Hilfe bei Teleskopangaben

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bei deepskybroth. steht:

Für Zwischenbrennweiten würde ich folgende Gedanken aufgreifen:
- Vergrößerung zwischen 40 und 60fach, vorzugsweise Weitwinkel für offene Sternhaufen und großflächige Nebel
- AP 3,5-2,5 für Galaxien
- AP 2-0,8 für Kugelsternhaufen
- AP 1,5-0,6 für Planeten und Mond
Für ein f/6 Teleskop ergeben sich z.B. 30mm, 18mm, 8mm und 5mm als möglich Lösung.

soll ich mich daran halten und einfach die teuersten (im verhälltnis zum budget) kaufen?
 
Hallo Robert!

Zitat von serpentarii:

Zum größen Teil schon, doch zumindest die Einsteigerseiten. Dort findest du grundlegende Informationen über Optik und Technik, die für Einsteiger das notwendige Grundwissen vermitteln. Und dazu noch kostenlos. So wie du hier deine Fragen stellst scheinst du keinen Plan zu haben, von was du redest. Klingt hart, ist aber realistisch.

Also nochmal: LESEN!

Grüsse,
Matthias
 
Moin,
ich als Halbcholeriker hätte schon die Geduld verloren.
Matthias hat recht, angelesenes Halbwissen, hier und da mal was gehört und dann noch die schönen, bunten Seiten der Astrohändler. Apropos Astrohändler, die meisten verkaufen Dir je nach Wissensstand etwas. Weist Du nix, bekommst Du auch nix für viel Geld. Trittst Du kompetent und sachlich auf, bekommst Du unter umständen was Gescheites für weniger Geld! Und was dort unter den schönen Telekopbilder zu lesen ist, erst mal grundsätzlich anzweifeln.
 
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Hallo Robert,

bitte nimm das ernst. Du bist dabei an die 2000 € auszugeben, üblicher Weise schaust Du die Rechnung(en) am Schluss durch und kommst auf 2500 €.

Wenn das nicht gerade nur die tägliche Portokasse ist, bewahrt Dich Information vor Schaden.
Dazu gehört, dass Du zunächst die grundlegenden Basics intus hast. Das ist noch nicht der Fall.

Folge den Links zu den Infos, danach folgen wir den Links zu den Teleskopen und Händlern.

Gruß und CS
*entfernt*
 
hab jetzt wirklich alles (bei den "Okularwahl" der DSbroth.) gelesen und den großteil davon verstanden

es gibt für jeds f/ bessere und schlechtere okulare aber bei den okularinfos steht das nicht dabei wie kommt man dahinter?

sorry wenn ich da was falsch verstanden hab
 
Durch ausprobieren, Robert.
Damit darfst Du viele Okulare kaufen und die Händler freuen sich. Und wenn mal was dabei steht, stimmts meist nicht.
Die wiklich scharfen "Genuine" Okulare funktionieren bei F5 nicht, steht nicht dabei! Angeblich sind billige z.B. 32mm 2" WW Okulare ab F5 einzusetzten, stimmt nicht! Ausprobieren oder auf ratschläge hören.
 
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Zitat von serpentarii:
bei teleskopen versteh ich "alles" aber bei okularen hörts bei mir auf

Hi!

Ich hab mir die Fragerei hier jetzt auch mal durchgelesen... Nur interessehalber: In welchem/was für einem Club bist Du, und wieviel Beobachtungserfahrung hast Du? Hast Du schon mal die Gelegenheit gehabt, ein Teleskop aufzubauen, einzunorden (wenn parallaktisch) und durch die Gegend zu tragen? Was willst Du bevorzugt beobachten?

Ich frag das vor allem, weil ich selber weiß, dass es kein Problem ist, in einem Astroclub zu sein und trotzdem zu Geräten einen guten Sicherheitsabstand zu halten. Nichts ersetzt das Live-Erlebnis, und welches das Teleskop für's Leben ist, kann man eigentlich erst sagen, wenn man mal durch mehrere geschaut hat und weiß, was einen interessiert und wo man beobachtet. Vorlesungen sind ganz nett, aber ich hatte auch mal einen Physik-Prof, der mir die funktion eines Teleskops erklärt hat - und kaum geglaubt hat, dass man bei Saturn die Cassini-Teilung sehen kann.

