Geschäftsidee / Aufforderung

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Hallo Gerrit,

will ich immer rethorisch reif sein oder muss ich das?
Will ich oder muss ich auf mein Recht verzichten, mich provozieren zu lassen, wenn es schon jemand so offen tut?
Manchmal will ich mich wenigstens halbwegs auf das bodenlos schlechte Niveau mit dem mir Mathias immer wieder begegnet begeben dürfen.

Wollen wir nun erklären, wie groß dieses Teil ist und wie klein die Freiheitsgrade sind, die es lässt, wenn man die Größe der Justageschrauben kennt, die in diese Löcher gezwungen werden oder an den Kanten herumrutschen?
Wollen wir aufzeigen, was alles an anderen Möglichkeiten der Schieflagen und der Abweichungen vom Soll bei diesen Teleskopen größere Freiheitsgrade bei der Justage erfordern kann?
Wollen wir uns darauf einlassen, bei den Stegen um Zehntel und bei den Löchern um Hundertstel zu feilschen, nur weil jemand der keine Ahnung hat, Kritikern mit Augenmaß und Sinn für gute Funktion solche Detaildebatten anträgt?

Meinst Du, an Ergebnissen seiner Fragen zum FS-Halter hat er oder irgendwer von den Leuten die dem Kontext bis jetzt folgten ein tatsächliches, fachliches, praktisches Interesse? Ich meine, man kann sehen was er fragt.
Nö, wenn wir uns darauf einlassen geht der Thread vor die Hunde, denn das kleine Beispiel, der winzige Fingerzeig auf eine unnötig schlechte Lösung erhebt sich dann zum beherrschenden Thema der nächsten Seiten.

Wenn wir uns provozieren lassen geht er auch vor die Hunde.

Eigentlich war vor Wochen schon mal alles gesagt was das Thema hergibt. Die weiteren Beiträge brachten in der Sache nur noch Wiederholungen und ausgiebigere Erklärungen der Standpunkte.
Nun ist halt der konfokale Teil dran. Da gehts um zwei Personalien und um sonst gar nichts.

Gruß
*entfernt*
 
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Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

Hallo Gerrit,

das die Schrauben seitlich abrutschen können sehe ich bei näherer Betrachtung nicht.

in der Serienausstattung wie abgebildet ich auch nicht - mein Einwand bezog sich aber doch auf Günthers Meinung, die Stege samt Vertiefungen müssten mit einer flachen Scheibe abgedeckt werden, mit deren Fläche müßte der sonst nicht genug vorhandene seitliche Justierspielraum vergrößert werden, in dem die Schrauben sich abstützen könnten. Damit die Schrauben auf so einer flachen glatten Scheibe ohne Vertiefungen jedoch Halt finden und auch nicht möglicherweise über deren Rand rutschen, wird man sie aber noch viel eher fest "anknallen" müssen, und dadurch letztlich auch weniger fein justieren können, als ohne Scheibe, nicht wahr? Denn die serienmäßig vorgesehenen kleinen Vertiefungen/Bohrungen auf den Stegen dürften nicht von ungefähr ganz bewusst gesetzt sein, um für eine leichtere Justage etwas seitlichen Halt zu bieten - den Günther mit seiner haltlosen Scheibenidee allerdings für entbehrlich hält.

Der "Löwenanteil" der Fangspiegeljustage dürfte außerdem doch über die unterschiedliche Höheneinstellung der Stellschraubengewinde erfolgen. Dabei braucht sich jedoch seitlich an der Position, an der sich die Gewindstifte auf einer Anschlagsfläche abstützen, gar nicht viel ändern. Während also kleine Vertiefungen den nötigen Halt bieten, würde so eine flache glatte Scheibe das Justieren wahrscheinlich ganz im Gegenteil nur unnötig erschweren und die Justage obendrein weniger stabil machen, weil die Schrauben leichter herumrutschen könnten.


Gruß,
Mathias

PS: Bei solchen tendenziell verschlimmbesserenden Vorschlägen und der angeblich großen Erfahrung, die dahintersteckt, möchte ich lieber nicht wissen, welche fragwürdigen Modifikationen er sonst noch propagiert und als qualitativen Fortschritt verkaufen will. In Wahrheit gehts's vermutlich eher darum, dass man mögliche Verbesserungen schlecht anerkennen kann, weil die nicht in das gern gezeichnete Bild passen, im Einsteigersektor würde alles immer schlechter. Lieber wird an Dingen herumkritisiert, noch bevor man sie überhaupt in den Fingern hatte, oder man nutzt das Ganze zum beliebten profilneurotischen Hersteller- und Händlerbashing.
 
