Kleiner Refraktor (</= 80mm) zum Schnellgucken mit Bino

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Moin,

@joetaiga Danke, das Bild ist tatsächlich hilfreich. 60mm ist mir auch etwas zu klein. Daher suche ich ja nach den 70+ bzw. kompakten 80. Ich denke hier für den Stadtrand ist das eine gute Öffnung. Deep-Sky geht eh wenig, v.a. schwächere Objekte überhaupt nicht, und das Seeing erlaubt auch nur selten irgendeine Vergrößerung jenseits der 200. Mir reichen daher schon ein paar Eindrücke der großen Planeten, des Mondes, offene Sternhaufen usw.

Bzgl. GWK: Ich habe mal nachgeschaut. Auf dem Beiblatt steht, konvexe Linse immer zum Teleskop ausrichten. Im Falle des MB heisst das bei meinem Exemplar, Linsenfassung richtung Teleskop. Ist dort auch nochmal extra so erwähnt. Die Linsenfassung kann aber auch ausgeschraubt und gedreht werden, wie ihr oben auch schon angemerkt habt.
Ich habe mal geschaut: Ich kann den GWK an zwei Stellen einsetzen. 1. Direkt am Bino an der Ringschwalbe 2. Zwischen T2 Gewinde und 1,25" Anschluss des ZS:
IMG_20220419_130622.jpg
IMG_20220419_130500.jpg

Wie man sieht, ist auf dem Spiegel selbst nichts aufgedruckt o.Ä., was den Hersteller verrät. Er ähnelt aber m.E. sehr den kurzbauenden Teilen von Baader. Das einzig seltsame ist, dass das teleskopseitige T2-Gewinde keine Überwurfmutter ist, sondern fest montiert. Das dürfte sich als unpraktisch heraustellen, wenn man es ohne die Steckhülse irgendwo anschließen möchte. Dann muss man immer den gesamten Spiegel drehen und hat keinen Einfluss auf die Endposition.

Gruß
Florian
 
Moin,

habe nun dank meines Gesuchs hier im Forum 3 recht unterschiedliche Angebote, die alle ihre Vor- und Nachteile haben:

TS 70/420 ED Doublet
++ sehr kompakt
+ recht guter OAZ
o vermutlich "nur" FPL-51, was bei der kleinen Öffnung aber weniger ins Gewicht fallen sollte
- wenig bis keine Erfahrungen im Netz bezüglich Bino-Nutzung und das Exemplar ist zu weit, um dies zu testen = Risiko fürs Bino
(laut Website ist der Backfokus ca. 130mm, was kritisch werden könnte)

Celestron 80/600 ED
+ Allrounder
+ viel Erfahrungen vorhanden, ja auch hier im Thread
+ bedingte Binotauglichkeit nachgewiesen
o finde nichts konkretes zur Glaspaarung (Ist es FPL-53, wie beim Evostar?)
- fürs Bino wird eventuell ein anderer OAZ benötigt = Mehrkosten
- Etwas sperrig und Gewicht

Scopos 80/560 Triplet
++ teilbarer Tubus zur Binonutzung, GWK nicht nötig, aber möglich, was nötige Okularzahl verringert
+ zumindest mit kurzem Tubus auch sehr kompakt und etwas leichter
+ montiert ist ein Feather-Touch OAZ
o mir unbekannte Glaskombi, soll aber bis zu hohen Vergrößerungen einigermaßen farbrein sein
- Berichte über Probleme mit der veralteten Glaskombi und daraus resultierende Brüche, insgesamt sehr geteilte Meinungen (soweit eine schnelle Websuche das wiederspiegeln kann)

Konkrete Preisvorstellungen der Verkäufer und von mir lasse ich hier mal aussen vor. Nur so viel sei gesagt, die ersten beiden sollen ungefähr ähnlich viel kosten und sind mehr oder weniger in meiner Reichweite, der Scopos ist etwas teurer und eigentlich ein Stück über meinem Budget. Dabei ist bei dem natürlich gerade der teilbare Tubus und die daraus resultierende Binofähigkeit ein starkes Argument.

Vielleicht hat ja einer von euch noch einen Gedanken zu dieser Auswahl.

Gruß
Florian
 
Hi!