"Alles" bei Teleskopen zu verstehen ist halt eine gewagte Aussage, wenn man mit Auflösung und Öffnungsverhältnis Probleme hat und nicht weiß, ob der Okularauszug dazu gehört :/ Nix für ungut, aber vielleicht ist ja ein Exot wie ein Schiefspiegler das perfekte Gerät für dich? :)

Die Okulare müssen zum Gerät passen. Was bei schönen, alten, langbrennweitigen Refraktoren mit f/15 oder noch langsamer kein Problem ist, wird bei schnellen Geräten echt hart - kein Wunder, dass da Bücher drüber geschrieben wurden, die dann auch nur das nötige Rüstzeug vermitteln können. Daher würde es Dir auch nicht helfen, wenn ich dir meine Okulare verrate...

Jedenfalls ersetzt nichts das Live-Erlebnis: Die EQ-6 ist wahrscheinlich eine gute Montierung für eine Sternwarte, aber nichts, was man mal kurzerhand auf ein Teleskoptreffen mitschleift. Mir ist schon die H-EQ5 zu schwer, mein Teleskop für's Leben ist ein 80/600 ED auf Alt-Az-Montierung, den andere Leute als Sucher am 16"-Dobson einsetzen würden - aber ergänzt durch die Teleskope der örtlichen Sternwarte.

Übrigens noch ein Wort zur Sternwarte auf dem Dach: Das sollte nach Möglichkeit schon beim Hausbau eingeplant werden, damit die Montierung idealerweise auf dem Schnittpunkt zweier tragender Wände steht. Wenn die Teleskopsäule (ist bei stationär geschickter als ein Stativ, da kompakter) damm noch vom Fußboden entkoppelt ist, damit das Gerät nicht wackelt, wenn irgendwer irgendwo lang geht, ist's perfekt. Dann soltest Du möglichst keine klassische Kuppel mit Spalt nehmen, sondern entweder eine Kuppel zum Aufklappen oder ein Schiebedach - dann strömt keine warme Luft durch den Spalt und lässt das Bild wabern.

Gruß,
Alex
 
denke dass ich mir 4 okus (nat. erst nach reiflicher überlegung...) zulegen werd was wird da so die €dimension sein insgesammt?
 
4 Okulare, OK.
Ich empfehle 4 Nagler zu insgesammt 2137,- Euro mit Rabatt.
Oder 4 Kellner auf dem Gebrauchtmark für ca. 67,35 Euro inkl. Versand.
Nein, diese Okulare können nicht bedienen.
 
Hallo Robert,
denke dass ich mir 4 okus (nat. erst nach reiflicher überlegung...) zulegen werd was wird da so die €dimension sein insgesammt?
Wenn es Okulare "für´s Leben" sein sollen reden wir(oder vielmehr du) von deutlich über 1000€ für 4 Okulare...
Onkel Al hat da tolle Sachen im Angebot.
Erstmal solltest du wissen WAS für ein Teleskop es werden soll.Dann erst Stellt sich die Okularwahl.Wobei ich Günthers (versteckten?)Hinweis auf f/6 auch nur Unterstützen kann.Nicht nur daß die Okularwahl unkritischer wird,auch das Justieren gestaltet sich einfacher als an f/5 oder schneller.Das musste ich selbst Erfahren 8"f/6 zu 12"f/4,9 :schwitz:
@Alex: heeeeee willst du mir mein Schiefspiegelchen madig machen? :biggrin: :biggrin:

Grüße Rainer
 
Hallo Stefan,
du hast deine EQ3 gegen eine ordentliche Monti Getauscht?Das ARC war dann wohl doch etwas zuviel... :respekt: :biggrin: :biggrin:
Grüße Rainer
 
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Hallo Robert,

Warnung!
Du kannst natürlich diesen Kurs fortsetzen, und im Übermut Dir das Traumteleskop zusammenstellen, was Dir Prospekte und Händlerwerbung so vorgaukeln, und dazu Okulare nehmen, die gerade als Supersonderangebot so ungeheuer prima passen würden.
Du kannst damit auch ganz fürchterlich auf die Schn... Nase fallen, vor allem wenn Du ein Teleskop für's Leben anschaffen willst.

