Garten Sternwarte

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Wo ich aktuell noch Lücken habe ist die ideale Höhe der Säule, auch im Verhältnis zur Wandhöhe und Positionsoffsets vom Zentrum. Ist es sinnvoll die Säule ggf. etwas nach Norden zu verlagern?
 
Also nach dem gießen des Fundamentes und der Säule war ein Freund, der auf dem Bau arbeitet, und seine Freundin, die Architekten ist und bei einem Generalunternehmen arbeitet, da. Sie sagten mir beide das die Aufgabe der Armierung hier zum großen Teil von dem Rohr übernommen wird und wenn keine großen Lasten über dem Schwerpunkt des zu stützenden Objekts heraus ragt bräuchte ich keine. Er mahnte mich aber das ich die Säule nicht mit mehr als 2 Tonnen belasten sollte und Seitlich nicht mehr als 500kg anliegen sollten. Da musste ich schmunzeln und war wieder beruhigt.

Hätte ich es aber nicht vergessen_jungeschlagen: würde ich wohl eine Armierung einsetzten. Also auf jeden Fall bei der nächsten Warte. Naja hilft alles nichts. Und die Warte soll ca. 2 Jahre halten dann kommt eine größere hoffentlich.


@riff-raff also ich habe mir sagen lassen das Höhe nicht alles ist. Ich hatte die ungefähren angaben für Höhe der Säule sowie der Wände mal bei Daniel Nimmervoll´s Youtube Channel gesehen gehabt und mich danach etwas gerichtet. Höhe musst du dir einfach errechnen. Entweder nimmst du die Höhe von der Sternwarte und subtrahierst einfach die Bauhöhen der Elemente oder genau anders Herum.

- Also entscheiden wie groß soll das Fundament sein?
- Wie hoch sollte die Säule sein? (Höher ist nicht immer Besser)
- Der Säulen Adapter wird ja mit Max 15cm Einbauhöhe empfohlen.
- Und natürlich die Höhe von deinem Equipment. Bei mir waren es von der Montierung Unterseite bis zum höchsten Punkt an meinem 8 Zoll Newton in Parkposition knappe 60cm. Bei mir sind zum Dach noch knappe 15cm falls doch ein 10zöller drauf soll.

Man darf nur nicht vergessen das der Horizont bei solch kleinen Hütten eher weniger anfahrbar sind. Also da ich nur Fotografieren möchte ist Horizont nähe für mich eh uninteressant. M42 Orion ist aber noch locker drin.


Also meine Säule ist relativ mittig und ein Abend vor meiner Abreise konnte ich die Steuerung einrichten und mir ist dabei nichts negatives aufgefallen. Warum sollte man sie denn in richtung Norden setzen?


LG Ahmet
 
.....
Also nach dem gießen des Fundamentes und der Säule war ein Freund, der auf dem Bau arbeitet, und seine Freundin, die Architekten ist und bei einem Generalunternehmen arbeitet, da. Sie sagten mir beide das die Aufgabe der Armierung hier zum großen Teil von dem Rohr übernommen wird und wenn keine großen Lasten über dem Schwerpunkt des zu stützenden Objekts heraus ragt bräuchte ich keine. Er mahnte mich aber das ich die Säule nicht mit mehr als 2 Tonnen belasten sollte und Seitlich nicht mehr als 500kg anliegen sollten. Da musste ich schmunzeln und war wieder beruhigt.
nah ja,ich hoffe die bauen unter dieser Prämisse keine "wichtigen" Bauwerke,wei z.B. Brücken oder Staumauern o_O:eek:..... dann ist alles gut !
Wie sollen denn horizontal auftretende Schwingungen in das Fundament der Säule abgeleitet werde,dafür braucht man schon etwas Eisen ?!
Die Säule wird nicht umkippen,dass ist wohl einleuchtend.Aber warum betreibt man den Aufwand und gießt mehrere hundert Kilo Beton in
den Boden,wenn er praktisch keinen Nutzen hat ?

