Ich mach mich nach 20Jahren nochmal an den Selbstschliff

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Hi Werner,

das sieht ja echt super aus.
Hätte nicht gedacht, dass das eigentlich doch relativ einfach ist.

Aber ich wäre gleich einen 500mm Spiegel angegangen. ;)

Gruß
Peter
 
Hi Peter..

Das Problem ist ich bin nur 178 groß und ein 500er käme dann nur in Betracht bei F3.2 oder wenig darüber.. Ich hab schon mal Parabolisiert und weis was für ein unterfangen das nach sich ziehen kann, unter F5 werden die Toleranzen exponential kleiner.. na dann viel Spaß :cool: :cool:

Meiner wird D 300mm mit 1600 Brennweite F 5.33 und selbst damit hab ich so ganz ohne Übung beim Parabolisieren viel zu tun.

Vor allen aber an das Glas werden besondere Ansprüche gestellt mit dem 12mm Glass brauch ich da erst Garnichts anfangen auch wenn zwei scheiben aufeinander geklebt sind.. das gibt bestimmt Probleme bei einer sphärisch tiefe von = 9,7806 (mm) .

Deswegen bin ich ja auch von meinem 400 mm vorhaben abgerückt.

Gruß

Werner
 
Warum hab ich immer nur Ärger mit Ebay Sachen.. wenn ich etwas in China kaufe stimmt die Qualität immer.


:confused::mad::mad::(:cautious:

:coffee: Trinken und ruhig bleiben.. mal schauen wie der Verkäufer reagiert.. aber das wird wieder umständlich bei einem Deutsch Händler.........
 
Hi Werner,

5 Amp im Leerlauf? Wahnsinn!

Da ist wahrscheinlich viel zu viel Reibung im Getriebe oder Motor.
Vielleicht einfach mal aufbauen und Ölen oder Schmieren.

Das sind aber gebrauchte Motoren, oder?

Gruß
Peter
 
Hi Peter.. ich mach da erst mal nix, das sind Neue Motoren und dafür steht mir der Verkäufer grade, klar könnte ich da eingreifen.... selbst wenn ich den Motor neu Wickel müsste.. aber ich hab Bar bezahlt und will was ich bestellt habe..

Es stimmt noch nicht mal die angegebene Wattleistung von soll 40W, solch ein verhalten bin ich eigentlich nur von Ali Express gewöhnt das man dort mit derart zwiespältigen Angaben im Text vorgeht.

40 W sind keine 30W wie auf den Motoren an gelabelt.. da fehlen mir 10 Watt Leistungen, der motor sollte bei 12 V im Leerlauf max 2.5 Amp ziehen mehr nicht bzw. geh ich von Angebots Text aus ( 40W ) 3.33 Amp.

LG

Werner
 
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Fortschritt:

Die zweite Glasplatte ist auch geschnitten und zwar in einer Rekordverdächtigen Zeit von 3 Std & 15 min, sie ist im Durchmesser 0.3 mm kleiner aber auch die Schnittkante ist nicht rechtwinklig sondern nach untenhin leicht größer werdend.

Ich werde sie so fügen das die größeren Durchmesser zueinander kommen und dann nochmal außen mit dem Rundschleifer abziehen oder gar rechtwinklig zur Planfläche machen, dazu muss ich aber erst die Maschine fertigstellen die ich in Arbeit habe bzw. noch im CAD durchplane.

Jetzt gilt es erst mal die Sauerei weg zumachen und dann muss ich die Platten an den Stirnseiten anschleifen damit ich sie als bald fügen kann..

Während ich dann der Maschine weiter mache kann sich das Glas erst mal erholen und entspannen.

Ich gedenke die Scheiben auch bei 60 grad für 2 Stunden nach dem verkleben in den Backofen zu schieben bzw. ich temper die auch mal für 2 stunden bei 90° im Backofen vorab nach dem einschleifen, vor dem Fügen muss ich dann sicherheitshalber nochmal zwei Flächen zueinander abrichten, das ist ne Sache von 5 min.

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Video:

Zweite Spiegelplatte nach 3,15 min ausgebohrt


Gruß

Werner
 
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Hallo Werner,
eine tolle Arbeit hast Du bis hierher vollbracht.
Sehe jetzt allerdings erst, (für die Änderung ist es längst zu spät), denn ich hätte in Dein Schneidwerkzeug noch einige axiale Nuten gesägt, so ca. 10mm tief und unter einem kleinen Winkel zur Senkrechten.
Da kann sich dann Schleifmittel sammeln und auch transportiert werden. Außerdem hatte ich aus Knetekitt einen "Wall" um das Ganze gelegt, damit alles immer im Wasser passiert ist.Ich gglaube, daß dann das Ausbohren noch viel schneller gegangen wäre, denn ich habe seinerzeit für ein Linsenobjektiv eine Scheibe von 24mm Dicke in genau 48 Minuten durchbohrt.
Zugegeben nur 200mm Durchmesser, aber doppelt so dick!
Versuche mal ein Bild anzuhängen.
Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und freue mich schon auf die nächste Berichterstattung.

Glasbohren.jpg
Gruß
Peter
 
Hallo Werner,
eine tolle Arbeit hast Du bis hierher vollbracht.
Sehe jetzt allerdings erst, (für die Änderung ist es längst zu spät), denn ich hätte in Dein Schneidwerkzeug noch einige axiale Nuten gesägt, so ca. 10mm tief und unter einem kleinen Winkel zur Senkrechten.
Hi Peter,

die Nuten hab ich auch angelegt und zwar 15mm Tief, allerdings sind diese bei mir schräg damit das Schleifpulver durch den Wasserfluss mit der Drehbewegung nach unten gespült wird.. das ist die bessere Lösung, dann hab ich noch zwei etwas größere Dreiecken herausgetrennt die am Ring gegenüber liegen damit sich beim Durchtrennen eventuelle Splitter dort sammeln können um mir den Ring nicht einzukeilen.

