Frage zum Fokussieren beim Bresser MC 152/1900

Anette_Aslan

Aktives Mitglied
Liebe Astro-Begeisterte,
habe mir nun endlich ein Planetenteleskop zugelegt und bin nach umfangreicher Recherche auf den Bresser MC 152 gekommen, der ein Öffnungsverhältnis von F=12,5 hat.
Sein First Light hatte die kompakte Tonne heute leider nur am Tage, an irgendwelchen Baumwipfeln und Blitzableitern in mehr als 20m Entfernung. Meine Eq-5 Goto Syn Skan trägt ihn sehr gut.
Mein Problem ist das Fokussieren. Dazu habe so gut wie keine Informationen im Netz gefunden und auf den Seiten von Bresser finde ich da leider nur eine Schnellstartbedienung, die lag aber eh schon bei.
Mit dem beigefügten 26mm Plössel mit 1,25 Steckdurchmesser bekomme ich nichts rein, wenn ich dieses wie auf den Darstellungen dieses Gerätes installiere, da zeigt sich nur alles verschwommen, egal wie wie ich nun den OAZ hin und her bewege.
Benutze ich die 2 beigefügten Verlängerungshülsen und mein 2" Umlenkprisma als auch meine 2" Okulare, dem 42 und 32 oder dem 26 Panoptikum klappt die Scharfstellung, allerdings muss ich noch eine Verlängerung an das Umlenkprima befestigen. Also mit drei Verlängerungshülsen bekomme ich eine Scharfstellung.
An Himmelsobjekten kann ich leider noch nichts testen, da hier die Wetterlage dies unmöglich macht. Dies wäre mal so vorweg meine Frage:

- muss man die Verlängerungshülsen grundsätzlich immer benutzen? Was soll dann das beigefügte 26er Okular, wenn man damit absolut nicht rein bekommt, bei normaler Bestückung ohne Verlängerungshülsen, selbst mit, klappt da nichts.
- Oder sind die Objekte einfach zu nah? So ca. 100 - 150m Abstand zu den Bäumen und Schornsteinen, bin ziemlich eingeengt in Horizontnähe.
- Wenn man ein Guiderscope anbringen möchte, braucht man ja einen anderen Adapter, denn auf dem für den dürftigen Plastiksucher passt ja absolut keine andere Norm drauf. Der, den ich in Metall habe, hat auch andere Bohrungen, so kann ich den nicht anbringen, hat da wer Erfahrung?
- Da ich bei der langen Brennweite wohl keine Langzeitbelichtung brauche und 10min ausreichen, ist der primitive Sucher mit dem man ja nur Planeten aufsuchen soll schon okay und wohl auch so gedacht. Irgendwo muss ja bei dem Preis-Leistungs-Angebot gespart werden, wie denkt ein anderer MC152 Besitzer darüber?

Diese Fragen mal vorab, bin wegen der vielen Verlängerungshülsen verwirrt, wenn da noch ne Kamera dran soll, wird das ja abenteuerlich.

Gruss von Anette
 
Also mit meinem Skymax 102 zB gelingt die Scharfstellung erst so ab 50m Entfernung. Je kürzer die Objektentfernung, umso weiter draußen liegt der Fokus. Das wird umso krasser, je kürzer die Entfernung im Verhältnis zur Brennweite wird. Bei viel Brennweite musst du also sehr weit raus. Irgendwann ist jeder Fokussierer mal am Ende, auch eine Innenfokussierung.
Dass du bei 20m Entfernung drei Verlängerungshülsen brauchst, wundert mich entsprechend gar nicht.
Um übrigen handelt man sich bei derart kleinen Objektdistanzen auch ordentlich SA ein, also zum Testen lieber einige 100m.

LG
Olli
 
Hallo zusammen,

eher im Km-Bereich ;).