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Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

hallo,

der neue Halter ist ja als Neuerung sehr zu loben, weil er ein häufiges Problem früherer Halter vermeidet. Leider führt er aber ein neues Problem ein - dem Fangspiegel wird der Freiheitsgrad der Rotation um die Mittelachse genommen. Damit kann er im realen System fast immer existierende Ungenauigkeiten der Ausrichtung OAZ Achse zu Tubus nicht mehr ausgleichen. Bin ja gespannt, wie sich das in der Praxis auswirken wird.

lg Tommy
 
Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

Hallo Tommy,

interessanter Punkt, danke! Wie schaut denn die Befestigung der Spinnenarme am Tubus aus, bzw. am Fangspiegel - liesse sich da notfalls mit Unterlegscheiben etwas an der Spinne "drehen", um damit den FS zum OAZ auszurichten?

Apropos Spinne verdrehen: sieht außerdem auch nicht so aus, als ließe sich leicht ein Filterschieber einbauen, weil ein Spinnenbein wie so oft genau vor dem OAZ verläuft...

Gruß,
Mathias
 
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Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

Hallo Mathias,

alles klar. Die Scheibe halte ich nicht für erforderlich. Ja sogar für eher hinderlich. Eher noch würde ich die Bohrungen weiter ansenken und die Justageschrauben entsprechend abrunden. Man konzentriert so mehr Kraft auf einen Punkt innerhalb der Senkung. Aber das ist dann etwas Feinarbeit.
Das mit den Unterlegscheiben im Bereich der Befestigung der Fangspiegelspinne am Tubus ist prinzipiell eine gute Idee. Hat man die richtige Position gefunden, kann man diese mit UHU Endfest 300 fixieren und fertig. Das hält über Jahre! Prinzipiell: I.d.R. sind die Bohrungen aber hinreichend genau genug. Für den visuellen Einsatz würde ich den Aufwand garnicht treiben. Betrachtet man eine ähnlich montierter Fotonewton, würde ich da schon etwas genauer hinschauen. Ich persönlch würde dann aber die komplette Spinne samt Halterung aus dem Tubus werfen.
Grüße,
Gerrit
 
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Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

Zitat von tommy_nawratil:
hallo,

der neue Halter ist ja als Neuerung sehr zu loben, weil er ein häufiges Problem früherer Halter vermeidet. Leider führt er aber ein neues Problem ein - dem Fangspiegel wird der Freiheitsgrad der Rotation um die Mittelachse genommen. Damit kann er im realen System fast immer existierende Ungenauigkeiten der Ausrichtung OAZ Achse zu Tubus nicht mehr ausgleichen. Bin ja gespannt, wie sich das in der Praxis auswirken wird.

lg Tommy

Hallo Tommy, der Freiheitsgrad der Rotation ist ein sehr wichtiger Punkt. Da fehlt mir jetzt aber das konkrete Maß der Senkung. Alles weitere wäre jetzt Spekulation. Tommy, wenn ihr mal so ein Gerät im Geschäft habt, kannst Du das ja mal überprüfen?

Eine normale Halterung wie bei Skywatcher hätte den Zweck erfüllt. Würde ich heute vor der Wahl stehen, die alte Halterung auszutauschen, würde ich das klassische Konzept wählen.

Aber eine Hartmetallscheibe zu verwenden. Ja , sorry. Das ist nicht sinnvoll. Da würde eine verzinkte Scheibe aus Stahl (Baumarkt) völlig ausreichen. Gewöhnlich sind diese Scheiben zur mittleren Bohrung abfallend bzw aufsteigend. Den Effekt kann man sich zu nutze machen und eben diese abfallende Seite gegen die Halterung legt. Das erzeugt dann einen Anpressdruck der sich gleichmäßiger auf die Halterung verteilt. I.d.R. über einen etwas größeren Hebel über den Rand der Scheibe.

