefunden. Da scheint auch der second Hand Markt nix herzugeben. (Falls ich mich geirrt haben sollte bitte Angebote per PN an mich).

Mond und Planetenfotos mach ich ganz gerne wenn auch weniger intensiv. Mir perönlch gefällt von meinen Weken dieses hier am besten:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=134935

Ich kann mir aber gut vorstellen dass Fotos von Venus bei Tage auch mit einem guten 4" FH und Filtern reizvoll sein könnte.

Gruß Kurt
 
Hallo Kurt,


der 90/900 Syntha ED hat gebraucht schon ab ca. 250,- Euronen den Besitzer gewechselt, ist halt nicht allzu oft zu haben. Das wäre mein persönlicher Favorit wo ich nach schauen würde. Da ich eh NUR visuell unterwegs bin finde ich die Auslegung als f10 ED einfach nett, wäre etwas handlicher und leistungsfähiger als mein 80/1500 Refraktor.


Viele Grüße Felix
 
@Kurt: eines schönes Bild, mein Kompliment!

Ja genau, der 90/900 Syntha ED wird dementsprechend leichter sein. So brauchst du nicht so schwer tragen, wenn du den Knubbel an den Beobachtungsplatz bringst.


Gruß
 
Hallo Kurt,

ich glaube jeder weiß, wie problematisch es ist, mit einem Teleskop (?) auf einem Campingtisch zu beobachten, Astrofotos gehen gar nicht. Also was soll das Geblubbere? Wenn Du an dem Ding einen Tal montierst, kippt es einfach um.

Von Dir gibt es nicht ein einziges Astrofoto im letzten Jahr hier im Forum, also was soll die Spinnerei? Bleib doch bei Deinen Selbstbauten und missioniere nicht.

Manche Leute haben ein Ego, das glaubt man nicht.

Naja, ist ja bald Weihnachten, da soll man ja verzeihen :totlach:

Andreas

 
Hallo Andreas,

ich glaube jeder weiß, wie problematisch es ist, mit einem Teleskop (?) auf einem Campingtisch zu beobachten, Astrofotos gehen gar nicht. Also was soll das Geblubbere?

der welcher hier blubbert bist du. Ich habe mit dem Teleskop beobachtet.
Die Stabilität sucht ihres gleichen. Auf dem was du "Campingtisch"
nennst könnte Kurt einen Handstand machen. Da wackelt nichts.
Kurt hat wieder einmal mit wenig Material hohe Stabilität erreicht.
Naja, als Ingenieur wies er ja wie das geht.

Von Dir gibt es nicht ein einziges Astrofoto im letzten Jahr hier im Forum, ...

Und was soll das beweisen? Erstens ist dieses Teleskop flammneu.
Zweitens ist es ein Teleskop für visuelle Nutzung.
Die Nachführung hält ein Objekt über eine Stunde lang im Okular.
Wenn man wollte könnte man damit sogar Atrophotos machen.

Und die Astrophotos die Kurt gemacht hat kann man beim Astrotreff finden.

Karsten
 
Moin Jörg,


tja, es soll Leute geben die schon mit einem simplen Dreieck völlig überfordert sind... :D


Viele Grüße Felix
 
Hallo Christian, hallo Felix,

@Kurt: eines schönes Bild, mein Kompliment!

Ja genau, der 90/900 Syntha ED wird dementsprechend leichter sein. So brauchst du nicht so schwer tragen, wenn du den Knubbel an den Beobachtungsplatz bringst.


Gruß

vielen Dank für den Tipp. Obiges Syntha (gebraucht) zum Preis etwas unter TAL 100RS da muss ich nicht lange überlegen und bin auch bereits fündig geworden :knuddel:

Gruß Kurt


 
Zitat von R_Andreas:
...Naja, ist ja bald Weihnachten, da soll man ja verzeihen...

Andreas

Hallo Andreas,

was genau soll man denn verzeihen? Das Kurt seine erstklassigen Selbstbauten in einer Diskussion erwähnt? Muß ich mir merken, den Fehler sollte ich dann künftig nicht machen - niemand hier im Forum sollte diesen Fehler machen! Oder gar Beobachtungen/Bilder posten! :neinnein:

Irgendwie könnte man meine, ihr beide kennt euch persönlich und Dir geht die Galle über wenn Kurt irgendetwas postet. Zum Glück bleibt Kurt immer beherrscht und sachlich - dafür hat er meinen größten Respekt. Für einen Krieg benötigt man glücklicherweise immer >= 2 Parteien.

