Erweiterung Ausstattung

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Zynnober

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Hallo zusammen,

bevor die ewige Wolkendecke über uns kam hab ich schon einiges an Equipment und ersten Erfahrungen am Gerät und Himmel sammeln dürfen .

Nun beschäftigt mich aber die Erweiterung des Zubehörs weil ich hier und da für den Anfang eine Lücke habe und ich würde gern mal die ein oder andere Empfehlung einholen.
Mein bisheriges Equipment:
  • 10" f5 Newton Teleskop
  • Okulare
    • 30 mm (AP 6,4 / 39x) - TSWA
    • 17,5 mm (AP 3,5 / 71x) - Morpheus (Lieblingsokular)
    • 10mm (AP 2 / 125x) - Kellner (das Schlüsselloch - möchte ich unbedingt ersetzen)
    • 5mm (AP1 / 250x) - HR Planetary
  • 1,25" variabler Polfilter
Ich habe also quasi eine Lücke zwischen AP 3,5 und AP 1.
Auch musste ich feststellen, dass ich das 5mm (250x) bisher nur bei seltenen Gelegenheiten nutzen konnte weil die Luft es nicht hergibt. Es muss also auch etwas moderateres her.

Ursprünglich hatte ich mir schon gedacht, einfach mal nach und nach die Morpheus Reihe (AP 3,5 / 2,5 / 1,8 / 1,3) auszurüsten. Da das Geld aber derzeit nicht auf Bäumen wächst stelle ich das aber mal in Frage.

Ich brauche also irgendwas für
  • AP 2-2,5 und um die 100x
  • AP 1,6 um eine schwächere Vergrößerung für mehr Nächte zu haben
  • und einen Nebelfilter (nach bisheriger Recherche OIII für den Anfang) weil mein Himmel (Vorort) für Nebel etwas zu hell ist.
Da aber nicht alles auf einmal geht: Was bringt mir Visuell am meisten bzw was davon hat vorrang?
Welche Okulare machen hier Sinn? Televue uä. schließt sich erstmal preislich aus. Evtl. reichen ja auch andere wie Hyperion oder ES und ermöglichen
eine andere Reihe.



CS (!) Jean
 
Hallo Jean,
meine "Galaxienokulare" bei F/5 Newton waren das Speers Waler 13,4 und 9,4 mm. Das ergab eine AP von 2,68 und 1,88, bei denen die Galaxien gut hervortraten. Deine Auswahl in Bezug der AP passt schonmal. ;)
Ob zuerst ein OIII Filter, oder ein Okular angeschafft werden sollte, liegt an deinen persönlichen Präferenzen.
Mir hatte sich mit dem Baader OIII eine neue Welt erschlossen...und das obwohl ich nie ein wirklich gutes Okular für eine AP zwischen 6 und 7mm hatte...
Die Hyperion hatten mir nie gefallen (ich hatte mal das 13mm und das 8mm) die ES mit 82° sind meiner Meinung nach deutlich besser, und das liegt nicht nur am scheinbaren Gesichtsfeld.

Grüße Rainer
 
Welche Art Lücke zuerst geschlossen werden sollte, kannst am Ende nur Du für Dich selbstbeurteilen.
Aus meinen Anfangszeiten kann ich mich aber noch gut an einen "Vergleichstest" mit einem Speers waler 10mm, einem ES 9mm 100° und dem Plastikbeilageokular 10mm mit und ohne OIII-Filter am Hantelnebel bei leichtem Mondschein erinnern
Bei jedem Okular tat sich ein Wow-efekt auf, sobald der OIII ins Spiel gebracht wurde. In dem Fal! (Emissionsnebel, mäßige Bedingungen) war der OIII das einzige "Totschlagargument"....

Gruß Horst
 
Tatsächlich liegt der Filter im Moment auch bei mir vorne, weil ich dann vielleicht Objekte sehen kann die mir sonst verborgen bleiben. Danach vermutlich die mittlere Vergrösserung.

Ich war mir nur nicht sicher wie gross der Wow Effekt bei meinem Gerät und Himmel ist. Klingt aber erstmal, als ob der Effekt gross ist.
Bisher habe ich rausgelesen, dass es schon Astronomic oder Lumicon sein sollte. Oben lese ich Baader. Taugt dieser auch was?
 
Astronomik, ist so hab ich das Gefühl in meinem Verein, haben wir die auch die verbreitesten und von den bezahlbaren, der beste Hersteller für Filter. Baader hör ich immer wieder ist vollkommen in Ordnung, mit der Marke, hab ich auch gute Erfahrungen aber Astronomik, ist wohl ein tic besser, hab das bisher noch nicht verglichen.

