Geschichten von der Guerilla-Dachsternwarte

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Martroese

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Hallo zusammen,

Ich bin ja noch nicht sehr lange in der Astronomie unterwegs, aber schon möchte ich gerne die Wunder des Nachthimmels auf Film bannen (naja, Pixel eher..) und so zwei meiner Hobbies verbinden.

Eine astrotaugliche Kamera musste ich mir dafür erst anschaffen und die ist prompt heute durch den Briefkastenschlitz gefallen. Eine Canon eos 600d. Die habe ich gebraucht relativ günstig erstanden, um den studentischen Geldbeutel nicht zu sehr zu belasten. Das wird auch diesen Fred hier prägen: Low Budget - mit möglichst überschaubarem finanziellem und logistischem Aufwand will ich erste Schritte in Richtung Astrofotografie wagen. Ich hoffe von der immensen Erfahrung hier im Forum viel lernen zu können.

Die erste verwegene Bastelei von mir gibt diesem Fred auch den Namen: Um nicht gleich zu Beginn, wegen Schlepperei und kaltgefrorenen Gliedern, die Lust an der Sache zu verlieren, habe ich mir gedacht, meine Ausrüstung einfach zum Fenster meines Dachzimmers rauszuhängen. So muss ich keine große Schlepperei veranstalten, sondern kann bequem aus meinem Zimmer heraus die "Sternwarte" am Dach ansteuern. Warum in die Ferne schweifen...?

Natürlich habe ich schon oft gelesen, dass sich Dach/Fenster und Astronomie thermisch und seeingtechnisch nicht besonders gut vertragen. Mir geht es aber darum, unkompliziert allererste Erfahrungen mit moderaten Brennweiten in der Astrofotografie zu machen. Das letzte My zu jagen überlasse ich den erfahrenen Profis. Für den Anfang sollte mir das reichen.

Das ist also herausgekommen: Eine kleine, schnell aufgebaute "Sternwarte" bestehend aus einer Plattform fürs Dach, darauf eine EQ-1 mit Schrittmotor und eine eos 600d.

IMG_1889.JPG
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IMG_1898.JPG

Die ersten Bilder habe ich heute Abend schon geschossen. Jetzt erstmal sehen, ob sich dieses Modell so bewährt :)

Beste Grüße und schönen Abend
Martin
 
Hallo Martin,

Dein Aufbau sieht doch schon ganz brauchbar aus.
Wie sind die ersten Bilder geworden? Was hast Du für ein Objektiv benutzt?

Gruß Oli
 
Hallo Oli,

die erste Beobachtungsnacht ist rum. Ein paar Schwierigkeiten und Verbesserungspotenzial haben sich schon gezeigt:

- Objektive beschlagen -> Taukappen

- Das Scharfstellen ist äußerst knifflig (im Liveview geht nichts) -> Lösung steht noch aus

- Anvisieren von Objekten ist schwerer als Gedacht (auch hier ist der Liveview nicht sehr nützlich, der Kamerasucher unpraktisch und dunkel) -> evtl. einen Sucher z.B. Leuchtpunkt auf die Kamera setzen?

- Irgendeine Art der Fernauslösung muss ich mir auf jeden Fall noch zulegen

- Wie richte ich die EQ-1 ordentlich aus? Freie Sicht auf den Polarstern habe ich, allerdings keinen Polsucher. Könnte man einen Laser parallel zur Polachse anbringen, um damit Polaris anzuvisieren?


Und die ersten Bilder? Nunja, auf dem Kameradisplay gestern abend war ich schon ganz glücklich über die Ergebnisse. Heute auf dem PC-Bildschirm sieht das schon anders aus. Etwas ernüchternder...:unsure:

Das Objektiv ist ein Canon EF 75-300mm 1:4. Das hab ich noch von einer uralten Canon, wird sicherlich nichts besonderes sein. Verwendet habe ich es bei 4,5.

Abgelichtet habe ich den Mond bei 300mm.

_MG_7528.JPG

_MG_7589.JPG

Und hier noch ein paar ungeschönte und recht dürftige Einzelaufnahmen... Es sind die allerersten ohne jegliche Bearbeitung. Ich stelle sie hier einfach mal rein, damit im Idealfall im Laufe der Zeit eine Verbesserung festzustellen ist :)

Alle mit nur grob eingeschätzter EQ-1

Beliebige Region bei 75mm, 30sek, Iso 400.

_MG_7558.JPG

Sternfeld mit billigem Canon Kit-Objektiv bei 28mm. 30sek Belichtet, Iso 800. Mit viel gutem Willen erkennt man Cassiopeia und M31 als schwachen Fleck. Hier habe ich den Schärfepunkti sicherlich nicht getroffen.

_MG_7582.JPG

Und die Plejaden. 300mm, 30sek, Iso 800.

_MG_7604.JPG

Soweit mal zu Nacht Nr 1.