200/1000, eine f/5 Optik "für's Leben", da habe ich aber erhebliche Zweifel. Und zwar ist f/5 kritisch was Justage und Okulare angeht und f/5 ist gerade wegen der Okulare visuell schon nicht mehr optimal, besonders wenn man hoch vergrößern will, läuft man immer der besseren Okularverträglichkeit hinterherläuft. Sollte man da den Abstrich machen, einen f/5er für's leben, weil man den f/6er nicht solide für's Geld montiert bekommt?
Und wie ist das mit dem Lüfter? Die werkseitig (händlerseitig) an die günstigen Geräte montierten Lüfter sind alle auch nur ein schöner Schein, aber keine durchdachte Lösung! Die blasen punktuell auf den Spiegel, ohne dass die Luft zwischen Spiegel und Lüfter abfließen kann. Also quirlen die nur die Luft hinten am Spiegel, und kühlen diesen Punktuell ab - ein schlechtes Verfahren, dass am eigentlich störenden Tubus-Seeing nichts ändert.

Also, wie gesagt, Du kannst in Überschwang diese Teleskopwahl weitermachen, dann aber sei Dir 100% sicher, dass das ein Teleskop für 2 Jahre wird, weil Du dann auf die harte Tour die Erfahrungen gemacht hast, die Du Dir jetzt noch fehlen.
Also, wenn Dir an einer langfristigen Anschaffung wirklich gelegen ist, dann lese Dich nicht nur als Ausrede durch ein Thema der Einsteiger-Seiten, sondern lese umfassend und mehrere Tage. Bei mir steht: Zeit lassen, pro Abend ein bis zwei Artikel vornehmen, verstehen, nachfragen. Deine Teleskopinteressen kannst Du ja während des Lernens immer wieder überprüfen und verändern.

Clear Skies
Sven
 
Zitat von RaBaeh:
@Alex: heeeeee willst du mir mein Schiefspiegelchen madig machen? :biggrin: :biggrin:

Grüße Rainer

Hi!

Nein, den will ich dir ganz gewiß nicht madig machen. So ein Teil reizt mich selber auch, auch wenn ich noch nie durch eins durchgeschaut hab - die meisten anderen Teleskoptypen kenne ich live. Von daher ist das - für mich - ein Exot. Ich weiß nur von den Nürnbergen, dass deren kleiner Schiefspiegler ihr favorisiertes Planetengerät ist, und finde die Grundidee klasse. Schade nur, dass ich dafür eine richtige Montierung bräuchte, was schon wieder in Schlepperei ausartet. Ich weiß nicht, ob ich einen 15-cm-Schiefspiegler auf eine Vixen Porta setzen wollte, und der 11-cm-Kutter von AOK ist zu nah am 80ED dran...

Ich könnte allenfalls versuchen, dir das Teil abzuschwatzen, madig mach ich's dir gewiss nicht. Außer vielleicht aus Neid :/

Gruß,
Alex
 
Hallo Alex,
Neid ist nicht angesagt,ist es doch nur der kleine 11cm Kutter.Der geht noch prima auf einer GP,und die Schlepperei ist auch nicht schlimmer als mit dem 12" Dobson... :D
War auch nicht ernst von mir gemeint,deshalb die Grinsköpfe...
Grüße Rainer
 
ist trotzdem schick und macht sicher Spaß, und bei der Öffnung bist Du auch noch sicher vor mir :) Die Packmaße kann ich nachvollziehen - auf der Sternwarte haben wir ein altes C8 auf einer Superpolaris. Ist so das größte, was ich noch als transportabel ansehe - Teleskopkoffer, Monti, Stativ, Okularkoffer. Und funktioniert sogar ohne Batterie :)

Gruß,
Alex
 
Hallo

Sven: werd mir deinen vorschlag zu herzen nehmen und täglich lesen; aber nur aus neugier sag mir biitte was du dir unter einem "Teleskop fürs leben" vorschtellst nur z.B. Newton oder Schmidt-Cassegrain und f/ biiitte

Reiner: wie Sven schon sagt 8" f/6 wird etwas groß (schwer), für die monti denn meinen hoffendlich richtigen berechnungen nach müsste das ding eine brennweite von 1200mm haben

und ein f/8, 1600mm oder wegen justierung erst recht ein f/8

Alex: hab club extra unter "" geschrieben da wier etwa 7 schüler und ein lehrer sind und uns jede woche treffen also ein pluskurs weis nicht ob es sowas in deutschland auch gibt und morgen halten wir und andere pluskurse einen vortrag vor dem verein für begabtenförderung also den sponsoren von uns die uns wie ich meien tolle geräte zur verfügung stellen

schau einfach mal HIER nach


ich würde gerne am bessten wäre ein allrounder mit dem mann auch fotographieren kann
PS: die website steht noch am anfang!

