Frage und Hilfe zur Erweiterung meiner Ausrüstung

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Servus zusammen,

Da ich erstmal klein und mobil anfangen wollte, habe ich mich in einem Astrogeschäft beraten lassen.
Deshalb habe ich bereits:
- Star Adventurer Pro Pack
- Teleskop TS Photoline 72mm f/6
- TS Flattener 2"
- T-Ring Adapter für Canon

So wirklich hat das nicht funktioniert. Polarstern suchen hat nicht wirklich funktioniert außer, dass ich Nackenschmerzen am nächsten Tag hatte.
Irgendwo in dieser Kategorie habe ich in einem Thema gelesen, dass man unter 200mm bleiben solle.
Mein Teleskop hat 432mm. Das würde es erklären...

Was ich mir als (hoffentlich) Hilfe dazu gekauft habe, ist das Asiair Pro Set.

Ich sollte vielleicht auch erwähnen, dass im Sommer hier viele Tiere nachts aktiv sind. Deshalb bin ich solange draußen wie die Kamera arbeitet. Nach einer Stunde wirds langweilig/kalt/müde, wenn nicht Sternschnuppenzeit ist.

Jetzt will ich mir zusätzliche eine Astrokamera zulegen. Dann kann ich während den Aufnahmen mein Light painting verbessern und bleibe warm.

Bis jetzt habe ich folgendes in meinem Einkaufswagen: (mit Hilfe der Beratung vom Astrogeschäft)
- Asi 294mc pro
- Optolong L-eNhance 1,25" oder 2"
- Celestron Powertank 12V/10A (Asiair Pro braucht 12V und weil es leicht ist)
- TS-Optics 12V Zigarettenanzünderkabel
- Farpoint Bahtinov Maske 63-115mm
- Filterschublade TS-Optics M48 (dann kann ich sowohl mit, als auch ohne Filter fotografieren)
- passende Schublade dazu (1,25" oder 2")

Zur Bearbeitung werde ich wahrscheinlich Pixinsight oder Astro Pixel Processor ausprobieren, da ich ein Macbook habe.

Ich weiß auch, wie man Dark frames und Bias macht. Ich weiß aber noch nicht genau, wie ich für die Light frames das weiße T-Shirt gut genug ausleuchten soll? Reicht eine starke offene LED-Taschenlampe?

Fehlt noch irgendwas?


Grüße Jasmin
 
Hallo Jasmin,

Ich denke das der Powertank mit 10Ah nicht ausreichen wird für ASIair + ASI294MC Pro + Star Adventurer zumindest nicht wenn du die ganze Nacht durch Fotografieren willst.

Ein 72mm F/6 Apo sollte eigentlich noch mit dem Star Adventurer gehen.
Hat der ASIair keine computergestützte Polausrichtungsroutine? Ich selbst nutze Stellarmate OS und die Polausrichtungroutine von Kstars ist super.
Ist schon ewig her das ich durch den Polsucher geschaut habe ;)

Lg
Danny
 
Hi Jasmin,

ich hab sowohl deinen ED als auch den Star Adventurer (auf einem sehr soliden Stativ). Es gibt auch Cracks, die mit der Kombination Fotografieren... aber empfehlen kann ich das beim besten Willen nicht.
1. Mechanisch ist der SA da an der Grenze. 5kg in China sind hier eben 2-3kg, je nach Stativ, Hebel und Auflösung.
2. 432mm sind selbst mit großen DSLR-Pixeln 'Autoguiderland'. Der SA erlaubt aber nur Einachsguiding, was nur den Schneckenfehler ausgleichen kann - man muss also wirklich gut einnorden; deutlich besser, als nur mit dem Polsucher. Oder verdammt kurz belichten.

An deiner Stelle würde ich KEINESFALLS in eine Asiair und eine andere Kamera investieren. Und auch nicht in den Kram drumherum - wobei da noch der Autoguider fehlen würde.

Die Optik ist einfach zu anspruchsvoll für die Montierung - also entweder eine kleinere Optik oder eine größere Montierung. Wobei das das Einnorden auch nur ein wenig erleichtert, aber das bekommen wir hin. Am SA hat es an der Seite einen kleinen Peiler. In dieses Feld bringst du Polaris, dann taucht er auch im Polsucher auf oder ist zumindest beinahe schon zu sehen. Dann einfach die Kochab-Methode anwenden und nicht vergessen, die Konterschrauben nach der Poljustage anzuziehen und das im Polsucher danach zu kontrollieren. Generell gilt da beim Einnorden: Nur der bußfertige Mann wird bestehen.

cs
Jürgen
 
Hallo
Warum in Gottes Namen verkaufen die dir eine Bahtinov Maske. Beim ASIAIR Pro kannst Du mittels dem FWHM Wert perfekt Fokussieren. Und wenn Du den Polarstern schon nicht findest, wie willst Du dann Objekte finden die du mit der teuren Kamera aufnehmen kannst ? Der Star Adventurer hat nämlich keine GoTo Funktion. Und mit 420mm Brennweite muss man sich am Nachthimmel schon sehr gut auskennen, um die Objekte der Wahl zu finden und zu zentrieren. Noch dazu denke ich, dass die StarAdventurer mit dem Teleskop, dem Flattener, der Filterschublade und der Kamera definitiv überfordert ist.
Eine StarAdventurer ist meiner Meinung nach gut geeignet, um mit DSLR Kameras in Verbindung mit Fotoobjektiven bis 200mm Brennweite schöne Widefield Aufnahmen zu machen. Aber mit einem 420mm Teleskop plus dem genannten Zubehör ist sie meiner bescheidenen Meinung nach überfordert.
Für Dein ausgewähltes Zubehör wäre eine Skywatcher EQ3SkyScan die wesentlich bessere Empfehlung gewesen. Dazu noch eine ASI120MM Guidingkamera und ein kleines Guidescope, und Du hättest eine tolle Basis für die Astrofotografie.
Das ist meine bescheidene Meinung.
Ein ASIAIR PRO und eine ASI294MC PRO einem Anfänger mit einem SkyAdventurer empfehlen. Unglaublich sowas.
 
