Sternenfee123
Aktives Mitglied
Hi Sven,
das Problem bei den Planetnkameras ist, daß die recht wenig Pixelfläche haben. Die für Planeten taugliche DMK´s haben entweder 640x480 (DMK21...) oder 1024x768 (DMK31...) Pixel auf einer Fläche von ca. 3x4,5 mm.
Das sind winzige Gesichtsfelder. Es gibt diese Kameras mit Beyermaske (= bunt) und IR-Sperrfilter, oder auch nur in s/w.
Dann kamen ein paar Jahre später die DMK´s mit dem neuen 618er Chip. Die waren/sind auch in s/w oder bunt zu haben. Sie sind etwas empfindlicher, dadurch konnten die Planeten mit kürzeren Belichtungszeiten aufgenommen werden. Diese Kameras sind etwa so empfindlich wie die neuere ALCCD5L-IIc, aber wenn man die mal 4 oder 8 Sekunden belicht, kriegt man "Augenkrebs". Echt gruslige Bilder. Für Deepsky nicht wirklich prickelnd.
Die "normalen" DMK´s dagegen können durchaus für Deepsk hergenommen werden. Zumindest für Objekte die heller als 10 mag sind. Sie sind halt ungekühlt...
Wenn Du Dich mit diesen Kameras mal theoretisch beschäftigen möchtest, bitteschön, hier der Link zum Sortiment:
http://www.astronomycameras.com/products/usb/
Die werden ab und an gebraucht im Biete-Board angeboten. Ich hab mit den s/w Versionen viele Jahre lang Planeten mit Farbfiltern aufgenommen. Funktioniert einwandfrei. Ist halt aufwändiger als mit ner Farbkamera und die tauglichen Filter samt Filterrad sind teuer!
Aber Achtung, es werden auch DFK´s angeboten. Wie Sauerbier. Die haben Firewireanschluß. Und moderne Rechner haben keinen Firewireeingang mehr. Das ist ein aussterbendes Format!
Meine derzeitigen Astro-Rechner haben entweder einen eigenen Firewireeingang, oder können per Expresscard mit Firewire "umgehen". Wenn die mal hinüber sind, hab ich 2 Kameras und keinen Rechner, mit dem ich sie bedienen kann. 1000 Euro in den Sand gesetzt...
Bei Planetenkameras kannst mittlerweile von ner "Halbwertszeit" von 4-5 Jahren ausgehen... Dann gibt es entweder keine Treiber für zukünftige Betriebssysteme oder keine passenden Schnittstellen mehr...
Derzeit sind Kameras mit USB Anschluß am "sichersten". USB wird es voraussichtlich noch lange geben...
Für Deepsky kannst problemlos mit ner ungekühlten Digitalkamera einsteigen und erste Schritte machen. Und in ein paar Jahren, wenn Du rausgefunden hast, welche Objekte es Dir am meisten angetan haben, dann legst Dir genau die zur Objektklasse passende gekühlte Kamera zu. Oder Du bleibst bei der Digitalkamera.
Wie viel Zeit und Geld Du schlußendlich investierst, hängt von vielen Faktoren ab. Ob Du überhaupt dabeibleibst, wie Deine Bedingungen sind, ob Du regelmäßig fotografierst oder eher nur ab und zu mal "knipsen" tust...
Irgendwann mußt halt mal ne Entscheidung treffen und anfangen. Wie ich weiter oben geschrieben hab, die Planetenfotografie ist ein günstiger Einstieg mit relativ schnellem Erfolg. Deepsky und Planeten gleichzeitig ist aus meiner Sicht zum Einstieg eine Baustelle zu viel...
das Problem bei den Planetnkameras ist, daß die recht wenig Pixelfläche haben. Die für Planeten taugliche DMK´s haben entweder 640x480 (DMK21...) oder 1024x768 (DMK31...) Pixel auf einer Fläche von ca. 3x4,5 mm.
Das sind winzige Gesichtsfelder. Es gibt diese Kameras mit Beyermaske (= bunt) und IR-Sperrfilter, oder auch nur in s/w.
Dann kamen ein paar Jahre später die DMK´s mit dem neuen 618er Chip. Die waren/sind auch in s/w oder bunt zu haben. Sie sind etwas empfindlicher, dadurch konnten die Planeten mit kürzeren Belichtungszeiten aufgenommen werden. Diese Kameras sind etwa so empfindlich wie die neuere ALCCD5L-IIc, aber wenn man die mal 4 oder 8 Sekunden belicht, kriegt man "Augenkrebs". Echt gruslige Bilder. Für Deepsky nicht wirklich prickelnd.
Die "normalen" DMK´s dagegen können durchaus für Deepsk hergenommen werden. Zumindest für Objekte die heller als 10 mag sind. Sie sind halt ungekühlt...
Wenn Du Dich mit diesen Kameras mal theoretisch beschäftigen möchtest, bitteschön, hier der Link zum Sortiment:
http://www.astronomycameras.com/products/usb/
Die werden ab und an gebraucht im Biete-Board angeboten. Ich hab mit den s/w Versionen viele Jahre lang Planeten mit Farbfiltern aufgenommen. Funktioniert einwandfrei. Ist halt aufwändiger als mit ner Farbkamera und die tauglichen Filter samt Filterrad sind teuer!
Aber Achtung, es werden auch DFK´s angeboten. Wie Sauerbier. Die haben Firewireanschluß. Und moderne Rechner haben keinen Firewireeingang mehr. Das ist ein aussterbendes Format!
Meine derzeitigen Astro-Rechner haben entweder einen eigenen Firewireeingang, oder können per Expresscard mit Firewire "umgehen". Wenn die mal hinüber sind, hab ich 2 Kameras und keinen Rechner, mit dem ich sie bedienen kann. 1000 Euro in den Sand gesetzt...
Bei Planetenkameras kannst mittlerweile von ner "Halbwertszeit" von 4-5 Jahren ausgehen... Dann gibt es entweder keine Treiber für zukünftige Betriebssysteme oder keine passenden Schnittstellen mehr...
Derzeit sind Kameras mit USB Anschluß am "sichersten". USB wird es voraussichtlich noch lange geben...
Für Deepsky kannst problemlos mit ner ungekühlten Digitalkamera einsteigen und erste Schritte machen. Und in ein paar Jahren, wenn Du rausgefunden hast, welche Objekte es Dir am meisten angetan haben, dann legst Dir genau die zur Objektklasse passende gekühlte Kamera zu. Oder Du bleibst bei der Digitalkamera.
Wie viel Zeit und Geld Du schlußendlich investierst, hängt von vielen Faktoren ab. Ob Du überhaupt dabeibleibst, wie Deine Bedingungen sind, ob Du regelmäßig fotografierst oder eher nur ab und zu mal "knipsen" tust...
Irgendwann mußt halt mal ne Entscheidung treffen und anfangen. Wie ich weiter oben geschrieben hab, die Planetenfotografie ist ein günstiger Einstieg mit relativ schnellem Erfolg. Deepsky und Planeten gleichzeitig ist aus meiner Sicht zum Einstieg eine Baustelle zu viel...