Trotzdem wünsche ich die viel Freude an der Sternwarte.:)

Gruß

Andreas
 
Ich werde es erstmal so versuchen. Also beim einrichten der Steuerung habe ich eben 2 Sterne angefahren und mit 120sekunden belichtet um den Fokuser von ZWO mal aus zu probieren. Konnte da selbst während dessen in der Hütte herumlaufen ohne das Schwingungen übertragen wurden. Und zudem war es windig. Aber die Säule stand still. Also ob es Probleme gibt wegen dem fehlendem Eisen kann ich so ca. In 2 Wochen bekannt geben. Werde wohl wieder von zuhause aus unterrichtet werden.

Aber falls es garnicht geht muss das Fundament mit Säule wieder raus. Ich kann den Boden so ausbauen ohne die Hütte anfassen zu müssen. Also auf Worstcase Szenario bin ich unglücklicher weise erstaunlich gut vorbereitet :ROFLMAO:.

LG Ahmet
 
Wie sollen denn horizontal auftretende Schwingungen in das Fundament der Säule abgeleitet werde,dafür braucht man schon etwas Eisen ?!
Die Säule wird nicht umkippen,dass ist wohl einleuchtend.Aber warum betreibt man den Aufwand und gießt mehrere hundert Kilo Beton in
den Boden,wenn er praktisch keinen Nutzen hat ?

Naja, sicher waere Eisen-armiert besser, aber "besser" braucht's auch nur dann, wenn "z.Z. gut genug" die Funktion nicht erfuellt. Kommt halt darauf an, wie man die Saeule verwendet: Wer Fotografieren will und sowieso einen Autofokus 'dranhaengt und die Bedienung auf weitgehend Fernbedienung umstellt, der hat von vornherein "von oben" schon nicht so viele Schwingungen, deren Energie abgebaut werden muss, insbesondere wenn das Rohr in einer windgeschuetzten Huette steht. Dann muss nach einem Schwenk eben Worst Case eventuell 10s gewartet werden, statt 5s (?).
Und das schwere Fundament (hohe Masse, daher niedrige Eigenfrequenz) enkoppelt das Fernrohr ja trotzdem immernoch von hoeherfrequenten Bodenschschwingungen, was ja auch in erster Linie die Funktion von dieser grossen Masse ist und macht daher trotzdem Sinn. Und das hat der Ahmed ja schon ausprobiert und das klappt ja auch. Ich wuerde sowieso wetten, dass in der Gewichtsklasse da die Eigenschwingung der Montierung komplett dominiert und die der Saeule (d.h. armiert vs nicht armiert) praktisch keine Rolle spielt. Waere die Sache eine dicke Alt-Montierung mit einer halben Tonne Nutzlast, haettest Du Recht.
Kann man sich ja erst mal ergebnisoffen anschauen bevor man da schon wieder schwere Erdarbeiten ansetzt... ;)
 
..... @Defunct

Naja, sicher waere Eisen-armiert besser, aber "besser" braucht's auch nur dann, wenn "z.Z. gut genug" die Funktion nicht erfuellt.


Das hängt natürlich vom eigenen Anspruch ab.

Kommt halt darauf an, wie man die Saeule verwendet: Wer Fotografieren will und sowieso einen Autofokus 'dranhaengt und die Bedienung auf weitgehend Fernbedienung umstellt, der hat von vornherein "von oben" schon nicht so viele Schwingungen, deren Energie abgebaut werden muss, insbesondere wenn das Rohr in einer windgeschuetzten Huette steht.

Auch eine Hütte bietet nur bedingt Schutz vor Wind.Spätestens wenn das Teleskop, inklusive Taukappe, über die Wandhöhe ragt,wird Wind auf das Teleskop
einwirken.Diese Kräfte müssen über die Montierung "aufgefangen" werden,die dann wiederum and die Säule inkl. Fundament übertragen werden sollten.
Wie stark diese Kräfte wirken,kann man bei PHD2 schön im Verlauf der Nachführung beobachten.Um Schwingungen, die durch die Bedienung des Teleskopes entstehen,geht es hier nicht.Das händische fokussieren, oder das Schwenken des Teleskopes, kommt wie häufig vor und dauert wie lange wärend einer Nacht?

