Fangspiegelheizung für 12“ Volltubusnewton

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Hallo Jan,

achso, meinst du, dass bei den Versuchen die Alufolie auf die Rückseite des FS und nicht auf die Rückseite der Halterung angebracht wurde? Ein Foto vom Versuchsaufbau wäre auf jeden Fall sehr hilfreich.


Hallo an alle,

zum Thema Streulicht & Alufolie. Theoretisch sollte das nichts ausmachen. Die Folie steht senkrecht zum einfallenden Licht. Außerdem wird an der Folie (im Idealfall) nicht gestreut, sondern im entsprechenden Winkel reflektiet. Wie dadurch mehr Störlicht in den Tubus gelangen soll, kann ich mir gerade nicht vorstellen.

Grüße
Benny
 
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Hallo Benny,

wenn man die Alufolie direkt auf der Rückseite des FS anbringt, steht die Reflektionsfläche 45° zur optischen Achse. Und selbst wenn sie senkrecht dazu stehen würde, kann es theoretisch schon zu einer Streuung kommen.
Wenn man Pech hat, hat man häßliche Gradienten im Bild (bei fotographischer Anwendung).Kann sein, muß aber nicht.
Wenn man den Tubus aber hinreichend gegen solche Reflektionen präpariert hat, ja dann sollte das nichts ausmachen. Ich schätze aber den Effekt nicht so stark ein, sprich im visuellen Bereich nehme ich an das es keine Probleme macht.

LG
Gerrit
 
Hi Jan, ok. Das wäre mal zu prüfen. Es gibts ja Alu-Folie die recht glatt ist.
CS,
Gerrit
 
Leute. Leute,

zum Einen ignoriert ihr völlig, dass ein ganz normaler FS, im derzeit üblichen Auslieferungszustand, der absolut unangefochtene "Testsieger2 in jeder Lage ist.
Zum Zweiten überlegt Euch das mit der blanken Metallabdeckung vor dem zentralen Montageteller noch mal!
Was für witzige Ideen ihr doch habt um weiterhin euren Irrgarten zu pflegen ist erstaunlich und was für geniale Auswirkungen auf den FS die wohl haben ist die ernste Frage!?

Gruß
*entfernt*

PS: Eine längere Stellungnahme zu dem Unsinn kommt später. Als Vorlage für solche Lachnummern hab ich den Test nicht gemacht. :smiley65:
 
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Hallo Günther,

ja, die Schellte muss man sich gefallen lassen. Du hast es sehr genau dokumentiert.

Grüße,
Gerrit
 
Hallo Horst,

Zitat von Grafzahl66:
Vielleicht habe ich irgendwas nicht verstanden oder überlesen, aber ich komme zum Schluss, wenn der FS thermisch vom Spiegelhalter entkoppelt ist, brauchts auch keine Alufolienkaschierung, und ist der FS nicht entkoppelt hilft eine Alufolienkaschierung höchstens marginal.
Ich besorg eine Heizung und bin damit auf der sicheren Seite...

Korrigiert mich wenn ich daneben liege.

CS Horst

Da gibts nichts zu korrigieren, Deine Schlüsse sind korrekt :super: und da Du wohl ab und an Tauprobleme hast ist eine simple, schwache Heizung, wie von Sven vorgeschlagen und tausendmal erprobt, das Mittel der Wahl, ohne dass man nun mit dem Newton auf den Prüfstand muss um allen Eventualitäten die für Tau-/Reif unter unterschiedlichen Wetterbedingungen verantwortlich sein können, auf die Spur zu kommen und dann baulich zu versuchen, Abhilfe zu schaffen.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Gerrit,

Zitat von MountyPython:
.....
@*entfernt*: Wie ist denn dazu Deine Einschätzung auf die Übertragbarkeit auf andere Witterungsverhältnisse. In unserer Region war es ja noch recht trocken die letzten Tage......

Grüße,
Gerrit

Meine Ergebnisse sind sicher übertragbar und bereits die beiden Nächte waren höchst unterschiedlich. Der Samstag war wesentlich reifintensiver als der Sonntag, der auch hier recht trocken verlief.

