steffens
Aktives Mitglied
Hallo,
Die erste Aufnahme von diesem Objekt habe ich 2019 gesehen. Ich war komplett begeistert und habe es sofort auf meine TODO-Liste gesetzt. Der Dunkelnebel mit diesem Glut-Leuchten regt die Phantasie an, es fällt mir nicht schwer, da einen Teufel mit glühenden Augen zu sehen...
Schnell musste ich feststellen, dass mein Bortle 6 Stadthimmel es mir schwer machen würde. Meine ersten Aufnahmen mit DSLR habe ich frustriert wieder weggeworfen, weil so gut wie nichts zu sehen war. Später mit Astrokamera habe ich dennoch angefangen zu sammeln. Über die letzten 3 Jahre sind an 11 Nächten über 30 Stunden Belichtungszeit zusammengekommen. Leider waren die Bedingungen oft nicht gut, es waren auch Nächte mit über 50% Mond dabei - ganz und gar nicht optimal für Dunkelnebel. Nach Aussortieren habe ich 412 x 200s (~22,9h) verwendet.
Dummerweise bin ich auf dem Stadtbalkon von Laternen-Streulicht geplagt und sehe auf meinen Bildern regelmäßig heftige, durch Flats nicht korrigierbare kreisförmige Gradienten ähnlich wie in diesem Forenbeitrag.
Mein Rohstack sah dann so aus:
Da ist leider kaum zu erkennen, was Nebel ist und was Gradient.
Nach einem guten Stück Arbeit habe ich daraus dieses Ergebnis entwickelt:
Für die Bedingungen muss ich wohl zufrieden sein. Die Bildschärfe hinkt den Möglichkeiten hinterher. Da war die Kollimation an ein paar Nächten nicht optimal - das geht leider auf meine Kappe.
Hier noch ein Ausschnitt vom "Teufel" und dem "Tor zur Hölle":
In der Gallerie gibt es einen größeren Ausschnitt und die kompletten "Technischen Daten".
Ich hoffe das Bild gefällt, und vielleicht inspiriert es einige zu eigenen Aufnahmen unter besserem Himmel.
Grüße und CS,
Steffen
Die erste Aufnahme von diesem Objekt habe ich 2019 gesehen. Ich war komplett begeistert und habe es sofort auf meine TODO-Liste gesetzt. Der Dunkelnebel mit diesem Glut-Leuchten regt die Phantasie an, es fällt mir nicht schwer, da einen Teufel mit glühenden Augen zu sehen...
Schnell musste ich feststellen, dass mein Bortle 6 Stadthimmel es mir schwer machen würde. Meine ersten Aufnahmen mit DSLR habe ich frustriert wieder weggeworfen, weil so gut wie nichts zu sehen war. Später mit Astrokamera habe ich dennoch angefangen zu sammeln. Über die letzten 3 Jahre sind an 11 Nächten über 30 Stunden Belichtungszeit zusammengekommen. Leider waren die Bedingungen oft nicht gut, es waren auch Nächte mit über 50% Mond dabei - ganz und gar nicht optimal für Dunkelnebel. Nach Aussortieren habe ich 412 x 200s (~22,9h) verwendet.
Dummerweise bin ich auf dem Stadtbalkon von Laternen-Streulicht geplagt und sehe auf meinen Bildern regelmäßig heftige, durch Flats nicht korrigierbare kreisförmige Gradienten ähnlich wie in diesem Forenbeitrag.
Mein Rohstack sah dann so aus:
Da ist leider kaum zu erkennen, was Nebel ist und was Gradient.
Nach einem guten Stück Arbeit habe ich daraus dieses Ergebnis entwickelt:
Für die Bedingungen muss ich wohl zufrieden sein. Die Bildschärfe hinkt den Möglichkeiten hinterher. Da war die Kollimation an ein paar Nächten nicht optimal - das geht leider auf meine Kappe.
Hier noch ein Ausschnitt vom "Teufel" und dem "Tor zur Hölle":
In der Gallerie gibt es einen größeren Ausschnitt und die kompletten "Technischen Daten".
Ich hoffe das Bild gefällt, und vielleicht inspiriert es einige zu eigenen Aufnahmen unter besserem Himmel.
Grüße und CS,
Steffen