Hartmetall ist dann auch im Vergleich zu gewöhnlichem,verzinktem Stahl etwas anderes. Da ist der Einwand mit dem Abrutschen durchaus berechtigt. Geschweige mal von der Verfügbarkeit der erforderlichen Geometrie aus diesen Werkstoffen
https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmetall

Grüße,
Gerrit
 
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Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

Okay Gerrit,

ich habe tatsächlich Hartmetall geschrieben, welch ein Unsinn. "Chleudert den Purschen zu Poden!"

Ich meinte dass man diese Scheibe aus hartem Metall, Blech, und mit einer gewissen Stärke auswählt. Ein dünnes Aluweißblech tuts halt nicht, mehr sollte nicht gesagt sein.

Naja, ihr habt jetzt, wie von mir bereits prognostiziert, ein neues Thema, Zitat Konfokal:

...."Denn die serienmäßig vorgesehenen kleinen Vertiefungen/Bohrungen auf den Stegen dürften nicht von ungefähr ganz bewusst gesetzt sein, um für eine leichtere Justage etwas seitlichen Halt zu bieten - den *entfernt* mit seiner haltlosen Scheibenidee allerdings für entbehrlich hält....."

Dieser Satz ist schon ein Knüller :smiley55:

Im stillen Gedenken an Forenzeiten mit Zellix, Pteng und Co wünsche ich weiterhin haltloses OT-Fortkommen mit dem Ahnungslosen der immer noch nicht weiß, wie FS-Justage nach dem Prinzip Mittelschraube + drei Randschrauben funktioniert.
Das wäre doch eher was fürs Einsteigerforum als für "Preise und Markt"!

Gruß
*entfernt*
 
Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

Hallo,

ich gehe mal sehr stark davon aus, dass Günther mit der (Hartmetall)-Scheibe eben genau das Problem des nun fehlenden Freiheitsgrades (Rotation) beheben möchte.

Tommy hat dieses Problem dann noch einmal konkretisiert.

Günther macht hier tatsächlich auf ein Detail an der neuen Halterung aufmerksam, dass evenutell Probleme machen wird.

Die Folge könnte sein:
a) extrem verdrehte Fangspiegel wird es nicht mehr geben
b) perfekt orientierte Fangspiegel kann es aber auch nicht mehr geben.

VG Martin

 
Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

Hallo Tommy,


der neue Halter ist ja als Neuerung sehr zu loben, weil er ein häufiges Problem früherer Halter vermeidet. Leider führt er aber ein neues Problem ein - dem Fangspiegel wird der Freiheitsgrad der Rotation um die Mittelachse genommen. Damit kann er im realen System fast immer existierende Ungenauigkeiten der Ausrichtung OAZ Achse zu Tubus nicht mehr ausgleichen. Bin ja gespannt, wie sich das in der Praxis auswirken wird.

lg Tommy

Was mich stört ist die recht große Bauhöhe des FS-Halters: dadurch wird der FS beim Justieren unnötig weit herumgeschwenkt und nicht um seinen Mittelpunkt gekippt. Dabei hätten die Stege nur etwas flacher sein müssen.


Viele Grüße Felix
 
Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

Hallo Martin,

ich gehe mal sehr stark davon aus, dass Günther mit der (Hartmetall)-Scheibe eben genau das Problem des nun fehlenden Freiheitsgrades (Rotation) beheben möchte.

verstehe, Günther hatte das alles schon erkannt, er meinte es gut und hatte die beste Absicht. Er konnte nur nicht richtig artikulieren, was er eigentlich sagen wollte. Dann gehe ich mal sehr stark davon aus, dass ihm das auch immer passiert, wenn er sich über mich äußert. Er kann halt nicht so gut mit Worten umgehen...

b) perfekt orientierte Fangspiegel kann es aber auch nicht mehr geben.

Wieso das? Der Rotationsfreiheitsgrad muß schließlich nicht um 360° gegeben sein, wenige Winkelgrad dürften völlig reichen. Und wer weiß, vielleicht sitzen die Vertiefungen genau genug und bieten auch genug seitliches Spiel, so dass das alles gar kein Problem ist. Im Gegenteil, wenn es vernünftig dimensioniert ist, würde das Ganze quasi eine Art Voreinstellung nahe des Optimums gewährleisten, was doch sogar eine erhebliche Erleichterung bei der korrekten Justage bedeutete. Gerade Anfängern dürfte jede sinnvoll mögliche Reduktion beim Ausmaß eines Justagefreiheitsgrades eher helfen.

