Immer teurer und teurer...

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Wenn wir mal die Geschichte beiseite lassen (historische CO2 Schuld) und nur auf die Gegenwart schauen, liefert uns Worldometer folgende Zahlen für die CO2 Emission in Tonnen pro Jahr pro Kopf:

Australien 17,1
USA 15,5
Deutschland 9,4
China 7,4
Indien 1,9

Darin ist noch nicht berücksichtigt, daß wir einen Teil unserer CO2 Produktion nach China ausgelagert haben, weil wir die Produkte, die wir brauchen, dort produzieren lassen, z.B. das Magnesium für unsere Autoindustrie. Diese Mengen müßten eigentlich uns zugerechnet werden. Ich verstehe nicht recht, wie wir Deutsche (von den Amerikanern ganz zu schweigen) in dieser Situation über China und Indien schimpfen können.

Was die Langzeitperspektive angeht: Biden hat Klimaneutralität für 2050 versprochen, Xi für "vor 2060". Allerdings sind die Amerikaner bereits zweimal aus den Klimavereinbarungen ausgestiegen, nämlich unter George W. Bush und unter Donald Trump. Was wird wohl nach der Präsidentenwahl 2024 in den USA geschehen?

Übrigens haben sich gerade Australien, USA, China und Indien geweigert, einem schnellen Kohleausstieg zuzustimmen - ein seltener Fall von Gemeinsamkeit unter diesen Ländern.

Viele Grüße
Johannes
 
Andere Länder sind andere Länder und autonom.
Diese (Entwicklungs-)Länder sind überhaupt nicht autonom! Sie leben von den Industrieländern. Wenn die Industrieländer kein Geld mehr für die Unterstützung solcher Länder haben, sind nicht nur deren Regierungen am Ende, sondern auch die Menschen dort. Eine zweistellige Geburtenrate führt dann unweigerich in den Hungerstod. Ohne medizinische Unterstützung der Industrieländer würden die meisten Neugeborenen auch nie das Erwachsenenalter erreichen...

FG
Christian
 
liefert uns Worldometer folgende Zahlen für die CO2 Emission in Tonnen pro Jahr pro Kopf:
Der Verbrauch/Prodktion pro Kopf ist relativ unwichtig. China produziert mehr CO2 als alle Industrieländer zusammen. Indien folgt in großen Schritten (mit rasant steigender Bevölkerung). Die Welt wird nicht gerettet, wenn die Monegassen einen kleineren CO2-Fußabdruck haben... :sneaky:

FG
Christian
 
Ich bin dafür, dass wir hier sofort die Bevölkerung verdoppeln. Das macht eine bessere Statistik beim Pro-Kopf-Ausstoß.
Alternativ könnten wir die Weltbevölkerung halbieren (wir arbeiten ja schon dran), das macht generell weniger Ausstoß. :p

lg
Niki
 
Ich bin hier rauß. Ich habe versagt. Ich habe drei Kinder :eek:

Gruß

*entfernt*
 
Vor ca. 40 Jahren hat z.B. ein typischer Kaufhausrefraktor 70/910mm auf einfacher parallaktischer Montierung ca. 650 D-Mark (grob 325€) gekostet, heute bekommt man ein vergleichbares Teil für unter 200€.
Und warum? Weil die Produktion in weniger stark regulierten Ländern stattfindet und die Lohn-/Herstellungskosten deutlich niedriger sind als bei uns. Wenn das Teil in D produziert würde, wäre es in den 40 Jahren bestimmt nicht billiger geworden... (auch inflationsbereinigt).

FG
Christian
 
Wenn das Teil in D produziert würde, wäre es in den 40 Jahren bestimmt nicht billiger geworden... (auch inflationsbereinigt).
und trotzdem hätte ich mir ein Teleskop gekauft. Hätte vielleicht länger drauf sparen müssen und den Umweg über mehrere FH Cinarefraktoren zum Apo nicht genommen. Genau das schnelle und überlegte Kaufen und Verkaufen der Gerätschaften würde abnehmen und die Ressourcen geschont.

Das ist ja eine steile These. Nachdem wir die Länder geplündert haben, die Bodenschätze geraubt, uns nicht willfähige Regierungen gestürzt und das bisschen Industrie dort mit unseren subvensionierten Waren komplett zerstört haben, wundern wir uns das die Leute plötzlich an der Grenze stehen. Die reichen Staaten und Konzerne verdienen an den Entwicklungsländern und dann kommen ein paar Krümel als Entwicklungshilfe zurück.
Wir freuen uns über wieder saubere Flüsse und haben die dreckige Industrie und die Umweltzerstörung in ferne Länder ausgelager und regen uns dann auf, wenn Waren mal teurer werden. Vielleicht sollte man den ökonomischen und ökolögischen Schaden mal einpreisen.