Pfeil ist meine Drehrichtung
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Das Ergebnis gibt mir recht.. 12 mm hartes Glas ( kein BK Glass oder so ) in 3 Stunden und 15 min... hätte nie gedacht das dies möglich ist.

Beim ersten Rohling brauchte ich ca. 6 1/2 stunden, mein gesamt verschleiß am Werkzeug liegt bei 0.9mm auf 24 mm gesamt Schnitttiefe..

Den nächsten Ring den ich bauen werde muss daher bei weitem nicht mehr diese 120 mm Höhe haben.

Ich denke ich werde mit dieser Bohrsäule und mit unterschiedlichsten Krone noch einiges schaffen, mein Nachbar will das ich ihm seine Aquarien mit 10 mm Glas abnehme.. nach sichten der Glaspreise kann ich da nicht nein sagen zumal es sich hier um fast 3 Quadratmeter handelt.

Es werden also noch viele Projekte folgen wie ZB auch ein richtiger Sandwitch Spiegel, bloß bei diesem 300 mm und 12 mm starkem Glas hab ich keine Notwendigkeit gesehen durch zusätzliche 12 mm Distanzen mehr Höhe in den zu schleifenden Rohling zu bringen.. 24 mm gesamt reichen völlig aus.

Gruß

Werner
 
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Hi Werner,
super, dann deckt sich die Bohrtechnik mit meinen Vorstellungen. Mein Projekt 200mm-Linsenobjektiv liegt nun auch schon viele Jahre zurück, aber gerade gestern habe ich damit einen "Mondspaziertgang" gemacht es war bei super seeing bis 500x möglich.
Bin sehr gespannt, wie sich die Spannungen nach dem Tempern in Deinem Projekt abbauen werden.
Viel Spaß und Freude weiterhin und gutes Gelingen.
Gruß
Peter
 
Bin sehr gespannt, wie sich die Spannungen nach dem Tempern in Deinem Projekt abbauen werden.
Tempern muss sein.. erst mal Oberflächen alle aufbrechen, ich werde den mit 200er einschleifen und dann ab in den Ofen.. die Platten gehen auf jeden fall noch ein Stück in ihrer Form nach dem sie aus einem großen Stück herausgetrennt wurden, also hier ist Geduld der bessere Ratgeber sonst haut der vielleicht erst mach dem aus polieren in der Form ab.

Gruß

Werner
 
Fortschritt:

Hab alle Planflächen abgezogen, 3 gingen wunderbar und waren nach 10 min erledigt, bei einer Seite jedoch hab ich fast 20 min geschliffen ( mit 200er ) und es verbleiben immer noch Spiegelnde Flächen die ich jedoch der Kontorolle Weggens mal so zum ersten Tempern bis max 90° belasse.

Nach 4 min.. später war alles gleichmäßig verteilt und die Platten leisen sich gut verschieben ohne sich fest zu saugen.

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Ergebnis Ok

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Selbts nach 20 min noch nicht eben aber mal zur Kontrolle belassen.

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Die Platte befinden sich jetzt gestapelt im Backofen , eingestellt erst mal 40°. (immer langsam, günstiger Strom zum Nachttarif ) und sind durch Alufolie getrennt.

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Video:
Spiegelrohlinge 300mm angeschliffen und zum ersten Tempern vorbereitet.

Gruß und gute Nacht

Werner
 
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Fortschritt:

Ich hab die Platten gestern Nacht noch bis 200° schrittweise erhitz und eine Stunden bei der Temp. belassen, danach bin ich runter auf 100° und bin erst mal schlafen gegangen, die Gläser waren also ganze 7 Stunden im Ofen bis ich ausgeschalten habe.

Um weiter Platzer an den Rändern zu vermeiden schliff ich die Rohlinkanten 1 X 45° Rundum auf einem handbetriebenen provisorischen Drehtisch an.
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Die eine Problemplatte musste ich mit einer zwischen Kontrolle zweimal schleifen war aber kein großes Ding mehr.

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Die Klebeflächen von den zufügenden Platten hab ich auch nochmal ein geläppt um sicher zustellen das da kein Spaltmaß mehr bleibt.

Während des einschleifen bekam ich zwei mal ein Déjà-vu das mich ca. 25 - 30 Jahre zurück versetzte..

>>:eek::eek:o_O Ohnnnnnneinnnnnnnnnn die obere Platte lässt sich nicht mehr bewegen bzw. abziehen o_O:eek::eek: <<

War nahe dran an der Molekularen Verschmelzung aber dank einer recht großen Schraubzwinge konnte ich die Teile dann doch wieder lösen. :y::y::y::y:

Auf die Art endete mein erster Spiegelschliff damals, ich konnte das gute Stück ( war auch ein 300er aber echte Sandwich Bauweise mit 8 mm Glas und 3 Stockwerke ) nur noch entsorgen, also eines ist sicher wie das Amen in der Kirche.. meine Schleifscheibe wird keine mehr aus Glas sondern Dentalgips mit Muttern Einlagen werden.

Eine Vakuumkammer hab ich mir aus einem Gurkenglas gebaut, zum Vakuum ziehen benutze ich einen alten Kühlschrankkompressor wie ich ihn schon lange im Einsatz habe um Flächenkerne im Modellbau zu Furnieren, der hat mächtig viel Bumm´s.