Hallo Jasmin,

leere den Einkaufswagen und vertage diese Dinge, bis Du mehr Erfahrung hast! Versuche den StarTracker/Stativ gegen eine EQ-3 (SynScan) oder EQ-5 (SynScan) zu tauschen, falls das noch geht. Und dann mit der Canon und Kameraobjektiv(en) anfangen, nicht mit dem Refraktor. Der braucht zumindest eine stabile Montierung.

Den Refraktor kannst Du zunächst visuell einsetzen um den Himmel kennenzulernen, am besten manuell per Star Hopping.

Der ASiair ist momentan nutzlos. Da Computerhardware schnell veraltet solltest Du versuchen den auch zurückzugeben. Steuere die Canon über einen einfachen oder programmierbaren Drahtauslöser.

Polaufstellung mittels Kochab-Methode, das geht schnell und reicht dafür völlig aus. Ist in zwei Minuten erledigt ohne den Nacken zu sehr zu beanspruchen.

Das T-Shirt kann man mit einem beleuchteten Zeichenbrett durchleuchten. Das habe ich mal in einem YouTube Video gesehen, aber noch nicht selber ausprobiert. Ist deutlich billiger wie die teuren Astroteile und sicher einen Versuch wert.

Zur Software: PixInsight ist eine gute Wahl, hat aber eine steile Lernkurve und ist nicht billig. Ich kenne mich in der MAC Softwarewelt nicht aus, vielleicht gibt es da auch freie Software für die ersten Schritte? Auch APP kenne ich nicht, da gibt es Kollegen, die Dir hier mehr sagen können.

Fehlt noch etwas? Ja, Geduld um die ersten Schritte zu überstehen und zu meistern, ohne eine zu große Erwartungshaltung an den Tag zu legen. Dann kommt der Spaß an der Sache von ganz alleine.

Grüße, Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachschrift: Was ich vergaß, Guiding ist auch noch nicht nötig bei kurzen Brennweiten und Belichtungszeiten. Mache viele Kurzbelichtungen (ca. 30sec) eines Objektes und stacke diese dann.

Gruß Gerd
 
Hallo Jasmin,
schade, dass Du am Start in das sehr schöne und interessante Hobby Astrofotografie solche Schwierigkeiten hast. Schwierigkeiten, die möglicherweise gar nicht sein müssten.

Ich weiß nicht, welche Informationen Dein Berater hatte, damit er Dir am Ende einen StarAdventurer und ein solches Teleskop empfiehlt. Was hast Du ihm denn erzählt? Was waren Deine Vorstellungen und Ziele? Irgend einen Grund für die Empfehlung muss es ja geben...

Der StarAdventurer ist sicher kein schlechtes Werkzeug. Aber eben nur in der Anwendung, für die er konzipiert wurde: Mobile Astrofotografie, mit kurzen Brennweiten, und relativ kurzen Belichtungszeiten. Da kann er richtig Spaß machen.

Der SA kann ja -wie bekannt- nur die Zeitachse nachführen. Er kann also bestenfalls die Erdrotation ausgleichen, und somit die relative Bewegung der Sterne aufhalten. Damit er das kann muss aber alles andere 100%ig stimmen. Aufstellung, Polausrichtung usw......

Selbst die immer wieder erwähnten (und relativ kurzen) 200mm Brennweite erfordern eine Menge Erfahrung und haben schon so manchen, sehr ambitionierten Astrofotografen an den Rand der Verzweiflung gebracht.

Ich erinnere mich noch sehr gut an Norbert, der seinen Kampf mit dem StarAdventurer hatte.
Wenn es Dich interessiert was bei ihm los war, kannst Du mal lesen:
StarAdventuer Probleme

Norbert wollte seine Klein-Montierung an ihrer Grenze betreiben, was ihm zum Schluss auch ganz gut gelungen ist. Seine Ziele waren hoch gesteckt, der Weg war aber lang und in jedem Fall auch Nerven aufreibend.

Was sind denn Deine aktuellen Ziele? Was möchtest Du denn überhaupt fotografieren?

Aus Deiner Bestandsliste und Deinem Wunschzettel lese ich, dass Du bereit warst und bist, in Deine Ausrüstung zu investieren.
Ich halte es aber für keine schlechte Idee, an der richtigen Stelle damit anzufangen.

Damit Du von Anfang an Spaß an der Sache hast, empfehle ich Dir, die Ausrüstung auf Deine Fotografieziele abzustimmen. Möchtest Du beispielsweise mit 400mm und mehr zur Sache gehen, gehört in meinen Augen in jedem Fall eine solide parallaktische Montierung dazu. Als Nächstes vielleicht ein Autoguider. Für Filter und Schnickschnack ist später genug Zeit.....

Die beste Kamera, bestückt mit den besten Filtern und die beste Bildbearbeitung nützt Dir überhaupt nichts, wenn der Unterbau nicht in der Lage ist, Dein Teleskop zuverlässig auf dem Objekt zu halten.

CS

Dietmar
 
Ein ASIAIR PRO und eine ASI294MC PRO einem Anfänger mit einem SkyAdventurer empfehlen. Unglaublich sowas.