Grüße
Martin
 
Hey Martin,

zu deinen Punkten "Scharfstellen", "Auffinden", "Fernauslösen" fass dir mal einen PC oder Laptop ins Auge der das übernimmt. Die 600D müsstest ja wie meine 60D einfach per schon beiliegendem USB Kabel an nen Laptop anschließen können. Dann kombiniere das mit "BackyardEOS" als Software. Gibt hier ne kostenlose Testversion, aber auch die volle Version ist mit 35$ überschaubar günstig fürn Astrobereich:
BackyardEOS - O'Telescope

Soweit ich in der Kameraliste sehe wird die 600D voll von der Software via USB unterstütze.

Du kannst dir damit die Bilder direkt auf dem Monitor anzeigen lassen, Korrekturen selbst am Fokus vornehmen (an der Kamera - oder später nen Motorfokus ansteuern). Auch optische Hilfen zum Scharfstellen bzw Zentrieren gibts.

Anschließend kann dir die Software auch die Steuerung deiner Fernauslösungen abnehmen je nach dem wielange Du belichten möchtest. Am Ende gibts noch einige Spielereien wie Montierungsansteuerung etc die ich aber nicht über die Software mache.

Und wenn dir irgendwann der Strom an der 600D ausgeht gibts für mittleres-beginner Geld auch die Akkuadapter auf 230V Stromversorgung bei deinem lokalen Teleskopdealer ;)

Grüsse,
Tom
 
Hallo Martin,
der Anfang ist gemacht. Der Anschluss an einen Laptop, wie vorgeschlagen, wäre sicherlich sinnvoll, soweit einer vorhanden ist. Ich nutze am Laptop das kostenlose EOSUtility von Canon zur Fernauslösung und zum Scharfstellen. Eine Bahtinov-Maske wirkt hierbei zusätzliche Wunder. Ich meine dafür gibts auch Vorlagen im Netz. Taukappen lassen sich für den Anfang gut aus einer ISO-Matte basteln. Die letzte habe ich für 2,49 € eingekauft;).
Jede kleine Verbesserung wird sich auch in Deinen Bildern nierderschlagen. Den Mond hast Du ja schon mal gut getroffen.
Gruß Oli
 
Hey Tom und Oli,

Das Anschließen an den Laptop geht tatsächlich über EOS-Utility sehr einfach. Ich habe mich damit heute schon etwas beschäftig. Da ist sogar ein Timer eingebaut, der dummerweise nur nicht mit der Spiegelvorauslösung zusammen funktioniert. Also entweder Timer benutzen oder Fotografieren mit Vorauslösung:rolleyes:

Wenn mein Adapter für die PK-Objektive da ist, tu ich mich mit dem Fokussieren hoffentlich auch etwas leichter. Diese Canon-Klapperdinger sind ja eine Zumutung:eek:.

Oli, guter Tip mit der Isomatte. Werde ich mich mal nach einer umsehen.

Mal sehen, was die heutige Nacht noch bringt :)

Gruß
Martin
 
Hi Tom,

Hey Martin,


Und wenn dir irgendwann der Strom an der 600D ausgeht gibts für mittleres-beginner Geld auch die Akkuadapter auf 230V Stromversorgung bei deinem lokalen Teleskopdealer ;)

Grüsse,
Tom

Dieses Teil hab ich doch glatt noch günstig in den Kleinanzeigen gefunden. Heute angekommen, hab ich es gleich heute Abend schon verwendet. Ist super praktisch, sich keine Gedanken mehr um den Akku machen zu müssen. Andere Probleme gibts ja noch zu Hauf :)

Gruß
Martin
 
Hallo zusammen,

Nacht Nr.2 meiner Dachsternwarte ist beendet. Heute habe ich mal auf Andromeda gehalten.
Mit 300mm, 25sek, ISO1600. Ich habe insgesamt 11 verwendbare (das ist ein dehnbarer Begriff :) ) Lights zusammengebracht und anschließend 5 Darks aufgenommen.
Auf die schnelle hab ich das Ganze dann durch DSS gewurschtelt und herausgekommen ist meine erste Andromeda:D

Hier ein Einzelbild:

IMG_0025.JPG

Und hier das "Endergebnis"

Andromeda1.JPG

Für mich schon ein riesen Fortschritt:p. Leider weiß ich noch so garnicht, wie ich mit der Bildbearbeitung das Optimale aus dem vorhandenem Material heraushole. Da stochere ich noch ganz schön im Trübeno_O.

Ausstehend ist immernoch eine ordentliche Einnordung der EQ-1. Ab 30sek wurden die Strichspuren schon aufdringlich.

Grüße
Martin
 
Moinmoin,

find ich klasse! Norde mal noch sauber, das wird was. Als spontane Idee kam mir noch ein drahtloser, programmierbarer Fernauslöser, dann kannst du das Fenster zumachen und gemütlich im warmen Zimmer deine Aufnahmesequenzen steuern und dein zweitgrößter Störfaktor ist weg: aufsteigende Warmluft aus dem Zimmer. Das bringt schärfemäßig viel.