Bei Hauptspiegelfokussierung, so ist es zumindest bei meinem C8, musst Du auch schon ordentliche "kurbeln".
Wenn ich da meine Asi224MC vorher dran hatte und dann wieder ein Okular und ich nicht dran denke das vorher die Kamera dran war, muss ich ordentlich drehen bis was scharf wird.
Dafür ist die Fokussierung aber sehr feinfühlig.
 
bleib beim C8 am besten grob in der Nähe des Designfokus (5,25" ab äußeres Ende vom SC Gewinde)
Sonst schiebst du den Gaußfehler durch die Gegend, änderst ordentlich die Systembrennweite und handelst dir generell durch SA einen schlechteren peak Strehl ein.
Kleine Abweichungen sind egal, aber 10cm haben schon einen spürbaren Effekt.

LG
Olli
 
Danke Olli,
so ein bissel hatte ich das schon geahnt, nun weis ich es bestimmt. Nun bin ich auf die Planeten gespannt. Doch trotzdem bleibt die Frage, wozu es da gleich zwei Verlängerungshülsen gibt.
 
Habe gerade eine Beschreibung der beiden Verlängerungsstücke (2 x 37,5mm) für den besagten MC gefunden. Man braucht bei fast allen Okularen die Verlängerungsstücke und manchmal sogar alle zwei, wie in meinem Fall, wenn ich das mitgelieferte 26 Plössel (1,25) benutzen möchte.

Die Abbildung des Teleskopes zeigt das aber nirgends im Netz. Schon witzig.
LG von Anette
 
in dem falle ists wohl dazu da um genug backfokus für allerlei anderes zeug zu haben wie Filterrad oder Reducer oder Bino, ähnlich wie mans von Newtons kennt wo man visuell auch nur mit Verlängerungshülse in den Fokus kommt.
Das machts bei sehr nahen Objekten wie den Baum in 50m natürlich alles andere als besser.
Das man aber auch mit Zenithprisma noch eine Verlängerung braucht ist schon seltener, aber die GSO/Omegon/TS Cassegrains haben das auch so, da kommt die Verlängerung allerdings zwischen Tubus und OAZ, was das ganze stabiler macht.

LG
Olli
 
Hallo Anette, hallo Freunde

Hier sind ja mal wieder ein Paar Spekulationen ins Kraut geschossen.
Zu erst einmal, das Gerät um welches hier geht hat keine Spiegelfokussierung sondern einen herkömmlichen Okularauszug welcher leider mit ca. 30-50mm viel zu wenig Stellweg hat. Der Spiegel steht also fest und eine Veränderung der Abbildungsleistung durch eine extreme Spiegelposition entfällt hier.
Des weiteren wurde es ja schon erwähnt. Die Bildebene liegt für den Nahbereich also unter ca. 300 Meter deutlich weiter nach hinten heraus als die Bildebene für Unendlich. Und das können bei F 12,5 schnell mal 35-40mm Differenz im Fokus ausmachen.
Da der Stellweg vom Okularauszug zu gering ist muß hier mit Verlängerungshülsen gearbeitet werden. Von diesem umständlichen "Hantier" steht natürlich nichts in den bunten Verkaufsprospekten wenn auch dort sonst reichlich meist unwichtige Eigenschaften auch teils übertrieben aufgelistet werden.

In 2017 konnte ich an mehreren Abenden speziell mit solch einem Gerät ausgiebig Erfahrungen sammeln.
Was als erstes auffiel das man beim Wechsel zwischen 2"- und 1 1/4"-Okularen in Verbindung mit einem 2" Zenitspiegel jedes mal eine Verlängerungshülse herausnehmen oder hinzufügen mußte da der Stellweg vom Okularauszug so ungünstig lag und die Differenz nicht überbrückt werden konnte und das nervt gewaltig.
Daher eine erste Empfehlung an Anette besorge Dir zu den 2 mitgelieferten 37mm Verlängerungen noch eine mit 25mm. Dann kannst Du den Stellbereich vom Okularauszug günstiger / variabeler positionieren und kommst eventuell beim Wechsel von 2" auf 1 1/4" auch ohne den Wechsel von Verlängerungshülsen hin.

