Komakorrigiertes Okular

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Komakorrigierende Okulare soll es früher schonmal gegeben haben...

Auf der einen Seite bestimmt eine interessante Möglichkeit ohne (schweren) Komakorrektor auszukommen. Auf der anderen Seite, bekommt man für den Preis von 3 dieser Okulare sogar schon einen SIPS...

Das ist eine persönliche Abwägung, auch abhängig welche Teleskope man sonst noch in seinem Bestand hat. Bei f8 werden sie wohl garantiert Antikoma einführen und nicht mehr gut funktionieren.

Gruß Horst
 
Hallo Horst,

derartige Okulare haben sich nicht durchgesetzt, sonst gäbe es diese heute noch mit mehr Verbreitung. Preiswerte und recht gut funktionierende Alternativen findet man beispielsweise in der komakorrigierenden Düring Barlow. Damit hat man auch keine Gewichtsprobleme.

Viele Grüße
Werner
 
Ich denke für einige könnten die Okulare wie Faust aufs Auge passen, vorallem wenn sie obendrein noch binotauglich wären.

Wer aber die gleichen Okulare auch an langsamen Refraktoren einsetzen möchte (ich zum Beispiel), tut sich mit komakorrigierenden Okularen keinen Gefallen...

Gruß Horst
 
Kundenretour, Zitat von Houdini:

"Ich habe einen weiteren Bericht von einem Benutzer aus den Niederlanden erhalten, der einen Takahashi 100mm F/9 Refraktor besitzt. Er fand, dass der Houdini 20 eine bessere Kantenkorrektur aufwies als der Nagler 20 Typ 5.Außerdem fiel mir in meinem 152 F/8 Fernglas auf, dass das Houdini 20 trotz der erzeugten inversen Koma am Rand mindestens so scharf war wie das Panoptic 24.Dies weist auf das hervorragende Korrekturniveau des Houdini 20 hin und auf die Tatsache, dass die bei F/6 oder F/8 vom Houdini 20 erzeugte inverse Koma kleiner ist als die Fehler, die bei fast allen anderen Okularen auftreten (einschließlich, offensichtlich, des Nagler 22 Typ 4, des Nagler 20 Typ 5 und des Panoptic 24).Bei Newtons eliminiert das Okular die Koma vollständig und lässt bei sehr hellen Objekten nur einen Hauch seitlicher Farbe übrig.Ich habe den Houdini 12-Prototyp diesen Samstag zum ersten Mal mit dem T1100 F/3.6 getestet und war begeistert. Bei 330-facher Vergrößerung ein sehr scharfes Feld – bei M51 war es großartig. Dies ergibt eine schöne Kombination mit dem Houdini 20."
 
da braucht es dann einen Antikomakorrektor...;)
Einen Komakorrektorkorrektor..


Ein SIPS ist ein in einem Feathertouch-OAZ verbauter TV-Paracorr.


Gruß Horst
 
Kundenretour von JDGall von letzter Woche:

