Fotografie APO vs Newton

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Ich würde dann eher mit kürzeren Belichtungszeiten und mehr Summenbildern experimentieren, so dass eine akzeptable Ausschussquote der Einzelbelichtungen heraus kommt.

...das habe ich auch nicht so recht verstanden.....

In der heutigen Zeit verstehe ich unter einer akzeptablen Ausschussquote genau "Null". (Die Gurken, verursacht durch Zirren oder Dämmerung nicht mit eingerechnet)

Es sollte in Anbetracht der sehr wenigen klaren Nächte nicht das Ziel sein, dass die Montierung der limitiernde Faktor ist und diese auch noch Ausschuss produziert.
Im Prinzip ist das auch völlig wurscht: Wenn der Autoguider nämlich funktioniert UND die Montierung darauf vernünftig reagiert, läuft die Montierung gerade aus, egal ob 3 min oder 30 min. (Satelliten und Flugzeuge mitteln sich raus, das ist kein Argument) Wir wollen möglichst TIEF belichtete Aufnahmen.

Wir erinnern uns: Ist das Budget begrenzt, muss man einsparen. Wo? NICHT an der Montierung!

Die Nerven muss man sich nicht mit Gewalt kaputtmachen. (Dazu ist die EBV da :-) )

Spätestens bei den immer beliebter werdenden Schmalbandaufnahmen (Stichwort "Lichtsiff") ist des Minimum 1000-1200 sec Belichtungszeit. Darunter gibts einfach zu wenig verwertbares Signal und Montierungsauschuss ist bei einer 30-40 min Aufnahme völlig inakzeptabel.



Ähhh…, um was ging es hier eigentlich noch? gutefrage

Ich glaube, da wollte einer wissen, ob er sich lieber einen kleinen APO oder einen Newton zulegen soll. Nun streiten die Praktiker mit den Theoretikern, auf was es ankommt.
Ich denke, die Praktiker liegen gerade leicht vorne :-)


Grüße
Rolf

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Sven,

da konntest Du nicht folgen, kürzere Belichtungszeiten machen den Ausschuss durch Nachführfehler kleiner.

?)

Ramon ist mobil unterwegs, hat sich für ne Montierung mit fotografisch ausreichender Tragekraft und Autoguiding entschieden. Dazu einen schnuckelig kleinen Refraktor mit eingebautem Bildfeldebner, der auch noch schön farbrein ist.

Wenn eingenordet, besser noch eingescheinert ist, das Autoguiding funktioniert (demnächst soll von Webcamguiding auf MGEN gewechselt werden), warum soll er sich dann auf kurze Belichtungszeiten beschränken, um Nachführfehler zu reduzieren?

Das ist doch unlogisch hoch drei. Die vorhandenen Restfehler (Aufstellung, Schneckenspiel) guidet er weg. Dazu macht man ja Autoguiding.

Ich argumentierte ja, ungern an der Optik zuviel Abstriche machen zu wollen.

welche Abstriche hat denn konkret der Apo?
 
Hi Sven
Grundsätzlich schätze ich dein Wissen um die optischen Eigenschaften eines Teleskopes. Ich lese deine Beiträge dahingehend sehr gerne und lerne dementsprechend auch daraus. Soweit so gut. Aber,
was mir und wohlmöglich vielen anderen dermassen auf den berühmten Sack geht (sorry für die Ausdrucksweise) ist dein Beharren und Nichtanerkennen anderer Meinungen oder gar Erfahrungen. Es gibt wohl keine Anfrage nach einem Teleskoptyp in dem du nicht den Newton hervorhebst oder sogar als ultimatives Optiksystem anpreist UND in Kombination dabei grundsätzlich alle Anderstdenkenden regelrecht beleidigtst. Ob´s nun die "nichtfolgend" könnende Fee ist oder Rolfs vermeintlichen "Reichtum" anprangerst. Hör doch einfach mal mit diesem Käse auf. Es ist nun mal Fakt, und da kannst du dich Winden wie du willst, dass die geforderte Fotooptik wirklich hinten anstehen muss. Es müssen entgegen deiner chemischen Astrofotografieerfahrung andere Gewichtungen berücksichtigt werden. Und hier, in digitalen Zeiten- in dem man im übrigen Daten und nicht Licht sammelt-, die Ansprüche an die Montierung und anschließender Bildbearbeitung höher ausfallen als es noch zu chem. Zeiten der Fall war. Damals konnte der Leitstern ruhig mal kurz (! und da kenne ich mich aus) aus dem Fadenkreuzkästchen wandern ohne Eier auf dem Bild gehabt zu haben. Heute hast du, wenn der Leitstern nur annähernd an den Rand des Kästchens kommt schon Eier. Hier wurde schon mehrfach auf die Gewichtung hingedeutet. Das die Fotooptik nicht die letzte Gurke sein soll, versteht sich ja von selbst. Heute muss eine Fotooptik gut sein aber der Rest dazu noch besser. Früher gab es auch diese Art von Bildbearbeitung auch gar nicht. Die Zeiten in denen wir in Körperzwangshaltung durchs Fadenkreuzokular 20, 30, 40 min durchgeschaut und Nachgeführt haben sind i.d.R. vorbei. Auch du musst anerkennen, dass sich das Bilderniveau in digitalen Zeiten, bei gleichbleibender Newtonqualität, um Welten verbessert hat. Und das mit deiner Meinung nach schlechteren Systemen. WIE KANN DAS SEIN ???