Soweit hab ich kurz vor dem zu Bett gehen letzte Nacht gar nicht gedacht :sleep::D

Ja das empfohlene Setup ist schon recht Hardcore für einen Anfänger.
Natürlich geht das hab schon einige male gesehen wie der 72mm F/6 Lacerta Apo auf einem Star Adventurer gelaufen ist und das sogar recht gut aber das war kein Anfänger und es sollte bei dem Gewicht auf der kleinen Montierung auch Windstill sein usw.
Mit einer z.b. NEQ-3 Goto oder besser einer EQM-35 Goto hättest mehr Freude, Oder eine Goto-Montierung der EQ-5 Gewichtsklasse dann ist noch bissel Luft nach oben für die Zukunft.

Ich hatte am Anfang einen ähnlichen Fehler nur ein paar nummern größer gemacht und wollte einen 200/1000 Newton auf einer NEQ-5 Fotografisch betreiben das ging mal gar nicht selbst mit einem 150/750 Newton war die EQ-5 schon teilweise überfordert.

Lg
Danny
 
Hallo Jasmin,

Ich denke das der Powertank mit 10Ah nicht ausreichen wird für ASIair + ASI294MC Pro + Star Adventurer zumindest nicht wenn du die ganze Nacht durch Fotografieren willst.

Ein 72mm F/6 Apo sollte eigentlich noch mit dem Star Adventurer gehen.
Hat der ASIair keine computergestützte Polausrichtungsroutine? Ich selbst nutze Stellarmate OS und die Polausrichtungroutine von Kstars ist super.
Hi Danny,
ASlair, ASI294mc Pro und der Autoguider (ASI120mm mini) sollen nur mit Powertank laufen. Der Star Adventurer läuft mit Batterie.
Auf meinem iPad ist SkySafari Pro (gabs mal 50% reduziert).

ich hab sowohl deinen ED als auch den Star Adventurer (auf einem sehr soliden Stativ). Es gibt auch Cracks, die mit der Kombination Fotografieren... aber empfehlen kann ich das beim besten Willen nicht.

An deiner Stelle würde ich KEINESFALLS in eine Asiair und eine andere Kamera investieren. Und auch nicht in den Kram drumherum - wobei da noch der Autoguider fehlen würde.
Hi Jürgen,
Auf der Seite Astrobin kann man Fotos mit so einem SA plus ASI294mc pro und ähnlichem Teleskop wie meins sehen. Und diese Fotos sehen überhaupt nicht schlecht aus.
Ich habe mir das AsiAir Pro Set gekauft (Rasperry + SD + USB-Stick + Asi120mm mini + Leitfernrohr)

Hallo
Warum in Gottes Namen verkaufen die dir eine Bahtinov Maske. Beim ASIAIR Pro kannst Du mittels dem FWHM Wert perfekt Fokussieren. Und wenn Du den Polarstern schon nicht findest, wie willst Du dann Objekte finden die du mit der teuren Kamera aufnehmen kannst ? Der Star Adventurer hat nämlich keine GoTo Funktion. Und mit 420mm Brennweite muss man sich am Nachthimmel schon sehr gut auskennen, um die Objekte der Wahl zu finden und zu zentrieren. Noch dazu denke ich, dass die StarAdventurer mit dem Teleskop, dem Flattener, der Filterschublade und der Kamera definitiv überfordert ist.
Eine StarAdventurer ist meiner Meinung nach gut geeignet, um mit DSLR Kameras in Verbindung mit Fotoobjektiven bis 200mm Brennweite schöne Widefield Aufnahmen zu machen. Aber mit einem 420mm Teleskop plus dem genannten Zubehör ist sie meiner bescheidenen Meinung nach überfordert.
Für Dein ausgewähltes Zubehör wäre eine Skywatcher EQ3SkyScan die wesentlich bessere Empfehlung gewesen. Dazu noch eine ASI120MM Guidingkamera und ein kleines Guidescope, und Du hättest eine tolle Basis für die Astrofotografie.
Das ist meine bescheidene Meinung.
Ein ASIAIR PRO und eine ASI294MC PRO einem Anfänger mit einem SkyAdventurer empfehlen. Unglaublich sowas.

Hi Bikerwaldi12,
ich habe nach einer Scharfstellhilfe gefragt. Bei meinen Makroaufnahmen kann ich zwar sehr gut manuell fokussieren aber da ist es auch hell. Und eine Scharfstellhilfe könnte den letzten Tick an Schärfe geben.
Man wollte mir eine ASI183mm/mc pro empfehlen und zum Dirigieren / Einstellen einen Laptop nutzen.
Bei mir war von Anfang an klar, dass ich meinen Laptop nicht draußen benutzen werde, sondern via Asiair und iPad.

Hallo Jasmin,

leere den Einkaufswagen und vertage diese Dinge, bis Du mehr Erfahrung hast! Versuche den StarTracker/Stativ gegen eine EQ-3 (SynScan) oder EQ-5 (SynScan) zu tauschen, falls das noch geht. Und dann mit der Canon und Kameraobjektiv(en) anfangen, nicht mit dem Refraktor. Der braucht zumindest eine stabile Montierung.

Den Refraktor kannst Du zunächst visuell einsetzen um den Himmel kennenzulernen, am besten manuell per Star Hopping.

Der ASiair ist momentan nutzlos. Da Computerhardware schnell veraltet solltest Du versuchen den auch zurückzugeben. Steuere die Canon über einen einfachen oder programmierbaren Drahtauslöser.

Zur Software: PixInsight ist eine gute Wahl, hat aber eine steile Lernkurve und ist nicht billig. Ich kenne mich in der MAC Softwarewelt nicht aus, vielleicht gibt es da auch freie Software für die ersten Schritte? Auch APP kenne ich nicht, da gibt es Kollegen, die Dir hier mehr sagen können.

Fehlt noch etwas? Ja, Geduld um die ersten Schritte zu überstehen und zu meistern, ohne eine zu große Erwartungshaltung an den Tag zu legen. Dann kommt der Spaß an der Sache von ganz alleine.