Und wie Gerrit schon sagte, unter Umständen könnte man die Vertiefungen sogar noch stärker machen, es hängt halt alles davon ab, wie genau sie positioniert sind und wie die Justageschrauben aussehen (Durchmesser und evt. Rundung am Abschluß unter dem Gewindeschaft etc.) Insofern finde ich Deinen Punkt b) nicht zwingend, weil er einfach unterstellt, die nötige Präzision wäre so nicht mehr gegeben. Das aber könnte ein Irrtum sein. Ob die Grundgenauigkeit für eine perfekte Justage fehlt wissen wir solange nicht, bis es jemand praktisch erprobt hat. (Und das Gleiche würde ich auch Felix entgegenhalten, weniger Steghöhe wäre zwar besser, das heißt aber noch nicht, dass es so, wie es auf den Bildern aussieht, zwangsläufig Probleme geben muß.)

Vielleicht meldet sich ja Tommy noch mal mit praktischen Eindrücken. (Und antwortet mir, falls er mir inzwischen vergeben hat...)

Gruß,
Mathias




 
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Re: Fehlkonzeption hat nichts mit Auslegung zu tun

Hallo Matthias,


Ich habe nicht geschrieben daß es zwangsläufig Probleme geben muß, ich schrieb daß die Stege unnötig hoch sind.

Wenn Du mir entgegenhalten möchtest daß es nicht unbedingt Probleme geben muß aber flacher besser wäre...erlaube ich mir einfach mal das als Zustimmung zu verstehen.


Viele Grüße Felix


 
Hallo Mathias,

während mein großer Fehler hartes Metall zu meinen und Hartmetall zu schreiben, eine reine Schusseligkeit war, welche absolut keine Auswirkung auf die Funktion der damit aufgezeigten Maßnahme zur Herstellung voller Justierfähigkeit hat ist Dein kompletter Auftritt einfach nur bezeichnend.
Sicheres Auftreten bei kompletter Ahnungslosigkeit sei Dir bestätigt, denn in allen Beiträgen die Du in diesem von Dir inzwischen für Deine persönlichen Aversionen gekaperten Thread schreibstbestätigst Du das selbst immer wieder.
Mal liest bei Dir:
....möglicherweise...vielleicht....würde man....könnte sein....wie schaut es denn aus, ließe sich da...wenige Winkelgrad dürften reichen...würde eine Voreinstellung....könnte dem Einsteiger erleichtern....könnte man stärker machen...hängt davon ab wie genau sie positioniert sind...das könnte ein Irrtum sein...

Du badest in Deiner eigenen Ahnungslosigkeit und gründest alle Kritik an mir auf Vermutungen und Unterstellungen zu diesem einen kleinen Bauteil, welches nicht für sich alleine, sondern im Komplettsystem Nerwton seinen Zweck erfüllen muss.

Du solltest Dich mal im Einsteigerboard aufklären lassen und Deine unverständigen und daher unverschämten Frechheiten mir gegenüber endlich einstellen.
Ich sage Dir jetzt nochmal Fakten:
Die Unterlegscheibe für schlecht konzipierte Fangspiegelhalter ist der älteste Hut den Selbstbau-/Tuningleute aufsetzen können und eine der funktionell. praktisch erfolgreichsten Kleinigkeiten dazu. Das ist nichts was ich mir als Bestleistung auf meine Fahne schreiben darf, in sofern trifft mich Deine ahnunglose Häme nicht.
Dieser Halter ist für die vorgesehenen Funktionen zumindest kritisch und je weiter ein kompletter Newton vom theoretisch möglichen mechanischen Ideal abweicht um so kritischer.
Wenn Du (weil ein seltener, leiser Zweifel Dich beschleicht) nun die Beschaffenheit der Tubuslöcher für die Fangspiegelstreben hinterfragst, weil man da eventuell auch noch Freiheitsgrade holen kann, die diesem FS-Halter fehlen, dann ist das eine dumme Idee. Diese Löcher sind ziemlich passgenau, weil dort auch noch Verschiebemöglichkeiten einzubauen bedeutet nur eine weitere mögliche Fehlerquelle ohne Funktion. Das widerspricht Deinem vorgeblichen Streben nach Passungen und Führungen zwecks leichterer Justage, die Du ja in diesen unseligen Stegen und Löchern vermutest.