Gruß Thomas
 
Es bringt nicht viel die Preise für Technologieprodukte von anno dazumal mit heute zu vergleichen (für den Preis meines ersten PCs gäbe es heute vier top Notebooks). Viel mehr finde ich es bedenklich, dass sich die Preisspirale im Vergleich der letzten sechs Monate deutlich schneller dreht. Die steigenden Energiekosten tragen dazu bei, dass praktisch Alles teurer wird. Gegen eine gesunde Inflation wäre Nichts einzuwenden, wenn auch die Löhne entsprechend steigen würden.
Wenn eine Montierung im halben Jahr fast 1000 Euro teurer wird, kann das durch Verzicht verschmerzt werden. In die Arbeit pendeln (45 km) muss ich auf dem Land trotzdem jeden Tag.

Noch eine Bemerkung zur Klimadebatte: seit 28 Jahren treffen sich die Staatsoberen um inhaltslose Erklärungen und Absichtsbekundungen abzugeben ohne den Willen sich je an diese halten zu wollen. Ich bin der Überzeugung, dass erst wenn Küsten überschwemmt, die Versteppung gemäßigte Zonen erreicht und die Hungernden die reichen Länder überlaufen werden, erst dann der letzte Mitbürger realisert dass etwas getan werden muss. Ob uns dann innivative Technologie aus der Krise herausholen wird, wage ich zu bezweifeln.
 
Andere Länder sind andere Länder und autonom. Unsinnig ist, sich in die Politik anderer Länder einzumischen, das führt zu nichts Gutem. Die Chinesen und Inder haben das gute Recht, die Afrikaner sowieso, sich erst mal zu entwickeln und für Wohlstand zu sorgen, und dann über die Umwelt nachzudenken. Das mag in sich falsch sein, aber ich kann es Ihnen nicht verdenken.

Du solltest das Recht sich zu entwickeln und Wohlstand zu erreichen nicht mit dem Recht auf Raubbau an der Natur und stark steigenden CO2 Ausstoß verwechseln.
Das eine hat mit dem Anderen nämlich rein Garnichts zu tun.
[von Moderation entfernt] aber Länder können sich auch entwickeln und Wohlstand erreichen ohne den Planeten der die Grundlage unser aller Existenz und Wohlstand ist zu vernichten.
Die Technologien und Möglichkeiten gibt es inzwischen.
Kohle und Öl sind längst nicht mehr der Schmierstoff der Wirtschaft.

Uns selbstverständlich muss man auf die größten Umweltsünder Druck machen.
Wir haben nämlich nur den einen Planeten auf dem wir alle gemeinsam leben. Hier zu sagen was andere Länder machen ist deren Sache ist weltfremd und unsinnig denn deren Umweltsünden insbesondere der CO2 Ausstoß haben Auswirkungen auf den ganzen Planeten und machen nicht an Ländergrenzen halt.

Wir sitzen alle im selben Boot und das säuft gerade ab.
Ja wir haben bei uns auch ein kleines Loch und das mag auch schon 150 Jahre alt sein aber wir sind gerade dabei es zu schließen und können auch schon erste Erfolge vermelden.
Die Chinesen sind für das mit Abstand größte Loch in unserrem Boot verantwortlich und wenn die es nicht schließen saufen wir alle ab.
Völlig egal ob wir unser kleines Loch nun dicht bekommen oder nicht.
Was machen die Chinesen aber, sie vergrößern ihr Loch momentan noch.
Ein Loch in einem absaufenden Boot noch zu vergrößern ist ja so ziemlich das Dümmste was man überhaupt machen kann.
Und wenn die nicht von allein begreifen welchen Irrsinn die da machen muss der Rest der Welt halt Druck machen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wenn wir mal die Geschichte beiseite lassen (historische CO2 Schuld) und nur auf die Gegenwart schauen, liefert uns Worldometer folgende Zahlen für die CO2 Emission in Tonnen pro Jahr pro Kopf:

Australien 17,1
USA 15,5
Deutschland 9,4
China 7,4
Indien 1,9

Klar kann man Dinge auch schönrechnen und verzerren.
Was aber letztlich wirklich für das Erreichen oder eben verfehlen der Klimaziele zählt ist nicht der pro Kopf Ausstoß von CO2 sondern die absolute Menge.
Es ist dem Klima nämlich völlig egal wie viele Menschen für den CO2 Ausstoß verantwortlich sind.
Es zählt einzig und allein die absolute Menge.
Und da ist China der mit Abstand größte Sünder.
Und wenn die Chinesen nicht sofort anfangen ihren CO2 Ausstoß zu mindern werden wir das 1,5° C Ziel nicht erreichen.
Völlig egal wir hier in DE tun.
Es wird hierzulande zwar immer so getan als ob das erreichen des 1,5°C Ziels von dem abhängen würde was wir bei uns beschließen bzw. erreichen.
Völliger Unfug , ganz egal was wir hier bei uns erreichen und wenn wir schon Morgen unseren CO2 Ausstoß auf null bringen.
Wenn die Chinesen ihren gewaltigen CO2 Ausstoß weiterhin steigern wird das 1,5°C Ziel verfehlt werden.
Wer also dagegen ist auf China Druck zu machen der muss dann auch so ehrlich sein dazu stehen das er nicht willens ist das 1,5°C Ziel zu erreichen.

Grüße Gerd
 
China produziert mehr CO2 als alle Industrieländer zusammen.
Diese Meldung ging vor einigen Tagen durch alle Zeitungen. Dahinter steht, daß China, wo 1,4 Milliarden Menschen leben, erstmals etwas mehr CO2 emittiert hat, als die Staaten der OECD zusammen, wo 1,3 Milliarden Menschen leben. Was soll daran erstaunlich sein? Überall brauchen Menschen Energie, Nahrung, Kleidung etc., und mehr Menschen brauchen entsprechend mehr davon. Die Emissionen pro Kopf sind in China übrigens immer noch etwas niedriger als in der OECD.

Viele Grüße
Johannes
 
Diese Meldung ging vor einigen Tagen durch alle Zeitungen. Dahinter steht, daß China, wo 1,4 Milliarden Menschen leben, erstmals etwas mehr CO2 emittiert hat, als die Staaten der OECD zusammen, wo 1,3 Milliarden Menschen leben. Was soll daran erstaunlich sein? Überall brauchen Menschen Energie, Nahrung, Kleidung etc., und mehr Menschen brauchen entsprechend mehr davon. Die Emissionen pro Kopf sind in China übrigens immer noch etwas niedriger als in der OECD.

Viele Grüße
Johannes
Es staunt hier ja auch keiner.
Es gibt aber Grund zur Sorge wenn in China nach wie vor der CO2 Ausstoß stark ansteigt während er anderorts gemindert wird.
Das der CO2 Ausstoß anstatt zu sinken sogar noch weiter ansteigt liegt vor allem an Ländern wie China.
Ich finde es unverantwortlich den steigen den CO2 Ausstoß der Chinesen kleinzureden oder gar zu entschuldigen und so zu tun als wäre es die normalste Sache auf der Welt.
Wenn wir bei uns ein Kohlekraftwerk stilllegen und die Chinesen bei sich dafür 10 neue bauen ist das einfach irrsinnig.
Die können genau wie wir die Erneuerbare ausbauen.
Es geht nicht darum den Chinesen vorzuwerfen das sie mehr Energie verbrauchen sondern darum welche Energiequellen sie nutzen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Etwas weniger Pessimismus würde Ihrem Gemüt sicherlich gut tun...nix für ungut ;) Gruss Olaf
Na ja wenn alle ihren CO2 Ausstoß so mindern würden wie wir das bei uns in DE tun dann wäre ich sogar sehr optimistisch.
Wenn die größten Sünder allen voran China aber ihren CO2 Ausstoß weiterhin dramatisch steigern dann kann man nur pessimistisch sein.
Und wenn Selbst hier einige den steigenden CO2 Ausstoß in China offensichtlich nicht weiter schlimm halten hab ich auch wenig Hoffnung das die Chinesen das von sich aus ändern.
Die freut es natürlich dass hier ein paar in ihrem Sinne Propaganda betreiben.
Dem Klima freilich wird das großzügige Verständnis für stark steigende CO2 Emissionen in China nicht helfen.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

was doch in kanpp 4 Tagen aus einem Thread werden kann. Habe ihn gerade
quergelesen. ( Alles andere wäre mir zu aufwendig ein Zeitverschwendung. )

In dem Thread ging es ursprünglich um die ( ständige ) Teuerung der Astroartikel.
Und nun ist ein "Politikum" geworden, was ich ziemlich amüsant finde, sorry.

Vielleicht sollte man wieder auf das ursprungliche Thema dieses Threads zurück-
kommen, oder schließen.