Waere die Sache eine dicke Alt-Montierung mit einer halben Tonne Nutzlast, haettest Du Recht.
Natürlich ist das Verhältnis, zwischen Instrumentengewicht und Säule, ein entscheidender Punkt.Nicht minder entscheident ist aber auch die Größe
der "Windangriffsfläche",welche bei einem 8 Zoll Newton schon ganz erheblich daherkommt.Von den steigenden Anforderungen bei größer werdender
Brennweite reden wir erst gar nicht.Aber wie ich schon bereits schrieb;hängt alles vom eigenen Anspruch ab !;)

BTW.Warum planen und bauen,ich denke wohl die meisten, ihre Säulen/Fundamente mit Bewehrung?

Gruß

Andreas
 
Hallo,

Danke für die Antworten. Wie gesagt ich versuche es erstmal. Also im Einsatz werden sowieso max. 1000mm Brennweite mit einem 8" sein und 360mm mit einem kleinen APO. Der 8" ragt natürlich immer aus der Hütte heraus. Also der Wind könnte mir schon Probleme machen.

Ein Problem ist dazu das ich auch den L-Extrem Filter nutzen werde wegen Stadtgrenzen Lichtvermschmutzung. Und da brauch ich auch vernünftige Belichtungszeiten. Wenn ich da schon Probleme habe kommt der Boden raus und das Fundament mit Säule werden heraus geprügelt.

Bin mal gespannt. Wie gesagt, erst probieren und Ergebnisse stelle ich hier mal rein.

LG
 

natürlich....es ist ja nicht so,dass es überhaupt nicht funktionieren würde.Wind spielt ja auch nur gelegentlich eine Rolle.Ich wollte dich damit auch nicht
verunsichern und nur darauf hinweisen,dass die Erstellung der Säule/Fundament nicht optimal war.Freude an der Sternwarte wirst du aber auf jeden Fall
haben....ganz sicher !
 
Diese Kräfte müssen über die Montierung "aufgefangen" werden,die dann wiederum and die Säule inkl. Fundament übertragen werden sollten.
Darueber koennten wir jetzt gerne fachhubern. Denn dieses Rohr und diese Montierung liegen gewichtsmaessig und vom Schermodul so weit von der Betonsaeule weg, dass die Eigenfrequenzen fuer eine Torsionsschwingung (Wind) wie auch das Drehmoment, dass fuer eine relevante Torsionsverspannung erforderliche waere, mindestens eine volle Groessenordnung auseinander liegen duerften. Daher wird da IMHO schwingungsmaessig so gut wie gar nichts uebertragen. Sobald die Last dann langsam in die Groessenordnung der Saeule kommt, sieht das schon anders aus, richtig. So let's agree to disagree ... ;)

BTW.Warum planen und bauen,ich denke wohl die meisten, ihre Säulen/Fundamente mit Bewehrung?
(a) Weil Overengineering in Deutschland eine feste Tradition hat?
(b) Weil es so gut wie nix (mehr-) kostet und man dann auf Nummer sicher geht?
(c) Weil man im Land der Bedenkentraeger grundsaetzlich Angst davor hat, einfach mal was zu probieren und sich dann eine Fuhre Schadenfreude einzufangen?
(d) Weil 100% der Leute sowieso davon traeumt dann eines Tages mal ein "richtig, richtig groesses Rohr" da draufzusetzen, was 95% dann eh' nie tun?
... etc ...
Kannst du dir aussuchen. Und ja, Ich haette das Ding auch armiert.

Richtig ist, es braucht (1) einen torsionssteifen Unterbau mit (2) moeglichst niedrigen Eigenfreqeuenzen fuer alle Schwingungsmoden gleich welcher Art. Beides ist hier fuer einen 8" auf 'ner EQ 6 definitiv gegeben, mal Kirche im Dorf lassen.
 