Kurz zum Glaswegkorrektor: Bei Geräten schneller als f/10 solltest du auf jeden Fall einen Glaswegkorrektor einplanen, zumindest den 1,25x. Sonst hast du einerseits zusätzlichen Farbfehler und andererseits Lichtverlust, weil die relativ kleine Eintrittsöffnung des Binos sonst näher am Objektiv ist und den Strahlengang beschneiden kann.

Der Celestron ED80 hatte einen Zahnstangenauszug, damit rutscht schon mal nichts durch; die 4-in-One-Klemme spart einiges an Baulänge. Nachteil: Er hat eine kurze, zentrale Prismenschiene. Kann mit der Balance knapp werden (muss aber nicht) – kommt auch auf deine Montierung an. Ich hatte ihn zuerst auf der Vixen Porta, die nur Rutschkupplung hat; eine Montierung mit Zahnrädern und Schnecken kommt mit etwas Ungleichgewicht besser zurecht.

Die Glaspaarung kenne ich auch nicht, aber ich kann bis 150x/160x gehen.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Florian,
ich habe selber den Celestron ED80/600. Glas sollte FPL53 sein da wie bei den Evostars. Ich habe den Celeston schon mit einigen ED's / APO's verglichen und muss sagen das er sehr nah am Vollapo liegt. Selbst bei Übervergrößerung von 200fach an harten Kanten bei Tagbeobachtungen nur minimal Farbe zu erahnen.
Der Celestron ist etwas kompakter als the Evostars da der Tubusdurchmesser 90mm ist. Prismenschiene habe ich direkt an den Tubus geschraubt. Die scharubbare Metalltaukappe kannst Du durch eine Flextube ersetzen. Den Okularauszug habe ich ebenfalls durch einen Baader Crawford ersetzt. Backfokus dann um die 180mm.
Der Celestron ist deutlich leistungsstärker als der TS ED 70/420 der dir bei hohen Vergrößerungen Farbe zeigt.
Ich benutze den Celestron auf einer AZ Pronto Montierung auf Berlebach Report Stativ. Geniale Kombi für Grab & Go.
VG, Christian
 
Ich meine der Celestron hat keinen Feintrieb. Warum Celestron, was spricht gegen den Evostar?
 
Moin,

es wird wohl aller Voraussicht nach tatsächlich der Celestron. Er scheint einfach Preis-Leistungs-mäßig am meisten zu bringen.

Der Celestron ist etwas kompakter als the Evostars da der Tubusdurchmesser 90mm ist. (...) Den Okularauszug habe ich ebenfalls durch einen Baader Crawford ersetzt. Backfokus dann um die 180mm.
Das jhabe ich auf einem Foto bei CN, meine ich, auch gesehen. Der Celestron ist ein gutes Stück filigraner. Den OAZ zu ersetzen kann ich mir direkt nicht leisten, aber hoffe mit GWK, zumindest vor dem Spiegel, in den Fokus zu kommen.

Warum Celestron, was spricht gegen den Evostar?
Wenn die Optik gleiches bietet, ist die etwas geringere Abmessung des Celestron schon von Vorteil. V.a. spricht aber für ihn, dass ihn mir jemand gebraucht angeboten hat; im Gegenteil zum Evostar ;)

Gruß
Florian
 
Die Frage ist immer: warum man ihn verkauft. :D
Die Hauptsache ist, jemand verkauft ihn mir :cool:

Ich überlege nun, meinen Zenitspiegel durch ein Baader-Prisma zu ersetzen. Zu welchem ratet ihr mir da? Hier sind ja einige Erfahrungswerte bezüglich der Volksapos (seien es Celestrons, Skywatcher oder sonst welche) in Verbindung mit Bino vorhanden.

Zur Auswahl stehen:
- T-2 90° 32mm Prismen
- 45° Amici-Prisma mit integriertem GWK
- T-2 90° Astro-Amici-Prisma

Preislich nächsten oder übernächsten Monat in meiner Reichweite sowie lieferbar sind aktuell sowieso nur die ersten beiden. Trotzdem interessiert mich über die Beschreibung bei Baader hinaus, was das letzte zum "Astro"-Prisma macht und ob das den Mehrpreis und evtl. Wartezeit rechtfertigt. Ok, als Amici bildet es auch seitenrichtig ab, aber das ist ja nichts Astrospezielles.
Tendenziell möchte ich das Teleskop auch mal tagsüber nutzen, da wäre seitenrichtig natürlich schön (wenn auch kein muss). Hauptgebiet bleibt aber astronomisches nachts; zumindest bis ich mir vernünftiges Zubehör zum Sonne beobachten leisten kann...