Irgendwie scheint das mit den zwei Nächten und unterschiedlichen Testaufbauten aber nicht überall anzukommen

Zitat von Jan_Fremerey:
Zitat von *entfernt*GMS:
23.30 Uhr - FS 1a und 1b nun beinahe dicht, auch der HS darunter ist zugetaut
Zitat von *entfernt*GMS:
Der völlig frei liegende HS im Aufbau mit den drei Fangspiegeln zeigte bis zum Schluss zu keiner Zeit und an keiner Stelle Tau oder Reifbefall.
Hallo *entfernt*, wie ist das zu verstehen? - Gruß, Jan

und so wird dann aus zwei simplen Feststellungen von mir zwischen denen ein ganzer Tag liegt etwas zusammenzitiert, was derjenige der das tut dann auch selbst prompt nicht versteht. In der Chronologie sollte es aber jeder verstehen können der guten Willens ist.

Ein schöner Aufhänger ist auch die angeblich fehlende Entkoppelung zwischen dem alukaschierten FS und seiner Halterung.
Die Halterungen des alukaschierten FS der am Samstag zwischen 17.15 Uhr und 19.00 Uhr total zutaute als 1a und am Sonntag nochmal alukaschiert als FS1 ins Rennen ging ist exakt baugleich mit der Halterung des im ganz normalen Zustand belassenen FS des 150/900er Newtons vom Samstag und der hing auch am Sonntag, ohne Tubus genau so im Strahlengang des 200er Spiegels.
So schlecht kann die Bauart der Halterung also nicht sein und ja, der Ansatz des Aluhalters an der FS-Rückseite mit Silikonblobs und Zwischenraum wurde mit Alufolie überklebt, also konnte einerseits auch über dem Halter die Folie reflektieren, der Halter aber andererseits Kälte unter die Folie übertragen.
Andererseits hat die rückseitige und frontseitige "Verspiegelung" ein viel größeres "Strahlungsloch" an der gesägten/geschnittenen Kante des FS, die müsste man also auch noch verspiegeln und die raue Fase natürlich auch. Wer da immer noch keine Streu-/Störlichtproblematik erkennen kann, der frage sich mal, was es zu sagen hat, dass die Eiskristalle (wie im Test mehrfach dokumentiert) sich so gerne auf der Fase und auf rauen Stellen ansiedeln und dort "wachsen" und ob es da nicht bei genauerer Überlegung doch sein könnte, dass Streu-/Störlicht da hin gestreut wird, wo es sich negativ auf die Abbildung auswirkt.
Ich würde wirklich dringend empfehlen, diese Stellen nicht auch noch zu verspiegeln, zumal der Spiegel mit der Verspiegelung ausschließlich dort wo sie zwecks Abbildung gebraucht wird ja durchaus tau- und reifresistent war.

Gerrit, Du überlegst nun wirklich daran!?

Zitat von Jan_Fremerey:
wir reden inzwischen wieder - wie auch ganz am Anfang - davon, dass man die blanke Metallabdeckung himmelseitig vor den zentralen Montageteller setzt, der von der Spinne gehalten wird und an dem auf der anderen Seite der FS befestigt ist.

Gruß, Jan

Also wirklich, das ist nun der größte Unfug.

Ich habe das tatsächlich am Anfang erwähnt, weil der R200SS

Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Jan,

na, ich schrieb "eingekuschelt", also eine abschirmende FS-Halterung, die bei Vixen derart bullig ausgelegt wurde, dass man schon eine ordentliche Wärmekapazität annehmen darf...
Hier ist mal ein Bild dazu: http://www.sbig-japan.com/Legacy/KKtune/Photos/R200SS-SUP2.jpg ist bei meinem aber noch etwas klobiger, meine ich.
Der Fangspiegel ist mir in kalten Nächten immer wieder zugefroren. Dauert einige Stunden, bis es soweit ist, aber passiert.