Es wird kalt des Nächtens und ich bin nur mobil auf Spechtgang und möchte nun vom warmen Womo aus steuern, da gibts heißen Tee und Kekse und eine große Leinwand :whistle:. Soll das Gerät da draußen doch alleine frieren :p Lol. Taukappen sind natürlich wichtig, ansonsten ist die Kälte schon von Vorteil - nur nicht für mich!
Meine Eos hat zudem Wifi und zeigt via Canon HändiÄpp das belichtete Bild aufm Händi oder Tablet an. Eine Sequenzprogrammierung habe ich in der Äpp leider (noch?) nicht gefunden. Besonders stabil scheint sie auch nicht zu sein, verliert gerne mal die Verbindung, was zum Glück aber keinen Einfluß auf die laufende Belichtung hat. Vllt mein Händi? Aber die Bild anzeige ist schon cool :cool:
Hab jüngst son wireless Timer-Teil in der "Bucht" geschossen und bin entzückt. ZB folgende Sequenz:

1. warte: 2 Sekunden (0 - 99:99':99")
2. belichte: 300 Sek (0 - 99:99':99")
3. warte: 5 sek (0 - 99:99':99")
4. durchlaufe: 2.-3. für 30mal (1-99 oder doch 999? 9999?)
5. durchlaufe: 2.-4. für 3mal (1-99 oder doch 999? 9999?)
6. Ende

Es sind immer diese 5 Schritte zu setzen, je nach Gusto. Will man keinen Loop, wählt man eine 1. Bei "--" wird solange geloopt, bis man die Start/Stopp-Taste erneut drückt oder die Batterien leer sind.
Der Empfänger wird in den Blitzschuh geschoben, das Kabel beim Fernauslöser-Eingang reingestöpselt, eingeschaltet und es kann losgehen. Ich hoffe, so dem Winter trotzen zu können! Vllt ja auch ein Tipp für dich?

Grüße und CS,
Okke
 
Moin,

die kleinen Teile haben keinen Polsucher -> Driftmethode.

Das geht entweder mit normalen Belichtungen oder - die Piekfein-Methode mit ner Videokamera und PHD. Es gibt auch 1-achsige Schrittmotorsteuerungen die man guiden kann (in einer Achse selbstredend), da hätte ein Sucher im Blitzschuh der DSLR mit Guiding sogar Sinn.

CS
Jörg
 
Mensch, Klasse!
Dass Du 30 sek. bei 300mm Linse hinkriegst, finde ich hervorrrrragend! Je nach Lichtverschmutzung kann das durchaus ideal sein, viele kurze Subs zu schiessen, anstatt die Zusatzanschaffungen für 5 Minuten Subs und die technische Fenterei zu investieren, um dann doch bei der Bildbearbeitung hinterher immer an die Grenzen der Lichtverschmutzung zu stossen.
Die Methde "einscheinern" oder drift align zum Ausrichten der EQ ist Dir bekannt? Dabei versucht man, einen hellen Stern so lange wie möglich zentriert im Bild zu halten. Wenn er abdriftet, korrigiert man die Position der Kamera-Mount-konstruktion in die entgegengesetzte Richtung und probiert erneut, wie lange der Stern zentriert bleibt.
Deinen Blitzschuh könntest Du dafür evtl mit einem Sucher-Schuh ausstatten und einen kleinen Leuchtpunktsucher o.ä. oben drauf setzen, falls es Dir beim Einscheinern da oben auf dem Dachfirst das Hantieren mit Lappi, Mount und Kamera zu chaotisch/gefährlich wird.

Aber wie gesagt: 30 Sekunden: damit ist schon richtig was zu machen. Leute mit Alt-Az Mount sind sogar immer darauf beschränkt und kriegen mit viiiiielen Subs dann auch super Bilder zustande.
Sag mal, dätscht die Gegengewichtstange nicht manchmal ans Brett an?
 
Moin,

an die Sicherung oben auf dem Dach muss auf jeden Fall gedacht werden, sonst wird das gefährlich.

Ich finde die Leistungen mit dem 300er auch sehr erfreulich, welches verwendest Du?

Was mir noch durch den Kopf geht - wenn gescheinert wird resp. sonstwie eingenordet - kann die Monti draußen bleiben, gibt's da ne Kiste für? Sonst ist das doch viel Aufwand für jedesmal aufbauen ...

CS
Jörg
 
Hey zusammen,

vielen Dank euch für die netten Rückmeldungen und euren Input. Das motiviert mich, so weiterzumachen. Freut mich sehr :)

Die einzelnen angesprochenen Punkte werde ich nachher noch alle abarbeiten.

Bis später.
Grüße
Martin
 
Moinmoin,

find ich klasse! Norde mal noch sauber, das wird was. Als spontane Idee kam mir noch ein drahtloser, programmierbarer Fernauslöser, dann kannst du das Fenster zumachen und gemütlich im warmen Zimmer deine Aufnahmesequenzen steuern und dein zweitgrößter Störfaktor ist weg: aufsteigende Warmluft aus dem Zimmer. Das bringt schärfemäßig viel.