Und bitte Sven, sage oder bessergesagt schreibe doch wenn du jemand antwortest mit einem klaren und verständlichen JA oder NEIN. Und nicht immer zwischen den Zeilen lesen müssenden Argument, dass du das doch geschrieben hast. Beugt Missverständnisse vor und macht auch deine Erfahrungen glaubhafter. So, in der Form, erweckt sich der Eindruck, dass du deine Meinung anderen Aufdrücken willst.
Sichtlich genevt, und um des Forenfriedenswillen, beende ich mal meinen Beitrag.
Nochmals, ich schätze dein Wissen rund um Optiksysteme, aber hier bist du eindeutig nicht DER Experte und das sollte dein Ego auch mal akzeptieren.

CS Hans-Peter

 
Servus,

Ramon ist mobil unterwegs, hat sich für ne Montierung mit fotografisch ausreichender Tragekraft und Autoguiding entschieden. Dazu einen schnuckelig kleinen Refraktor mit eingebautem Bildfeldebner, der auch noch schön farbrein ist.

Wenn eingenordet, besser noch eingescheinert ist, das Autoguiding funktioniert (demnächst soll von Webcamguiding auf MGEN gewechselt werden), warum soll er sich dann auf kurze Belichtungszeiten beschränken, um Nachführfehler zu reduzieren?

genau, es wird jetzt sicher die gute alte GPDX werden, und die erste Optik wird ein kleiner Refraktor 65er oder 80er entscheidet sich noch (vielleicht habe ich ja auch auf dem Gebrauchtmarkt glück). Wenn ich mich eingearbeitet habe, sowohl auf dem Feld und in der EBV werde ich auch mal zu einem kleinen Newton greifen, das wird noch dauern, aber der Himmel läuft uns ja zum Glück nicht weg ;)



Grüße
 
Hi,

danke, den Apo habe ich schon gesehen aber Preislich kann ich mir das jetzt im Augenblick leider nicht leisten. :(



Grüße
 
Hallo Ramon
schau aber auch drauf, dass die Steuerung Autoguiderfähig ist (Anschluss)und/oder ob man es nachrüsten kann. Ansonsten, eine gute Wahl :-) Die DX wurde aufgrund ihrer Tragfähigkeit u.a. mit dem Vixen R200SS ausgeliefert. Also ein F/4 200/800mm Fotonewton mit ordentlichem Gewicht und Hebel. Mit dem APQ, ob 65 o. 80 dürfte sie wohl keine Probleme haben.

Gruss und viel Freude damit
Hans-Peter
 
Hallo Rolf,

willst Du jetzt einen Theoretiker in den Thread holen? Nein, die Frage ist doch, wo sind Abstriche möglich. Deine Forderung ist null Ausschuss? Bei einer Einsteigerausrüstung? Womit begründest Du diese dektretartige Festsetzung?

Würdest Du wirklich jemandem dazu abraten, mit einer Verwertungsrate von 80% oder 50% von kurzen Einzelbelichtungen den Einstieg zu machen?
Ich würde eher zuraten, passend helle Objekte zu suchen, die damit den Einstieg erlauben. Das Weltall besteht nicht nur aus LDNs, die nach 12 Stunden Belichtung in zartem Braun vom Himmelshintergrund abgehoben sind. Nein, da gibt es auch noch helle Objekte und auch wenn es der zehntausendste Orionnebel ist: Für den jeweiligen Einsteiger ist es sein erster. Ich habe meinen ersten noch. War chemisch. Von Hand nachgeführt. Wie sieht's mit Deinem aus? Schon vergessen?

Clear Skies
Sven
 
Nein, die Frage ist doch, wo sind Abstriche möglich.


Ach Sven, diese Frage wurde jetzt aber wirklich schon 1000x beantwortet.
Ich bin es jetzt echt Leid.

Wieviele Objekte gibt es, die so hell wie der Orionnebel sind?
Mond und Sonne und eben M42 - das wars.
Dann kommt lange nix. Dann kommt M31 und ein paar Kugelsternhaufen und vielleicht M27.
Und was macht der Einsteiger dann: Er kapiert, dass er am Ende doch länger und öfter draufhalten muss als geplant - und verflucht die Typen, die ihm zu einem billigen Zeugs geraten haben. Es gibt ein Leben nach M42 - und das wird astrofotografisch verdammt hart.

50% Ausschuss ist völlig inakzeptabel.


PS: Mit 12h komme ich bei vielen Objekten auch nicht weit, wenn es richtig gut werden soll.

Grüße
Rolf

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Sven,

Würdest Du wirklich jemandem dazu abraten, mit einer Verwertungsrate von 80% oder 50% von kurzen Einzelbelichtungen den Einstieg zu machen?

ich denke, Deine Argumentation hier geht am Thread vorbei.

