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vllt das kleinere model? sprengt dann nicht das ganze so hart wie das oben genannte...vllt will ich auch als novice zu viel für mein geld....

über einen dobson habe ich mir auch schon gedanken gemacht...und bin zu dem schluss gekommen: wenn dobson dann selbstbau und in anderen dimensionen....ich möchte parallaktisch....zumindest für den anfang...das ist doch aber ein gures angebot, oder?

mfg mac....
 
... und auch in meinem 500. Beitrag verweise ich auf meine Signatur :)

Mac, kauf einfach was Du willst.

Gruß
Adson
 
Hi MAC (hat das was mit dem Computer zu tun? ;-)),

alternative (die dazwischen liegt), der GSO 150/750 auf der ADM. Warum? Weil da ein 2" Crayford Auszug dabei ist, an dem Du - im Gegensatz zu dem 1,5" Standard Auszug des Celestron wesentlich mehr Freude haben wirst und, dazu auch noch 2" Okus nutzen kannst.

6" bei 750 mm sind schon für Deepsky grnicht so schlecht, damit kannst Du erstmal ne Menge schauen, bevor Du ein größeres Gerät brauchst.

Das gesparte Geld (zum 200/1000 Celestron) kannst Du in einen Justierlaser und ein schickes Oku investieren.

Gruesslies

Carsten
 
Hallo Mac,

Baader hat mal in seiner Werbung vor Jahren J. Ruskin zitiert, einen englischen Sozialreformer des 19. Jh.

In Etwa folgendes (einfach formuliert):
Wer wenig Geld ausgibt, kann nicht erwarten, dafür die Qualität zu bekommen, die er erwünscht. Also wird er die Ware umtauschen und dabei Geld verlieren. Er hätte ebenso aber gleich mehr Geld investieren können um dann eine Ware zu bekommen, die die gewünschte Qualität hat.

Mehr muß man wohl nicht dazu sagen.
Ein irgendwelches Gerät auf einer irgendwelchen Wackeldackelmontierung wird keine noch so nach unten geschraubten Erwartungen erfüllen können. Für den Preis einer 200€-Montierung würde ich mir eine Jahreskarte für das Planetarium kaufen, da hat man mehr davon....

CS
Winfried
 
Hi!

Der Celestron ist zumindest ein echter Newton, was ihn schon mal deutlich nutzbarer macht - will sagen, die Optik tut. Wie schon geschrieben, ist f/5 allerdings recht anspruchsvoll, wenn Du randscharfe Okulare willst.

Die Montierung kenne ich nicht, das Stahlstativ macht aber schon mal einen soliden Eindruck - ich kenne leider kein Alu-Stativ, das was taugt. Laut Beschreibung trägt sie Newtons bis 10", sollte also gehen. Auf der Hersteller-Seite finde ich das Gerät leider auf Anhieb nicht, nur die etwas kleineren Omni-Geräte. Konkret zu den Geräten kann ich aber nichts sagen, da ich da noch keins in der Hand hatte. Die meisten Celestron-Geräte, mit denen ich arbeite, sind bald 25 Jahre alte Geräte der örtlichen Sternwarte und stehen auf parallaktischen Vixen-Montierungen, bei denen die Elektronik seit langem entweder hinüber ist oder durch Eigenbauten ersetzt wurde (die Mechanik der alten Japan-Teile ist immer noch gut) - Ausnahme ist mein kleiner Refraktor, aber auch der steht nicht auf ner Celestron-Montierung, sondern entweder auf einer Vixen Porta oder auf einem Videoneiger. Nur damit Du einen kleinen Einblick in meinen Hintergrund kriegst.

Eine Nummer kleiner zu kaufen ist aber bestimmt kein Fehler, da dann noch Geld für Okulare bleibt - und nur eine Vergrößerung ist auch für den Einstieg ziemlich mager.

Zitat von maraciek:
vllt das kleinere model? sprengt dann nicht das ganze so hart wie das oben genannte...vllt will ich auch als novice zu viel für mein geld....

Du willst eine parallaktische Montierung, möglichst noch mit Nachführung, und dummerweise auch noch Teleskop und Stativ dazu :) Das ist schon mal eine ziemliche Herausforderung.