Wenn man sieht wie torsionssteif die Montierung über die 4 langen Gewindestangen mit der Säule gekoppelt ist, spielt es überhaupt keine Rolle, ob in der Säule eine Bewehrung steckt oder nicht.
Praktisch funktioniert es mit den langen Gewindestangen, wie man bei vielen Säulen sieht, ja nicht so schlecht (wie gut es funktionieren könnte merkt man mangels direktem Vergleich meist nicht). Also viel Spaß!

LG
Andreas
 
Hallo!

Nur mal meine 2 Cent... Eine Bewehrung dient ja dazu dem Beton zu ermöglichen starke Zugkräfte aufzunehmen. Ich denke auch nicht, dass eine Betonsäule oder ein Fundament ohne Bewehrung in Schwierigkeiten gerät, auch wenn Wind im Spiel ist. Ich fotografiere mir langen Belichtungszeiten (bis zu 10 Minuten) auf einer EQ6-R mit Stahlstativ und einem 8" F5 Newton, auch bei leichtem Wind. Dabei habe ich kaum Ausschuss. Was soll da bei einer Hütte mit Betonsäule schlechter sein.

Viele Grüße
Michael
 
Frage an die Rolldachhüttenbesitzer:

Wie schützt Ihr die Ausleger mit den Schienen drauf vor dem Zahn der Zeit, Dreck, Vogelmist und Co?
Ich hab noch etwas Bedenken, dass zwischen Schiene und Balken gern mal Feuchtigkeit stehen wird. Ebenso, dass auf dem horizontalen, möglichst waagerechtem Balken (das Dach soll ja leicht zu rollen sein) Regen schlecht abläuft und steht.
Auf dem Balken könnte ja auch Wasser im ungünstigsten Fall in die Hütte laufen.

:unsure:
 
Frage an die Rolldachhüttenbesitzer:

Wie schützt Ihr die Ausleger mit den Schienen drauf vor dem Zahn der Zeit, Dreck, Vogelmist und Co?
Ich hab noch etwas Bedenken, dass zwischen Schiene und Balken gern mal Feuchtigkeit stehen wird. Ebenso, dass auf dem horizontalen, möglichst waagerechtem Balken (das Dach soll ja leicht zu rollen sein) Regen schlecht abläuft und steht.
Auf dem Balken könnte ja auch Wasser im ungünstigsten Fall in die Hütte laufen.

:unsure:

Schon mal an eine Buerstendichtung gedacht?

In etwa sowas: Winkel, Alu, Leiste, Schnellauf, Rolltor, Türdichtungen, Torbesen, Eingang, Besendichtungen, Streifenbürsten,Bürstenschiene, Bürsten, Profil, HACCP, Küchen, Bäckerei, Hygiene, Ratten, Kakkerlaken, Maeuse, fernhalten - Bettwanzen bekämpfen, Rattengift, Köder, Bettwanzenspray, Kakerlaken, Küchenschaben, Wanzen, Schaben, Marder, Wühlmaus, Schnecken, Ungeziefer, Fliegen Schädling, Ameisen, Schnecken, Maulwurf, Motten, Bürstenleisten, Leistenbürste, Türbürsten, Dichtungsbesen, Besendichtung, Türdichtungen
 
Die Bürstendichtung ist sowieso klar. Stehend montiert und die Nut zwischen Balken und Trägerleiste mit Silikon gedichtet sollte eine Weile das Wasser abhalten.
Das stehende Wasser auf dem Balken und an der Schiene kann ich so allerdings nicht lösen.
Eine Überlegung war eine wasserfeste Zwischenlage aufzubringen. Eine Bahn Dachpappe, eine dünne Silikonmatte (Tischdeckenschutz bietet sich hier an) ...
 
Also die Balken haben bei mir ein Minimales Gefälle. Das war auch meine Sorge. Die Schienen und Rollen sind trotz Dreck noch voll funktionsfähig. Das ist ja keine Fläche wo sich soviel Schmutz sammeln kann. Also da habe ich auch nur Bürstendichtung https://www.amazon.de/dp/B07VT5Z9B1...t_i_FW1H3P6W92Q54VGE3SDM?_encoding=UTF8&psc=1

Hatte die Hütte mit dem Dach ca 3 Tage bei heftigem Regen stehen und alles dicht. Kein Wassereinbruch über Balken.
 
