Kollimation / Optimierung Ritchey-Chretien-Teleskop

Auch Herr Sheng hat mir nach Begutachtung des FS zu erkennen gegeben, dass da mit der Markierung offensichtlich etwas schief gelaufen ist.

Dass mein Freund.. ist genau der Springende Punkt, wer bestätigt mir dass die Markierung auch wirklich der Höchste Tangiale Punkt in der Hyperbolischen Kurve ist und vor allem ist der kurvenverlauf rechts wie Links davon auch Symmetrisch ?!

Ich selbst habe schon den einen oder andre Spiegel geschliffen und ich wüste gar nicht wie ich es fertig bringen soll die geschliffene Kurve nicht Konzentrisch in das Werkstück zu bringen.

Die werden ja den Rohling wohl weniger 2 mm im Durchmesser grösser gemacht haben um ihn dann anschließen so unrund zu schleifen das dass Zentrum 0.6 mm außer Mitte liegt.

Das Problem dass ich mit der Vorstellung habe ist das ich den Spiegel verkippt und unterlegt habe um das geworfene Image im Rundlauf zu beruhigen aber ich habe nicht jede Stelle der Kurve geprüft und wohl auch weniger da wo die Hyperbel zunehmend ist.

Der Rohling wurde entweder vor den schliff Schräg auf die Unterseite gestellt / Geklebt oder sonst was oder das Glas war von Hausbaus eine Art Trapez.

Ich kann mir eine solche Schlampigkeit aber nicht vorstellen.

Was das maskieren von derart Spiegel betrifft hab ich mal ein Video gesehen, es ist in der Tat so das Optisch geprüft wird und die Markierung Computerunterstütz dann ins Zentrum gelasert wird.

Der einzige Anhaltspunkt den ich habe ist dass die besten Gesamtbilder immer erst dann zustande kommen wenn ich die Markierung schon längst verlassen habe, ich hab das erst jetzt wieder mit meinem Neuen selbstgebauten Cheshire eyepiece erspähen können welches ich genau wegen diesem Verdacht angefertigt habe.

Sowohl Laser als auch Cheshire eyepiece stehen immer unten recht 45° versetzt zur Mitte der Markierung wobei ein Rest Koma noch vorhanden ist welches wohl durch den HS versursacht wird.

Da stehen wir nun und ziehen die Schultern hoch.. was wenn jetzt einer kommt und sagt ,, Der eine Fehler kompensiert mitunter auch den Primären Fehler der dem ganzen voraus geht.. ".

So Waht ? es ist und bleibt ein Rattenschwanz

Ich hab zum Teil auch mit dem Ronchi-Test Okular gearbeitet aber das nur so nebenbei bemerkt.

Das mit dem Drehen des FS behalte ich mal so im Hinterkopf, da der Spiegel ja jetzt " vermeidlich " mittig liegt könnte das zur einer Art Feinjustierung dienen... aber auch nur dann wenn ich das Zentrum des Spiegels wirklich habe und die Markierung nicht nur ein Bluff ist.

Dafür bietet sich die Verschraubung am FS Gehäuse nahe zu an und das würde mir auch ihre Existenz begründen aber den verstellen Weg ( 1 mm Pro Umdrehung ) muss ich dann über die Zentralschraube wieder kompensieren da jeder zugestellte mm die Brennweite wieder um ganze ca. 10 -13 mm verschiebt.

Da hat man nun eine Reflexionsfläche erschaffen die auf den Nanometer genau ist und hat sich beim markieren um 0.6 mm verhauen ?!..

Ich kann das nicht wahrhaftig glauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Update:

Ich hab das Omegon nochmal auf die work bench geschmissen, alles ausgerichtet nach dem ich den FS wie das Blendrohr von HS entnommen hatte und das Nadelöhr ( Senkschraube mit Bohrung 1.5 mm ) für den Laser eingeschraubt habe.

Zuvor hab ich nochmal die Lage der Markierung vom FS zum Laser überprüft und sie lag nahezu Mittig was aber gegen den Optischen Eindruck spricht den ich vom Cheshire erhalte.

Da sich der Aufbau vom Teleskop heute ohne hin nicht lohnt Himmel heute Nacht geh ich da jetzt nochmal mit einem kompletten Resett an die Arbeit.

Das Omegon 154 RC ist nochmal auf der work bench gelandet.

CS
 
Hi,

ich hab vorgestern und gestern das Omegon trocken nach dem Schulbuch eigestellt.. man kennt ja die Abbilder..

Nach dem ich dann gestern so gegen 22 Uhr damit fertig wurde und hier in KA grade das Fest ist mit lauter Musik dachte ich dann baust du doch mal eben noch auf.

Ich hab die komplette Voreinstellung schon nach 15 min voll zerschossen weil ich nix anders zusehen bekam wie zuvor auch.. aber der Himmel bzw. Vega war gnädig und hat mir genug Zeit gelassen bevor ich dann noch ein wenig im Himmel herum gegeigt bin.

Im laufe der Zeit wurden die Bilder immer besser aber ganz hab ich es noch nicht, bin jedoch auf den besten weg dahin und das was ich jetzt hab gefällt mir bei weitem besser.