Mit diesem Beitrag möcxhte ich den Thread etwas auflockern, bevor die
Emotionen komplett hochkochen.

Grüße und CS
Jürgen
 
Aber Jürgen, was hast du erwartet? Das hier nur Antworten erscheinen die ein vorher nachher Vergleich beinhalten? Ich finde es gut, wenn hier verschiedene Ansichten und Erlebnisse auch in Bezug auf politische Deutungsversuche eintrudeln! Da wir Menschen lösungsorientiert und kreativ sind wird hoffentlich ein kleinster gemeinsamer Nenner möglich sein?!
Das Leben bleibt spannend und die Sichtweisen sind vielfälltig. Ich glaube die Dinge bekommen nun ihren wahren Wert zurück. Billig war gestern! Qualität und Nachhaltigkeit ist besser als permanent neu kaufen zu müssen?
VG Frank
 
Hallo Jürgen,

ja diese Querleser und dann findet man vielleicht die Perle nicht ;-)
Ist auch immer erstaunlich und manchmal bereichernd was sich da so entwickelt. Aber was hast du denn erwartet bei so einer Frage und vielen
unterschiedlichen Menschen die antworten. Irgendwie landet man immer irgendwann bei der 42!
Klar geht es auch kürzer. z.B. Immer teurer und teurer.... genau!

Thomas
 
Hallo!
Irgendwie landet man immer irgendwann bei der 42!
"Per Anhalter durch die Galaxis" ist in diesem Jahr übrigens 42 geworden. Am 12. Oktober.

Dass alles teurer wird, hat mehrere Ursachen. Es ist jedoch ein Irrtum anzunehmen, die Händler wären von ihren Preisanpassungen begeistert. Die finden das genau so doof wie wir, weil es bei ohnehin schon recht teuren Produkten nur noch zu weiterer Kaufzurückhaltung führt. Die hätten viel lieber ganz normal weiter gemacht.
Man sollte wirklich die Ruhe bewahren. Es wird sich schon alles wieder ordnen.

Gruß
Sebastian
 
weil es bei ohnehin schon recht teuren Produkten nur noch zu weiterer Kaufzurückhaltung führt.
Da sieht man den Unterschied zwischen dem Astro-Markt und dem Auto-Markt. Die letzten Tage wurde ja in den Nachrichten drüber berichtet, BMW macht trotz Lieferengpässen bei Chips etc. gute Gewinne. Die 'Preisdurchsetzung' (..was ein Wort...) ist hervorragend. D.h. die Leute nörgeln und murren nicht 'rum, sondern latzen einfach ab, was der Hersteller verlangt, um an eine Karre zu kommen. Also, geht doch :) :):)
 

Kein Witz sondern Realität!


Unter den10 hier ist nur in Deutschland und Russland der CO2 Ausstoß seit 1990 zurückgegangen.
Alle anderen Länderr haben ihren CO2 Ausstoß erhöht, einige wie China und Indien sogar dramatisch.
In Russland liegt es am Niedergang der Wirtschaft, in Deutschland an unseren enormen Anstrengungen.
Wobei Deutschland das einzige Land in der Welt ist das auch noch aus der Atomenergie aussteigt.
Diese Sonderrolle stellt eine enorme Doppelbelastung dar weshalb es umso erstaunlicher ist das Deutschland derart erfolgreich bei der CO2 Reduktion ist.
Ohne den Atomausstieg würde Deutschland noch wesentlich besser dastehen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, wir importieren den dreckigen Strom einfach aus dem Ausland - Problem gelöst. :rolleyes:

*entfernt*
 
Was die Journalisten da immer zusammenschreiben ist mir oft ein Rätsel. Da rufen sie die weltweite Chipkrise aus und am nächsten Tag rollt trotzdem der fetteste Euro seit je bei BMW & Co. Da legt Covid die Weltwirtschaft lahm, Tags darauf gibt es Fachkräftemangel und eine brummende Wirtschaft wie noch nie, trotz Energiepreisexplosion und Rohstoffmangel.

Ich denke, die tippen nur noch - wie immer reisserischen - Blödsinn in ihre Tablets, zwischen ihren privaten Partys und der Pflege ihrer facebook-, linkedIn- und twitter-accounts zur Karrierevertiefung in Erwartung immer steilerer Jobangebote. Journalismus dient heute fast nur mehr dem Gesetz der Marktwirtschaft und Absatzgenerierung, Inhalte sind (falls das überhaupt geht) noch leerer und schlampiger als vor 10 Jahren. :coffee:

lg
Niki
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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