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Damit löse ich die im Harzgemisch enthalten Luftblase nach dem anmischen auf, eigentlich wollte ich den Rohling auch in einen Folienschlauch packen und dann mit Vakuum arbeiten aber das gibt unter umständen eine riesen Sauerei, von daher werde ich ihn zwischen zwei weiche Kunststoffmatten Packen und ein 20 Kg Amboss draufstellen.

Allem vorab muss ich aber erst mal schauen welches Harz ich nehme und einen Klebeversuch machen... hab da verschiedene Sorten ( 30min / 45min / 1 Std / 8 Std und gar 24 Std ) tendiere aber zu dem 1 Std oder gar 8 Std Harz ( nomma net huddle :LOL: ), danach ist für das Glas erst mal ne weile Schicht im Schacht bis mein Schleiftisch angefertigt ist.


Gruß

Werner
 
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Fortschritt:

Habe alle Vorkehrungen getroffen damit ich nichts mehr nach dem Aufschieben der oberen Glasplatte ausrichten muss.
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Das Mischungsverhältnis des Hatz ( Epox 4303 + Härter 1208-F ) 44 gr. zu 20 gr. ich wollte sicherstellen das ich genug von der Mischung zu Verfügung habe, Erklärung dazu gibt´s in Video.

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Der weitere Vorgang, das auftragen des Harzes USW will ich auch nicht näher in worte fassen, man siehe dazu einfach das Video, die platten bleiben jetzt mindestens bis morgen so liegen und kommt danach nochmal für eine Stunde in den Backofen bei 60 grad.

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Der erste bearbeitungsschritt wird dann den umfang nochmal zu über schleifen, ich will da eine grade Wand haben, danach werden die Kanten nochmal 1.5 mm 45° gebrochen und erst dann kann es mit dem einschleifen der Sphäre los gehen.

Video:
Glasplatten vom 300 mm Spiegelteleskope Rohling mit Epoxidharz fügen.

Gruß
Werner
 
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Fortschritt:

Ich hab gestern 2 Stunden später den Rohling wider von seiner Last befreit und ihn gesäubert solange das Hartz noch nicht vollständig ausgehärtet ist, damit wollte ich einer Verformung durch die aufgelegte Last vorbeugen.

Die Verklebung war erfolgreich und es sind keine Lufteinschlüsse vorhanden, das einzige was zu ersehen ist wäre eine kleine sichelförmige Stelle an der sich der Abrieb vom Glas mit dem Harz vom zusammenschieben vermengt bzw. angesammelt hat was aber der Festigkeit keinen Abbruch tut, als Refraktor wäre er jedoch unbrauchbar.

An der Stelle wo sich die Sichel befindet ist der Rand nach außen ( ca. 1 bis 1.5 cm ) dann wieder komplett Transparent geblieben, einen leichten Abricht Fehler will ich nicht ausschließen welcher sich aber im Tausendstel beriech befinden dürfte.

Wichtig ist nur das ist keine sichtbare Luft bzw. Blasen zwischen den zwei Platten enthalten ist, in wie fern sich die Sichel beim Parabolisieren wie der Optischen Prüfung bemerkbar machen wird kann ich nicht abschätzen aber da die Rückseite ohne hin Mattiert ist dürfe dies gar nicht zum tragen kommen.

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Der Umfang von beiden Platten liegt gleich auf und ich muss wirklich nur ein Minimum von der konischen Abweichung die sich beim ausbohren ergeben hat durch einen nachfolgenden Rundschliff legalisieren, ich will da auf jeden fall die Rechtwinkligkeit zum Boden erziele damit ich später mit diversen Messmittel auch genauer messen kann wenn es um den zentrischen Aspekt geht.

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Heute mach ich einen Kompletten Day Off um den Kopf mal wieder zu leeren.


Video:
Klebe Ergebnis des 300mm Rohling

Gruß

Werner
 
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Schleifmaschinen Bau:

moin moin,

hab die Tage mal ein wenig gebrütet und den bau der Schleifmaschine voran getrieben, ich pack das einfach hier mit rein gehört ja dazu.

Tischplatte von Oben aus einer Küchenarbeitsplatte, hat mir mein Kumpel vermacht
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Platte von Unten mit Antreibe für Drehteller, die Runden Pressspanscheiben geben die Basis für die Stützlager des Drehtellers.
Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, es muss sich erst erweisen ob der Motor die Last beim Schleifen aufbringt wenn nicht muss ich noch eine Zahnriemen Untersetzung heran ziehen, das ganze wird Später mit Impulsgeber in der Geschwindigkeit überwacht.
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Stützlager, ich hab lange überlegt ob ich nur 3 Punkte stützen soll aber so ist es halt geworden... Da sind Kugellager mit Kunststoff Laufhülle verbaut welche ich aber mal überschliefen werde weil sie von der Herstellung her eine Mittelnaht haben die leicht klackert.
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Der Drehteller, Durchmesser 410 mm X 20 mm Sperrholz 13 Schichten ( hoffentlich kein Böses Ohmen ), damit könnte ich auch einen 400mm Rohling noch aufnehmen und spannen.
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Für Heute reicht es denn ich bin gut voran gekommen.. es bleibt noch das Untergestell und der Schwenkarm mit Exzenter, das alles ist technisch schon im CAD gelöst und muss nur noch umgesetzt werden ( Schritt für Schritt ), aber ich lass mir gerne Zeit für letzte Änderungen wenn der Bau von Statten geht, so hab ich heute auch die Stützlager für den Drehteller nochmal anders ausgelegt.

Das Schätzchen wird ganz schön umfangreich werden,, angefangen durch die Steuerung mit einem Arduino bis hin zu Vorrichtungen mit denen ich den Spiegel mittels Diamantscheibe grob vorschliefen werde.

