AstroGerdt
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Hallo zusammen,
pünktlich vor meinem Ausflug in die Rhön habe ich (endlich!) mein Doppelsetup mit neuer Kamera und neuen Objektiven fertiggestellt!
Kurz zum Setup: Die Kameras sind eine Canon EOS 200da und eine Nikon D7500a. Als Objektive verwende ich ein Canon EF 50mm 1.8 STM und ein Nikkor 50mm 1.8 G. Beides habe ich auf einer langen Prismenschiene auf meiner EQ3 parallel montiert. Die Nachführung läuft ohne Guiding, nur mittels Polsucher ausgerichtet.
So sieht das Setup dann in der Nacht aus:
Ich weiß, das Bild sieht mies aus, es wurde nur mit dem Handy aufgenommen
Beim First light war die Nikon D7500 noch nicht modifiziert. Daher habe ich ein Ziel gewählt, das auch für unmodifizierte Kameras noch viel zu bieten hat. Letzten Endes bin ich beim Pfeil und Umgebung hängengeblieben. Das hier kam raus:
Daten zum Bild:
Belichtungszeit pro Kamera: 15x2 Minuten bei ISO 400 und F/3.2 (Insgesamt 1h)
Kalibriert mit passenden Darks, Flats, Bias
Manuelles Dithering alle 15 Minuten
Womit ich hier starke Probleme hatte, waren Gradienten im Hintergrund und die Farben der Kameras. Vielleicht liegt das aber auch am Mond (der war sehr hell) und der Kombination von Daten einer modifizierten und einer normalen DSLR....
Nachdem die D7500 gute Arbeit geleistet hatte, habe ich sie bei Markus modifizieren lassen. Als sie zurückkam, war am Abend auch gleich das passende Wetter für ein second light, also raus mit der Ausrüstung! Dieses Mal konnte ich mein Ziel freier aussuchen, dachte ich jedenfalls. Dann haben aber die Nachbarn die Sonnenschirme ihrer Terrasse offen gelassen und ein Kran schwenkte während der Nacht über meinem Garten rum
Also doch nicht so freie Auswahl. Letzten Endes bin ich (wie so oft...) im Schwan gelandet. Hier seht ihr das Ergebnis:
Daten zum Bild:
Belichtungszeit pro Kamera: 31x2 Minuten bei ISO 400 und F/3.2 (Insgesamt 2h 4m)
Kalibriert mit passenden Darks, Flats, Bias
Manuelles Dithering alle 15 Minuten
Auch dieses Mal haben mich die Gradienten sehr beschäftigt und damit bin ich immer noch nicht ganz zufrieden. Speziell unten links und in der Region zwischen dem Nordamerikanebel und Schmetterlingsnebel sieht man da schon noch deutlich was. Die Farben finde ich besser als beim ersten Bild, aber auch nicht perfekt. Da muss ich weiter üben denke ich
Ich muss feststellen, dass mich das Doppelsetup wirklich ein bisschen fasziniert. Mit zwei Kameras bei so einem Öffnungsverhältnis kann man wirklich extrem schnell Photonen sammeln. In einer halben Stunde trotz Bortle 6 so ein Ergebnis wie das erste Bild zu erreichen, das hätte ich mich wirklich nicht träumen lassen! Wenn alles glattläuft, kann ich dann in zwei Wochen etwa in die Rhön fahren, und dort unter richtig dunklem Himmel mit dem Setup arbeiten
Wie findet ihr die Bilder? Wo sollte ich mich noch verbessern und was gefällt euch gut?
CS Gerrit
pünktlich vor meinem Ausflug in die Rhön habe ich (endlich!) mein Doppelsetup mit neuer Kamera und neuen Objektiven fertiggestellt!
Kurz zum Setup: Die Kameras sind eine Canon EOS 200da und eine Nikon D7500a. Als Objektive verwende ich ein Canon EF 50mm 1.8 STM und ein Nikkor 50mm 1.8 G. Beides habe ich auf einer langen Prismenschiene auf meiner EQ3 parallel montiert. Die Nachführung läuft ohne Guiding, nur mittels Polsucher ausgerichtet.
So sieht das Setup dann in der Nacht aus:
Ich weiß, das Bild sieht mies aus, es wurde nur mit dem Handy aufgenommen
Beim First light war die Nikon D7500 noch nicht modifiziert. Daher habe ich ein Ziel gewählt, das auch für unmodifizierte Kameras noch viel zu bieten hat. Letzten Endes bin ich beim Pfeil und Umgebung hängengeblieben. Das hier kam raus:
Daten zum Bild:
Belichtungszeit pro Kamera: 15x2 Minuten bei ISO 400 und F/3.2 (Insgesamt 1h)
Kalibriert mit passenden Darks, Flats, Bias
Manuelles Dithering alle 15 Minuten
Womit ich hier starke Probleme hatte, waren Gradienten im Hintergrund und die Farben der Kameras. Vielleicht liegt das aber auch am Mond (der war sehr hell) und der Kombination von Daten einer modifizierten und einer normalen DSLR....
Nachdem die D7500 gute Arbeit geleistet hatte, habe ich sie bei Markus modifizieren lassen. Als sie zurückkam, war am Abend auch gleich das passende Wetter für ein second light, also raus mit der Ausrüstung! Dieses Mal konnte ich mein Ziel freier aussuchen, dachte ich jedenfalls. Dann haben aber die Nachbarn die Sonnenschirme ihrer Terrasse offen gelassen und ein Kran schwenkte während der Nacht über meinem Garten rum
Daten zum Bild:
Belichtungszeit pro Kamera: 31x2 Minuten bei ISO 400 und F/3.2 (Insgesamt 2h 4m)
Kalibriert mit passenden Darks, Flats, Bias
Manuelles Dithering alle 15 Minuten
Auch dieses Mal haben mich die Gradienten sehr beschäftigt und damit bin ich immer noch nicht ganz zufrieden. Speziell unten links und in der Region zwischen dem Nordamerikanebel und Schmetterlingsnebel sieht man da schon noch deutlich was. Die Farben finde ich besser als beim ersten Bild, aber auch nicht perfekt. Da muss ich weiter üben denke ich
Ich muss feststellen, dass mich das Doppelsetup wirklich ein bisschen fasziniert. Mit zwei Kameras bei so einem Öffnungsverhältnis kann man wirklich extrem schnell Photonen sammeln. In einer halben Stunde trotz Bortle 6 so ein Ergebnis wie das erste Bild zu erreichen, das hätte ich mich wirklich nicht träumen lassen! Wenn alles glattläuft, kann ich dann in zwei Wochen etwa in die Rhön fahren, und dort unter richtig dunklem Himmel mit dem Setup arbeiten
Wie findet ihr die Bilder? Wo sollte ich mich noch verbessern und was gefällt euch gut?
CS Gerrit