Ramon hat ausdrücklich Autoguiding erwähnt. Und das ist hier der Knackpunkt Deiner Ausführungen. Du ignorierst Autoguiding. Wenn das Autoguiding richtig funktioniert, hat man nämlich so gut wie keinen Ausschuß mehr und kann lange belichten. Da muß man sich nicht wie früher auf den Orionnebel und 2 weitere helle Objekte beschränken.

Das ist nicht theoretisch, das ist heute die übliche Autoguiding-Praxis, sofern die verwendete Montierung zum Gewicht/Hebel der verwendeten Optik paßt. Und bei Ramon paßt es. :)

Ich arbeite momentan mit kurzen Brennweiten (180 - 500 mm), Autoguiding und DSLR und bin somit in einer vergleichbaren Situation wie Ramon.

Ich bin selber noch Anfängerin in Sachen Deepsky, aber wenn die Guidingcam shiftungsfrei zur Aufnahmeoptik sitzt, habe ich keinen Ausschuß durch Nachführfehler.

Ich würde eher zuraten, passend helle Objekte zu suchen, die damit den Einstieg erlauben.

diese Argumentation ist nur dann zielführend, wenn ohne Autoguiding gearbeitet werden soll. Was hier nicht der Fall ist.

Ich denke, man muß bei der Beratung unterscheiden, ob es sich beim "Einsteiger" um jemand handelt, der die Montierung passend zu seinem fotografischen Ziel mit Autoguiding aussucht, oder ob er mit vorhandenem (meist unterdimensionierten) Geraffel ohne Autoguiding irgendwie doch noch ein erkennbares Bild fabrizieren möchte.

Ich habe meinen ersten noch. War chemisch. Von Hand nachgeführt. Wie sieht's mit Deinem aus? Schon vergessen?

Meine Mama hat als junge Frau auch ihre Wäsche in einem Waschkessel mit Brennholzheizung gekocht. Ich nehm lieber die Waschmaschine. ;)


 
Am Thread vorbei? Wer?


Hallo Ramon,

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Hi,

danke, den Apo habe ich schon gesehen aber Preislich kann ich mir das jetzt im Augenblick leider nicht leisten. frown

Grüße

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Jetzt schon pleite? Oh weh. mach langsam, hier gehts ohnehin nicht um Dich. Es geht nur darum:
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Ich glaube, da wollte einer wissen, ob er sich lieber einen kleinen APO oder einen Newton zulegen soll. Nun streiten die Praktiker mit den Theoretikern, auf was es ankommt.
Ich denke, die Praktiker liegen gerade leicht vorne :-)

Grüße
Rolf
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Nein, das ist keinesfalls überheblich und natürlich lässt man genau so jede andere Meinung gelten. Da steht auch (wenigstens ehrlich) um was es geht. Vorne liegen, egal wie.

Bin schon wieder weg, ihr Liebenswerten.

Gruß an Ramon,

*entfernt*
 
Hallo Sven,

Deine Forderung ist null Ausschuss? Bei einer Einsteigerausrüstung? Womit begründest Du diese dektretartige Festsetzung?

Rolf hat Dir die Antwort doch schon gegeben, es sind schlicht unsere klimatischen Bedingungen. Hätten wir hier namibische Verhältnisse so 350 Tage eitel Sonnenschein, könnten wir uns sicher jede Menge verknipster Nächte leisten.

Aber wie sieht es bei uns aus? Wann gibt es wirklich die Möglichkeit mehr als 1-2 Tage hintereinander zu fotografieren, dann 2 Wochen schlecht, der Mond ist nun zu hell wieder 2 Wochen warten, wieder schlechtes Wetter, dann wirds klar...Mist mein Objekt der Begierde ist hinter einem Baum abgetaucht.
Ergo habe ich eine handvoll Bilder, aus denen ein Bild entsteht, dem die Tiefe fehlt und ein Jahr Wartezeit, in der Hoffnung, dass nächstes Jahr das Wetter besser ist.
Aber das dürfte Dir nicht neu sein.

Das nach M42 lang nichts mehr kommt außer dem Wunsch nach längerer Belichtungszeit hat Rolf ja schon schön beschrieben.

So, jetzt schauen wir mal Deinen und Rolfs Weg an.

Rolf legt den primären Wert auf die Montierung, dazu eine nicht perfekte Optik (aber natürlich auch keine Gurke).

Was passiert nun, der Anfänger hat natürlich erstmal Ausschuss. Er bastelt und feilt an seinem Equipment und seinem Guiding. Bald kann er locker 10-15Min. belichten, das ist eh die Grenze, wenn man ohne Filter und nicht in Alpenhöhen fotografiert. Die geringere Qualität seiner Optik ist meist noch besser, als die ersten Ergebnisse der EBV.

Irgendwann ist er an dem Punkt wo die Montierung und der Rest des Equipments tadellos zusammenspielen und die gewonnenen Kenntnisse der EBV ihn an die Fehler der Optik führen.

Nächster Schritt ist, dass er in eine hochwertige Optik investiert. Wenn er zunächst klug in die Montierung investiert hat, kann er dann sogar eine größere Optik wählen. Zwischen beiden Schritten liegen aber vermutlich Jahre.