Und der Erste Lauf:
Teleskopspiegel Schleifmaschine erster dreh versuch.

Ich weis gar nicht wo ich die ganzen Dinger die ich so in letzter Zeit zusammen geschustert habe künftig lagern soll, ich hab ja ohnehin schon Platzmangel in meinem Hobbyraum und der Modellbau kommt wieder mal viel zu kurz.

Bis auf weiteres


LG
 
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Schleifmaschinen Bau Update:

Habe mich die letzten zwei Tage noch mal ins Zeug gelegt, der Schwenkarm ist gefertigt und der Exzenter sitzt auch passend wie die Langlöcher in den Hebeln. da ist viel Spiel zum einstellen.

Zwei Änderung muss ich am Schwenkarm noch machen zu einem bekommt er noch Sperrholzdreiecke unter dem Schnier damit eine Endlage gegeben ist und zum anderen hätte ich die Aufklappmöglichkeit gerne mit einer Sperre versehen.

Der Rest wie das Kasten Untergestellt dürfte Peanuts sein, Anspruch kommt dann erst wieder bei der Steuerung und deren Komponenten auf wie beim Programmieren

Damit wäre ich aber noch nicht ganz durch denn ich hab ja verlauten lassen das ich auf die Maschine eine Flex zum großen Vorschliff benutzen will, es gibt da zwei denkbare Möglichkeiten über die ich noch ein wenig grübeln muss.. beides ist im CAD schon umgesetzt aber ich würde gerne den Weg des geringsten Widerstand gehen und dabei noch einigermaßen Flexibel bleiben.

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Und wie üblich das Video:

Teleskopspiegel Schleifmaschine Schwenkarm gefertigt

LG

Werner
 
Hi Werner,

sieht echt gut aus, du bist ein Meister des DIY.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

nicht nur des DIY sondern auch der Low Cost Lösungen denn ich hab hier soviel verschiedene Altbeständen an Material die mir nur die Fächer füllen, würde ich das Professionell ausführen dann würde ich Aluminium und Universal Motoren mit mehr Power Prädestinieren.

Es bleibt zu hoffen das die Motoren ihren Job machen wenn sie denn Elektronisch geregelt sind, auf jeden fall kommen als Werkzeuge nur noch entweder Muttern oder Keramik besetzte Träger wie die Pech Polierer drauf.

Glas als Werkzeug schlisse ich komplett aus wegen der ansaugenden Wirkung, wenn die Maschine auch nur einmal Blocken würde kann das schon unter umständen das aus sein und dann würde ich mich ca. 30 Jahre zurück gesetzt fühlen... die Gefahr gehe ich nicht mehr ein.

Heute ist ein anderes Projekt vorgesehen, wie man auf dem Video sieht liegt mein 300mm Rohling da einfach so unbeachtet in der Gegend rum, das gilt es zu vermeiden denn auch das kommt mir bekannt vor.

Ich werde deswegen heute unbedingt eine Styroporbox bauen damit der besser aufgehoben ist wenn ich ihn lagere, es ist auch einfach erforderlich das der besser geschützt ist weil ich mich auch noch dazu entschieden habe erst einen anderen Spiegel mit 153 mm für mein Revue Kat. Tubus zu schleifen.

Ich will einen Klassischen Newtonspiegel in dem Tubus haben und die blöde Korrekturlesen loswerden, darum bekommt der Tubus eine Maßanfertigung damit sich die Anschaffung der Canon 1200D wie Zubehör auch auszahlt.

Es ist nicht so das der Katspiegel schlecht wäre aber für Deepsky denke ich mal ist dieser einfach und ergreifen ungeeignet, ich weis noch ich mal ob ich gescheite Bilder vom Mond mit der 1200 D bekommen werden denn er steht zur Zeit [zensiert] tief so das ich hier bei mir erst gar nix aufbauen brauche.

Gruß

Werner
 
Update Schleifmaschine:

Moin moin,

ich kam nicht über die Enttäuschung von dem Auffangbehälter ( Topfuntersetzer ) hinweg, gester war ich jedoch nicht gut drauf und hätte den ganzen tag nur schlafen können ( Kommt von der Krebstherapie ).

Heute morgen wider alles in Lot und gestern Nacht darüber gegrübelt das ich den Ring von dem Untersetzte doch noch gebrauchen könnte machte ich mich heute morgen ans Werk, gut Ding will halt eben Weile haben und mach mal ist es sinnvoller ne runde zu schlafen als was zusammen zu schustern das nur halbherzig entstanden ist......

Eine Ebene 3 mm Birkensperrholz sollte das Objekt retten und so hab ich mich heute morgen ans Werk gemacht.

Die Rollen stehen einen Millimeter über die eingelassenen Rohre hinaus so das der Teller keine Berührung mit diesem Ablaufschutz hat, da ist viel platz für Flüssigkeit aber zum überlauf wird es nie kommen da ich noch ein weiteres Rohr einlassen werde das dann in einen Behälter führt.

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Ich muss das jetzt nur noch alles schön verkleben und mit Epoxidharz ausstreichen damit es auch garantiert wasserfest ist, so wollte ich es von Anfang an haben.. einfach komplett entnehmen und unter fliesend Wasser ausspülen.


Am Schwenkarm bin ich auch dran und hab die Dreikantleiste eingefügt.. die Kraft die auf den Arm geht soll nicht ausschließlich vom Scharnier getragen werden.. an
einer Verrieglung arbeite ich.. muss dazu aber mal eben noch in den Baumarkt was Kaufen.