 
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Hallo Robert,

ein Teleskop für's Leben hat die Bildqualität und Öffnung mit der man lange Jahre zufrieden ist. Welches das richtige ist, kommt auf die persönlichen Vorlieben an. Ein SC ist zum Beispiel etwas für Leute, die zwar eine große Öffnung wollen, diese aber in möglichst kompakter Bauform.
Ich persönlich bin ein Freund des Newtons, und ein 8" f/6 hat schon das Zeug zum langjährigen Begleiter. Ein 12" f/5 ebenso, das wird aber riesig, wenn es kein Dobson ist, und auch ein Dobs ist groß genug.
Fotografie in einer Gruppe - hm... das stelle Dir mal nicht zu leicht vor. Artikel gibt's in meiner Einsteiger Ecke, ist dann vielleicht abschreckend genug, um doch zum Dobson zu greifen.

Clear Skies
Sven
 
Hi!

Sowas ähnliches gibt's auch in Deutschland - in meiner alten Schule war's ein Astronomie-Grundkurs in der Oberstufe (sehr theoretisch orientiert), in Heilbronn gibt's eine ebenfalls freiwillige Astro-AG, die die Geräte der Sternwarte nutzt.

Ich find's mutig, dass ihr gleich mit der Astrofotografie einsteigt. Respekt. Das Gebiet mit dem höchsten Frustfaktor... aber immerhin gibt das schon einmal einen Eindruck vom Geschleppe.

Ein "Allrounder, mit dem man auch fotografieren kann" - das ist bei mir der berühmte ED80 geworden - kompakt genug, um mit einer Vixen GP noch transportabel zu sein, aber alles andere als eine Deep-Spy-Kanone. Ein Rich-Fielder, den ich (mittlerweile) eher erfahreneren Beobachtern empfehle als Einsteigern. Wird bei dir wohl auf einen der üblichen Newtons rauslaufen, aber da sind andere Leute eher die Experten. Der Newton scheidet für mich wegen Justiererei und vor allem wegen der Spikes aus, aber das ist reine Geschmackssache - andere setzen extra eine Blende vor den Refraktor, um Spikes zu erhalten (oder nehmen gleich Photoshop dafür), und die Justage ist auch schnell erledigt, wenn man nicht zu faul dafür ist.

Aber jetzt mal was Produktives: Ich hab mir grad eure Fotos angeschaut. Zum ersten Tag ist mir aufgefallen, dass ihr die Bilder anscheinend addiert habt, wenn ich das richtig verstanden habe - üblicherweise werden die Bilder bei Deep-Sky-Aufnahmen gemittelt statt addiert. Dadurch verschwindet das Rauschen durch zufällig verteilte Hotpixel, und die eigentliche Bildinformation wird deutlicher. Wenn auf der ersten Aufnahme nichts zu sehen ist, wird's dann aber auch nicht besser. Beim Andromedanebel nie vergessen, wie groß das Ding ist - bis zu sechsfacher Vollmonddurchmesser. Je größer die Brennweite, umso weniger ist die Galaxie als solche zu erkennen. Zum Größenvergleich: Unter http://www.messier.de hab ich einen nur im Kontrast bearbeiteten Schnappschuß von M31 und auf der Übersichtsseite der M-Objekte ein Mondfoto mit der selben Optik (ED80/600 auf Alt-Montierung, Standort Innenstadt, M31 ca. Min. bei 800 ISO belichtet).

Ich vermute mal, dass ihr durch den 9"er fotografiert habt, der dürfte schon einiges an Brennweite haben (und ein dementsprechend kleines Gesichtsfeld). Die Plejaden-Bilder vom dritten Tag zeigen jedenfalls nur ein sehr kleines Gesichtsfeld, da war der Kern von M31 wohl bildfüllend.

Die Sterne vom dritten Tag sehen ziemlich übel aus - dejustierte Optik? So eine fette Koma kenne ich eigentlich nur von komplett dejustierten Schmidt-Cassegrains, und auch da zeigen die Kometenschweife nur in eine Richtung...

Nachtrag: Ich hab grad mal euren Server durchstöbert: Ihr habt ein C9 1/4 in einer Gabelmontierung, kann das sein? Über 2 Meter Brennweite - dafür wären die Bilder überraschend gut nachgeführt, die Brennweite ist eigentlich kaum beherrschbar. Bei langen Belichtungszeiten gibts dann noch eine Bildfeldrotation, falls ihr keine Polhöhenwiege habt, um das Teil parallaktisch zu betreiben. Visuell aber bestimmt ein schönes Gerät, ich kenne (und mag) das kleine C8. Nur die Justierung solltet ihr mal checken, vor allem, das Teleskop auch so Kometenschweife zeigt, wenn ihr einfach nur im Okular unscharf stellt.