Clear Skies
Sven

tatsächlich solch einen "Schild" hat und der nimmt, allerdings nur in komplett senkrechter Stellung des Tubus tatsächlich den FS recht gut aus der Strahlung. sowie man den Tubus neigt wird das deutlich schlechter bis wirklungslos. Man muss ja auch immer bedenken, dass diese Spiegel nicht nur das reflektieren was den Strahlengang über den FS bis in den OAZ betrifft.
Entsprechend gefiel mein diesbezüglicher Hinweis auf "Schatten" natürlich jemandem gar nicht:

Zitat von Jan_Fremerey:
Zitat von *entfernt*GMS:
das ist nicht die Spiegelrückseite, das ist die Verpackung der Spiegelrückseite, also die Fassung und die liegt noch im "Schatten" der Marke im Spinnenkreuz.
Hallo *entfernt*,

mit der "Verpackung der Spiegelrückseite" wird natürlich auch der Spiegel selbst unterkühlt, und von wo aus man die Verpackung sehen kann, liegt diese auch nicht im "Schatten der Marke im Spinnenkreuz".


Gruß, Jan

Davon dass es nun genau von diesem Jemand kommt, wird es nicht anders und ganz nebenbei ist es da vorne völliger Unfug, so was mit Rückstrahlfähigkeit zu machen, denn das hat ja keine direkte Wirkung auf die Temperatur des FS, der davon weit entfernt verbaut ist.
So ein Schild, nötig oder nicht, kann man schwarz, blau oder rot machen.

Da ich selbst natürlch auch noch den reflektierenden Parabolspiegel und dessen Rückstrahlfähigkeit (Licht und Temperatur) ins Kalkül ziehe, würde ich solch einen "Schild", wenn überhaupt, eher aus Moosgummi, Hartschaum oder Styrodur (Trittschall) machen. Also Material welches hochisolierend, möglichst nicht reflektierend und möglichst temperatruneutral ist und in jedem Fall schwarz, auch von hinten schwarz ud keinesfalls reflektierend! So was mit Spiegelklebeband aufgebracht überträgt auch nichts auf das Material darunter.

Abschließend ist das alles aber überflüssig, gerade auch durch das Ergebnis des rückseitig und an den Kanten geschwärzten Fangspiegels mit eben wieder meiner leichten, geklebten Halterung, in meinem belüfteten Iso-Tubus sehe ich meine Herangehensweise an das Thema eines guten, Newtonsteleskops mit Tau- und Störlichtresistenz gleichermaßen, wieder einmal bestätigt.

Ich will hier auch nicht anderen Leuten ihre Herangehensweise ausreden, allerdings werden hier aus meinen Versuchen für mich unhaltbare Schlüsse gezogen auf die ich mir gestatte, hinzuweisen.

Gruß
*entfernt*
 
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Zitat von MountyPython:
Hallo Günther ... Du hast es sehr genau dokumentiert.
Zitat von *entfernt*GMS:
20.00Uhr - Fangspiegel 1 a hat nun Velourskaschierung auf der Rückseite; Fangspiegel 1b hat Alukaschierung; auch um den massiven FS-Halter herum als dicke, knitternde Wicklung
21.00 Uhr – Fangspiegel 1a zugetaut; 1b leicht betaut (Mitte)
Hallo Gerrit,

Günther ist offenbar ein wenig genervt von meinen unqualifizierten Beiträgen, deshalb antworte ich jetzt lieber auf diesem Wege. Die hier zitierten Protokolleintragungen aus Günthers Versuchsreihe zeigen doch einigermaßen deutlich die taumindernde Wirkung der Alukaschierung am Fangspiegel 1b. Ungünstig erscheint mir dabei jedoch, dass er den FS-Halter mit Alufolie umwickelt hat. Die sollte eigentlich nur an der dem Himmel zugewandten Seite angebracht werden. Wenn der Fangspiegel 1b nur in der Mitte leicht betaut war, deutet das möglicherweise darauf hin, dass dort rückseitig eine Wärmebrücke in Form eines Befestigungselements vorhanden ist. Wie siehst Du das?