Ich muß jetzt mal ganz dumm fragen: Warum unbedingt parallaktisch?
Sosehr ich deutsche Montis auch mag, Sinn machen die eigentlich nur, wenn Du mit größeren Gruppen beobachtest, fotografierst oder das Teleskop "nach Teleskop aussehen" soll - dann aber bitte in Verbundung mit einem weißen, langbrennweitigen Fraunhofer-Refraktor :) . Ansonsten ist eine Alt-Az-Montierung (Giro, Porta oder Dobson) praktischer.

Andere Frage: Warst Du schon mal auf der Mainzer Sternwarte, entweder auf dem Turm in der Innenstadt (Naturkundemuseum) oder bei der Außenstelle in Klein-Winterheim? Die Innenstadt-VHS-Sternwarte hat zwar nur recht kleine Geräte (8- und 15-cm-Linse), die Paul-Baumann-Sternwarte dürfte aber mehr zu bieten haben. Für den Erfahrungsaustausch ist ein persönliches Gespräch nie schlecht, und ein paar Leute kennen zu lernen, schadet auch nicht.

Gruß,
Alex
 
Hallo Mac,

wann immer man einen Einsteiger vor sich hat, der mühsam seine Kröten zusammenkratzt, kommt man an den Punkt, demjenigen zu empfehlen, nicht alles für das Teleskop auf den Kopf zu hauen, weil noch Geld für brauchbares Zubehör übrig sein muss.
Und dann kommt mit einem Prozentsatz von über 90% Volley irgendeine verkorkste Abspecklösung zurück, die einfach nur neue Probleme in die ganze Geschichte einbringt, aber nicht zu einer soliden Lösung führt.
Was wäre denn das kleinere Modell? Doch der 150/750. Der ist aber auf EQ-3 nicht besonders gut montiert, die ADM sollte es schon sein. Dann bleiben 100 Euro für Okulare übrig, und das ist für eine f/5-Optik keine besonders schöne Perspektive, denn die verlangt an Okularen eigentlich was besseres.

Jetzt denke ich an Adsons Signatur und schlage vor:
Choose your kind of torture. Du entscheidest, wo Du Abstriche machen musst:
1. Montierung (=Dobson)
2. Teleskopgröße
3. Okulare
2 und 3 kann man zusammenfassen, weil das Bild immer durch Teleskop und Okular durch muss, ehe man visuell was damit anfangen kann.

Zugegeben, das Gerät, was zu Deiner Anfrage die wirkliche Lösung wäre, wird nicht gebaut. Es wäre ein 150/900 Newton im selben Montierungs- und Qualitätsbereich, wie er hier zur Debatte steht.
Wird nicht gemacht, und viele der hier beratenden Sternfreunde meinen, dass dieses Gerät zu viele andere Produkte "plattmachen" würde. Zu einem gewissen Teil wird eben davon gelebt, dass es heißt: Kaufe billig, laufe zweimal (oder auch dreimal, viermal...)

Clear Skies
Sven
 
guten abend...

erstmal etwas offtopic aber vllt interessant:

"_________________________
Die Menschen, wenn sie dich um Rat fragen, sind gewöhnlich schon entschlossen zu tun, was ihnen gefällt.
(Adolph Freiherr von Knigge)"


es weiss vllt nicht jeder, aber der herr knigge war ein aufklärender visionär gewesen...heut würde man vllt philosofischer soziologe sagen...mit seinen werken veröffentlichte er seine kritik und überlegungen zu der damaligen gesellschaft( ist heute ja schon ganz anders)...die benimmregeln sind eigentlich eine reine erfindung seines verlags, der nach knigges tot, das werk um die benimmregeln ergänzte...

zu topic:

ich bin ein einsteiger und kann nicht gleich 2000 €uro in ein hobby investieren....das leben ist heute schon teuer genug...so viel geld habe ich halt dafür, jetzt...ich möchte spiegel...dobson ist nicht mein ding....wenn dobson, dann selbstbau...nur spiegel und okkulare kaufen.....den rest würde ich hinkriegen( wenn mir jemand bei den feinheiten der berechnungen helfen würde, am besten jemand mir erfahrung).....

aber:


will ich so viel zeit für ein hobby opfern, das ich ja nicht wirklich erfahren habe...habe ja nur den mond, ein wenig venus und hale bopp beobachtet...also nicht wirklich viel...vllt muss ich erstmal ausprobieren, ob dies für mich ein hobby ist, dass ich aktiv betreiben möchte, oder eins, das ich nur gelegentlich ausübe....