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Schleifmaschine Update:

Feierabend für heute, der Bodenrahmen ist gesetzt und das PC Netzteil mit 2 X 12 V a ( A22 ) / 5 V ( 25A ) / 3.3 (25A) hab ich auch Platziert, um an Höhe zu sparen wurde es liegend eingebaut und bläst die warme Abluft nach unten ab.

Was auch noch fehlt ist der Einschub für den Abwasser Behälter.. aber kommt Zeit kommt Rat.

Da die Scheibenwischermotoren nicht für stundenlangen betrieb ausgelegt sind werde ich da noch diverse Holzeinbauten machen damit sie von der nachfliesenden Luft gekühlt werden.

Also Mechanisch bin ich jetzt durch, muss nur noch den unteren Decken zurecht scheiden und dann dass ganze Gestell auf eine drei punkt Stellfläche bringen ( Zwei Füße vorn und einer hinten in der Mitte.

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Jetzt ist erst mal saubermachen angesagt, Morgen ist auch noch ein Tag.

LG

Werner
 
Bau Pause:

Hi,

Ich wollte jetzt eigentlich damit anfangen die Elektronik voran zutreiben und hatte da auch eigene Ideen allerdings bin ich an die freigegebene Software von " Author: Axel Pospischil" geraten und will mir das Programmieren ersparen, das Programm ist recht überschaubar auch wenn ich das gesamte Bluetooth rausschmeißen werde.

Softwear

Mein Problem ist jetzt das ich auf Teile aus CN warten muss bis ich an der Elektronik anfangen kann denn ich werde nur die Dinge benutzen die auch der Autor ausgewählt hat, dazu bedarf es eines 4x4 keypad mit I2C wie auch ein 16x2 I2C lcd screens, um mir löterei zu ersparen werde ich auch die Endstufen BTS7960 43A H-bridges benutzen.

Es ist alles bestellt und kommt frühestens am 21 07, eigentlich wollte ich wegen der Lieferzeit bei Ebay von einem Deutschen Händler kaufen aber war dann auch wieder ein Chinese, immer das gleichen.. versprechen mit Deutschem Lager.

Was ich noch machen konnte hab ich getan, das geplante Netzteil ist schrott.. hab´s erst zu spät bemerkt, dieses wie viele andere bekam ich von einem bekannten.

Bei den anderen Netzteilen sah es nicht anders aus.. alle einen Schuss weg gehabt, ergo Lötkolben angeschmissen und eines wieder repariert.

Es sind jetzt keine 22 ( A ) auf 12 V sondern nur noch 18 aber auch das reicht bei weitem aus, Vorteil des Netzteiles es hat einen sehr guten Lüfter.

Der Boden ist geschnitten und anstatt in den Baumarkt zu gehen um Stellfüsse zu kaufen hab ich selbst welche aus Hartholz gemacht was genügen sollte, die Maschine hat mittlerweile ein Eigengewicht von mindestens 20 - 25 Kg.

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Bis ich weiter machen kann ist also mal Zwangspause angesagt Bzw. ich werde mich nochmal eingehend mit dem Vorschleifen mittels Flex beschäftigen.. ich hab da noch so einen Furz im Kopf der viel flexibler wäre als die beiden bestehenden Lösungen.

Was auch noch ansteht ist ein Kronenbohrer mit 153 mm weil ich ja als erstes einen Spiegel für das Revue Kat machen will.. so zusagen ein Probe Stück.

Ich hab mir eigens dafür ne kleine Provisorische Blechwalze gebaut um diesmal einen gut vorgeformten Ring anzufertigen, den kleinsten Durchmesser den ich so herstellen kann wären 60mm.

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Also dann mal bis die Tage and Clear Sky...

Werner
 
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Kronenbohrer die Zweite:

Hab heute den benötigten D / 153 Kronenbohrer angefertigt.. mit der Erfahrung die ich bei 300 mm sammeln konnte ging das astrein von der Hand auch die Blechwalze war mir eine mehr als willkommene Hilfe und hat sich ausgezahlt.

Die Ronde aus Pressspan hab ich gefertigt wie die andre auch, Das Material für den Außenring hab ich mit 4 CM Überlänge zurecht geschnitten und dann durch die Walze gejagt bis es von Biegeradius ein wenig kleiner war als die Ronde.

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Das Blech hab ich dann dem Durchmesser angepasst allerdings mit 15 mm Überlänge um an beiden Enden noch eine Schäftung zum Verlöten anzubringen.

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Danach mit schlauchschelle Universal auf der Ronde aufgezogen und Rundlauf geprüft wie mit Weichlot gefügt, zuvor muste ich den Ring aber nochmal demontieren um die Lötfläche vor zu verzinnen.

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Auf der Drehbank und meiner Schleifvorrichtung hab ich die Stirnseite Legalisiert damit das schön Plan läuft.

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Zu guter letzt das Video:

Nochmal Kronenbohrer für Spiegelteleskop Rohling die zweite diesmal mit " Know how " gefertigt !

Ich hätte aber auch auf dem Sofa rumhängen können nur macht sich das Zeugs nicht selbst.

LG

Werner
 

Anhänge

  • SAM_5765.JPG
    SAM_5765.JPG
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Spiegelrohlinge 153 mm für Revue Tubus:

Die Arbeit war recht befriedigend, das Werkzeug super und ich gut drauf, die beiden Scheiben hab ich innerhalb 75 Min geschnitten, beim ersten dauerte es 45 min beim zweiten 35 Min.

Der Zeitunterschied ist einfach in den gemachten Erfahrungen begründet, man lehnt eben nie aus..

Eine bitter Pille gibt´s aber denn ich muss meinen kleinen Speed Regler reparieren, da hat es dem P-Mos FET durchgehauen als der Motor beim Durchstoßen des letzten Rohlings geblockt hat.