Gruß, Jan
 
Hallo Jan,

Zitat von Jan_Fremerey:
Zitat von MountyPython:
Hallo *entfernt* ... Du hast es sehr genau dokumentiert.
Zitat von *entfernt*GMS:
20.00Uhr - Fangspiegel 1 a hat nun Velourskaschierung auf der Rückseite; Fangspiegel 1b hat Alukaschierung; auch um den massiven FS-Halter herum als dicke, knitternde Wicklung
21.00 Uhr – Fangspiegel 1a zugetaut; 1b leicht betaut (Mitte)
Hallo Gerrit,

*entfernt* ist offenbar ein wenig genervt von meinen unqualifizierten Beiträgen, deshalb antworte ich jetzt lieber auf diesem Wege. Die hier zitierten Protokolleintragungen aus *entfernt*s Versuchsreihe zeigen doch einigermaßen deutlich die taumindernde Wirkung der Alukaschierung am Fangspiegel 1b. Ungünstig erscheint mir dabei jedoch, dass er den FS-Halter mit Alufolie umwickelt hat. Die sollte eigentlich nur an der dem Himmel zugewandten Seite angebracht werden. Wenn der Fangspiegel 1b nur in der Mitte leicht betaut war, deutet das möglicherweise darauf hin, dass dort rückseitig eine Wärmebrücke in Form eines Befestigungselements vorhanden ist. Wie siehst Du das?

Gruß, Jan

Fangspiegel 1b ist, wie die anderen auch, von mir exakt beschrieben worden:


1. ein 160 mm langes Tubusstück aus Hartpapier mit 180 mm Durchmesser wurde mit einem 200er (8-Zoll) Spiegel frei und mit Luftdurchlass unterlegt auf einem Stativ positioniert und mit zwei eingehängten FS im 45° Winkel bestückt.
a - FS 40 mm, Rückseite einlagig mit Alufolie kaschiert, leichter Metallhalter (Winkel)
b - FS 33 mm, Rückseite schwarz lackiert, massiver, runder Metallhalter (Vollmaterial) mittig

Da kannst Du, mit und ohne Folie sicher sein, dass der Metallklotz seine Auswirkungen hat, da brauchst Du niemanden fragen.
Das Ding ist einfach nicht optimal gebaut, liegt halt hier so rum und hing daher wohl als die theoretisch wie praktisch von Haus aus schlechteste Variante im Test.
Wo liegt das Problem? Ich helfe Dir gerne!

Gruß
*entfernt*

 
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Hallo zusammen,

vielleicht erstmal ein Aussage, der wohl alle zustimmen: Die FS-Heizung wird wahrscheinlich ihre Sache gut machen und den Spiegel immer schön taufrei halten. Sozusagen eine Worst-Case-Brute-Force-Lösung, mit der man vermutlich keine Probleme haben wird.


Hallo Jan,

zu deinen Aussagen kann ich nur nochmal betonen, dass ich sie eigentlich alle für komplett richtig, schlüssig, widerspruchsfrei, usw halte.

Grüße

Benny
 
Hallo Günther,

nein, ich überlege nicht, meine Fangspiegelspinne zu verspiegeln.

Zeitgleich zu der Diskussion hier entsteht gerade eine Steuerung zur Belüftung meiner Teleskope. Und dabei wird's wohl bleiben. (3 Gruppen, HS 3 Lüfter, Lateralbelüftung (seitlich) 2 Lüfter und im Bereich es Fangspiegels 1 Lüfter. Falls das nicht funktioniert kann man immer noch ein paar Widerstände spendieren. An der Ansteuerung ändert sich nichts. Via PWM (16 Bit, ca. 62,5 kHz) lassen sich 0...12 Volt sehr präzise regeln. Damit Lüfter recht vibrationsarm. Aber eine konstante Spannung reicht im Falle von Widerständen völlig aus. Mal sehen, sind noch genug Anschlüsse auf dem Board. War schnell aufgebaut. Das Programm schnell geschrieben. Gewiss Schabernack für Puristen, aber ich brauche langfristig eine remotefähige Lösung.