Gruß
Florian
 
Ich weiß nicht, wie die Schnittweiten beim Celestron liegen, kann sein, dass der noch das frühere Objektiv hat, welches auf Glasweg gerechnet ist, mein Evo bekommt jedenfalls sichtbar Farbe bei Nutzung eines Prismas, hab deshalb jetzt die beiden BBHS Spiegel, den großen für Deepsky und Weitfeld, den kleinen fürs Bino wegen Backfokus, während das Baader 36mm Zeiss T2 Prisma seither dauerhaft am Quark ist und bleibt.
LG, Olli
 
Hm, das ist natürlich ein sehr guter Hinweis. So oder so werde ich es erst einmal mit meinem vorhandenen Spiegel versuchen. Hatte halt auch wegen des gesparten Lichtwegs an ein Prisma gedacht. Sollte ich es aber nur für reine Erdbeobachtungen brauchen, muss es ja nicht das ganz teure sein. Da vergrößert man ja eh nicht so dramatisch und die Fokuslage ist deutlich besser als bei unendlich...
Gruß
 
für die Erdbeobachtung, bzw Vogelbeobachtung, hab ich mittlerweile ein Selbstbau-Amici. Da mir alles am Markt befindliche von der Abbildungsqualität einfach nicht zusagte. Das Baader Astroamici hab ich nie probiert, aber das hat auch 90°, das ist für diesen Fall sehr unbequem.
Das Problem ist, dass die Massenproduktion der 45° Amicis bei Totalreflexion aufhört zu denken. Mag ja sein, dass die Dachkante extrem präzise geschliffen ist, aber solang man die Flächen nicht trotz Totalreflexion verspiegelt, kann man sich die Winkelpräzision sparen.
LG, Olli
 
Hi!

Die Astro-Amicis sind für Vergrößerungen über 100x ausgelegt; die meisten bezahlbaren Prismen nur für Vergrößerungen bis ca. 100x – wenn mehr geht, hat man Glück, aber schon 100x lässt sich terrestrisch nur sehr selten nutzen und steht daher normal nicht im Pflichtenheft. Da gibt's genug, die nicht mal 30x schaffen…

Beim MaxBright I würde ich zum 32er Prisma greifen, rein wegen dem kürzeren Lichtweg. (Geworden ist es das größere T-2-Prisma, als es noch lieferbar war. Wenn das MaxBright II mal lieferbar ist, muss ich dann nicht mehr auf das Prisma warten ;))

Feintrieb hatte der originale Celestron-Auszug nicht, dafür lag ein 45°-Amici bei, das ich heute noch (für monokular, hat kein Anschlussgewinde) dabei habe, wenn's mal mit Teleskop in die Berge geht.

Beste Grüße,
Alex
 
also alle 45° Amicis die ich bisher von der Stange in der Hand hatte (William Optics 1,25", Baader SC, TS 2"), haben das selbe Problem, die nicht verspiegelten Dachflächen, dadurch herrscht Totalreflexion, was zu Polarisation führt, dies betrifft nun beide Bildhälften in entgegengesetzter Richtung. Bei den Winkelverhältnissen eines Schmidt Prismas oder Amici Prismas haben beide Hälften des Achsstrahls bei der Rekombination eine Phasenverschiebung von annähernd 180°, was zu einer Diskontinuität im Lichtstrahl führt. Apodisation. Die Lichtbeugung ist nun ein komischer Typ, der bei jeder Diskontinuität zwei neue Beugungsmuster erzeugt, ergo wird ein Stern in der Mitte verdoppelt (was bei Punktlichtquellen und gerade Linien parallel zur Dachkante auffällt, also zB auch Antennen oder der Gleichen) selbst wenn der 90° Winkel perfekt wäre. Ich persönlich sehe das ab etwa 3mm AP. Beide Beugungsmuster hatten bei meinen Kandidaten als Abstand den Durchmesser des ursprünglichen Beugungsscheibchens, und dieser Abstand änderte sich nicht, wenn man den Abstand zwischen Prisma und Okular erhöht. Wenn eine Verdopplung durch ungenauen 90° Winkel erzeugt würde, würde sich das mit zunehmenden Abstand verschlimmern.
Verspiegelt man nun die Dachflächen mit Aluminium, ist die restpolarisation äußerst gering und die Phasenverschiebung 330° bzw -30°, es tritt keine Apodisierung mehr auf, aber man verliert etwas Licht durch Reflexionsverluste. Mit meinem Selbstbau (Prisma von EO) kann ich die selben Vergrößerungen fahren wie mit den BBHS Spiegeln.
Ich hoffe das ging jetzt nicht zu krass ins Detail.
LG, Olli
 