Das die Diskussion irgendwo off-topic lief ist nicht zum erstenmale geschehen und wird sicher auch künftig wieder vorkommen. So schlimm ist das aber auch nicht, Diskussionen werden von emotional-instinktgeleiteten unlogischen Menschen geführt. Das Ganze ist, wie man so sagt, menschlich. Letzteres wird ja idR. als positiv angesehen, wenngleich ich in den Geschichtsbüchern auch noch keinen Hinweis fand, der diese Einschätzung stützt! :teufelgrr:

Aber hier im Forum sollte es nicht so ablaufen wie unter Politikern, also bitte vermeide solche Angriffe künftig. Es ist weder Deiner noch des Forums würdig.

Normalerweise beteilige ich mich nicht an solchen Animositäten, aber gerade dachte ich, jetzt sollte ich es doch einmal thun. Falls das unangemessen war, bitte ich um Entschuldigung.


Grüße, Gerd

PS: Am Freitag ist eh alles vorbei, hoffentlich komme ich noch dazu die ganzen Chipse und Coladosen einzufüllen. :totlach:

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jörg, liebe Mitleser,

Wenn Du Dir den Tisch noch einmal genau anschaust, stellst Du fest, daß der vermeintliche Tisch nur aus Dreiecken besteht, stabiler gehts nicht...
der „Campingtisch“ besteht aus der Grundplatte der EQ- Plattform 2 von Teleskop-Service. Die Verbindung zum Boden geht über das Dreiecks- Gitterwerk aus Stahl- und Alurohren.
Deratige "Fachwerkskonstruktionen" werden überall dort angewendet wo es auf hohe Steifigkeit und Stabilität bei geringstmöglichem Baumaterialbedarf ankommt. Man schaue sich z. B. die Konstruktionen moderner Großteleskope an. Dass derartige Anwendung im Amateurbereich schon beim Anblick eines entsprechenden Fotos Augenweh bereiten könnte darauf wäre ich nie gekommen. Tut mir aufrichtig Leid, R_Andreas :augenrubbel: Aber noch etwas speziell für Dich. bei dem Teleskop handelt es sich um ein 300mm f/10 Cassegrain mit Nasmyth-Fokus. Der f/4 HS stammt von Orion Optics UK. Der hyperbolische Sekundärspiegel ist Selbstbau.

Um wieder die Kurve zum TAL 100RS oder sonstigen Refraktoren zu bekommen folgendes:

Das ca. 4 kg schwere TAL auf einer Deutschen Monti wie z.B. die bekannte HEQ5 wäre völlig in Ordnung. Hab eine solche soeben gewogen. Die bringt mit passendem Gegengewicht und Original- Stahlrohrstativ ca. 22 kg auf die Waage. Sie wäre aber mit dem 15 kg wiegenden „Knubbel“ völlig überfordert. Eine geeignete Deutsche Monti für ein derartiges Kaliber wäre nicht mehr von einem Mann zu bewegen wie die HEQ5. Die EQ- Monti unter Knubbel gemäß dem Foto wiegt komplett nur 14 kg. Davon wiegt der vermeintliche „Campingtisch“ allein nur 4,7 kg. Die Plattform ist aber für Dobsons bis ca. 80 kg ausgelegt!

Jetzt noch mal anders: TAL 100RS auf Knubbel und das Ganze auf obigem „Campingtisch“ wiegt ungefähr 5 kg mehr als das TAL mitsamt der HEQ5.

Gruß Kurt
 
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Da gibt es doch offensichtlich einen Interessenten Im Biete Forum für den ED90/900. ;) Sollte das in engerem Zusammenhang mit diesem Thread stehen. Wer weiß...