"Also habe ich heute ein paar kleine Tests mit meinem großen F6-Fernglas (130/780 Binoptik) gemacht und mit dem Houdini (wenn auch nur mit einem Auge) auf natürliche Tagesziele geschaut, indem ich zum Vergleich ein anderes Okular auf das andere Rohr gesetzt habe. Ich habe mit großer Sorgfalt vorgegangen und habe Flechten auf Fliesen in 300 m Entfernung beobachtet, um die Klarheit zu beurteilen.Und ich muss sagen, es ist wirklich positiv.Erstens: Komfort.In puncto Tragekomfort liegen wir sehr nah am ES 92 LER von Explore Scientific. Und ich muss sagen, dass es oberflächlich betrachtet ziemlich schwierig ist, sie zu unterscheiden. Also die 86° sind wirklich nicht usurpiert und ich würde eher zu etwas mehr tendieren...Für mich sind wir mit diesem Okular aufgrund des etwas kleineren Feldes und des längeren Augenabstandes besser aufgestellt als mit dem Ethos oder dem ES 25 100°.Bezüglich des Feldes.Ein bisschen elementare Mathematik:20x86 = 172022x82 = 1804Wenn wir also den Houdini 20 mit dem Nagler 22 vergleichen, sollten wir beim Nagler ein größeres reales Feld finden. Nun, das ist es nicht. Das Feld ist das gleiche. Außer dass sich der Nagler wie Nagler anfühlt, während sich der Houdini wie ES92 anfühlt …Als ich kürzlich das Nagler 22 mit dem Pentax 23 (85°) verglich, konnte ich beim Wechsel von einem zum anderen praktisch keinen Unterschied im scheinbaren Gesichtsfeld feststellen. Dort hingegen ist der Unterschied deutlich, obwohl wir theoretisch nur 1° mehr als die Pentax haben. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Also noch einmal: Die 86° sind wirklich nicht usurpiert. Randabbildung gut. Während ich mit dem Houdini, der für Newton-Teleskope gemacht ist, bei meinen 130/780ern mit negativer Koma rechnen würde, ist der Bildrand beim Houdini 20 schärfer als beim Nagler 22. Dieses Okular kann eindeutig an Refraktoren verwendet werden."
 
Hallo zusammen,

was mich hier in der sehr vollmundigen Werbung stört ist das so getan wird als hätte man das Rad neu erfunden.
Okulare mit Komakorrektur sind keineswegs neu.
So etwas gab es schon von Klee, genau wie die Komakorrigierende Barlow von ihm.

Eine Komakorrektur für ein Weitwinkelokular zu erreichen ist auch nicht besonders schwierig.
Diese Okulare verfügen typischerweise über ein Negativelement vor der Feldblende also vor dem Fokus.
Das ist letztlich nichts anderes wie eine Barlow nur das sie hier eben nicht separat gerechnet wurde sondern zusammen mit dem Rest des Okulars und fest in selbiges eingebaut ist.

Und komakorrigierende Barlows sind ja nicht neu, ein Komakorrigierendes Negativelement für ein Okular lässt sich also auch recht einfach entwerfen.

Und ich denke nichts Anderes hat man hier gemacht.
Das neue „Wunderokular“ wäre damit letztlich nichts Anderes wie ein ganz normales Okular mit fest verbauter Komakorrigierender Barlow.

Wer also meine Komakorrigierende Barlow mit ganz normalen Okularen verwendet hat damit im Prinzip das Gleiche das hier nun als neues „Wunderokular“ angepriesen wird nur das meine Barlow halt nicht fest im Okular eingebaut ist.

Grüße Gerd
 
Bei f8 werden sie wohl garantiert Antikoma einführen und nicht mehr gut funktionieren.

da braucht es dann einen Antikomakorrektor...

Nicht am Newton und am Refraktor wäre eine inverse Koma zwar vorhanden aber so gering wie die Koma am F8 Newton ohne Komakorrektur und damit zumindest visuell eher vernachlässigbar.
Das trifft auf alle Komakorrektoren für Newton zu.
Egal ob klassischer Komakorrektor, Barlow mit Komakorrektur oder eben Okular mit Komakorrektur.
Die Inverse Koma welche diese Korrektoren erzeugen ist von der Öffnungszahl abhängig und entspricht im Idealfall immer der Koma eines Newton mit gleicher Öffnungszahl.

Ein Antikomakorrektor ist daher visuell am F8 Refraktor weder mit Komakorrigierendem Okular noch zb. mit meiner Komakorrigierenden Barlow notwendig.

Grüße Gerd
 
Das neue „Wunderokular“ wäre damit letztlich nichts Anderes wie ein ganz normales Okular mit fest verbauter Komakorrigierender Barlow.
Mit dem Ergebnis, dass man hier für 350 Euro ein Okular bekommt, das offenbar in der Klasse des Ethos 21 mm spielt für den man zusätzlich noch einen Korrektor braucht, und das zu einem Viertel des Preises und zu einem Drittel des Gewichts.
 