So nun Dein Weg.
Ich kaufe mir ein Teleobjektiv und spare bei der Montierung.
Mit kurzen Belichtungszeiten fange ich an. Innerhalb kürzester Zeit gehen mir die Objekte aus. Kenntnisse in der EBV kratzen auch nur an der Oberfläche, da ich kein passendes Material habe. Also werde ich mir doch bald zum zweiten Mal eine Montierung kaufen, mit der ich länger belichten kann. Autoguiding kommt auch dazu.
Dann stoße ich zum zweiten Mal an meine Grenzen, denn die Anzahl Objekt für Teleobjektive ist auch begrenzt, der Himmel auch nicht überall geeignet dafür. Also kaufe ich auch hier nach.

Mein Fazit: Wenn jemand nach kurzer Zeit merkt das Astrofotografie nichts für ihn ist, dann spart er auf Deinem Weg tatsächlich Geld. Ansonsten spart er in der Summe nichts, legt eher drauf, hat aber einen wesentlich steinigeren Weg vor sich.

Mag jeder sehen und tun wie er will, aber ich persönlich gehe Rolfs Weg und habe es noch nicht bereut. Bereut habe ich bisher immer nur die Schritte, an denen ich Kompromisse gemacht habe.

Just heute habe ich einem Kollegen geschrieben, dass ich erst in weiteres Equipment investieren werde, wenn ich genug Kohle zusammen haben werde um eben keine Kompromisse mehr zu machen. Bis dorthin muß es eine nicht perfekte ED Optik auf einer guten Vixen GP tun.

Ach ja und bevor große Mutmaßungen kommen, ich spiele mehrere Ligen unter Rolf und mein zur Verfügung stehendes Budget ist gering. Zeit für die Astrofotografie habe ich auch viel zuwenig.

@Ramon: Eine gute Entscheidung die GP-DX. Da wirst Du lange Freude dran haben.

CS
Volker
 
Hallo Rundum,

ich höre "kann man sich nicht leisten", "wenn das Guiding richtig läuft" und auch "klimatische Bedingungen".

Mich wundert's nur! Genau darum geht es ja. Wieviel Wind will ich denn akzeptieren? Auch 0 bft? Da kann man wirklich getrost zu Hause bleiben, am besten aus einem Erdloch fotografieren.
Nein, mit Wind muss ich rechnen und ein Autoguider schaltet das Zittern durch Wind nicht ab! Wenn die Montierung eben was schwächer ist und einige Windstöße einige Belichtungen kosten? 50% Ausschuss sind immer noch 50% verwertbare Aufnahmen. Man kann damit was machen!
Hier werden Forderungen aufgestellt, junge junge, "mit 12 Stunden komme ich nicht aus", das ist vielleicht mal eine elitäre [zensiert]e! Dann macht doch euren Sonderverein unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf. Normalbürger zulässig für allgemeine Bewunderung.
Es gibt genügend Sternfreunde, die sich redlich mühen auch mit kleiner Ausrüstung etwas hinzubringen, mit solchen Ausschussraten, mit kurzen Belichtungen, mit dem Orionnebel, M35, M31, M8, M16, M45, Praesepe, H&Chi... und bis man die mal alle durch hat, ist ein riesiger Erfahrungsgewinn entstanden.
Klar, deren Bilder laufen hier unter "weder Blumentopf noch würdig einer Antwort". Sind das denn wirklich die schlechteren Astrofotografen, nur weil sie sich diese Ausrüstung eben nicht leisten können? Im Endeffekt nein, wer trotz schlechter Ausrüstung Bilder zustande bekommt, hat mehr auf dem Kasten, wenn auch vielleicht weniger Kohle auf der Patte!

Aber was red' ich, dem seid Ihr doch längst entschwebt. Da nehm ich auch kein Blatt vor dem Mund!

CS
Sven
 
Moin Sven,

ich kann deiner Argumentation nun wenigstens ein bischen folgen.

Es gibt genügend Sternfreunde, die sich redlich mühen auch mit kleiner Ausrüstung etwas hinzubringen, mit solchen Ausschussraten, mit kurzen Belichtungen, mit dem Orionnebel, M35, M31, M8, M16, M45, Praesepe, H&Chi... und bis man die mal alle durch hat, ist ein riesiger Erfahrungsgewinn entstanden.

da zähl ich mich definitiv dazu! Aber glaubst du nicht auch das Leute wie z.b. Rolf auch mal so angefangen haben?

Klar, deren Bilder laufen hier unter "weder Blumentopf noch würdig einer Antwort". Sind das denn wirklich die schlechteren Astrofotografen, nur weil sie sich diese Ausrüstung eben nicht leisten können? Im Endeffekt nein, wer trotz schlechter Ausrüstung Bilder zustande bekommt, hat mehr auf dem Kasten, wenn auch vielleicht weniger Kohle auf der Patte!

ist auch bei mir schon vorgekommen und dann? Wenn keiner dazu was schreiben will eben nicht! Schlechter bin ich deswegen nicht, nur "Unerfahrener" weil ich eben noch am Anfang stehe denn gemessen an der real Zeit die ich mit der Astrofotografie verbracht habe , bin ich vieleicht grad mal 3 Monate dabei bedingt durch Zeit, Wetterverhältnisse usw.