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Und wie Üblich noch ein Video aus mehreren Aufnahmen zusammen geschnitten.

Teleskopspiegelrohlinge 153 mit Kronenbohrer geschnitten.

Gruß

Werner
 
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Aufbewahrungsbox 300er Rohling:

hab es heute endlich mal Geschäft für den 300er Rohling was anzufertigen das ihn vor unbeabsichtigten Beschädigungen schützt denn sowas blödes wie vor 30 Jahren will ich nicht nochmal durchspielen.

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Fügen der 153 mm Rohlinge:

ich hab mir eine neue Technik zum zusammenfügen der Platten nach dem einschleifen erarbeitet.

Unter dem Rohling unten ist eine ca.3 mm starke Dämmplatte damit ich den Rohling später besser ablösen kann, die Klebung war so Eays going und ist absolut ohne jegliche Lufteinschlüsse von statten gegangen..

Der Trick ist so simple as Possible..

Man schneidet sich aus ca. 0,5 mm starker Pappe 3 Steifen die sich nach vorne leicht verjüngen und knick sie so ab das der Teil der auf der unteren Platte zum liegen kommt eben aufliegt.

Ins Zentrum gießen wir dann wir dann reichlich ( aber nicht Zuviel ) Harz das zuvor mit Vakuum blasenfrei gemacht wurde.

Danach führen wir die obere Platte ganz vorsichtig über die untere und senken sie so ab dass das Harz in der Mitte des oberen Rohlings andockt, nur keine eile.. immer langsam..........

Das Hartz zieht sich danach von ganz alleine und ohne Blasen zu bilden an die obere Platte so dass man sie langsam auf die Kartonsteifen absetzten kann.

Wenn das Hartz sich nach dem absetzten nicht mehr weiter ausbreitet dann zieht man erst den steifen wo das Harz schon am weitesten vorrangeschritten ist, danach die anderen so nach und nach.

Sollte das Hartz nicht laufen wollen hilft leichter druck an den stellen wo der Rohling innen schon vollständig benetzt ist.

Ich habe zum Schluss den oberen Rohling gar noch ganz gering verdreht um den Fluss zu fördern.

Die Endlage sollte vorher mit Bestimmtheit festgelegt sein.. zwei Anschläge und Obacht darauf wie die Grundfläche im Wasser steht, mein Tisch neigt hinten leicht nach unten was gar nicht so Doof ist.

Was bleibt ist Gewicht aufzulegen damit das überschüssige Hartz austreten kann denn wir wollen ja eine möglich mehr als dünne Klebeschicht erreichen, der obere Rohling sollte jetzt nicht mehr verschoben werden bis das Hartz angezogen hat.

Es tritt dann nach dem auflegen noch jede menge Hartz aus welches man unbedingt mit einer Holzspachtel an der Grundplatte abstreichen sollte um das ganze später besser ablösen zu kommen, ich empfehle die Grundplatte mit Bohnerwachs einzustreichen.

Ich kenne mein Hartz und weis das ich nach ca. einer stunde die Gewichte herunter nehmen kann.. als Kontrolle steht der Rest von Harz noch bereit der aber wegel der Menge und der Wärmebildung beim aushärten viel schneller anzieht.

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ich hatte für die Klebung 30 gr. angemischt und davon ca. 10 gr. aufgetragen, der Rohling so wie ich die Bilder hier präsentiere ist also schon verklebt, hab es leider versäumt den Vorgang zu Fotografieren oder Via Video fest zuhalten.

Das fertige Resultat der Klebung schau ich mir morgen an wenn er durchgehärtet ist, dazu muss ich aber noch die Kalkreste auf der unter und der Oberseite entfernen.

Da beim Bohren die Unterseite im Durchmesser immer leicht grösser ist habe ich die leicht gesplitterten Unterseiten zusammen gefügt, die Flächen waren recht uneben und ich musste eine halbe stunden mit 220er Körnung schleifen bis sie komplett getragen haben.

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Das wars für heute.. wieder was vollbracht.

Tue jeden Tag ein Gutes Werk !

LG Werner
 
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Rundschleifer mit Maschine Kombiniert:

Ich hab mich lange geweigert den Auslegern der Schleifmaschine für etwas anderes als die Schleifplatte einzuplanen weil er eine gewisse Labilität bietet, nun hab ich aber doch mit mir gebrochen denn das Teil was ich da dranhänge ist recht leicht und es werden dem Arm keine große Kräfte abverlangt weil ich auch nur wenig zustellen werde.

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Mit dieser Vorrichtung gedenke ich den Umfang als auch die Fasen zu schleifen, der Rundschleifer sitzt auf einer Scheeberger Führung die 64 mm verfahr weg hat, damit verstelle ich in der Z Achse.

Der Exzenter auf nahezu Null Hub eingestellt in Verbindung mit der Lageausrichtung ( Langloch am Hebelturm ) bietet mir eine absolute fein Einstell- Zustellmöglichkeit.

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Wie sich das ganze bewähren wird muss sich zeigen aber ich könnte mir vorstellen das in der Situation für den Hebel eventuell noch ein zweites Anbaugegenlager angebracht währe, insbesondere wenn größere Werkzeuge zum Einsatz kommen sollten, an eine Verrieglung des Klappmechanismus hab ich mich noch nicht gemacht.

Rundschleifvorrichtung an Spiegelschleiftisch.

Gruß

Werner
 
Update Schleifmaschine & 153mm Rohling:

Hallo,

Ich hab heute erstmals die Maschine benutzt um mal was zu schleifen weil ich die Schwachstellen herausfinden will.