Hello, I haven't been on this forum in a very long time :).
I hope you will forgive me for replying in English (I can read German but writing is difficult). I could also use a translation tool to write in German, if you prefer, just let me know.

was mich hier in der sehr vollmundigen Werbung stört ist das so getan wird als hätte man das Rad neu erfunden.
Okulare mit Komakorrektur sind keineswegs neu.
So etwas gab es schon von Klee, genau wie die Komakorrigierende Barlow von ihm.

Hello Gerd,
I never claimed to be the first to make a coma-correcting eyepiece. Please let me know where you think I claimed this, so that I can change this.
On the web site FAQ | Houdini Coma-Correcting Eyepieces in the last FAQ you will find a reference to the Pretoria eyepiece. In fact, the Pretoria 28 eyepiece was a big inspiration for me. But I believe that I've created a much better implementation of Hans Klee's idea, with all the features people expect from a modern eyepiece in 2025.

Und ich denke nichts Anderes hat man hier gemacht.
Das neue „Wunderokular“ wäre damit letztlich nichts Anderes wie ein ganz normales Okular mit fest verbauter Komakorrigierender Barlow.

That is really not the case. There is no separate barlow section that performs the coma correction, there simply is no space for this. (There is a reason why the Paracorr is so big!). The Houdini eyepieces have a layout that is quite similar to other wide-field eyepieces, but have been optimized for light coming from a parabolic mirror.

The Houdini eyepieces were designed from scratch using an Eyepiece Designer Software that I wrote for this project. You can find more information here: Cruxis Eyepiece Designer . The eyepieces are original designs that were very heavily optimized by the software, using literally trillions of ray traces for each eyepiece, requiring thousands of hours of computation between November 2023 and September 2024.

Thank you for reading,
Robert
 
Hallo Rolf,

Mit dem Ergebnis, dass man hier für 350 Euro ein Okular bekommt, das offenbar in der Klasse des Ethos 21 mm spielt für den man zusätzlich noch einen Korrektor braucht, und das zu einem Viertel des Preises und zu einem Drittel des Gewichts.

na na nun übertreib mal nicht gleich.
Ein Okular mit 100° SGF wie das Ethos ist noch mal eine ganz andere Kategorie und man muss ja auch nicht das Teuerste was in dieser Kategorie zu finden ist als Vergleich heranziehen.
Mit 100° SGF geht es auch wesentlich günstiger.



Aber das ist wie gesagt eine Kategorie höher als die 86° über die wir hier reden.

Grüße Gerd
 
Hallo Robert,

I never claimed to be the first to make a coma-correcting eyepiece. Please let me know where you think I claimed this, so that I can change this.
On the web site FAQ | Houdini Coma-Correcting Eyepieces in the last FAQ you will find a reference to the Pretoria eyepiece. In fact, the Pretoria 28 eyepiece was a big inspiration for me. But I believe that I've created a much better implementation of Hans Klee's idea, with all the features people expect from a modern eyepiece in 2025.

es steht nicht ausdrücklich irgendwo das du der Erste bist aber es steht ganz groß Revolutionär darüber und genau darauf bezog ich mich, wenn ich schreibe das hier so getan wird als hätte man das Rad neu erfunden.
Mag ja sein das wir unter Revolutionär nicht das Gleiche verstehen.
Ich verstehe in der Technik unter Revolutionär eine bahnbrechende Pionierleistung.
Revolutionäre Entwicklungen waren zb. die Erfindung des Buchdrucks oder der Dampfmaschine.

That is really not the case. There is no separate barlow section that performs the coma correction, there simply is no space for this. (There is a reason why the Paracorr is so big!). The Houdini eyepieces have a layout that is quite similar to other wide-field eyepieces, but have been optimized for light coming from a parabolic mirror.

Ich hatte oben natürlich nur spekuliert da ich dein Design nicht kenne.
Es war halt naheliegend einfach ein bestehendes Design anzupassen und die Komakorrektur in das Negativelement zu legen das es ja bei diversen Weitwinkelokularen gibt und dafür ist dort natürlich auch Platz.