Zu Thema: Ja stimmt, es ist manchmal so, dass die Gemüter ein bisschen hochkochen. Ich war ehrlich gesagt auch nicht begeistert, als direkt nach meinem Beitrag über den TAL dann wieder als "Sucher" diskutiert wurde. Da könnte man sich jetzt etwas bei denken, man kann es aber auch lassen und die Sache locker sehen. In diesem Fall war es ja auch keineswegs abfällig gemeint, im Gegensatz zu einer Situation viel weiter oben im Thead, aber nicht von Kurt. Kurt scheint sich ja nun wirklich dafür zu interessieren, von daher sind seine Gedanken bzw. Planungen, Äußerungen ohne jeden Hintergedanken. ;)



Aha, das ist interessant mit dem Gewicht. Mein TAL wiegt wohl locker 5,5 kg, denn ich habe ein 1kg Laufgewicht und massivere Rohschellen und zwei 32cm Prismenschienen, die sich gegenüberstehen, angebaut. So kann/muss ich sogar das Losmandy 5kg Gegengewicht nutzen. Das ganze ist also eine recht kompakte Einheit, da würde ich auch mindestens bei 22kg Gesamtgewicht liegen, schätze ich mal. Auch finde ich, dass gerade wegen diesen Anbauteilen und der höherwertigen Montierung das Instrument so einfach wertiger rüberkommt. Da hat man schon das Gefühl, man hat ein Präzisionsinstrument an der Hand. Das ist schon nicht schlecht, kostet aber auch gleich wieder ne Stange Geld.

Das Knubbel ist erstaunlich kompakt! Gut, es soll ja bestimmt auch noch transportabel sein.
So ein Tekleskop könnte in Massivbauweise und auf einer schweren Gabelmontierung oder Deutschen Montierung ein richtiges Sternwartengerät werden.


Solche Gewichtsrechnungen lassen sich sehr anschaulich über Verhälnisse ausdrücken. Meist in %.


Ich würde mir das TAL aber immer noch nicht da anbauen. Denn das würde irgendwie einfach nicht passen. Das Sucherfernrohr, was schon drann ist muss doch ausreichen und sieht ja auch nach Selbstbau aus. Ich denke nicht, dass du den Tal da genügen steif befestigen könntest, soweit ich das auf dem Bild erkennen kann. Das wäre einfach ein überdimensioniertes Leitrohr. Ein 70/700mm Refraktor währe ne bessere Wahl, bzw dann lieber einen kleines, kurzes, leichtes Newton. ;)


Grüße,
Christian


 
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Hallo Christian,


In diesem Fall war es ja auch keineswegs abfällig gemeint, im Gegensatz zu einer Situation viel weiter oben im Thead, aber nicht von Kurt. Kurt scheint sich ja nun wirklich dafür zu interessieren, von daher sind seine Gedanken bzw. Planungen, Äußerungen ohne jeden Hintergedanken.


Sag bloß hier hat jemand Hintergedanken und liest aus purer Interessenlosigkeit mit...daß diese Äußerung von Dir natürlich ganz ohne Hintergedanken kommt ist klar. Und daß ich darauf anspringe auch...

Schau mal bei den Seiten von Selbstbauern vorbei (das sind die mit den "ATM" Dingern), da gibt es manchen "Sucher" den ich manchem Teleskop vorziehen würde. Wobei ich Teleskop wegen der Gefahr daß da Hintergedanken rein interpretiert werden extra nicht in Anführungszeichen setze...

Hatte Kurt den Link zum Angebot geschickt, aus Interesselosigkeit :D - aber dafür mit Hintergedanken: zumindest von diesem 90/900 werden wir sicher bald erfahren wie gut er wirklich ist :/


Viele Grüße Felix
 
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Hallo Christian,

...Da gibt es doch offensichtlich einen Interessenten Im Biete Forum für den ED90/900. Sollte das in engerem Zusammenhang mit diesem Thread stehen. Wer weiß...

mag ja sein dass..., aber ich hab bereits eines von der Sorte auf diesem Wege gekauft. Wenn noch mehr als eines angeboten sein sollte dann wäre das eine gute Gelegenheit zwei davon für den Bau eines Echt- Bino zu erwerben. Dazu würden nach meinen Gefühl aber auch zwei TAL 100RS taugen.

Freut mich du meinen der Versuch die Nutzung des TAl als Sucher nicht als Abwertung aufgenommen hast.

...Das Sucherfernrohr, was schon drann ist muss doch ausreichen und sieht ja auch nach Selbstbau aus...

