exellent scharfes Dachkantglas.....?

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Hi Stefan..!

Das PCF WP ist ein ordentliches Glas..
Was mich jedoch stoert ist der "Tunnelblick"..

Wie siehst du es ?

Gruss

Mike
 
Hallo Mike!

So in einem Satz kann ich nicht viel dazu sagen. Ich stelle vielleicht noch einen kleinen Erfahrungsbericht zu dem Glas ein aber in einem separaten Thema...

Gruß
Stefan
 
Zitat von MikeS55:
Das Nikon 12x50 SE CF ist ohne Zweifel ein gutes Glas..
Es gibt jedoch Glaeser,die noch eine Klasse besser sind.Als Beispiel das Swarovski 12x50 Swarovision u das Leica 12x50 Ultravid HD..Meine Erfahrungen beziehen sich jedoch auf dem Bereich "Astronomie"..

Ein Swarowski-Glas habe ich zu meiner Schande noch nicht in den Händen gehabt, bzw. durchschauen können, ein Leica schon, es war das 10x50 Trinovid BN. Dazu im Top-Bereich eben das 10x42 FL von Zeiss. Das 12x50 Nikon SE hat mir am nächtlichen Himmel mehr gezeigt als diese Gläser (immer wieder miteinander verglichen). Auch gegenüber dem Zeiss Conquest 10x56 war das SE besser z.B. hat mir das SE einen schwachen Stern gezeigt, während er im 10x56 nicht sichtbar war (interessant wegen Verhältniss Vergrößerung/Öffnung), bzw. höchstens "psychisch" sichtbar war, weil man wußte da ist ein Stern! Und die Randschärfe war beeindruckend, hier kann man wirklich wörtlich sagen "randscharf", was aber jetzt für meine Beobachtungspraxis nicht sooooo wichtig ist!


Zitat von MikeS55:
Ich muss dir schon recht geben,der Preis fuer ein Swarovision ist schon "astronomisch" hoch..
Hast du aber mal den direkten Vergleich,dann "relativiert" sich der Preis..
leider kann ich keine weit mehr als 2000 Euro fuer ein Fernglas ausgeben,sonst wuerde ich wohl schwach werden..

Teilweise nur marginale Verbesserungen gegenüber anderen Spitzenfergläsern mit z.B. 1000,- mehr bezahlen, da muß ich sagen "Nein, Danke, das brauch ich nicht", muß aber jeder selbst wissen!

Zitat von MikeS55:
Was ich feststelle ist folgendes : Hat man ein oder mehrere male durch wirklich extrem gute Glaeser durchgeschaut,und diese mit "mittelmaessigen" Glaesern verglichen,dann faellt es schwer sich mit "mittelmaessigen" zufrieden zu geben..

Weißt Du was "witzig" ist?

Für das 12x50 Nikon SE habe ich mich von all den getesteten Ferngläsern zuerst als "mein" astronomisches Glas entschieden, und zwar deutlich! Ich habe dafür 775,- bezahlt vor 1 1/2 Jahren!

Da ich jemand bin, der auch mit großen Vergrößerungen freihändig gut zurecht kommt, wollte ich ausreizen, wie hoch meine persönliche Grenze in Sachen Vergrößerung freihändig ist. Ergebnis ist 15/16x!
Es mußte ein 15x oder 16x Fernglas her, wo ich das feststellen konnte! Da es für Astronomie sein sollte mußte das Verhältnis Vergrößerung/Öffnung passen. Für mich mindestens 4mm AP. Außerdem sollte es nicht so globig und schwer sein! Zugelegt für den Test dafür habe ich mir das TS 15x70LE für lächerliche 120,-, 4,7mm AP und ca. 1300g Gewicht, passt....!

Ergebnis:

Das 12x50 SE von Nikon habe ich nicht mehr, und das TS ist mein hauptsächliches Astroglas!

Grund:

Es zeigt mir einfach viel mehr als das 12x50 SE von Nikon. Der Anblick vom rötlichrn Halbmond nahe dem Horizont ist damit eine Pracht und man erkennt viel mehr Einzelheiten als beim 12x50 Nikon SE, es zeigt mehr Sterne, M81 und M42 sind beeindruckender mit mehr Einzelheiten als beim Nikon.

Fazit:

Mehr Öffnung im Zusammenhang durch dadurch größere sinnvolle Vergrößerung, auch wenn es keine Weltklasse-Optik ist, ist durch nichts zu ersetzen, auch durch Weltklasse-Optik nicht....!

Hier müßte man jetzt mal das Fujinon FMT-SX2 16x70 zum Vergleich herziehen, welches aber 6x soviel kostet und mit Sicherheit auch besser ist, aber ob diese Verbesserungen mir 6x soviel wert wären, wage ich mal heftig zu bezweifeln, dazu wäre es globiger und mit rund 2 Kg auch wesentlich schwerer....!

Gruß, Matthias
 
Hallo Stefan,

danke für die Schilderung deiner Erfahrungen mit Pentax-Ferngläsern. Ich habe das kleine wunderbare Pentax Papilio 6,5x21 für den extremen Nahbereich. Dabei kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Insekten, Spinnen, Blüten und andere kleine Dinge erscheinen unglaublich plastisch wie unter einer Stereo-Lupe. Allerdings stimmte bei meinem ersten Glas die Kollimation auch nicht hundertprozentig. Ich konnte es aber anstandslos umtauschen. Ansonsten sind mir die Pentax-Gläser zu wenig weitwinklig. Das 8x32 DCF SP ist hier wohl eine positive Ausnahme.

Das von Mike vorgeschlagene Meopta Meostar B1 8x32 erscheint mir sehr interessant, denn von diesen tschechischen Gläsern hört man nur Gutes.
 