Hier werden Forderungen aufgestellt, junge junge, "mit 12 Stunden komme ich nicht aus", das ist vielleicht mal eine elitäre [censored]! Dann macht doch euren Sonderverein unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf. Normalbürger zulässig für allgemeine Bewunderung.

da versteh ich deine Argumentation nun doch wieder nicht ganz?! Belichtungszeit ist durch nichts zu ersetzten als durch mehr Belichtungszeit!

Leute die ihr Equipment stationär aufgebaut haben, haben da sicherlich einen geiwssen Vorteil!
Und da, sind wir leider doch beim Geld! Denn, wer das Glück hat den Platz zu haben um sich eine eigene kleine Sternwarte aufzubauen ( Haus oder Terasse,Balkon usw. ) hat gewisse Vorteile gegenüber dem mobilen Astrofotografen!
Meine für mich beste Aufnahme enstand auf meiner Dachterasse und es waren bischen über 5Std die ich in M27 mit dem RC investieren konnte.Nun ist es aber so das ich aber hauptsächlich mobil sein muss. Könnte ich mir eine zweite Montierung leisten, könnte ich alles aufgebaut lassen und hätte besagten Vorteil!

Die Forderung nach wenig Ausschuss ist legitim!
Wenn man sein Equipment im Griff hat, kann man dieser Forderung schon sehr nahe kommen. Wind ist ein Faktor den man mehr oder weniger schon im Vorfeld durch studieren der Wetterlage entgegenkommen kann!

Gruß

Franz :-)





 
hallo ramon,

zu deiner frage"6"newton oder 65/420 apo":

ich bin vermutlich einer von denen, die markus"etalon"auf seite 2 meint, die mit dem kleinen apo fotografieren.
bevor ich das gerät kaufte habe ich das eines kollegen getestet weil ich meine SBIG daran betreiben wollte+mir vorher mal das bildfeld anschauen wollte.tatsächlich zeigten sich nach einigen minuten belichtungszeit leicht 3ckige sterne.bei einem 30mintütigen einzelbild war dieser effekt durch überstrahlung+guidingfehler zwar weniger aber deutlich zu sehen.die aussentemperatur betrug in diesem zeitraum jeweils ca -15grad.das war letzten winter.

meine überlegung waren danach auch ein 6"newton sowie der grössere bruder des apo's,der 80/480.dieser schied aber recht schnell aus weil der OAZ viel zu unstabil für meine SBIG ist.den selben OAZ habe ich an einem astro professional+würde wirklich höchstens meine canon eos 350 dranhängen.daraus resultierend finde ich es nicht mehr preiswert für den 80/480 fast den doppelten preis PLUS einen besseren OAZ zu bezahlen.

darum habe ich mir dann,trotz des ersten negativ eindrucks,den 65/420 apo (gebraucht) gekauft.dieses exemplar wurde nachweislich bei T.-service geprüft+weisst u.a. nach kalten allgäuer nächten keinerlei sterndeformierung auf.es sind auch keinerlei farbfehler sichtbar.auch der OAZ ist relativ stabil,zumindest wenn man ihn nur ein paar zentimeter(besser wären:mm) raus fährt.jedenfalls trägt er dann verkippungsfrei meine über 900g schwere SBIG.aber richtig spass macht das gerät auch/oder gerade mit der DSLR.ein verhältnissmässig riesiges gesichtsfeld mit superfeinen sternen/farben bis in jede bildecke.ich(+viele andere) würde(n) vermutlich keinen bildunterschied zum grösseren bruder sehen.
somit mein fazit:

preis/leistungsverhältnis=top!
dieses gerät packte ich aus'm karton+los gings.nachträglich kam eine telradbefestigung,tragegriff+ne 3"schiene für meine CGEM dran.das waren dann schon alle "basteleien".
ich kann dieses gerät auch vorbehaltlos für zb landschafts-oder in meinem fall pflanzenfotografie,empfehlen.es gibt keinen farbsäume.
ich habe die entscheidung zum kleinen apo nicht bereut+bin sogar froh keinen "justiernewton"gekauft zu haben.
das teil fühlt sich subjektiv etwas massiver an als es aussieht.
übrigens:wer sagt dass bei fotos mit diesem gerät"tiefe"fehle,dem fehlt wohl eher belichtung.jedenfalls sind bei mir auch so lichtschwache sternlein drauf wie der am"ohr des pferdekopfes",ohne dass ich nun ne katalogbezeichnung oder exakte magnitude weiss.
wenn der apo gross wird,wird er viell ein kleiner tak...,hihi

soweit mal zu meinen bescheidenen erfahrungen mit diesem gerät.

nun darf sinnlos weiter gestritten werden wenn man fragesteller wie ramon vertreiben mag.

mit sternigen grüssen

-DON-





 
Oh ha,

ich hoffe nach den vielen schon bald "persönlichen" Streitigkeiten ist der Topic Starter nicht völlig verunsichert.


Ich lese hier immer wieder, dass mit halbwegs preiswerter Ausrüstung keinerlei beachtenswerte Fotos zu erstellen sind, ebenso
ist zu lesen, dass die hellen Standardobjekte ohnehin keine Beachtung mehr finden.

