Dane Vetter
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich habe mich noch einmal an einen älteren Datensatz gesetzt, den ich damals angefangen, aber wegen technischer Probleme nie fertiggestellt hatte. Ursache waren Reflektionen im Imagetrain, durch die vom Rand aus zwei deutliche Lichtstrahlen ins Bild hineingezogen sind und mir die Aufnahme etwas verhagelt hat. Die Ursache der Reflektionen konnte ich vor längerer Zeit beheben, wie ich es in einem früheren Thread gezeigt habe. Leider sind durch das Problem mehrere Aufnahmen betroffen gewesen, die danach erst einmal liegen geblieben sind. Jetzt habe ich mich noch einmal bewusst an das Material gewagt und versucht, die Strahlen nachträglich zu retuschieren, ohne dabei zu viel echte Struktur zu verlieren. Man könnte meinen, dass der "Gammelfisch" im Rampenlicht steht.

Ganz perfekt ist das Ergebnis sicher nicht, aber für meinen Geschmack ist es nun ausreichend gut, um den Datensatz doch noch abzuschließen. Gerade bei dieser Dunkelwolke finde ich die vielen feinen Strukturen extrem spannend, weshalb ich es schade gefunden hätte, das Material komplett aufzugeben. Mal abgesehen von den fast 50 Stunden die ich an Belichtungszeit investiert hatte.
Es gibt auf jeden Fall etwas Hoffnung, auch die anderen versauten Datensätze mal anzugehen.
Auch hier war es für mich wieder eine echte Gratwanderung bei der Herausarbeitung des Staubs. Ich habe bewusst darauf geachtet, ihn nicht zu stark zu betonen und die Kontraste insgesamt zurückhaltend zu halten. Bei manchen Beispielen hat man sonst fast den Eindruck, man könne den Staub mit den Fingern auf dem Bildschirm ertasten, wie eine Art Blindenschrift. Mir persönlich gefällt es am Ende etwas weicher und weniger aufdringlich. Ich muss auch gestehen, dass ich damals beim Stretchen so meine Probleme hatte, den Staub zufriedenstellend hervorzubringen.
Am liebsten würde ich endlos in die kleinen Galaxien hineinzoomen und mich in den Details verlieren, doch dabei stößt man leider viel zu schnell an die Grenzen.
In der entsternten Variante:
Annotated und Finding Chart:
Die größere Version:
www.linsenschuss.de
Aufnahmedaten:
Aufnahmedatum: 22.07.2023 – 23.08.2023
Belichtung: RGB 47 h 45 min bei Gain 158 und 0°C
Montierung: Skywatcher AZ-EQ6 / EQ8-R
Teleskop: TS-Optics CF-APO 155 mm f/8 Deluxe Triplet Apo
Brennweite: 1200 mm
Kamera: ZWO ASI 2400 MC Pro
Software: ASIAIR, PixInsight, Photoshop
ich habe mich noch einmal an einen älteren Datensatz gesetzt, den ich damals angefangen, aber wegen technischer Probleme nie fertiggestellt hatte. Ursache waren Reflektionen im Imagetrain, durch die vom Rand aus zwei deutliche Lichtstrahlen ins Bild hineingezogen sind und mir die Aufnahme etwas verhagelt hat. Die Ursache der Reflektionen konnte ich vor längerer Zeit beheben, wie ich es in einem früheren Thread gezeigt habe. Leider sind durch das Problem mehrere Aufnahmen betroffen gewesen, die danach erst einmal liegen geblieben sind. Jetzt habe ich mich noch einmal bewusst an das Material gewagt und versucht, die Strahlen nachträglich zu retuschieren, ohne dabei zu viel echte Struktur zu verlieren. Man könnte meinen, dass der "Gammelfisch" im Rampenlicht steht.

Ganz perfekt ist das Ergebnis sicher nicht, aber für meinen Geschmack ist es nun ausreichend gut, um den Datensatz doch noch abzuschließen. Gerade bei dieser Dunkelwolke finde ich die vielen feinen Strukturen extrem spannend, weshalb ich es schade gefunden hätte, das Material komplett aufzugeben. Mal abgesehen von den fast 50 Stunden die ich an Belichtungszeit investiert hatte.
Auch hier war es für mich wieder eine echte Gratwanderung bei der Herausarbeitung des Staubs. Ich habe bewusst darauf geachtet, ihn nicht zu stark zu betonen und die Kontraste insgesamt zurückhaltend zu halten. Bei manchen Beispielen hat man sonst fast den Eindruck, man könne den Staub mit den Fingern auf dem Bildschirm ertasten, wie eine Art Blindenschrift. Mir persönlich gefällt es am Ende etwas weicher und weniger aufdringlich. Ich muss auch gestehen, dass ich damals beim Stretchen so meine Probleme hatte, den Staub zufriedenstellend hervorzubringen.
Am liebsten würde ich endlos in die kleinen Galaxien hineinzoomen und mich in den Details verlieren, doch dabei stößt man leider viel zu schnell an die Grenzen.
In der entsternten Variante:
Annotated und Finding Chart:
Die größere Version:
LDN 1251 – Dunkelwolke im Cepheus
LDN 1251 ist eine ausgedehnte Dunkelwolke im Sternbild Cepheus, die in der Astrofotografie auch als „Verrotteter Fisch“ bezeichnet wird. Sie emittiert kein eigenes Licht, sondern wird allein durch das absorbierte und gestreute Licht der Hintergrundsterne sichtbar. Charakteristisch sind fein...
Aufnahmedaten:
Aufnahmedatum: 22.07.2023 – 23.08.2023
Belichtung: RGB 47 h 45 min bei Gain 158 und 0°C
Montierung: Skywatcher AZ-EQ6 / EQ8-R
Teleskop: TS-Optics CF-APO 155 mm f/8 Deluxe Triplet Apo
Brennweite: 1200 mm
Kamera: ZWO ASI 2400 MC Pro
Software: ASIAIR, PixInsight, Photoshop