AstroPZ
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich habe jetzt 2 EQ-Plattformen, von 2 verschiedenen Herstellern für meine Dobsons (6, 12 und 20 Zoll).
Ich will mit diesen Plattformen EAA und leichte Astrofotografie machen und wollte sie vergleichen und rausbekommen welche was in der Nachführung besser macht.
Bei einem Test am Nachthimmel bin ich gescheitert, bei der einen ging es sehr schlecht, bei der anderen war es ok.
Aber ich habe nicht herausbekommen woran es eigentlich liegt.
Daher habe ich mir überlegt, um auch gezielt zu verbessern, dass man die Plattformen im "Wohnzimmer" unter reproduzierbaren Bedingungen testen und messen sollte.
Mein Testaufbau ist eigentlich ganz einfach. Teleskop, der kleine 150/750mm Newton, auf die Plattform, zusätzlich noch ca. 10-20kg Gewicht drauf, einen stationären, künstlichen Stern anvisieren und bei laufender Plattform die Bewegung des KS mit einer Kamera im OAZ aufnehmen.
Es ist aber doch nicht so einfach.
Die Bilder sehen nämlich sehr ähnlich aus. Ich kann da im Moment keinen bezifferbaren Unterschied erkennen.
So eine Aufnahme des stationären KS mit laufender Plattform sieht dann zB so aus:

Das sind 130 Subs zu je 200ms BZ durch einem Frame Rate Limit von 2fps auseinandergezogen.
Es gibt in diesen Bildern mM 2 unabhängige Dinge zu bestimmen:
1.) die Konstanz und Genauigkeit der Nachführ-Geschwindigkeit über den zeitliche Abstand und die zeitliche Länge der Striche.
Das ist mir im Moment das wichtigere, da schwerer zu bestimmen und da es einen grösseren Einfluss auf die Qualität hat.
Und hierzu habe ich im Moment keinen Plan. Ich kann die Bilder mangels Auswerte-Methodik im Moment nicht wirklich unterscheiden.
2.) die, ich nenn's, laterale Abweichung nach oben oder unten
Die ist einfacher zu bestimmen. Einfach ein Lineal an die Kurve und die Abweichung nach oben oder unten messen.
Wobei natürlich die Verzerrung der Optik noch etwas täuschen könnte.
Man sieht auch dass die laterale Abweichung wohl langsam oszilliert. Das ist dann bei den EAA-Aufnahmen kein grosses Problem.
Aber gibt es vielleicht auch ganz kurze Mikro-Abweichungen, ein Zittern? Wie misst man das?
Wer hat dazu Ideen, wie man die Messung der Genauigkeit verbessern könnte?
Höhere Vergrösserung?
Bin aber schon ziemlich am Anschlag mit der Okularprojektion. Es beginnt auch durch die Optik ungenau zu werden.
Zweite, im Moment auch sehr wichtige Frage:
Mit welchen Bild-Verarbeitungs-Programm kann ich die Abstände und die Länge der Striche (Standard Abweichung?) möglichst automatisch messen?
ZB durch ein Lineal mit einstellbarer, veränderbarer Skala.
Also ganz wichtig: Welche Software kann so etwas?
Gruß
Peter
ich habe jetzt 2 EQ-Plattformen, von 2 verschiedenen Herstellern für meine Dobsons (6, 12 und 20 Zoll).
Ich will mit diesen Plattformen EAA und leichte Astrofotografie machen und wollte sie vergleichen und rausbekommen welche was in der Nachführung besser macht.
Bei einem Test am Nachthimmel bin ich gescheitert, bei der einen ging es sehr schlecht, bei der anderen war es ok.
Aber ich habe nicht herausbekommen woran es eigentlich liegt.
Daher habe ich mir überlegt, um auch gezielt zu verbessern, dass man die Plattformen im "Wohnzimmer" unter reproduzierbaren Bedingungen testen und messen sollte.
Mein Testaufbau ist eigentlich ganz einfach. Teleskop, der kleine 150/750mm Newton, auf die Plattform, zusätzlich noch ca. 10-20kg Gewicht drauf, einen stationären, künstlichen Stern anvisieren und bei laufender Plattform die Bewegung des KS mit einer Kamera im OAZ aufnehmen.
Es ist aber doch nicht so einfach.
Die Bilder sehen nämlich sehr ähnlich aus. Ich kann da im Moment keinen bezifferbaren Unterschied erkennen.
So eine Aufnahme des stationären KS mit laufender Plattform sieht dann zB so aus:

Das sind 130 Subs zu je 200ms BZ durch einem Frame Rate Limit von 2fps auseinandergezogen.
Es gibt in diesen Bildern mM 2 unabhängige Dinge zu bestimmen:
1.) die Konstanz und Genauigkeit der Nachführ-Geschwindigkeit über den zeitliche Abstand und die zeitliche Länge der Striche.
Das ist mir im Moment das wichtigere, da schwerer zu bestimmen und da es einen grösseren Einfluss auf die Qualität hat.
Und hierzu habe ich im Moment keinen Plan. Ich kann die Bilder mangels Auswerte-Methodik im Moment nicht wirklich unterscheiden.
2.) die, ich nenn's, laterale Abweichung nach oben oder unten
Die ist einfacher zu bestimmen. Einfach ein Lineal an die Kurve und die Abweichung nach oben oder unten messen.
Wobei natürlich die Verzerrung der Optik noch etwas täuschen könnte.
Man sieht auch dass die laterale Abweichung wohl langsam oszilliert. Das ist dann bei den EAA-Aufnahmen kein grosses Problem.
Aber gibt es vielleicht auch ganz kurze Mikro-Abweichungen, ein Zittern? Wie misst man das?
Wer hat dazu Ideen, wie man die Messung der Genauigkeit verbessern könnte?
Höhere Vergrösserung?
Bin aber schon ziemlich am Anschlag mit der Okularprojektion. Es beginnt auch durch die Optik ungenau zu werden.
Zweite, im Moment auch sehr wichtige Frage:
Mit welchen Bild-Verarbeitungs-Programm kann ich die Abstände und die Länge der Striche (Standard Abweichung?) möglichst automatisch messen?
ZB durch ein Lineal mit einstellbarer, veränderbarer Skala.
Also ganz wichtig: Welche Software kann so etwas?
Gruß
Peter
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