Grüße, Gerd
Hi Gerd,
Den Star Adventurer brauch ich für Timelapses und zum Reisen.
Der Star Adventurer sollte eigentlich zum Einstieg reichen. Danach wollte ich auf die Celestron Advanced VX und dem C925 Schmidt umsteigen.
Dann könnte ich mit dem Star Adventurer Timelapses, Kometen, Milchstraße, Weitwinkel aufnehmen und mit dem großen DeepSky. Das war mein Plan.

Hallo Jasmin,
Ich weiß nicht, welche Informationen Dein Berater hatte, damit er Dir am Ende einen StarAdventurer und ein solches Teleskop empfiehlt. Was hast Du ihm denn erzählt? Was waren Deine Vorstellungen und Ziele? Irgend einen Grund für die Empfehlung muss es ja geben...

Was sind denn Deine aktuellen Ziele? Was möchtest Du denn überhaupt fotografieren?

Aus Deiner Bestandsliste und Deinem Wunschzettel lese ich, dass Du bereit warst und bist, in Deine Ausrüstung zu investieren.
Ich halte es aber für keine schlechte Idee, an der richtigen Stelle damit anzufangen.

Damit Du von Anfang an Spaß an der Sache hast, empfehle ich Dir, die Ausrüstung auf Deine Fotografieziele abzustimmen. Möchtest Du beispielsweise mit 400mm und mehr zur Sache gehen, gehört in meinen Augen in jedem Fall eine solide parallaktische Montierung dazu. Als Nächstes vielleicht ein Autoguider. Für Filter und Schnickschnack ist später genug Zeit.....
Hi Dietmar,
Ich wollte zum Einstieg eine mobile/leichte/reisetaugliche Montierung (Alaska), dazu ein passendes Teleskop mit den ganzen Adaptern und einen Sonnenfilter. Man hat mir dann 3 Teleskope zur Auswahl gegeben. Eines davon war das, was ich jetzt habe, und als Montierung Star Adventurer. Zu dem Zeitpunkt war ich mir noch nicht sicher, was ich lieber fotografieren wollte; Planeten, DeepSky, Sonne. (irgendwie weiß ich es jetzt, Schwerpunkt: DeepSky, Sonne und Mond)

Bei meinen ersten Versuchen merkte ich, dass das nicht so wirklich funktioniert, ich kann zwar Standaufnahmen machen, aber Nachführen ging nicht. Außerdem wusste ich nicht, was ich tun soll, während die Aufnahmen laufen. Mit nur einer Kamera kann ich nicht nebenbei Lightpaintings Bilder machen. Und wieder ins Haus rein, geht im Sommer nicht, da Tiere nachts aktiver sind als im Winter.

Also habe ich mir überlegt, eine zweite Kamera zu zulegen, eine color Astrokamera. Dann kann ich die laufen lassen und nebenbei mit meiner Canon Lightpainting, Weitwinkel oder die Milchstraße aufnehmen.
Da Astrokameras etwas anspruchsvoller sind, wollte ich erstmal mit einer color Astrokamera anfangen und "einen" Filter bevor ich irgendwann auf eine Mono mit Filterrad upgrade.
Das habe ich auch dem jetzigen Berater erzählt und er hat mir die ASI183mc/mm pro vorgeschlagen. Ich habe mir Reviews und Videos zu der Kamera angeschaut. Aber irgendwie sagt die mir nicht zu, sondern eher die ASI294mc pro.

Grüße
Jasmin
 
Hallo Jasmin,
ich schliesse mich meinen Vorrednern an. Du hast mind. EUR 1.700 in für sich Allein betrachtet recht gute Dinge investiert, kommst damit aber in Summe noch nicht zurecht. Somit willst Du noch einmal so viel in die Hand nehmen und füllst Deinen Warenkorb. Wird aber, wie schon geschrieben, wohl auch nicht gut gehen.
Schaffe dir wie schon erwähnt eine tragfähigere Montierung an, von Stativ war da noch gar nicht die Rede. Und dann brauchst Du m.E. noch keine (zweite) Astrokamera und kannst mit Deiner Canon (ist die astromodifiziert?) an Deinem Teleskop erste Erfahrungen sammeln. Und Du suchst Dir einen Händler, der Dich besser berät (hast PN) für die zweite Infektions- pardon Investitionswelle.
CS, Thomas
 
Hi Danny,
ASlair, ASI294mc Pro und der Autoguider (ASI120mm mini) sollen nur mit Powertank laufen. Der Star Adventurer läuft mit Batterie.
Auf meinem iPad ist SkySafari Pro (gabs mal 50% reduziert).

Auch wenn ich jetzt den Star Adventurer aus der Gleichung rausnehme (der übrigens den geringsten Strom von den 3 Dingen Benötigt) kommst mit dem 10Ah Powertank auch nicht die Ganze Nacht durch zumindest nicht in den Langen Nächten im Spätherbst/Winter. Die von dir angepeilte Kamera ist eine Aktiv gekühlte Kamera die deutlich mehr Strom braucht wie eine Passiv gekühlte Kamera bzw. eine DSLR. Und der ASIair alleine zieht auch im schnitt 1A über 12V vermutlich sogar bissel mehr. Da ist ja auch nur ein Raspberry Pi drinnen.

Selbstversrtändlich geht Fotografieren mit dem von dir angegebenen Setup aber als Anfänger nicht wirklich empfehlenswert bzw. da kommt schnell mehr Frust auf als man sich das gewünscht hätte.