Okke

Hey Okke,
Danke dir :)

Genau so einen hab ich mir jetzt noch gegönnt, allerdings mit Draht. Soweit hab ich nicht gedacht, dass es die auch kabellos gibt..
Aber nachdem sowieso schon einige Kabel im Spiel sind (Dauerstrom, Handsteuerung der Nachführung), kommt es auf das Eine auch nicht mehr an :) Deshalb muss ich natürlich auch immer einen ganz kleinen Spalt das Dachfenster auflassen. Ich denke aber, dass dieser kleine Spalt keine großen Turbulenzen verursacht. Hoffentlich...

Und schön zu lesen, dass es noch mehr wärme- und kekeseliebende Astronomen gibt :D. Ich muss sagen, das war gestern schon sehr entspannt, die Kamera draußen werkeln zu lassen und drinnen gemütlich mit leichter Spannung abzuwarten, was durch die Leitung auf den PC geflattert kommt:)

Gesteuert hab ich die Kamera übrigens gestern über den PC mit EOS-Utility. Das geht eigentlich recht schön, die Bilder können gleich auf dem PC gespeichert werden. Nur die Timerfunktion ist nicht brauchbar. Deswegen jetzt der extra Fernauslöser mit programmierbarem Timer. Muss ich mich noch reinlesen bis heute Abend..:geek:

Gruß
Martin
 
Hey Jörg,

Moin,

an die Sicherung oben auf dem Dach muss auf jeden Fall gedacht werden, sonst wird das gefährlich.

Ich finde die Leistungen mit dem 300er auch sehr erfreulich, welches verwendest Du?

Was mir noch durch den Kopf geht - wenn gescheinert wird resp. sonstwie eingenordet - kann die Monti draußen bleiben, gibt's da ne Kiste für? Sonst ist das doch viel Aufwand für jedesmal aufbauen ...

CS
Jörg

Ohja, mit der Sicherung hast du recht. Ist nicht soo angenehm, sich jedes Mal sehr weit aus dem Fenster zu hängen, um z.b. durch den Kamerasucher zu schauen. Da muss noch was anderes her. Deswegen wäre ich da froh, fürs Auffinden noch eine andere Methode zu finden. Spontan fällt mir da ein Laserpointer auf der Kamera ein. Aber nachdem, was ich so schon darüber gelesen habe, ist das mit handelsüblichen Taschenlasern nicht brauchbar und alles darüber zu gefährlich.

Das Tele ist ein Canon EF 75-300mm USM.

Zwecks draußen bleiben: Hab ich noch nicht drüber nachgedacht. Dauerhaft eher nicht. Aber wenn ein paar klare Tage in Aussicht sind, evtl schon. Eine Abdeckung müsste ich mir noch ausdenken.

Gruß
Martin
 
Hey,

Mensch, Klasse!
Dass Du 30 sek. bei 300mm Linse hinkriegst, finde ich hervorrrrragend! Je nach Lichtverschmutzung kann das durchaus ideal sein, viele kurze Subs zu schiessen, anstatt die Zusatzanschaffungen für 5 Minuten Subs und die technische Fenterei zu investieren, um dann doch bei der Bildbearbeitung hinterher immer an die Grenzen der Lichtverschmutzung zu stossen.

Danke dir :)

Heißt das, bei starker Lichtverschmutzung ist es besser mehrere kürzere Subs aufzunehmen, als weniger längere? Oder kann man das so nicht sagen?

Und aprospos Lichtverschmutzung: Ich fotografiere ja aus der Stadt/Vorstadt heraus, Licht hab ich also genug am Himmel. Lohnen sich da Objektiv-Filter, die einen Teil davon wegfiltern? Angeboten werden ja welche, die die Lichtverschmutzung herausfiltern sollen.
Wie ich die bei der Nachbearbeitung wegbekomme, weiß ich auch noch nicht so recht.

Sag mal, dätscht die Gegengewichtstange nicht manchmal ans Brett an?

Habs vorhin nochmal nachgeprüft :) Da stößt glücklicherweise nichts an.
Allerdings am Schrittmotor :cautious: Der steht leider ziemlich im Weg. Da bin ich schonmal unachtsam dagegen gefahren:eek:.