Sternenfeld M39 120 iso 800

M39 Best.jpg


Ringnebel: 120Sek. Iso 800

0000_Snapshot_120.00_800(1).jpg


Hantel Langzeit 600 Sek Iso 400 um auch mal die Montierung zu fordern, die ist bei dem Schuss mit 0.29 gelaufen

0000_Snapshot_600.00_400.jpg


Morgen Nacht geht es hoffentlich ins Finale denn ich will nochmal die Spiegel reinigen und vor allem bin ich mal gespannt was ich zu sehen bekomme wenn ich die jetzige Einstellung mal mit Laser und Cheshire eyepiece gegen kontrolliere.

Alles was ich zum einstellen am Himmel gebraucht hab waren 3 Inbus Schlüssel, ich hab nicht einmal auf den Laser oder sonst was zurück gegriffen.. meine einzige Skala war die Zielscheibe von Nina wie die bahtinov maske.

CS
 
Das sieht doch richtig gut aus.
Moren komme ich wieder zu Hause an und werde in den nächsten Tagen hoffentlich den Feinschliff an meinem RC8 vornehmen. Leider werde ich dazu den Krempel ins Auto laden müssen, aber bei den vorhergesgten Temperaturen habe ich dann zumindest etwas Abkühlung. Und der Vollmond hilft, um sich nicht über eine verlorene Nacht ärgern zu müssen.
 
Hi,

und hier das unglaubliche Ergebnis mit Sharpcap und ZWO 290 MC eingefangen ...:eek:

Auf einer Seite kommt sogar schon der Spinnenhalter zum Vorschein.

Omegon SharpCap.jpg


Danach noch das Cheshire eingeschoben und die 1200er Canon davor Positioniert, besser bekam ich es nicht durch das 0.2 mm Pinhol nicht hin aber man sieht das Fadenkreuz wie die 3 Led´s.

Eine Led sitzt im der ausgeleuchteten Umrandung vom Dot.

Omegon Cheshire.jpg


Dann noch der Standard Laser, das vorausgegangene nochmals Kollimiren von ihm hätte ich mir glatt schenken können.

SAM_9742.JPG




Zu guter Letzt die Projektion vom Kreuzlaser.

Auch die voll daneben, die Idee dahinter ist das sich die Linien bei Optimaler Einstellung überlagern, wenigsten die Horizontale Passt halbwegs.

SAM_9745.JPG


Ich frag mich echt ob das noch eine gute Kollimierung nennen kann... dennoch Letzt und endlich zählt das Resultat.

Also eben mal die eine Belichtung Doppelt in Siril reingepackt und eine umbenannt damit Siril auch Arbeiten kann.

Standard Prozedur aufgeführt.

Allgemeine Streckung
Astrometische Lösung M27
Pythonskript-Graxpert Backgraund Ex.
VeraLus HyperMet.Stretch
Grünrauschen reduziert
Gxp Denosing
Bandig Reduction

Und weil ich es gerne ein wenig bunter habe zum Schluss noch einen dezente Asinh Manipulation, also hier dann die gefakten 20 min Belichtung.. ich hab schon schlimmeres gesehen.

result2.jpg


Also was läuft bei mir falsch.. hab ich ein Problem mit meinen Teleskop oder mit meinen Prüfmitteln ?

Hier noch die Verkippung unter Siril. Brennweite liegt bei 1363 mm.

WhatsApp Image 2026-07-26 at 13.50.21.jpeg


Die Löcher zum einstellen des OAZ hab ich gestern erst mal nicht gesetzt aber dafür den Tilt Adapter nochmal überarbeitet müssen.

Das Teil war ein Schnäppchen auf Kleinanzeigen für 30 Mücken, allerdings hatte der je Schraube nur eine Konterschraube und ich weis wie sich das ganze verspannen kann und letztendlich auf das Image drückt,.

Genau das gleiche Problem hab ich auch beim HS vom Omegon und sollte ich den Spiegel jemals nochmal ausbauen dann kommt da Pro Einstellschraube nochmal eine Madenkonterschraube rein.

Es hat mich auch genervt das ich die Konterschrauben überhaupt jedes mal verstellen muss um die gewünschte Verkippung auszulösen.

Ergo das Teil nochmal ausgebaut und in den dicken Teil Sacklöcher mit 6.5 mm verbraten damit ich da paar anständige Druckfedern postieren kann.

Konter muss ich somit erst dann wenn ich die Einstellung habe vorausgesetzt ich steh nicht so flach mit meinem Scope so dass die Cam mir den OZA runter drückt.

SAM_9558.JPG
SAM_9729.JPG


Dass wars für Heute und jetzt muss ich mich mal um meinem liegen gebliebenen Haushalt kümmern.

CS
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Brösel,

tolle Arbeit! Schade, dass die RCs nicht von Dir gebaut werden, da würde nix wackeln...

Ich frage mich generell, warum man immer noch die FS-Justierung mit 3 + 1 Schrauben macht.
Dazu kommt, dass die Schrauben nicht unabhängig von einander die Freiheitsgrade einstellen. Damit meine ich,
dass wenn ich eine der 3 Schrauben zudrehe und die Distanz zum HS erhalten möchte,
die beiden anderen Schrauben aufdrehen muss, sonst klemmen die SChrauben und bohren löcher in die Spiegelhalterung.
Ist das nicht ziemlich doof?