Ich hoffe das ging jetzt nicht zu krass ins Detail.
Ein Absatz hätte eventuell geholfen, dass sich der inhaltlich bereits sehr anspruchsvolle Text nach außen hin weniger drängend darstellt... :D - mein Gehirn überträgt die Anmutung eines Textes teilweise auf die zu erwartende Fülle des Inhalts und da sieht es noch anspruchsvoller aus.;)

However: interessantes Detailwissen! :y:

lg
Niki
 
Sehr interessant, aber dafür bin ich bei weitem nicht tief genug in der Materie...
Ich nehme mit: Prisma bei hohen Vergrößerungen schwierig.
 
Genauer: bildaufrichtendes (Amici)-Prisma bei hohen Vergrößerungen schwierig.
Normale Prismen sind weniger problematisch.
 
Ja, Prismen haben einen kürzeren Lichtweg als Spiegel (selbes Gehäuse vorausgesetzt), können aber ggf. Farbe ins Spiel bringen.
 
Alles klar. Ich bleibe erst einmal bei meinem vorhandenen Spiegel. Sollte es damit nicht klappen, kann ich immer noch umrüsten.

Was ebenfalls noch ansteht, ist eine stabile aber möglichst leichte Montierung für den Spaß. Aktuell habe ich nur ein Fotostativ (Dörr Pro Black 3 XL) und einen alten Berlebach 3-Wege-Neiger. Für den 80/600 ist das sicherlich suboptimal, v.a. bei hohen Vergrößerungen. Eigentlich hatte ich daher an eine Vixen Porta gedacht, aber Alex meinte ja weiter oben, Rutschkupplungen könnten Probleme bezüglich der Balance haben.
Also eventuell lieber eine AZ-Montierung mit Feinverstellung und Schneckengetriebe, wie diese?

Gruß
Florian
 
Hi!

Ich liebe die Porta, und Feintriebe hat sie auch. Nur halt zusätzlich noch eine Rutschkuppplung, damit man sie auch schnell händisch verstellen kann. Ohne Rutschkupplung musst du halt jedes Mal den Antrieb auskoppeln, oder mit den Handtrieben über den halben Himmel kurbeln.

Das Teil von Explore Scientific dürfte ein Klon sein – wie gut kopiert wurde (also ob mit oder ohne Rutschkupplung), weiß ich nicht.

Bei der Porta kann man den Anpressdruck einstellen, die Sechskantschlüssel dazu sind im Montierungskopf versteckt. Problematisch wird das nur, wenn du viel schweres Zubehör am Okularauszug hast. Ich habe einen schwereren Okularauszug, 2" Spiegel und 2"-Okulare. Auch mit dem schweren Zubehör habe ich keine Probleme, nachdem ich Rohrschellen und Prismenschiene getauscht habe – im Profilbild ist der Beweis ;) .

Die Celestron-Rohrschelle hat unten Foto-Gewinde, wenn ich mich richtig erinnere; evtl. kannst du da einfach eine längere Prismenschiene drunterschrauben, wenn sich keine günstigen Rohrschellen finden.

Die Balance könnte bei dir aber vorerst besser klappen als bei mir, wenn du nicht auf 2" und schwere Weitwinkelokulare gehst. Einfach ausprobieren – ich hatte den ED80 ursprünglich auf einem Berlebach Report mit dem Vorläufer des TS PH36 (mit leichtem Schock, weil irgendwann das Stativgewinde ausgebrochen war und Neiger samt Nutzlast an 1-2 Gewindegängen hingen), bevor ich die Porta erst auf das Berlebach und dann auf ein gebrauchtes Uni 28 setzte. Ging auch, solange es nicht in den Zenit ging (da stieß der Neiger an).