Schaut ihr eigentlich mal hin und wieder hier ins Deepsky Board ?

Hier sind von verschiedenen Usern in letzter Zeit sehr bemerkenswerte Bilder mit recht moderater Ausrüstung aufgetaucht.

Ramon, ich würde wie schon einer meiner Vorredner, ich glaube es war Rolf, dazu raten mal in das oben genannte Board zu wechseln, Dir
Bilder samt der dazu verwendeten Ausrüstung anzusehn und diese Leute einfach mal per PM zu kontaktieren. Ich denke dies wird dich gezielt
sehr viel weiterbringen und vor möglichen Fehlinvestitionen bewahren.

Auch halte ich nichts -mehr- von Ausrüstungsgegenständen bei denen schon im Vorwege klar ist, dass einiges grundsätzlich zu optimieren
ist. Oft investiert man dann in "Tuningteile" optimiert hier und da und am Ende ist es auch nur bestenfalls so la la...

Ich habe in der Vergangenheit leider auch viel Geld und eine menge Zeit in Optimierungsarbeiten für eher astrofotografisch
untaugliche Ausrüstung versenkt und würde mit dem jetzigen Wissen wie oben beschrieben vorgehen.



Grüße,
Dirk
 
Hallo Tommy,

ok vielleicht habe ich es zu pauschal formuliert.

Die Bilder sind absolute Sahne, ich wäre froh meine Kenntnisse der EBV wären entsprechend groß.

Nur denke ich, die Leute die das hinbekommen sind keine Anfänger mehr und ich lese auch C11, 10"/12" Fotonewton.

Da ist aber so ein 80/600 ED Apo wesentlich günstiger, Montierungen die obige Geräte tragen betrachten wir mal nicht.

Grüße
Volker
 
Hallo Sven,

was soll dieser [censored] mit elitär etc.?
Ist der Preis wirklich Dein einziges Argument.

Auch ich bin jemand der noch am Anfang steht, habe wenig Budget und versuche auch kleinem Budget was zu machen. Hatte ich das nicht erwähnt ;)

Aber ich merke auch, je länger ich dabei bin, desto mehr investiere ich. Und ich investiere mehr und mehr in Qualität.

Jüngstes Beispiel: Bielerhöhe: Aufgebaut, alles wunderbar eingerichtet, kurz ans Kabel der Steuerung gekommen, Strom wech. Hat mich ne halbe Stunde gekostet, bis alles wieder da war. Dann hat nichts mehr wirklich funktioniert. Ergo die Nacht war für´n A.... Und das alles nur weil der Bolzen des KFZ-Steckers zu kurz ist. Folge -> Alle KFZ Stecker ausgetauscht -> 20€ wech. Jetzt ist Ruhe. Elitär? Nein, aber weniger frustrierend als verlorene Nächte.

Aber Ausgangspunkt der Diskussion (nicht des Threads) ist doch eigentlich die Frage gewesen, ob man bei limitiertem Budget die Abstriche bei der Optik oder bei der Montierung machen soll.
Und da stehe ich konträr zu Dir und sage, lieber günstigere Optik statt günstigere Montierung.

Und da Dir der Preis so wichtig ist, ein gebrauchter ED 80/600 kostet weniger als 200 Flocken. Und mit dem kann man auch gut anfangen.

CS
Volker

Ach ja, eins noch: Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder. Ich habe weder den Anspruch, alleiniges Beratungsmonopol zu erlangen, noch werde ich dem Threadstarter eine Entscheidung aufdrücken. Die Entscheidung soll der TS anhand der Summe der Meinungen, seines Budgets und seiner persönlichen Umstände treffen.
 
Hallo Ramon,

mich hat per PM noch eine Erfahrung zu dem TS65Q erreicht. Darin berichtet der Sternfreund, dass er ziemliche Probleme mit dem Teleskop hatte, was eine verspannte Optik betrifft. Auch Nachbesserungen seitens TS haben das Problem wohl nicht gelöst, so dass er letzten Endes auf ein anderes APO-Modell umgestiegen ist. Das heißt, dass es bei diesen Geräten wohl eine recht große Serienstreuung gibt. Das solltest du beim Kauf im Hinterkopf haben, und eine entsprechende Rückgabe-/Umtauschvereinbarung mit dem Händler treffen.

Das wollte ich nur der Vollständigkeit halber noch an dich weitergeben.

@Günther:

Zitat von *entfernt*GMS:
Am Thread vorbei? Wer?


Hallo Ramon,

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Hi,

danke, den Apo habe ich schon gesehen aber Preislich kann ich mir das jetzt im Augenblick leider nicht leisten. frown

Grüße

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Jetzt schon pleite? Oh weh. mach langsam, hier gehts ohnehin nicht um Dich. Es geht nur darum:
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Ich glaube, da wollte einer wissen, ob er sich lieber einen kleinen APO oder einen Newton zulegen soll. Nun streiten die Praktiker mit den Theoretikern, auf was es ankommt.
Ich denke, die Praktiker liegen gerade leicht vorne :-)

Grüße
Rolf
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Nein, das ist keinesfalls überheblich und natürlich lässt man genau so jede andere Meinung gelten. Da steht auch (wenigstens ehrlich) um was es geht. Vorne liegen, egal wie.