Und zum Scheinern werde ich mich noch einlesen. Scheint ja etwas aufwändiger zu sein. Evtl kann ich günstig einen Polsucher ergattern, vllt lässt sich der an die Eq-1 anflanschen und würde das Einnorden vereinfachen.
Allerdings müsste ich da quasi zwangsläufig auch eine "Remote-Lösung" z.B. mit Webcam am Polsucher basteln. Denn soweit und dann auch noch um die Ecke nach oben kann ich mein Auge definitiv nicht aus dem Fenster hängeno_O

Gruß
Martin
 
"Heißt das, bei starker Lichtverschmutzung ist es besser mehrere kürzere Subs aufzunehmen, als weniger längere? Oder kann man das so nicht sagen?"
Doch, kann man so sagen. Man muss natürlich auch Licht einfangen... aber das wird mit 300mm und ISO1600, so wie bei Dir, möglich sein. Ich hab mit 18mm f/3.5 Linse bei ISO 800 schon 47x 20 sec subs von einem unmotorisierten Tripod in DSS gestackt
LMCSMC20sISO800-18mm.jpg

und heraus kam die Large Magellanic Cloud (Südhimmel) recht schön - und viel Abfall drumrum wie Du siehst wegen der unmotorisierten Feldrotation.:
LMCSMC47x20sISO800-18mm.jpg

Wegen der Filteranschaffung würd ich noch warten, weil Du bist doch Gorilla und musst auf die Schnürsenkel-Ehre achten! Filter gibt's aber. Z.B. Neodymiumfilter, auch "Moon&Skyglow" genannt. Entweder vorne auf die Linse draufschrauben - oder per Filterschublade zwischen Bajonett und Linse. Toia.
Gibt auch extra Workflows zum Eliminieren von Noise in Bildbearbeitungssoftware.
Ich machte das immer von Hand in meiner simplen Software "Aperture", gabs nur für Macs damals - aber das Prinzip ist immer gleich: dafür ganz sacht an den "RGB curves" und/oder den einzelnen Channeln Red Green Blue spielen, um den Hintergrund dunkler zu kriegen ohne das Objekt der Begierde zu dunkel werden zu lassen.

Zum Einscheinern/drift align: da hab ich mich wohl schlecht ausgedrückt. Dabei musst Du höchstpersönlich an der Brettkonstruktion rumfuchteln, das geht nicht aus der Ferne am Lappibildschirm. Denn Du willst die Montierung "ausrichten", oder "norden", damit der Stern möglichst lange zentriert bleibt. Mal einen Zentimeter nach rechts, mal die Polhöhenwiege einen halben Grad "nach oben" usw.
Wenn das dann einen Abend mal so richtig gut gelungen ist, musst Du haargenau die Position von allem markieren. Damit Du beim nächsten mal auf die Markierungen bauen kannst und nur noch zur Kontrolle einscheinerst. Aber das Kontroll-Einscheinern muss man jeden Abend wieder machen.

Daher ne Idee: kannst Du das Brett vll am oberen oder unteren Fensterrahmen anhängen anstatt auf dem First? So mit Blumenkästenhaken oder auf geviertelten Backsteinen? Dann fehlt Dir zwar der Himmel hinterm Haus, ja, aber sicherer wärs halt, nicht mehr auf dem First rumzuturnen mit teurem Gerät, das einem evtl. irrationaler Weise im Unfall-Fall wichtiger vorkommt als die eigene Gesundheit - und dann hält man im Fall die Teile fest, anstatt sich selbst... nur ne Idee.
Vll kommen die anderen noch bessere Lösungen fürs allabendliche Ausrichten :)
 
Hey, ...verräts du noch deinen Namen? :)

danke für die Nachricht. Dann müsste ich für 30sek die Montierung garnichtmal so wahnsinnig genau ausrichten.. Aber schön wär es natürlich trotzdem.

Daher ne Idee: kannst Du das Brett vll am oberen oder unteren Fensterrahmen anhängen anstatt auf dem First? So mit Blumenkästenhaken oder auf geviertelten Backsteinen? Dann fehlt Dir zwar der Himmel hinterm Haus, ja, aber sicherer wärs halt, nicht mehr auf dem First rumzuturnen mit teurem Gerät, das einem evtl. irrationaler Weise im Unfall-Fall wichtiger vorkommt als die eigene Gesundheit - und dann hält man im Fall die Teile fest, anstatt sich selbst... nur ne Idee.
Vll kommen die anderen noch bessere Lösungen fürs allabendliche Ausrichten :)

Es sieht nur auf dem zweiten Bild in meinem ersten Beitrag so aus, als ob die Montierung direkt auf dem First sitzt. Auf den anderen Bildern erkennt man, dass ich die Montierung mit dem Sockelbrett direkt vors/unterhalb des Dachfensters aufgestellt habe (wird vorallem auf dem letzten Bild oben deutlich). Der First wäre mir definitiv zu gefährlich, es reicht ja schon der jetzige Aufbau:D.
Deswegen ist ja das Ausrichten der Kamera auf Objekte und vorallem das Einnorden so schwierig. Ich müsste mich dazu aus dem Fenster lehnen, um durch den Sucher zu schauen, was ich sicherheitstechnisch nicht unbedingt befürworte:unsure:
Zum ausrichten der Montierung (Polhöhe, Azimut) komme ich problemlos mit den Händen an die Montierung (siehe letztes Bild, erster Beitrag). Nur der Polarstern liegt leider nicht in Blickrichtung des Fensters, deswegen komme ich beim besten Willen nicht mit dem Auge zum direkten Anvisieren des Himmelspols.