Als erstes wäre zusagen dass ich dem Ausleger beim Rundschliff entweder ein Gegenlager spendieren sollte oder eben bei der Zustellung mehr Vorsicht walten lassen sollte, dem Exzenter habe ich noch eine Klemmung verpasst damit er sich nicht selbständig machen kann.

Da mit die Schraube vom Motor im Wege war musste ich die Klemmschrauben leider untypisch an der Stelle einlassen.. die schräg Stellung ist also beabsichtigt.

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Heute Mittag hab ich den Drehteller fertig gestellt und mich dann doch für 4 Pratzen entschieden um mehr Gripp zuhaben.

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Nach dem nun die Möglichkeit gegeben war die Maschine erstmals zu nutzen bin ich an den Rundschliff des 153mm Rohling, dabei konnte ich wissenswertes erfahren.

Ausrichten des Rohlings mit der Uhr... da muss ein zusätzlicher Halter her der mir das ganze erleichtert.

Zustellung des Rundschleifers ist feinfühlig aber dadurch das nur das absenken ermöglich wird kann das ding nach obenhin ausweichen was unter umständen zum Springen führt, ich gedenke da eine feste Bindung zu machen damit dies nicht möglich ist.

Den Rohling zum schleifen höher legen ist eine gute Sache aber das Doppelseitige hat wegen der Nässe dann zum Schluss nicht mehr gehalten.

Das Selbstgemachte Werkzeug für den Rundschliff ist richtig Krass.. ich muss da künftig mehr Vorsicht walten lassen bei der Zustellung.. der Diamantkörper haut das Glas grade so weg und man ist schnell auf Untermaß.

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Außerdem machte sich meine Grobmotorig dann leider in Glasbrüchen an den Kanten bemerkbar so das ich eine recht starke Fase anschleifen musste, hinzu kommt die Tatsache dass das Werkzeug Krass gut ist, ich habe das voll unterschätzt so das ich jetzt fast 0.5 mm Untermaß habe.

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Alles im allem bin ich jedoch recht zufrieden. die paar Mängel kann man noch beheben und dann bin ich mit der Konstruktion gut im Rennen.

Rundlauf schliefen


Gruß

Werner
 
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Hi Werner,

was sind denn das für Werkzeuge?

Für die Fase ist das wohl ein handelsüblicher Diamant-Trennschleifer, oder?

Aber für den Rundschliff, was ist denn das?

Gruß
Peter
 
Moin Peter,

Der Schleifer ist wohl ein Eigenproduckt vom Hornbach, ich hab diesen nur Modifiziert in dem ich in die Hohl Bohrung nutze um eine 5 mm Welle einzufügen, dazu musste ich die Welle in dem Bereich nur 0,12 mm runterschleifen damit es grade noch eine Presspassung wird.

Die Hohlwelle des Rundschleifers hat ebenfalls 5 mm Durchmesser und der Rundstahl passt da grade so spielfrei saugend rein.

Ich stecke das Werkzeug ergo ohne Spannzangen in das Futter dafür hinterlege ich aber die Anzugskrone mit einem O.Ring der sich beim Festziehen um die Welle schmiedet und das Ding sicher hält.

Eigentlich ist das Werkzeug schon sowas wie ein Fräser der ordentlich Schmackes hat, mich hat die dicke Beschichtung angemacht und diese lässt eine recht lange Standzeit erahnen.

Diamantbohrer M14 8 mm für Winkelschleifer

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Da ich heute Nacht kein Auge zubekommen habe und erst um 6.30 müde genug war um mich fallen zulassen war ich über Nacht aktiv.

Ich hab mir zum Planschleifen mein erstes Werkzeug mit dem Elektroniker Gips gegossen welchen ich nach dem abbinden Paar mal für eine Minute in die Mikrowelle legte damit er schneller ausdünnstet, im Guss sind noch 2 Unterlegscheiben mit eingebunden die man aber nicht erkennen kann... bestenfalls am Rost.

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Nach ca. 30 min Lauf haben sich die Keramik Platten eingeschliffen und aus dem Glasrohling eine Konkave von 0.28mm tiefe geholt, so ganz ohne Zusatzgewichte hat der Kopf aber keine Schmackes, ich werde heute mal im Keller stöbern denn irgendwo liegen noch Hantelgewichte rum.

Das Ergebnis sah dann so aus.

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Ich werde mir heute noch einen anderen Schleifkörper aus Muttern machen und diesen antesten.

Ein Paar Erkenntnisse konnte ich auch wieder sammeln.. zum eine fühle ich mich bestärkt den Rohling mittels Flex und Vorrichtung grob vor zuschleifen denn das geht mir zu langsam.

Zum anderen ist es vom Vorteil wenn man den Drehteller ordentlich Saft geben kann.. dazu werde ich das PC Netzteil wohl umbauen müssen oder gleich auf ein 24 V Netzteil umsteigen müssen.

Ich hab sowohl beim Fase schleifen wie auch beim Planschliff paar mal die Spannung bis 24 V hochgefahren.

Irgendwo Quietscht die Maschine was einen irre macht.. ich denke dass ist das eine Lager auf der Hinterseite denn die Lagerinnenringe sind noch nicht gefügt und als Lagerbolzen musste eine Eloxierte Alu welle herhalten.

So.. das war es schonmal für heute.. mein gutes Werk... eigentlich könnte ich mich jetzt entspannt zurück lehnen..

Da ich eben erst aus der Kiste komme ist jetzt erst mal Literweise :coffee: :coffee: :coffee: :coffee: :coffee: :coffee: :coffee: fällig !!