Das ist ein gekaufter 7x50 Sucher mit beleuchteten Fadenkreuzoku und selbsgebauter Taukappe. Für das relativ langbrenneitige Cassi "Knubbel" ist das wirklich nur ein Notbehelf. Z.B. könnte man mit einem mittelgroßen Refaktor wie TAL 100RS, ED90/9000 o.ä insbesondere bei Planetenfotografie parallel zur Aufnahme auch das Seeing am Planeten verfolgen. Ich muss damit natürlich erst noch Erfahrung sammeln. Mehr dazu kommt wie angekündigt in einem speziellen Beitrag zu Knubbel. Hab vor vielem Jahren schon die Vorzüge eines 100/1200 Refraktors als Leitrohr an einem parallaktisch
montierten 10" Newton kennegelernt.

Kleiner Newton als Sucher zum großen Dobson ist übrigens Stand der Technik bei den Großscherbenliebhabern. Aber ein 4" Refraktor an einer parallaktischen Monti hat z.B. klare Vorteile bei Sonnenbeobachtung mit Herschelkeil und h-alpha Filter. Dabei stört es wahrscheinlich überhaupt nicht überhaupt nicht wenn auch noch ein "Kubbel" an der Monti hängt :/.

Gruß Kurt
 
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@Felix: Ist doch gut, wenn dem nicht so ist. Manchmal kann man sich in dieses Forum da wirklich nicht sicher sein.

Der Andreas hat es vielleicht ein bisschen zu krass formuliert und ist dann leider ein bisschen unsachlich geworden, aber er hatte vielleicht nicht Unrecht, indem er fragte, warum Kurt denn diese Beitrag missbrauchen würde um auf seine Teleskope hinzuweisen. Ganz zufällig ist dann natürlich der TAL als Sucher degradiert worden. Aber dem war ja dann nicht so.


Wenn ich mich recht erinnere hast genau du dich abfällig über kleinere Linsenteleskope geäußert und sie als Sucher beschimpft. War es nicht so? ;) Wenn es nicht so gewesen ist, entschuldige ich mich sofort.


Ich möchte echt sehen wie Kurt sich einen TAL als Sucher ans Knubbel anbaut. Ich bin echt gespannt.


Grüße

 
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Zitat von Kurt:
Hallo Felix,

...aber dafür mit Hintergedanken: zumindest von diesem 90/900 werden wir sicher bald erfahren wie gut er wirklich ist...

das Teil ist bereits auf dem Wege zu mir. Der Bericht wie gut es als Refraktor ist mit Strehl etc, pp....kommt garantiert und zwar mit Bezug auf diese Diskussion :cool:

Gruß Kurt
Na klasse! :super: Ist doch interessant zu wissen :).
 
Hallo Andreas,


dann schau mal:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=140095

...Von Dir gibt es nicht ein einziges Astrofoto im letzten Jahr hier im Forum, also was soll die Spinnerei? Bleib doch bei Deinen Selbstbauten und missioniere nicht...

Müssen denn meine Astrofotos ausschließlich hier in diesem Forum stehen? Es wäre nett wenn du dich mal beruhigen würdest :)

meint Kurt

 
Hallo Kurt,


bin gespannt!


Hallo Christian,


Wenn ich mich recht erinnere hast genau du dich abfällig über kleinere Linsenteleskope geäußert und sie als Sucher beschimpft

Ich schrieb daß ich lieber weiter mit meinem Newton beobachte und wenn jemand seinen Sucher besser findet mich das nicht stört. Ja.

Ich versuche es mal zu erklären: ich gehöre zu den Spinnern die gerne mal durch mehrere nebeneinander aufgebaute Teleskope schauen um zu sehen ob/wie Theorie und Praxis auf der Wiese in Einklang zu bringen sind. Glücklicherweise kenne ich einige Leute die ihre Teleskop nicht unkritisch sehen und mit denen man auf der Wiese ganz offen darüber reden kann welches Teleskop für welchen Zweck besser ist oder auch nicht. Karsten und Sven gehören unter anderm dazu, und ja, wenn einer von uns ein Teleskop oder ein Okular Schei.ße findet dann sagt er das ganz offen. Blöderweise sind wir uns meistens einig...

So, Theorie ist das eine, ob es alltagstauglich ist muß man ausprobieren. Die Theorie sagt: viel Öffnung hilft viel wenn sie gut genug ist. Ganz ohne Werte und Strehlerei. Für den Amateur ist viel Öffnung meistens nur in Form von Reflektoren bezahlbar, ein Refraktor wird auch als FH ab einer gewissen Größe sehr teuer, dazu kommen noch die Kosten für eine passende Montierung. Also: 8" Vollapo oder noch viel längerer 8" Monster-FH auf Monstermontierung fällt für die meisten aus und ist auch nicht mehr sonderlich transportabel. Fragt sich: wie kann man für einen Bruchteil der Kohle genausogut Planeten gucken? Und schon sind wir beim leidigen Thema Newton vs. Refraktor.