Beste Grüße,
Alex

Nachtrag: Hier ist noch ein altes Bild mit der getauschten Klemme und der originalen Celestron-Rohrschelle. Die lange Schiene, die ich jetzt habe, bringt etwas mehr Gewicht nach vorne und geht minimal weiter nach hinten
132-Herschelkeil-am-ED80.jpg

Das Bild zeigt, wo jetzt der Schwerpunkt liegt (mit Leitrohr):
20200911-14h-03m-P1240393.jpg

Ist also nicht zu dramatisch.
 
Moin,

ach so, ok, das klang in deinem vorigen Post etwas ungünstiger. Ich meine die ES hat ebenfalls (optionale) Rutschkupplungen. Laut Händler trägt die Porta nur 5, die ES 8 kg Nutzlast. Wie schwer das jetzt im Endeffekt wird, weiß ich natürlich nicht. Aber wenn es bei dir mit 2"-Zubehör geht, sollte das mit dem MB I und Plössel Paaren eigentlich auch gut klappen.

Erst einmal muss das Teleskop ankommen, dann wiege ich alles mal.

Gruß
 
Ich hatte die Celestron-Rohrschelle auch ungünstiger in Erinnerung…

Ich bin bei 4,5kg mit Okular, was noch gut geht – wobei ich von dem originalen Alu-Stativ von Vixen nicht begeistert war, das der Porta I beilag. Holz ist da deutlich besser.
 
Ich nutze als Unterbau für meinen 80/600 im mobilen Einsatz nach langem Weg heute ein Berlebach 352. Super Handhabung und sehr weiche Bewegung. Damit hab ich auch schon bei 66x ein Flugzeug so gut verfolgen können um noch ein Foto mit dem Handy durchs Okular zu machen.
Auch bei strammem Wind an der Küste geht Vogelbeobachtung tadellos.
Holz ist in sachen Schwingungsdämpfung einfach unschlagbar.
LG, Olli
 
Klar, ein Holzstativ ist auch meine präferierte Lösung. Hatte mal ein altes Berlebach aus DDR-Zeiten mit dicker Edelstahl Kurbelsäule. Das war ein klasse Teil, aber wog auch jenseits von Gut und Böse und war damit nicht transportabel.
Ein Vixen Porta Kopf in Kombi mit einem Holzstativ, wie von Alex beschrieben, ist das, was ich mir zusammenstellen würde, sofern das Geld passt.
Was für einen Neiger/Kopf nutzt du denn, Olli? Wenn ich nach Berlebach 352 suche, ist da immer ein 2-Wege Neiger dabei

Gruß
 
jaja, genau Der.
Das Report ist ein Modularsystem, die erste Ziffer ist 1 klein, 2 mittel, 3 groß.
Die letzte Ziffer ist die Anzahl der Beinsegmente, 2 heißt also 2 teile, also einfachauszug.
Die mittlere Ziffer ist der Moduleinsatz. 0 oder 1 sind Fotogewindeanschluss, wobei die 0 fest und die 1 nivellierbar ist.
5 ist der 2D Neiger (wegen dem ist als Tragfähigkeit auch 5kg angegeben, das Stativ selbst kann 15kg)
7 oder 9 ist glaube Astroanschluss. Die Module kann man Austauschen.
LG, Olli
 
Danke, gut zu wissen. Und welchen Aufsatz nutzt du mit deinem ED80, den Neiger? Der ist ja für höhere Vergrößerungen eher ungeeignet.
Gruß
 
Ich nutze als Unterbau für meinen 80/600 im mobilen Einsatz nach langem Weg heute ein Berlebach 352. Super Handhabung und sehr weiche Bewegung. Damit hab ich auch schon bei 66x ein Flugzeug so gut verfolgen können um noch ein Foto mit dem Handy durchs Okular zu machen.
Auch bei strammem Wind an der Küste geht Vogelbeobachtung tadellos.
Holz ist in sachen Schwingungsdämpfung einfach unschlagbar.
LG, Olli
wie beschrieben.
Da es das 352 ist, den 2D Neiger den das 352 eben integriert hat
 
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