Lg
Danny
 
Hallo Jasmin,
Schaffe dir wie schon erwähnt eine tragfähigere Montierung an, von Stativ war da noch gar nicht die Rede. Und dann brauchst Du m.E. noch keine (zweite) Astrokamera und kannst mit Deiner Canon (ist die astromodifiziert?) an Deinem Teleskop erste Erfahrungen sammeln. Und Du suchst Dir einen Händler, der Dich besser berät (hast PN) für die zweite Infektions- pardon Investitionswelle.
CS, Thomas
Hi Thomas,
meine Canon ist und wird auch nicht astromodifiziert.
Was wäre dann am besten für ein paralleles Arbeiten (Astroaufnahmen und Lightpainting)? Ich glaube, um eine zweite Kamera komm ich nicht rum.

Grüße
Jasmin
 
Hallo Jasmin,
um parallel zu arbeiten brauchst Du natürlich zwei Kameras. Wie sich Lichtmalerei und Astrofotografie vertragen musst Du allerdings selbst herausfinden, einmal mit der Kamera ums Haus herum geht vielleicht.
CS, Thomas
 
meine Canon ist und wird auch nicht astromodifiziert.

Muss auch für den Anfang nicht unbedingt Astromodifiziert sein. Ich habe auch mit einer unveränderten Canon angefangen und tolle Bilder damit machen können z.b. bei Galaxien und Sternhaufen oder z.b. Mondsichel Nebel.

Da Astrokameras etwas anspruchsvoller sind, wollte ich erstmal mit einer color Astrokamera anfangen und "einen" Filter bevor ich irgendwann auf eine Mono mit Filterrad upgrade.

Ich finde nicht das Astrokameras (Im besonderen die Gekühlten) anspruchsvoller sind weil im Gegensatz zur DSLR kannst mit einer gekühlten Kamera Darks, Flatdarks und Bias jederzeit auch Zuhause machen dank der regelbaren Kühlung. Da musst nur Flats vor ort machen wegen der Fokuslage.
Bei einer DSLR musst die am Schluss jeder Aufnahme Nacht machen oder umständlich mithilfe einer Kühlbox oder Kühlschrank usw. was in vielen fällen auch nicht Optimal ist da man auch in der Nacht Temperatur Schwankungen hat was einer Gekühlten Kamera nichts ausmacht die Hält die Temperatur, eine DSLR nicht.

Lg
Danny
 
Ich finde nicht das Astrokameras (Im besonderen die Gekühlten) anspruchsvoller sind weil im Gegensatz zur DSLR kannst mit einer gekühlten Kamera Darks, Flatdarks und Bias jederzeit auch Zuhause machen dank der regelbaren Kühlung. Da musst nur Flats vor ort machen wegen der Fokuslage.
Bei einer DSLR musst die am Schluss jeder Aufnahme Nacht machen oder umständlich mithilfe einer Kühlbox oder Kühlschrank usw. was in vielen fällen auch nicht Optimal ist da man auch in der Nacht Temperatur Schwankungen hat was einer Gekühlten Kamera nichts ausmacht die Hält die Temperatur, eine DSLR nicht.
Achso, das wusste ich nicht. Vielen Dank für die Info.
Ein Grund mehr mir eine Astrokamera zu zulegen ;)
Doofe Frage: Soll der Flattener nicht eigentlich helfen bzw. diese Vignettierung am Rand vermeiden? Und damit Flats unnötig machen?


Wie sieht es eigentlich mit dem Celestron Advanced VX GoTo aus?
Das wäre mein geplantes Upgrade für die Montierung. (Ende des Jahres geplant)
Ich habe leider kein fixen Platz für Aufnahmen. Je nachdem, was ich fotografieren will, muss ich das ganze Equipment hin und her schubsen.

Grüße
Jasmin
 
Hi Jasmin,
Auf der Seite Astrobin kann man Fotos mit so einem SA plus ASI294mc pro und ähnlichem Teleskop wie meins sehen. Und diese Fotos sehen überhaupt nicht schlecht aus.
klar sehen die gut aus, die Kombination passt ja auch gut zusammen. Aber sicher nicht auf einem Star Adventurer ohne guiding. Natürlich kann man auch ultrakurz belichten, also nur 4sekunden statt 4 Minuten - aber über diesen Weg zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen ist deutlich schwieriger.
Mit einem C9.25 auf einer AVX kommt dann das nächste Problem ins Haus: So eine Optik gehört fotografisch auf eine EQ-6.

Ich kann ja deine Neigung zu möglichst mobilen, aber leistungsfähigen Ausrüstungen verstehen - mir geht es da genau gleich.

Aber meinem SA nutz ich mit einem Teleskop wie dem 72er ED oder dem 90er Mak ausschließlich für Sonne/Mond/Planeten - und da geht bei den kleinen Öffnungen nicht gerade viel. Fotografisch ist bei mir bei 200mm schluss, mit einem leichten Stativ eher schon bei 135mm. 50mm gehen immer und sind zum Einstieg ideal - mann kann schon einiges auflösen, lernt mit der Ausrüstung umzugehen, insbes. was die Fehlerquellen angeht und dennoch wirken sich die Anfängerfehler nicht so arg aus, als dass man gar kein Ergebnis bekommt und man nichtmal weis, warum.

Wenn es mehr sein soll, muss auch mehr her. Da ich eh eine 183mm hab, experimentier ich mit der und Kameraoptiken - kaum Hebel, geringe Masse., hohe Empfindlichkeit. Aber das Problem mit der exakten Einnordung und der Nachführgenauigkeit bleibt. Eine AZ-Gti ist mittlerweile auch da. Die spielt in der gleichen Gewichtsklasse, bietet aber GoTo und kann mittlerweile parallaktisch betrieben werden und über einen Umweg kann man auch einen Autoguider nutzen. Das ist aber alles recht experimentell und zudem ist die dafür nicht ausgelegt, sondern eigentlich als Alt/Az für visuelle Beobachter gedacht.
Das sind aber alles nur Experimente aus Spaß an der Freude.
Wenn es kompakt, zuverlässig, leicht und für ein kleines Teleskop geeignet sein soll, bekommt man aus China leider nicht viel. Am ehesten noch diese iOptron. Darüber wird es dann schon schwer, sperrig und mit viel Kabelkram und anderem Gerödel. Für deutlich mehr Geld gäbe es von Vixen noch die AP und und einige interessante Konstruktionen von Avalon, die auch mehr tragen können als einen 72er. Aus Südkorea gibt es dann noch besonders kompakte, präzise und tragfähige Montierungen - aber kostenintensiv, schwer zu bekommen und die Meinungen dazu gehen auseinander.