Wenn man die preiswerten cinesischen Newtons auspackt, unausgekühlt auf die Wiese stellt und versucht mit 0,5mm AP Details aus Jupiter zu sehen wird man in fast 100% aller Fälle entäuscht sein. Wenn einen die im Gewaber gelegentlich sichtbaren "Details" zusagen muß man schon geborener Newton Fan sein. Und schon heißt es überall: Newton taugt nix, für Planeten schon gar nicht. Der daneben stehende 4" Refraktor zeigt einen scharfen Jupiter, die Wolkenbänder und den großen roten Fleck. Vielleicht noch einige Farbnuancen, geübte Beobachter können einige Details erkennen.

Nimm den gleichen 8Zöller, justier ihn und laß ihn auskühlen, beobachte mit etwa 0.9 bis 0.8mm AP... in über 90% aller Fälle hat man dann schon mehr Details als man zu hoffen gewagt hat.

Wenn der 8-Zöller was taugt und das Seeing mitspielt: etliche Strukturen in und zwischen den Wolkenbändern, etliche kleine und große Wirbel und helle und dunkle "Flecken" am Rande der Bänder, man sieht wie der große rote Fleck von einem dunklen Saum begrenzt in die Umgebung übergeht mit Wirbeln im Schlepptau. Der Bereich zwischen den Hauptbändern ist komplett strukturiert, teilweise wirkt der Rand eines Bandes leicht ausgefranst. Schön der Übergang zu einem Pol wo eine ganze Reihe von kleinen Flecken die helle Polregion vom Rest abgrenzt, eine regelrechte Perlenkette. Die andere Polregion ist "nur" von einigen sehr schmalen Bändern gesäumt. Je länger man schaut desto mehr sieht man. Klar wabert es immer wieder, mal ist der Planet wieder ganz unscharf, ein paar Sekunden später paßt es wieder.

Das war der 8-Zöller, den Anblick im 12er erspare ich mir in Anbetracht meiner langsamen Tipperei zu beschreiben sonst sitz ich morgen noch hier.

Der daneben stehende 4" Refraktor zeigt immer noch einen scharfen Jupiter, die Wolkenbänder und den großen roten Fleck. Vielleicht noch einige Farbnuancen, geübte Beobachter können einige Details erkennen.

Den ganzen Unsinn haben wir mit mittlerweile etlichen Teleskopen - Refraktoren und Reflektoren verschiedenster Bauart von etwa 70mm bis 12" Öffnung betrieben, ATM Gurken und Seriengeräten. Dazu gehört auch Günthers 12"f5,3 mit einschwenkbarem 6" Sucher-/Riechfieldspiegel oder ein angeblich nicht planetentauglicher 12"f4 Newton (Zur Planetenbeobachtung braucht man lange Brennweiten... :confused: ) Oder so verschrieene Konstrukte wie der 114/440 oder 500 Parabolnewton von Skywatcher - mit Klee-Barlow und passendem Okular ein lustiges Mondskope mit ansprechender Leistung, dank wenig Hebel einfachst zu montieren und gebraucht spottbillig zu haben weil ihn alle Schei.ße finden.

Und ja: viel Öffnung hilft viel wenn's kein Schrott ist. Man muß nur entscheiden in welcher Form man sich wieviel Öffnung antut - weil es süchtig macht, nach immer noch mehr Öffnung...und farbrein muß sie sein, absolut 100% farbrein und riesen- riesengroß... :hochachtung:

Das bekloppteste an der Sache: mein Traum ist ein langer Farbwerfer aus der vorletzten Jahrhundertwende auf originaler oller Messingmontierung und Glockensäule!


Viele Grüße Felix

 
Hallo :)

Ich bin deiner Meinung! Klingt doof, ist aber so. ;) Öffnung ist das alles entscheidende Maß. Das ist ja auch ganz klar physikalisch begründet, denn das Auflösungsvermögen ist direkt proportional zur Öffnung. Wenn die Bedingungen passen, dann ist Öffnung mit guter Optik Gold wert.