(absatz erzwing)

ich möchte für mein geld ein gerät, das mir den einstieg in das hobby zeigt...es muss nicht perfekt sein...es muss nicht eine montierung sein, bei der ich noch leistungsreserven habe...es muss einfach ein spiegel sein und parallaktisch...ich will damit nicht super beobachtungen machen sondern in das hobby reinschnuppern...für das geld kann ich ja nicht wirklich viel erwarten....ich will auch nicht viel geld ausgeben, um dann festzustellen, dass ich nur 10 mal im jahr durch das teil gucke...dann bin ich froh eher nicht zu viel geld dafür ausgegeben haben...träume sind manchmal grösser als die möglichkeiten, die man hat(ist das nicht die eigenschaft von träumen?)...

zu den sternwarten: die in klein winternheim ist die, die ich oben erwähne(zu den terminen war niemand da...vllt falsche uhrzeit..vllt durch, durchgehende himmelsbedeckung, aufgrund von atmospherischen anomalien, in form von wasserdampfd(wolken)....

die andere sternwarte(naturhistorische museum), gehört nicht zum museum, sonder zu der schule(anne-frank-realschule), die ich 5 jahre besuchte...ich war in der astro-ag(öffters in der sternwarte) und sogar in der foto-ag, da die öffters da oben abgehalten wurde, weil es da gut dunkel war...dessen ausrüstung kenne ich gut.... vllt ist da jetzt was besseres, aber der ort ist, war und wird nie für beobachtung geeignet sein...alleine der lichtkegel der hilton-beleuchtung(ca.: 300m luftweg) macht sinnvolle beobachtung unmöglich...ich mache mir ja selbst gedanken über meinen standort..mainz-finthen, auf einem berg, 500m bis ende von mainz, wo nur noch felder kommen....da sehe ich nachts(etwa 1km vom nächsten licht entfernt, in den feldern) eine derartige umweltverschmutzung...man kann den rhein ganz deutlich ausmachen...nicht an dem wasser sondern aber an den ganzen lichtern die sich kilometerweit, den rhein entlang schlängeln....


jedoch sind an meinem standort bereits erste beobachtungen möglich..man sieht schon einiges, vor allem richtung norden, westen und süden....in der stadt( an der grossen bleiche, nahe sternwarte) ist das ausmachen des ursa major oder des orions bereits fast unmöglich....viel geht auch wegen der hohen gebäude in der nähe nicht....licht ist da echt sehr viel vorhanden...meiner meinung nach nicht der beste standort für eine sternwarte....frankfurter flughafen macht selbst bei mir jegliche beobachtungen richtung osten sehr schwierig...aber ich kann viel mehr sehen als in der stadt am rhein(stenwarte)....zudem macht das schlechte wetter hier in letzter zeit sowieso das beobachten schwer:


vor nicht allzu langer zeit ging ich um ca: 2:40 raus und beobachtete ein wenig mit blossem auge und meiner digicam...temperatur= -10°C...viel schlimmer der konstante wind aus westen, der es noch viel kühler fühlen lässt....da konnte ich etwas sehen und auch fotografieren....ein abend(eher eine nacht) in etwa 20 tagen in der man etwas länger was sehen konnte...der mond aber noch über die hälfte da....egal...so viel zu meinem erfahrungsbericht...


nach all dem hier weiss ich echt nicht was ich machen soll...ok das zweite angebot ist ja nicht das schlechteste, wie ich das verstehe....vllt nur den tubus(200/1000) kaufen...eine provisorische rockerbox dafür bauen...und als nächstes eine gute parallaktische montierung die ihn gut trägt kaufen(nächstes geld?)...das wären 338 €uronen und vllt etwas material für die rockerbox...ein occular würde da dann noch gehen..vllt nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste....


ist das eine gute idee, oder ist das wieder zuviel für das teleskop?

sorry zu so später stunde(am freitag)....

mfg mac(keine anspielung auf ein betriebssystem....mein vornahme ist maciek...die abkürzung ergibt sich von selbst :)...)
 