Zur anderen Frage, als Beispiel Cirrus, in dem 120mm APM Bino meines Vereins, hab ich den Cirrus Nebel ohne OIII gar nicht gesehen, mit war es eine fantastische Beobachung, lässt man die Farben weg, war es wie auf einem Foto (als kleiner Vergleich) er war nicht zu übersehen^^, ich konnte wirklich, den ganzen Cirrus Komplex entlang gleiten, natürlich, waren manche bereiche Heller aber das ist ja normal.

Dazu, muss ich noch sagen ein OIII Filter ist nur für Objekte geeignet, die in dem Bereich Strahlen, deshalb hat man später verschiedene Filter

Clear Skies Felix
 
Hallo,

meine Staffelung am f/4,7er ist:
30-20-13-9-7-5
Das 9er (AP 1,9/167x) und 13er (AP 2,8/115x) benutze ich oft.
Das 20er (AP 4,3/75x) nutze ich gefühlt kaum und das 5er (300x) kommt noch seltener zum Einsatz.
Als OIII-Filter nutze ich einen von Lumicon.

Gruß
Ronald
 
Hi
ich würde das 10er durch ein 9mm XWA mit 100 Grad ersetzen, den OIII Filter in 2" kaufen und statt dem 5er ein 7mm XWA nehmen.
Magst Du die 100 Grad nicht oder ist das Budget eng könntest Du aus der ES 82 Grad Serie mit 11, 8,8 , 6,7mm die Lücken nach Bedarf befüllen.
Besondere Vorlieben wie Augenabstände etc habe ich nicht berücksichtigt.
CS
 
Der Baader OIII ist deutlich enger im Durchlass als der Astronomik, lâßt gar fast nur eine der beiden OIII Linien durch . Unter sehr schlechtem Himmel bringt er einen Vorteil, da er noch mehr Störlicht filtert, filtert aber auch mehr Sterne und fârbt diese noch stärker. Unter "ordentlichem" Himmel zeigt der Astronmik den gefälligeren Kompromiss...

Gruß Horst
 
Hallo,
zum OIII Filter:
das ist ähnlich wie bei den Okularen, eine sehr individuelle Entscheidung. Mein Augenmerk galt der Beobachtung von Nebeln und weniger von Sternen... Da ist engbandiger besser. Der Astronomic Filter war mir zu flau. Andere kommen mit den engbandigen Filtern nicht wirklich klar. Ich hatte damals die Möglichkeit auf einem TT verschiedene Filter selbst zu Testen. Ein UHC-S (Baader) OIII (Baader) OIII (Astronomic) OIII (Lumicon). Der Lumicon hatte mir damals wirklich gut gefallen der lag zwischen dem Baader und dem Astronomic, was die Bandbreite angeht. Lag aber ausserhalb meines Budgets...

Grüße Rainer
 
Danke für Eure Antworten.

Es ist wie immer immer. Wo Physik, Geschmack und endliches Budget aufeinander treffen bleibt die Qual der Wahl. ;)
Zumindest sehe ich die ein oder andere Einschätzung meinerseits bestätigt.
Als Neuling weiß ich einfach oft nicht einzuschätzen, was denn überhaupt möglich ist und damit auch nicht, worauf ich hinaus will. Da bleibt nur aus Erfahrungen
anderer schöpfen und ausprobieren. Schön wäre ja ein Direktvergleich oder wenigstens mal durch fremdes Gerät gucken. Aber das ist derzeit leider nicht so einfach.

Rein geschmacklich würde ich einen, in Sterne eingebetteten Nebel sicher reizvoller finden. Aber ich lese auch heraus, dass an meinem doch
recht aufgehellten Himmel (Überwiegend aus dem Garten / Bortle 5 ) der Baader eher Vorteile haben könnte. Zudem gibt es gerade einen gebrauchten im Marktplatz :unsure:

Ich werde mich auch mal mit den ES 82° auseinandersetzen. Die scheinen ja von der Preis/Leistung her interessant zu sein. Auch an meinem f5.
Bei den 100° hätte ich die Befürchtung einen sehr unruhigen Einblick zu haben.

VG Jean
 
Hallo Jean,
Schön wäre ja ein Direktvergleich oder wenigstens mal durch fremdes Gerät gucken. Aber das ist derzeit leider nicht so einfach.
das ist leider so...an deiner Stelle würde ich beim Händler deines Vertrauens Nachfragen, ob er 2 Filter zur Auswahl schicken könnte, der, der besser gefällt bleibt.
Das hatte ich als Einsteiger mit Okularen so gemacht. Habe mir 2 oder 3 ähnlicher Brennweite zuschicken lassen (natürlich vorher schon die Sachlage geklärt - nur ein Okular wird bleiben) und mich dann entschieden.