Erster Planschliff

Gruß

Werner
 
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153er Spiegel schliff:

Abschließend für den heutigen Tag,

bin nunmehr mit dem Schliff bei 1.07mm Tiefe was der Brennweite von 1500 mm entspricht, die letztendlich Brennweite ( ca. 650 bis 700mm ) muss ich nochmal berechnen aber dazu muss ich den Spiegel aus dem Tubus vom Revue nehmen und deswegen werde ich spätestens bei 1,8mm aufhören weil die letzte Berechnung um die 2 mm ergab..

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Der Schleifkopf hat ausgedient, Platten lösen sich und diverse Stücke haben sich auch schon verabschiedet, es wird Zeit für einen besseren denn der Verbund von Keramik und Gips hält nicht lange.

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Morgen geht's dann weiter.. zum einen mit dem Muttern wie auch mit einem Keramiktool, die nötige Ronden werde ich noch heute Abend gießen aber morgen ganz anders Konfektionieren.

Die Keramikplatte scheide ich aus einer Großen 8 mm straken Fliese, der Guss Rohling bekommt dann noch 5 mm Löcher ca. 5 - 10mm Tief bevor ich beides mit zwei Komponenten Kleber verbinde, anders lässt sich das nicht machen den der Elektrikergips neigt dann doch sehr zum schrumpfen.

Mit dem Mutterntool werde ich ähnlich verfahren allerdings kommen die Muttern dann beim fügen mit dem Gipsrohling auf den schon angeschliffenen Spiegelrohling so das sie bereits eine Konvexe form erhalten.



Gruß

Werner
 
153er schliff zum Zweiten:

Ich war unachtsam... mal wieder...

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Wie kam es dazu ?!

Nun ganz einfach, die Gewichte die ich Provisorisch mit einem Gummi gegen das herabstürzen von Werkzeug gesichert hatte machten sich dann bei einer hohen Drehzahl doch selbstständig und eines davon Knallte mir doch tatsächlich genau auf die Kannte.

Ich wollte einfach nur mal wissen welche Geschwindigkeit ich mit dem neuen Tool fahren kann welches ich mühevoll angefertigt habe um weiter schleifen zu können, hatte mir eigens für das Tool Granit Platten im Baumarkt gekauft weil das mit dem Gips überhaupt keinen sinn macht.

Der kleine Granitblock kostete mich grade mal 1,35€ und hat die Abmessung 100 X 220 X 28 mm, dieser war angedacht für den 153er Spiegel, um noch ein wenig Material auf Halde zu haben nahm ich aber noch je eine Platte 300 X 600 mit 10 mm und 30 mm zu ca, 6 € mit.

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Nach dem ausschneiden der Ronde kombinierte ich das Tool noch mit einer Pressspanplatte in die ein Kugellager eingelassen war, die Zentrierung machte ich auf der Drehbank.

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Um einen genaueren Rundlauf zu bekommen hab ich auch den Umfang nochmal überschliefen sowie die Konvexe Planseite vor geschliffen den es sollte ja auch ansatzweise zur bestehenden Form passen, dazu schwärzte ich den Spiegelrohling ein wenig mit Edding ein um ihn dann über den Granit ziehen zu können.

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Nach dem sich das Werkzeug vollständig beim Schleifen angeschmiedet hatte ( da war ich dann schon bei 1.6 mm Pfeiltiefe ) kam es zu den derben Rückschlag.

Eben mal beim Gas geben nicht richtig aufgepasst ein schlagt und.... " Was war jetzt dass ?! " :confused:

Ich hab das Schleifmittel dann noch vollständig ausgeschliffen und erst beim Brennweitern Test mit dem nassen Spiegel gesehen was Passiert war.

How ever...

Ich hab mich dazu entschieden auf der Seite des Spiegels nicht weiter zu machen, früher oder Später setzt sich die kleine Macke oder Riss durch und das war mir einfach zu gewagt, ergo habe ich den Rohling umgespannt und nochmal neu begonnen ohne das Werkzeug wieder Eben zu machen.

Den Rückstand konnte ich gestern wieder aufholen so das ich im Moment wieder bei 1,27mm Pfeiltiefe bin, die jetzige Seite war ohnehin eh die bessere da der Rand nicht so viele Ausbrüche hat, die ein / zwei kleinen Schollen ( sofern sie bis zu Beendigung erhalten bleiben ), kann man ohne weiters bei bedarf mit Schwarz abdecken.

Gestern wollte ich dann immer mal wieder überprüfen wie hoch den der Verschleiß auf den Granit ist aber ich konnte mein Schätzeisen nicht mehr finden.. kann mir mal einer erklären wie die da hin gekommen ist ?!

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Ich hab mir fast den Wolf geholt bei der suche nachdem Teil im Hobbyraum und bin vom Glauben abgefallen, was hab ich mir dabei nur gedacht die Lehre mit aufs Kloo zu nehmen, aufgefunden hatte ich sie erst als ich mich heute Nacht gegen 1 Uhr Bettfertig machen wollte.

Zum Verschleiß heute morgen... der Granit hat ganze 2 mm nachgegeben, ich hatte dem Werkzeug noch Rillen angeschliffen damit Schleifmittel und Wasser ins Zentrum gelangen können, diese sind schon längt wieder Geschichte.

153mm Spiegelschrift die Zweite

Heute wird nicht geschliffen, ich will die Maschine oder deren Macken noch abstellen die da wären Quietschende Lager und auch die Ränder der Rohre die ich im Auffangbehälter eingelassen habe, jene müssen korrigiert werden ..

Mich stören diverse Geräusche und die Elektronik wird heute auch noch geleifert weswegen ich auch die Konsole noch anfertigen muss.

Gruß

Werner
 
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