Wenn ich die Gelegenheit hätte oft rauszufahren um zu "sehen", dann würde ich auch einen großen Newton nehmen. Ich hatte da schon mal einen 14" GitterDob angedacht, aber leider passen meine persönlichen Umstände zurzeit nicht. Kleiner Balkon, direkt aus der Stadt, sonst wenig Zeit. Da ist nichtmal garantiert, dass ich 4"Zoll in der Auflösung richtig ausschöpfen kann. Außerdem habe ich noch Ambitionen im Filmen von Mond und Planeten, wenn auch erst mal nur experimetell, um Erfahrung zu sammeln. Mit einem 8"Dob wirds auf meinem Balkon schon ein bisschen eng. Vielleicht hole ich mir sogar mal einen um zu schauen, ob der etwas für mich währe. Oder einen 6"Newton, den ich gut montieren kann. Ich bin da keineswegs festgelegt, nur möchte ich meinen Refraktor nicht madig gemacht bekommen.

Mein Motto ist "leben und leben lassen".


Grüße,
Christian
 
Hallo Felix,

Du kannst es wohl einfach nicht lassen diese dämliche Linse / Spiegel Diskussion am kochen zu halten was?
Ich hab den Eindruck hier im Kindergarten zu sein.
Du kommst genau mit den abgedroschenen Phrasen welche die Spiegelfraktion nun seit Jahren gegen die Linse vorbringt.

Für den Amateur ist viel Öffnung meistens nur in Form von Reflektoren bezahlbar, ein Refraktor wird auch als FH ab einer gewissen Größe sehr teuer, dazu kommen noch die Kosten für eine passende Montierung . Also: 8" Vollapo oder noch viel längerer 8" Monster-FH auf Monstermontierung fällt für die meisten aus und ist auch nicht mehr sonderlich transportabel.

Dies alte Leier hat mittlerweile einen Bart wie Rübezahl.
Vernünftige Leute hatten schon vor Jahren eingesehen das diese dämliche Linse / Spiegel Diskussion zu keiner Einigung führt.
Mit bedauern stelle ich fest das Dir diese Vernunft fehlt.
Da muss ich jetzt leider meine Meinung über Dich revidieren, schade ich hatte Dich und Deine Meinung bisher eigentlich geschätzt aber nun weiß ich, „Newton Tunnelblick“, Aussagen müssen unter diesem Gesichtspunkt bewertet werden.
Das ist wie mit einem Händler bei dessen Aussagen vergesse ich nie das er nicht ganz neutral sein kann, er will verkaufen.
Bei Dir darf ich jetzt nicht vergessen, halt der will den Newton puschen, Seine Aussagen müssen dementsprechend gesehen werden.

Das Du dem Öffnungsfieber verfallen bist weiß ich ja und hab damit auch kein Problem, das ist ok für mich, den Begriff bitte nicht negativ sehen.
Das Du aber hier in Deinem Loblied dem Newton von Beobachtungen berichtest die nur an ganz wenigen Tagen im Jahr oder gar nur alle paar Jahre an ganz wenigen Beobachtungsplätzen möglich sind sehe ich kritisch, besonders das Du verschweigst das diese Tage extrem selten sind.
So weckst Du völlig unrealistische Erwartungen.
Der Gelegenheisspechtler wird kaum die 3 besten Tage im Jahr erwischen und Er wird auch nicht immer ausgesuchte Beobachtungsplätze aufsuchen.
Der beobachtet Zuhause aus dem Garten oder gar vom Balkon und da lässt das Seeing im Normalfall derartige Beobachtungen nicht zu.
Er kann nur enttäuscht werden wenn bei Seinen Beobachtungen dann bereits der 8“ trotz perfekter Justage, Optik und saugendem Lüfter sowie allem Zauber wieder dem Tubiusseeing trotzdem nur ein sehr zerfranstes Beugungsscheibchen zeigt.

Grüße Gerd
 
Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Felix,

wohl gesprochen! Vieleicht sollte man noch anmerken daß die Luft
in gut 10% der Nächte gut genug ist um 8" Öffnung auszureizen.
Um die Leistungsfähigkeit eines 12" Teleskopes voll nutzen zu können
reicht das Seeing leider nur seltener aus. In Vergleichsbeobachtungen
bei Kurt Schreckling konnte sich 12" Öffnung nur in der Hälfte
der Beobachtungen am Planeten vor 8" Öffnung setzen. Allerdings
konnte sich 8" Öffnung in keiner meiner Beobachtungen bei Kurt
vor 12" Öffnung setzen. Dasletzte MAl konnten 8" und 12" Öffnung
aauf Jupiter ziemlich exakt das Gleiche zeigen.