Ein minimales Gefälle in Richtung "Offen" könnte ich mir auch als sinnvoll vorstellen; schwer abzuschätzen wie leicht sich das Dach noch bewegen lässt. Ich möchte gern ein Satteldach haben um etwas Stauraum "oben" zu gewinnen.
 
Das wäre auch eine Option.

Also das Dach mit den Rollen ist so leichtgängig das ich mich wirklich gefreut habe das die Bürsten nach dem Anbau einen kleinen Widerstand erzeugt haben und das Dach nicht Wirrkürlich auf oder zu gehen kann. Also einmal angeschoben ohne Bürsten gleitet das Dach alleine wie Butter auf der Heißen Pfanne. Das ist kein Scherz. Habe mir in Richtung Gefälle ja nicht umsonst noch ein Seil mit Carabiner Haken gebaut um beim Öffnen es ein zuhaken.

Zudem habe ich noch neben der Schiene ein L Alu-Profil angesetzt. Etwas für die Sicherheit aber überwiegend auch für Regen und Seitliche Einflüsse.


Was du auch bedenken solltest umso kleiner die Hütte ist desto näher bist du an den Wänden. Also ein Satteldach könnte dir schon wirklich viel Blick nehmen. Außer du möchtest auch nur Fotografie betreiben. Dann braucht man ja nicht wirklich Horizont Blick.

Und Stauraum nach oben wegen der Parkposition von der Montierung?

Falls ja?: die kannst du ja selbst definieren und die eine Achse um 90° versetzten also bei mir geht's auf jeden fall. Also so wie hier:


20210702_151600.jpg


LG
 
Oder meintest du mit Stauraum wirklich Stauraum?
 
Ja, ich meine tatsächlich Stauraum, Ablage etc.

Das Satteldach soll gen Nord auffahren und etwa eine Öffnung von 250x250cm, optional auch etwas mehr zur Verfügung stellen. Der Giebel gen Süd bleibt stehen und wird klappbar oder absenkbar (Planetenklappe, gibt ja einige tolle Beispiele von Eigenbauten oder kommerziellen Produkten als Inspiration).
Über Rollen und Züge ließe sich die Klappe ja auch als Tariergewicht für ein auf einer leicht geneigten Schiene bewegtes Dach nutzen. (Hangabtriebskraft Dach ~ Gewichtskraft Planetenklappe)

CS, Ralf
 
Das klingt ja mal nach einem Plan :giggle:.

Ja man kann sich wirklich einiges an Inspiration von Kommerzielle Warten holen. Aber auch gut von anderen Eigenbauten wie bei mir es der Fall war.

Bin mal gespannt wie es klappt bei dir.

LG
Ahmet
 
Ich auch :LOL:
 
So war doch über das letzte Wochenende zuhause und hatte Glück mit dem Wetter.

Ich hatte etwas Zeit mit N.I.N.A. eine sequence zu erstellen(das erste mal). Dann den Arbeitsabstand der QHY268C einigermaßen einstellen (glaube das ich da was falsch gemacht habe aber für meinen ersten Versuch war mir alles recht). Und natürlich wollte ich natürlich meinen OAG ausprobieren mit der zwo 120mm Mini. Da habe ich doch aber gemerkt das ich da den Fokus nicht richtig hinbekommen habe und keine sterne zu sehen waren.

Naja das hielt mich aber nicht davon ab etwas zu spielen.

Und ohne Guiding konnte ich aber wiederum lange Belichtungszeit vergessen und dazu kommt ja noch ein Dualschmalband Filter (der nach der Guiding Kamera kommt).

Ab an Rechner und sequence laden und mal sehen was da raus kommt. Geplant war ein Ausschnitt mit 1000mm des Nordamerika Nebels.

Die Rohbilder in N.I.NA. Waren einiger Maßen aufregend. Aber natürlich nur weil sie in meinem Fall automatisch von N.I.NA. gestreckt wurden.