Eigentlich hat man doch nur 3 Freiheitsgrade: Kippung in x und y, sowie Distanz vom HS.
Könnte man nicht eine Fangspiegelhalterung konstruieren, bei der man eben nur 3 Einstellungen machen muss und diese
unabhängig von einander sind?

Grüße, Claus
 
Hi Claus,

also meine Kritik an der Verstellung wäre ja das ich den Spiegel zwar in seiner Verkippung einstellen kann die frage ist nur in wie weit damit das Spiegelzentrum auch aus der Mitte geschoben wird, es geht ja nicht rein um die Verkippung sondern auch das Zentrum sollte Passen.

Mir wäre daran gelegen den Spiegel oder dessen Mitte von mir definiert verschieben zu können denn Einstellschrauben wie beim Newton am Ende jedes Spinnenbeins gibt es nicht an meine RC.

Meine Markierung ist ganze 0.6 mm außermittig und ich musste einen Heiden aufwand betreiben um den Spiegel richtig in seinem Gehäuse zentrieren zu können.

Vielleicht Steckt ja aber hinter dieser Praxis den Spiegel vorab erst gar nicht Mittig zu Platzieren eine Strategie die darin besteht um mit der weiteren Einstellmöglichkeit am Spiegelgehäuse selbst Stellungsfehler kompensieren zu können.

In der Literatur findet man zumindest nix und ich hab mich schon beim ersten betrachten dieser weiteren Verstellmöglichkeit gefragt wozu dass den nun wieder gut sein soll..

Letzt endlich ist doch diese Ausführung wie sie jetzt ist viel aufwendiger in der Herstellung als eine Dose mit Massiven Boden in dem der Spiegel liegen darf.

Herr Sheng hat mir auch noch den Tip gegeben, nach erfolgter Kollimation das Ergebnis durch Drehen des FS weiter zu verbessern. Es gibt eine beste Position der Spiegel zu einander.

Darin liegt wohl einer der Gründe wie ich mir vorstelle.

CS
 
Hi

Vorweg.. ich bin mehr als zufrieden mit meiner Modifikation am FS mit diesen Rändelschrauben wie deren Zentriereungen.. war es doch immer ein riesen Aufwand mit dem Inbusschlüssen da ran zugehen auf die gefah hin das dir das Ding aus der Hand rutscht und dann auch noch im HS landet.

Die Nacht war lang aber um 3:45 hab ich dann aufgegeben weil ich einfach dieses Blöde Koma wieder in den Ecken nick behoben bekomme..

Die Kollimierung die ich am Vortag gemacht hatte war einen Tick besser vom Abbild aber mich hat es sowas von gefuchst wie die Konstellation der Spiegel unter SharpCap wie im Cheshire ausgesehen hat..

Also hab ich gegen 0 Uhr das Blendrohr vom HS abgenommen, alles konzentrisch eingestellt und darauf geachtet das der HS akkurat nach vohrne durch den Tubus blickt weil ich eine Schrägstellung mit der """" Tauschutzkappe """" überhaupt nicht gebrauchen kann.

Danach versuchte ich dieses blöde Koma nur mit Hilfe des FS und des Tilt zu beheben aber ich bekomm das einfach nicht vom Hals, die Koma´s liegen jetzt in den äußeren Ecken fast gleichmäßig und ich kann die nur reduzieren wenn ich den Focuser 50 Schritte mit dem Motor Tiefer stelle was aber den Zentrum gegenüber jedoch Kontraproduktiv ist.

Beispiel am Hantel:

WhatsApp Image 2026-07-28 at 12.30.19.jpeg


Genervt von den Ganzen und aus Verzweiflung hab ich dann verschiedene Rotationsstellungen am FS versucht und sogar die Brennweite bis zu 20 mm mal verlängert und verkürzt um zu sehen ob denn dass des Räzel´s Lösung sein kann.

Dass 6" Rc sollte bis zum APS-C Format keine Koma schmeißen oder Astigmatismus aufweisen

Die Neue Prüfung mit SharpCap hat dass ergeben und wieder sitze ich beim Besten Ergebnis neben dem Zentrum ( Unten Rechts ) wobei ich zuvor Unten Links war aber der HS eine ganz andre Ausrichtung hatte so das da schon die Halter der Spinne ersichtlich wurden ( Notiz Tauschutzkappe Licht Durchlass ).

WhatsApp Image 2026-07-28 at 12.07.02.jpeg


Hier Paar Aktuelle Rohbilder nur auf JPG runter kompremiert.

WhatsApp Image 2026-07-28 at 11.24.08.jpeg
WhatsApp Image 2026-07-28 at 11.27.39.jpeg
WhatsApp Image 2026-07-28 at 11.27.40.jpeg


Nach einem Guten frühstück hab ich also das Omegon nochmal mit meiner DIY Einstellhilfe überprüft Neuer Prüfvorgang nach Modifikation des Omegon 154 RC und ich kann mich nicht dem Eindruck erwehren dass die Komas zwei Ursprünge haben und zwar die Obere Hälfte von einem Spiegel und die Untere von dem anderen.. ansonsten kann ich mir das alles nicht mehr erklären.

Ich bin echt kurz davor nochmal eine Modifikation an dem Omegon zu machen und das wäre zu guter Letzt die Verstellung der Spinne weil man über die FS Verstellung scheinbar nur eine Verkippung erzwingen kann.