Hi Matthias !

Ich sage ja,dass Nikon 12x50 SE ist ein gutes Glas..Dass es mehr am Himmel zeigt als ein Leica 10x50 Trinovid BN und ein Zeiss 10x42 FL leuchtet mir ein,es hat aufgrund "12"facher vergroesserung ein anderes Aufloesungsvermoegen..

Natuerlich zeigt auch ein "15x70" Glas mehr..
Aber was ist eigentlich mehr ?..Das groessere Glas zeigt mir zwar "mehr" Sterne eines Sternhaufens,dies ist fuer mich aber nicht relevant..fuer "mich" ist entscheident das "wie"..
In dem von dir genannten 15x70 Glas sieht zb der Offene Sternhaufen M 67 schoen aus,gut angeloest oder unter guten Bedingungen auch mehr..in einem Premium Glas sehe ich weniger Sterne,aber schon das Unaufgeloesste,bzw das Nebelige des Haufens wirkt "brillanter",kontraststaerker,es hebt sich deutlicher von einem dunklen Himmelshintergrund ab..

Jeder sieht das anders,aber "Oeffnung" ist nicht alles..

Gruss

Mike S
 
Zwischenfazit:

Ich freue mich, dass dieser Thread zu so einem lebhaften Austasch gefunden hat.

Als Zwischenfazit stellt sichfür mich nun folgendes heraus:

Ein gutes leistungsstarkes Dchkantglas welches mir eines meiner Porros in kompakter Form ersätzen kann gibt es unter 1000,- euro nicht.

Ich finde eine Investition die in die Größenordnung 1000,- und mehr geht nicht gerechtfertigt. Mein Vater sagte bezüglich so hoher Preise einmal zu mir "soviel Geld, dat guckste mit dem Fernglas niemals ab" Daran erinnere ich mich oft wenn ich Preis und Nutzen eines Fernglases in Relation stelle.

Es lässt sich mit deutlich weniger Investition auf dem Porromarkt sicher besseres finden. Das ist nun mein neu erklärtes Ziel. Anfänge sind schon gemacht, wie beispielsweise mit dem Vixen Ascot 8x32 (Preis war 99,-)und es sei schonmal darauf hingewiesen, dass es in Punkto Schärfe die Dachkanten unter 1000,- euro samt in die Tasche stecken kann. Mechanisch hat es nicht überzeugen können und so nehme ich mir noch Zeit und sehe mich weter um.

Beste Grüße
Stefan
 
Hallo Stefan,

ich war ja wie du, (siehe hier) auch auf der Suche nach einem neuen Dachkantglas. Im Gegensatz zu dir, habe ich nun meins gefunden. In der engeren Auswahl waren das Meopta Meostar B1 8x32, das Docter 8x42 ED und das Kowa Genesis 8x33. Ich hatte vorher ab und an durch ein Zeiss Victory FL 8x32 geschaut. Es diente gedanklich als Referenz, aber 1500 € war ich nicht bereit auszugeben. Alle drei Kandidaten zeigten sich als wirklich gute Ferngläser, aber das Kowa Genesis 8x33 überzeugte sofort und war das für mich beste Glas.

Kurz meine ersten Erfahrungen:
Das Kowa hat ein sehr helles, scharfes und farbneutrales Bild. Die Abbildung ist sehr kontrastreich und fast ohne (!) Farbsäume. Die Schärfe fällt nur langsam zum Rand des großen scheinbaren Gesichtsfeldes ab. Mit Gegenlicht kommt es gut zurecht und es gibt dabei keine störenden Reflexe. Der Einblick mit Brille und vollständig hineingedrehten Augenmuscheln funktioniert tadellos, das gesamte Gesichtsfeld lässt sich so problemlos überblicken. Der Einblick ohne Brille und herausgedrehten Augenmuscheln ist genau so gut. Kidney-Beaning gab es in beiden Fällen nicht.
Das Glas liegt sehr gut in der Hand. Die Gummierung empfinde ich als sehr angenehm, nicht zu weich und nicht zu hart. Einen unangenehmen Geruch konnte ich nicht feststellen. Der Dioptrienausgleich befindet sich am rechten Okular. Das gefällt mir persönlich deutlich besser, als eine Einstellung an der Fokussierwalze. Die Fokussierwalze hat mich übrigens besonderes begeistert. Sie besteht aus Metall, hat den richtigen Durchmesser und ein feines Profil. Sie läuft nicht zu leicht, ohne Spiel und absolut ruckelfrei. Ich habe bisher keine besser laufende Fokussierung erlebt. Auch die Knickbrücke geht angenehm schwer und kann sich praktisch nicht versehentlich allein verstellen. Für mich hat Kowa mit diesem Fernglas praktisch zu den "großen Drei" aufgeschlossen, bei einem Preis von unter 1000 €!

Übrigens bin ich erst durch diesen schönen Bericht auf das Fernglas aufmerksam geworden, denn leider hatte ich es noch nirgends in einem Geschäft gesehen.
 
Hallo Ralf!

Ich freue mich sehr über dein feedback zu dem Glas und auch dass du gefunden was du gesucht hast. Ich glaube dir unbesehen, dass es sich um ein sehr hochwertiges Glas handelt, immerhin (ich habs mal gegoogelt) kostet es ja auch ca. 900 euro. So "egoistisch" ;-) kann ich momentan leider nicht sein, als junger Familienvater gibt es da genug andere Dinge die Angeschafft werden wollen. Ich werde es weiter im Bereich bis maximal 300 euro versuchen.

Falls ich was passendes finde werde ich ebenfalls gern berichten.

Beste Grüße
Stefan
 
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