Grüße Rainer
 
Hi Jean,
Dein Befürchtung "unruhiger Einblick" bei den 100 Grad Okularen kann ich, denke ich direkt zerstreuen.
Nach meinen Erfahrungen scheint das sehr unwahrscheinlich.
Ich selbst nutze 20 und 3,5mm XWA, wobei das 3,5mm 110 Grad hat. Dazu die Ethos in 13, 8 und 6 mit 100 Grad und das 4,7mm Ethos SX mit 110 Grad. Ich kenne alle XWA außer das neue 7mm live. Viele in meinem Umfeld haben inzwischen ähnliche Ausrüstung an Okularen. Weder diese noch diejenigen die an meinen Geräten mitbeobachten konnten, hatten dieses Problem - auch die Beginner nicht.
Für die deutliche Mehrleistung der XWA i.S. Feld und Transmission gegen die ES 82 Grad ist es sicher mindestens ein Versuch Wert.
CS
 
Hallo Jean!

... ersten Erfahrungen am Gerät und Himmel sammeln dürfen ... ich würde gern mal die ein oder andere Empfehlung einholen.
Mein bisheriges Equipment:
  • 10" f5 Newton Teleskop
  • Okulare
    • 30 mm (AP 6,4 / 39x) - TSWA
    • 17,5 mm (AP 3,5 / 71x) - Morpheus (Lieblingsokular)
    • 10mm (AP 2 / 125x) - Kellner (das Schlüsselloch - möchte ich unbedingt ersetzen)
    • 5mm (AP1 / 250x) - HR Planetary
  • 1,25" variabler Polfilter
Ich bin auch erst seit August 2020 mit einem 10" f/5 Dobson unterwegs. Ich habe von Beginn an auf die ES mit 82° gesetzt: 24mm (52x), 11mm (125x), 8,5 mm (147x), 6,7mm (187x) und 4,5mm (287x) und ein 70° Skywatcher Panaview 38mm (33x). Meine Intention zu Beginn meiner "Astro-Karriere" war mit dem 38 mm möglichst viel Übersicht zur Orientierung zu bekommen und mich dann quasi über kürzer-brennweitige Okulare vorzuarbeiten. Obwohl ich das große Stück Himmel das ich im 38mm sehen kann und auch bewundere, schwenke ich inzwischen nach Ausrichtung und Groborientierung mit meinem Sucherfernrohr direkt auf das 24mm, so dass das gute Panaview oft im Koffer bleiben muss. Natürlich abgestimmt was ich betrachten möchte, wechsle ich öfters nach dem 24mm direkt auf das 8,5mm. Spare mir also das 11mm. Ich habe herausgefunden, dass ich mit zunehmender Anzahl an Beobachtungsnächten durchaus sicherer werde, welches Okular ich wofür einsetze.

Ende letzten Jahres waren ja sicher die "HighLights" Saturn, Jupiter und Mars. Bei Planeten kann es eigentlich nie groß genug sein um Details wie Monde oder Saturn Ringe (Casini Teilung) zu sehen. Da war ich immer versucht es endlich mit "Wohhh-Effekt" und immer höheren Vergrößerungen zu versuchen. Aber bis auf einen einzigen Abend war es statt "Wohhh" mit dem 4,5mm mit 287-facher Vergrößerung eher "Euuuuuuhhhhh-Schade-Ernüchterung"! Mein Eindruck ist, dass sowohl die allgemeinen Seeing und individuellen Tubus-Seeing Bedingungen selten ausreichen um mit meinem Newton in diese Vergrößerungs-Regionen optisch sinnvoll zu kommen. Auch bei den kleinen Planeten wie Uranus und Neptun waren die Bedingungen für das 4,5mm nie ausreichend, dass ich lieber das 6,7mm oder 8,5mm Okulare bevorzugt habe.

Nebel mit Nebel-Filter habe ich gerade erst begonnen zu beobachten, kurz bevor sich die Wochen-lange-Wolkendecke über die Region München gelegt hat. Für die Nebel wird man rate ich eher die Weitwinkeligen Okulare brauchen, aber da kann ich noch keine eigenen Erfahrungen beitragen.