@Jan: Lese bitte Günthers Aufzeichnungen aus Versuch 1 genauer. Die von Dir gemachte Aussage gibt die Versuchsreihe nicht her. Da kann man sie argumentativ noch so breit dängeln. Ich habe mir mal die Arbeit gemacht und Günthers Aufzeichnung in eine Tabelle zu packen. Allerdings für die zweite Versuchsreihe noch nicht.

Ich war gerade eben draußen und wir haben jetzt Mitternacht. Die Spiegel waren beide tau- und eisfrei. Der Rest des Teleskops ist schön eingezuckert.Sogar der Fangspiegelrand. Der Fangspiegelrücken inkl. Rand ist mit Antireflexfarbe belegt.
Ok, es ist recht trocken. Das ist nicht immer so. Der Tubus ist im Bereich des Fangspiegels offen (mal noch). Keine Alu-Folie, keine Isolierung, nüscht. Ich denke, daß geht erst um 4..5 Uhr wieder los. Morgen um 8 ist der FS wieder dicht. Und um 12 Uhr wieder frei. Na, dann lassen wir ihn mal :-)

CS,
Gerrit
 
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Hallo Jan, ok. Du hattest hier auch Anregungen in der Umsetzung. Allerdings endet ja Günthers Versuchsreihe um 22:15 mit folgendem Ergebnis

22:15:00 1.a: leicht 1.b:mittel 2:EK / wenig 3:frei

Aktuell sehe ich aber keine Notwendigkeit irgendetwas in der Rückseite des FS zu "verspiegeln". Wie in Deinem Aufbau liegt der FS des Fangspiegels frei und war heute morgen frei. Und im Moment sind die Bedingungen schon recht entgegenkommend. Die Luft ist sehr trocken. Was für mich bleibt: Die Sache noch etwas zu studieren. Es kostet keine Mühe :)

CS
Gerrit
 
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Zitat von MountyPython:
22:15:00 1.a: leicht 1.b:mittel 2:EK / wenig 3:frei
Hallo Gerrit, ich lese da:
Zitat von *entfernt*GMS:
22.15 Uhr - FS 1a mit leichtem flächigen Taubeschlag; FS 1b mittiger Taubeschlag
"Mittig" heißt "in der Mitte", siehe:
Zitat von *entfernt*GMS:
21.00 Uhr – Fangspiegel 1a zugetaut; 1b leicht betaut (Mitte)
Gruß, Jan
 
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Hi Jan, japp, mein Fehler. Ändert aber nichts an der Tatsache, daß Tau auf dem Spiegel 1b ist. Wenn auch nur mittig.
Grüße,
Gerrit
 
Zitat von MountyPython:
Ändert aber nichts an der Tatsache, daß Tau auf dem Spiegel 1b ist. Wenn auch nur mittig.
Hallo Gerrit,

der mittige Taufleck auf FS 1b ist aber nicht der unmittelbaren Strahlungskühlung zuzuordnen, über die wir hier diskutieren, sondern - wie bereits oben besprochen - der Wärmeableitung über einen rückseitigen Metallhalter, siehe:
Zitat von Jan_Fremerey:
Wenn der Fangspiegel 1b nur in der Mitte leicht betaut war, deutet das möglicherweise darauf hin, dass dort rückseitig eine Wärmebrücke in Form eines Befestigungselements vorhanden ist.
Zitat von *entfernt*GMS:
b - FS 33 mm, Rückseite schwarz lackiert, massiver, runder Metallhalter (Vollmaterial) mittig
Gruß, Jan
 
Hallo Jan,

wie schnell wird denn aus "möglichlicherweise" ein Fakt? ;-)

Aber : Dann müßte es ja ausreichen, wenn man den 33 mm Fangspiegel über eine verzinkte Unterlegscheibe verklebt.
Gut möglich, daß mich das noch an meinem 8" F/6 bzw. 6" F/5 Newton beschäftigen wird. Im Moment stellt es sich für mich so heraus, daß man verschiedene Lösungen für ein und dasselbe Problem hat. Das aber tatsächlich die Variante mit Heizwiderständen die funktional sicherste Lösung ist.Aber zugleich auch die Aufwendigste.
Mal ganz abgesehen von meinen Steuerungsspinnereien.