Hilft dass auch alles nicht dann werde ich mir mal den Spiegel nach Ronchi & Foucault vornehmen um zu sehen was da übergaut sache ist wie in diesem Beispiel.

IMG_3206.JPG
IMG_3202.JPG


Kann mir einer von euch Sagen wie man am einfachsten einen Konvexen Spiegel selbst testen kann ?

CS
 
Hi,

Alles ist aufgebaut und ich werde gleich Arcturus anfahren um den Donut erst mal einzustellen, auf der Werkbank hab ich den Spiegel Oben wieder licht nach hinten genommen und bin im Gegenzug mit dem Tilt bzw Focuser nach unten.

Dabei wird allerdings wieder der eine Halter von der Spinne sichtbar.

Am FS hab ich gar nix gemacht weil ich den ohnehin wieder neu justieren muss am realen Himmel.

Omegon 154 the Never ending Storry

Teu teu teu..

CS
 
Hi,

Die Nacht war trotz Fast Vollmond ganz ok, an Vega hab ich den Donut grob Justiert.

Mitte.jpg


Danach folgten 8 weiter fein Korrektur in der Live Ansicht über Nina, also Vega in die Mitte gestellt und einen geschärften Schuss gemacht.

Zielscheibe 2.jpg

Ich hab Vega dann mit den Rändelschrauben am FS immer nur einen oder max zwei Teilkreise im der Live Ansicht verschoben bevor ich sie mit der EQMod dann wieder auf der Zielscheibe zentrierte, Scharfstellte und ein Kontrollbild zur auswärtung der Ränder gemacht habe.

Beim verfahren Ich hab mich da immer am schlimmsten Koma orientiert und bin in die vorgegeben Richtung des Komas gefahren bis keine Besserung mehr möglich war.

Die restlichen verbleibenden Abbildungsfehler könnte man der Sphärischen Darstellung zuschieben auch wenn ich weis das da ein Rest von Koma ist welches ich aber ohne den Spiegel verschieben zu können sicher nicht weg bekomme.

Brennweite hab ich von 1369.5 wieder auf 1363 reduziert weil es einfach besser zu sein scheint.

Um 1 Uhr war ich durch mit der Prozedur und wollte die Nacht mal wieder für eine Bzw. zwei Projekte Trotz Vollmond nutzen.

Also hab ich den Sequencer mit M57 100 X 60Sek Iso 800 und M31 100 X 60 Sek Iso 800 vorprogrammiert wie das Hoftor verschlossen damit ich nach dem aufwachen nicht 2 oder 3 Montierungen auf dem Hof stehen habe.

Nach dem der erste Kaffee drin war bin ich dann an die Bearbeitung mit Siril und hab die Stacks gemacht wie minimal gesteckt USW.. Farblich hab ich Null verändert oder verschlimmbessert.

Hier also der Ring Nebel ohne ihn gecrobt zu haben, Ich hatte den Sequenzer so vor eingestellt das all 5 Bilder lang einmal ein Dithering gemacht wird wobei mein Autofocus noch nicht läuft, ich wolle mir die ganzen Darks und Flats ersparen und mit dem Iso wie der Belichtungszeit war ich ja gediegen unterwegs.

Die roten Ränder kommen zum einen vom Mond wie auch von meiner LED Straßenlaterne die genau vor meinem Hof steht und in diesen einstrahlt, das Histogramm hat vor allem im Blau und Rot eine mächtige Macke in der kurve, Grün dagegen sah perfekt aus.

result3.jpg


Und hier Andromeda wobei es bei den Letzten Bilder die geschossen wurde schon viel zu hell war, ich hab dennoch alle gemachten Bilder an Siril übergeben.

result2.jpg


Ich sehe mich außer Stande da mehr aus dem Omegon rauszuholen.. die einzige Option die mir noch bleibt wäre die Modifikation der Spinne damit man diese auch verstellen kann um den FS in die Mitte zubringen OHNE das man den HS und damit auch wieder den OAZ verschiebt.

ich hab indes noch keinen Blick auf die Lage des FS geworfen.. ich glaub ich will es gar nicht mehr wissen und kann nur hoffen das ich auch alle Schrauben einigermaßen gut gekontert habe.

Ich schlisse das Kapitel für mich vorerst ab und werde Abwegen ob die Spinnenverstellung ein Muss für mich sein muss, Ich müste dann ja am der Tubus Vorderkante Offene Langlöcher einbringen damit ich den Träger ausbauen kann ohne erst die Spinne ausbauen zu müssen.

Und so sieht das bei mir zur Zeit aus, ich glaub ich lass das so stehen und pack später den Solarfilter drauf um mir mal die Sonne ein wenig anzusehen.

SAM_9786.JPG


CS.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Ich hoffe ich Nerve euch nicht ab aber nach meiner Letzten Einstellung wollte ich in der darauf folgender Nacht wieder durch den Himmel geigen, was soll ich sagen die Kollimiereung war total hinüber.

Ich leite diesen zustand davon ab das dass Teleskop den ganzen Vormittag der sonne ausgesetzt war und sich durch die wärme irgendwas verstellt hat.

Sichtlich genervt bin ich dann gestern drangegangen nach der Ursache zu suchen und ich hab es mir nicht nehmen lassen ALLES zu kontrollieren.