Hi,

die Rockerbox selbst bauen dürfte sich finanziell kaum lohnen. Ein 8" f/5 (200/1000) GSO kostet komplett 300,- €... Wenn irgendwann das Geld für eine Montierung da ist, dann ist auch das Geld für die dann nötigen Rohrschellen vorhanden... Das Problem "f/5" und die damit verbundenen Ansprüche an die Okulare bleibt natürlich trotzdem. Aber damit kann man sich durchaus arrangieren. Ist halt ein klassischer Fall von "what you get is what you pay for". Realistisch betrachtet ist jedes Öffnungsverhältnis für den Einsteiger mit begrenztem Budget in dieser Hinsicht kritisch, weil sich NIEMAND gleich von Anfang an die richtig guten Okulare kauft. Insofern sind die Einstiegsokulare sowieso nicht von Dauer. Egal ob f/5, f/6 oder f/10...

Für die 300,- € kann man übrigens durchaus viel erwarten. Natürlich bekommt man dafür keinen Top-Spiegel mit Traumwerten - dafür aber ein robustes Gerät mit erheblichem Potential das schon eine Menge zu zeigen in der Lage ist. Deep Sky und Mond/Planeten. Der limitierende Faktor bei solch einem Teleskop wird in den ersten Monaten mit Sicherheit eher der (angehende) Amateurastronom sein - nicht das Teleskop.

Zur optimalen Ausnutzung des Budgets würde ich Dir übrigens Folgendes empfehlen:

1. Triff Gleichgesinnte

2. Schau' Dich im Gebrauchtmarkt um. Damit kannst Du Dein Budget quasi um mindestens 1/3 aufstocken und dennoch quasi neuwertige Teile bekommen. Das braucht natürlich ein wenig Geduld.

3. Schau Dir die Teile bei Gebrauchtkauf möglichst mit einem erfahrenen Kollegen an. Beim Teleskopkauf am Besten nachts selbst abholen und probespechteln. Seriöse Verkäufer werden da nichts gegen haben und die meisten Macken erkennt man mit etwas Erfahrung sehr schnell.

BTW: Es wäre sehr hilfreich, wenn Du nicht nur Absätze benutzen würdest, sondern auch Deine Sätze mit jeweils einem einfachen Punkt beendest. An die kontinierlichen
Kleinbuchstaben kann ich mich ja zur Not noch gewöhnen...

Zur Sternwarte: Als die errichtet wurde, war es mit der Lichtverschmutzung sicherlich noch nicht sooo arg. Außerdem: Mond und Planeten gehen immer.

Ciao, Udo
 
Hallo Maciek,

auf die komplizierten und umfangreichen Ueberlegungen von
dir und den anderen moechte ich mit einer Gegenfrage
antworten: Was spricht gegen einen Klassiker
Newton 114/900? So bringst du Spiegel, Budget und
parallaktische Montierung unter einen Hut.

Auch eine einfache Fotografie mit geringen Brennweiten
ist moeglich. Sven hat das in einem Beitrag vor einigen
Monaten (ich weiss nicht genau wo), aber auch auf seiner
Homepage gut beschrieben. Zum Lernen gibt es doch
nichts besseres.

Wenn du sagst, du weisst alles, was es
ueber das "da oben" zu wissen gibt, dann bestreite ich das. Die Sache ist grundsaetzlich einfach.
Unsere gesamte Welt von Sternen, Planeten usw. hat
sich entweder entwickelt aus diffuser Materie
(Staub, Gas usw.) und hat sich verdichtet oder
umgekehrt hat sich unsere Umwelt aus dichter Materie
entwickelt. Die Entscheidung faellt durch systematische
Beobachtung und nicht am Schreibtisch.

Dies gilt fuer Profis und Amateurastronomen gleichermassen. Ich meine, dass deine Beduerfnisse
echt sind. Du liesst nicht nur, sondern du
beobachtest schon.

Last not least. Das Beobachten durch Fernglaeser wird
oft unterschaetzt. Im Nachbar-Forum Fernglaeser aber
auch in den visuellen Beobachtungsberichten gibt es
dazu einiges.