Grüße,
Gerrit
 
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Zitat von MountyPython:
Dann müßte es ja ausreichen, wenn man den 33 mm Fangspiegel über eine verzinkte Unterlegscheibe verklebt.
Hallo Gerrit,

dann hast Du ja über den mechanischen Kontakt immer noch den unerwünschten Kühleffekt über Wärmeableitung auf die unterkühlte Spinnenbaugruppe. Es wäre deshalb in jedem Falle hilfreich, die Unterkühlung der Spinnenbaugruppe durch weitgehende Unterbindung der Wärmeabstrahlung in den kalten Himmel (nachts gelegentlich unter -50°C) wirksam zu verringern. Die Wärmeabstrahlung lässt sich - wie vorgeschlagen - am besten mit Hilfe einer spiegelnden Metallfläche abschirmen. Das macht man sich ja u.a. in Thermosflaschen zu Nutze sowie auch bei Raumfahrzeugen, Autoscheiben und Unfallopfern, indem man sie in Thermofolie einpackt. Dass eine blanke Metallfläche Unterkühlung vermeiden kann, hat ja auch Günther gerade wieder mit Hilfe seiner Keksdose experimentell bestätigt, siehe weiter oben.

Gruß, Jan
 
Hallo Jan & Gerrit,

hab auch eine Weile gebraucht, bis ich den Versuchsaufbau und Ablauf einigermaßen verstanden hab. Ein paar Dinge sind mir immer noch unklar geblieben. Leider wurden ja einige gestellte Fragen nicht beantwortet und ein Bild wär sicherlich auch hilfreich gewesen.

Aber gut, egal. Anhand des Geschriebenen würde ich aber auch vermuten, dass der Grund des Taubeschlags bei der Alu-Version in einem nicht-optimalem Aufbau zu suchen ist.

Auf jeden Fall finde ich deine, Gerrit, Einstellung gut. Du gibst der Sache eine Chance und willst sie im Auge behalten.

Viele Grüße
Benny
 
Hallo Jan,

da frage ich mich jetzt, wie Du dir den die Befestigung zwischen FS und dessen Halterung vorstellst? Also selbst bei einem kleinen Fangspiegel würde ich noch 3 Silikonplops ansetzen. Ist die Wärmeableitung dann nicht auch im gewissen Maße unterbrochen?

Danke Dir und Grüße,
Gerrit
 
Ja so passt das,

Jahrelang Behauptungen aufstellen und zum praktisch relevanten Beweis nichts zustande bringen ausser eine keksdose auf die Wiese zu werfen.
Im Gegenzug aber bei jedem praxistauglichen Ansatz anderer Leute den Schlaumeier geben, was da alles falsch läuft und was andere alles besser zu machen und zu berücksichtigen haben.
Jan, befasse dich doch mal mit Erklärungsversuchen zum besten Funktionieren der simpelsten Variante.
NORMALER FS LEICHTER HALTER DREI BLOBS FERTIG :cool:

GRUß
GÜNTHER

 
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Zitat von MountyPython:
Ist die Wärmeableitung dann nicht auch im gewissen Maße unterbrochen?
Ja, Gerrit, das ist völlig richtig und wäre auch eine hilfreiche Maßnahme, wenn denn die mechanische Stabilität der "Silikonplops" ausreicht. Ich weiß nicht, welcher Aufwand damit verbunden wäre, eine Entkopplung dieser Art nachträglich in ein serienmäßig gefertigtes Teleskop einzubauen. Du hast da mit Deinem Sebstbauprojekt gewiss ganz gute Möglichkeiten.