Einscheinern wäre also im Prinzip problemlos möglich. Ich habe mich gestern mal verzweifelt daran versucht. Habe aber wohl erst im Nachhinein richtig verstanden, wie es eigentlich geht :) Aufwändig bleibt es aber allemal...

Nochmal zu Polsucher mit Webcam: Ist das vllt eine praktikablere Lösung?

Wegen der Filteranschaffung würd ich noch warten, weil Du bist doch Gorilla und musst auf die Schnürsenkel-Ehre achten! Filter gibt's aber. Z.B. Neodymiumfilter, auch "Moon&Skyglow" genannt. Entweder vorne auf die Linse draufschrauben - oder per Filterschublade zwischen Bajonett und Linse. Toia.
Gibt auch extra Workflows zum Eliminieren von Noise in Bildbearbeitungssoftware.
Ich machte das immer von Hand in meiner simplen Software "Aperture", gabs nur für Macs damals - aber das Prinzip ist immer gleich: dafür ganz sacht an den "RGB curves" und/oder den einzelnen Channeln Red Green Blue spielen, um den Hintergrund dunkler zu kriegen ohne das Objekt der Begierde zu dunkel werden zu lassen.
:)

Gut, dann warte ich mit dem Filter erstmal. Es gibt ja noch genug andere Baustellen und den Geldbeutel freuts auch :)


Gruß
Martin
 
Ich Warmduscher, das FirstFoto war so erschreckend, dass ich die Fenster-Info in den anderen Bildern nicht mehr verarbeitet hab. :D
Du warst beim Andromeda-Knipsen bei 25 Sekunden mit 300mm auf der Monti wirklich seeehr gut ausgerichtet! Wie hast Du das denn hingekriegt? Hast Du das Brett mit einem Kompass Nord-Süd-ausgerichtet? Gibt auch ne free Kompass-App für iPhones. Kompass für Android: hängt davon ab, ob das jeweilige Modell ein gutes Gyros besitzt. True North weicht an den meisten Orten etwas ab vom magnetischen Norden, nennt sich magnetic declination. Die paar Grad können auch ne Sekunde mehr Belichtungszeit ausmachen - und da es am Brett liegt, ob Deine Monti diesbezüglich sehr präzise ausgerichtet ist, stelle ich mir Genauigkeit in dieser Komponente einfach zu realisieren vor. Die Kompass-App hat evtl. eine Einstellung genau dafür, True North oder "magnetic declination". Dann einfach das Smartie aufs Brett legen, paralell zur Monti, und ausrichten. Und wo das Smartie sowieso grad auf dem Brett liegt: noch schnell eine Wasserwaagen-App anwerfen. Denn das Brett muss auch ganz eben liegen; dient ebenfalls erhöhter Belichtungszeit.
Nochmal zu Polsucher mit Webcam: Ist das vllt eine praktikablere Lösung?
Warum stattdessen nicht per USB die Canon Software oder Backyard-EOS benutzen? Die übertragen doch den Live-View Deiner Kamera auf den Lappibildschirm oder nicht? (Kenne weder noch.)

Falls Einscheinern und späteres Anvisieren nicht per USB geht: Du hast auf der Canon 2 Orte, wo Du einen Sucher anbringen kannst: den Blitzschuh und den Kamerasucher. Für beide Orte gibt es Winkel-Sucher, die Dir den Einblick vom Fenster aus bequemer machen. Frag doch mal bei TS nach, ob die Vorschläge s.u. für Deinen Aufbau Sinn machen.
Winkelsucher für DSLR-Kamerasucher 70€ Passt der auf Deine Canon 600d?
oder
Blitzschuh-Halterung für Sucher 17€ und Winkelsucher aufrecht und seitenrichtig 6x30 49€ (gibt von beidem teurere Modelle bei TS) Fragen an TS: kann mit den 2 Schräubchen der Einblick um 90* zum Fenster hin gedreht werden? Passt der SucherSchuh auf die obige 17€-Halterung? Kann diese Halterung so befestigt werden, dass das Sucherrohr immer wieder exakt parallel zum Objekt steht oder ist das Glücksache/muss jeden Abend neu gerichtet werden?