Du hast allerdings in der Tat ein anderes Design.

Du vergleichst ja nur mit großen und schweren Komakorrektoren.
Was ich vermisse ist ein Vergleich mit einer viel kleiner und leichteren Komakorrigierenden Barlow.


Das Barlowelement alleine wiegt gerade mal 28g und muss nicht unbedingt mit der großen 2“ Adaption verwendet werden.
Es könnte mit abstrichen bei der Feldkorrektur direkt in das 1,25“ Filtergewinde eines Okulars geschraubt werden.
Besser wäre aber noch eine passen 1,25“ Zwischenhülse zu verwenden um den richtigen Arbeitsabstand zu erreichen.
Das wäre dann zwar etwas länger, stört aber am Newton nicht da hier ja kein ZS die Einstecktiefe beschränkt und es wäre immer noch sehr leicht.

Oder man verwendet es mit diesem Zoom.


Für Bino gibt es auch von Baader einen GWK mit Komakorrektur.


Grüße Gerd
 
Das komakorrigierende Barlow-Element vergrößert 2,7fach, das ist wohl nicht der Sinn der Sache.
 
Thanks for your reply, Gerd.

In the Houdini eyepieces there is no separate coma correcting lens or lens group; all the glass elements in the eyepiece together perform the coma correction. In other words, you cannot remove one or two lenses and transform the coma-correcting eyepiece into an ordinary eyepiece.
You can see some eyepiece designs on this page: Selection of Coma Correcting Eyepiece Designs (none of these are taken in production, they just serve as example).

Referring to your reply to Rolf, in my opinion the Houdini eyepieces can challenge all the other eyepieces including Ethos, XWA and Pentax XW.
To limit weight, cost, and size, and to be able to offer long eye relief, I chose to go with 86° instead of 100°. I prefer having better comfort at the eyepiece instead of the extra 10° of peripheral view. A field of 86 degrees is still ultra large, and it's very easy to view.

The Houdini's for sure are not perfect eyepieces, but they're the best compromise I could make in terms of field of view, sharpness, eye relief, weight and size, and cost. The first reviews have been very good, I've collected some of them here: What observers say about the Houdini Eyepieces | Houdini Coma-Correcting Eyepieces

Since December the Houdini 20 has replaced my Ethos 21 + Paracorr in all my observations with the big 1100 mm f/3.6 telescope, and the Houdini 12 prototype now replaces the Ethos 13 + Paracorr. Since January my Ethos 21 has not left its box. And later this year the Houdini 7 will replace the Ethos 8 + Paracorr.

Again, this is not a perfect eyepiece, but it's nice that visual observers now have an additional option.
 
Zuletzt bearbeitet:
Offenbar nicht nachdem was man so liest, denn das 20 mm wird mit dem Ethos 21 mm direkt verglichen, aber ist ja auch egal.

Man kann alles Mögliche miteinander vergleichen aber das bedeutet noch lange nicht das es deswegen gleichwertig ist oder dass der Vergleich Fair ist.
Bevor man so einen schrägen Preisvergleich mit einem sehr teuren Edelhersteller wie du macht und völlig ausflippt wäre ein Preisvergleich zu Produkten des gleichen Herstellers sinnvoller.


Es stehen hier also 100° SGF ohne Komakorrektur für 279 einem Okular mit lediglich 86° SGF mit gleicher Fertigungsqualität, weil vom gleichen Hersteller für aktuell 339 mit Komakorrektur gegenüber.
Also teurer bei kleinerem Feld.

Das ein Okular mit 86° SGF kleiner und leichter wie eines mit 100° SGF gleicher Brennweite ist liegt in der Natur der Sache und ist keine Revolutionäre Neuerung.
Es ist nun mal so dass je größer das SGF bei gegebener Brennweite sein soll umso größer und schwerer wird das Okular.
Und es ist auch noch mal deutlich anspruchsvoller 100° zu korrigieren als 86°
Wenn man schon 86° mit 100° vergleicht dann wäre es fair beim 100° den gleichen Feldwinkel also nur 86% des Feldes zu betrachten.