Ein Aspekt dessen Bedeutung immer noch von zu wenigen Sternfreunden
verstanden wird ist die Wahl des richtigen Beobachtungsortes.
Aus der Stadt heraus scheint es fast nie perfektes Seeing zu geben.
Hier spielt die Aufheizung von Asphalt und Dächern durch die Sonne
sowie im Winter die Abwärme von schlecht gedämmten Gebäuden,
Heizungen und Kaminen eine Rolle.
In der selben Nacht in der es hier in der 50.000 EW Stadt mit
dem 8" Teleskop nur zu 150 bis 200x reicht kann man auf der grünen Wiese
im Flachland (Meerfelder Bruch, Münsterland, oder auf einer
von mir gerne genutzten Hochfläche im Sauerland auf 140 bis 300x.
Grün, flach, keine Hangneigung, keine Asphaltflächen.
Ab und zu geht das auch in schlechten Lagen, aber eben deutlich seltener.

Der fundamentale Zusammenhang von Öffnung und Auflösungsvermögen
sowie Öffnung und Kontrastübertragungsvermögen wird leider auch Heutzutage
noch negiert, meistens von Kleinscherbenbesitzern, bestimmten Händlern
sowie deren Lakaien. Es bringt eben mehr Geld einem Sternfreund
einen 4" bis 6" Apochromat zu verkaufen als einen 8" oder 10" Newton.

Und eines ist ganz sicher:
Es wird sich fast nie jemand finden der bereit ist sein Teleskop
zu einem gemeinsamen Beobachtungsabend mitzubringen.

Ein Freund hat einen 7" Fluorit-Apochromat. Das Seeing ist bei ihm
in der Stadt zumindest einige Male im Jahr gut genug, daß dieses Teleskop
zeigen kann was mit 7" am Planeten geht:
Deutlich erkennbar mehr als mit einem 140mm Apo am gleichen Ort.

In diesem Sinne: Aperture rules, egal ob Newton oder Apo.
Aber visuell farbrein muß das Teleskop sein, auch da stimme ich dir
aus eigener langjähriger Erfahrung zu.

Cheers, Karsten
 
Hallo Gerd,


erstens kocht die hier eh schon, da muß ich nichts am Kochen halten. Außerdem geht es nicht um Fraktionen die etwas gegen Refraktoren vorbringen. Genausogut könnte ich etwas von Refrakorfraktion und Newton madig machen schreiben...??

Zweitens kann auch ich es mir nicht leisten dauernd zu beobachten, in die Pampa zu fahren und Astrourlaube zu machen, auch mir bleiben nur wenige Gelegenheiten im Jahr. Vom Balkon, aus dem Garten, aus einem anderen Garten, von einem Parkplatz, von der Wiese ...Und es ist eben nicht so daß man mit einem Newton fast immer nur Matsch sieht, es nur sehr selten lohnt mehr als 100 oder 120mm Öffnung zu nutzen. Natürlich sind die Tage mit wirklich perfektem Seeing selten an denen man die gegeben Öffnung in Form von Vergrößerung voll ausreizen kann , aber ich sehe auch bei mittleren Vergrößerungen mit etwas mehr Öffnung mehr Details. Es gibt auch Objekte die bei geringer bis mittlerer Vergrößerung von etwas mehr Öffnung profitieren da ist eine nicht 100%ige Justage nicht gleich der Weltuntergang. Ganz unabhängig davon ob mehr Öffnung in Form eines Newtons, eines Refraktors oder sonstwas. Der Newton bietet halt den günstigsten Einstieg. Und das ist doch das einzige was die "Newtonfraktion" immer schreibt: "das Ding ist im Vergleich zur Öffnung billig, nicht gleich verwerfen...". Dann kommt die "Refraktorfraktion" und schreibt "wie, der hat mehr Öffnung? Ohmeingottohmeingottohmeingott" als wäre Höchstvergrößerung das einzige was zählt. So ein Quatsch. M42 bei gemütlicher Vergrößerung sieht bei mehr Öffnung schöner aus, man sieht mehr. Egal ob die Trapezsterne sauberst getrennt werden oder nicht.