An deiner Stelle würd ich es so machen, wie ich es auch mache: Nutz den SA, um ihn und die Astrofotografie kennenzulernen, am besten mit kompakten Festbrennweiten mit 50, 85 oder 135mm. Der Einstieg gelingt damit recht schnell und zuverlässig, als Reisebegleiter macht er auch bei Bergwanderungen keine Probleme und auch später kann man ihn einfach in 5 Minuten neben der "richtigen" Ausrüstung aufbauen und einrichten.
Schau nach einer brauchbaren Montierung für den 72er - und evtl. noch andere Optiken, die da drauf sollen. Da kommt es halt darauf an, wie reisefreudig die Montierung sein soll, welche Optiken sonst noch so drauf sollen und was Schweinehund und Budget dazu sagen. Einen SA stellt man am ausgesteckten Arm halt einfach so hin.

cs
Jürgen
 
Hiho noch kurz zu den Flats: Der Begriff ist etwas doof. Mit Flats korrigiert man schlechte Ausleuchtung, Fussel etc. Ein Flattener ebnet das Bildfeld, das ist etwas vollkommen anderes.

cs
Jürgen
 
Doofe Frage: Soll der Flattener nicht eigentlich helfen bzw. diese Vignettierung am Rand vermeiden? Und damit Flats unnötig machen?
Hallo Jasmin,
die Frage ist überhaupt nicht doof. Aber bezüglich des Flatteners sitzt Du einem Irrtum auf.
Der Flattener ist dazu da, die beim Refraktor typische Bildwölbung zu korrigieren.
Das Bild ist gewölbt, der Sensor flach. Ohne Flattener wäre das Bild nicht über die ganze Fläche scharf, sondern nur im Zentrum oder nur am Rand, je nach dem, wie gerade fokussiert wurde.

Bei Vignettierung geht es überwiegend um Helligkeitsunterschiede am Rand, oder an individuellen Einflüssen. Die Helligkeit nimmt von Teleskop zu Teleskop z.B. zum Rand oder an den Ecken (des Bildsensors) unterschiedlich ab. Mit Flats werden diese „Schwächen“ sichtbar gemacht, und können so herausgerechnet werden.

Du brauchst also beides: Flattener und Flats.

CS

Dietmar
 
Hallo Jasmin,
ich hatte das Problem am Anfang auch was ich mir zulege zum Nachführen.
Ich bin dann schnell vom Staradventuerer abgekommen und habe mir für fast das selbe Geld die iExos 100 PMC-8 gekauft die hat GoTo funktion und ich kann sie via Tablet und Pc ansteuern. Den Ts-Photoline 72/432 Apo benutze ich auch mit meiner Canon 1000D DSRL, musste mir nur noch 1Kg Gegengewicht dazu kaufen.
Mittlerweile hat da auch noch ein Sucher mit MGEN-2 Kamera sein Gewicht dazu geschlagen aber mit rund 4 Kilo läuft die Montierung noch Einwandfrei.

Ich habe mir für die DSRL einen Leuchtpunktsucher mit passendem Sucherschuh für die Canon gekauft da sehe ich wohin die Optik zeigt.
Da hatte ich aber nur ein Fotostativ mit verschiedenen Objektiven im Gebrauch.
Immerhin auch jetzt tut der Sucher seinen Dienst sehr gut.

Gruß Wolfgang.
 
Hallo Jasmin,

ich kann dir die Videos von Peter Zelinka empfehlen.
Er benutzt letztendlich das Pendant von iOptron, aber das macht keinen Unterschied.

Genauso (Bei 3:00 Minuten) nutze ich das Setup auch mobil.

Den 72/432 habe ich auch im Fuhrpark und der ist und bleibt zuviel für diese Reisemontierungen!
Da du reisen möchtest wäre die Skywatcher EQM-35 (bis 7 Kg fotografisch) der AVX (bis ~10 Kg fotografisch)
evtl. vorzuziehen.


Gruß
Dennis
 
Mit einem C9.25 auf einer AVX kommt dann das nächste Problem ins Haus: So eine Optik gehört fotografisch auf eine EQ-6.
Hi Jürgen,
Das wäre das Upgrade gewesen. Ich dachte, wenn die das als Set anbieten, sollte es auch funktionieren.

Ich kann ja deine Neigung zu möglichst mobilen, aber leistungsfähigen Ausrüstungen verstehen - mir geht es da genau gleich.

Aber meinem SA nutz ich mit einem Teleskop wie dem 72er ED oder dem 90er Mak ausschließlich für Sonne/Mond/Planeten - und da geht bei den kleinen Öffnungen nicht gerade viel. Fotografisch ist bei mir bei 200mm schluss, mit einem leichten Stativ eher schon bei 135mm. 50mm gehen immer und sind zum Einstieg ideal - mann kann schon einiges auflösen, lernt mit der Ausrüstung umzugehen, insbes. was die Fehlerquellen angeht und dennoch wirken sich die Anfängerfehler nicht so arg aus, als dass man gar kein Ergebnis bekommt und man nichtmal weis, warum.