Ich hoffe, Du hast ein gutes Gerät erwischt welches an Jupiter 220-240 fach und an Saturn 240-260 fach bei guten Bedingungen zu lässt.
Ich habe bei dem Gerät in 2017 leider andere Erfahrungen machen müssen. Da war schon mit einem 13er LVW bei 150 fach das Ende der Fahnenstange erreicht. Mehr ging mit dem Teil selbst bei bestem Willen einfach nicht. Nachlesen kannst Du das hier im Beitrag 35 lezter Absatz.
Also, geht die genannte Vergrößerung dann ist mit Abbildungsleistung Deines Geräts alles in Ordnung. Wenn nicht würde ich beim Händler nochmals vorstellig werden.
Ich wünsche noch viel Freude am neuen Gerät!

Gruß Peter
 
Hallo Olli und Peter,
lieben Dank für die schnellen und sehr informativen Antworten. Glücklicherweise habe ich ja schon ein 25mm Verlängerungsstück gehabt und dieses auch noch anstecken müssen, sonst hätte ich gar nichts in den Fokus bekommen. Aber mit dem ganzen Hülsengeraffel hinten dran klappt das nun im Nahbereich vorab. Auf der Schnellanleitung von Bresser ist da so eine Abbildung für die Scharfstellung mit dem 26 Plössel dargestellt, der Baum sollte da sogar nur 25m haben als Mindestabstand haben und von Verlängerungsstücken keine Spur, das sieht so schön easy aus und funktioniert aber mal absolut überhaupt nicht.
Naja, ich warte noch auf besseres Wetter.
Bequem ist die kleine Tonne ja schon, im Vergleich zu meinem alten 152/1200 Refraktor, bei welchem all die Jahre doch immer der Wunsch offen blieb, die Planeten auf einer parallaktischen Montierung bequem verfolgen zu können und diese mehr als nur eher matt zu erkennen. Ich bin sehr gespannt. Aber ein "grab and go" Teleskop ist das somit nicht, mit all dem nötigen Verlängerungen.
LG von Anette
 
Hier sind ja mal wieder ein Paar Spekulationen ins Kraut geschossen.
Was genau meinst du?

Zu erst einmal, das Gerät um welches hier geht hat keine Spiegelfokussierung sondern einen herkömmlichen Okularauszug
Wenn du diesbezüglich diesen Satz meinst:
Irgendwann ist jeder Fokussierer mal am Ende, auch eine Innenfokussierung.
Das bezog sich auf meinen eigenen Skymax 102 den ich direkt darüber erwähnte, weils eben auch ein Mak ist.

Sorry falls das für Verwirrung gesorgt hat, war nicht meine Absicht.

LG
Olli
 
Da war schon mit einem 13er LVW bei 150 fach das Ende der Fahnenstange erreicht. Mehr ging mit dem Teil selbst bei bestem Willen einfach nicht. Nachlesen kannst Du das hier im Beitrag 35 lezter Absatz.
Also, geht die genannte Vergrößerung dann ist mit Abbildungsleistung Deines Geräts alles in Ordnung. Wenn nicht würde ich beim Händler nochmals vorstellig werden.



Liebe Anette,
der Peter hat es gut beschrieben! Auch ich hatte mir mal so ein edles Teil wie du bestellt, danach ein 8 Zoll RC OTA. Beide mußte ich dem Händler zurückgeben. Das Wort Gurken triffts genau.
Ich würde dir ebenfalls zu dem im Beitrag 35 angezeigten alternativ Teleskop raten. Keine Hülsen, 2Zoll okularauszug, Spiegelfokussierung, ordentliche Sucherfernrohr Befestigung, höhere Vergrößerung möglich...