Screenshot_20210711-021803_AnyDesk.jpg


In DSS sind bei den Einzelframes nur Ein bis Zwei Sterne zu sehen. Die Angst stieg an.

Screenshot_20210713-013745_AnyDesk.jpg

Aber wenn ich unter fits Einstellungen die Helligkeit erhöhe erscheinen doch etwas mehr.

Screenshot_20210713-013514_AnyDesk.jpg



Und das gestackte Bild sah dann so aus. Auch noch nicht so berauschend. Aber bei 120sek Belichtung und mit Dualschmalband glaube normal?.

Screenshot_20210713-013459_AnyDesk.jpg



Aber mit nur etwas Tonwert Korrektur uns Topaz AI(leider) kam mein First light.

15x120sek lights
30 Darks
Optolong L-Extreme
Ohne Guiding

Screenshot_20210713-011634_Gallery.jpg


Es ist noch kein Wunder aber dafür mein kleines Erfolgerlebnis.

Die Bearbeitung ist Katastrophe aber mir war erstmal nur wichtig das ich selber etwas sehen kann was ich da abgelichtet habe.

Also mit der Säule klappt alles wunderbar. Habe 5 Objekte angefahren und mich dann sehr kurz danach für dieses Objekt entschieden.

Ohne Wartezeit(abschwingen der Säule abzuwarten) direkt losgelegt. Alles kein Problem. Habe insgesamt 18 Bilder mit 3 als Ausschuss geschossen. Haltet ihr das für zu viel?


Hoffe das Bild gefällt euch dennoch einigermaßen. Wie gesagt kein Guiding, 1. Mal mit einem OAG und neuer Kamera mit einem Aufnahmeprogramm von dem ich immernoch irgendwie keine Ahnung habe.

LG
Ahmet
 

Bürstendichtungen sind schon eine gute Idee, wenn es um Zug, Schneetreiben, Insekten usw. geht.

Aber nicht zu den Preisen!

Es gibt einige Lieferanten, wie z.B. enobi die die guten Mink Bürsten zu einem Bruchteil der oben aufgerufenen Preise verkaufen.
Die 6 laufenden Meter Bürste, die ich gerade am bestellen bin (Aluwinkel + 30mm Faserlänge) kostet bei enobi € 83,40, während das gleiche Produkt beim oben genannten Rattenfänger sage und schreibe € 954,00 kosten würde!
Wer nicht rechnen möchte: das entspricht gut dem 11-fachen Preis……….

Also: Augen auf, beim Bürstenkauf.

CS

Dietmar
 
Hallo Christoph,

Ja jetzt muss nur noch der Autoguider mitspielen dann bin ich wunschlos glücklich.

Und die Kamera ist der Hammer. Der Unterschied zwischen einer kleinen EOS 250D und der QHY268C ist atemberaubend.

Vielen lieben dank das du mir die Kamera ermöglicht hast. Kann dich sowie die Kamera nur weiter empfehlen.

LG
Ahmet
 
Sehr schönes Projekt, mit "einfach mal machen" Charakter. Gefällt mir! Viel Spaß bei der Nutzung des Spielzeugs :-)

Hatte mir auch letztes Jahr den Traum erfüllt, im Garten das eigene Observatorium hinzupflanzen.
Habe mir über einen regionalen GaLa-Bauer eine Fundamentplatte 3mx3mx20cm samt Betonklotz in der Mitte mit den Maßen 1x1x1m für die Säule mit KG-Rohr 200mm gießen lassen. Bewehrung habe ich alles reingeworfen was ich Brauchbares gefunden habe. Rundstahl Riffelstäbe mit 6,8,10mm, also teils abgeflexte Reste vom Fundamentgießen. Für die Säule war auch noch was über.
Stromkabel und LAN habe ich gleich in ein 50er Leerrohr vom Haus zur Säule mitverlegen lassen, Entfernung Luftlinie zum Haus etwa 18m. Also mehr als 40cm war der Schacht auch nicht, der Bagger kratzte da paarmal rum und der Graben war fertig. Leerrohr mit den beiden Kabeln rein, Erde drauf, mit Bagger zum Verdichten drübergewalzt. Fertig. Ich allein mit dem Spaten...lassen wir das ;-)
Elektro über Keller an Abzweig angeschlossen, LAN ins Arbeitszimmer an der Hauswand in Kabelkanal entlang über Balkon n den Router.