An deiner Stelle würd ich es so machen, wie ich es auch mache: Nutz den SA, um ihn und die Astrofotografie kennenzulernen, am besten mit kompakten Festbrennweiten mit 50, 85 oder 135mm. Der Einstieg gelingt damit recht schnell und zuverlässig, als Reisebegleiter macht er auch bei Bergwanderungen keine Probleme und auch später kann man ihn einfach in 5 Minuten neben der "richtigen" Ausrüstung aufbauen und einrichten.
Schau nach einer brauchbaren Montierung für den 72er - und evtl. noch andere Optiken, die da drauf sollen. Da kommt es halt darauf an, wie reisefreudig die Montierung sein soll, welche Optiken sonst noch so drauf sollen und was Schweinehund und Budget dazu sagen. Einen SA stellt man am ausgesteckten Arm halt einfach so hin.
Als Stativ fürs SA benutze ich das da.

Meinst du ein 50mm Objektiv? So was hab ich.
Eigentlich wollte ich als Einsteiger-Teleskop das von William Optics (RedCat). Aber das gab es zu dem Zeitpunkt nicht mehr.

Reisefreudig sollte nur das SA sein. Die "bessere" Montierung sollte 10-200 m transportierbar sein.

Auf was muss ich bei der Montierung achten, wenn ich mein 72er benutzen will?
Geplant ist mal eine Celestron EdgeHD oder Celestron Schmidt-Cassegrain.

Grüße
Jasmin
 
ich kann dir die Videos von Peter Zelinka empfehlen.
Er benutzt letztendlich das Pendant von iOptron, aber das macht keinen Unterschied.
Hi Dennis,
Den Channel von Peter Zelinka hab ich bereits abonniert, genauso wie Alan Wallace, AstroBackyard und Dylan O'Donnell.

Den 72/432 habe ich auch im Fuhrpark und der ist und bleibt zuviel für diese Reisemontierungen!
Da du reisen möchtest wäre die Skywatcher EQM-35 (bis 7 Kg fotografisch) der AVX (bis ~10 Kg fotografisch)
evtl. vorzuziehen.
Der Skywatcher EQM-35 klingt nicht schlecht.
Der AVX (Celestron?) wäre auf meiner Upgrade-Liste.

Grüße
Jasmin
 
Der Star Adventurer sollte eigentlich zum Einstieg reichen. Danach wollte ich auf die Celestron Advanced VX und dem C925 Schmidt umsteigen.

Das habe ich auch dem jetzigen Berater erzählt und er hat mir die ASI183mc/mm pro vorgeschlagen. Ich habe mir Reviews und Videos zu der Kamera angeschaut. Aber irgendwie sagt die mir nicht zu, sondern eher die ASI294mc pro.

Das kannste vergessen. Die avx geht mit dem c9 in die Knie. Fotografisch kann man als Faustregel sagen, wenn die Zuladungen mehr als die Hälfte dessen wiegt, was der Hersteller angibt, fängt es an Probleme zu machen.

Die 183 passt auch nicht zum c9. Die Pixel sind viel zu klein. Die 183 passt eher zu kleinen Blendenzahlen oder kleinen Refraktoren. Außer für Mond und Planeten ist die am c9 ungeeignet.

Für das c9 braucht man mindestens eine eq6 oder ähnliches. Selbst da wird bei der Brennweite deepsky fotografieren nicht einfach. Auch für die Eq6 ist der Hebel nicht ohne, ein bisschen Wind, ein bisschen daneben beim Auspendeln und Schluß ist. Es ist nicht umsonst so, dass du hier nur wenige findest, die >1m Brennweite für Deepsky unterwegs ist und wenn dann eher stationär. Das geben zum einen die Bedingungen selten her und zum anderen muss man die Hardware erst mal in den Griff kriegen.

Auch wenn bei dir Geld kein Problem zu sein scheint, kann die Kraft es werden. 20kg hören sich leicht an, aber die 20kg sind sperrig und wollen gehalten werden.

Zum Thema Bathinov-Maske: nicht durcheinander machen lassen. Die Bathinov-Maske ist eine preiswerte und erprobte Methode, um einfach, schnell und vor allem sicher den Fokus zu treffen. Keine FWHM Routine, keine Autofokus-Routine hat bei mir je schnellere und bessere Ergebnisse geliefert. Der Nachteil ist nur, dass man auf einen hellen Stern schwenken muss und dann zurück. Mit einer Goto Montierung und Platesolving ist das aber kein Problem. Programme wie NINA bieten eine Liste von Sternen an, die man bequem anfahren kann, scharf stellen, Sequenz neu starten und die Montierung fährt zurück und richtet sich automatisch wieder exakt per Platesolving aus.

Was sind da eigentlich für Viecher unterwegs? Stationär per Betonsäule ist keine Option?

CS Joachim
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wäre das Upgrade gewesen. Ich dachte, wenn die das als Set anbieten, sollte es auch funktionieren.

Ja sicher funktioniert das aber eben nur Visuell, Fotografisch sollte man 1 Klasse darunter ansetzen also eher ein C8.


Viel zu schwach für den SA mit dem 72er und dann noch ASI294MC Pro und Leitrohr mit Guidecam.
Tragfähigleit 3kg da bist schon drüber mit dem ganzen zeug.

Meinst du ein 50mm Objektiv? So was hab ich.

Ja genau das war gemeint, beliebt sind z.b. die Canon 50mm F/1,8 oder 50mm F/1,4

Lg
Danny
 
Das kannste vergessen. Die avx geht mit dem c9 in die Knie. Fotografisch kann man als Faustregel sagen, wenn die Zuladungen mehr als die Hälfte dessen wiegt, was der Hersteller angibt, fängt es an Probleme zu machen.

Die 183 passt auch nicht zum c9. Die Pixel sind viel zu klein. Die 183 passt eher zu kleinen Blendenzahlen oder kleinen Refraktoren. Außer für Mond und Planeten ist die am c9 ungeeignet.