LG und CS! Annette
 
Morgen Annette,

Ich Warmduscher, das FirstFoto war so erschreckend, dass ich die Fenster-Info in den anderen Bildern nicht mehr verarbeitet hab. :D

Das wäre dann schon mehr Harakiri als Gorilla auf dem Firsto_O:D

Danke für Deine ausführliche Nachricht! Super, dass hier so hilfsbereite Menschen unterwegs sind(y):)

Für die ersten Bilder oben habe ich die Montierung nur ganz nach Gefühl ausgerichtet. Klar, die Polhöhe hab ich eingestellt. Ich habe aber nicht überprüft, ob das Sockelbrett in der Waage ist (in
Ermangelung einer Wasserwaage..). Dummerweise hab ich auch nichtmal einen Kompass hier und mein Android-Fon ist dafür überhaupt nicht zu gebrauchen. Ich hab dann einfach immer wieder über meine linke Schulter zum Polarstern hochgeschaut und die Montierung vor mir versucht einigermaßen darauf auszurichten. So schlecht wars nicht:D

Aber die Idee mit Wasserwaage und Kompass das Brett auszurichten, finde ich gut. Dann würde vllt einmaliges exakts Ausrichten nach Herrn Scheiner mit genau "im Wasser" liegendem Sockelbrett genügen.

Warum stattdessen nicht per USB die Canon Software oder Backyard-EOS benutzen? Die übertragen doch den Live-View Deiner Kamera auf den Lappibildschirm oder nicht? (Kenne weder noch.)

Genau so habe ich es gestern mal probiert. EOS-Utility ist eigentlich schon ziemlich ausgefuchst. Mit Backyard-EOS habe ich mich noch nicht so intensiv beschäftigt, ist sicher nochmal praktischer.
Ich hab mir in der Liveansicht ein Raster aufs Bild gelegt und dann den Polarstern Pi mal Daumen im Raster positioniert. Das eigentlich Schwierige bis Unmögliche ist aber, die Kamera exakt in den Drehpunkt der RA-Achse zu auszurichten (sprich: Kamera guckt genau auf den verlängerten Drehpunkt am Himmel).
Aber die Genauigkeit dieser Ausrichtung hat immerhin wieder für 30sek Belichtung bei ca 200mm gereicht.

Und die Sache mit dem Sucher hat mich gestern auch wieder zum Verzweifeln gebracht. Ich hab schonmal den Leuchtpunktsucher vom Teleskop provisorisch aufgesattelt. Aber ohne Umlenkung bringt das nicht viel.
Ich schaue mir mal an, was es an Winkelsuchern für die Kamera gibt oder Externe mit Winkeleinblick. Danke Dir für die Links(y):)

20181018_182235.JPG


...Nichts desto Trotz habe ich gestern noch so einige Bilder von Andromeda machen können nach ungfähr 2 std. Fummelei, Einrichten, Aufbauen, Scharfstellen, verzweifelter Objektsuche etc..:sneaky::D
Das hab ich mir schon alles ein wenig leichter vorgestellt:geek:. Bin aber froh, das alles nicht gänzlich draußen in der Kälte machen zu müssen.
Bericht dazu folgt, wenns Ergebnisse gibt :)

Gruß Martin
 
Ja, ich bin gespannt! Ich hab einen nano.tracker zum Nachführen und als "Polhöhenwiege" einen Ballhead, den ich mit einem Geodreieck irgendwie auf 54* gekriegt hab. Ohne Polarstern. Ohne Einscheinern. Ohne Computer-Kamera-Verbindung, das kann meine Sony NEX-5N gar nicht. DAS ist erst mal ungenau :D Aber mit dem 500mm f/6.3 Objektiv hab ich auch schon 15 Sekunden hingekriegt und war stolz wie Bolle. Bloss gefunden hab ich bei den Testläufen hier in der Grossstadtsuppe nie was mit dem Objektiv. Trotz der App Skysafari Plus. Immer irgendwie knapp daneben, scheint's. Mir fehlte eine Sucher-Konstruktion. Aber die Sony hat standardmäßig gar keinen eigenen Sucher, nur Live-View, und auch keinen Blitzschuh. Dass Du die Andromeda Galaxie gefunden hast, imponiert mir deshalb ausserordentlich. Du wirst noch ne Menge Spass haben. Mein nano.tracker verbringt einen unverdienten, frühen Lebensabend in seinem Karton...

Achja: Dachte, ich erwähn es mal, better safe than sorry: der Tragegurt muss beim Knipsen ja weg, nicht wahr, der verwackelt die Aufnahmen.
 
Guten Abend zusammen,

Es ist vollbracht! :)
Ich habe die Beute der letzten Nacht gesichtet, aussortiert, gestackt, mit Fitswork gestrecht und in Gimp etwas an den Reglern geschraubt.
Sogar nach dem Aussortieren der (ganz) schlechten Bilder (Wolken ziehen durch, auffällige Strichspuren) blieben noch 15min17sek übrig:D.

Komischerweise ist der Hintergrund sehr rot geworden. Woran kann das liegen? Und wie könnte ich das wegbekommen?

Hier das vorläufige Ergebnis: 36 Frames á 20, 25, 30sek, ebensoviele Darks.

Andromeda Fitswork1_3.JPG


Sehr spannend, das alles :D

Gruß
Martin
 
ja, sehr spannend :D Ist Dir bei der Serie zwischendurch eine hohe, dünne Wolkenschicht drübergezogen? Das erkennt man schnell daran, dass diese Subs dann leicht heller sind als alle anderen aus der Serie.