Gruß,
Alex
 
Hallo Robert,
Die Frage ist eben ob das Teleskop rein Fotographisch eingesetzt werden soll oder auch visuell.Ich bin kein Fotomensch(das überlasse ich liebend gerne anderen...)und habe nicht den Einblick in die Materie.Aber die Anforderungen an eine Fotooptik sind eben etwas anders gelagert als bei einem visuell genutzten Teleskop(mögl.schnelles Öffnungsverhältnis).Klar man kann auch(wie wohl auch Sven)ein f/4 Gerät zum Beobachten nehmen,braucht dann aber auch die sündhaft teuren Okulare um Spaß daran zu haben...
Bei den größeren Öffnungen ist alleine der Baulänge wegen die f/5 soweit verbreitet.(Denk ich mir mal so ;))
wie Sven schon sagt 8" f/6 wird etwas groß (schwer), für die monti denn meinen hoffendlich richtigen berechnungen nach müsste das ding eine brennweite von 1200mm haben
Korrekt :cool: wobei weniger das Gewicht,sondern der längere Hebel die Monti fordert.
Ein 8" F1600mm ist mehr ein Planetenspezialist und zeigt einen relativ kleinen Himmelsausschnitt.Hast du die Möglichkeit dir verschiedene Teleskope mal live(Nachts) Anzusehen bzw Durchzusehen?Eventuell kann dein Lehrer da was in die Wege leiten?Ich glaube das wäre sehr viel konstruktiver als unsere,fast schon verzweifelte,Beratung :/
Nochmal zu den Okularen:
an f/5 gehen die Hyperion 3,5 - 13mm 68°ca 100€ das Stück
die Speers Waler von 4,9 - 13,4mm 82°ca 150€ das Stück
das Vixen LVW 65° 22mm ca 165€
Übersichtsokular?30-35mm Aua...
Televue Panoptik oder Nagler...
oder ein Okular der 100€ Klasse und mit der mäßigen bis einigermaßen brauchbaren Randschärfe leben.
Grüße Rainer
@ Alex:
aber alles andere als eine Deep-Spy-Kanone
das will ich doch mal schwer Hoffen... :biggrin:
 
hallo

sven: dein einsteigerecke was meinst damit?
bitte nen link oder so

Alex: hast recht wir haben durch das 9" fotografiert; wegen der belichtungszeit wir haben nur etwa -30s belichtet

Rainer: eben will durchgucken und hier und da mal auch fotos machen und ich denke, da viele fotos durch f/10 machen das mit einem f/6 auch klappt vorrausgesetzt der kamera natürlich

ich hab schon fieberhaft nach astrotreffs gegoogelt aber einfach nix gefunden und wenn doch dann in einer weit entfernten ecke von deutschland/österreich oder berichte über schon stattgefundene;
hab bis jetzt nur durch "unser" 9"er und den 4"er geguckt aber beim "großen" war andromeda kaum zu erkennen im gegensatz zum "kleinen" und hab später auch gelesen das sie sehr kontrastarm sind.
an sonsten ging sich in meinem jetzigen budget (um 1000 gestiegen) schon eins aus z.B. Celestron Advanced C9.25-S




!!aber werd mir sicher erst dann ein teleskop zulegen wenn ich es getestet hab!!
 
Hi!

Zum Thema Andromeda: Vergiß die im Schmidt-Cassegrain, bei der Brennweite paßt die einfach nicht ins Bildfeld. Das ist einer der wenigen Fälle, wo mein kleiner 80er doch eine Deep-Sky-Kanone ist (und jedes größere Fernglas auch): M31 erscheint bis zu sechsmal größer als der Mond. Im C8 geht der Mond fotografisch zwar noch gut rein (und im C9 wohl auch), aber nur wenn man eine ganz klassische Kleinbildkamera hat - bei einer Digitalen Spiegelreflexkamera wird's schon hart (da passt im C9,25 nur noch der Halbmond im Hochformat drauf), und bei einer Astro-CCD-Kamera mit noch kleinerem Chip geht dann nicht mal mehr der Halbmond. Brennweite und damit Vergrößerung sind einfach zu viel.
Ein nettes Bild zum Größenvergleich gibts hier: http://www.scifun.ed.ac.uk/card/images/facts/andromeda-moon.jpg
Im Okular habt ihr im C9,25 nur den Zentralbereich der Galaxie beobachtet und vor lauter Sternennebel den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen. Im 4"-Refraktor (ich schätze mal rund ein Meter Brennweite) war zumindest ein bisschen Umgebung zu sehen, von der sich die Galaxie abheben konnte.