Eine Sache die mir fast zum Schluss aufgefallen ist war das der O-Ring unter der Spiegel Fixierung nicht wirklich den Spiegel sichert.

Den Spiegel bzw. dessen Lage hab ich auf der Halterung wie auch Spiegelzelle durchgemessen und da sind nur +_0.1 mm Abweichung auffällig, eine Schräglage von Haushaus konnte ich nicht messtechnisch erfassen.

Bei der Kontrolle der Planfläche für den Gegenspiegel die ich zuvor nicht überdreht habe bin ich dann doch einmal mit 0.2 mm Schlichtspan drüber gegangen, das wirkte sich beim Image Prüfen mit den Laser Positiv aus und der Schlag lag nicht mehr bei ca. 3.5 Cm auf 850mm sondern nur noch bei 12 mm.

Da ein Schlag auf dem Spiegel aber nach wie vor vorhanden war hab ich mich dazu durchgerungen und die Spinnenverstellung ( X/Y ) umgesetzt um der Lageänderung der Markierung auf dem Spiegel beim einstellen der Verkippung entgegen halten zu können ohne den HS abermals neu auf die Neue Ausrichtung ausrichten zu müssen.

Ich hatte ursprünglich vor das gesamte Videomaterial das ich bei Messen und Prüfen erstellte zu veröffentlichen aber das sind ganze 80 Min und das würde zu weit führen.

Deswegen hier nur ein Teil des gemachten Videos.

Umbau Spinne am Omegon 154 Rc


Dann noch zwei Bilder fürs Forum.

SAM_9827.JPG
SAM_9828.JPG


Im Moment mach ich mich grade noch mit den Einstellmöglichkeiten vertraut und habe diese an der Spinne heute Nacht zwei mal Nutzen können, das Letzte und Beste Resultat hab ich dann gegen 2 Uhr Morgens am Graff's Cluster, IC 4756 eingefahren und danach abgebaut.

Dass war eine Belichtung mit 600 Sek Iso 100 weil ich dass mal testen wollte und die Leichte ei Form ist dem Guding bzw. der nicht erfolgten Nordung geschuldet, Ich hab die Montierung nur auf die Markierungen am Boden gestellt und wollte Fix loslegen.

Dazu kam natürlich die Überblendung von fast noch Vollmond in der Ecke.

Also viel besser bekommt dass mein Apo auch nicht hin.........


result11.jpg


CS
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Die Nacht war trotz Fast Vollmond ganz ok, an Vega hab ich den Donut grob Justiert.

Den Anhang 564889 betrachten

Danach folgten 8 weiter fein Korrektur in der Live Ansicht über Nina, also Vega in die Mitte gestellt und einen geschärften Schuss gemacht.

Den Anhang 564890 betrachten
Ich hab Vega dann mit den Rändelschrauben am FS immer nur einen oder max zwei Teilkreise im der Live Ansicht verschoben bevor ich sie mit der EQMod dann wieder auf der Zielscheibe zentrierte, Scharfstellte und ein Kontrollbild zur auswärtung der Ränder gemacht habe.

Beim verfahren Ich hab mich da immer am schlimmsten Koma orientiert und bin in die vorgegeben Richtung des Komas gefahren bis keine Besserung mehr möglich war.

Die restlichen verbleibenden Abbildungsfehler könnte man der Sphärischen Darstellung zuschieben auch wenn ich weis das da ein Rest von Koma ist welches ich aber ohne den Spiegel verschieben zu können sicher nicht weg bekomme.

Brennweite hab ich von 1369.5 wieder auf 1363 reduziert weil es einfach besser zu sein scheint.

Um 1 Uhr war ich durch mit der Prozedur und wollte die Nacht mal wieder für eine Bzw. zwei Projekte Trotz Vollmond nutzen.

Also hab ich den Sequencer mit M57 100 X 60Sek Iso 800 und M31 100 X 60 Sek Iso 800 vorprogrammiert wie das Hoftor verschlossen damit ich nach dem aufwachen nicht 2 oder 3 Montierungen auf dem Hof stehen habe.

Nach dem der erste Kaffee drin war bin ich dann an die Bearbeitung mit Siril und hab die Stacks gemacht wie minimal gesteckt USW.. Farblich hab ich Null verändert oder verschlimmbessert.

Hier also der Ring Nebel ohne ihn gecrobt zu haben, Ich hatte den Sequenzer so vor eingestellt das all 5 Bilder lang einmal ein Dithering gemacht wird wobei mein Autofocus noch nicht läuft, ich wolle mir die ganzen Darks und Flats ersparen und mit dem Iso wie der Belichtungszeit war ich ja gediegen unterwegs.

Die roten Ränder kommen zum einen vom Mond wie auch von meiner LED Straßenlaterne die genau vor meinem Hof steht und in diesen einstrahlt, das Histogramm hat vor allem im Blau und Rot eine mächtige Macke in der kurve, Grün dagegen sah perfekt aus.

Den Anhang 564902 betrachten

Und hier Andromeda wobei es bei den Letzten Bilder die geschossen wurde schon viel zu hell war, ich hab dennoch alle gemachten Bilder an Siril übergeben.

