Hallo Gerrit,
Zitat von MountyPython:
.....
@*entfernt*: Wie ist denn dazu Deine Einschätzung auf die Übertragbarkeit auf andere Witterungsverhältnisse. In unserer Region war es ja noch recht trocken die letzten Tage......
Grüße,
Gerrit
Meine Ergebnisse sind sicher übertragbar und bereits die beiden Nächte waren höchst unterschiedlich. Der Samstag war wesentlich reifintensiver als der Sonntag, der auch hier recht trocken verlief.
Irgendwie scheint das mit den zwei Nächten und unterschiedlichen Testaufbauten aber nicht überall anzukommen
Zitat von Jan_Fremerey:
Zitat von *entfernt*GMS:
23.30 Uhr - FS 1a und 1b nun beinahe dicht, auch der HS darunter ist zugetaut
Zitat von *entfernt*GMS:
Der völlig frei liegende HS im Aufbau mit den drei Fangspiegeln zeigte bis zum Schluss zu keiner Zeit und an keiner Stelle Tau oder Reifbefall.
Hallo *entfernt*, wie ist das zu verstehen? - Gruß, Jan
und so wird dann aus zwei simplen Feststellungen von mir zwischen denen ein ganzer Tag liegt etwas zusammenzitiert, was derjenige der das tut dann auch selbst prompt nicht versteht. In der Chronologie sollte es aber jeder verstehen können der guten Willens ist.
Ein schöner Aufhänger ist auch die angeblich fehlende Entkoppelung zwischen dem alukaschierten FS und seiner Halterung.
Die Halterungen des alukaschierten FS der am Samstag zwischen 17.15 Uhr und 19.00 Uhr total zutaute als 1a und am Sonntag nochmal alukaschiert als FS1 ins Rennen ging ist exakt baugleich mit der Halterung des im ganz normalen Zustand belassenen FS des 150/900er Newtons vom Samstag und der hing auch am Sonntag, ohne Tubus genau so im Strahlengang des 200er Spiegels.
So schlecht kann die Bauart der Halterung also nicht sein und ja, der Ansatz des Aluhalters an der FS-Rückseite mit Silikonblobs und Zwischenraum wurde mit Alufolie überklebt, also konnte einerseits auch über dem Halter die Folie reflektieren, der Halter aber andererseits Kälte unter die Folie übertragen.
Andererseits hat die rückseitige und frontseitige "Verspiegelung" ein viel größeres "Strahlungsloch" an der gesägten/geschnittenen Kante des FS, die müsste man also auch noch verspiegeln und die raue Fase natürlich auch. Wer da immer noch keine Streu-/Störlichtproblematik erkennen kann, der frage sich mal, was es zu sagen hat, dass die Eiskristalle (wie im Test mehrfach dokumentiert) sich so gerne auf der Fase und auf rauen Stellen ansiedeln und dort "wachsen" und ob es da nicht bei genauerer Überlegung doch sein könnte, dass Streu-/Störlicht da hin gestreut wird, wo es sich negativ auf die Abbildung auswirkt.
Ich würde wirklich dringend empfehlen, diese Stellen nicht auch noch zu verspiegeln, zumal der Spiegel mit der Verspiegelung ausschließlich dort wo sie zwecks Abbildung gebraucht wird ja durchaus tau- und reifresistent war.
Gerrit, Du überlegst nun wirklich daran!?
Zitat von Jan_Fremerey:
wir reden inzwischen wieder - wie auch ganz am Anfang - davon, dass man die blanke Metallabdeckung himmelseitig vor den zentralen Montageteller setzt, der von der Spinne gehalten wird und an dem auf der anderen Seite der FS befestigt ist.
Gruß, Jan
Also wirklich, das ist nun der größte Unfug.
Ich habe das tatsächlich am Anfang erwähnt, weil der R200SS
Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Jan,
na, ich schrieb "eingekuschelt", also eine abschirmende FS-Halterung, die bei Vixen derart bullig ausgelegt wurde, dass man schon eine ordentliche Wärmekapazität annehmen darf...
Hier ist mal ein Bild dazu:
http://www.sbig-japan.com/Legacy/KKtune/Photos/R200SS-SUP2.jpg ist bei meinem aber noch etwas klobiger, meine ich.
Der Fangspiegel ist mir in kalten Nächten immer wieder zugefroren. Dauert einige Stunden, bis es soweit ist, aber passiert.
Clear Skies
Sven
tatsächlich solch einen "Schild" hat und der nimmt, allerdings nur in komplett senkrechter Stellung des Tubus tatsächlich den FS recht gut aus der Strahlung. sowie man den Tubus neigt wird das deutlich schlechter bis wirklungslos. Man muss ja auch immer bedenken, dass diese Spiegel nicht nur das reflektieren was den Strahlengang über den FS bis in den OAZ betrifft.
Entsprechend gefiel mein diesbezüglicher Hinweis auf "Schatten" natürlich jemandem gar nicht:
Zitat von Jan_Fremerey:
Zitat von *entfernt*GMS:
das ist nicht die Spiegelrückseite, das ist die Verpackung der Spiegelrückseite, also die Fassung und die liegt noch im "Schatten" der Marke im Spinnenkreuz.
Hallo *entfernt*,
mit der "Verpackung der Spiegelrückseite" wird natürlich auch der Spiegel selbst unterkühlt, und von wo aus man die Verpackung sehen kann, liegt diese auch nicht im "Schatten der Marke im Spinnenkreuz".
Gruß, Jan
Davon dass es nun genau von diesem Jemand kommt, wird es nicht anders und ganz nebenbei ist es da vorne völliger Unfug, so was mit Rückstrahlfähigkeit zu machen, denn das hat ja keine direkte Wirkung auf die Temperatur des FS, der davon weit entfernt verbaut ist.
So ein Schild, nötig oder nicht, kann man schwarz, blau oder rot machen.
Da ich selbst natürlch auch noch den reflektierenden Parabolspiegel und dessen Rückstrahlfähigkeit (Licht und Temperatur) ins Kalkül ziehe, würde ich solch einen "Schild", wenn überhaupt, eher aus Moosgummi, Hartschaum oder Styrodur (Trittschall) machen. Also Material welches hochisolierend, möglichst nicht reflektierend und möglichst temperatruneutral ist und in jedem Fall schwarz, auch von hinten schwarz ud keinesfalls reflektierend! So was mit Spiegelklebeband aufgebracht überträgt auch nichts auf das Material darunter.
Abschließend ist das alles aber überflüssig, gerade auch durch das Ergebnis des rückseitig und an den Kanten geschwärzten Fangspiegels mit eben wieder meiner leichten, geklebten Halterung, in meinem belüfteten Iso-Tubus sehe ich meine Herangehensweise an das Thema eines guten, Newtonsteleskops mit Tau- und Störlichtresistenz gleichermaßen, wieder einmal bestätigt.
Ich will hier auch nicht anderen Leuten ihre Herangehensweise ausreden, allerdings werden hier aus meinen Versuchen für mich unhaltbare Schlüsse gezogen auf die ich mir gestatte, hinzuweisen.
Gruß
*entfernt*