Vielleicht wird deine Entscheidungsfindung jetzt nicht
leichter, aber hoffentlich solide.

Ich wuensche allen einen klaren Himmel,
Joachim Riehn


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von maraciek:
es muss einfach ein spiegel sein und parallaktisch...ich will damit nicht super beobachtungen machen sondern in das hobby reinschnuppern...für das geld kann ich ja nicht wirklich viel erwarten...

Aua. Das ist ein beliebter Irrtum, nicht nur im Astro-Bereich: Wir kaufen was billiges, um mal zu sehen, ob's Spaß macht. Was wirklich billiges (und das heißt nicht: was günstiges) macht leider keinen Spaß - und wenn Du feststellst, dass es Dir so keinen Spaß macht, kannst Du es auch nur noch für einen Appel und ein Ei weiterverkaufen. Würdest Du dir einen 386er mit Modem und 14"-Monitor kaufen, um zu sehen, ob Internet was für dich ist?

Wenn's nur zum reinschnuppern ist, würde ich einen Second-Hand-Dobson oder auch was anderes gebrauchtes kaufen - dann ist der Wertverlust nicht so enorm, und im Idealfall kostet dich dein Ausflug in die Astronomie unter dem Strich nur wenig mehr als das Porto, wenn Du danach alles wieder verscheuerst.

Ansonsten zeigen dir Billig-Geräte eher den Ausstieg vom Hobby als den Einstieg ins Hobby. Wie Udo schon schrieb: Für 300 Euro geht schon einiges. Und falls später mal Geld da ist, kann man den Dobson auch auf eine parallaktische Monti schnallen.

Wenn Du mit der Einstellung ran gehst, für das Geld krieg ich nichts gescheites, dann kann ich auch gleich was richtig suboptimales kaufen, ist das Jahresabo für's Planetarium wirklich die bessere Option. Oder kauf irgendwas billiges bei Ebay - was, ist dann grad egal. Sorry für die harten Worte.

Was ich nicht ganz verstehe, ist die Einstellung, einerseits den Dobson abzulehnen und ihn andererseits selber bauen zu wollen. Eine durchaus übliche Methode ist übrigens, einen Dobson mit vernünftiger Optik zu kaufen und den dann langsam durchzuoptimieren. Dann muß auch nichts berechnet werden.

Gruß,
Alex

PS: Die VHS-Sternwarte Mainz auf dem alten Glockenturm kenn ich, war da letztes Jahr zur Mondfinsternis. Ich hab schon schlimmere Standorte gesehen, bei denen sogar Saturn schon als Deep-Sky läuft. Sonnensystem, Doppelsterne und Sternhaufen gehen eigentlich überall einigermaßen (sagen wir mal, bei Grenzgröße 2-3, damit muß ich mich oft genug rumschlagen), und ansonsten bleibt die Fahrt auf die Felder.
 
Hi Mac,

ich verstehe vollkommen wie du das meinst mit dem "Reinschnuppern" ins Hobby, da musst du aber nicht mal Geld für verpulvern. Ich (und sicher nicht nur ich) sitze in den Startlöchern dass sich "atmosphärischen Anomalien in Form von Wasserdampf" endlich verziehen, dann kommst du einfach mit und kannst von mir aus die ganze Nacht meine Geräte quälen ;) Am besten natürlich wenn sich noch ein paar mehr einfinden damit du mehr als nur den Unterschied zwischen 8" und 4,5" und eventuell noch 3" siehst...

Rechne damit die Sternkarte in die Hand gedrückt zu bekommen und dann alleine mit Dobson und parallaktischer Montierung etwas anzupeilen, dann hast du einfach den Vergleich für dich persönlich ganz ohne Theorie was dir liegt und was du gerne sehen möchtest. Die Idee mit dem 8" f/5 den du erstmal auf einer RB betreibst und im nächsten Schritt dann eine passende Montierung kaufst finde ich nicht die schlechteste.