Den Anhang 564903 betrachten

Ich sehe mich außer Stande da mehr aus dem Omegon rauszuholen.. die einzige Option die mir noch bleibt wäre die Modifikation der Spinne damit man diese auch verstellen kann um den FS in die Mitte zubringen OHNE das man den HS und damit auch wieder den OAZ verschiebt.

ich hab indes noch keinen Blick auf die Lage des FS geworfen.. ich glaub ich will es gar nicht mehr wissen und kann nur hoffen das ich auch alle Schrauben einigermaßen gut gekontert habe.

Ich schlisse das Kapitel für mich vorerst ab und werde Abwegen ob die Spinnenverstellung ein Muss für mich sein muss, Ich müste dann ja am der Tubus Vorderkante Offene Langlöcher einbringen damit ich den Träger ausbauen kann ohne erst die Spinne ausbauen zu müssen.

Und so sieht das bei mir zur Zeit aus, ich glaub ich lass das so stehen und pack später den Solarfilter drauf um mir mal die Sonne ein wenig anzusehen.

Den Anhang 564908 betrachten

CS.
Hallo Brösel,
sieht doch so böse gar nicht aus! Ich sehe bestenfalls ein wenig Eiersterne in den Ecken was auf ine zu lange Fokale Länge hindeutet, also Spiegel zu nah beieiander! Das ist bei Dir nicht wirklich dramatisch! Also eher im akademischen Bereich! Ich denke mehr geht bei dem Teil nicht!
CS
Alex
 
Hi @Skipper_H ,

Danke für den Hinweis, ich dachte schon es kommt vom Guiding.

Ich hab das Bild mal in Siril Astronomisch gelöst, Verkippung ist laut Siril noch grauenhaft was darauf schlissen läst das dass das geworfene Image vom HS noch nicht wirklich auf der Tatsächlichen Hyperbolisch Fläche vom FS korrekt zum liegen kommt., aber bei der Brennweiter bekam ich 1366 mm angesagt.

Vielleicht sollte ich noch ein ganzes Stück kürzer Treten aber dazu müsste ich das 25 mm Rohr dann ausbauen bzw. eine andre Konstellation der Verlängerungen aufbauen.

Im Moment hab ich am an der Spiegelzelle 50 mm / Tilt adapter / 25 mm / Filtercassette / Focuser und für die Canon brauch ich auch nochmal 55mm Backfocus.

So steh ich bei Vega mit dem Focuser bei ca. 18 mm könnte aber beim ermittelt erst mal die Filtercassette weg lassen um kürzer zustellen.

Hast du Erfahrungen darüber ob eine zu lange Brennweite sich mit unter auch als Koma an den Rändert abzeichnet ? Ich hatte das Problem das ich bei 1370 mm immer 50 -80 Stepps tiefer fahren musste um die Sterne am Rand besser abgebildet zu haben was sich jedoch Negativ auf das Zentrum ausgewirkt hat.

CS
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja wenn Brennweite zu lang, dann ziehen sich die Eier zur Mitte, wenn zu kurz quer dazu! Ich habe mir die Bilder nur auf dem iphone angesehen. Ich denke im nächsten Step solltest Du die focale Länge verkürzen also Spiegelabstand vergrössern und wenn Du es dann so hinbekommst wie bisher. Würde ich nur noch sn der Verkippung des Sensors arbeiten! Also erst Verkippung des OAG einstellen, dann Fangspiegel, dann Hauptspiegel und zu guter letzt die Verkippung des Sensors, ich denke dann geht nicht mehr! Von der Spinne würde ich die Finger lassen wenndie optischen Achsen „parallel“ laufen bekommst Du da Teil nie wieder kollimiert! Den Spielabstand kannst Du relativ Simpel am Stern einstellen und immer wieder Plate solven bis die focale Länge passt! Nur am Fangspiegel, Du willst ja den Spiegelabstand verlängern, dann besteht auch keine Gefahr das der Fangspiegel auf den Hauptspiegel fällt!
CS
Alex
 
Die Verstellung an der Spinne macht schon Sinn Alex und da zu verstellen macht mir überhaupt keine Bauchschmerzen denn der FS bzw. seine Hyperbolische Kurve liegen nicht Parallel zur Planfläche und die Markierung war Ursprünglich 0.6 mm außermittig im Gehäuse zentriert.

Soll heißen, je mehr ich die Hyperbolische Kurve Korrigiere desto weiter wandert mir dann aber auch wieder die Markierung ab und dass alles Trotz den Vorkehrungen die ich jetzt schon getroffen habe so das der Spiegel nicht mehr verrutschen kann.

Ich hab keine Lust darauf ständig den HS in seiner Lage zu verändern den am Ende kommt auf das Teleskop noch eine Tauschutzkappe die bei eventueller schräg Stellung des HS dann den Lichteinfall bescheidet..

Genau deswegen hab ich ja die Verstellung der Spinne überhaupt erst ins leben gerufen und auch weil ich nicht sicherstellen kann das die gelaserte Markierung überhaupt ihre Berechtigung hat.

Die Verstellung oder Lage Korrektur an der X/Y erleichtert es viel besser eine Dezentrale Lage des FS zu kompensieren, über den HS ,müsste ich erst wieder Konterschrauben lösen und eine oder zwei Schrauben neu einstelle wie Kontern.

Dazu kommt dass man den OAZ auch nicht nochmal Korrigieren muss denn ich verschiebe die gesamte Tangentiale Fläche nur zum Punkt des Lasers bis die Verkippung aufgelöst ist.