Für das c9 braucht man mindestens eine eq6 oder ähnliches. Selbst da wird bei der Brennweite deepsky fotografieren nicht einfach. Auch für die Eq6 ist der Hebel nicht ohne, ein bisschen Wind, ein bisschen daneben beim Auspendeln und Schluß ist. Es ist nicht umsonst so, dass du hier nur wenige findest, die >1m Brennweite für Deepsky unterwegs ist und wenn dann eher stationär. Das geben zum einen die Bedingungen selten her und zum anderen muss man die Hardware erst mal in den Griff kriegen.

Auch wenn bei dir Geld kein Problem zu sein scheint, kann die Kraft es werden. 20kg hören sich leicht an, aber die 20kg sind sperrig und wollen gehalten werden.

Zum Thema Bathinov-Maske: nicht durcheinander machen lassen. Die Bathinov-Maske ist eine preiswerte und erprobte Methode, um einfach, schnell und vor allem sicher den Fokus zu treffen. Keine FWHM Routine, keine Autofokus-Routine hat bei mir je schnellere und bessere Ergebnisse geliefert. Der Nachteil ist nur, dass man auf einen hellen Stern schwenken muss und dann zurück. Mit einer Goto Montierung und Platesolving ist das aber kein Problem. Programme wie NINA bieten eine Liste von Sternen an, die man bequem anfahren kann, scharf stellen, Sequenz neu starten und die Montierung fährt zurück und richtet sich automatisch wieder exakt per Platesolving aus.

Was sind da eigentlich für Viecher unterwegs? Stationär per Betonsäule ist keine Option?

CS Joachim
Hi Joachim,
Geld spielt sehr wohl eine Rolle. Deswegen frag ich ja hier nach.
Ich will ja nicht alles doppelt und dreifach kaufen. Ich will etwas, dass stabil ist und nicht nach 3x benutzen kaputt geht.
Es soll nicht das Teuerste aber auch nicht das Billigste sein. Ich weiß, dass Fotografieren, egal, ob Astro oder nicht, nicht billig ist.

Die Viecher, die hier in der Nacht rumlaufen bzw. fliegen, sind Hasen, Katzen, Wiesel, Igel, Rehe (auch Rehböcke), Eule, Fuchs, Wildschweine (laut Jäger, ich habe aber bis jetzt noch keine gesehen oder gehört).

Da geht nichts mit betonieren. Ich habe keinen Standort, wo ich freie Sicht auf mehr als zwei Seiten hab. Deshalb muss die "bessere" Montierung bewegbar (ich meine hier nicht reisefähig) sein.

Grüße
Jasmin
 
Hallo Zusammen
gutes Stichwort das liebe Geld! ich hab meine Erfahrung gemacht! kaufe zum zweiten mal eine Montierung ! die auf dem Profilbild war und ist eine Gute Montierung zum Visuell beobachten das Bild entstand in Locarno im Urlaub 2018. zur Mondfinsternis und Mars.
zum Fotografisch arbeiten ungeeignet! egal was die Werbung schreibt! habe mehr Infos hier im Forum!

Hallo Jasmin möchte mich nicht ganz auf die Aussagen der anderen recht geben, doch leider stimme ich ihnen zu was die Montierung betrifft. eine Montierung die deine Ausrüstung problemlos trägt kann nur zum vorteil sein.

möchte und mach keine WERBUNG!!!!
meine Bestellte leider noch nicht abhol bereite Montierung Avalon-Uno samt Stativ. (Covid-19 Kriese)

was ich damit sagen möchte sind die wichtigen Daten / Entscheidungen für den Kauf einer Montierung.
(hoffe die anderen hier im Tweed stimmen mir zu oder bitte korrigieren!!)

bei verschiedene Anbieter die EQ Montierung vergleichen bei ASTROSHOP.DE / oder direkt bei den Markenhändler.

1: Der Preis entscheidet jeder (Er/Sie) für sich selber. (egal welche Marke oder Typ der Montierung)

2: die Tragkraft der Montierung sollte nicht überschritten werden.
( bei der M-Uno sind die Daten: max. im: Visuelle * V / Fotografisch #F = *V 25 / #F 20 kg )

3: das Transport Gewicht ( ist nicht für jeder Wichtig, für mich war das auch ein Punkt der berücksichtigt werden musste, Fahr nur ÖV)

so hab ich meine Beste Montierung gefunden. war nicht einfach, dafür gibt es zum Glück noch Fachhändler mit Ladenfläche / Online Shops.

Grüsst und bleibt Gesund wünscht euch
*entfernt*
 
Ja sicher funktioniert das aber eben nur Visuell, Fotografisch sollte man 1 Klasse darunter ansetzen also eher ein C8.
Again what learned :LOL:

Ja genau das war gemeint, beliebt sind z.b. die Canon 50mm F/1,8 oder 50mm F/1,4
Hi Danny,
Ich habe ein Canon 50mm f1.4
Das Objektiv ist sehr lichtstark. Was ist die maximale Belichtungszeit mit Nachführung? Die 300-Regel ist durch die Nachführung ja außer Kraft gesetzt.

Wenn ich diesen Canon-Asi-Adapter mit einer passenden Schelle (sagt man das so?) zum Befestigen kaufe, dann könnte ich mit der Astrokamera und meinem Canon Objektiv erstmal üben.
Ich bräuchte dann erstmal keine neue Montierung. Und spar das Geld für eine stabilere Montierung, die mein 72er und mein zukünftiges, größeres/fancieres Teleskop ohne Probleme tragen kann.

Funktioniert diese Idee?

Grüße
Jasmin
 
Hallo Jasmin

Hier findest du viele Astrofotos, die mit deinem Objektiv gemacht wurden, und auch Angaben über die Belichtungszeiten usw. :


VG Walter
 
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