Dann kam nach einiger Verzögerung der Bausatz der Sternwarte. Eine Rolldachhütte von DomeParts, Größe Medium mit 2,25*2,25m Innenmaß. Lichte Höhe bei geöffnetem Dach 2m. Gesamthöhe bis Dachspitze 2,77m. Wenn das Dach aufgeht, geht eine Giebelwand per Seilzug mit runter und umgekehrt. Man kommt dann an der heruntergefahrenen Wand auf eine Höhe auf 1,60m ab Fundament. Mit einem Bekannten an einem Tag aufgebaut mit mehr oder weniger Hindernissen weil die Anleitung nicht eindeutig war. Am 2. Wochenende kam ein weiterer Bekannter hinzu, um das Dach aufzusatteln, da es hier im Vorfeld noch einige Sachen mit der Firma wie Antrieb, Schäden etc. zu klären gab. Aber andere Geschichte...

Dach war drauf, dann kam die Eindeckung mit Schindeln in anthrazit, Regenrinnen mit Trichter führen das Wasser in die unterirdische Zisterne. Dann kam die Elektroinstallation mit paar Steckdosen, Dachantrieb mit Schaltkasten, FI-Schutzschalter, Beleuchtung rot/weiß separat schaltbar...falls ich mal visuell unterwegs bin. Der Fußboden kam erst vor ein paar Wochen rein in Form von einer 12cm hohen Holzkonstruktion + OSB-Platten + Reste von altem Korklaminat. Je höher desto besser.

Warum?

Meine Hütte ist wegen baulicher Gegebenheiten nicht optimal ausgerichtet ist, das Dach geht leider nach SW auf, anstatt nach Norden. Um den Dachgiebel, der nun in SW-Richtung stört etwas zu kompensieren, musste ich die Säule etwas höher bauen. Ich brauche für alle Arbeiten am Teleskop eine Leiter, das macht das Auf- und Absatteln beim Teleskopwechsel immer wieder zum Abenteuer. Aber bisher funktioniert alles wie gewollt. Wenn das Teleskop in meiner definierten Homeposition steht, (RA um 90° geschwenkt, DEC soweit, dass das Teleskop waagerecht liegt), sind nur wenige cm Luft zum Dach / Dachsparren.

Aber alles gut soweit, Platz für einen Computertisch + Barhocker war so auch noch. :)
 
Hallo Passerati,

freut mich das bei deiner Hütte alles geklappt hat. Ich wollte auch zuerst eine von DomeParts aber die waren doch leider zu groß.

LG
Ahmet
 
Ja, als ich das Teil bestellt hatte, waren nur 3 Größen der Hütte im Portfolio. Wollte damals erst die 1,6m*1,60m Mini bestellen, aber bin dann doch auf das mittlere Modell geschwenkt, da ich auch gern mal drin sitzen können wollte. Nun bin ich so wie sie dasteht auch sehr zufrieden. Gab zwar ein paar Hindernisse oder "Freude-Dämpfer" am Anfang, aber letztlich alles gut gegangen :) Gibt ja nun auch mit der "Micro" noch sehr viel kleinere, auch ohne Satteldach. Die bauen ihr Portfolio etwas aus.
Übrigens die Rollen und Schienen, was Du verbaut hast, sind denen der Domeparts-Teile sehr ähnlich. Zumindest bei meinem Modell.
 

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Also die Rollen und Schienen kann ich auch nur weiter empfehlen. Die sind wirklich toll. Sehr stabil und leicht gängig. Sehr teuer aber in dem richtigen Shop sehr günstig finde ich.

Hier gibts die Rollen und Schienen. Falls jemand in der Zukunft einen Eigenbau plant.

LG
Ahmet
 
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