Gruß, Jan
 
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Hallo Jan,

also ich denke nicht, daß wir hier die mechanische Stabilität von Silikonplops jetzt noch in Frage stellen sollten. Das würde das Thema für meinen Geschmack verlassen. Ein 33 mm Fangspiegel!

Zeitlicher Aufwand? Handwerklich 1 h. Trockenzeit 24h.

Was hat der Besitzer des Teleskops davon? Respektive der flächig verklebten Skywatcher FS-Spiegel sogar einen entspannten FS.

Ich würde mir auch wünschen, wenn man die gezeigten Alternativen mal so objektiv wie möglich versucht zu erklären. Günther war da schon in der Versuchsvorbereitung gut unterwegs. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo sein Adrenalinspiegel noch auf NN war ;) (Sorry Günther)

Objektiv deshalb, weil bei mir durchaus schon ankommt, dass Erklärungsversuche schon in der Lösung, die einem am besten gefällt besonders sorgfältig gemacht werden. Andere Lösungen läßt man dann nicht eine derartige Aufmerksamkeit zukommen. Ich möchte das nicht als persönlichen Angriff verstanden wissen. Es liegt wohl auch in der Natur der Sache, daß man sich für sein "Baby" besonders interessiert. Aber wenn das etwas Zeit im stillen Kämmerlein erfordert, dann würde ich mir diese auch gönnen. Das ist auch meine persönliche Motivation das Thema weiter zu verfolgen.

Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

dem rückseitig verspiegelten FS brechen die Verspiegelungslücken an der Schmalseite und den Fasen das Genick.
Ich will aber da keinen Rundum verspiegelten Strahler haben.
Ob Lack, Kunststoffassung oder Metall vor der Rückseite sind ist völlig egal. Direkte Strahlung des FS ist da nicht mehr.
Das muss also auch nicht strahlen.
Es muss entkoppelt sein.

Ausserdem reicht doch offensichtlich der normale Fs.
Interessanter als die Spiegelfechterei ist doch, dass sogar die sehr ungünstige schwarz lackierte Variante mit Lüftung und ISO Tubus funktioniert

Gruß
*entfernt*


 
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Hallo Jan,

der Gewährleistungsanspruch ist nach 6 Monaten Geschichte. Danach zieht die Garantie und damit die Interpretationskunst des Händlers sich gewisse Reklamationsabsichten des Käufers von der Backe zu halten.

In einzelnen Fällen waren Modifikationen am Gerät innerhalb der Garantiezeit, die zuvor mit dem Händler abgestimmt waren möglich. Meine Erfahrungen beziehen sich da auf das Jahr 2005, als ich mit TS geklärt habe, ob ich den HS des Orion Optics 14" etwas näher an den Fangspiegel bringen durfte. Das war ohne Modifikation des Tubus nicht möglich. Ob das heute auch noch geht, erschließt sich mir nicht.

Ist aber bis hier hin Off-Topic.

Justage. Kommt drauf an. Ein dünnes Blech von 0,5 mm - sofern die Plops darin versenkt sind wird kaum was an der Distanz zur FS-Halterung ändern. Die Dicke ist entscheidend.

ABER: Wie Günther schon richtig eingrenzt. Wofür das ganze? Wenns doch anders auch funktioniert. Und meine persönlichen Untersuchungen zeigen bei der unbehandelten FS-Einheit verschiedene Ergebnisse. Bei der trockenen Witterung jetzt brauch ich das nicht. Wenns aber mal wieder richtig "sumpfig" wird, dann evtl. schon.
Ich hätte jetzt keine Probleme, Ad-Hoc etwas Kupferdraht über die Fangspiegelstreben zu ziehen und ein paar 0,25 Watt Widerstände zu verkleben. Wenn ich allerdings meinen 18er mit Reducer bei F/3 im Primärfokus verwenden will, dann kann ich mit der Lösung auf einmal nichts mehr anfangen. Deshalb hab ich durchaus Interesse eine weitere Lösung in Betracht zu ziehen. Die von Dir favorisierte Lösung Jan, kann ich dann nicht mehr einsetzen.