Ich an deiner Stelle würde mir jetzt mal nicht allzuviele Gedanken mehr machen, denn das dürfte nun zu nicht sonderlich mehr Erkenntnis führen, die Grundlagen hast du ja intus :)

CS Benny
 
Hallo marc,

Bennys Angebot anzunehmen ist der beste Rat den man Dir geben kann.
Ansonsten lese ich im Kaffeesatz den Einstieg mit einem Dobson für Dich als sehr sinnvoll heraus. Ich würde sogar zum bewährten und günstgen 8" F/6 tendieren.
Dann folgt der Kauf einer Monti die das Teil "stemmen" kann , dann ein kleines Leitrohr.
Auf dieser Monti wird dann Fotografie zunächst nur mit Camera und leichtem Tele geübt, dass Fotografie durch das spätere Leitrohr (mit dem langen Newton als Leitrohr) und danach erst Fotografie über die lange Brennweite des Newton.

Der Vorteil einer solchen Vorgehensweise ist, dass Du von Begin an mit wenig Kosten ein ordentliches Seherlebnis hast und dann Stück für Stück die Ziele (falls das dann noch die Ziele sind) weiter verfolgen.

CS
*entfernt*
 
Hi Sven,

ich weiss es auch nicht genau und hatte auch nicht damit gerechnet, aber ich hab brav meinen Teller leergegessen :/
(wenn's danach ginge hätten wir hier 365 klare Nächte...)

BB..

CS Benny
 
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Hallo Benny,

hm... ich war gestern erstmal bei meinen Eltern, da gab es Spechtel-Voralarm via Handy. Blos war's da in der Wuppertaler Gegend noch bei 8/8. Gegen 21 Uhr war es besser, aber wolkenlos war es wohl nie. Gegen 0 Uhr bin ich unter 7/8 bis 8/8 heim gefahren. Ich hätte die Nacht natürlich eh nicht nutzen können, aber die letzte richtige Deepsky-Beobachtung habe ich vom 30.10. eingetragen.

Clear Skies
Sven
 
hi...


also ich bin echt überwältigt.... so viel kann man durch ein teleskop sehen? durch ein richiges teleskop.... vergesst die bilder, vergesst hubble(bilder), vergesst alles, wenn ihr noch nie durch ein richtiges teleskop geguckt habt....

einfach überwältigend....mir stockt immernoch der atem wenn ich daran denke was ich letzte nacht erleben durfte...und hier, einen herzlicher dank an benny, der mir das ermöglicht hat....


also etwa um 21.15 uhr sah ich, dass sich die letzten wolken bald verziehen werden.... auf dem weg zur freundin dachte ich schon darüber nach, dass ich benny dochmal meine handynummer geben sollte.... war ja schon eine gelegenheit....endlich angekommen sah ich, dass benny die gleiche idee hatte wie ich(PN).... also angerufen....handy aus.... man, ich saß wie auf kohlen.... und dann rief er an und wir haben uns verabredet...


als wir uns dann endlich trafen und der weg zum eigentlichen beobachtungsort hinter uns lag (waren schon ein paar km und das bei deutlich unter 0°C)offenbarte sich ein himmel, wie ich ihn nur ein paarmal in meinem leben gesehen habe(jedoch auch schon besser)....ich habe nicht gedacht, dass es im umkreis von 100km, so einen guten(für himmelsbeobachtngen) ort gibt.....


der benny erklärte alles sehr sachlich und genau, ohne jedoch langeweile aufkommen zu lassen...was ich an der reaktion meiner begleiterin(von astro nur so viel ahnung, wie ich sie in meinen erzählungen genervt habe, später mehr) sehen konnte, die gespannt zugehört hat und dann selber sehr interessiert und begeistert durch das teleskop geschaut hat....


das, was ich gesehen habe, hat mich die kälte und den wind vergessen lassen... ich war wie hypnotisiert von bennys erzählungen und alle paar sätze richtete er sein teleskop auf etwas neues und lies uns durchblicken....ich war von den socken.... so viel wie man sehen konnte...und die vorstellung, dass noch mehr geht, wenn man sich ein wenig damit (praktizierender weise) beschäftigt....


ca. beim 3. objekt merkte ich, dass der fokus für mich nicht der richtige war(weiss nicht, vllt war ich aufgrund von mangel an erfahrung zu weit weg vom okular)....nach kurzem hin und her drehen ging "ein lichtlein auf".....WOW!!! aufeinmal sieht man(ich) noch mehr....großartig.....