Zum Abschluss ausnahmsweise eine Spekulation meinerseits:
Während Du Dir diesen Halter schön und mich hässlich träumst bietet TS vermutlich schon eine Unterlegscheibe für den Halter an und löst das Problem auf die simpelste anbieterseitig mögliche Art.
Von Daher ist dieser kleine Fehler mit dem Fangspiegelhalter keinesfalls geeignet, das System Newton an sich zu kritisieren, man kann ihn einfach zu leicht beheben.
Er zeigt nur, dass Händler/Hersteller sich zu wenig Gedanken machen und selbst in kleinen Dingen unnötige Probleme einbauen.
Leider reicht das alles nicht, um daraus eigenständige, erfolgversprechende Geschäftsideen zu entwickeln.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo nochmal,

wie wäre es denn, wenn wir das Beispiel dieses FS-Halters für unnötige Fehler der Herrsteller einfach fallen lassen und stattdessen die Fangspiegelstrebe vor dem OAZ nehmen?

Das hat Mathias in einem Nebensatz erwähnt, ist also vollig unverdächtig.
Die Kritik daran ist allerdings auch so alt wie diese Dobsons selbst und ebenso lange ungehört verhallt.
Unnötig zu erwähnen, dass auch dieser Bug keine Geschäftsideen erblühen lassen kann.
Nein, dazu reichen 10 solcher Bugs nicht aus, zu einfach, zu billig, nichts zu machen.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo zusammen,

eine kleine Info zum Thema "neue" Halterung. Diese Bauform gibt es mindestens schon 4 Jahre bei Explore-Scientific am PN-208 208/812. Ich habe hier noch ein paar Teile von dieser Konstruktion rumliegen:

Link zur Grafik: http://squirrel-observatory.de/temp/es-fsh.jpg

Die Ähnlichkeit zur GSO-Halternung ist doch erstaunlich.
Bei ES wurde die Halterung anders verbaut als bei GSO. Dennoch ist man bei dem aktuellen Modell wieder auf eine "klassische Konstruktion" umgestiegen.

CS
Markus

 
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Hallo Markus,

so ist das nun mal. Du zeigst da eine Variante mit abgeschrägten Ecken und ohne Löcher die mindestens vier Jahre alt ist. Das zeigt, dass man sehr wohl in China Änderungen an Teilen vornimmt, man kann also Einfluss nehmen und es passiert auch was. Das wurde ja (nicht nur) in diesem Thread schon massiv bestrittten.
Es zeigt auch, dass es einen geradezu unerschöpflichen Vorrat an allen möglichen Teilen, Teilevarianten (und deren Produktionsmitteln) gibt, aus denen sich, wenn man nur könnte/dürfte/wüsste mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr gute, derzeitigen Angeboten deutlich überlegene Teleskope für verschiedenste Anwendungen und in verschiedensten Öffnungsklassen zusammenstellen könnte. Sollte also irgenwo irgendwer es wagen, etwas besser zu machen und an der Marge zu nagen, ist man dort m.E. sehr gut gerüstet um sofort reagieren zu können.
Mich ärgert daher nur, dass Änderungen zu selten in die sinnvolle Richtung gehen, obwohl die für bessere Funktion benötigten Maßnahmen häufig genug genannt und besprochen werden.
Die Gründe zu beleuchten ist eventuell nochmal einen Ansatz wert:


Meiner Meinung nach spielt der Absatz über Ebay, Internet-Powerseller, Discounter pp eine entscheidende Rolle. So werden weitaus mehr "Fernost-Teleskope" verkauft als über den Fachhandel mit Beratung. Bei diesen Teleskopen kommt es sehr häufig nicht auf bestimmungsgemäße Funktion an. Ein hoher Prozentsatz dieser Kunden packt sie aus um irgendwie nicht oder nur in Ansätzen klar zu kommen, lagert sie nach einigen Versuchen im Keller oder auf dem Dachboden oder stößt sie über 1,2,3 Meins/Deins pp wieder ab.
Die Masse der Kunden und auch der Nutzer weiß nicht, was Justage ist.