Man vergleicht ja auch keinen Komakorrektor der gerade mal APS-C schafft mit einem Vollformat Korrektor und prahlt das der APS-C Korrektor dem Korrektor für Vollformat ebenbürtig wäre nur weil der Kleine bei APS-C in etwa so gut ist wie der große bei Vollformat.
Und dann prahlt man auch nicht das der für APS-C deutlich kleiner und leichter ist als der Vollformat denn das liegt in der Natur der Sache.

Und was das Design betrifft müsste man mal die Spots fair vergleichen.
Das bedeutet das oben verlinkte 20mm XWA für 279 mit 9 Linsen am F4 Lichtkegel (ohne Koma) und das 20mm Houdini mit 8 Linsern am F4 Parabolspiegel.
Und beide bei 43° Feldwinkel ( 86° Durchmesser )
Und dann können wir gerne weiterreden.

Grüße Gerd
 
Bevor man so einen schrägen Preisvergleich mit einem sehr teuren Edelhersteller wie du macht und völlig ausflippt
Warum gleich so streng Gerd?
Wenn ich "ausflippe", dann bin ich offenbar in guter Gesellschaft, brauchst nur die Kommentare zu lesen. Und da geht es um Ethos, Nagler, Pentax 23 mm ... .
Mir ist nicht klar, was Dein Hinweis zu dem 2,7 fachen Korrektor in diesem Zusammenhang bedeutet.
 
Das komakorrigierende Barlow-Element vergrößert 2,7fach, das ist wohl nicht der Sinn der Sache.

Für eine Kombi zur Übersicht ist das in er Tat ungünstig aber wenn es um kleinere Brennweiten geht ist das kein Problem.
Man muss die Okularbrennweite dann eben durch 2,7 teilen bzw. es sind auch etwas unter 2 ohne nennenswerte Nachteile möglich.
Aus dem 20mm XWA wird mit dem Barlowelement also je nach Abstand ein 7,4 bis 10mm Okular mit Komakorrektur welches anstelle der geplanten Houdini 7 und 9mm verwendet werden kann.
Mit dem APM Zoom + dem Barlowelement ergeben sich effektiv 4 bis 8,1mm Brennweite
So das hiermit das geplante 4mm und 7mm Houdini ersetzt werden kann wobei das 9mm ja auch noch fast ersetzt wird.

Mir ist nicht klar, was Dein Hinweis zu dem 2,7 fachen Korrektor in diesem Zusammenhang bedeutet.

Bis auf das 20mm und das geplante 30mm kann praktisch die gesamte restliche geplante Houdini Okularreihe mit meiner Barlow + passendem Weitwinkelokular ersetzt werden.
Ich denke ein Hinweis darauf ist durchaus berechtigt.

Warum gleich so streng Gerd?
Wenn ich "ausflippe", dann bin ich offenbar in guter Gesellschaft, brauchst nur die Kommentare zu lesen. Und da geht es um Ethos, Nagler, Pentax 23 mm ... .

Das man sich freut, wenn etwas gut abbildet ist ja völlig ok aber bei den doch etwas überschwänglichen Lobeshymnen vermisse ich doch etwas die Sachlichkeit und Objektivität.

Grüße Gerd
 
Bis auf das 20mm und das geplante 30mm kann praktisch die gesamte restliche geplante Houdini Okularreihe mit meiner Barlow + passendem Weitwinkelokular ersetzt werden.
Ich denke ein Hinweis darauf ist durchaus berechtigt.

Of course, you can just buy one or two long focal length eyepieces and use different barlows to get many different focal lengths.
This is a valid option, although not very convenient - beginners often start this way, but over time understand that it's not the easiest solution at night.