P.S. nun benutze ich ein Maksutov Teleskop der Marke Bosma, bin überglücklich damit und führe jedesmal Indianische Freudentänze auf, weil es so einfach ist damit auf meinem Balkon :giggle: ;) :jungehier:...du ju now wat ei mien?
VG Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frank, das klingt fantastisch gut, ist aber leider zu spät für mich. Hatte heute bei der Sonnenbeobachtung vergessen den Plastiksucher abzudecken und da ist das Fadenkreuz verschmort ... ätz...Ärger .....dummdidumm .... aber ich konnte auch ohne Verlängerungsstücke mit dem 42mm direkt an den OAZ bei der Sonne, dass lies sich scharf stellen. Dass der 2" aufnimmt ist schon klasse, das ergibt ja ein doch angenehmes Gesichtsfeld für diesen Mak. Dann zogen leider dichte Wolken auf und die Woche wird das Wetter sehr instabil. Sicherlich habe ich noch nicht den richtigen Schärfepunkt erwischt bei der heutigen Sonnenaufnahme, alles blendet und spiegelt an den Okularen und Kamerascreen bei Tage, schrecklich, mit Tuch drüber wie in der Sauna, noch schrecklicher...also optimal ist das noch nicht, aber ich werde für weitere Sonnenbeobachtungen wohl bei meinem 8" Newton bleiben, denn die Sonne füllt mir hier beim Mak ja mehr als das Gesichtsfeld aus.
Tja ich muss mich mit dem Ding noch anfreunden und vieles ausprobieren, vor allem irgendwann den Sucher optimieren.
Übrigens habe mich mit dem 13mm Weitwinkel von Baader an allen meinen Teleskopen meist den besten Schärfepunkt erreicht, das wird dann wohl beim Mak genau so rauskommen, ich ahne es schon.
Nochmals vielen Dank für die guten Infos und Ratschläge, damit bin ich im Bilde und habe Vergleiche. Ich bleib dran am Ball. Bis bald und Grüsse von Anette
 

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... so ein Mac in 6" von Bosma kostete 2008 um die 500 und noch was Euro und heute über 1100 Euro ...um die Hälfte teurer. Den hätte ich mir jetzt eh nicht leisten können und wenn man man etwas älter ist, hat man nicht so das Gemüt auf irgendwas noch zu warten oder zu sparen, wenn man dann endlich soweit ist, sitzt man vielleicht im Rollstuhl .... schade, hätte ich damals um 2008 doch schon Interesse an einem Mak gehabt....aber da hatte man noch keinen Vergleich zu einem Bresser, die kamen doch später .... schade, schade...dieser Bosma klingt natürlich toll ... mal schauen, ob ich mit meinem 8mm vielleicht doch noch Gas geben kann am Mak. Das 8mm hat mich noch nie enttäuscht. Wieso werden die Dinger einfach teurer? Und sogar um die Hälfte nach oben?
LG von Anette
 
Hallo Anette,

wichtig bei allen Maks ist, dass die Kollimation stimmt. Überprüfe mal am Stern, ob der Fangspiegelschatten schön zentrisch
ist bei einem defokussierten Stern. Wenn nicht, dann müsste das korrigiert werden. Das geht bei den Maks auf zweierlie Weise:
1. mit Hilfe des Fangspiegels und den 3 Justierschrauben oder
2. mit Hilfe des Hauptspiegel mit den 3 Justierschraubenpaaren an der hinteren Abdeckplatte.
Bei Deinem könnte es auch noch sein, dass man den Okularauszug zur optischen Achse fein ausrichten muss.

Wenn das alles nicht stimmt, bekommst Du kein scharfes Bild bei höheren Vergrößerungen.