ich merkte recht schnell, dass "anschubsen" nicht die richtige beschreibung für die praktische benutzung eines dobson ist...so schlimm ist das nicht...eher im gegenteil(anschubsen ist echt nicht das richtige wort)....es ging sehr gut und ich freute mich über meine ersten richtigen erfahrungen.....

das hat mich schon sehr überzeugt, in einen dobson zu investieren...ist echt der bessere weg(für mich), trotz zu anfang sehr abgeneigter meinung....man muss das selber mal ausprobieren um sich ein urteil zu bilden....meine "damaligen" erfahrungen haben mit der letzten nacht nichts gemein....so weiss ich jetzt, dass ich mir bald eine dubson kaufe...am liebsten ein gerät dass bennys gleichkommt...


etwas am thema vorbei, aber ich hoffe lustig( für mich eher süß) war die reaktion meiner freundin, als wir im laufe des abends den saturn ins visier genommen haben( abgesehen davon , daß sie schon von dem anblick des himmels, unter diesen umständen, begeistert war).... ein lautes: " ohh gott...... WAS IST DAS???"... find ich echt süss und ich glaube das astrofieber hat sie auch ein wenig gepackt... wenn es auch nicht so stark wie bei mir war... ich bin jetzt immernoch von den socken, und hoffe, dass ich diese erfahrung bald wiederholen darf....hoffentlich auch bald mit meinem gerät....


der benny war echt spitze...bis zum schluss standen wir da und haben geredet...wäre nicht die späte uhrzeit und die tiefe temperatur( ganz abgesehen von meiner freundin, der es echt schon sehr kalt war, die sich aber nur ins auto gehockt hat und kein "meckerlaut" von sich gegeben hat), hätten der benny und ich echt grosse schwierigkeite( war schon schwer genug) uns zu trennen....ich bin ihm echt dankbar, dass er mir das ermöglicht hat.....

ich wollte wirklich nicht mehr weg dort, obwohl sich langsam ein hochnebel über den gesammten himmel ausbreitete....

dann ging es jedoch langsam heimwarts(ca. 3:30)....es war glatt, neblig, und verdammt dunkel.....

zuhause angekommen schauten wir uns alle objekte, die wir durchs teleskop beobachten hatten( benny sagte uns immer die genauen katalogbezeichnungen sowie die "volkamund"-namen. somit war das nicht schwer) auf astrofotos( auch hier im forum) an.....

bis ca. 6:40 sprachen wir noch über das erlebte und legten uns endlich schlafen....

ich habe natürlich von sternhaufen, planeten und galaxien geträumt.....

war wirklich eine interessante, aufschlussreiche und aufregende nacht für mich...vielen dank benny ( ich weiss zum 100tausenden mal)

mfg mac

ich wünsche euch allen so einen himmel, wie ich ihn gestern erleben konnte....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Mac,

das nenne ich Begeisterung. Wenn ich vorher gewußt hätte, dass der Himmel gestern noch so gut wird, wäre ich auch dort gewesen. Ich bin gegen 23:00 raus aber auch bei mir hinterm Haus war es am Samstag dann nach 24:00 super. All meine Nachbarn haben es gut mit mir gemeint und die Rollläden unten gelassen und so ich habe auch erst wieder eingepackt als ich meine Zehen nicht mehr spürte (brauche dringend besseres Schuhwerk). Das war dann so gegen 2:00 als ich vor dem zusammenpacken auch noch den ersten Blick auf Saturn für diesen Winter richten konnte. Man kann ja kaum noch durch die Ringe durchschauen. Ich heiße dich willkommen in der Astrogemeinde.

CS
Andreas
 
Hallo Mac,

das hast du wirklich schön beschrieben und deine Begeisterung ist offensichtlich :/ Mir hat's auch Spass gemacht ist wirklich gerne geschehen, und da hast du gleich etwas weiteres gelernt: Wenn man zusammen beobachtet kommt noch mehr Spass auf und Minusgrade und eiskalte Windböen sind nur noch halb so schlimm.