M31 ist im Fernglas mehr als leicht, gerade wenn der Himmel dunkel ist - aber je größer das Teleskop wird, desto unmöglicher wird's, weil einfach das Gesichtsfeld fehlt. Beim Nordamerikanebel ist's übrigens genauso: Im 15x70-Fernglas hab ich ihn schon gesehen, im Teleskop wegen der höheren Vergrößerung noch nie.

Zur Fotografie:
Bei 30 Sekunden und f/10 solltet ihr bis auf die hellsten Sternen eigentlich noch nicht sonderlich viel sehen, außer ihr habt die ISO auf Maximal eingestellt, was auch das ganze Rauschen erklären würde. Mittlere bis geringe Werte sind da sinnvoller.

Für die Fotografie sind lichtstärkere Geräte (f/6, f/5, f/4) besser geeignet, da damit kürzere Belichtungszeiten möglich sind. Ein Schmidt-Cassegrain ist ein schönes, kompaktes Gerät, aber für Fotografie eher schlecht und für ausgedehnte Objekte gar nicht geeignet. Dafür ist er bei den Okularen gutmütig - Fotogeräte ab etwa f/5 verlangen ziemlich teure Okulare, wenn man randscharfe Bilder und ein bissel Gesichtsfeld will.

Gruß,
Alex
 
Hallo Robert,

hm, ich dachte die jüngere Generation wäre etwas raffinierter im WWW unterwegs. Ein Blick ins Profil, da würde Dir geholfen.
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-astrofotografie.html

Was Deine Teleskopvorschläge angeht: Erweitere Deinen Horizont, gehe über die Standard-Hersteller mit ihren großen, bunten Anzeigen in Zeitschriften und Jahrbüchern hinaus. Du musst kein anderes Teleskop ins Auge fassen, aber erst wenn man weiß, welche Möglichkeiten es gibt, kann man sich wirklich entscheiden.

Clear Skies
Sven
 
hallo

hab eine frage zum stativ: da in der tabelle der DS-Bs
(logischerweise) nicht alle montierungen (wie z.B. ADM, CAM) angeführt sind binn ich schon wieder auf eure hilfe angewiesen; bei einem 8" f/6 wie viel Tragekapazität muss vorhanden sein bezüglich hebelwirkung und gegengewichte? gibts da eine formel oder faustregel zum berechnen?

Mfg. Robert
 
Hallo Robert,

eine Formel habe ich nicht parat, nur eine (subjektive) Meinung, basierend auf eigenen Erfahrungen, z.B. auch mit der von dir erwähnten ADM/CAM. Mit einem 8" f/6 Newton wirst du auf Montierungen unterhalb der Tragfähigkeit einer EQ-6 nicht viel Freude haben. Wenn du auch fotogrfieren möchtest, dann schon garnicht. Und da alle Montierungen oberhalb der EQ-6 über deinem Budget liegen, läuft das dann fast automatisch auf eine Eq-6 hinaus.

Gruß
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,
da hilft nur Wissen über das Innenleben der verschiedenen Montierungen. Eine Astro 5 sieht genauso aus wie eine GPD2, trägt aber viel weniger, weil z.B. die Achsen aus matschigem Aluminium sind.
Eien EQ-6 Sky Scan kann durch modifiziertes Inneleben stabiler sein als eine normale EQ-6.
Dann kommt es drauf an, ob Du Zittern beim scharfstellen haben willst oder nicht.
Willst Du noch mehr Verwirrungen?
Bei Stativen (oder was meinst Du, oben schreibst Du Stativ, unten gehts um Montierungen?) ist ein schweres Holzstativ den serienmäßigen Stahl oder Alustativen auf jeden Fall vorzuziehen.
Am Besten Du kaufts Dir was und ziehst daraus Lehren. Oder beobachtest irgendwo mit.
 
Sorry
oben war nur 6 tippfehler :blush:

mein natürlich montierung
 
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