Bin schon wieder weg, ihr Liebenswerten.

Gruß an Ramon,

Günther

???

Egal was du nimmst - nimm weniger davon!!! Dann klappt´s auch wieder mit den Nachbarn... ;)

Vielleicht erinnerst du dich ja noch, was du mir kürzlich schriebst:

Zitat von *entfernt*GMS:
...Um Ganz persönliche Spitzen gegen ganz bestimmte Leute (die du auch drin hast) habe ich gar nicht erwähnt. Warum zusätzlich anheizen? Nicht mein Ding!...

Dazu muss man wohl nichts mehr sagen...

Schmunzelnde Grüße

Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Sven,

Dann macht doch euren Sonderverein unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf.

Dieser "Sonderverein", wie Du ihn abschätzend bezeichnest, ist in Wirklichkeit ein hochklassiges Deep-Sky Bilderforum, worauf astronomie.de wirklich stolz sein kann. Da wird viel kritisiert und noch mehr gelobt und fast immer bleibt es fair. Die meisten geben ihre Erfahrungen und Tipps an andere weiter - gottseidank auf hohem Niveau!

Es ist aber auch logisch, dass wegen der vielen Posts nicht jedes Bild mehrseitige Kommentare erhalten kann.
Wer etwas dazulernen möchte - so meine Erfahrung - postet gerade deshalb im Bilderforum, weil es hier echt gute Tipps gibt.
Ganz ehrlich;: Wer sich nicht traut, zu posten, ist einfach selber Schuld.
Natürlich gibt es auch etwas dünnhäutigere User, die schnell beleidigt sind, wenn die so bezeichneten "Profis" (gibt hier eh keine) nicht innerhalb 2 Stunden haufenweise Lobeshymnen singen und somit das Ego angekratzt wird.

Durch das Ausstellen der Bilder und Preisgabe der Daten und Hintergründe sind schon viele neue Ideen und Trends entstanden, welche die Astrofotografie weit nach vorne gebracht haben.

Sven, wenn es Dir Ungemach bereitet, dort die wirklich guten Aufnahmen ansehen zu müssen und die teilweise unverschämten Aufzählungen an hochpreisigem *entfernt* zu lesen, solltest Du vielleicht lieber im Optik-Board bleiben um Deine Nerven zu schonen.


Ich entschuldige mich hiermit ausdrücklich, dass dort so gute Bilder drin sind und nur "Geldsäcke" mit ihrem Zeug damit prahlen wollen. ;-)

Ich möchte auch eines nochmal deutlich darstellen:
12 Stunden sind für MICH PERSÖNLICH bei vielen Objekten zu knapp. Das selbe Objekt kann auch jemand locker in 3-4 Stunden machen und es sieht dann immer noch gut aus.
Da ich viele Objekte bereits durch habe, mache ich viele noch einmal. Meinen Standort kann ich nicht ändern, also bleibt mir nur die deutliche Verlängerung der Belichtungszeit, um besser zuwerden. Ich muss übrigens außer dem Stativ alles komplett neu aufbauen, habe also keine Sternwarte im Garten (was sehr schade ist).

Wie bereits oben erwähnt und vermutet wurde, habe auch ich mit einem 114er Newton + Canon Powershot G2 mein erstes Orionbild gemacht und somit sehr klein angefangen. Der Nebel war lilafarben drauf aber ich wusste bereits da: Das kann es nicht sein.

50% Ausschuss durch Wind ist erst recht nicht akzeptabel.


Grüße
Rolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Jetzt schon pleite? Oh weh. mach langsam, hier gehts ohnehin nicht um Dich. Es geht nur darum:

Ist habe nie gesagt das ich es auf einmal kaufen will, zwar könnte ich mir den Refraktor kaufen aber ich habe lieber ein wenig was auf der hohen Kante... ;)

Die Entscheidung soll der TS anhand der Summe der Meinungen, seines Budgets und seiner persönlichen Umstände treffen.
Danke!
Ein Grund warum ich einen Thread erstellt habe war eben dieser, dass hier Persönliche Erfahrungen geteilt werden. :)

ich hoffe nach den vielen schon bald "persönlichen" Streitigkeiten ist der Topic Starter nicht völlig verunsichert.
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Ich lese hier immer wieder, dass mit halbwegs preiswerter Ausrüstung keinerlei beachtenswerte Fotos zu erstellen sind, ebenso
ist zu lesen, dass die hellen Standardobjekte ohnehin keine Beachtung mehr finden.

