Hallo Eichi,
ja das ist ein Widerspruch, denn aus der Erfahrung heraus reicht dieser "natürliche" Versatz nicht aus.
Streak like pattern in image - DSLR & Digital Camera Astro Imaging & Processing - Cloudy Nights hier mal ein Beispiel für dieses Farbmuster bei DSLRs welches eben genau dadurch entsteht, dass der Versatz immer gleichmäßig in eine Richtung verläuft. Eine ungenau laufende Montierung ist kein Ersatz fürs Dithering. Und nochmal

ithern tut man nicht nur wegen der Hotpixel.
Man kann das ewig hin und her wälzen, und es gibt für alles für und wider. Z.Bsp. wirst du einfach mit großen Datenmengen arbeiten müssen wenn du kurz belichtest. Das heißt es kann sein, dass du das Geld in einen schnellen Rechner mit viel Festplattenspeicher investieren musst. Da kann ich aber aus Mangel an Erfahrung wirklich nicht mitreden.
Ich kann dir nur raten, schau dir doch mal viele Bilder an die dich wirklich beeindrucken und guck wie die gemacht wurden. Willst du sehr tiefe Aufnahmen machen mit einem großen Gesichtsfeld ist das (noch) nichts mit der kurzbelichterei. Detailreiche Aufnahmen von Galaxien oder Nebelzentren, können durchaus mit kleineren Chips und sehr kurzen Belichtungszeiten gelingen. Allerdings sollte man dann auch hingehen, und wirklich die schlechten Bilder aussortieren. Was dann zu einem Verlust des Signals führt. Man erkauft sich Auflösung eigentlich immer mit weniger Signal und vice versa.
Das Ausleserauschen wird da viel zu stark überbewertet, die Empfindlichkeit macht am Ende den Unterschied. Wenn wir mal Kameras mit richtig doller Empfindlichkeit (Quanteneffizienz) haben (UND geringem Ausleserauschen), dann wird das mal sehr spannend werden. Das wird passieren, es ist nur die Frage wann. Meiner Meinung nach sind wir da noch nicht so weit.
Adam Block hat neulich was interessantes geschrieben: Er versteht nicht warum die Leute so scharf auf Auflösung sind, wo kein Signal ist, kann man auch nichts auflösen. Das ist frei übersetzt.
So, ich klinke mich mal aus.
CS Frank