Was mich oft beim 4,5mm auch irritiert hat, war dass z.B. so ein Jupiter durch die 82° Betrachtungsfeld so schnell durchrennt, dass man ständig am nachschubsen und nachdrehen ist. Verbunden bei mir auch immer damit, dass bei den großen Vergrößerungen es dann relativ lange braucht bis alles wieder zitterfrei und ruhig steht. Darum habe ich mir schon an einigen Abenden gedacht, dass man statt 82° vielleicht besser dafür 100°, 110° oder 120° einsetzen sollte. In der Hoffnung dass dann die Zeitdauer des ruhigen Sehens bei großen Vergrößerungen einfach länger sind. Das ist am Ende aber natürlich auch immer eine Frage der Montierung oder "automatischen" Nachführung.

Bei aller Euphorie für 100° oder 120° Eigengesichtsfeld muss man vom oft vierstelligen Budget abgesehen, darüber nachdenken ob das Teleskop mit einem 1,3 kg Okular (ES 5mm, 100°) nicht Kopfstand macht oder mit einem 2kg Glasklotz (ES 9mm, 120°) Stabiltäts-mäßig überfordert ist und das Instrument so verwindet und aus der Kollimation drückt. Solche Überlegungen kann man sich mit ca. 250g schweren Okular wie ein ES 82° 4,7mm oder 8,7mm° und auch einem 82° ES LER 8,5 mit knapp 0,5 kg eher sparen.

Vielleicht helfen Dir meine Eindrücke und Überlegungen. MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Ewald,
dass man statt 82° vielleicht besser dafür 100°, 110° oder 120° einsetzen sollte. In der Hoffnung dass dann die Zeitdauer des ruhigen Sehens bei großen Vergrößerungen einfach länger sind.
Das macht das Kraut nicht wirklich fett. Ein paar Sekunden länger werden die Objekte schon im Gesichtsfeld bleiben; aber wo ...
Da musst du dann schon ordentlich die Augen verdrehen ...
Für Planeten mit hoher Vergrößerung am Dobson ist die Gängigkeit der Nachführung absolut entscheidend.
Aber da bist du ja schon am Weg ...
Die 100+° Okulare sehe ich eher für Deepsky, weil es sehr beeindruckend sein kann, die Objekte hochvergrößert und dennoch "ganz" zu sehen.
Die 82° sind aber auch schon sehr gut und wenn man die schon hat, muss man aus meiner Sicht nicht wechseln.
Der Unterschied von einem 50° Okular zu einem 80° Okular ist dramatisch.
Von 80° zu 110° natürlich deutlich vorhanden, aber lange nicht mehr so dramatisch.

Gruß Martin
 
Das Gewicht habe ich bisher bei Okularen noch nicht in Betracht gezogen. Wenn ich allerdings Sucher + Telrad + Okular drauf habe, wird das schnell mal grenzwertig. Wobei das zur Not mit einem Gegengewicht machbar ist.

Ja ein bisschen neugierig, wie das wohl so mit 100° Okularen so ist bin ich ja schon. :unsure: Gerade bei Deepsky Beobachtungen. Den Wow Effekt hatte ich ja schon
bei meinem Morpheus 17,5 (76°).

Bei Planeten komme ich mit meinem 5mm Planetary (58°) prima hinterher. Die Nachführung geht bei meinem GSO mit Rollen und Friktionslager butterweich. Da zittert kaum was.
Aber bis auf einen einzigen Abend war es statt "Wohhh" mit dem 4,5mm mit 287-facher Vergrößerung eher "Euuuuuuhhhhh-Schade-Ernüchterung"! Mein Eindruck ist, dass sowohl die allgemeinen Seeing und individuellen Tubus-Seeing Bedingungen selten ausreichen um mit meinem Newton in diese Vergrößerungs-Regionen optisch sinnvoll zu kommen
Genau das. Am Anfang hatte ich wohl sehr viel Glück und zur Hochphase der Planeten einige gute Nächte. Aber dann ging irgendwann garnichts mehr. Mein 5mm brachte dann nur noch Frust. Daher der Wunsch nach weniger Vergrößerung für mehr nutzbarkeit.

Beim Filter bin ich noch nicht wirklich weiter. Zumal einige sogar beide für unterschiedliche Situationen im Koffer haben. Am Ende hilft evtl. wirklich nur abwarten und mal schauen ob ich es an meinem Himmel testen kann. Das Gleiche gilt vermutlich für Okulare.
Wenigstens bei den Typen bin ich weiter und werde mich mal mit den XWA vs ES82 auseinandersetzen.

Bei der Brennweiter scheint sich ja eine Moderate Vergrößerung (ca.130x) bei großem Gesichtsfeld als "Arbeitstier" zu lohnen.