Ich kenne recht viele die mit einer "mittleren" Ausrüstung sehr schöne Bilder hin bekommen, also lasse ich mich auch nicht davon Abschrecken was einige von sich selber und Ihrer Ausrüstung fordern. ;)

Ich weiß noch, mein erstes Deepsky Bild war/ist M31, aufgenommen 3*15 Min mit einer ST11000 RGB ohne Flat und ohne Guiding, einfach mal aus Spaß und ich freue mich über das Ergebnis, und genau darum geht es, es muss einem Spaß machen und man muss nur die Anforderungen erfüllen die man an sich selber stellt :)


Grüße und ein Danke an alle die hier Tipps für mich haben, ich lese Aufmerksam mit ;)
 
Hallo Roman,
zu welchem der beiden Teleskope soll ich Dir raten. ?)
Eine schwierige Sache,denn ich habe beide und das aus gutem Grund.
Den kleinen APO(gebraucht) habe ich mir speziell für Widefieldaufnahmen zugelegt.Allerdings hatte ich auch eine sehr schlechte Abbildungsqualität.Ob das von Haus aus so war oder durch den Vorbesitzer weiß ich nicht.
Nach einer Justierung durch Teleskope Service(während der Garantie)bin ich jetzt voll zufrieden mit dem Gerät.
Klein ,leicht integrierter Flättener und für meine Verhältnisse(EOS 1000Da) stabiler OAZ .
Wie es damit schwereren Kameras und Filterrädern aussieht weiß ich nicht.Ein weitere Vorteil ist die geringe Windanfälligkeit.sollte der Wind zu stark sein nehmme ich halt den APO statt dem 6" Skywatcher PDS.
Als Montierung setze ich die HEQ5 Pro Synscan ein,die mit beiden Teleskopen sehr gut zurecht kommt.
Da ich nur mobil unterwegs bin habe ich mich ,wegen des Gewichts,gegen die EQ6 entschieden.
Den 6 Zöller nutze ich für kleinere ObjekteDen OAZ finde ich auch OK für mein Fotosetup.
F/5 finde ich einen guten Komromiss zwischen Lichtstärke und Händling.Ein F/4 stelt da schon viel höhere Anforderungen an Justierung und Komakorrektor.
Empfehlen kann ich beide,wofür Du dich entscheidest hänt da wohl vom Einsatzzweck und preislichem Limit ab.
In der Bildergalerie hab ich M31(mit dem APO) und M33(mit dem Newton)eingestellt,kannst Dir das ja mal anschauen vielleicht hilft das zur Entscheidungsfindung.

VG Cl.-D.
 
Hallo Ramon,

nicht einschüchtern lassen! Deine Fragen sind völlig legitim. Nur so kommst du weiter. In vergleichbar hitzigen Diskussionen hier haben sich die ursprünglichen Threatstarter meist verabschiedet, da sie das Gestreite wahrscheinlich nicht länger anschauen wollten. Du hast nicht aufgegeben! Sehr lobenswert.

Du siehst das auch vollkommen richtig: Es muss Spass machen! Das ist das aller Wichtigste. Ein vorzeigbares Endergebnis ist dabei nicht immer so schrecklich wichtig. Jeder hat andere Prioritäten. Zu bedauern sind nur diejeneigen, welche den Spass an der Sache verloren haben.

So gesehen gibt es im Prinzip auch keine wirklich "verlorenen Nächte". Wie hat hier vor längerer Zeit ein weiser Chinese gesagt?

Der Weg ist das Ziel!--> Da steckt auch für manchen für uns viel Wahrheit.

Man kann dennoch jede Menge Spass haben, auch wenn so manche Aufnahme total in die Hose ging. Die Frage ist nur an welchen Dingen man sich erfreuen kann und möchte.

Viele Grüße
Werner
 
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Hallo,
nach jahrelangem Fotografieren habe ich mich jetzt endgültig für den Refraktor entschieden.
Ich habe auch mit allen Geräten Erfahrungen gemacht.
Meine Gründe sind:

- mechanisch einfacher aufgebaut, schneller unter Kontrolle zu bringen, da weniger Bauteile
- kontraststärker, da keine Obstruktion
- keine Spikes
- durch die meist kleinere Öffnung weniger Seeingprobleme


Wichtiger ist jedoch die Montierung, sollte sauber laufen.
 
Hallo Ramon,

genau das ist der Stoff aus dem Astrofotografen sind. :respekt:

Auch mich hat der Spaß an der Astrofotografie erneut gepackt, als ich
einfach mal zum Spaß den großen Hund und den Orionnebel fotografiert habe.

Es macht einfach Spaß am Equipment und der EBV zu tüfteln und zu sehen wie man sich dabei weiterentwickelt.

Und wenn man Rückschläge nicht als Niederlagen sondern als Ansporn sieht, geht´s auch vorwärts. Meist sind verkorkste Nächte im Nachhinein äußerst lehrreich.

Grüße
Volker

 
Du solltest Dich entschuldigen, solche Anforderungen gleich für eine Einsteiger-Ausrüstung mit einzuschließen. Das ist doch wohl der Grund, weshalb sich mancher fürchten muss, nicht für voll genommen zu werden.

Was, Rolf, machst Du mit einem Sternfreund, der Deinen Anspruch an Ausschuss, Kameratyp, Guiding, Montierung, Okularauszug (und nicht Optik) eben nicht erfüllen kann?

In diesem Thread habe ich den Eindruck Du sagst dem: Du armer Kerl, dann guck Dir besser nicht meine geilen Bilder mit meiner Equipment Liste drunter an.

 
Ich glaube 99% der Leser ist klar wer hier nicht für voll zu nehmen ist, bzw. wer sich gerade lächerlich macht, oder Sven? ;-)

Amüsierte Grüße,
Daniel
 
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