Die wenigen Nutzer, die um Justagemöglichkeiten wissen sind durch dieses Wissen noch lange nicht in der Lage oder wirklich gewillt, eine annähernd brauchbare Justage durchzuführen. Vielen reicht, was sie sehen und zwar auch mal Jahrelang.
Das gilt nun nicht nur für die völlig unbedarften Diskounterkäufer, sondern durchaus auch für Leute, die im Fachhandel mit Beratung kauften, die Mitglied in einem Verein sind Und/oder sich in Foren tummeln. Wer das nicht glaubt hat die letzten Wendungen dieses Threads nicht gelesen und viele andere Beiträge mehr.

Wiederum bleibt ein geringer Protentsatz von Leuten (z.B. von 10000 Forenmitgliedern) übrig. Diese Wenigen beschäftigen sich also mit Justage und wollen wirklich das Leistungsvermögen eines Teleskops ausschöpfen. Erst sie werden solche kleinen Bugs bemerken, die ihnen die Sache erschweren.

Nun kommt es darauf an, ob diese wenigen Leute sich still und nur für sich daran machen, das selbst zu verbesser und zu ändern oder ob sie kommunikativ veranlagt sind.
Nur im zweiten Fall werden sie ihr Wissen um die Probleme und die/ihre Lösungen mit anderen teilen, z.B. auf HPs und in Foren thematisieren und eventuell sogar versuchen, Einfluss zu nehmen, damit ein Hersteller den kleinen aber ärgerlichen Fehler einfach abstellen kann.

Gleiches gilt für Fangspiegelstreben vor Okularauszügen, was deren Zugänglichkeit, z.B. für den Einsatz von Filterschiebern verhindert, Justier-/Feststellschrauben der HS-Zelle in "über-Kreuz Anordnung" und Vieles mehr.

Wer solche Macken thematisiert läuft dann in Foren immer Gefahr, dass irgendwelche Leute ihre Vorzugsmarke, ihren Lieblingshänder oder ihr einzig wahres Teleskopsystem kritisiert sehen und das nicht hinnehmen können. Wieder Andere pflegen auf diesem Acker das Pflänzchen ihrer ganz persönlichen Abneigungen gegen wen und was auch immer.

Ich behaupte mal, dass der ambitionierte Hobbyastrom mit seiner Kritik und seinen Verbesserungsvorschlägen unter diesen Umständen bei den Marketingstrategen der Massenhersteller und der Händler die deren Produkte absetzen müssen nur auf Granit beißen kann.
Denen geht es um Absatz. Es geht ihnen um Gewinnabschöpfung. Es geht ihnen nicht um Ausschöpfung des gegebenen Leistungspotenzials eines Teleskops.
Sie können immer und völlig zu Recht behaupten, dass 95%, wohl eher 99% der Kunden nicht klagen und dass sie sogar positive Bewertungen erzielen, was die vorgeschlagenen Änderungen nicht nur unnötig, sondern geradezu schädlich erscheinen lässt.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo alle zusammen,

ich denke, das schon auf Kundenbedüfrnisse eingegangen wird. Beispiel: Montierung AZ EQ 6. Siehe diesen Beitrag:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...p/topics/1121149/Re:_AZ_EQ6_<->_G#Post1121149

Bei den Massenprodukten von GSO usw. wird sicherlich nicht auf die Bedüfrnisse von anspruchsvollen Amteurastronoem eingegangen - aber bei den "High End Schmieden"? Ich bin rundum zufrieden mit meinem Takahashi TOA 130 - da gibt's für mich ncihts zu verbessern (Reducer, Flattern, Extender, OAZ top). Ich denke es sieht bei CFF, TEC, usw. ähnlich aus. Man muss halt zu diesen Anbietern greifen und nicht die Billig-Anbieter nehmen, die nur über Masse verkaufen.

Gruß
Der Micha

 
Hi Micha
Zitat von MichaelBonn:
...nicht die Billig-Anbieter nehmen, die nur über Masse verkaufen.
Das ist hier ja gerade der Kern der Kritik: Diese Billiganbieter könnten ohne Mehrkosten (z.B. geklebter statt verspannt gefasster FS) bessere Teleskope anbieten.
Mit geringen Mehrkosten Teleskope, die überhaut erst verwendbar wären (z.B. anstatt FS/HS nicht justierbar), oder für einen Endkunden-Aufpreis von lächerlichen 30 Euro richtig spannende Geräte anbieten (z.B. 114/450 in 2" anstatt 1,25").