Erst dann habe ich in der Tat die Tatsächliche Spiegelmitte und ob diese in der bestehenden Markierung liegt bleibt abzuwarten.

Die Spinne war indes schon nicht richtig Positioniert und das hat sich beim einstelle mehrfach erwiesen, ich hab da eine M6 Senkschaube mit 1,5 mm Bohrung die ich als Einstellhilfe benutzt habe um auszuschließen das die Ideale Achse verlassen wird.

Nur zu oft hat mein Laser auf den Schraubenrand getroffen obwohl die Ausrichtung absolut korrekt gewesen wäre, entnimmt man die Schraube ganz dann hat man ein Durchgansloch von 7 mm wo das noch nicht mal auffällt


Also Nächste Aktion wäre Brennweite korrigieren aber das wird heute Nacht eher nix.

CS

Werner
 
Hier mal eben eine kurze Rückmeldung von der Aktuelle Kollimation und Konstellation der Spiegelüberprüft mit meinem selbstgemachten Cheshire, die Markierung sitzt jetzt Astrein zwischen den LED´s und das Fadenkreuz minimal dezentral im inneren Dot.

Leider bekomme ich das Abbild der Hinterleuchteten Markierung und das Fadenkreuz nicht mit einer Brennweite erfasst und dass müsst ihr schon abkaufen.

ich habe an den Realen Sternen die Spinne nun ca. 1mm nach unten rechts gezogen und kann davon ausgehen das mit der Markierung alles ok ist, die Eier muss ich noch mit der Brennweite Kompensieren.

Die Angabe vom Hersteller mit 1370 mm ist bestenfalls eine Vorgabe die nicht bindend ist, ich bin schon bei 1366 und muss noch um einige mm verkürzen.

SAM_9831.JPG


Ohne Verstellung über die Spinne wäre mir dass nicht möglich gewesen bzw. mit einem viel höheren Zeitaufwand umher gegangen.

Fakt ist dass ein eingeschobener Laser nur die Halbe Strecke des Reflektieren Image vom HS auf den FS Spiegel bzw. Projektionsfläche zurück legt " Eintrittswinkel ist gleich Austrittswinkel " doch der Laser oder auch der Sensor ist keine Reflektion Achse und muss daher bei jeder Veränderung am HS neu Justiert werden.

Genau dieses Problem umgehe ich aber mit der X/Y Verstellung und kann somit das Image solange verschieben bis ich das Gefühl habe dass ich nun auf der Tatsächlichen FS Spiegelachse liege.

Dass setzt natürlich voraus dass die Hyperbolischen Oberfläche perfekt im Lichtkegel des HS liegt, genau in diesem ganzen Sachverhalt lag mein eigentliches Problem...

Verkippung der Hyperbolischen bekam ich immer Eliminiert aber ich konnte mich nur augenscheinlich darauf verlassen dass die Markierung auf dem Spiegel wirklich das Zentrum ist welches man mit dem Laser dann als Mittelpunkt haben sollte, doch was wenn die Markierung wie bei @Bastler4 ein Fehler hat.. bei ihm waren es ganze 2 mm Versatz.

Ohne Tilt wäre das nicht korrigierbar, aber auch ein Focuser der seinen Brennpunkt permanent beim verfahren verlagert ist Kontraproduktiv weswegen ich meinem umgebaut habe um ihn auf 0.02 mm genau einstellen zu können.

Meine Vorgehensweise ist das ich HS und Focuser erstmal auf der Mechanischen Achse auf Null setzte woraus sich die Mitte der Spinne ergibt, die ich mit einer Senkschraube bestücke welche eine zentrale Bohrung von 1.5 mm hat.

Besser wäre eine noch kleinere Bohrung aber ich hab mir beim versuch eine solche zu bohren unzählige Bohrer abgerissen.

Auf diese Achse stelle ich mittels meiner Testvorrichtung, die anhand des Laser ausgerichtet wird, dann die Reflektion meines HS einmalig ein und korrigiere den OAZ wieder weil er ja Mechanisch gebunden an den HS mitgeht in die zuvor ausgelotete Achse.

Wenn ich am Realen Stern nachkorrigieren muss dann nur noch durch die Lage Veränderung am FS und die X/Y Verstellung an der Spinne benutze ich erst dann wenn ich keine Verbesserung mit den 3 einstellschrauben mehr erzielen kann.

Durch das Verschieben über die X/Y Verstellung können sich aber wieder am Rand Verformungen aufwerfen die höchstwahrscheinlich gegenläufig sind wenn die FS Spiegelachse schon überschritten wurde.

Dabei handelt es sich um nur wenige Hundertstel in der Brennweiteveränderung / Reflexionsgesetz, aber das geschulte Auge wird sofort erkennen ob man dabei schon außermittig Lag und noch mehr außermittig gefahren ist oder das Zentrum just jetzt erst verlassen hat.

Ich hab schon Bilder gemacht da zog sich am Linken Rand das Koma nach innen während am rechten das Koma nach außen ging, da liegt man ziemlich sicher neben der Spiegelachse.

Ein gleichmäßiges Koma rund sollte erst mal das besterben beim einstellen über die 3 FS Schraubenverstellung sein, bekommt man das nicht hin dann liegt man 100% neben der Achse und dann geht das am einfachsten mit der X/Y Verstellung.