Viele Grüße Felix





 
Gerd,

lass doch mal den Unsinn. Immer diese be_schissenen Unterstellungen. Wie oft, JA WIE OFT, erzähle ich, erzählen andere Leute den Sternfreunden mit solchen Balkon-Bedingungen, dass da mit 6" an den meisten Tagen schluss ist? Und sollen es dann wirklich 6" FH mit deftigem Farblängsfehler sein? Wie passt denn er 150/1200 auf den Balkon? Oder ein Apo? Ein derart teures Gerät auf dem Balkon?

Warum ziehst Du Dich nicht an den Leuten hoch, die rumunken, dass lange Brennweite gegen Seeing gut ist? Die Mär, vom zeitweiligen VdS-Vorsitzenden selbst ins Buch gegossen, dass auch eine Barlow wegen der Brennweitenverlängerung gegen Seeing gut ist?

Und mit dem Gelegenheitsspechtler: Der hat genau dieselbe Chance auf gute Bedingungen, wie der Vielspechtler. Und wenn das Bild halt nur alle 10 Beobachtungen mal steht - braucht der dann andere Kriterien? Soll der dann ein teureres Rohr hinstellen, was weniger leistet?

Und wie ist das überhaupt mit dem Seeing? Als ich zu beobachten anfing, da hat man mir beigebracht: "Finde einen entspannten Einblick, sei ruhig und warte ab. Es wird ein guter Moment kommen, auch an vielen schlechten Tagen. Dann steigere Dich in das Bild rein, nutze die Sekunde, freue Dich wenn es zwei sind, freue Dich noch mehr, wenn es eine halbe Stunde ist."
Diese Abende gibt es. Und sie kommen wieder. Ich weiß, es gibt Plätze an denen es nie geht. Soll ich an solch einem Platz nun einen 4" Apo hinstellen, weil mehr nicht geht, nur damit ich dasselbe Geld auf den Kopf gehauen habe? Bestimmt nicht. Ich habe mir einen 4,5" ED zugelegt für eine Disziplin, für die so ein Gerät wunderschön ist: Widefield. War mir den Preis wert. Klar, würde ich auch den Vollapo vorziehen. Aber warum? Weil das Gerät eine tolle Abbildung hat, nicht wegen der absoluten Leistung - die kann eben nur liefern, was mit 4,5" geht.

Und noch was zu den ganz wenigen Beobachtungsplätzen: Und wo ich schon überall gestanden bin und gute Planetenbilder gesehen habe. Bei abstürzenden Nachttemperaturen in Bochum maximal 50m neben der A43 auf einem asphaltierten Parkplatz. Warum funktioniert denn das?

Man muss einfach nur eines tun: Probleme des eigenen Teleskops anerkennen, sich fragen wie sie zu beheben sind, sie beheben und das Teleskop im Rahmen seiner Möglichkeiten einsetzen. Dann kann es mir völlig wurscht sein, ob jemanden mein Wabbeltubus stört, oder nicht. Ich weiß ja, was ich erwarten kann. Ich brauche wirklich kein Teleskop mit Preisetikett und Längenangabe bei meinem Hobby.

Was mich aber immer so deftig auf die Palme bringt ist die Märchenerzählerei. Das fängt an mit diesem rumgeunke, dass ein Refraktor in erster Linie ein Planetengerät ist. Und dann kommt so ein "eben nicht FH" daher gewatschelt. Und dahinter einfach zu oft ein Sternfreund, der die ganze Leier der Ahnungslosigkeit runterbetet. Wenn man dann schreibt "hey, Du... Du hättest den Newton nicht verkaufen müssen, Du hättest auch lernen können" - oh, wei, dann ist man ein Mißgönner, Verführer, Spiegelverfechter. Ach, sorry, ich will in Deinen Begriffen reden: Newton Pusher!

Du bist ein Refraktor Pusher, denke ich. Willst Deine komakompensierende Barlow unbedingt Refraktorfreunden andrehen, lässt nette Bemerkungen über Dein neues FK61 Objektiv fallen, wo über ein Gerät mit F4/K9 gesprochen wird.

Ja... Du bist der gute Onkel.

CS
Sven
 
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