cs
Jürgen
 
Hi Jürgen,

ja, klar, das habe ich schon verstanden. Ich wollte einerseits nur darauf hinweisen, das es auch sinnvolle Verbesserungen bei den Anbeitern gibt (Skywatcher AZ EQ 6), andererseits das es bei den "Premium-Anbietern" (oder wie man Tak, TEC, AP usw. nennen will) diese Problmee nicht gibt - ist halt wie bei einem Dacia Logan und VW Golf - sicherlich könnte Dacia für einen Mehrpreis höherwertige Dinge verbauen, aber es ist das ja gerade nicht das Ziel bei dem Dacia-Konzept. Genauso sehe ich das bei GSO usw. Meine Meinung ist, das man bei "sinnvoller" Amateurastronomie oder Astrofotografie (was das genau ist, definiert jeder für sich selbst) zu den "Premium-GHerstellern" greifen sollte. Qualität kostet. Man kriegt eben einen VW Golf nicht zum Preis eines Dacia Logans.

Gruß
Der Micha
 
Hallo Michael,

Du gehst gerade in die Endlosschleife solcher Debatten.

Qualität kostet, das ist unbestritten.
Neuerungen auf Produktfeldern wo es Konkurrenz mit besserem Potenzial zu ähnlichen Preisen gibt sind auch oftmals durchaus Verbesserungen, kein Thema.

Dann gibt es aber Neuerungen, die ein scheinbar erkanntes oder sogar ein tatsächliches "Bedürfnis" bedienen sollen und wenig zielführend sind.
Genannt seien beispielhaft funktionslose (weil zu dicht hinter dem HS sitzend und keinen Luftstrom erzeugend) blasende HS-Lüfter, Dobsons mit noch mehr Obstruktion als bisher für das konkrete Design nötig oder auch dieser FS-Halter mit Stegen und Senkbohrungen.

Diese Neuerungen sind zumindest teilweise absolut kostenfrei, sowohl für Hersteller als auch für den Kunden umgesetzt worden und man hätte sie auch ohne Mehrkosten besser hinbekommen können oder man hätte andere Baustellen mit besserem Erfolg anfassen können.

Solte eigentlich im Threadverlauf erkennbar geworden sein.

Gruß
*entfernt*
 
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Halo nochmal,

eventuell ist ein Nachsatz erforderlich:

Zur Klarstellung für Leute, die sich den ganzen Verlauf nicht antun wollen sei nochmal gesagt, dass sich dieser Thread aus Kritik an einem günstigen 8" f/6 Dobson entwickelt hat, der die beste bisher gesehene Chinarockerbox mit dem schlechtesten visuellen Konzept (weil mit der höchsten Obstruktion seiner Klasse ausgestattet) verbindet.
Daher bleibt die Diskussion im Großen und Ganzen beim Beispiel Newton.
Die Preiskonstellation in der die diskutierten Eigenschaften zu finden sind, liegt für einen 8" f/6 Newton zischen 400 Euro (der 8" Billig-Fernost Newton/Dobson) und ca. 800 Euro (die werden von TS und Teleskop Austria in etwa für ihre individuellen 8" Newtons aufgerufen).

Die Zielvorgabe für einen Newton in gut und günstig der die bekannten und offensichtlich/angeblich in oder aus Fernost nicht abstellbaren Macken nicht hat, wurde (nicht von mir) in etwa auf 500 Euro gelegt.

Da sind wir also weder im Preisgefüge von Takahashi noch bei Infinity oder Traveldob.

Gruß
*entfernt*
 
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Hi Micha
Zitat von MichaelBonn:
... sicherlich könnte Dacia für einen Mehrpreis höherwertige Dinge verbauen...
Der Autovergleich passt ausnahmsweise mal recht gut: Selbst Dacia kommt nicht auf die Idee, Stoßdämpfer mit Schlauchschellen oder gar Kabelbindern zu befestigen (FS-Fassung und Justage; bei Automobilen eine Notlösung mancher BW-Fahrzeuge in Afghanistan).
Und sie bieten unterschiedliche Motorisierungen an - ungeladen, geladen, Gas, Diesel (1,25" oder 2"; der da verbaute Kram reicht natürlich nicht für weitere Analogien, wie z.B. belastbarere, präzisere oder gar noch größere OAZ).
Insofern sind Dacias von der Stange sicher weit entfernt von einer Edelschmiede oder gar Custom-Cars. Aber irgendwie "brauchbar".

cs
Jürgen
 
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