CS,
Gerrit
 
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Hallo,

bei den Fangspiegel Schutzkappen, die ich an den großen Gitterrohr Dobson, bei einem ITV vor Jahren sah und dort beim Anbau einer Fangspiegelheizung zusehen konnte, brachten mich auf die Idee, dass umgedreht als Kälte / Tauschutz zu nutzen!

Ich stand auch vor der Entscheidung soll ich Eine für 12" Dobson mit teilbarem Alutuus anbauen oder reichen passive Einrichtungen!

Zuerst machte ich eine Taukappe aus Isomaterial.
Dann folgte die > umgedrehte Fangspiegelkappe < aus einem 65mm + 0,4 mm Papprohr auf einer Seite 45° schräg geschnitten, mit 4 Schlitzen zum Aufstecken über die Fangspiegelstreben und Fangspiegelträger, bis auf die Fangspiegelrückseite, oben mit einem 69 mm Deckel verschlossen, ( schwarz angemalt ) als Kälteschutz.

Dieses Provisorium sollte, wenn es gut funktioniert aus schwarzer Kustoff - Bastelkarton als ********* gefertigt werden.

Hab ich aber nie, denn das Provisorium funktionerte so wie es ist, gut bis heute!

Also bis 12" funktioniert es bei belüftetem Tubus so zusammen mit der Taukappe, bei Größeren wird wohl eine Fangspiegelheizung unverzichtbar werden!



Gruß Günter




 
Hallo zusammen,

die Idee von Günter perfektioniert eigentlich die Entkoppelung der Fangspiegelrückseite und ihrer strahlungstechnischen Abschottung gegenüber der Kälte des Raumes durch die zusätzliche Pufferwirkung eines größeren, eingeschlossenen Luftvolumens. :super:
Das dürfte nochmal deutlich besser und länger funktionieren als eine einfache, dünne Schaumstoff, Kork oder Styrodurlage. :cool:

Nun hat Gerrit z.B. keinen Tubus, so wie Günter und ich, aber dennoch könnte er sogar zusätzlich noch den Faden der Belüftung aufnehmen.

Gerrit, bei meinem Versuch fällt ja auf, dass der FS mit geschwärzten Kanten und Rückseite, mit leichtem, geklebtem Halter im ersten Test ohne Lüftung auch sehr schnell zutaut, am Sonntag, im belüfteten Tubus frei bleibt.

Um auch mal Fragen und eine Behauptung in den Raum und zur Diskussion zu stellen:
-Was wäre, wenn der Isotubus weniger wichtig ist, als der kontinuierliche, schwache, laminare Luftstrom?
-Luft direkt aus der Öffnungsumgebung angesaugt, damit eben auch mit jener Temperatur, die der Spiegel haben sollte, um nicht zu betauen, zu vereisen und gut abzubilden?
-Es ist doch gut möglich, dass die passend temperierte strömende Luft gegen die Strahlungskälte gewinnt!

Ein FS-Lüfter wäre mal eine unkonventionelle Idee und im Verbund mit der von Günter eingebrachten Idee durchaus einen Versuch wert.
Zumal Du Dich ja eh mit einer aktiven Belüftung Deines Teleskops befasst und die aktive Heizung des FS eher skeptisch siehst, wäre der Aufwand für ein entsprechendes Profisorium sicher vertretbar zu halten.

Wenn es wirklich fürs Gemüt sein muss, könnte man ja den öffnungsseitigen Deckel der ansonsten geschwärzten/velourierten "Fangspiegelwärmflasche" nach außen versilbern. Der ist da vorne weit weg vom Strahlengang und problemlos so zu gestalten, dass tatsächlich nichts in die falsche Richtung geht. Ganz nebenbei ist noch der riesigen Nachteil eines bloßen Deckels so weit vorne, der eben viel zu selten genügend "Schatten" spendet, behoben. :cool:

Gruß
*entfernt*
 
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