Korn
Aktives Mitglied
Hallo alle,
nachdem die Diskussion trotz aller Meinungsverschiedenheiten vergleichsweise sachlich gelaufen ist, mische ich mich gerne auch ein wenig ein. Die gezeigte Grafik ist eine wunderbare Begründung für beiderlei Ansichten. Man könnte darin sehen, dass die meiste Zeit das Seeing sowieso nicht besser als (sagen wir einfach einmal) 0.5-0.6 Bogensekunden wird. Wozu also ein Gerät anschaffen, das eine höhere Auflösung bieten könnte, diese aber die meiste Zeit nicht ins Okular bringen wird?
Nun - die Antwort steckt schon im vorigen Satz. Wer das bestmögliche Bild *immer* haben will, egal wann er gerade ins Okular schaut, etwa weil er zeichnet, und bei der schnellen Jupiterrotation nun einmal nicht beliebig lange warten kann bis sich das Bild stabilisiert, oder wer einfach nur ein "schönes" und stehendes Bild bewundern will, der kann durchaus die Gerätegröße an das mittlere Seeing anpassen. Dem geduldigen visuellen Planetenbeobachter und vielleicht noch mehr dem Webcam-Fotografen ist allerdings das mittlere Seeing recht egal. Dieser wartet bei Bedarf auch Stunden auf die ruhigen paar Augenblicke oder manchmal vielleicht sogar Minuten, die auch in der Grafik stecken, und die dann tatsächlich deutlich bessere Auflösungen erlauben. Nicht umsonst schläft Legault mit einem halboffenem Auge am Gerät, um eventuell den Moment seines Lebens (siehe die bekannt geniale Saturnaufnahme mit 12") zu erwischen.
Mein kleines Fazit:
1.) ihr alle habt recht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
2.) persönliche Ansprüche und Vorlieben lassen sich nicht verallgemeinern. Die wertende Diskussion darüber ist müßig.
Ciao,
Roland
nachdem die Diskussion trotz aller Meinungsverschiedenheiten vergleichsweise sachlich gelaufen ist, mische ich mich gerne auch ein wenig ein. Die gezeigte Grafik ist eine wunderbare Begründung für beiderlei Ansichten. Man könnte darin sehen, dass die meiste Zeit das Seeing sowieso nicht besser als (sagen wir einfach einmal) 0.5-0.6 Bogensekunden wird. Wozu also ein Gerät anschaffen, das eine höhere Auflösung bieten könnte, diese aber die meiste Zeit nicht ins Okular bringen wird?
Nun - die Antwort steckt schon im vorigen Satz. Wer das bestmögliche Bild *immer* haben will, egal wann er gerade ins Okular schaut, etwa weil er zeichnet, und bei der schnellen Jupiterrotation nun einmal nicht beliebig lange warten kann bis sich das Bild stabilisiert, oder wer einfach nur ein "schönes" und stehendes Bild bewundern will, der kann durchaus die Gerätegröße an das mittlere Seeing anpassen. Dem geduldigen visuellen Planetenbeobachter und vielleicht noch mehr dem Webcam-Fotografen ist allerdings das mittlere Seeing recht egal. Dieser wartet bei Bedarf auch Stunden auf die ruhigen paar Augenblicke oder manchmal vielleicht sogar Minuten, die auch in der Grafik stecken, und die dann tatsächlich deutlich bessere Auflösungen erlauben. Nicht umsonst schläft Legault mit einem halboffenem Auge am Gerät, um eventuell den Moment seines Lebens (siehe die bekannt geniale Saturnaufnahme mit 12") zu erwischen.
Mein kleines Fazit:
1.) ihr alle habt recht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
2.) persönliche Ansprüche und Vorlieben lassen sich nicht verallgemeinern. Die wertende Diskussion darüber ist müßig.
Ciao,
Roland