Viele Grüße Michael
 
Hallo Anette,
bei Sonnenbeobachtung stelle ich immer einen Sonnenschirm so auf, daß möglichst viel von mir im Schatten ist.
die Sonne füllt mir hier beim Mak ja mehr als das Gesichtsfeld aus
1900 : 42 = 45 . Die Faustregel sagt, bis ca. 80 - facher Vergrößerung sind Sonne und Mond GANZ zu sehen. Bei mir ist das so. Bei 45x sollte das auf alle Fälle so sein. Da muß bei Dir etwas heftig vignettieren.:(

Gruß Uwe
 
Hi Uwe, was verstehe ich darunter? Wie erklärt sich das?
Mangels geeignetem Wetter komme ich aktuell zu keinen Tests mehr, der Herbst brüllt sich hier Morgen auch ein im Osten Österreichs. Muss das alles dann mal, bei richtig guter Gelegenheit ausprobieren, danke auf jeden Fall für diese Information, man lern nie aus.
Auch Danke für den Tipp mit dem Sonnenschirm .... daran hätte ich ja auch denken können ...ts..ts...auch Dir Michael ebenfalls für die wichtigen Informationen. Mit dem Mak werde ich noch so richtig zur Optikexpertin, habe mich bisher mit meinen anderen Optiken darum nicht kümmern müssen.
LG von Anette
 
Hallo Anette,

Du hast ein 2" ZS ( Du schreibst Prisma. Hast du wirklich ein Prisma und wenn ja, welches ? ) und ein 42mm Okular in 2" Ausführung. Nehmen wir an, Dein Okular hat "nur" 60° Gesichtsfeld dann ziehen wir 10% ab. Ziehen wir nochmals für den ZS oder Prisma ( vielleicht haben die innen nur T2 statt 48mm ) etwas ab dann sollte immer noch bis ca. 60 facher Vergrößerung die Sonne ganz zu sehen sein.

Bleibt nur noch das Blendrohr als vignettierendes Teil. Ich hatte mal ein C5 und wollte maximales Bildfeld haben. Nach dem Tausch des 1,25" 40mm Okulars und des 1,25" ZS gegen die 2" Varianten hatte ich zwar ein größeres Gesichtsfeld, aber nicht so viel mehr wie der Unterschiede von 28mm Feldblende auf 48mm hätte ergeben müssen. Das Blendrohr war der Schuldige.

Da kann man nichts machen.

Gruß Uwe
 
Hallo Freunde

Die Bildgröße der Sonne / Mond entspricht in etwa ganz grob gerechnet 1% der Brennweite.
Also 5000mm Brennweite 50mm Bildgröße oder 1900mm Brennweite 19mm Bildgröße.
Die Sonne sollte also komplett ins Bildfeld passen selbst bei 1 1/4" ( 27mm Feldblende )
Bei 1900 mm Brennweite passt die Sonne perfekt aufs Vollformat 24 X 36 mm.

Gruß Peter
 
Hallo Markus,

das hängt von der Bauart ab:

Bei denen mit auf den Meniscus aufgedampften Fangspiegeln geht es nur mit dem HS.
Bei denen mit einem separaten Fangspiegel, dessen Fassung wie bei den SCs im Meniscus montiert ist,
geht es entweder nur mit dem FS, oder mit beiden Spiegeln.
Beim Meade 7´´ f15 Mak wird sogar der gesamte Meniscus mit dem aufgedampften FS justiert.
Da muss man halt gucken, welche Bauart bei dem eigenen Gerät vorliegt.
Den HS zu justieren, kann eine ganz schöne Geduldsprobe sein. Bei meinem Intes Micro Alter M715
mache ich das immer mit der Abrollmethode und einem Laser.
Bei meinem Meade ETX 125 mache ich es mit dem HS und künstlichem Stern (Zentrierung bis der Poisonpunkt in der Mitte
des Beugungsbildes beim defokussierten Stern steht; dann nochmal mit dem fokussierten Stern und dem ersten Beugungsring.

Gruß Michel
 
Bei diesem Mak kann man den Fangspiegel justieren?
Bei meinem 127er Skymax ist der fest am Frontglas montiert.
Da lässt sich nur der Hauptspiegel justieren.

Ist die Fangspiegel Justage nicht nur bei SC's ?

Gruß Markus
Moin,

wenn es ein RuMak ist, ist der Fangspiegel ein eigenes Bauteil, meistens v. vorn mit einer Kappe abgedeckt unter der sich Justierschrauben verbergen können. Inwieweit das bei Anettes's Mak der Fall ist, weiß ich nicht.