Anyway, my only purpose here was to correct some of the misinformation about Houdini eyepieces presented above.
I hope that I have succeeded in doing so, and I hope that one day the readers of this forum will have the pleasure of testing or using one of these new "revolutionary" eyepieces.

Clear Skies!
Robert
 
Ich hab das APM 9mm und bin sehr zufrieden, super Preis und dafür brauch ich bei FD 4 keinen Komakorrektor. Aber welchen Korrektor empfiehlst Du für das 20 mm APM?

Meinst du die XWA Serie?
Ob man eine Komakorrektur braucht hängt neben der Öffnungszahl des Newton vom SGF des Okulars ab.
Bei 100° SGF an F4 ist eine Komakorrektur sinnvoll, egal ob bei 9 oder bei 20mm Okularbrennweite.
Die Koma am Rand des Gesichtsfeldes ist nicht von der Okularbrennweite anhängig.
Man könnte zwar meinen mit doppelter Okularbrennweite hat man bei gleichem SGF das doppelte Feld und damit ist auch die Newtonkoma doppelt so groß.
Das ist zwar richtig aber was man hier vergisst ist das mit doppelter Okularbrennweite die Vergrößerung nur halb so hoch ist.
Das bedeutet die doppelt so große Koma wird nur halb so hoch vergrößert und erscheint damit unterm Strich exakt genauso groß.

Wenn dich am 9mm XWA die Newtonkoma nicht stört sollte sie dich am 20mm also auch nicht stören.

Grundsätzlich ist es schon ein erheblicher Gewinn, wenn man einfache Okulare die mit F4 deutlich überfordert sind zb. einfache Erfle die hier erheblichen Asti zeigen der die Newtonkoma bei weitem übertrifft durch hochkorrigierte Okulare wie die XWA ersetzt die auch mit F4 noch gut zurechtkommen.
Der störende krasse Asti einfacher Okulare ist dann weitestgehend beseitigt und das reicht einigen dann auch schon.
Die erst jetzt dominant gewordene Newtonkoma stört sie da weniger.
Trotzdem ist es natürlich nochmals eine Verbesserung, wenn nicht nur der Okular Asti sondern auch die Newtonkoma weiterstgehend beseitigt wird.

Grüße Gerd
 
Of course, you can just buy one or two long focal length eyepieces and use different barlows to get many different focal lengths.
This is a valid option, although not very convenient - beginners often start this way, but over time understand that it's not the easiest solution at night.

Es geht in diesem Fall allerdings nicht einfach nur darum mittels Barlow verschiedenen Brennweiten zu erhalten, sondern es geht hier ja darum mittels spezieller Komakorrigierender Barlow die Newtonkoma zu korrigieren.
Das macht zumindest für kürzere effektive Okularbrennweiten ein spezielles Koma korrigierendes Okular überflüssig.

Ein weiterer Vorteil der Barlow ist das das Okular dahinter dann ein langsameres Öffnungsverhältnis abbekommt.
Die Feldkorrektur von Okularen ist ja stark von der Öffnungszahl abhängig an der man es verwendet.
Ein Okular das statt F4 nach der Barlow F10,4 abbekommt bildet wesentlich besser ab als wenn man es direkt an F4 verwenden würde.
Man kann daher mit Barlow sogar einfachere und damit meist kostengünstigere Bauformen verwenden welche man direkt am schnellen F4 Newton nicht mehr verwenden könnte
Es reicht also eine sehr gute Barlow zu haben welche an F4 noch sehr gut abbildet, dann kann man bei den Okularen dahinter auch weniger komplexe Bauformen verwenden.

Grüße Gerd
 
Hallo,

ich freue mich auf diese neuen Okulare und werde auf jeden Fall das 9mm Okular für meinen f/5,2 Newton ordern. Es sollte auch am im Entstehen begriffenen f/4,3 Newton gut nutzbar sein.
Ich besitze weder eine komakorrigierende Barlow noch einen Koma-Korrektor.

Viele Grüße,
Guntram
 
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