Oben irgendwo hattest Du schon mal das Sternfeld um Andromeda mit ISO 800 aufgenommen und das sah nach einem richtig guten Frame aus. Während der nächste mit ISO 1600 schon gefährlich viel rot drin hatte, findest Du nicht?
Wie sehen denn Deine gestrigen Subs so aus, poste mal eins. Vll war die Luft feuchter oder viel Saharastaub unterwegs - oder Du hast das Licht im Zimmer angelassen :D Oder hohe Wolken..

Verstehst Du Englisch oder willst es gern verbessern? Macht's leichter, weil es auf E so viele zusätzliche gute Infos gibt. Hier was zum Grundverständnis zu ISO What is the best ISO for your DSLR for astrophotography? Beim Anvisieren und Scharfstellen den ISO-Wert ruhig ganz hoch setzen, damit man was erkennt - für die Aufnahmeserie aber bei Deinem Canon-Modell speziell wieder runter auf 800 - nur ganz evtl. 1600. So empfiehlt es der Maestro in dem Artikel plus seinem update.

Aus dem geposteten Fitswork-JPG lässt sich das Rot wegnehmen, indem man ganz zart den Red Channel herunterzieht. Der Hintergrund wir dann fein nachtschwarz, die Andromeda aber zu was Blaugrünem. Mag sein, dass Du das mit dem Original besser hinkriegst.
 
Screen Shot 2018-10-22 at 06.56.40.png


So sieht das in meiner App aus ("Aperture"). Habe die RGB-Gesamtkurve, schwarz, im unteren Bereich angehoben. Und an derselben "Stelle" die rote Kurve, rot, leicht runtergezogen. Mit den Daten aus Deinem Original ist mehr möglich.

Und noch was fällt mir ein: DSS hat eine Tickbox "Align RGB channels after stacking" oder so ähnlich. Kannste auch mal ausprobieren, ob der rote Kanal sich dadurch den anderen beiden annähert.

Also, Du hast einige Möglichkeiten, das Material von gestern zu einem gelungeneren Resultat zu bringen. Wolken? Rot-Kanal? DSS setting? Und zukünftig: ISO 800?
 
Guten Morgen,

ja, sehr spannend :D Ist Dir bei der Serie zwischendurch eine hohe, dünne Wolkenschicht drübergezogen? Das erkennt man schnell daran, dass diese Subs dann leicht heller sind als alle anderen aus der Serie.

Ja, in der Tat sind mir in dieser Nacht immer wieder leichte Schleierwolken oder Kondensstreifen durchgezogen. Es war insgesamt keine soo gute Durchsicht.

Und warum ich bei den 1600ISO gelandet bin, weiß ich nicht. Das wird dann auch zu viel gewesen sein.
Werde ich mal anpassen in Zukunft und mir deinen Link in Ruhe durchlesen. Danke :)

Dein Bearbeitungsergebnis sieht ja schonmal wesentlich stimmiger aus (y):).
Ich werde nachher noch einen Sub einstellen und die gestackte Fits-Datei, wenn das geht.

Gruß
Martin
 
Der Vollständigkeit halber hier noch zwei Subs dazu:

Die Ersten hatten noch die besten Bedingungen und sind am dunkelsten geworden, viele von den Nachfolgenden sind leider vmtl wegen Schleierwolken sehr hell geworden.
Leider siehts für die nächsten Tage garnicht nach astrotauglichem Wetter aus, um etwas bessere Aufnahmen zu sammeln..:sneaky:

IMG_0125.JPG

IMG_0196.JPG

Gibt es eine Möglichkeit die rohe Fits-Datei hier anzuknüpfen?

Schönen Abend
Martin
 
weiss ich nicht, ist aber auch egal, oder? ich bin beeindruckt von dem dunklen Sub - Du bist ein Glückskind bei dem Himmel! Und von Deinem bearbeiteten Image bin ich auch voll beeindruckt. Aber das ist nicht aus dem roten entstanden, oder? Wie haste das gemacht?
 
Hallo,
Ist das wohl dunkel? :) Ich hab keinen Vergleich und kann das garnicht einschätzen.
Das zweite Bild ist nicht aus dem Roten entstanden. Ich hab nochmal neu angefangen und hauptsächlich den roten Kanal im Histogramm separat "gestrecht" (?) sodass er besser mit den anderen übereinander lag. Und dann in den Farbwerten das Rot noch weiter zurück genommen. Wahrscheinlich hab ich dadurch ein wenig an Informationen verloren.
Naja, ist noch ein weiter Weg... :D

Gruß Martin
 
Hallo,

hier noch ein Bild von den Plejaden. Auch von der Session letzten Samstag.
6,5 Minuten sind übrig geblieben, aber ganz leicht sieht man schon die nebligen Bereiche :)

Trotz Darks kommt mir das Bild stark verrauscht vor. Oder zu doll augequetscht beim Bearbeiten?

Plejaden3.JPG


Gruß
Martin
 
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