Beim klassischen Mak ist der Sekundärspiegel Teil des Frontmeniskus und somit fest (in Gestalt einer Rückseitenverspiegelung).

CS
Jörg
 
Hallo Freunde

Beim 152er Bresser ist der Spiegel auf dem Meniskus aufgedampft. Da wird nur der Hauptspiegel justiert. In der Regel werden die Dinger recht ordentlich justiert ausgeliefert. Wenn da mal einer dabei ist der nicht macht was er soll dann liegt das hier meistens weniger an der Justierung sondern da passt die Spiegelform / Meniskusform einfach nicht richtig. Da kann man dann justieren wie man will, man kommt damit einfach nicht mehr auf einen grünen Zweig.
Aber die Justierung kann man, an einem leicht defokussierten Stern, ja mal leicht überprüfen.

Gruß Peter
 
Gut,

aber das ist ja dann auch ein klarer Rückgabegrund resp. Tauschgrund. 2 feste Spiegel sollte man im Werk ordentlich einstellen können, aber deformiert ist deformiert - da hilft nur ein Austausch.

CS
Jörg
 
Hallo Leute

Bitte achtet auf den Satz "wenn da mal einer dabei ist....". Nicht alle dieser Geräte sind schlecht. Aber hin und wieder findet sich in jedem Nest mal ein faules Ei.
Also erst mal abwarten was Sache ist sonst machen wir hier viel Lärm um nichts.

CS
Peter
 
Hallo Anette,
es wurde jetzt schon ganz schön weit abgeschweift. Zurück zu deiner Frage: Der Fokuspunkt liegt für eine Kamera hinter dem Auszug. Okulare müssen deutlich weiter raus, denn sie betrachten ja den Fokuspunkt. Deshalb brauchst du die Verlängerungshülsen und/oder Zenitspiegel. Anders gebaut, würdest du beim Fotografieren nicht in den Fokus kommen. Es ist also alles ok mit deinem Gerät. Natürlich ist es ärgerlich, dass die Beschreibung darauf nicht eingeht.
Viel Erfolg und CS Harald
 
Danke Harald, so hatte ich die Kamera auch installiert, direkt hinter dem Auszug, ohne Verlängerungshülsen und Zenitspiegel (doch ein Spiegel, kein Prisma, wie oben beschrieben, sorry, war nur ein altgewohnter Ausdruck von mir). Ich rätsele die ganze Zeit hin und her - was ich da noch falsch gemacht haben könnte, denn auch mit Verlängerungshülsen und Zenitspiegel komme ich ja nicht in den gewünschten Fokus, aber gleich direkt wie von Dir empfohlen klappt es ja mit dem Scharfstellen und nun - ja die Sonne haut über die Grenzen des Gesichtsfeldes hinweg, dafür aber bekomme ich die Flecken wieder etwas grösser rein. Aber das war an der Sonne sowieso nur ein verzweifelter erster Test wegen des Wetters, für solche Zwecke wird letztendlich nur der 8" Newton herhalten müssen und dort bekomme ich alles nach Wunsch gut hin mit der Sonne.
Bin auch mal gespannt, ob sich mein 7-21mm Zoom dort machen wird.
LG von Anette
 
Hallo Annette.

Falls noch nicht geschehen, würde ich mich auch um eine Isolierung (Mäntelchen) und eine Taukappe kümmern, damit dir die Frontlinse nicht beschlägt.

Wäre ärgerlich wenn du den Fokus hinbekommst und dir dann die Linse zutaut.

Zumindest die Taukappe würde ich verwenden.

Gruß Markus
 
Moin,

da kann ich mich nur anschließen - Taukappe ist wichtig, und so lang as possible, min. 2 x Durchmesser Überstand. Das erledigt mindestens so viele Probleme wie eine Heizung. Und schützt vor Streulicht aus Nachbarschaft und Straßenlaternen.

CS
Jörg
 
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