pem.fue
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Ohne kräftig mit der Farbsättigung zu spielen, ist das Universum eher unspektakulär grau. Und vor allem dunkel. Wenn man in einem Rauschiff säße und durch die Galaxis von Stern zu Stern fliegen würde, ist es total langweilig dunkel. Ein paar Sterne, wie auch von der Erde aus und das Band der Milchstarße wären zu sehen. Aber mehr in schwaz/weiß. Das Auge wird kaum irgendwo Farbe erkennen können.
Man will es aber bunt. Das macht mehr her. Und sieht auch schöner aus. Astronomen geben sich noch mit Filtern für die Photometrieauswertung zufrieden und setzen sie erst gar nicht zu Bildern zusammen. Es sei denn, sie wollen, nach amerikanischem Muster, die Welt beeindrucken. Da wird dann auch gerne mit der Sättigung etwas übertreiben. Warum auch nicht. Da wird auch gerne die Hubble-Platte genommen, die recht künstlich wirkt. Aber mittlerweile "heilig" ist. Weil "Hubble" im Namen steckt.
Sobald man die Linearität in den Bildern aufgibt und mit der Sättigung spielt, die Farben so manipuliert, wie man sie von anderen Bilder kennt, ist man ohnehin auf die Ebene der "Kunst" abgedriftet. Ab da gilt die künstleriche Freiheit. Einige schwören auf Tutorials und wollen alles "richtig" machen, die anderen geben ihrer Fantasie freien Lauf. Man kann sich sicher stundenlang mit so einem Bild beschäftigen. Da fehlt mir aber der Ergeiz. Wenn ich 90% aus meinem Bild herausgeholt habe, bin ich mehr als zufrieden.
Gruß,
Peter
Man will es aber bunt. Das macht mehr her. Und sieht auch schöner aus. Astronomen geben sich noch mit Filtern für die Photometrieauswertung zufrieden und setzen sie erst gar nicht zu Bildern zusammen. Es sei denn, sie wollen, nach amerikanischem Muster, die Welt beeindrucken. Da wird dann auch gerne mit der Sättigung etwas übertreiben. Warum auch nicht. Da wird auch gerne die Hubble-Platte genommen, die recht künstlich wirkt. Aber mittlerweile "heilig" ist. Weil "Hubble" im Namen steckt.
Sobald man die Linearität in den Bildern aufgibt und mit der Sättigung spielt, die Farben so manipuliert, wie man sie von anderen Bilder kennt, ist man ohnehin auf die Ebene der "Kunst" abgedriftet. Ab da gilt die künstleriche Freiheit. Einige schwören auf Tutorials und wollen alles "richtig" machen, die anderen geben ihrer Fantasie freien Lauf. Man kann sich sicher stundenlang mit so einem Bild beschäftigen. Da fehlt mir aber der Ergeiz. Wenn ich 90% aus meinem Bild herausgeholt habe, bin ich mehr als zufrieden.
Gruß,
Peter