VG
Jean
 
Hallo Martin, hallo Jean,

... Das macht das Kraut nicht wirklich fett. Ein paar Sekunden länger werden die Objekte schon im Gesichtsfeld bleiben; aber wo ...
Da musst du dann schon ordentlich die Augen verdrehen ...
so ähnlich habe ich es mir schon gedacht. Wenn ich mit meiner Rockerbox fertig bin, baue ich mir vielleicht eine EQ-Plattform, dann sollte man auch Minutenlang den Planeten ohne Schupsen zuschauen können ...

Für Planeten mit hoher Vergrößerung am Dobson ist die Gängigkeit der Nachführung absolut entscheidend.
Aber da bist du ja schon am Weg ...
Die Nachführung geht bei meinem GSO mit Rollen und Friktionslager butterweich. Da zittert kaum was.
... mir fehlte in den letzten Wochen die Zeit an meiner neuen Rockerbox weiter zu bauen. Aber mit den neuen Höhenräder und dann auch endlich einem wirklichen Lager in der Basis und nicht nur Schraube durch Loch in Spanplatte ;) bin ich überzeugt eine dramatische Verbesserung zu erreichen. Mein Newton hat inzwischen hinten auch einen "luftdichten" Abschluss bekommen mit einem Lüfter der dafür sorgen soll die Luft oberhalb vom Spiegel mit anzusaugen und nach hinten raus zu blasen. An der Regelung, damit es wirklich nur ein laues Lüftchen wird arbeite ich noch.
Mir ging es ähnlich und ich bin inzwischen überzeugt, dass man hier mit einer Verbesserung des Tubus-Seeing bessere "Sicht" bekommen sollte. Dazu gab es kürzlich einen interessanten Beitrag von @Michael_Haardt. Da der technische Aufwand dafür gering ist und man dann hoffentlich ähnlich wie Michael es beschrieben hat die Wirkung direkt sehen und nachvollziehen kann, finde ich es einen Versuch in jedem Fall wert!
Bei der Brennweiter scheint sich ja eine Moderate Vergrößerung (ca.130x) bei großem Gesichtsfeld als "Arbeitstier" zu lohnen.
Mit meinen bisherigen Erfahrungen würde ich dem 8,5mm mit 147x Vergrößerung eher dem Vorzug geben als dem 11 mm mit 125x Vergrößerung. Aber beide machen viel Spass und Freude und verkehrt ist keines. Sicherlich findet man immer eine (Ausschluss-) Anwendung bei der nur das eine oder nur das andere "vermeintlich" perfekt ist.

Immer klare Sicht - viele Grüße MünchenBeiNacht - Ewald
 
Die Okulare sind bis auf die Augenauflage baugleich...

Gruß Horst
 
Hi Jean
die sind identisch und werden unter TS , APM, Lunt, William optics und Skywatcher Myriad gelabelt.
Die anfänglich angebotenen Ringauflagen von TS und Skywatcher gibt es m.W.n. bei TS nicht mehr. Wi es bei Skywatcher aktuell ist, weiß ich nicht.
Die ersten normalen Augenmuscheln bei APM und Lunt waren sehr hartes Gummi. Hier ist m.W.n. bei den neueren Chargen nachgebessert worden und ein weicheres Gummi verwendet worden.
CS
 
Danke. Ich denke ich probiere die XWA mal aus.

Zu den Filtern beobachte ich gerade eine parallele Diskussion -> hier

VG Jean
 
Die TS XWA scheinen laut technischer Angaben bei TS allerdings 200g schwerer zu sein als die von APM.
Stimmen die Angaben nicht oder sind die doch nicht gleich?
 
Hi
die Angaben stimmen nicht bzw man ist von unterschiedlicher Basis ausgegangen.
Mit 2" Hülsen, mit Deckeln etc.
TS hat auch noch die alten Bilder mit Ringauflage drin. Ich weiß aber von Bekannten die dort diese Okulare gekauft haben, dass sie mit klassischer Augenmuschel inzw. kommen. Vllt erklärt das den Unterschied.
CS
 
Hallo,
vor einigen Wochen habe ich mal einige meiner Okulare mit einer Küchenwaage gewogen, weil mich manche Gewichtsangaben doch etwas gewundert haben:

ES 9 (100) - 612g
TS XWA 20(100) -856g
APM Lunt 13 (100) - 510g Inklusive 2 Zoll Adapter
ES 30 (82) - 1030g
Alles ohne Kappen.

Die Angaben der Händler weichen teilweise erheblich ab, teilweise passt es auch.
Am besten einfach mal vergleichen.
Da mir der Gewichtsunterschied wichtig war, habe ich das APM 13 dem TS vorgezogen.

Gruß
Ronald
 
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