Es freut mich vor allem, dass dir der Abend bei deiner Entscheidung auf Grundlage von praktischen Erfahrungen (und theoretischen Überlegungen) so geholfen hat. Du bist damit ein sehr gutes Vorbild für alle die sich mit ähnlichen Fragen plagen und versuchen das "richtige" Teleskope zu finden, das kann man halt wirklich nur wenn man es ausprobiert :super:

Ich hoffe ja mal, dass es in nächster Zeit noch mal klappt damit du auch noch ein paar andere Geräte zum Vergleich anschauen kannst, leider ist der Himmel dort nicht immer so gut wie vorgestern aber das wird schon.

Hi Andreas,

sorry, ich hab dich doch tatsächlich vergessen sonst hätte ich dich auch noch angeschrieben, passiert mir das nächste Mal nicht mehr, versprochen. Hattest aber wohl trotzdem eine schöne Beobachtungsnacht, nur ein paar km Luftlinie von uns entfernt ;) - und natürlich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag :applaus:

Grüße und CS Benny

 
Ja, so etwas nennt man dann Begeisterung.
Ich glaube, wir haben einen "Neuen" in unserer Mitte!
Gratulation zum ersten richtigen Sehen, Mac!

Noch ein Tip zur Kleidung:
Habe mir einfach im Wall-Markt eine billige Thermo-Hose für 15 € gekauft, dazu bei aldi das Sonderangebot der Leder-Moon-Boots für 25 €. Dazu eine schöne Fellmütze mit Ohrenklappen (wichtig!) und mich kann die Kälte mal...

Es kommt auch sehr viel darauf an, was man bei dieser Winterkälte trägt. Je molliger und wärmer es Dir (und Deiner Freundin) ist, desto mehr siehst Du, da man sich nur noch auf das Beobachten konzentriert. Wenn man friert, dann denkt man mehr an die Kälte als an den Himmel.

So far, weiterhin schöne Winternächte wünscht
Winfried
 
Hallo Mac,
das ist ja eine tolle Erfolgsstory (auch für das Forum und Benny hier!), so muss es sein. Oft hat man ja wochenlang Pech mit dem Wetter, wenn man ein neues Teleskop hat.

Deine Aussage zu Hubble Photos vs. Live-Beobachten kann ich voll unterstützen! Das ist gar kein Vergleich. Wenn man durch's Teleskop schaut, sieht man den vollen Dynamikumfang zwischen strahlend hellen Sternen und den gerade so eben zu erkennenden schwächeren Sternen und das Licht ist außerdem auf den Punkt konzentriert. Das macht einen unvergleichlich viel schöneren und emotional beeindruckenderen Eindruck, als auf Fotos! OK, das musste mal laut gesagt werden ;) .

Deshalb ist Live-Beobachten einfach Pflicht. Auch das Angucken auf Computer-Bildschirmen, gekoppelt mit einem Computer-Teleskop ist bestimmt kein Vergleich.

Thomas

 
Hallo Benny,

ich danke Dir!
Ich habe ja Deine Telefonnummer und melde mich wenn der Himmel das nächste Mal gut ist und ich auch Zeit habe.
Mein mir selbst gemachtes Geburtstagsgeschenk ist pünktlich heute Vormittag auch angekommen: Satte 1,1kg Glas,Metall und Kunststoff, ein 31er Nagler. Damit freue ich mich noch mehr auf die nächste Beobachtungsnacht.

CS
Andreas
 
guten abend...


auch von mir herzlichen glückwunsch(nachträglich)....

leider hier in mainz und umgebung immer noch nur bewölkter himmel, obwohl ich das mondlicht leicht durch die wolken schimmern sah....und selbst die wolken sind so hell, weil ffm flughafen sind von unten beleuchtet....

ein paar lücken in den wolken wird es bestimmt geben, aber ich warte jetzt nicht mehr, da ich nichtmal ein fernglass oder teleskop habe...

ich wünsche euch allen gute nacht und baldiges aufklaren des himmels( obwohl ja jetzt der mond langsam wiederkommt; jedoch um 1:39 uhr wieder untergeht)...

mfg mac(nicht marc/einfach nur mac oder maciek)
 
hi...

heute ist es ein wenig klarer(zumindest jetzt)...werd gucken was ich so sehen kann....

mfg mac
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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