tommy_nawratil
Aktives Mitglied
hallo,
immer wenn Licht durch Linsen geht, kann es oft vor allem offaxis zu Farbverschiebungen kommen
je schräger der Lichteinfall, desto mehr benehmen sich Linsen wie Prismen und der Designer hat alle Mühe das zu kompensieren
gibt es ein Spotdiagramm zur verwendeten Apo/Flattener Kombi kann man das dort meist schon beurteilen
vor allem bei hellen Sternen sieht man das, weil die genug Licht liefern um auch weiter vom Stern entferntes Streulicht zu zeigen
dann genügt es oft nicht, die RGB Bilder auf G zu alignen
heute ziehen viele den Sättigungsregler sehr auf, und dann wird die Farbseparation um so deutlicher
aus meinem EBV Nähkästchen:
Leider gibt es immer noch kein Programm, das Artefakt von Realität so treffsicher unterscheiden kann wie ein Mensch
jedes kleine Kind sieht sofort, dass da etwas nicht stimmt wenn der Stern zB innen Rot und aussen Blau gefärbt ist
aber kein (mir bekannter) Algorithmus ist dazu in der Lage
Wenn es nur kleine Flecken sind, kann man im Photoshop eine neue Ebene anlegen, auf Farbe stellen, und etwas weichzeichnen
das verschmiert die Farbkleckse. In der schwarzen Maske den Stern weiß herausmalen.
Weil Farbe weichzeichnen auch entsättigt, kann man mit einer Hilfsebene für diese Ebene sie Sättigung wieder etwas anheben.
Schwieriger sind Fälle, wo wirklich große Teile des Sternes komplementär gefärbt sind.
Hier hilft nur Farbumkehr oder gleich Färben (mit Farbton/Sättigung), und den abtrünnigen Teil des Sternes in der Maske herausretuschieren.
Weil es meist nicht so viele hellere Sterne sind, ist das nicht sonderlich aufwendig.
Man fragt sich dann manchmal, was eigentlich die richtige Farbe des Sternes ist - meist ist evident wie der Löwenanteil gefärbt ist
selten muss man den Spektraltyp nachschlagen
Rosafarben sind Sterne übrigens nie, da sollte man den Magentaanteil runterregeln oder ins Blaue transferieren - je nachdem.
lg Tommy
Anhang: als Beispiel das Sharpstar Askar FRA600 Spotdiagramm
immer wenn Licht durch Linsen geht, kann es oft vor allem offaxis zu Farbverschiebungen kommen
je schräger der Lichteinfall, desto mehr benehmen sich Linsen wie Prismen und der Designer hat alle Mühe das zu kompensieren
gibt es ein Spotdiagramm zur verwendeten Apo/Flattener Kombi kann man das dort meist schon beurteilen
vor allem bei hellen Sternen sieht man das, weil die genug Licht liefern um auch weiter vom Stern entferntes Streulicht zu zeigen
dann genügt es oft nicht, die RGB Bilder auf G zu alignen
heute ziehen viele den Sättigungsregler sehr auf, und dann wird die Farbseparation um so deutlicher
aus meinem EBV Nähkästchen:
Leider gibt es immer noch kein Programm, das Artefakt von Realität so treffsicher unterscheiden kann wie ein Mensch
jedes kleine Kind sieht sofort, dass da etwas nicht stimmt wenn der Stern zB innen Rot und aussen Blau gefärbt ist
aber kein (mir bekannter) Algorithmus ist dazu in der Lage
Wenn es nur kleine Flecken sind, kann man im Photoshop eine neue Ebene anlegen, auf Farbe stellen, und etwas weichzeichnen
das verschmiert die Farbkleckse. In der schwarzen Maske den Stern weiß herausmalen.
Weil Farbe weichzeichnen auch entsättigt, kann man mit einer Hilfsebene für diese Ebene sie Sättigung wieder etwas anheben.
Schwieriger sind Fälle, wo wirklich große Teile des Sternes komplementär gefärbt sind.
Hier hilft nur Farbumkehr oder gleich Färben (mit Farbton/Sättigung), und den abtrünnigen Teil des Sternes in der Maske herausretuschieren.
Weil es meist nicht so viele hellere Sterne sind, ist das nicht sonderlich aufwendig.
Man fragt sich dann manchmal, was eigentlich die richtige Farbe des Sternes ist - meist ist evident wie der Löwenanteil gefärbt ist
selten muss man den Spektraltyp nachschlagen
Rosafarben sind Sterne übrigens nie, da sollte man den Magentaanteil runterregeln oder ins Blaue transferieren - je nachdem.
lg Tommy
Anhang: als Beispiel das Sharpstar Askar FRA600 Spotdiagramm
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