Das gleichmäßige Koma hingegen muss man dann mit der Brennweite eliminiert.

Hat man die Spinne in die richtige Richtung verfahren dann müssen die Fehler auf jeden fall geringer werden bzw. rechts wie links gleichmäßiger werden.

Bei allem was ich angestrebt habe war mir die Achse des Tubus wichtig und deswegen bekommt der HS und OAZ auch nur einmalig eine Stellung die nicht mehr verändert wird ausgenommen die Einstellung des Focusers muss korrigiert werden in Anbetracht dessen das die Sensorachse möglicherweise abweichend von der Laserachse agiert ( Was ich bislang nicht feststellen konnte).

Gruß

Werner
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch ein Tipp am Rande,

mein Dot ist ja mit LED hinterleuchtet, wer den aufwand nicht machen will kann ein Stück weise Klebefolie hinten zentral auf die Spiegelplanfläche machen und man wird von vorne durch den Tubus blickend sehen wie der Schatten vom Punkt im Laserstrahl auf der Rückseite der Planfläche hinfällt.

Ich stelle dazu meinen siebenstufigen Laser dabei immer auf die geringste Leistung ein um nicht alles zu überblenden.

Liegt er Zentral ist alles ok liegt er dezentral stimmt mit Sicherheit die Ausrichtung des Lasers oder des HS wie mitunter auch OAZ nicht.

CS
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi zusammen,

Ich muss da mal zwei Dinge grade biegen, letzte Nacht bin ich an den Max Verstellbereich der Spinne gegangen und musste feststellen das alles was über 1 mm Verstellung sich als Massive Doppelte Diffraction-Spikes zum Vorschein kommt.

hier ein Beispiel bei dem ich den Maxbereich ausgeschöpft habe.

Vega Spinne.jpg


Ich hatte heute Nacht jedoch den Krönenden Erfolg den ich schon seit Wochen brauchte denn mein eigentliches Problem mit den Komas ist gelöst.

Das Teleskop wurde von mir am gestrigen Vormittag nochmal komplett justiert, Am realen Stern stellte ich noch den Donut ein und Überprüfte die Projektion Extra wie Intern Focal wo ich auch den OAZ Nachbesser musste weil beide zu sehr von ihrem Zentrum abgewichen sind.

Dennoch hatte ich wieder diese Komas auf einer Seite wie Hamburger mit Sahneklecks oben drauf an der ander..

Ich bin dann hergegangen und hab die Cam 0.5 mm aus dem OAZ gezogen und alle fehlerhaften Abbildungen waren spurlos weg.

Im Glauben daran das die Planfläche des OAZ Ok ist hab ich die Cam immer genau dort angelegt und das war mein Vergehen, die Fläche stimmt nicht und ich werden den OAZ nochmal ausbauen müssen um die Planfläche mit einem Schlichtspan auf die richtige Ausrichtung zu bringen.

Ein weiteres Problem ist der T2 Adapter an der Verbindung zur Canon selbst, die Verbindung ist nicht spürbar kipplich sondern die Cam Selbst kann sich um einige Sekunden auf dem Adapter verdrehen, so gesehen ist das ein nicht zu kontrollierendes Dihtering der Hardware.

Als Abhilfe werde ich mir eine Passscheibe aus Foto oder andrem Papier mit dem Zirkel schneiden dann dürfte auch dass Problem nicht mehr auftreten.

Hier das beste Bild das ich je mit dem Omegon 154 RC gemacht habe, dass Bild ist aus 215 Bilder 45Sek Iso 1600 geseckt und minimal bearbeitet um es Linear aufzumöbeln und in original Größe.

Da steckt also noch ein wenig Potential drin und wenn ich die jetzigen Fehler noch abstelle dann ist alles Perfekt.

result3.jpg


Eine Große Hilfe waren auch meine Neuen Bathinov Masken, die Tri Ist mit Selecktor versehen und die Einfache ist derart Fein ausgestaltet so dass ich die Komplette Druckplatte 3 Stunden im Waschbecken wässern musste um die Maske ohne schaden ablösen zu können ( Ich verwände eine Mischen aus Holzleim und Wasser als Grundierung auf der Glas - Druckplatte ).

SAM_9849.JPG


Gruß

Werner
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nochmal Ich..

Heute hab ich die noch anstehende Fehler behoben, das Okularrohr in die Drehbank gespannt und mit Spion Blech so unterlegt in den Backen bis es kaum noch Schlag hatte und Sicher gehalten wird.

Der erste Span den ich okularseitig an der Planfläche drüber gezogen hatte nach dem ankratzen war 0,15 mm stark aber das reichte nicht.

SAM_9850.JPG


Also hab ich nochmal 0,15 zugestellt bis die fläche Fast sauber war.



SAM_9851.JPG


Nach weitern 0.05 mm Schlichten war die Fläche dann so wie es sich für eine Planfläche gehört.

BTW....

Den Messingring hab ich auch mal ausgebaut und die ganzen Kanten sauber mit Radien versehen.. ich hatte auf dem Adapter von der Canon schon Kraztspuren von Messig.

Der Rest oder die gesamte Geschichte wie üblich auf Youtube.

Omegon 154 RC Focuser nochmal Überarbeitet.

CS
 
Zurück
Oben